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DVB-S/S2 vor dem Aus ?

Startbeitrag von mor_ am 08.02.2013 20:14

Da es gerade Mode ist, eröffne ich einen weiteren "... vor dem Aus?"-Thread.

Am 15 Februar wird ein NEO (´ne nicht ZDF sondern Near Earth Object) die Erde passieren . Und zwar
innerhalb der Umlauf der geostationären Satelliten.
Ist dass das "Aus" für DVB-S/S2 ???
Fragen über Fragen

Antworten:

Damit es einen Effekt geben könnte, müsste der Brocken größer sein und genau parallel zum Äquator passieren.

von Manfred Z - am 08.02.2013 20:25
auch ein kleiner Steinbrocken trifft mal einen Telekommunikationssatelliten :D

von mor_ - am 08.02.2013 20:37
gemeint ist der hier: 2012 DA14

von Sascha_Berlin - am 08.02.2013 20:37
:wall:Astra Sat zerstört und alles will auf DVB-T.Sogar RTL:bruell:

von dabfrank - am 08.02.2013 20:41
Oder die Erde fängt eines Tges einen solchen Brocken ein, der vieleicht so 50 - 100 km Durchmesser hat und fortan als Mini-Mond fungiert. Natürlich will es dann der Zufall so, dass er genau auf der Äquator-Ebene gegen die Erdrotation kreist, in 36.000 km über der Erdoberfläche und somit sämtliche geostationäre Satelliten wegrasiert.

Natürlich ist so was äußerst unwahrscheinlich, aber wir kennen ja alle Murphy's Law...

von Alqaszar - am 08.02.2013 20:57
Na ganz klar: http://www.youtube.com/watch?v=P2cpmigr6I8

von Thomas (Metal) - am 08.02.2013 22:22
Wenn ausgerechnet Astra 19.2° Ost rasiert würde, wäre die Terrestrik jedenfalls so gefragt wie nie zuvor.

von Bolivar diGriz - am 09.02.2013 08:18
Nö. RTL und Sat.1 gibt es auch auf Hotbird, halt in der A/CH-Variante. ARD gibt es auch seit eh und je auf 13°Ost.

von RheinMain701 - am 09.02.2013 09:06
Zitat
RheinMain701
Nö. RTL und Sat.1 gibt es auch auf Hotbird, halt in der A/CH-Variante. ARD gibt es auch seit eh und je auf 13°Ost.


Fast richtig. Sat1 gibt es nicht via HB 13°. Via HB 13° sind die Sender in Deutsch FTA.
RTL CH, RTL2 CH, ARD, ZDF, Arte, Erde und Mensch, EuroNews, SRF Info, DW, EBRU TV und Sender Jerusalem.

von DABM - am 09.02.2013 09:11
Astra 1N auf 28 Grad darf gerne mit Steinen aus dem All beworfen werden. Genau auf die Spotbeam Antenne.:D

von Nordlicht2 - am 09.02.2013 10:00
Damit hätte man zwar ein Backup für viele DVB-T Sender und Kabelnetze (wobei die auch alle einzeln umgerüstet werden müsssten, da die ihre Programme vermutlich auch über 19,2° Ost beziehen), aber das ändert nichts daran, dass rund 90 % der Sat-User in Deutschland nur den einen Astra angepeilt haben und auch nicht in der Lage sind, ohne Fachmann die Schüssel selber zu drehen.

von Bolivar diGriz - am 09.02.2013 11:07
Der Meteorit ist so klein, da ist es wahrscheinlicher dass ein Astra-Satellit den Meteoriten zerstört :D

von Wiesbadener - am 09.02.2013 11:13
Zitat
Wiesbadener
Der Meteorit ist so klein, da ist es wahrscheinlicher dass ein Astra-Satellit den Meteoriten zerstört :D


Man vergleiche die angenommene Größe des Meteorit Kleinplaneten von um die 50 m mit der eines typischen Fernmeldesatelliten. Man vergleiche v. a. die Geschwindigkeiten, mit denen beide Objekte fliegen.

-> da ist es wahrscheinlicher dass der Astra-Satellit zerstört wird

von Natrium - am 09.02.2013 11:19
Nur gut das 19,2°E aus vier Satelliten (1L, 1M, 2C, 1KR) besteht die jeweils einige Kilometer voneinander entfernt herum taumeln.

Sollte die alle wirklich komplett ausfallen, hat man ja noch andere nicht so wichtige Positionen von denen man Satelliten abziehen kann, so das man innerhalb von Tagen/Wochen zumindest wieder eine Grundversorgung anbieten kann.

Fällt nur einer aus, kann man unwichtige Transponder (wie z.B. 12633H den mit den XXX-RufMichAn-Standbildern) auf den verbleibenden Satelliten abschalten und durch die wichtigen ersetzen.

von sn0 - am 09.02.2013 13:11
Schlimmer wärs ja für mich, würde ein Sat getroffen, der einen DAB-Mux in meiner Region versorgt. Das wäre dann wohl das Aus für DAB :eek:
Zumindest, bis überall die Schüsseln auf die Ausweich-Lösung ausgerichtet sind...

Ansonsten wäre so ein langanhaltender Ausfall der TV-Versorgung mal richtig gut für unser Land: Endlich wieder Aussicht auf genug Beitragszahler für unsere sozialien Sicherungssysteme dank eines Baby-Booms :-)

von DH0GHU - am 09.02.2013 13:43
Och, dann wird halt mehr im Internet gesurft. Gelegenheiten, einen Baby-Boom zu 'vermeiden', bieten sich der Gesellschaft von heute zu Genüge, auch bei ausgeschaltetem TV. ;-)

Probematisch bei einem Meteoritentreffer wäre aber nicht, dass (vielleicht nur) ein Satellit davon betroffen wäre, sondern, dass die Trümmerstücke die einsprechende Orbitposition auf Dauer unbrauchbar machen würden, und wenn sie sich weiter verteilen, dann eben auch mehrere.
Die Satellitenbetreiber kämen mit dem Fliegen von Ausweichmanövern nicht mehr nach.

von Saarländer (aus Elm) - am 09.02.2013 14:13
Zitat
Nordlicht2
Astra 1N auf 28 Grad darf gerne mit Steinen aus dem All beworfen werden. Genau auf die Spotbeam Antenne.:D


Das wäre eher schlecht, dann würde man schon jetzt alles auf 2F umziehen...

von DigiAndi - am 09.02.2013 15:49
Zitat

Nur gut das 19,2°E aus vier Satelliten (1L, 1M, 2C, 1KR) besteht die jeweils einige Kilometer voneinander entfernt herum taumeln.


Wer weiß was sich hinter der vielleicht dünnen Außenschicht des NEO verbirgt; vielleicht wird durch die Kollission mit einem Satelliten eine atomare Explosion ausgelöst, die alle Satelliten im großzügegen Umkreis zerstört...

von Zwölf - am 09.02.2013 18:06
Der NEO ist ein getarntes ET-Raumschiff und wird kurz vor dem Vorbeiflug den Kurs ändern ... ;).

von Manfred Z - am 09.02.2013 18:19
Zitat
Saarländer (aus Elm)
(...)
Probematisch bei einem Meteoritentreffer wäre aber nicht, dass (vielleicht nur) ein Satellit davon betroffen wäre, sondern, dass die Trümmerstücke die einsprechende Orbitposition auf Dauer unbrauchbar machen würden, und wenn sie sich weiter verteilen, dann eben auch mehrere.
Die Satellitenbetreiber kämen mit dem Fliegen von Ausweichmanövern nicht mehr nach.


In diesem Zusammenhang möchte ich mal an die Kollision von zwei Satelliten am 10.2.09 (heute vor 4 Jahren !) erinnern. Cosmos 2251 und Iridium 33, ein russischer und ein amerikanischer Satellit, haben seinerzeit tatsächlich den extrem unwahrscheinlichen Crash im 90°Winkel hinbekommen.

Die angefügte Simulation zeigt sehr schön die Verteilung der Trümmerwolke im Orbit.

Sollte der Asteroid am 15.2. tatsächlich auch nur einen TV-Satelliten im geostationären Orbit treffen, werden die Überreste wohl ein ernstes Problem für alle Satelliten in dieser Umlaufbahn darstellen.
http://www.youtube.com/watch?v=_o7EKlqCE20

von transponder - am 10.02.2013 08:10
Bei Beibehaltung der berechneten Flugbahn kann kein Satellit auf der geostationären Bahn getroffen werden, da diese gar nicht gekreuzt wird.

von Manfred Z - am 10.02.2013 10:53
Zitat
Saarländer (aus Elm)
Gelegenheiten, einen Baby-Boom zu 'vermeiden', bieten sich der Gesellschaft von heute zu Genüge, auch bei ausgeschaltetem TV. ;-)

[OT]
Betrachten wir es mal realisitisch: Bei der heute vorherrschenden Verhütung wäre das kein Grund. Dazu kommt, daß Frau dann am Abend gereizt sein dürfte und nicht will. Mann wird seinem Freund und Helfer in der Not zusprechen und der männliche Teil der Republik am nächsten Morgen entweder seinen Rausch ausschlafen oder verkatert auf der Arbeit erscheinen. :bruell: :cheers:

von Thomas (Metal) - am 10.02.2013 12:28
Zitat
transponder
Sollte der Asteroid am 15.2. tatsächlich auch nur einen TV-Satelliten im geostationären Orbit treffen,


Richtig. Vor einer Debris Situation in 35.786 km haben alle Angst. Egal ob Unfall, Kollision oder Star Wars. Betroffen sind davon nicht nur so unwichtige Sachen, wie Digital-TV.

von senderlisteffm - am 11.02.2013 07:40
Zitat
Manfred Z
Bei Beibehaltung der berechneten Flugbahn kann kein Satellit auf der geostationären Bahn getroffen werden, da diese gar nicht gekreuzt wird.

Nach dem beigefügten Artikel kreuzt der Asteroid angeblich etliche Satellitenbahnen. Am Freitag gegen 20.30 Uhr sind wir schlauer.
http://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/article113625775/Asteroid-2012-DA14-kreuzt-viele-Satellitenbahnen.html

von transponder - am 14.02.2013 15:06
Ich glaube, dass die 'Welt' damit nur ausdrücken wollte, dass der Asteroid näher an der Erde vorbeifliegt als die geostationären Satelliten sind. So müsste der Asteroid genau parallel zum Äquator fliegen, um die geostationäre Satellitenbahn zu kreuzen. Dann würden genau zwei Punkte im All in Gefahr sein. Vielleicht ist die ganz exakte Flugbahn mit etwas Toleranz behaftet, so dass der Asteroid, obwohl er nicht parallel zum Äquator fliegt, die geostationäre Umlaufbahn schleifen kann.

Wie dem auch sei, ich sehe es auch als extrem unwahrscheinlich, dass ein Sat da im Weg wäre. Und falls doch gäbe es für unsere Spezies der Radiofoumsmitglieder sicherlich sehr interessante Nachrichten für die kommenden Tage, vielleicht nur terrestrisch :rolleyes:

von CBS - am 14.02.2013 15:52
um welche uhrzeit soll es denn soweit sein?

von orf-fan - am 14.02.2013 22:42
Freitag 20:24 laut oben genanntem Artikel. Da steht alles Wesentliche.

von DH0GHU - am 14.02.2013 23:00
Der Meteoritenschauer in Tschaljabinsk mit den n00 Verletzten (wobei n je nach Nachrichtenagentur von 1-5 reicht), hat übrigens nichts mit dem Asteroiden zu tun.
http://www.sueddeutsche.de/panorama/verletzte-bei-meteoritenschauer-in-russland-ich-sah-einen-blitz-und-spuerte-die-druckwelle-1.1600941

von mor_ - am 15.02.2013 12:17
Zitat
mor_
Der Meteoritenschauer in Tschaljabinsk mit den n00 Verletzten (wobei n je nach Nachrichtenagentur von 1-5 reicht), hat übrigens nichts mit dem Asteroiden zu tun.
http://www.sueddeutsche.de/panorama/verletzte-bei-meteoritenschauer-in-russland-ich-sah-einen-blitz-und-spuerte-die-druckwelle-1.1600941

Tja, inzwischen hat n schon den Wert von 7 angenommen.;)
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/russland-700-menschen-bei-meteoritenregen-verletzt-12081425.html

von transponder - am 15.02.2013 13:16
n wird grösser werden. Der Meteorid ist in etwa 10 000m lehrbuchmässig fragmentiert und hat dadurch eine Druckwelle ausgelöst. Die Verletzten wurden hauptsächlich durch die durch die Druckwelle geborstenen Scheibensplitter geschädigt.
Da werden noch einige zu versorgen sein.
In den Medien gibt es einige [Überwachungs]Videos die eindrucksvoll diese Druckwelle dokumentierten.
Direkt durch den Meteoriten ist wohl niemand geschädigt worden.

von mor_ - am 15.02.2013 14:28
jetzt ist n schon bei 9.5 (DLF 15:30)
Kein Wunder bei der Druckwelle - und bei -19oC Tagestemperatur sind offene Fenster auch nicht gerade heimelig.....

von mor_ - am 15.02.2013 14:34
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