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Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 10 Monaten
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Schadet elektronischen Geräten das Ziehen des Netzsteckers?

Startbeitrag von songihr am 24.03.2013 15:52

Wenn man Geräte aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik (Radios, Fernseher, Receiver,...) nicht "ordnungsgemäß" per Schalter am Gerät aus- und einschaltet, sondern durch Ziehen bzw. Einstecken des Netzsteckers, schadet man dann langfristig der Haltbarkeit der Geräte oder ist das egal?

Antworten:

Du solltest zumindest direkt am Stecker ziehen und nicht am Kabel...
Festplattenreceiver könnten diese Art des Ausschaltens nicht mögen, andere Geräte haben eher kein Problem damit.

von iro - am 24.03.2013 16:10
Ja und Nein. Wie bei sovielem kan die Antwort nur lauten: Es kommt darauf an.
Einfache Geräte wie Kofferradios sollten keine Probleme haben, meine LCD-Monitore
haben auch keine Probleme damit. Anders sieht es bei Geräten mit Datenspeichern/Festplatten
aus, diese sollten vor Ziehen des Netzsteckers mit dem Standby-Taster ausgeschaltet werden,
damit ungespeicherte Daten noch auf die Platte geschrieben werden.
Bei Computern gilt: Herunterfahren nach Betriebssystemvorschrift, erst dann Stecker ziehen.
Manche bei externen USB-Festplatten beiliegenden Steckernetzteile mögen es nicht, wenn sie
unter Last eingesteckt werden, die meisten kommen jedoch damit klar.
(Mir ist eins verstorben, kam wohl aus der billigsten Ecke von China,
die Netzteile die WD und Seagate beilegen, haben das bisher klaglos mitgemacht)
Internetrouter und Kabelmodem haben sich bisher auch nicht beschwert.

Mein 20A-Selbstbaunetzteil hat das bisher auch problemlos mitgemacht, der Heiztrafo aus einer
alten röhrenbasierten Post-Vermittlung hat sich auch als schaltfest/dauerlastfest erwiesen.

von Nohab - am 24.03.2013 16:11
Zitat

röhrenbasierten Post-Vermittlung

Was für ein Ding?

von Max1 - am 24.03.2013 16:51
Fernseher sollte man ueber den Umweg "Standby" ausschalten. Die Netzteile, speziell ihre Elkos, danken es mit laengerem Leben. Geraete, deren eigener Netzschalter sie auch nur vom Netz trennt, sollte auch das Abschalten ueber Steckerziehen oder eine schaltbare Steckdosenleiste nicht stoeren.

von PowerAM - am 24.03.2013 17:32
Mein TV hat gar keinen Netzschalter ! :-(

von Der Langenhagener - am 24.03.2013 17:38
Also bei Sat Receivern sollte man schon zuerst in den Standby Modus schalten bevor man den Netzstecker zieht, denn sonst kann es passieren dass die Programmliste verloren geht. Ist bei unserem Technisat Receiver im Wohnzimmer schon ein paar Mal passiert.

von BetacamSP - am 24.03.2013 18:26
Manchmal hat sowas eine befreiende Wirkung! ;) Aber mal ernsthaft. Die Netzteilelkos entladen sich beim Steckerziehen nicht wie beim Ausschalten ins Netz zurueck sondern machen sich selbst in die Hose. Insofern besser ueber den Umweg "Standby" ausschalten.

von PowerAM - am 24.03.2013 19:22
Zitat
BetacamSP
Also bei Sat Receivern sollte man schon zuerst in den Standby Modus schalten bevor man den Netzstecker zieht, denn sonst kann es passieren dass die Programmliste verloren geht. Ist bei unserem Technisat Receiver im Wohnzimmer schon ein paar Mal passiert.


:eek: Bei dem Qualitätshersteller aus deutschen Landen???

von 2-0-8 - am 24.03.2013 19:37
Unabhängig davon ob man das darf oder soll....was ist wenn einfach der Strom ausfällt? Oder durch ein entfernteres Gewitter mal der strom weg ist? Dann geht auch alles aus, ob man es will oder nicht.

Ich habe mir schon meinen receiver geschrottet weil ich versehentlich den stecker zog, er ging nicht mehr an, da tat sich nix mehr, also ein fall für die Tonne :-(

von Rheinländer - am 24.03.2013 19:44
Zitat
Max1
Zitat

röhrenbasierten Post-Vermittlung

Was für ein Ding?

Die letzten Vermittlungsstellen mit mechanischer Vermittlungstechnik (Hub-Drehwähler)
und röhrenbestückten Linienverstärkern wurden Anfang der 90er Jahre in Deutschland
durch digitale Vermittlungstechnik ersetzt.
Aus so einer Uralt-Vermittlung stammte auch der Heiztrafo, der jetzt in meinem Netzteil Dienst tut.
Übrigens, die Vermittlungsstelle würde es heute noch tun, wenn nicht neue Dienste wie ISDN und
DSL den Austausch erzwungen hätten.

von Nohab - am 24.03.2013 19:52
Zitat
Rheinländer
Unabhängig davon ob man das darf oder soll....was ist wenn einfach der Strom ausfällt?
Oder durch ein entfernteres Gewitter mal der strom weg ist? Dann geht auch alles aus, ob man es will oder nicht.

Ich habe mir schon meinen receiver geschrottet weil ich versehentlich den stecker zog,
er ging nicht mehr an, da tat sich nix mehr, also ein fall für die Tonne :-(

Öhhm, noch Garantie/Gewährleistung drauf?
Wenn ja, hau dem Händler/Hersteller das Ding um die Ohren.
Wenn nein, dann sollte sich jemand fähiges um das Gerät kümmern.
Denkbar ist, daß irgendein Kondensator den Geist
aufgegeben hat und dadurch das Netzteil nicht mehr startet.

Grundsätzlich muß ein Gerät vereinzeltes Steckerziehen vertragen,
vereinzelt Datenverlust ist immer mal möglich, ein Werksreset muß aber
grundsätzlich die volle Funktionsfähigkeit wieder herstellen können.

@PowerAM: Netzteilelkos 'machen sich nicht in die Hose', egal ob man vorher Standby drückt
oder nicht, nach spätestens einigen Minuten sind die Elkos entladen. Netzteile haben auch einen
Eigenverbrauch, der bereits für die Entladung sorgt.

von Nohab - am 24.03.2013 20:08
Zitat
Nohab
Zitat
Max1
Zitat

röhrenbasierten Post-Vermittlung

Was für ein Ding?

Die letzten Vermittlungsstellen mit mechanischer Vermittlungstechnik (Hub-Drehwähler)
und röhrenbestückten Linienverstärkern wurden Anfang der 90er Jahre in Deutschland
durch digitale Vermittlungstechnik ersetzt.

Übrigens, die Vermittlungsstelle würde es heute noch tun, wenn nicht neue Dienste wie ISDN und
DSL den Austausch erzwungen hätten.


die alten vermittlungsstellen haben aber nach dem Impulswahlverfahren (IWV) gearbeitet, das Wählscheibentelefone erzeugt haben, heutige Telefone haben Nummertasten und diese erzeugen Töne (Mehrfrequenzwahlverfahren MFV, auch unter Frequenzwahlverfahren bekannt) zum wählen und somit wäre so oder so, die vermittlungsstellen erneuert würden ;)
Die ersten Tastentelefone haben zwar noch Elektrisch das Impulswahlverfahren erzeugt, wäre aber heute nicht mehr zeitgemäß, das dauert ja ewig, bis das Telefon alle nummern gewält hat.

von Kohlberger91 - am 24.03.2013 20:25
Das Ziehen des Steckers/Abschalten über vorgeordneten Schalter (Schaltsteckdose) ist absolut unkritisch. Das Einschalten/Zustecken schaltnetzteilversorgter Geräte (heute die Regel) jedoch führt für wenige Milisekunden praktisch zum Kurzschluß, da nur wenige NT strombegrenzende Maßnahmen haben. Der leere Primärelko und der Netzgleichrichter haben keinen nennenswerten Widerstand. Diese Stromspitze beim Einschalten ist großer Stress für die Bauteile der Netzteile. Werden nun mehrere Geräte gleichzeitig (Schaltsteckdose) primärseitig zugeschaltet, passiert es nicht selten, dass die Stromkreis-Sicherung fällt oder auch hin und wieder der FI (Geräte SK1 mit y-Kondensatoren).
Dieser Einschaltstrom führt auch zum Kontaktverschleiß am Schalter oder an den Steckerstiften/Steckdosenkontakten. Teilweise sieht/hört man den Funken sogar.

Daher sollte der ständig-Stecker-rauszieh-Wahn wohlüberlegt sein. Was nützen im Jahr 5 cent gespart und dafür ausgeleierte Steckdosen/Stecker und unnötig gestresste NT-Elkos?

Wer natürlich einen Billigheimer-Receiver/Fernseher hat, der im Standby wirklich nur die Ausgänge und Display wegschaltet und alle Controller aber weiterhin voll am rödeln hat, sollte beim Kauf neuer Geräte bereits auf deren Leistungsaufnahme achten.

von Radio_DDR - am 24.03.2013 21:25
Ein Fall eines Freundes hatte ich auch schon mal auf dem Tisch: Einen Videorecorder der einen Stromausfall nicht überlebt hat. Der hing Jahr und Tag am Netz und hatte wohl ständig eine gewisse Wärme produziert. Mit dem Lötkolben war das aber wieder zu beheben.
Unabhängig davon sollte man aber dennoch alles nicht gebrauchte vom Netz nehmen. Es stellt immer in gewissem, natürlich geringem, Umfang auch eine Brandgefahr dar.

von Thomas (Metal) - am 24.03.2013 21:34
Zitat
Rheinländer
Unabhängig davon ob man das darf oder soll....was ist wenn einfach der Strom ausfällt? Oder durch ein entfernteres Gewitter mal der strom weg ist? Dann geht auch alles aus, ob man es will oder nicht.
Solange es nur gelegentlich passiert denke ich wird es kaum einen messbaren Schaden verursachen, aber auf Dauer wärs eben "ungesund" für die Bauteile.

von Martyn136 - am 24.03.2013 23:23
Zitat
Nohab
Zitat
Rheinländer
Unabhängig davon ob man das darf oder soll....was ist wenn einfach der Strom ausfällt?
Oder durch ein entfernteres Gewitter mal der strom weg ist? Dann geht auch alles aus, ob man es will oder nicht.

Ich habe mir schon meinen receiver geschrottet weil ich versehentlich den stecker zog,
er ging nicht mehr an, da tat sich nix mehr, also ein fall für die Tonne :-(

Öhhm, noch Garantie/Gewährleistung drauf?
Wenn ja, hau dem Händler/Hersteller das Ding um die Ohren.
Wenn nein, dann sollte sich jemand fähiges um das Gerät kümmern.
Denkbar ist, daß irgendein Kondensator den Geist
aufgegeben hat und dadurch das Netzteil nicht mehr startet.

Grundsätzlich muß ein Gerät vereinzeltes Steckerziehen vertragen,
vereinzelt Datenverlust ist immer mal möglich, ein Werksreset muß aber
grundsätzlich die volle Funktionsfähigkeit wieder herstellen können.
.


Leider kenne ich niemanden, der sich das Teil hätte ansehen können:-( . Da tat sich ja überhaupt nix mehr, also konnte ich auch kein Reset machen :mad:

Ne garantie ist lange abgelaufen gewesen, der war auch schon etwas dunkler an einer stelle, denke das da was durchgebrannt ist. Einige hier aus dem Forum hätten mir da sicher helfen können, soweit ich weis wohnt aber keiner so nah das man schnell mal rüber fahren könnte.

von Rheinländer - am 25.03.2013 06:33
Apropos Netzteile: Ist es schlecht sein 90Watt Notebook stets mit einem 110 Watt NT zu betreiben?

von Nordi - am 25.03.2013 06:56
Zitat
Nordi
Apropos Netzteile: Ist es schlecht sein 90Watt Notebook stets mit einem 110 Watt NT zu betreiben?


Da liegt ein kleiner Denkfehler zugrunde.

Wenn ein Gerät 90W (max) ziehen kann dann zieht es auch nicht mehr wenn das Netzgerät in der Lage ist 1000W zu liefern, also kein Problem. Wichtig ist die Spannung vom Netzteil, die darf nicht höher sein als vom Verbraucher vorgegeben.

von digi-john - am 25.03.2013 07:15
Zitat
Thomas (Metal)
Einen Videorecorder der einen Stromausfall nicht überlebt hat. Der hing Jahr und Tag am Netz und hatte wohl ständig eine gewisse Wärme produziert.


Genau das ist vielfach das Problem, mit der Zeit gehen Elkos kaputt (trocknen aus) doch solange das Schaltnetzteil in Betrieb ist geht es nicht aus, aber wenn es dann mal aus ist kann es nicht mehr anschwingen, das heißt das ausschalten hat nicht das Gerät defekt gemacht, das war es schon vorher aber auffallen tut es erst nach einem Stillstand.

Grundsätzlich bin ich der Meinung dass ausschalten oder Stecker ziehen sehr sehr selten ein Gerät kaputt macht, wenn das Gerät einen Netzschalter hat tut er auch nichts anderes als intern "den Stecker ziehen". Wo es Probleme gibt ist wenn das Gerät intern eine Festplatte hat, da droht dann Datenverlust z.B. bei Technisat Festplattenrekorder.

von digi-john - am 25.03.2013 07:28
Alles was keine Schreibfunktionen in den Speicher hat, kann man bedenkenlos auch hart an der Steckdosenleiste oder via Master/Slave ausschalten. Grundsätzlich darf ein Gerät bei Netztrennung nicht kaputt gehen. Was ich nicht ständig vom Netz trennen würde wären Tintenstrahldrucker, welche dann bei Zuschaltung übers Netz immer einen Spülvorgang machen. Druckertinte ist wesentlich teurer als der Standbystrom des Druckers, selbst wenn die kW/h 3 Euro kosten würde.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 25.03.2013 10:15
Tipp am Rande: Wenn man nur wenig druckt und keine Farbe braucht - Laserdrucker kaufen.
Wer viel druckt, ebenfalls.
Grund1: Toner ist trocken, da trocknet nichts ein.
Grund2: Laserdrucker machen keinen Spülvorgang beim Einschalten.
Grund3: Die wesentlich günstigeren Druckkosten.

Mein mittlerweile 11 Jahre alter Brother HL-5030 (Neupreis 230,- DM) hat immer noch die erste
Tonerkartusche drin, wenn ich das auf Tintenpatronen umrechnen würde, hat die Kiste
mir mindestens 3000,-- Euronen gespart. Ich drucke sehr wenig, mir sind die Tintenpatronen
entweder eingetrocknet oder leergespült. Und wenn man viel druckt, sind Laserdrucker sowieso
kostengünstiger, zudem sind Laserdrucke dokumentenecht und bleichen nicht aus.
Es gibt nur wenige Anwendungsfälle, wo Tintenstrahler sinnvoll sind, Fotodruck/Kunstdruck
gehören nicht dazu, das können gute Printshops und Fotoentwickler wesentlich besser und oft günstiger.

von Nohab - am 25.03.2013 10:44
Beim erneuten Verbinden an das Stromnetz kann es aber zu Spannungsspitzen im Geraet kommen, wenn die Schaltnetzteile billig konstruiert sind, wodurch das Geraet doch schneller kaputt gehen kann als wenn man es immer im Standby lassen wuerde.

von Nordlicht2 - am 25.03.2013 10:48
Genau. Das problematische ist nicht das vom Netz trennen (wenn man das Gerät vorher ordnungsgemäß ausschaltet!). Sondern das wieder mit dem Netz verbinden. Das ist schädlicher als wenn man das Teil gleich am Strom lässt.

von Spacelab - am 25.03.2013 10:56
Das wurde auf der ersten Seite des Themas schon ausführlich beschrieben.

Ob das Gerät vor der Netztrennung (Steckdose) in Soft-Aus geschaltet wurde oder nicht, ist egal, da das Einschalten von Primärseite immer einem Kurzschluß nahekommt.

Zum Thema Drucker: Zahlreiche Laserdrucker vollführen beim Einschalten bzw. Reset (Schließen der Wartungsklappen usw.) einen Selbsttest, der auch Verschleiß an der Belichtertrommel verursacht, ohne dass auch nur eine Zeile gedruckt wurde.
Ich bin mal einen ***-Farblaserdrucker begegnet, der pro Einschaltung 12 Seiten von der Rest-Lebensdauer aller 4 Trommeln abgezogen hat. Der Drucker wurde jeden Tag unsinnigerweise mit dem Netzschalter geschaltet. Da dort zu 99 % eh nur schwarz gedruckt wurde, konnte ich die Leute überzeugen, das Gerät nur beim Bedarf an Farbdrucken einzuschalten, da auch beim Schwarzdruck die 3 Farbtrommeln verschleißen und man nur paar cent für eine Messerspitze Toner spart. Also wurde ein Schwarzdrucker aufgestellt, der immer am Netz blieb. Für die Farbdrucke hätte denen ein Tintendrucker wesentlich mehr geholfen, aber der Farblaser war halt einmal da.

von Radio_DDR - am 25.03.2013 18:51
Persönlich bin ich von Tintenstrahldruckern gernicht so überzeugt.

Es stimmt zwar das Tintenstrahldrucker noch schönere Fotos drucken können als Farblaserdrucker. Aber leider nur, wenn man extrem teures Fotopapier verwendet. Wenn mit einem Tintenstrahldrucker auf Normalpapier druckt, dann sieht das Ergebnis sehr bescheiden aus.

Ein Farblaser hingegen liefert auch auf billigem Normalpapier recht ansehnliche Ergebnisse.

von Martyn136 - am 26.03.2013 02:19
Ich habe seit Jahren nur noch einenen Schwarzlasernetzwerkdrucker von Brother zu Hause, das reicht für ein paar Dokumente für Finanzamt und Behörden usw.. Der Tintenstrahler von HP, den ich früher hatte, war immer eingetrocknet, wenn ich ihn mal brauchte. Wenn ich jetzt mal ein Blatt mal farbig brauchen sollte, drucke ich das auf Arbeit am Farblaser ;-). Fotos lass ich entwickeln, wenn ich mal Papierfotos brauche, das ist eher selten, da meistens die Bilder am TV angeschaut werden, in meinem Bekannten- und Verwandtenkreis hat inzwischen jeder ne Flachglotze mit USB und Fotowiedergabe.
Trotzdem würde ich, bei Tintenstrahlern, wenn man sie noch besitzt, keine Netztrennung vornehmen.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 26.03.2013 07:29
Bei mir läuft auch noch ein s/w-Laser von 1996, der HP LaserJet 5L. Reicht für Text vollkommen aus und ich habe erst die dritte Kartusche drin. Ein zweiter 5L, mal bei eBay geholt, starb inzwischen an durchgebranntem Heizerelement ("Fuser") und wurde durch den aufgrund eines Farblaserdruckers arbeitslos gewordenen 5L eines Freundes ersetzt.

Für Farbausdrucke von Fotos gehe ich inzwischen mit dem USB-Stick in die Drogerie und ziehe mir die Fotos aus dem Sofortbildautomat. Einmal habe ich dabei Schiffbruch erlitten (die Kiste war farblich komplett dejustiert), aber ansonsten bekomme ich da 10×15er (mit kleinem seitlichen Rand aufgrund des 4:3-Formats meiner Kamera) in wirklich anständiger Qualität auf echtem Fotopapier (ok, es ist recht dünn). Selbst A4 ist kein Problem, für 2 EUR pro Abzug. Was will ich mehr?

Fehlt nur ein Drucker für das eben-mal-schnell-was-mit-bissl-Farbe-und-viel-Text-Ausdrucken. Da wäre ein Farblaser wirklich praktisch, aber solange der 5L noch läuft, muß es halt so gehen.

von Chris_BLN - am 26.03.2013 09:30
Im Gegensatz zu Schaltnetzteilen induzieren bei klassisch gewickelten Transformatoren nach Trennung vom Netz die Wicklungen eine Gleichspannung, die sich im Normalfall über entsprechend dimensionierte Widerstände an Gerätemasse entladen. Soweit, so gut.
Problematisch kann es werden, wenn ein Gerät für den US-Markt (z.B. >Sony XDR-F1HD

von Erich Hoinicke - am 26.03.2013 11:16
Zitat
Martyn136
Persönlich bin ich von Tintenstrahldruckern gernicht so überzeugt.


Kommt auf die Technologie und die Marke an. Nach mittelmässigen Erfahrungen mit Canon und Epson-Tintenstrahlern haben wir uns jetzt einen netzwerkfähigen ScanFaxKopierDrucker von HP geholt. Der hat eine Pulvertinte und Probleme gibts eigentlich nur, wenn man die Tintenwarnung ignoriert und druckt, bis keine Farbe mehr kommt.
Für gelegentliche Fotoausdrucke existiert hier ein Fotodrucker mit Folie (gabs mal für wenig Aufpreis zu einer Kamera dazu).

Zurück zum Thema:

Während der HP als gemeinsam genutzter Netzwerkdrucker natürlich immer eingeschaltet ist (beim Einschalten macht der immer einen minutenlangen Selbsttest), schalte ich sonst alles mögliche per Steckerleiste oder durch Stecker ziehen ab. Da gab es noch nie Probleme.

Keine Schalterleiste habe ich im Wohnzimmer. Der Fernseher hat einen echten Netzschalter, die Satellitenbox hängt natürlich dauernd am Saft (wegen programmierter Aufnahmen, Guidedaten holen und Verwendung als Mediacenter) und das Radio (den Sony) lasse ich dann auch im Standby. Das "harte" Ausschalten durch Steckerziehen oder Stromausfall haben diese Geräte noch nie übel genommen.

von 2-0-8 - am 26.03.2013 12:29
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