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Radioforum
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13
Erster Beitrag:
vor 14 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 14 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
Radio Nordzee International, Brubacker, Robert S., Steffen_K1, Alqaszar, Handydoctor, lupus, SillyNRW, Kay B, andimik

GEZ und Fernsehgebühren in der DDR / wilder Osten !!

Startbeitrag von Radio Nordzee International am 18.04.2004 12:50

Gab es zu die SED-Times in die DDR auch so eine Art GEZ oder Fernsehgebühren zu zahlen ? Von Westen kamen starke Zender rüber gedonnert und die Bundis haben dafür gezahlt !

Antworten:

Radio Nordzee International schrieb:
Zitat

Von Westen kamen starke Zender rüber gedonnert und die Bundis haben dafür gezahlt !
Ja natürlich. Für die BRD galt die DDR ja nicht als Ausland oder überhaupt als eigener Staat und von daher hat man auch den Auftrag gesehen die Leute "drüben" mit freien, demokratischen Nachrichten zu versorgen.

von Brubacker - am 18.04.2004 12:57
Und was mußte man in der DDR damals so im Monat für Radio und TV löhnen?

War da auch eine Anmeldung erforderlich oder wurde da von jedem Bürger pauschal was abgeknöpft?

von Kay B - am 18.04.2004 21:11
Ich glaube es waren für Radio und TV 10 Ostmark im Monat. Wurde nicht pauschal abgezogen, man musste sich schon auch anmelden. Zuständig war der "Post-Zeitungsvertrieb". Da wurden alle abonnierten Zeitungen UND gleichzeitig die Rundfunkgebühr einmal im Monat vom Konto abgezogen. Wer sich nicht anmeldete kam aber drumrum, besonders die, welche auch keine Zeitungen angemeldet hatten. Ich habe zwischen 1980 und 1990 nie was gezahlt! Es gab zwar auch Kontrollen, aber nicht sehr straff.
lupus

von lupus - am 19.04.2004 07:05
Radio Nordzee International schrieb:

Zitat

Von Westen kamen starke Zender rüber gedonnert und die Bundis haben dafür gezahlt !
Na und? Das nennt man Overspill!



von andimik - am 19.04.2004 09:09
Andreas Mikula schrieb:
Zitat

Na und? Das nennt man Overspill!
Nee, das nennt man (selbst auferlegter) Versorgungsauftrag.

von Brubacker - am 19.04.2004 11:17
Zu der Zeit ging es um Propagangda. Vom Bungsberg bis zum Ochsenkopf dienten alle die starken Sender entlang des Zauns auch zur Versorgung der DDR.

Umgekehrt war es natürlich genau so.

Der Gedanke mit den Gebührenzahlern war damals wohl eher völllig unbeachtet, weil der Ost-West-Gegensatz das Denken bestimmte.



von Alqaszar - am 19.04.2004 12:21
wie kamen denn die UHF-Wellen durch den eisernen Vorhang ?



von Radio Nordzee International - am 19.04.2004 17:10
marco,bist du das etwa ???



von Robert S. - am 19.04.2004 17:30
Fernsehgebühr gab es auch in der "Ehemaligen!" Kann man aber im Centbereich sehen.Genaue Preise Poste ich euch aber noch,warte auf Antwortmail. Aber Schwarzsenden hat mit Honniwitzen bis 3 Jahre "Bautzen"gekostet.



von Handydoctor - am 19.04.2004 20:33
Die UHF-Wellen drangen auch durch die Berliner Mauer durch. ;) :D



von Steffen_K1 - am 19.04.2004 20:49
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