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Wie weit ging analoges ORF-TV?

Startbeitrag von delfi am 23.02.2013 20:20

Hallo Leute,

Mich würde interessieren, wie weit nach Deutschland rein ORF-TV-Empfang möglich gewesen ist. Mir geht es dabei bewusst um regelmäßigen Empfang über das ganze Jahr. Verrauschtes Bild wird freilich auch toleriert.
Wisst Ihr dazu noch etwas? Welche Sender wurden damals mit welchem Aufwand empfangen?

Bin schon auf Eure Antworten gespannt.

Die 50 interessantesten Antworten:

Hier im Nordschwarzwald war der ORF in höheren Lagen machbar.Mit meinem kleinen Casio-Fernseher hatte ich (verrauschten) Empfang.
Etwas OT:
Wurde damals von der Bundespost hier noch ins Kabel eingespeist.Schon 20 Kilometer weiter nördlich war das nicht mehr der Fall.
Allerdings war die Bildqualität im Kabel durchwachsen.Da zum Pfänder die Schwäbische Alb im Weg steht,waren "Schatten" und Doppelbilder die Regel.Immer wieder gab es auch einen wetterbedingten Totalausfall,tw.über mehrere Tage.

von UM74 - am 23.02.2013 21:38
In Bayern kann man grob die Donau als Grenze des sicheren guten Empfangs mit Dachantenne sehen. Östlich und nördlich der Donau kam es stark auf die Lage an. Sauberer Empfang war noch auf der Alb möglich, wo man keine Gleichkanalstörer hatte. Aalen und Hesselberg schränkten den Empfang vom Gaisberg recht schnell ein.
Die Bundespost realisierte den Empfang am Turm in Nennslingen (hier von Zugspitze) und auf dem Rotbühl bei Amberg(Gaisberg). Hier war auf dem Parkplatz unterhalb des Turms mit einer guten Zimmerantenne fast rauschfreier Empfang machbar.

von Terranus - am 23.02.2013 22:29
Gut vorstellbar wäre es. Vor einigen Jahren bin ich mehrmals die Strecke Passau-Nürnberg-Hof auf der Autobahn gefahren. Ö1 vom Gaisberg war da im Autoradio sogar ziemlich weit bis in Richtung Hof gut verständlich zu hören. Das Reichweitenende war dann aber auch nur durch einen tschechischen Sender auf der gleichen Frequenz begründet.
So gesehen kann ich mir gut vorstellen, dass in der Region mit entsprechendem Aufwand noch was zu machen gewesen sein könnte.

von delfi - am 24.02.2013 07:43
Neben Nennslingen und Hirschau konnte der ORF auch noch in Weiden (FMT Geißleite bei Theisseil-Letzau) für's Kabel empfangen werden. Ich habe hier die damalige PM der BLM zur Ausspeisung von ORF 1 rausgesucht:
http://www.blm.de/de/pub/aktuelles/pressemitteilungen/pressemitteilungen.cfm?eventpress=press.displaydetail&pressrelease_id=660

Die Befürchtung, dass ORF 1 auch nicht mehr in Cham & Waldmünchen sowie Gundremmingen eingespeist werden könnte, bewahrheitete sich allerdings nicht.

von GLS - am 24.02.2013 12:28
Ich halte das für nicht unmöglich, aber die Frequenzen am Gaisberg sind nicht gerade günstig:

90,9 OE1 >> Bayern 1 Würzburg und was aus Tschechien
94,8 Radio Salzburg >> Bayern 1 Bamberg
99,0 OE3 >> hr3 Hoher Meissner
104,6 FM4 >> RTL Berlin, evt noch andere Sender

Bei ein ausfall vom Meissner kann ich mir vorstellen das OE3 es auch im Harz schaffen wurde, und dann zB noch nichtmal hoch am Brocken.

von Jassy - am 24.02.2013 15:25
Hier im nördlichen Landkreis Cham, 185 km vom Sender Gaisberg entfernt, war rauschfreier Empfang von FS1 und FS2 möglich. Ich denke ich habe die Bilder schon mal irgendwo gezeigt.
Die Zwillings- (bei UHF) bzw. Vierer-Anordung (bei VHF) waren nur nötig, um Störungen aus CZ auszublenden.

Sommer 1986, Altenschneeberg:


Winter 1988, Altenschneeberg:


von Daniel28-55-59 - am 24.02.2013 15:28
Zumindest in der anderen Richtung nach Österreich ist der Große Feldberg sehr wohl gut gegangen. AFN auf 98,7 MHz hatte ich von ihm über Jahre hinweg 24/7 in der Region Steyr. Also kein Tropo oder so, sondern ganz normal.
Woran ich mich auch noch gut erinnern kann, ist an den Empfang der ARD von Nürnberg auf K6. Der ging bei uns sogar mit dem Küchen-TV und Stabantenne. Freilich stark verrauscht, aber immer in Farbe. - und nach dem Sendeschluss von FS1 Linz Lichtenberg, der auch auf K6 funkte.

von delfi - am 24.02.2013 15:38
in den höher gelegenen Teilen von Prag geht der BR auf UKW heute noch vom Hohen Bogen herein, die 96,8 kann man sogar stellenweise im Auto brauchbar hören. Mit Yagi dürfte das nie ein Problem gewesen sein.
Auch die analogen UHF Kanäle waren früher mit großen Aufwand machbar.

DDR TV ging gar nicht. Die Standorte sind alle abgeschirmt. Auch heute geht zB aus Dresden oder Geyer nichts - die Standorte stehen einfach unterhalb des Erzgebirgskamms, und strahlen da nicht drüber. Die einzige UKW Frequenz ist 107,6 die ganz schwach kommt aus Löbau. Auch die 107,7 vom Fichtelberg kommt hier und da.

von Terranus - am 24.02.2013 17:54
Zitat
TerranusI
in den höher gelegenen Teilen von Prag geht der BR auf UKW heute noch vom Hohen Bogen herein, die 96,8 kann man sogar stellenweise im Auto brauchbar hören. Mit Yagi dürfte das nie ein Problem gewesen sein.
Auch die analogen UHF Kanäle waren früher mit großen Aufwand machbar.

DDR TV ging gar nicht. Die Standorte sind alle abgeschirmt. Auch heute geht zB aus Dresden oder Geyer nichts - die Standorte stehen einfach unterhalb des Erzgebirgskamms, und strahlen da nicht drüber. Die einzige UKW Frequenz ist 107,6 die ganz schwach kommt aus Löbau. Auch die 107,7 vom Fichtelberg kommt hier und da.


Ich meine vor einigen Jahren hätte ich in einer etwas höheren Etage einer Platte mit dem Degen verrauscht MDR, PSR sowie Hitradio RTL empfangen, Chemnitz oder Dresden. Löbau war auch zu empfangen.

von Japhi - am 24.02.2013 18:17
Zitat
Kay B
Gib in der Suchfunktion einfach mal
Uetliberg Chemnitz
ein.

Da kommen die ganzen Postings von dxbruelhart zutage.


Mag sein, aber ich glaube nur, was ich selber nachgeprüft habe. ;) Leider ist das nicht mehr möglich.

--> http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?8773,13055,13317#msg-13317

Es erscheint mir einfach zu unrealistisch, auf einer Höhe von ca. 500m.ü.M. (Augustusburg) einen 500km entfernten, etwa 900m hohen Standort dauerhaft in brauchbarer Qualität zu empfangen. Sicherlich hätte sich ein mit relativ wenig Aufwand realisierbarer Schweiz-Empfang in Sachsen schnell herumgesprochen, vor allem noch zu DDR-Zeiten.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 24.02.2013 19:47
Zitat
delfi
Das mit Prag habe ich vermutet.

Schaffte es das DDR-Fernsehen eigentlich auch bis in die Gegend?

Aber in Prag muss zumindest noch der BR auf UKW gegangen sein. Ich erinnere mich noch an verschiedene Hörerbriefe, die aus der Region Prag im BR erwähnt wurden.


Ich war zur CSSR Zeit oft in Prag, Verwandtschaft besuchen. Ob der ORF von Linz oder vom Jauerling kam, weis ich nicht, mit dem Antennengebilde konnte man meist auch ORF Radio empfangen. Oft waren es Gemeinschaftsantennen, die man mit irgendwelchen Bastelloesungen im Haeuserblock verbreitete. Das DDR Fernsehen duerfte sicher empfangbar gewesen sein, nur 1) interessierte das niemanden in Prag, und 2) haette man einen Aufwand treiben muessen, und dies wollte man auf Grund von Punkt 1 nicht.

Zu Oesterreich herrschte zur CSSR Zeit ein gewisser Bezug aus der Geschichte, und ebenfalls war das Interesse an Westfernsehen da. Aus welchen Gruenden ARD oder ZDF nicht gingen, oder man nicht den Aufwand machte, diesen zu empfangen weis ich leider nicht.

Das UKW Band war ziemlich frei, man nutzte das OIRT und die MW fuers Inland. Einzigen UKW Sender den ich in Erinnerung hatte war das Programm "Inter" und die sendeten viel auf Deutsch.

Den BR hatte ich nie wriklich versucht, Angbelich hatte Bayern 5 eine geiwsse Reichweite nach Tschechien. Der BR duerfte bis PIlsen halbwegs gut gegangen sein.

von 102.1 - am 24.02.2013 20:06
Zitat
102.2
Das DDR Fernsehen duerfte sicher empfangbar gewesen sein, nur 1) interessierte das niemanden in Prag, und 2) haette man einen Aufwand treiben muessen, und dies wollte man auf Grund von Punkt 1 nicht.


Dazu kam, dass das DDR-Fernsehen genauso wie der ORF im System B und G (Videobandbreite 5 MHz, Bild-Tonträgerabstand 5,5 MHz) sendeten, während die CSSR dasx in Osteuropa übliche System D (Videobandbreite 6 MHz, Bild-Tonträgerabstand 6,5 MHz) benützte. Man konnte mit den üblichen TV-Geräten ohne Umbauten DDR- und Westfernsehen nur stumm sehen. War ja bei uns beim CSSR-Fernsehen nicht anders.

Ich hatte Anfang der 1990er-Jahre, als es noch kaum CCIR-Sender in Tschechien gab, mehrmals beruflich in Prag zu tun. Auf dem Höhenrücken südlich von Prag, auf dem der Sender Cukrak steht, konnte man z.B. Ö3 noch ganz gut empfangen. Es war, so weit ich mich erinnern kann, der Jauerling oder Wachberg, nicht der Lichtenberg, denn der ist durch den Klet verstellt. Wenige Kilometer nördlich, wo die Schnellstraße dann in die Stadt hinunter geht, war dann Schluss.

von Wasat - am 24.02.2013 20:54
Aber ausgerechnet B5 bzw. das auf dieser Frequenz vorher ausgestrahlte Ausländerprogramm (ab 1988 vom Hohenbogen) hatte bis 1991 eine eigene Antenne, die nur Richtung Südwesten abstrahlte.
Erst mit der Inbetriebnahme neuer UKW-Sender auf der Hohenbogen-Station wurde auch B5 auf der großen UKW-Antenne mit abgestrahlt.

Daher kursiert bis heute in so manchen Senderverzeichnissen immer noch bei der 104,4 MHz vom Hohenbogen 25 kW ERP. Das ist aber definitiv falsch! Es sind genau wie bei den anderen Programmen 50 kW ERP (die Sender haben 10 kW Ausgangsleistung). Außer UKW 4 hat nur 5 kW ERP, weil der Sender selbst nur mit 1 kW Ausgangsleistung betrieben wird.

von Daniel28-55-59 - am 24.02.2013 20:57
Zitat
Wasat

Dazu kam, dass das DDR-Fernsehen genauso wie der ORF im System B und G (Videobandbreite 5 MHz, Bild-Tonträgerabstand 5,5 MHz) sendeten, während die CSSR dasx in Osteuropa übliche System D (Videobandbreite 6 MHz, Bild-Tonträgerabstand 6,5 MHz) benützte. Man konnte mit den üblichen TV-Geräten ohne Umbauten DDR- und Westfernsehen nur stumm sehen. War ja bei uns beim CSSR-Fernsehen nicht anders.

Ich hatte Anfang der 1990er-Jahre, als es noch kaum CCIR-Sender in Tschechien gab, mehrmals beruflich in Prag zu tun. Auf dem Höhenrücken südlich von Prag, auf dem der Sender Cukrak steht, konnte man z.B. Ö3 noch ganz gut empfangen. Es war, so weit ich mich erinnern kann, der Jauerling oder Wachberg, nicht der Lichtenberg, denn der ist durch den Klet verstellt. Wenige Kilometer nördlich, wo die Schnellstraße dann in die Stadt hinunter geht, war dann Schluss.


Wie man damals die Ton-Thematik loeste, weis ich nicht. Vermutl. auch irgendeine Bastel-Loesung. Auch den Apparat kannte ich nichtmehr. Es war eines dieser Fabrikate, die man damals ueberall bekam, eine Kiste mit abgerundeten Ecken, die Roehre war dick und rund und ragte weit aus dem Apparat heraus.
Das ist alles mehr als 20 Jahre her. Bei meiner Verwandtschaft war Ton vorhanden.
Bei meinen Eltern lief auch nie oder selten Radio im Auto, so kann ich auch nichtmehr sagen, ob Oe3 noch im Autoradio ging oder nicht. Waehrend der Autofahrt wurde eher mehr ueber das politische Regime gemeckert oder ueber die Formalitaeten an der Grenze und wie lang man warten musste.

von 102.1 - am 24.02.2013 21:12
Zitat
BetacamSP
An meinem QTH geht zumindest Ö3 auf der 99,0 im Erdgeschoss mit dem Degen mit Teleskopantenne in oftmals guter Qualität, zumindest wenn der PC ausgeschaltet ist.

Aber ich bezweifle dass hier zu Analogzeiten TV-mäßig was ging, wir liegen hier nur auf 430m ü. NN.


Zitat
cougar1989
Zitat
Kay B
Hier im Forum schrieb dxbruelhart mal, daß er SF1 vom Uetliberg bei Chemnitz empfangen konnte.

Das ist ja fast schon meine Gegend :D.
Das nenne ich eine Superleistung. Dazu wird er sicherlich mehr sagen können.
Wie gesagt hier im Forum habe ich auch schon einige OE3- und einen FM4-Empfangsbericht(e) aus meinen Wohnort+Umgebung verfasst.
OE3 auf der 99.0 konnte ich auf der A93 Regensburg - Hof bis kurz vor Mitterteich fast durchgehend hören. Um Marienbad (CZ) gibt es auch eine Ecke wo OE3 geht.
siehe hier:
http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?8773,965165,1012669#msg-1012669


ORF Fernsehen würde auch in den 80er in das Kabelnetz Weiden/Amberg eingespeißt, Empfangen würde die Signale am Rotbühl.

und auch ich hatte verrauschten ORF Empfang in Parkstein bei Weiden mit Zimmerantenne in meiner kindheit gehabt

http://www.youtube.com/watch?v=GDS2zILB7n8

die kanäle waren:
CH08 -> ORF1
CH29 -> ATV (sehr stark verrauscht)
CH32/36-> ORF2 (36 sehr stark verrauscht)

Digital sind dann nur noch bis zum Ochsenkopf und Rotbühl DVB-T Aufschaltung im Jahr 2008:
K29 mit Plus4,3Sat, ATV und K32 mit ORF1, 2XORF2 rein gekommen

von Kohlberger91 - am 24.02.2013 21:13
@ Rolf, der Frequenzenfänger

Zitat

Mag sein, aber ich glaube nur, was ich selber nachgeprüft habe. ;) Leider ist das nicht mehr möglich.


Auch ein Argument. :-) Aber da mische ich mich jetzt nicht weiter ein. Da müßte dxbruelhart selbst mal was dazu schreiben.



@ Daniel28-55-59

Zitat

Erst mit der Inbetriebnahme neuer UKW-Sender auf der Hohenbogen-Station wurde auch B5 auf der großen UKW-Antenne mit abgestrahlt.


Hatte man da die UKW-Antennenanlage auch erneuert? Ältere Senderstandorte hatten ja oftmals das Problem, daß die Antennenanlage nur bis 100 oder 104 MHz ausgelegt war.

Auf dem Feldberg im Schwarzwald war das so. Die Schlitzantenne ging angeblich nur bis 100 MHz. Deshalb kam SWR 4 auf 104,0 MHz über herkömmliche Doppeldipolfelder auf der Richtfunkplattform.

von Kay B - am 24.02.2013 22:09
Zum Uetliberg auf der Augustusburg unweit Chemnitz:
Ich konnte den Uetliberg da auf Kanal 3 bei zwei Besuchen da empfangen, nicht mit einem Fernseher, aber mit einem mässig empfindlichen Scanner, da hatte ich sowohl Bild- als auch Tonträger vom Uetliberg. Das heisst, mit einem TV mit Aussenantenne hätte man da sicher einen brauchbaren Empfang gehabt auf der Augustusburg. Der Kreuzberg ist da eben praktisch komplett abgeschattet, so hat der Uetliberg da freie Bahn; auf der Augustusburg konnte man auch immer Südtiroler Sender auf UKW empfangen, so ging da z.B. auch Radio M1 damals auf der 104,9 bzw. später 106,7 mit RDS und in Stereo vom Schwarzenstein (bis 9/1993). Die Augustusburg eignet sich hervorragend für den Süd-Empfang.
Die Band1-Sender reichten wirklich sehr, sehr weit, da spielte auch die Erdkrümmung und der relativ tiefe Standort des Uetlibergs keine überragende Rolle auf dieser wirklich tiefen Frequenz. Richtiges Tropo war das aber sicher nicht, höchstens angehobene Bedingungen; ich denke aber eher, da war quasi-dauerhafter Empfang des Uetlibergs möglich.

von dxbruelhart - am 25.02.2013 05:38
Zitat
Kay B
@ Daniel28-55-59

Zitat

Erst mit der Inbetriebnahme neuer UKW-Sender auf der Hohenbogen-Station wurde auch B5 auf der großen UKW-Antenne mit abgestrahlt.


Hatte man da die UKW-Antennenanlage auch erneuert? Ältere Senderstandorte hatten ja oftmals das Problem, daß die Antennenanlage nur bis 100 oder 104 MHz ausgelegt war.

Auf dem Feldberg im Schwarzwald war das so. Die Schlitzantenne ging angeblich nur bis 100 MHz. Deshalb kam SWR 4 auf 104,0 MHz über herkömmliche Doppeldipolfelder auf der Richtfunkplattform.


Die UKW-Antennen (nur die Strahler) wurden zuletzt 1987 erneuert, also noch lange vor der 104,4 MHz, die darüber erst ab 1991 gesendet wurde.

Wieder zurück zum ORF:
Absoluter Spitzenreiter dürfte die Schneise hier im Ort sein. FS2 auf Kanal 32 war hier mit einer Mini-Bosch-Antenne glasklar möglich.
Heute geht der ORF mit einer kleinen UHF ebenfalls stabil (DVB-T-Kanal 32).

analog:

Diese Anlage ist mittlerweile abgebaut. Leider.

DVB-T:


von Daniel28-55-59 - am 25.02.2013 06:02
Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich das erste mal nach dem Fall des Eisernen Vorhangs in die Tschechei gefahren bin. In der Region Budweis fand sich zwar kaum jemand der deutsch sprach oder sprechen wollte. Andererseits zeigten jedenfalls die meisten Antennen auf den Dächern in Richtung Linz. In einem Elektrogeschäft lief auf den Fernsehern das Testbild von FS2 und in einem anderen Geschäft hörte ich Radio Oberösterreich als Hintergrundbeschallung...

von delfi - am 25.02.2013 06:30
Es dauerte einige Zeit, bis sich die Bevoelkerung auch von den alten Gewohnheiten trennte, denn Kontakt mit Auslaendern aus dem Westen war nicht gerne gesehen, unerwuenscht, um es direkt zu nennen, und in der CSSR beobachtete fast jeder jeden. Die Stb war allgegenwaertig.

ich vermute, dass viele Leute damals ORF Radio hoerten und auch so Deutsch lernten, oder zumindest verstanden. Oe3 duerfte auch bei der Jugend in der CSSR ein Begriff gewesen sein, und im Raum Bratislava gabs sogar einege Hoerer von Blue Danube Radio auf 102,5. Kurz nach der Wende ging bei der Sendung "American Top 40" sogar ein Hoererbrief eines Hoerers aus Bratislava ein, der berichtete, bereits in den 80iger Jahren die Sendung regelmaessig verfolgt zu haben. Das im Westen uebliche UKW Bereich war komplett frei, keine Verfunzelung denn der Rundfunk in der Tschechoslovakei verwendete das OIRT Band, Jauerling, Weitra duerften recht weit gegangen sein, UKW von Wien ziemlich sicher bis Bruenn und weiter noerdlich.
An Emfpaenger die von 87,6 bis 108 gingen duerfte man irgendwie herangekommen sein, entweder aus DDR Bestaenden, oder von Verwandten im Westen, oder sonstwie auf dem Schwarzmarkt. Ebenfalls auf dem Schwarzmarkt duerften div. Bausaetze im Umlauf gewesen sein, um den Ton des Westfernsehens empfangbar zu machen.

Die in der Tschechoslovakei verkauften Fernsehapparate waren technisch recht einfach gebaut, sodass jemand mit etwas Geschick selbst herumbasteln konnte.

von 102.1 - am 25.02.2013 07:32
Zitat
Lahnwelle
Ich meine, ich hätte hier im Forum einmal gelesen, dass auf einem Hochhausdach in Nürnberg mit einer mehrfach gestockten Anordnung leicht verrauscht der ORF empfangen werden konnte.

Und gab es nicht sogar einmal jemanden, der im Westerwald den ORF ständig, wenn auch verrrauscht, hereinbekommen hatte? Ich glaube auch, dies hier einmal vor Jahren gelesen zu haben.


Das mit dem Hochhaus in Nürnberg hab ich auch im Forum irgendwann mal gelesen ...
Hat einer dazu genauere Infos?

von March - am 25.02.2013 21:29
Zitat
Kenny S.
Kann jemand mal den genauen Standort der "Ö3-Kurve" posten? Evtl gleich mit Link von google maps ?


Bitte sehr

http://maps.google.de/maps?q=steinheid&hl=de&ie=UTF8&ll=50.488327,11.106427&spn=0.009283,0.01929&sll=50.926641,11.265458&sspn=2.354501,4.938354&t=h&hnear=Steinheid,+Th%C3%BCringen&z=16

Mehr dazu auch hier ;-)

http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?8773,842668,page=1

von Robert S. - am 26.02.2013 15:08
Zitat
102.2
....Oe3 duerfte auch bei der Jugend in der CSSR ein Begriff gewesen sein, und im Raum Bratislava gabs sogar einege Hoerer von Blue Danube Radio auf 102,5. .......
An Emfpaenger die von 87,6 bis 108 gingen duerfte man irgendwie herangekommen sein, entweder aus DDR Bestaenden, oder von Verwandten im Westen, oder sonstwie auf dem Schwarzmarkt. Ebenfalls auf dem Schwarzmarkt duerften div. Bausaetze im Umlauf gewesen sein, um den Ton des Westfernsehens empfangbar zu machen.

Die in der Tschechoslovakei verkauften Fernsehapparate waren technisch recht einfach gebaut, sodass jemand mit etwas Geschick selbst herumbasteln konnte.
Zum Unterschied im sogenannten freien Westen also etwa in Österreich war der Empfang des OIRT- Rundfunks 66-73 MHz verboten und damals sogar strafbar !! Somit konnte bzw. durfte man in Wien keine angrenzenden ausländischen UKW-Stationen hören. Dem ORF-Monopol zur Freude.
LG
Franz aus Wien :D

von Franz Brazda priv. - am 26.02.2013 15:19
Zitat
delfi
Man muss das Verbot vielleicht auch anders sehen. Nachdem Tschechisch ja nicht gerade die Sprache ist, die jeder von uns beherrscht, war das Interesse daran auch entsprechend gering. So gesehen war früher der Reiz auch nur bei den wenigsten da, Tschechen-TV in Farbe und mit Ton zu sehen.

Weitaus schlimmer wäre für uns gewesen, hätten wir kein deutsches Radio hören dürfen. Gerade das wurde bei uns früher sehr häufig und gerne genutzt.
Durch die techn. Ausgrenzung OIRT, Ostton + SECAM war die Information bei uns auch etwas einseitig über unsere direkten Nachbarländer. Selbst die Telekabel Wien hat etwa kein einziges frei empfangbares Nachbarland (CSSR, Ungarn) eingespeist was für eine Kabelgesellschaft
ein Novum in der ganzen (freien) Welt bedeutete. Ich habe mit entsprechenden Antennenaufwand mir diese Sender damals schon angesehen. Um mir ein eigenes Bild darüber zu machen. Es gab auch ohne Kommunistischer Propaganda interessante Sendungen aus Kultur bzw. Zeichentrick.
Hier ein Link falls nicht eh schon bekannt auf der ADXB-Seite. http://www.adxb-oe.org/adxb/antennennostalgie.htm LG Franz aus Wien;)

von Franz Brazda priv. - am 26.02.2013 16:46
Mich erstaunt immer noch dieser Artikel
http://www.adxb-oe.org/adxb/antennennostalgie-Dateien/A_1985_TSS_UdSSR_TV_Presse.jpg
auf der genannten Seite
http://www.adxb-oe.org/adxb/antennennostalgie.htm
über den Empfang des ersten sowjetischen Fernsehprogramms aus Bratislava.

Heute wird hier
http://de.wikipedia.org/wiki/Fernsehturm_Bratislava
auf E50 mit 4 KW gesendet.

War das damals schon der gleiche Standort und die gleiche Sendeleistung?

von Kay B - am 26.02.2013 17:06
Zitat
Kay B
........
Heute wird hier
http://de.wikipedia.org/wiki/Fernsehturm_Bratislava
auf E50 mit 4 KW gesendet.

War das damals schon der gleiche Standort und die gleiche Sendeleistung?
wikipedia ist mit dieser Aufstellung nicht mehr ganz Uptodate. TSS1 auf Kanal 50 wurde mit ca. 10 kW ERP ausgestrahlt vom gleichen Standort. Nach der Wende 1989 wurde darüber ein Programmmix aus MTV, TV5Europe, etc. und RTL ausgestrahlt. Was für Wien damals eine Sensation darstellte.
Analog wird via Bratislava jetzt nichts mehr ausgestrahlt.

Siehe dazu auch ADXB-Liste: http://www.adxb-oe.org/adxb/Wienfk01.pdf LG Franz aus Wien ;)

von Franz Brazda priv. - am 26.02.2013 17:37
Zitat
delfi
Ja, das stimmt.

Zu der Zeit gingen bis in die Regionen aber auch wohlbekannte Radioprogramme aus dem berühmten Dreiländereck. Radio Uno, Radio Carintia und Co konnte ich damals bis nach Budweis hören. Aber das ist genau genommen, schon wieder eine ganz andere Geschichte.


Bis nach CZ vom Monte Forno!? Also Dachsteinregion ist ja noch machbar durch Reflexionen, aber wie soll es der Standort bis nach Tschechien schaffen?

Mehr Infos zu den Thema der ersten "Privatradiosender Österreichs" die vom Ausland sendeten, gibts übrigends hier:
http://www.alpe-mare.de/index.php/radio-in-kaernten/radiogeschichte-kaernten

von RTL 102.5 Fan - am 26.02.2013 18:46
Selbst in den Hotels waren 1986, als ich einen Kurzurlaub Nähe Bratislava machte, auf den Zimmern Dual-Band-UKW-Mono-Radios aus tschechisch-slowakischer Produktion. Damit hatte ich natürlich auf meinem Zimmer Ö3 gehört. In einem Rundfunkladen lief auf einer tschechisch-slowakischen Stereoanlage auch Ö3

Im Fernsehraum des Hotels war ein Farb-TV auf dem kam ORF1+ORF2 in rauschfreier Qualität, selbst Einheimische schauten darauf den ORF, als ich abends spät das TV- Zimmer mal betrat.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 28.02.2013 09:21
Zitat
delfi
Man muss das Verbot vielleicht auch anders sehen. Nachdem Tschechisch ja nicht gerade die Sprache ist, die jeder von uns beherrscht, war das Interesse daran auch entsprechend gering. So gesehen war früher der Reiz auch nur bei den wenigsten da, Tschechen-TV in Farbe und mit Ton zu sehen.

Im Norden von Niederoesterreich in der Naehe der Tschechischen Grenze waren die Programme aus Brno und Bratislava bei fast jedem Haushalt allgegenwaertig. Sehr fruehzeitig wurde dort von den oertlichen Elektriker-Betrieben Fernsehapparate verkauft die beide Fernsehnormen empfangen konnten. Das Bild war genauso gut, wie bei ORF. Viele Leute hatten dort entweder Verwandtschaftsbeziehungen nach Tschechien, verstanden die Sprache oder sprachen sie selbst sehr gut.

von 102.1 - am 28.02.2013 19:35
Zitat
Franz Brazda priv.
Durch die techn. Ausgrenzung OIRT, Ostton + SECAM war die Information bei uns auch etwas einseitig über unsere direkten Nachbarländer. Selbst die Telekabel Wien hat etwa kein einziges frei empfangbares Nachbarland (CSSR, Ungarn) eingespeist was für eine Kabelgesellschaft ein Novum in der ganzen (freien) Welt bedeutete. Ich habe mit entsprechenden Antennenaufwand mir diese Sender damals schon angesehen. Um mir ein eigenes Bild darüber zu machen. Es gab auch ohne Kommunistischer Propaganda interessante Sendungen aus Kultur bzw. Zeichentrick.


In diesem Zusammenhang fällt mir ein, dass hier im Forum einmal ein Video über das schwedische Kabelfernsehen in den 80ern verlinkt wurde, wo sogar ein russisches Programm über Satellit empfangen und in die Kabelnetze eingespeist wurde. Und in Wien hat man nicht einmal die Ostblock-Sender eingespeist, die problemlos terrestrisch zu empfangen, also praktisch "ortsüblich" waren.

von Lahnwelle - am 15.03.2013 15:52
Zitat
fatal disk error
Gibt es eigentlich in Niedersachsen bekannte Stellen, an denen ORF (auch Hörfunk) bei normalen Bedingungen mit entsprechendem Antennenaufwand geht? Ich denke hier beispielsweise an den Harz, zum Beispiel auf der Wurmberschanze mit Yagi? Sind zwar eher Gedankenexperimente theoretischer Natur, aber wenn man liest, was beispielsweise bei BikerBS geht, dann fragt man sich, was noch alles gehen würde, wenn man beispielsweise eine Körner 19.3 Yagi auf der Spitze eines Fernmeldeturmes hätte und einen Sony HDR Empfänger dranhängen würde. Auch wenn es schon Sachsen Anhalt ist, aber man stelle sich vor man hätte eben eine solche Körner 19.3 auf der Spitze des FMT Brocken, da müßte doch so manches gehen, was sonst nicht mehr geht.

Leider gibt es die Wurmbergschanze nicht mehr. Dennoch glaube ich das mit einer guten Ausrüstung etwas möglich wäre, zumindest theoretisch. Wahrscheinlich sind aber bis Österreich die möglichen Kanäle durch andere Sender belegt, so dass praktisch kein Empfang nachweisbar sein dürfte. Ausprobieren müsste man es freilich wirklich mal. Welche Sender aus Österreich sind denn da relevant? Vermutlich Gaisberg, Zugspitze, Pfänder. Welche noch? Was ich in dem Zusammenhang auch interessant finde, welche ORF- Sender für Analog- TV in Süddeutschland genutzt wurden? In Oberbayern, Allgäu und der Bodenseeregion wird der ORF doch bestimmt auch geschaut worden sein, so wie bei uns der DFF oder täusche ich mich da?

von B.Zwo - am 23.08.2015 14:25
Den Gundkopf hab ich seinerzeit schwach auch noch in Augsburg empfangen können (E39 ORF1, E42 ORF2 V). Die Zugspitze war natürlich die erste Anlaufstelle. Damals hat das DXen noch Spaß gemacht, heute ist es in Sachen TV eigentlich gar nicht mehr interessant hier.

Im TV-Bereich ist heute der ORF nur noch über die Zugspitze empfangbar, und selbst das ist abhängig vom Standort in der Stadt. Bei mir reicht das Signal gerade so für halbwegs störungsfreien Empfang, manchmal geht der Empfang aber auch in die Knie.

von Bengelbenny - am 23.08.2015 18:49
Zitat

Damals hat das DXen noch Spaß gemacht, heute ist es in Sachen TV eigentlich gar nicht mehr interessant hier.

Das stimmt; selbst mit Zimmerantenne waren zu Analog-TV-Zeiten noch Sender aus 140km Entfernung angerauscht bei mir zu empfangen. Mit DVB-T bekomme ich am selben Ort gerade mal die 3 Kanäle des Senders, den ich sehe, wenn ich aus dem Fenster schaue. Mit einer einfachen Drahtkonstruktion konnte ich seinerzeit im 1. Stock auch ATV vom Pfänder gerade noch in Farbe empfangen; mit DVB-T reicht selbst eine "richtige" UHF-Antenne nur für halbwegs störungsfreien Empfang (da keine Sichtverbindung).

Mit DVB-T2 könnte es bei mir DX-technisch nochmal interessant werden Richtung Ulm/Augsburg/München. Schau mer mal. Richtung Österreich wird sich am Status-quo wohl nur noch wenig ändern außer der Umstellung von T1 auf T2.

von Zwölf - am 23.08.2015 19:36
In Esslingen konnte ich relativ schwer erkennbare, aber identifizierbare Analogbilder von ORF 1 und 2 wahrnehmen. Dies ging bis 1998, dann war nur noch ORF 2 wahrnehmbar, da ORF 1 an Sendeleistung nachlies. Glaube das Signal kam vom Pfänder. Mit DVB-T ist das Ganze undenkbar. Ich hatte in all den Jahren mal eine Überreichweite aus St. Pölten mit den Österreichmuxen, aber Dauerempfang = 0.

SRF - anderes Thema, via Analog in den Esslinger Höhenlagen beide Programme empfangbar zu Analogzeiten. Heute mit DVB-T absolut tote Hose. DAB+ empfängt man auf Kanal 7D, die anderen Muxe kommen nur noch bei Überreichweiten rein. DVB-T konnte ich noch nie empfangen, selbst bei Überreichweiten. Den Empfang, der früher 1A problemlos ging haben sie dank Senderechten wie Champions League kaputtreguliert.

von Chris4981 - am 24.08.2015 05:13
Zitat
Chris4981
In Esslingen konnte ich relativ schwer erkennbare, aber identifizierbare Analogbilder von ORF 1 und 2 wahrnehmen.

SRF - anderes Thema, via Analog in den Esslinger Höhenlagen beide Programme empfangbar zu Analogzeiten. .


Kann ich ebenfalls bestaetigen.

Mit einer kleineren Yagi vom Suedbalkon eines Mehrfamilienhauses mit freier Sicht Richtung Sueden war SRF leicht, und ORF etwas schwerer, aber dennoch stabil zu Analogzeiten machbar. Radio aus der CH sowie aus Oesterreich ging zur Zeit als es noch kein Privatradio gab, ohne grossen Antennenafwand, aber nur in Lagen mit freier Sicht.

Heute geht nichts mehr, moeglw. muss man in eine groessere Yagi investieren?

von 102.1 - am 24.08.2015 17:54
In Ulm konnte man ORF 1&2 zu analogzeiten gut via Pfänder und Zugspitze empfangen, auch der Gundkopf kam angerauscht an.

Jetzt via DVB-T gehen von allen drei oben genannten Standorten immernoch MUX A. Der Gundkopf geht aber nur an wenigen hochgelegenen exponierten Stellen, in meiner alten Wohnung lief er, in meiner neuen einige Meter tiefer gelegenen nicht mehr. MUX-B ist schwierig seit das ZDF auf dem Nachbarkanal stört...

Ansonsten muß man deutlich mehr Aufwand treiben als früher. Ich kenne hier in der Umgebung genau drei Anlagen, die noch aktiv den ORF empfangen. An vielen Stellen dürfte es gar nicht mehr gehen. Früher hatte das quasi jedes Haus (siehe mein Threas zu "Antennenrelikten im Süddeutschen Raum").

von raeuberhotzenplotz1 - am 25.08.2015 06:10
Zitat
Chris4981
Also beim Radio habe ich noch Glück.
Bekomme SRF 1, SRF 2, OE1 OE2 V, Rete Uno und RSR 1.

SRF 3 ist fast nicht machbar, dank der 105,7 aus Stuttgart. Bevor diese gestartet ist, habe ich problemlos auf 105,6 je nach Antennenlage SWR 4 KL oder SRF 3.

OE3 ist seit bigFM undenkbar.


Auf der Filder Ebene ist einzig OE1 zu machen, und zwar auf 93.3, allerdings nur bei guter Trennschaerfe und sonst wenig Antennenaufwand. Der Empfang ist ab Degerloch (SSB Haltestelle Peregrinastrasse) moeglich, und meist nur stationaer.

Bei OE2 V auf 98.2 stoert der SWR3 gleich nebendrann aus Aalen auf 98.1 mit 50 kW, der auch auf den Fildern weitaus staerker reinkommt.

OE3 ging frueher, aber wie Du geschreiben hast, seit BigFM ist's vorbei. Vermutl. kann man mit einer guten Yagi etwas machen?

Vom Saentis bekomme ich bis heute die 101.5, aber nicht sehr stabil. Recht problemlos und stoerungsfrei sowie stabil geht bei mir die 99.9, das franzoesichsprachige Programm ( La Premiere), ebenfalls vom Saentis.

Die 107,8 ging oft auch, nur hat in Stuttgart die 107.7 irgendwann mal vor 5 Jahren? die Leistung angehoben, seither geht's definitv nicht mehr.

von 102.1 - am 25.08.2015 08:14
Zitat
102.1
OE3 ging frueher, aber wie Du geschreiben hast, seit BigFM ist's vorbei. Vermutl. kann man mit einer guten Yagi etwas machen?


Es gibt bei mir im Garten Stellen, da kommt alles aus Stuttgart nur mit starken Verzerrungen rein. Mein Indikator ist die 90,1. Wenn die nur fadend zu empfangen ist, dann kann ein Mercedes-Benz "Audio 20" Werksradio einer 2009er E-Klasse Ö3 vom Pfänder empfangen :)

Auf dem Parkplatz des Sindelfinger LIDL (nicht der in der Innenstadt, der andere) ist mir das ebenfalls gelungen.

Und in auf der B464, Richtung Leonberg, an den Stellen, an welchen die 102,1 aus Mudau die 102,3 ankratzt. Da geht es auch.

Eine Yagi hilft vermutlich nur dort, wo der Pfänder nicht in gleicher Richtung wie Stuttgart ist - wie bei mir. Dort könnte man sicherlich gut trennen, wenn die Yagi entsprechend geartet wäre.

Über mein Kreuzdipol drückt BigFM natürlich alles weg :(

Müsste ich mal testen, aber über ASTRA geht er doch er doch einwandfrei ;)

Wolfgang

von Wolfgang R - am 25.08.2015 15:25
Neben meinen Standardfrequenzen aus Österreich (91,6 Ö1, 95,3 Radio Tirol, 97,1 Ö3, 100,7 FM4) geht auch der Gaisberg auf den freien Frequenzen recht brauchbar: 99,0 Ö3 und 104,6 FM4.

Die meiste Zeit empfange ich auch die 100,5 Life Radio OÖ sowie die 104,0 mit FM4 aus Linz. NIcht immer und nicht immer gleichmäßig gut, aber an irgendeiner Stelle in der Wohnung ist Empfang meistens möglich.

Sehr schwach, aber eindeutig indentifizierbar, ist bei mir auch die 106,5 mit Kronehit vom Patscherkofel.

Pfänder liegt komplett im "Schatten", da geht bei mir gar nichts. Während in meiner alten Wohnung auch noch die 91,4 mit Ö1 vom Gundkopf ging, ist das in meiner aktuellen Wohnung auch nicht mehr möglich.

von Bengelbenny - am 25.08.2015 15:30
@Zwölf: Als das Fernsehen noch analog war, wurde ORF2 im Kabelnetz Kaufbeuren ebenfalls vom Gundkopf E-42 geholt, während für ORF1 die Zugspitze E-49 als Quelle diente. Also nicht nur das Oberallgäu, auch Teile des Ostallgäus wurden von der Kanzelwand, auch Gundkopf genannt, quasi mit dem ORF "versorgt".

Der Gundkopf wurde in Kaufbeuren (und auch in Kempten) als Quelle für ORF2 bevorzugt, weil ORF2 von der Zugspitze auf E-55 bereits bei leichtem Tropo immer wieder durch mehrere Gleichkanalstörer (ARD vom Büttelberg in Franken und SWR BW, weiß nicht mehr, welcher Standort) beeinträchtigt wurde, während E-49 weitgehend frei war.

Vermutlich deshalb sah und sieht man im Kabel im Allgäu auch bis heute ORF2 mit dem Regionalprogramm für Vorarlberg und nicht, wie ansonsten vielleicht eher zu vermuten, Tirol. Wobei sich die Allgäuer vermutlich auch wegen des ähnlichen Dialekts mehr mit Vorarlberg verbunden fühlen und umgekehrt. Deshalb gibt es gelegentlich in der Sendung "Vorarlberg heute" auch Berichte aus der Allgäuer Nachbarschaft.

Ich habe damals mit meinem Casio-LCD-TV in der Nähe der Kabelkopfstation Kaufbeuren (die es heute auch nicht mehr gibt, heute wird Alles zentral von Kempten aus eingespeist) gescannt und festgestellt, dass das ZDF auf E-39 vom (damaligen) Umsetzer Pfronten-Breitenberg mit starken Querstreifen durchsetzt war. Auch diese Querstreifen wurden vom Gundkopf verursacht. Wenn man die kleine Stabantenne bewegte und sich ein Stück weit bewegt hat, konnte es mit viel Glück passieren, dass an wenigen Stellen trotz Sichtverbindung zum Breitenberg (600W) der Gundkopf, obwohl nur 500W ERP, sich durchsetzen konnte und das österreichische Bild sichtbar wurde.

ORF2-Vorarlberg auf E-42 war an derselben Stelle mit dem CASIO-Taschenfernseher fast klar(!) empfangbar, obwohl es auch hier einen Gleichkanalstörer gab: Vom Hohenpeißenberg sendete der Privatsender SAT.1 damals, allerdings mit geringer Leistung. Trotz der geringen Leistung von nur 500W ERP konnte sich ORF2 zwischen Neugablonz und Kaufbeuren auch gegen den viel stärkeren ARD(SWR) vom 1738m hohen Grünten auf dem Nachbarkanal E-43 (500.000 W ERP!) "absetzen", subjektiv war die Bildqualität auf beiden Kanälen sogar fast gleich gut.

Es ist echt jammerschade, dass seit der Umstellung auf DVB-T der Sender auf dem Gundkopf dermaßen "kastriert" wurde, dass nur noch mit Richtstrahlung ins Walsertal hinunter gesendet wird und in unsere Richtung fast überhaupt nichts mehr herausgeht. Sogar die österreichischen Mobilfunksender sind in einigen Orten im Oberallgäu noch leichter zu "loggen" als das extremst schwache DVB-T-Signal vom Gundkopf :confused:.

Ich würde so sehr hoffen, dass sich hier irgendwann wieder einmal etwas ändert, aber kann es mir leider nicht vorstellen. Wenigstens die Radiosender von der Kanzelwand gehen noch gut raus, anhand denen erkennt man, wie weit dieser Senderstandort reichen könnte, wenn man ihn nur richtig nutzt. Trotz nur 100W ERP gehen Radio Vorarlberg auf 94.3 und Hitradio Ö3 auf 99.6 bei mir im Auto beispielsweise im Ortsgebiet von Waltenhofen beifahrertauglich, wobei ich über ein sehr gutes Autoradio verfüge. Nur bei Tropo stört SWR3 vom Raichberg den Vorarlberger Sender, der auch noch zusätzlich durch Bayern 2 vom Hohenpeißenberg angekratzt wird. Ebenso kann dann Ö3 durch Bayern 3 vom Hühnerberg angekratzt werden.

von Allgäuer1911 - am 25.08.2015 19:27
Ich hätte gar nicht gedacht, dass der Gundkopf im Ostallgäu noch eine Rolle gespielt hat.

Zitat

Trotz der geringen Leistung von nur 500W ERP konnte sich ORF2 zwischen Neugablonz und Kaufbeuren auch gegen den viel stärkeren ARD(SWR) vom 1738m hohen Grünten auf dem Nachbarkanal E-43 (500.000 W ERP!) "absetzen", subjektiv war die Bildqualität auf beiden Kanälen sogar fast gleich gut.

Ähnlich war es bei mir zu Hause (mit Zimmerantenne) auch. Gut, klar wäre jetzt übertrieben, aber ziemlich gut, dafür das keine direkte Sichtverbindung zur Kanzelwand bestand, wohl aber zum wesentlich näheren Grünten. E39 war mit Zimmerantenne eine mühselige Angelegenheit, da es i.d.R. nur mit sehr viel Geduld möglich war da sich gerne Geisterbilder vom ZDF einschlichen und das Bild verrauscht haben. Bei Sendungen die mir besonders gefielen, habe ich manchmal schon eine halbe Stunde vor Beginn mit Antenneeinstellen begonnen. (Wenns nach mir gegangen wäre, hätten wir damals schon eine andere Antenne angeschafft...) Man konnte die Antenne auch nicht in der Stellung lassen, das ORF2 und die deutschen Öffis jeweils andere Einstellungen wollen. Auf E43 wanderten gerne mal Querstreifen durchs Bild, im ZDF traten leicht Doppelungen sowie im Extremfall Verzerrungen und Probleme bei 16:9-Formaten auf, E2 war i.d.R. blass und mit einer ungewöhnlichen Art von vereinzelten Körnern übersäht. Am Besten ging glaube ich noch E46.

Zitat

Sogar die österreichischen Mobilfunksender sind in einigen Orten im Oberallgäu noch leichter zu "loggen" als das extremst schwache DVB-T-Signal vom Gundkopf :confused:.

Auch das kann ich bestätigen. A1 geht einiger Maßen, wenn man sich mit dem Handy in eine bestimmte Richtung dreht, aber DVB-T von der Kanzelwand ist selbst mit UHF-Antenne kaum möglich.

von Zwölf - am 25.08.2015 20:14
Also ich habe an einer leichten Süd/Südosthanglage meines alten QTH im Radio in guter Qualität SRF1, etwas säuselnd SRF2 (aber noch mit RDS), angekratzt SRF3 (nur mit mind. 110khz Filtern).

OE3 habe ich vor big FM in Stereo ohne RDS auf 89,6 an manchen Stellen selbst mit Wurfantenne empfangen können. Jetzt mit Kreuzdipol nur noch OE1 (+RDS) und relativ stabil auch OE2-V, da Aalen wohl durch das östlich seitlich stehende Haus etwas abgeschirmt wird. Auf 106,5 geht im Winter Antenne Vorarlberg recht gut, während im Sommer (Laub auf den Hängen die in Richtung Sender liegen?) es viel schwächer auf der 106,5 zugeht.

Eine 3 oder 5 Elemente Richtantenne brachte bei OE3 auf 89,6 nicht viel, da big FM Tübingen auf 89,7 fast auf gleicher Linie liegt...

Analog ging im Fernsehen nur SF1 und sehr schwach, gerade noch identifizierbar SF2 (bei Tests auf dem Dach bzw. am Dachfenster mit Aktiv Zehnder Antenne bzw. kleiner Yagi). Fürs Schweizer DVB-T auf UHF hats dann natürlich nie gereicht.

Der ORF ging vor 1998 laut hören sagen schwach identifizierbar auf K05. Ein Nachbar hatte in der 70/80ern eine "K07 Säntis-Antenne" + Vorverstärker und bekam SF1, damals DRS recht gut rein, als weiteres Programm ging da wohl ORF1 wenn auch stark angegrieselt.

von RainerZ - am 26.08.2015 09:38
Zitat
RainerZ

Eine 3 oder 5 Elemente Richtantenne brachte bei OE3 auf 89,6 nicht viel, da big FM Tübingen auf 89,7 fast auf gleicher Linie liegt...


Genau das ist das Problem von OE3 in BW. Die 89.5 und die 89.7 sind einfach zu viel, dass man sie jemals ausblenden koennte, egal mit welcher Antenne. Da kann man leichter Aalen abschirmen, und OE2 Vorarlberg bekommen.

Interessant waere hierzu mal auch ein Scan in Herrenberg-Kayh, am Suedrand des Schoenbuches. Da koennte ich mir nicht nur gute Empfangsbedingungen vom Saentis und vom Pfaender erwarten, aber auch Aalen gut ausblenden, ebenfalls die 89,5 aus Stuttgart, sodass vielleicht OE3 machbar waere.

von 102.1 - am 26.08.2015 11:26
Zitat
Chris4981
Also OE2-V kann ich noch rausfiltern, sogar echt gut hörbar. OE3 hatte ich früher problemlos als die 89,5 MHz noch in Mühlacker stand und SDR 3 transportiert hat. Die Trennung zwischen OE 3 und big FM schaff ich beim besten Willen nicht bei 10 KM Luftlinie zum Frauenkopf.

Irgendwann fiel der Frauenkopf mal aus, da hatte ich sofort Besuch von OE3.


Kenne ich alles gut. Ich denke mit OE1 duerftest Du das beste Glueck haben. Wie bereits geschrieben, ist die 93,3 in Degerloch noch machbar.

von 102.1 - am 26.08.2015 12:17
Zitat
102.1
Zitat
Chris4981
Also OE2-V kann ich noch rausfiltern, sogar echt gut hörbar. OE3 hatte ich früher problemlos als die 89,5 MHz noch in Mühlacker stand und SDR 3 transportiert hat. Die Trennung zwischen OE 3 und big FM schaff ich beim besten Willen nicht bei 10 KM Luftlinie zum Frauenkopf.

Irgendwann fiel der Frauenkopf mal aus, da hatte ich sofort Besuch von OE3.


Kenne ich alles gut. Ich denke mit OE1 duerftest Du das beste Glueck haben. Wie bereits geschrieben, ist die 93,3 in Degerloch noch machbar.


Gerade nochmal probiert,.... ich muss die Wurfantenne gut ausrichten, aber das ging nach einigen Spielchen, die SWR2 93,2 kann man gut ausblenden an meinem Standort. Habe es sogar zum RDS "OE 1" gepackt. Den Radio-V hab ich auch drin, in Mono gut genießbar, der RDS war nicht machbar.

Auch probiert:
- OE3 - keine Chance dank bigFM
- FM4 - wird von sunshine live untergebuttert, aber habe ne Stelle gefunden wo SSL nicht durch kam und FM4 war hörbar, wenn auch sehr verrauscht
- Antenne Vorarlberg - hatte ich früher drin, aber da dominiert nun die neue 107,7 aus Kirchheim.

So viel vom Pfänder bei mir. Denke ich könnte alle problemlos kriegen, wenn da nicht die anderen Störer wären.

von Chris4981 - am 27.08.2015 11:13
Zitat
Chris4981
Zitat
102.1
Zitat
Chris4981
Also OE2-V kann ich noch rausfiltern, sogar echt gut hörbar. OE3 hatte ich früher problemlos als die 89,5 MHz noch in Mühlacker stand und SDR 3 transportiert hat. Die Trennung zwischen OE 3 und big FM schaff ich beim besten Willen nicht bei 10 KM Luftlinie zum Frauenkopf.

Irgendwann fiel der Frauenkopf mal aus, da hatte ich sofort Besuch von OE3.


Kenne ich alles gut. Ich denke mit OE1 duerftest Du das beste Glueck haben. Wie bereits geschrieben, ist die 93,3 in Degerloch noch machbar.


Gerade nochmal probiert,.... ich muss die Wurfantenne gut ausrichten, aber das ging nach einigen Spielchen, die SWR2 93,2 kann man gut ausblenden an meinem Standort. Habe es sogar zum RDS "OE 1" gepackt. Den Radio-V hab ich auch drin, in Mono gut genießbar, der RDS war nicht machbar.

Auch probiert:
- OE3 - keine Chance dank bigFM
- FM4 - wird von sunshine live untergebuttert, aber habe ne Stelle gefunden wo SSL nicht durch kam und FM4 war hörbar, wenn auch sehr verrauscht
- Antenne Vorarlberg - hatte ich früher drin, aber da dominiert nun die neue 107,7 aus Kirchheim.

So viel vom Pfänder bei mir. Denke ich könnte alle problemlos kriegen, wenn da nicht die anderen Störer wären.

FM4 wurde schonmal in Denkendorf bei Stuttgart geloggt.

Wenn du in der Region bist, versuche mal in Denkendorf, insbs. in der Friedrichstrasse bzw. der Furtstrasse oder an der Kreuzung der Kirchstrasse FM4 auf 102.1 zu empfangen. Durch die Lage und Reflexionen koennte dort der Pfaender gut gehen, und SSL ist gut abgeschirmt.

von 102.1 - am 27.08.2015 13:28
Zitat
102.1
Interessant waere hierzu mal auch ein Scan in Herrenberg-Kayh, am Suedrand des Schoenbuches. Da koennte ich mir nicht nur gute Empfangsbedingungen vom Saentis und vom Pfaender erwarten, aber auch Aalen gut ausblenden, ebenfalls die 89,5 aus Stuttgart, sodass vielleicht OE3 machbar waere.


Mit Herrenberg-Kayh kann ich nicht dienen, aber eine Ortschaft weiter mit Gäufelden-Tailfingen.

Es handelt sich um ein Haus auf einer Hochebene in Gäufelden-Tailfingen, mit freier Sicht Richtung Süden Bodensee / Wittoh. Wirklich exponiert.

Dort gab es eine imposante Antenne, bestehend aus einem 3-teiligen Hirschmann Steckmast, der mit so einigen schönen Yagis bestückt war.

Von oben nach unten:

LMKU-Antenne mit Kreuzdipol
K7-Hirschmann Magneta (Schweiz SF1)
UHF (Auf Kompromiss Rottweil/Pfänder/Säntis - ZDF, SW3, Schweiz4/SF2 und FS2 mit Störungen durch ZDF-Umsetzer Raichberg K24)
K5-Hirschmann Magneta (Österreich FS1)
K4-Raichberg (ARD)

Leider gibt es in meinem Faden "Antennenernten im Kreis BB" - http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?8773,888727,page=1 keine Bilder mehr, dort wird der mustergültige Aufbau dieser Anlage gelobt.

Sie wurde fachgerecht von mir demontiert und ist nun - mit Ausnahme der beiden VHF-Bereichsantennen und dem Band I-Rechen - bei mir auf dem Dach.

Man war wohl mit dem FS1-Empfang über die K7-Yagi auf Dauer nicht glücklich und rüstete deshalb die K5-Yagi nach, denn anders kann ich mir nicht erklären, warum der Aufbau so vorgenommen wurde (ich hätte die K5 ganz oben hingemacht, da der Pfänder nicht so hoch ist wie der Säntis). Vielleicht 1998 nach der Leistungsreduzierung.

Für meine Theorie spricht, dass man an den Band I - Rechen und die K5-Yagi bequem auf dem Dach stehend rankam - die K5-Yagi war so hoch wie möglich montiert.

Vor dem Abbau habe ich kurz gescannt, UKW-technisch ging dort der Säntis, Wittoh sowie die Hornisgrinde und Raichberg einwandfrei, Degerloch war total verzerrt und kaum brauchbar.

Pfänder ging keine einzige Frequenz wirklich gut, OE3 war eingekesselt von den zwei bigFM-Störern und der breitbandige Tuner der vorhandenen 80er-Jahre Stereoanlage überfordert.

Wolfgang

von Wolfgang R - am 28.08.2015 09:59
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102.1
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Chris4981
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Chris4981
Also OE2-V kann ich noch rausfiltern, sogar echt gut hörbar. OE3 hatte ich früher problemlos als die 89,5 MHz noch in Mühlacker stand und SDR 3 transportiert hat. Die Trennung zwischen OE 3 und big FM schaff ich beim besten Willen nicht bei 10 KM Luftlinie zum Frauenkopf.

Irgendwann fiel der Frauenkopf mal aus, da hatte ich sofort Besuch von OE3.


Kenne ich alles gut. Ich denke mit OE1 duerftest Du das beste Glueck haben. Wie bereits geschrieben, ist die 93,3 in Degerloch noch machbar.


Gerade nochmal probiert,.... ich muss die Wurfantenne gut ausrichten, aber das ging nach einigen Spielchen, die SWR2 93,2 kann man gut ausblenden an meinem Standort. Habe es sogar zum RDS "OE 1" gepackt. Den Radio-V hab ich auch drin, in Mono gut genießbar, der RDS war nicht machbar.

Auch probiert:
- OE3 - keine Chance dank bigFM
- FM4 - wird von sunshine live untergebuttert, aber habe ne Stelle gefunden wo SSL nicht durch kam und FM4 war hörbar, wenn auch sehr verrauscht
- Antenne Vorarlberg - hatte ich früher drin, aber da dominiert nun die neue 107,7 aus Kirchheim.

So viel vom Pfänder bei mir. Denke ich könnte alle problemlos kriegen, wenn da nicht die anderen Störer wären.

FM4 wurde schonmal in Denkendorf bei Stuttgart geloggt.

Wenn du in der Region bist, versuche mal in Denkendorf, insbs. in der Friedrichstrasse bzw. der Furtstrasse oder an der Kreuzung der Kirchstrasse FM4 auf 102.1 zu empfangen. Durch die Lage und Reflexionen koennte dort der Pfaender gut gehen, und SSL ist gut abgeschirmt.


Ist bei mir 2 KM entfernt. Funktioniert tatsächlich 1A. Sogar OE3 drückt leicht durch.

von Chris4981 - am 28.08.2015 10:44
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Chris4981
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Chris4981
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Chris4981
Also OE2-V kann ich noch rausfiltern, sogar echt gut hörbar. OE3 hatte ich früher problemlos als die 89,5 MHz noch in Mühlacker stand und SDR 3 transportiert hat. Die Trennung zwischen OE 3 und big FM schaff ich beim besten Willen nicht bei 10 KM Luftlinie zum Frauenkopf.

Irgendwann fiel der Frauenkopf mal aus, da hatte ich sofort Besuch von OE3.


Kenne ich alles gut. Ich denke mit OE1 duerftest Du das beste Glueck haben. Wie bereits geschrieben, ist die 93,3 in Degerloch noch machbar.


Gerade nochmal probiert,.... ich muss die Wurfantenne gut ausrichten, aber das ging nach einigen Spielchen, die SWR2 93,2 kann man gut ausblenden an meinem Standort. Habe es sogar zum RDS "OE 1" gepackt. Den Radio-V hab ich auch drin, in Mono gut genießbar, der RDS war nicht machbar.

Auch probiert:
- OE3 - keine Chance dank bigFM
- FM4 - wird von sunshine live untergebuttert, aber habe ne Stelle gefunden wo SSL nicht durch kam und FM4 war hörbar, wenn auch sehr verrauscht
- Antenne Vorarlberg - hatte ich früher drin, aber da dominiert nun die neue 107,7 aus Kirchheim.

So viel vom Pfänder bei mir. Denke ich könnte alle problemlos kriegen, wenn da nicht die anderen Störer wären.

FM4 wurde schonmal in Denkendorf bei Stuttgart geloggt.

Wenn du in der Region bist, versuche mal in Denkendorf, insbs. in der Friedrichstrasse bzw. der Furtstrasse oder an der Kreuzung der Kirchstrasse FM4 auf 102.1 zu empfangen. Durch die Lage und Reflexionen koennte dort der Pfaender gut gehen, und SSL ist gut abgeschirmt.


Ist bei mir 2 KM entfernt. Funktioniert tatsächlich 1A. Sogar OE3 drückt leicht durch.


Einfach hinfahren und ausprobieren!
Ich denke, dass ist die einzige Ecke, wo im Raum Stuttgart der ORF am saubersten noch durchkommt.

von 102.1 - am 28.08.2015 19:37
Am ehemaligen Kabelkopf Nennslingen im Kreis Weißenburg in Mittelfranken wurden die beiden Zugspitzfrequenzen, die in 40km südlich gelegenen Donauwörther Parkstadt mit aktiver Zimmerantenne in Farbe genießbar waren, als Einspeisequellen genutzt. SF DRS und TSI natürlich vom Säntis, nur leider kein TSR, das vom ZDF aus Ingolstadt (?) platt gemacht wurde. Rund um die Burg Wernfels bei Spalt gelang das Kunststück, von einem Standort mit guter Richtantenne sowohl ORF Zugspitze als auch DFF vom Blessberg zu empfangen. Beide kamen in den 80-ern über die gut bestückte Hausantenne der CVJM-Burg.

von FrankenWalder - am 29.08.2015 10:05
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