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Funzel mit der geringsten Reichweite

Startbeitrag von WellenJäger am 20.04.2004 18:17

Heute war ich auf der A3 nach Wiesbaden unterwegs und habe versucht, den DLF-Sender Raststätte Bad Camberg auf der etwas unglücklichen 99.80 zu hören. Störungsfrei, also für Normalhörer akzeptabel geht der auf der Strecke nur etwa 2km nach Nord oder Süd, dann dominiert sofort wieder SWR3 auf 99.90 (Heidelberg 100kW). Nach Norden ist das nicht weiter problematisch, weil schnell auf Limburg umgeschaltet wird, aber nach Süden hat man schnell einen Störbrei. Mit Sharx kann man noch einige km die 99.80 trennen, aber ein Hörgenuß ist das nicht.

Wer kennt noch solche Geschichten?

Die 50 interessantesten Antworten:

Die beiden Nürnberger Stadtfrequenzen 106,5 und 103,6 (werden von einem Gebäude mitten in der Fussgängerzone in der Karolinenstraße gesendet, das etwa 25- 30 m hoch ist) die reichen auch kaum für das gesamte Nürnberger Stadtgebiet, bereits im Knoblauchsland ist von den beiden kaum mehr was zu hören, die 103,6 wird stellenweise auch in der Innenstadt von der 103,7 Radio 7 übertönt.
Ich glaube sowas nennt man dann Stützfrequenz. Krückenfrequenz wär wohl besser ...:)



von Terranus - am 20.04.2004 19:06
''Darf ich mitbieten? Wiesbaden 93.1 - hr Klassik. Reicht im Auto bis um die nächste Kurve. Ist der Sender aus dem Blickfeld verschwunden, kann mans auch mit ordentlichem Empfang vergessen. Wollts net glauben, war aber so.''

Haha, die nächste hr Klassik-Sinnlosfunzel gefunden!!! Tomfritz wird's freuen :D !Das scheint ja echt ne Seuche bei den Dingern zu sein.

Radiowaves... wenn Du das nächste mal bei mir vor der Haustür bist, dann sag doch bitte Bescheid, sonst werd' ich zickig ;)!



von Grenzwelle - am 20.04.2004 22:00
zu Wiesbaden: beide Sender des HR (93.1 und 98.3 MHz) strahlen stark gerichtet ins Stadtzentrum und sind dort auch gut zu empfangen. Bereits 1 km vom Sender entfernt entgegengesetzt der Richtstrahlung (z.B. auf der B 455 Richtung Mainz) kracht es schon im Radio - aber dies ist gewollt, weil ja im Rhein-Main-Gebiet der Kreuzberg immer noch gut herein kommt - die beiden Rundstrahlsender des HR auf 99.7 und 97.2 MHz reichen dagegen mindestens 15-20 km weit, wobei der Taunus nach Norden hin aber eine erhebliche Barriere darstellt. Die geringste mir bekannte Reichweite haben aber die beiden Sender in Mertesheim bei Grünstadt in der Vorderpfalz trotz der 50 W ERP, denn die empfängt man etwa 2 km vor Mertesheim und 2 km danach ist schon wieder Schluss.



von Mainspitzdreieck - am 20.04.2004 22:04
WellenJäger schrieb:

> versucht, den DLF-Sender Raststätte Bad Camberg auf der etwas
> unglücklichen 99.80 zu hören.
> dann dominiert sofort wieder SWR3 auf 99.90 (Heidelberg 100kW)

Nun, es gibt in Weilheim/Teck einen DLF-Sender, ebenfalls auf 99,8. Und nun rate mal, wer hier am stärksten stört!?! Richtig, Heidelberg!

Der Sender, der eigentlich die Region Göppingen versorgen soll, ist sogar in Sichtweite zum Sendemast stark durch Heidelberg gestört und erreicht das in einer Talsenke liegende Göppingen teilweise gar nicht oder nur schlecht.

In dem Gebiet zwischen der A8, an der der Sender direkt steht, und dem 10 km nördlich entfernten Göppingen ist meist guter Empfang. Hier kommt dann aber die 120 km entfernte Hornisgrinde 106,3 durchweg noch besser - meint RDS und hat Recht.

Meiner Meinung nach hat das mit Frequenzplanung nichts mehr zu tun. Hier werden einfach nur blind nutzlose Funzeln in die Landschaft gestellt. Sowas bringe ich als 'Minijob' in Heimarbeit auch noch hin! :mad:

von EmmWeh - am 20.04.2004 22:08
Ich biete mit mit der 88,3 DLR aus Essen. Die reicht auch nicht weit, verursacht mehr Störungen auf der 88,2 von Radio 2 NL als dass diese Frequenz was nützt. Hallo LFM! Würfelt Ihr die Frequenzen??? Hier wäre dringend eine Verlagerung der Frequenz angebracht!!! Selbst in der Innenstadt (Standort ist Essen iHolsterhausen, direkt bei der WAZ) ist ein Empfang des Senders in der Innenstadt kaum störungsfrei möglich.

von pfennigfuchser - am 21.04.2004 04:35
Radio Nora 89.1 geht mit ordentlichem Equipment bis rauf nach Fanø problemlos. Wenn dort ein Ferienhausbesitzer noch eine Yagi für deutsches Radio und TV aufbgebaut hat, ist die 89.1 meist sogar eingespeichert und kommt problemlos in rauschfreiem Mono (Entfernung = knapp 75 km).

Zitat

sogar die 50er bungsbergfrequenzen sind beim einstellen manchmal sauber drin und wenn man weggeht funzen se schon nich mehr


Also bei mir und in halb SH ist der Bungsberg so stark, dass du ihn problemlos mitTaschenradios empfangen kannst. Auch die kleine 99.0 schafft es hier dank feier Frequenz problemlos zu RDS an ca. 50 % aller Orte.

von -Ole- - am 21.04.2004 05:53
Ich hätte da noch:
100,1 Radio Ton 100W vom Sendemast am Bahnhof Hechingen - der steht am tiefsten Punkt von Hechingen, und auf den Anhöhen von Hechingen ist auf 100,1 bereits wieder der Langenburger Sender von Antenne 1 100,1 zu hören. Diese Funzel versorgt also nur wenige Quadratkilometer in und um Hechingen.



von dxbruelhart - am 21.04.2004 06:01
ZWOBOT™ schrieb:

Zitat

...und auch eine syltfunzel hätte ich noch zu bieten
Nora Westerland

totaler schwachsinn (da geht flensburg sogar noch mit RDS,von
süderlügum ganz zu schweigen) und seit SKY rangstrup on air
ist stören die sich zumindest im nördlichen teil der insel
richtig schön
auf dem schiff mit dem man von list aus um den ellenbiogen
fährt hatten sie Nora oder doch eher SKY ( :D ) an und alle
paar sekunden war jeweils der andere sender drin:joke:...


Ähh Moin ZWOBOT,
also ich finde eher, dass die NORA-Funzel viel zu schwach sendet.
Zugegeben, die 89,1 ist auch eine recht ungünstige Frequenz.

Wenn man z. B. am Strand von Westerland nach Wenningstedt läuft, dann reicht schon die Düne aus um diesen Sender auszublenden. Da gehen weder Nora Flensburg, noch Süderlügum, noch Bredstedt und auch nicht Garding. Auch mein Versuch, NORA in Hörnum zu empfangen war eine Katastrophe (Mit normalen Equipment) Westerland war gerade so zu erahnen, Bredstedt, Süderlügum, und Garding gingen da auch nicht.

von essemm - am 21.04.2004 06:24
Also ich war in Wiesbaden unterwegs Richtung Biebrich ;) . Kurz hinterm Bahnhof um die nächste Ecke war hr klassik weg.


@ Grenzwelle

Nicht rumzicken, Kleena. Wollten wir uns nicht schon längst mal in EF auf neutralem Boden treffen? Wenn ichs nächste mal in Wiesbaden oder Frankfurt bin, können wir das ja dort nachholen. Adresse haste ja sauber lesbar angegeben. Aber warum kommste eigentlich nicht mal mit mir Sterne tauchen? Los, sei kein Frosch...

Christian

von Radiowaves - am 21.04.2004 07:12
Herzerfrischend und nicht unsympathisch finde ich's, wenn schon auf der HP des Senders auf die Untauglichkeit ihrer zugewiesenen Frequenz hingewiesen wird:

http://www.radio-r.net/netengine.php?uid=Cd41011aa91a3e14d19fd20bcd92d05b6

und wenn man die "Einzugsarchitektur" hinter dem Sendemast sieht (4. Foto v.o.), kann man den Unmut auch verstehen:

http://www.radio-r.net/netengine.php?uid=Cda6c029406ccbd8380385bba95ceeaac

Frage an die Leute vor Ort: Das ist der Mast im Hasengrund/DBII. Ich dachte, das Signal kommt vom Turm aus Bauschheim... ??

von Erich Hoinicke - am 21.04.2004 07:54
@ Zwobot: nee nee du mach mal net die 90,4 in Frankfurt so schlecht. Das ist ne richtig geile Frequenz und versorgt immerhin das gesamte Rhein -Main-Gebiet und sogar noch weit darüber hinaus. Bei mir in FB kommt die 90,4 sogar noch als Ortssender. Das ist bestimmt keine Minifunzel. Dann nehm die lieber die 87,9 aus Frankfurt, das ist nämlich ne richtige Funzel.



von markus2808 - am 21.04.2004 07:54
Ich schätze mal, die eine oder andere Frequenz in Österreich wird wohl kaum mehr als 1-2 km abdecken. Da gibts einige Standorte unten im Tal mit Leistungen von 1-5 Watt. Hier in meiner Nähe könnte ich vielleicht den Sender Niederndorf anführen, ders kaum bis Kufstein schafft.
Auf deutscher Seite ist die schlechteste Frequenz, die ich in meiner Gegend kenne, die 97,2 aus Rosenheim. Die ist in Sichtweite zum eh schon sehr kleinen (also nicht weit sichtbaren) Rosenheimer Fernsehturm bereits von 97,3 Ismaning angekratzt. Sehr schade irgendwo. Generell ist aber Rosenheim-Stadt kein sonderlich guter Standort, einzig die 106,6 kann aufgrund meilenweit störungsfreier Frequenz weit empfangen werden. Richtig gut aber auch nur in der Stadt.

Auch nicht sonderlich weitreichend ist die 87,9 aus Erding mit der Hitwelle. Die schaffts nicht mal zur relativ nahegelegenen Autobahn und geht kaum über die Erdinger Stadtgrenzen hinaus.

Kaum zu empfangen dürfte auch der Füllsender von Antenne Bayern in Bayrischzell sein. Das liegt aber mehr an der Topographie. Rundrum hohe Berge, Sender steht unten im Tal. Aber das macht ja so auch Sinn. Antenne Bayern ist ja rundrum gut zu empfangen und der Sender erledigt genau das, was er soll: für Bayrischzell die Versorgungslücken aufzufüllen. Wenn ich da an andere Füllsenderstandorte wie den Wallberg denke, kriege ich Aggressionen.... ;-)



von Andreas W - am 21.04.2004 08:31
Dann nehmen wir noch Geilenkirchen 87.8 dazu...strahlt mit einer Yagi aus ca.20m Höhe (allerdings 100m Meereshöhe und damit nochmal ca. 30m über der Stadt) mit gerade mal 100 Watt. Da kommt auch in keine Richtung viel durch und bei mir in Aachen ist gar nichts zu hören...obwohl bei einem "normalen" Öffnungswinkel der Antenne hier noch was ankommen müsste. Aber ab Morgen soll das ja behoben sein und man sendet mit 500 Watt...wie man auch auf http://www.welle-west.de meldet. Ich weiß nur nicht, warum man dafür dann einen Bahn-GSM-Mast abbildet!? ;)

Aber auch wenn dieses Problem gelöst ist, so steht ja schon das Nächste bereit: Krefeld 90.5. Das kann auch nichts geben. Westlich davon ist VivaCité aus Liège zu empfangen, teilweise haut XFM Helmond noch kräftig dazwischen...und auf 90.6 sitzt dazu im Osten noch WDR5 Teutoburger Wald, dass bei mir nur leicht angehobenen Bedingungen (sind nur 166km Luftlinie) locker bis zum Niederrhein reicht. Schwächere Empfänger werden dazu noch Probleme mit den sehr starken 90.3 WDR5 Nordhelle und 90.7 WDR4 Bonn bekommen...aber mal abwarten, wie weit das Ding so reichen soll.



von Kroes - am 21.04.2004 08:35
"Meiner Meinung nach hat das mit Frequenzplanung nichts mehr zu tun. Hier werden einfach nur blind nutzlose Funzeln in die Landschaft gestellt. Sowas bringe ich als 'Minijob' in Heimarbeit auch noch hin! "

Da bin ich sehr gespannt. Hast du dir mal angesehen,

a) wieviele ansatzweise verwendbare Lücken im Frequenzbereich überhaupt noch vorhanden sind (nämlich kaum welche)

b) welche theoretischen Vorgaben des Genfer Wellenplans alleine zu erfüllen sind, die z.T. wirklich sinnvolle Frequenzen nicht ermöglichen

c) welches Hickhack zwischen den Beteiligten bei der Frequenzkoordinierung stattfindet (ARD-Anstalten vs Landesmedienanstalten vs DeutschlandRadio vs Ausland) => gib du mir und ich geb dir

d) wie unwahrscheinlich es ist, dass die bisher auf dicken Frequenzen hockenden Anstalten irgendeine dieser Frequenzen heraus geben...


Das alles einmal durchgemischt und raus kommen Frequenzen, die nun mal so schlecht sind wie die in diesem Thread genannten. Dennoch werden diese Frequenzen koordiniert, denn eine nur 10km weit reichende Stadtfunzel bringt vermutlich mehr Hörer als eine 50km reichende Frequenz, die nur ländliche Gegenden abdeckt.

Ich glaube, das Hauptproblem ist die mangelnde Kooperationsbereitschaft. Wenn schon die öffentlich-rechtlichen ARD-Anstalten gegeneinander arbeiten, wie soll da erst im Zusammenspiel mit den Landesmedienanstalten, dem DRadio und dem ausländischen Behörden was vernünftiges raus kommen. Hier gehören alle mal an einen Tisch und in gegenseitiger Kooperation aufgeräumt.


Ich kann mich nur an mein sehr interessantes Gespräch mit Herrn R. vom DRadio (verantwortlich für die Frequenzkoordination) erinnern, der mir alle, in meinen Augen sehr sinnvollen Vorschläge für eine DeutschlandRadio Frequenz in meiner Region, mit z.T. eigentlich abstrusen Begründungen als unrealisierbar darstellte.

Abstrus deshalb, weil das in der Praxis nie relevante Hinderungsgründe gewesen wären, aber leider in der Theorie und aufgrund der Vorgaben absolute KO-Gründe sind. So habe ich z.B. u.a. die 88.6 für meine Region vorgeschlagen (Chiemsee), die eigentlich nur vom Sender Grünten gestört wäre und ansonsten absolut frei wäre und auch sonst nichts stören würde (das Versorgungsgebiet von Grünten, Innsbruck und Ismaning liegt weit genug weg). Die Frequenz wäre aber nie realisierbar, wegen der bereits vorhandenen 88,6 in Hallein bei Salzburg. Dass die beiden Versorgungsgebiete in der Praxis nie und nimmer zusammenfallen würden, auch bei Überreichweiten nicht (die Priener Sender gehen grad mal bis Traunstein und der Halleiner Ö3 Sender macht sehr schnell auf deutscher Seite schlapp), ändert nichts an dem Umstand, dass der rechnerische Störwert für die Halleiner Frequenz zu hoch wäre und damit diese Frequenz von Österreich abgeschmettert werden kann.

KANN und dementsprechend auch WIRD, es sei denn, man kann umgekehrt auch einen derer Wünsche abschmettern. Dann kann man sich natürlich gütlich einigen und sich gegenseitig die Frequenzen zulassen. Hierfür braucht man aber Frequenzen in der Hinterhand, die die RTR für Österreich natürlich ebenso hat wie der BR und die BLM, aber nicht das DeutschlandRadio. Somit kann das DeutschlandRadio da kaum großartig pokern und wird immer nur den Müll bekommen.

Andersrum ist auch ohne diesem Gepoker einfach irgendwann Schicht im Schacht. Das UKW Band ist restlos überfüllt und das was jetzt passiert, ist halt das Nutzen letzter Lücken, die aber aufgrund der Vorgaben eben nicht mehr sooo groß sind.




Ich bin mal gespannt, ob man irgendwann auch mal den Genfer Wellenplan von 1984 neu aufrollt (Band II, UKW), so wie das 2004/06 mit dem Stockholmer Wellenplan von 1961 (Band I, III, IV, TV/DAB/DVB-T) geschieht. Dann bietet sich die Chance, das UKW Band nochmal neu zu ordnen. An eine Zerobase wie in den Niederlanden glaube ich hierzulande nicht. Dafür mischen da viel zu viele mit.



von Andreas W - am 21.04.2004 08:52
Kann mir mal einer Folgenden Sachverhalt erklären:

Dänemark Insel Bornholm

DR P1, P2, P3 und P4 haben jeweils einen 30kw sender in Arsballe und einen Kleinsender 0,1 kW in Hammeren.

Ferner sendet auf der Insel SKYRadio DK mir 5 (!!) Kleinstfunzeln:



Was soll das???

Zumindest bin ich mir ziemlich sicher, dass Danmarks Radio mit den Grossendern aus Arsballe locker die Insel abdecken kann.

(Bornholm ist das kleine Ding rechts oben in der Ecke :D )

von essemm - am 21.04.2004 10:08
Es wird wahrscheinlich einfach billiger (geworden) sein. Die 4 Großsender mit 30 kW sind historisch gewachsen, die neuere Insellösung für Skyradio mit 1 x 1 kW und 4 x 0,160 kW ist schon allein im ERP-Verhältnis um den Faktor 18 niedriger. Bei den Stromkosten gilt gleiches Verhältnis (P=UxI). Und Frequenznot herrscht auf der Insel im Meer wohl eher nicht.

von Erich Hoinicke - am 21.04.2004 10:43
Irgendeinen Grund wird man dafür schon gehabt haben. Vielleicht häufige Interferenzen durch schwedische Stationen.

Die Sky-Karte ist aber auch etwas unrealistisch. Die 103.4 deckt niemals den ganzen Bereich im Nordwesten Jütlands komplett ab. Dafür hat z.B. die 89.3 MHz aus Aabenraa eine ordentliche Versorgung im Grenzgebiet D/DNK. Auf der Bundesstraße von Flensburg nach Niebüll geht es die ganze Zeit ohne große Probleme. (Dort geht aber auch an etlichen Ecken der Empfang der TX Vejle und Sønder von DR).

von -Ole- - am 21.04.2004 11:13
Ich hätte da auch noch sonen Funzelkandiaten:
Die 91,4 von Hit1Radio Pforzheim.Die kommt eigentlich nur bei Sichtkontakt anständig rein, selbst bei mir (kleiner Berg dazwischen) kommt die schon unsauber rein (Entfernung zum Sender vielleicht 3 km) und das Autoradio mit RDS schaltet auf die 101,8 von Karlsruhe. Wenn man Richtung Calw fährt, wird die auch sofort durch R.TV Radio plattgemacht. Die anderen Sender aus Pforzheim kommen hingegen wesentlich weiter: Die 99,3 (SWR 3) und 107,0 (Antenne 1) kann man zum Beispiel sogar in der Gegend von Speyer noch hören, die 91,4 ist da schon bei Bretten platt.

von Walker1024 - am 21.04.2004 11:36
Man müsste eigentlich eher fragen: Welcher Sender leistet die grösste Energieverschwendung, d.h. wo ist das Verhältnis Sendelleistung/Reichweite am prekärsten.
Nimmt man nur die Reichweite, so stösst man dann wahrscheinlich auf einen Autokinosender mit nur 50 mW, der ja nur das Gelände abdecken soll, oder ein 2-Watt-Sender wie Blaubeuren, der ja gar keine grosse Reichweite haben soll.

Eine Mega-Funzel ist natürlich die von dxbruelhart angesprochene 100,1 in Hechingen.
Die hat trotz 100 Watt nur ca 1,5km Reichweite dank Langenburg auf derselben QRG und 100,0 Freudenstadt.

Ganz toll war auch 97.2 in Stuttgart, als sie noch auf dem Hauptpostamt stand: Trotz 1kW Sendeleistung nicht mal 4km Reichweite!
Mit einreihen darf sich auch meine Lieblingsfunzel Köln 89.9! Zwar durch besseren Standort nicht mehr so schlimm wie früher (nicht mal 1km störungsfrei) aber immer noch nicht mal in der Kölner City überall störungsfrei.
Simmerath 97.2 mit 50 Watt ist auch toll, seit in Eys/NL auf derselben Frequenz Radio2 sendet!

Eine erschreckend geringe Reichweite in Bezug auf die Leistung hat m.E. 101.8 Hit 1 Radio von Karlsruhe-Grünwettersbach mit 25kW ERP!
Im Vergleich mit der 1kW-Frequenz 104.8 kommt man nur unwesentlich weiter.
Weder im Rhein-Neckar-Dreieck ist ein vernünftiger Empfang möglich, noch auf der A6 Richtung Heilbronn!
Gen Osten ist schon nach 10km Schluss dank heftigster Einzüge.
Bei Pforzheim geht 104.8 tlw. besser, so daß in diese Richtung wohl kaum 1kW rausgeht.
Und Richtung West, wo voll gepowert wird, steht schon wieder Salü in Saarbrücken (101.7) im Weg!

Auch Weinbiet 102.2 ist so ein Paradebeispiel! Auf der A8 stört schon ab dem Kr. Walldorf stetig Sunshine live auf 102.1! Und auf der A8 ist ab Karlsbad auch Schluss mit lustig dank ssl und AFN 102.3!
Auch hier werden die 25kW eher verpulvert denn genutzt!

Über die Hessen-Funzelei lass ich mich hier gar nicht erst aus, das können andere besser! Ich weiß nur, daß auf der Autobahn zw. Darmstadt und Limburg kaum irgendein Sender (ausser Gr. feldberg) länger als 10 Minuten vernünftig reingeht!

von PeterSchwarz - am 21.04.2004 12:48
Das mit der 102,2 ist wirklich ne ganz krasse Sache, ich krige die hier in Pforzheim mit meiner 5-El.-Yagi nur bei genauster Antennrenausrichtung (auch dann hört man noch ssl und AFN durch), während gleichzeitug die 89,9 und 95,9 perfekt laufen.
Und selbst Grünwettersbach kommt, wenn man die Leistung annsieht, hier extrem schlecht rein. Die 101,8 geht noch ziemlich perfekt (nur bei Ostausrichtung der Antenne kommt schon Energy Stuttgart leicht durch), während ich die 104,8 und 90,4 nie perfekt reinkriege. Aber dass Grünwettersbach im Rhein-Neckar-Raum so schlehct reinkommt, ist schon sehr komisch.

von Walker1024 - am 21.04.2004 13:21
Wenn das Ausland (gewollt oder ungewollt) - speziell Italien - einen koordinierten öst. Sender platt macht, ist das nicht mehr lustig. Es gibt/gab schon sehr viele Fälle, da gehen/gingen auch leistungsstarke Sender nur ein paar Kilometer.

Der krasseste Fall:

10 kW Dobratsch freie Sicht vom Tal (Arnoldstein, 560m) auf den 2167m Berg in 6200m (!!) Entfernung, aber Radio Radicale aus Tarvisio auch auf gleicher Frequenz war viel stärker gegenüber Radio Korotan (jetzt DvaAgora).



von andimik - am 21.04.2004 14:26
geringe Reichweite:

Fröndenberg (NRW) 107.5. Spätestens in Fröndenberg-Ostbüren ist Schluß. Auf der Straße nach Unna (über Frömern) geht nach ein Paar hundert Metern nichts mehr. (Da ist ein großer Hügel und der Sender liegt dann quasi dahinter)

Die angegebene Antennenhöhe ist übrigens maßlos übetrieben. Ich schätze dass der Sender wenn überhaupt 15 m hoch ist. Ich weiß auch nicht wie das gemessen wird, aber vom Boden sind das niemals 30 m

von Homer^J - am 21.04.2004 14:47
essemm schrieb:

Zitat

ZWOBOT™ schrieb:


...und auch eine syltfunzel hätte ich noch zu bieten
Nora Westerland

totaler schwachsinn (da geht flensburg sogar noch mit RDS,von
süderlügum ganz zu schweigen) und seit SKY rangstrup on air
ist stören die sich zumindest im nördlichen teil der insel
richtig schön
auf dem schiff mit dem man von list aus um den ellenbiogen
fährt hatten sie Nora oder doch eher SKY ( :D ) an und alle
paar sekunden war jeweils der andere sender drin:joke:...


Ähh Moin ZWOBOT,
also ich finde eher, dass die NORA-Funzel viel zu schwach
sendet.
Zugegeben, die 89,1 ist auch eine recht ungünstige Frequenz.

Wenn man z. B. am Strand von Westerland nach Wenningstedt
läuft, dann reicht schon die Düne aus um diesen Sender
auszublenden. Da gehen weder Nora Flensburg, noch Süderlügum,
noch Bredstedt und auch nicht Garding. Auch mein Versuch,
NORA in Hörnum zu empfangen war eine Katastrophe (Mit
normalen Equipment) Westerland war gerade so zu erahnen,
Bredstedt, Süderlügum, und Garding gingen da auch nicht.


@ZWOBOT:

gib bitte nochmal ein Statement hierzu ab :)

von essemm - am 21.04.2004 15:00
@ZWOBOT:

Bist du eigentlich mit CAT No 1 oder mit einem normalen Schiff und ausbooten nach Helgoland gefahren?

Ich war mit CAT No 1.
Wie gesagt, ich hatte da mein Nokia 8310 mit, in Hörnum war der Empfang von NORA eine Katastrophe, der Empfang von Antenne NDS aus Aurich gelang mir auf Helgoland recht ordentlich damit.

von essemm - am 21.04.2004 15:20
@ Andreas Mikula

Du hast vollkommen rect, mit den Italienern ist das so eine Sache. Selbst Ö3, das vom Dobratsch auf 90,4 mit 125kW !!! abgestrahlt wird, wird schon nach den ersten Tunnels auf der Autobahn Richtung Udine durch Bum Bum Energy plattgemacht (ab Tolmezzo ist Ö3 ganz weg). Ich hab doch letzten Sommer tatsächlich geglaubt, in könnte an der Adria Ö3 hören, die Entfernung ist nämlich nicht wirklich groß!

Da ist die Sache hier in Deutschland ganz anders, ich kriege nämlich sowohl die hr-Sender vom Feldberg/Taunus und alles vom Grünten/Allgäu ziemlich gut rein (beide Sender sind knapp 200 km entfernt), dabei sendet z.B. SWR3 vom Grünten auf 103,0 gerademal mit 30kW.


Standort: Pforzheim (420 m ü N.N.)

von Walker1024 - am 21.04.2004 15:52
Die ganzen Sender am Alpenrand haben eine enorme Reichweite nach Norden, egal ob Grünten, Zugspitze oder Wendelstein..
Auffallend weit geht auch RSA auf 97,6 vom Blender bei Kempten (nur 1 kW !). Der geht fast ständig bis Ulm, bei extremen Tropo-Bedingungen sogar noch weiter (hab ihn letzten Sommer am 14.6. mal hier (170 km weit weg!!) reingekriegt).

von Walker1024 - am 21.04.2004 16:14
> Die ganzen Sender am Alpenrand haben eine enorme Reichweite nach Norden, egal ob Grünten, Zugspitze oder Wendelstein..

Grünten und Wendelstein gehören ja auch nicht in die Kategorie Funzel. Die Zugspitze schon eher, aber das ist eben ein hervorragender Standort. Solche 'Perlen' gibt es aber auch teilweise im Tal: Weiler-Simmerberg mit seinen 50W geht bei mir (in 92km Entfernung) auch noch ständig in brauchbarem Mono (zumindest die Frequenzen, die nicht mit Ortssendern belegt sind)! Und auch Lindau-Hoyerberg ist ein sehr günstiger Standort, der mit seinen 500W noch sehr weit Richtung Westen kommt.
Aber eigentlich wollten wir hier ja die Negativbeispiele sammeln...



von Rolf, der Frequenzenfänger - am 21.04.2004 17:08
Zitat

Grünten und Wendelstein gehören ja auch nicht in die Kategorie Funzel

Ich sage ja, die strahlen nur Richtung Norden wirklich gut ab, so kann man den Grünten am östlichen Bodensee nur schlecht hören. So kommt alles vom Grünten in der Gegend Lindau-Bregenz nur mäßig rein. Klar spielen hier die Berge eine wesentliche Rolle. Sorry, wenn ich hier etwas am Thema vorbeirede.

Aber die Zugspitze, die man mit ihren 2 kW bis zur Schwäbischen Alb hören kann (auch TV geht -wie ich hier im Forum schon mehrfach gelesen habe- sehr weit) ist eine wahre Perle für die Leistung!

von Walker1024 - am 21.04.2004 18:33
> Ich sage ja, die strahlen nur Richtung Norden wirklich gut ab, so kann man den Grünten am östlichen Bodensee nur schlecht hören

Das ist richtig, aber noch weiter westlich (z.B. bei mir im westlichen Kreis Konstanz) knallt der Grünten dann wieder ordentlich rein. Sogar bei mir im Parterre geht der mit jedem Küchenbrüllwürfel. Und auch im Thurgau ist der Grünten sehr stark.



von Rolf, der Frequenzenfänger - am 21.04.2004 18:46
Um wieder zum Funzelthema zu kommen:

In Wetzlar gibt es eine echte Funzel für den ERF auf 103,2 MHz. Diese befindet sich offenbar am Funkhaus, welches sich wiederum in einem Wohngebiet westlich der Stadt befindet.

Wetzlar weist eine Tallage auf, und das besagte Wohngebiet ist nicht sehr viel exponierter. Dennoch war, mit modifizierten Empfängern wie Yacht Boy 400 dieser Sender auf einem exponiertem Standort über Wetzlar mit direkter Sichtverbindung zum ERF-Funkhaus nicht sauber.

Über die Hessen-Funzeln braucht man wirklich nichts merh zu sagen. Die Frequenzen vom Funkturm in Aßlar werden im Autoradio teilweise schon wenige hundert Meter vom Sendemast weg angekratzt.



von Alqaszar - am 21.04.2004 22:08
Andreas W schrieb:

> Das alles einmal durchgemischt und raus kommen Frequenzen,
> die nun mal so schlecht sind wie die in diesem Thread genannten. Dennoch
> werden diese Frequenzen koordiniert, denn eine nur 10km weit reichende
> Stadtfunzel bringt vermutlich mehr Hörer als eine 50km reichende Frequenz,
> die nur ländliche Gegenden abdeckt.

Dass hier nicht nur Technik sondern auch viel Politik im Spiel ist, ist mir schon klar. Ich amüsiere mich auch zuweilen über manche Vorschläge.

In diesem konkreten Fall "versorgt" der Sender Weilheim aber eben eine ländliche Gegend - und zwar schlechter, als die weit entfernte Hornisgrinde. In die Zange genommen wird die 99,8 von...

Heidelberg 99,9 - 100 kW - 110 km nordwestl. - SWR3
Bad Mergentheim 99,7 - 10 kW - 100 km nördlich - SWR3
Ulm-Ermingen 99,7 - 1 kW - 33 km südöstlich (mit Einzügen) - BigFM

Die ersten beiden Sender gehen in der Region sehr gut, Ulm stellenweise. Hier brauche ich nicht mal messen, hier sagt schon der Blick in eine Frequenzliste, daß das technisch niemals funktionieren kann.

Wenn wenigstens die Kreisstadt Göppingen erreicht würde, könnte man das gerade noch rechtfertigen, weil die Stadt im Tal liegt - dummerweise aber mit steilen Hängen im Norden UND Süden. Somit wird z.B. Heidelberg vom Nordhang zwar abgeschattet, reflektiert aber am Südhang in die Stadt. Umgekehrt erreicht der DLF die Südstadt gar nicht und kommt im Norden nur schwer gegen die Reflektionen an. Rechnet man dann noch die bei dichter Bebauung üblichen Reflektionen dazu, bleibt nur noch Müll übrig.

Fazit: Der Weilheimer Sender erzeugt keine nutzbare Versorgung.

Warum schaltet man den Sender dann nicht ab?
Warum spart man nicht das viele Geld für den Sender?
Warum schränkt man unnötig die Reichweite der Nebenfrequenzen ein?
Warum steht der Sender nicht in der Stadt am Standort der 106,1 (diese QRG versorgt die Stadt einwandfrei)?

Achtung Polemik: Warum drückt man von Stuttgart-Münster aus nicht einfach die Raichberg-Frequenzen weg? Das ist vom "Kräfteverhältnis" her durchaus mit der Weilheim-Situation vergleichbar!

Mich ärgert einfach nur die Vorgehensweise, trotz besseren Wissens einen solchen Sender in Betrieb zu nehmen. Liebend gerne würde ich mich mal mit den Verantwortlichen über solche konkreten Fälle unterhalten.

von EmmWeh - am 21.04.2004 22:37
dxbruelhart> 100,1 Radio Ton 100W vom Sendemast am Bahnhof Hechingen -
der steht am tiefsten Punkt von Hechingen

Das ist aber nicht ganz richtig: Der Sender steht nicht am Hauptbahnhof sondern an einer Haltestelle im Norden der Stadt auf einer leichten Anhöhe (Bilder: http://www.senderfotos-bw.de/hechingen.html). Somit strahlt er sehr gut in die Innenstadt und die Hanglagen und schließt die Lücke zwischen Tübingen und Balingen - erfüllt also seinen Zweck ausgezeichnet.

Der Schwabe> Der Sender Gosbach der "neuen 107.7". 107,4 MHz (100 Watt).

... würde in der Tallage einen Sinn machen, wenn nicht Raichberg auf 107,3 reindrücken würde.

Der Schwabe> Blaubeuren ging mit den 2Watt immerhin rund 10km [...] Die 2W-Funzeln sind aber mittlerweile abgeschaltet

Sicher einer der überflüssigsten Sender, weil Ulm hier sehr gut geht. Wann soll denn die Abschaltung gewesen sein? Mitte Februar waren die Sender noch alle aktiv. Vielleicht haben die SWRler ja meinen Kommentar auf meiner Senderfoto-HP (siehe oben) gelesen. Im Webserver-Log ist der SWR jedenfalls an manchen Tagen Spitzenreiter... :-)

Der Schwabe> 10 Watt-Grundnetzsender von SWR 4
Grundnetzsender :-) Versteh' ich aber nicht. Ulm geht auch hier sehr gut... !?! Woher hast Du diese Info?

von EmmWeh - am 21.04.2004 23:27
@Mathias Weber:
Ich verstehe deine Einwände schon sehr gut. Ich habe da auch an so mancher Koordinierung meine Zweifel. Allerdings können es manchmal auch Gründe sein, die von uns vielleicht nicht absehbar sind: keine Kapazitäten mehr frei für die Antennen am Turm ohne teure Umbauten, oder solche Dinge. Deshalb würde ich mich einfach mal mit dem Sendernetzbetrieb über den konkreten Fall unterhalten. Die können dir sicher erklären, warum und warum nicht. Und vielleicht hören sie ja auch auf deine Verbesserungsvorschläge.



von Andreas W - am 22.04.2004 07:46
Walker1024 schrieb:

Zitat

Selbst Ö3, das vom Dobratsch auf 90,4 mit 125kW !!! abgestrahlt wird
Woher hast du denn das? Das ist die maximal zulässige Leistung. Ist aber tatsächlich 100 kW. Richtung Süden erfolgt eine Ausblendung (weil die Karawanken sonst wie ein Spiegel das Signal reflektieren). Ich hab aber die Zahlen jetzt nicht parat.



von andimik - am 22.04.2004 08:29
Zitat

Woher hast du denn das? Das ist die maximal zulässige Leistung. Ist aber tatsächlich 100 kW. Richtung Süden erfolgt eine Ausblendung (weil die Karawanken sonst wie ein Spiegel das Signal reflektieren). Ich hab aber die Zahlen jetzt nicht parat.


Upps, da hab ich wohl in der falschen Spalte geschaut, aber so ein großer Unterschied ist das auch nicht!

Da fällt mir gerade noch ein eine unnötige Doppelfunzel ein. Im Kleinwalsertal werden alle ORF-Radioprogramme doppelt ausgestrahlt. Ö3 z.B. auf 99,1 (Mittelberg-Am Rohr) und 99,6 (Mittelberg-Grundkopf). Die 99,6 kommt noch ziemlich weit (ist eigentlich auch im ganzen Oberallgäu zu hören), aber die 99,1 ist selbst im 10 km entfernten Oberstdorf nicht mehr zu hören.

von Walker1024 - am 22.04.2004 10:22
Also als ich vor 2 Wochen im Kleinwalsertal war, kam die 99,6 eigentlich überall im Kleinwalsertal gut rein. Ich war sowohl im "Haupttal" (also zwischen Walzerschanz und Baad), als auch in kleineren Nebentälern (z.B. bei der ifen-bahn). Aber dem Otto-Normalhörer mit RDS-Radio kann diese Diskussion hier eh egal sein, dem ist egal, woher sein Radiosender herkommt.

von Walker1024 - am 22.04.2004 12:27
zu Göppingen/Weilheim 99,8 (DLF):

Was Mathias Weber schrieb kann ich auch aus eigener Erfahrung bestätigen.
Auf der Frequenz ist der Sender glatt verschenkt.



zu Blaubeuren:

Die Sender sind -jetzt!- überflüssig geworden, da wie bereits oben geschrieben der Standort Kuhberg verändert wurde.

Beide Sender senden oder sendeten übrigens mit 10 Watt ERP um eine Verbesserung in Seißen, im Altental und in Arnegg zu erreichen. Die Leistung wurde Ende 2001 oder Anfang 2002 erhöht.

@ Der Schwabe:
Wenn die Sender nach der Veränderung in Ulm-Kuhberg nun nicht mehr notwendig sein sollen, warum wurde dann im Gegenzug in Blaubeuren für SWR 1, SWR 2 und SWR 4 von 2 W auf 10 W hochgefahren statt wie bei SWR3 darauf zu verzichten. "Strategische Reserve" geht doch auch mit 2 W...
Also, logisch ist das nicht.

Radio 7 und Donau 3FM haben übrigens auf die ursprünglich zugeteilten Blaubeuren-QRGs offiziell verzichtet.

Weiß jemand welche QRGs das waren bzw. sind die immer noch für Blaubeuren koordiniert?



von Manager. - am 22.04.2004 17:08
@ Christoph

Bei Radio Melodie kann ich dir nicht ganz recht geben, in München mag er zwar schlecht gehen aber ich wohne ca. 60km von München entfernt und kann Radio Melodie immer noch einigermaßen gut empfangen.

Ich würde da eher auf DLF auf 97,20 (Leistung 100W) in Rosenheim tippen, der fängt nämlich schon nach ca. 5km vom Sender entfernt zu rauschen an, da Bayern 3 auf 97,30 von Ismaning stört.



von simssee_dx - am 23.04.2004 16:48
Blaubeuren ging mit den 2Watt immerhin rund 10km. Das Versorgungsgebiet war Blaubeuren, Gerhausen und Schelklingen.

@ Der Schwabe:

Schelklingen gehört(e) nicht zum Versorgungsgebiet des Blaubeurer 2 W-Senders.
1. zu weit vom Senderstandort entfernt (so weit reichen 2 W einfach nicht)
2. Schelklingen gehörte zum ehem. Kreis Ehingen im ehem. Regierungsbezirk Südwürttemberg-Hohenzollern und gehörte daher zum SWF-Sendegebiet. Aus Blaubeuren sendete aber der SDR.

von Manager. - am 23.04.2004 16:54
Autor: Der Schwabe
Datum: 21.04.2004 18:01

Blaubeuren ging mit den 2Watt immerhin rund 10km. Das Versorgungsgebiet war Blaubeuren, Gerhausen und Schelklingen. Dieser Sender war tatsächlich Anfang der 90er notwendig. Wenn man ein gutes Autoradio hatte lief der Suchlauf durch. In diesem engen Tal ging nicht mal mehr die 711 KHz aus Jungingen. Der Standort in Gerhausen ist aber auch gut gelegen. Die 2W-Funzeln sind aber mittlerweile abgeschaltet. Jetzt gibts dort nur noch 10 Watt-Grundnetzsender von SWR 4 Schwabenradio (96,4). Durch die Leistungserhöhung und den Antennenneubau auf dem Kuhberg ist Gerhausen aber mittlerweile nur noch fürs Fernsehen ein wenig notwenig. ...


Autor: Der Schwabe
Datum: 22.04.2004 10:35

Blaubeuren:

Die Sender sind -jetzt!- überflüssig geworden, da wie bereits oben geschrieben der Standort Kuhberg verändert wurde. Die QRG sind jetzt "strategische Reserve" für Ulm. Siehe Umkoordinierung SWR3 Blaubeuren -> Das Ding Ulm.

Ich war in den letzten Wochen zweimal in Blaubeuren. SWR1 und SWR 2 waren jeweils off, muß mal nachfragen was jetzt da geht. Beide Sender senden oder sendeten übrigens mit 10 Watt ERP um eine Verbesserung in Seißen, im Altental und in Arnegg zu erreichen. Die Leistung wurde Ende 2001 oder Anfang 2002 erhöht.

Ich wette meine Oma, daß der SWR schon an 91,5 Cont.Ra Ulm bastelt.

Der Schwabe--Mittendrin statt nur dabei

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Komme gerade aus Blaubeuren zurück. ;)

Zunächst zur Notwendigkeit des Senders Blaubeuren:
Der SDR-Sender Ulm wurde anfangs nur mit 1 kW und erst Mitte/Ende der 80er Jahre auf 10 kW hochgefahren. Das ist mir auf der Fahrt nach Blaubeuren nochmals eingefallen. Davor war der Sender in Blaubeuren sicher notwendig; heute kann man durchaus darüber streiten.

Und nun der Empfangsbericht:
QTH Blaubeuren - Parkplatz vor der Stadthalle

Die Blaubeurer QRGs 89,6 (SWR 1), 91,5 (SWR 2) und 96,4 (SWR 4) sind nach wie vor on air!!

Als nächstes habe ich die Ulmer QRGs getestet:
Der automatische Sendersuchlauf stoppte bei 89,2 (SWR 2), 92,6 (SWR 1), 94,5 (SWR 4), 97,4 (SWR3), 99,7 (big FM), 101,8 (Radio 7) und 105,9 (Donau 3 FM).
Die übrigen Ulmer QRGs 94,0 (DLR Berlin), 98,9 (DasDing), 102,6 (radio free fm), 103,5 (DLF) und 104,8 (Antenne Bayern) konnten dort mit manueller Einstellung auch empfangen werden (104,8 allerdings nur ganz schwach). Die MW Ulm-Jungingen 711 kHz kam ebenfalls perfekt.

Nebenbei hier noch die ebenfalls beim automatischen Sendersuchlauf erfassten Frequenzen: 94,9 (SWR 2 Waldburg), 98,7 (SWR 1 Grünten), 99,9 (RSR La première Säntis), 101,0 (Bayern 4 Grünten), 101,5 (DRS 1 Säntis), 103,0 (SWR3 Grünten), 103,7 (Radio 7 Aalen), 104,4 (Antenne Bayern Grünten), 105,6 (DRS 3 Säntis), 106,5 (Antenne Vorarlberg Pfänder), 106,9 (B5 aktuell Grünten) und 107,8 (Rete Uno Säntis).


Und nun zur Reichweite des Blaubeurer Minisenders (getestet mit der 89,6):

1. B 28 Richtung Bad Urach
Nach dem Ortsausgang wird der Empfang schwächer -> an den Abzweigungen nach Seissen und Berghülen wird 89,6 SWR 1 durch Ö 3 vom Pfänder "angegriffen" -> in Seissen dominiert auf 89,6 eindeutig Ö 3.

2. B 492 Richtung Ehingen
Nach dem Ortsausgang wird der Empfang schwächer -> in Weiler bereits starke Störungen durch Ö 3 -> in Schelklingen geht Ö 3 recht gut, ganz leicht gestört durch 89,5 Bayern2 Wendelstein.

3. B 28 Richtung Ulm
In Gerhausen noch Superempfang, aber direkt nach dem Ortsendeschild stört bereits Ö 3 -> 2 Kilometer weiter beim Zementwerk in Altental nur noch Ö 3, stark gestört durch 89,5 Bayern 2 Wendelstein.


Mein Eindruck:
Im Westen ääh in Blaubeuren nichts Neues!
Die Angaben des SWR gegenüber Andreas W sind absolut richtig.
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@ Der Schwabe:
Deine Story klang sehr interessant, war aber eine Ente. :sneg:
Vielleicht hast du ja noch einen Bruder und kannst mit ihm als Gebrüder Grimm durch die Lande ziehen... :D

Der Schwabe--Mittendrin statt nur dabei => wohl eher voll daneben! :mad:


Manager. - Einer muss in Führung gehen!

von Manager. - am 24.04.2004 16:38
Manager> Komme gerade aus Blaubeuren zurück. ;)

Da ist mir doch glatt einer zuvorgekommen. Ich habe heute Nachmittag ebenfalls einen Abstecher nach Blaubeuren gemacht. :-)

Meine Beobachten waren natürlich identisch: Alle Sender noch on air. Auch nach Seißen bin ich kurz hochgefahren, dort ist der Sender nur zu erahnen. Der Kuhberg geht dagegen einwandfrei - es besteht also gar keine Notwendigkeit, durch eine Erhöhung auf 10W den Empfang zu verbessern. Schließlich soll ja die Tallage von Blaubeuren versorgt werden, Seißen liegt aber auf dem Berg.

Ob man eine Erhöhung von 2 auf 10 Watt überhaupt bemerken würde? Ich weiß es nicht. Fakt ist aber, daß der Sender tatsächlich fast unmittelbar hinter dem Ortsschild im Rauschen verschwindet. Insofern kann man den SWR-Technikern eigentlich auch mal ein Kompliment aussprechen... :-)

Zur Notwendigkeit: Ja, der Sender Ulm ist an einigen Stellen tatsächlich etwas 'angerauscht' und Blaubeuren kommt oft mit stärkerem Signal. Allerdings ist auch das Blaubeurer Signal oft verkratzt, was wegen der Topografie völlig logisch ist. Es gibt auch starke Unterschiede bei den einzelnen Programmen, da die Ulmer QRGs ja unterschiedliche Einzüge haben:

SWR1 kommt z.B. aus Ulm auf 92,6 schwächer als SWR3 auf 97,4. Somit ist auch erklärt, warum SWR3 in Blaubeuren keinen Füllsender (mehr) hat.

Fazit: Sicher haben sich die SWR'ler was dabei gedacht und die Versorgung fein ausgelotet. Wenn allerdings die insgesamt geringen Störungen des Senders Ulm in Blaubeuren schon genug Grund für einen Füllsender sind, müßte theoretisch das ganze Sendegebiet mit Funzeln zugepflastert werden. Ich könnte auf Anhieb einige Orte nennen, die weitaus schwierigere Empfangsbedingungen haben.

Der Schwabe> [Gosbach 107,4] Macht dort unten wenig Sinn, da die 107,7 seit
> der Leistungserhöhung sowohl in Gosbach wie auch in Mühlhausen und
> Gruibingen stärker reinkommt.

Die Strecke bin ich vorhin auf dem Rückweg von Ulm gefahren: Zwischen Geislingen und Gruibingen gehen abwechselnd Stuttgart, Geislingen und Göppingen recht gut. In Ditzenbach und Gosbach schwächeln aber alle diese QRGs und die Lücke wird durch die 107,4 gut geschlossen. Praktischerweise geht genau dort auch der Raichberg am schwächsten, in den Randzonen sind allerdings beide Programme nicht brauchbar. SWR4 kommt dafür über Geislingen 107,9 sehr gut.

Somit wird der hier mit Absicht in einem sehr kleinen Gebiet der Raichberg mit einer Funzel weggedrückt, die wegen der Hänge drumherum und des niedrigen Senderstandorts wohl einfacher koordiniert werden kann.

von EmmWeh - am 24.04.2004 17:57
@ Mathias Weber:

Das gibt's doch gar nicht...Da hätten wir auch zusammen hinfahren können. :-)

War schon am frühen Nachmittag dort, weil ich bis zur Sportschau wieder zu Hause sein wollte.

Wie schon geschrieben, hatte der Sender auf dem Kuhberg nur 1 kW, als der Füllsender in Blaubeuren in Betrieb ging.
Damals konnte man Südfunk 3 97,4 auf der B 311 Richtung Donaueschingen nur bis Ertingen empfangen, nach der Leistungserhöhung jedoch bis Stockach.

1981 musste ich als Wehrpflichtiger nach Stetten a.k.M. auf die schwäbische Alb. Das einzig erfreuliche daran waren die zu erwartenden Empfangsmöglichkeiten dort oben auf fast 900 m Höhe. Und in der Tat: Bei guter Fernsicht war die Antenne auf dem Säntis mit bloßem Auge zu erkennen! Im TV konnte man dort sogar Hohenpeißenberg und Wendelstein mit der Zimmerantenne empfangen. Das war leicht zu erkennen, weil es vormittags noch Testbilder gab.
Im Radiobereich erlebte ich zunächst eine Überraschung: Entgegen meiner Erwartung (und darauf hatte ich mich gefreut), konnte ich die Stuttgarter Sender nicht empfangen (nur noch im Rauschen zu erahnen), weil sie dort abgeschattet waren. Ein paar Tage später stellte ich dann fest, dass die weit entfernte Ulmer 97,4 trotz geringer Sendeleistung noch schwach zu empfangen war. Ich verband dann die Antenne mit dem (Stahl-)Fensterrahmen (durch den Vorhang getarnt) und hatte folglich auch recht brauchbaren Monoempfang.
Und so lief auf unserer Bude immer Radio 3 Südfunk Stuttgart, während sich die anderen mit SWF 3 begnügen mussten...


Aber zurück zum eigentlichen Thema:

Die Rockland-Funzel in Linz (0.2 kW) is auch schlimm. Obwohld er Sender in Linz steht rauscht es schon unten am Rhein in Linz.

Ja, war auch überrascht als ich vor 2 Jahren in Linz übernachtete und Mühe hatte die 96,9 dort in einem Billiggerät einzustellen.

von Manager. - am 24.04.2004 20:43
Zitat

Ja, war auch überrascht als ich vor 2 Jahren in Linz übernachtete und Mühe hatte die 96,9 dort in einem Billiggerät einzustellen.

Also meine Erfahrung, wenn man aufd er B42 durch Linz richtung Neuwied/Koblenz fährt, bekommt man ab Unkel/Erpel die 96.9 rein. die geht bis ca. 4 - 5 km nach Linz und dann wechselt das Radio auf die 88.3 aus Bendorf. Ob wohl die nur 0.05 kw mehr Leistung hat, als Linz, kommt die Funzel wesentlich weiter.



von Sebastian Dohrmann - am 24.04.2004 22:52
Manager schrieb:

> Das gibt's doch gar nicht...Da hätten wir auch zusammen hinfahren können. :-)

Tja, ich mache solche Ausflüge öfter mal ganz spontan. Allerdings selten eine solche Entfernung, um mal eben nur einen Sender zu checken...

> Wie schon geschrieben, hatte der Sender auf dem Kuhberg nur 1kW

Damals machte das sicher Sinn... Dann waren die Empfangsverhältnisse damals allgemein auf der Alb sicher nicht so gut, denn der Raichberg kommt dort in der weiteren Ulmer Region auch nicht überall hin und der Grünten kam meines Wissens erst Anfang der 90er dazu. Leider ist meine älteste Frequenzliste von 1995.

> 1981 musste ich als Wehrpflichtiger nach Stetten a.k.M. auf die schwäbische Alb.

Ich war mit Y-Tours auch auf der Alb, allerdings in Engstingen. Dort gab's 1989 volle Auswahl aus allen Richtungen, einschließlich der relativ neuen Lokalsender aus der Stuttgarter Region. Beim nächtlichen Wachdienst gab's dann immer die SDR Top-2000D zusammen mit DT64 aus der Noch-DDR über Feldtelefon, direkt aus dem Wachlokal. :-)

von EmmWeh - am 25.04.2004 01:05
Damals machte das sicher Sinn... Dann waren die Empfangsverhältnisse damals allgemein auf der Alb sicher nicht so gut, denn der Raichberg kommt dort in der weiteren Ulmer Region auch nicht überall hin und der Grünten kam meines Wissens erst Anfang der 90er dazu.

@ Mathias Weber:

Raichberg, Waldburg und später Grünten konnten in Blaubeuren aber nicht "helfen", da sie die SWF-Programme sendeten. Blaubeuren gehörte aber zum SDR-Sendegebiet (ehem. Bundesland Württemberg-Baden). Dort wo Ulm nicht gut zu empfangen war, konnte also dann nur noch Aalen "helfen"; z.T. auch Geislingen-Oberböhringen.


Beim nächtlichen Wachdienst gab's dann immer die SDR Top-2000D zusammen mit DT64 aus der Noch-DDR über Feldtelefon, direkt aus dem Wachlokal.

Ja, bei der Top-2000D von SDR 3 und DT 64 hat Radio hören noch richtig Spaß gemacht. Beide Sender sind inzwischen leider Geschichte.

von Manager. - am 25.04.2004 18:40
@Manager.:
In Stetten war ich auch mal... Allerdings zum Glück nicht auf Wehrübung, sondern nur zum Kabelverlegen für die Gebirgsjäger (ich war Bongo bei den Fernmeldern). Dafür hats uns zur Übung nach Münsingen verschlagen. Dort fand ich faszinierend, dass sich dort im Prinzip ständig Sender aus dem Süden mit Sendern aus dem Norden abwechseln. So konnte man dort wechselnd DRS 3 und SWR 2 empfangen. Dort oben ging auch alles aus der Ulmer Gegend sehr stark. Das ganze Band war voll! Und das mit dem Kofferradio!



von Andreas W - am 29.04.2004 08:30
In Stetten...
wer (von den Y's) war dort eigentlich nicht mal?!
dauernd treff ich, auch in Aachen, Leute, die es auf die rauhe Alb verschlagen hat.
Andreas: Wann warst Du in Münsingen?
Da hätten wir uns damals treffen können. Ist nur eine halbe Stunde von meinem Zweitwohnsitz entfernt.
Super zum Dxen gen Süden dort in der Nähe übrigens die Buchhalde westlich von Münsingen und der Schachen,auf dem Parkplatz unterhalb des Pfadi-Heims!

von PeterSchwarz - am 29.04.2004 14:43
Hier ganz in der Nähe gibt es einen Sender in Margraten auf 107.2 (R. Mergelland) der nur am Wochenende sendet. Eigentlich hat dieser Sende für seine 100 Watt keine schlechte Reichweite (kann auch noch in 40-50km Entfernung empfangen werden). Das UNGESTÖRTE EMpfangsgebiet dürfte sich aber auf max. 3km um den Sender beschränken, da er unter massivem Beschuss aus Belgien steht. Schon in einem 4km entfernten Ort habe ich auf 107.2 R. Contact (fl.) gehört.

Dann hätten wir noch den Sender Monschau anzubieten. Als Dxer kann man ihn zwar noch in Kerkrade oder Dülken hören, im Autoradio reicht er nicht mal in alle Stadtteile Monschaus.

Gut dabei sind sicher auch die Wiesensteig-Funzeln des SWR, gerade ob der sehr günstig gewählten Frequenzen (90.6, 97.2, 99.3). Davon kann sich jeder mal selbst überzeugen, wenn er die A8 den Drackensteiner Hang hochschnauft. Auf der anderen Route, wo man nördlich des Berges vorbeifährt, ist er übrigens gar nicht zu empfangen!



von PeterSchwarz - am 22.08.2004 08:02
In Sachen geringe Reichweite fällt mir spontan die 105,0 MHz von Radio Blanik in Varnsdorf (CZ, an der dt. Grenze) ein. Auf deutscher Seite fängt das Signal bereits bei einer Entfernung von 4-5km an zu rauschen, bei 200 Watt Sendeleistung.

Die anderen Sender aus Varnsdorf sind dagegen das komplette Gegenteil. Vor allem die 90,4 Hitradio FM (ebenfalls 200 Watt, aber anderer Sendemast) deckt ja fast die ganze Lausitz ab und soll bis in den Dresdner Raum reichen.

von Cha - am 18.01.2018 09:20
Zitat

Vor allem die 90,4 Hitradio FM (ebenfalls 200 Watt, aber anderer Sendemast) deckt ja fast die ganze Lausitz ab und soll bis in den Dresdner Raum reichen


Kann ich bestätigen. Die geht, mit Einbrüchen, auf der A4 bis zum ehemaligen MW Sender Wilsdruff. Danach wird sie von MDR Jump aus Leipzig geplättet.
Also ganz und gar keine Funzel.

von Karl 3 - am 18.01.2018 16:50
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