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RheinMain701, Eckhard., Mario B., KlausD, Funkohr, iro, Ihre Majestät, Peter Schwarz, Heiko1974

Wiesbaden: hr jetzt vom "Zircon-Tower"

Startbeitrag von Ihre Majestät am 22.04.2013 09:52

Der hr sendet seine UKW-Frequenzen jetzt in Wiesbaden vom "Zircon-Tower". Freilich hat sich der Standort nicht geändert: Nach Räumung durch die DBV wurde das Gebäude nun umbenannt. In alten Listen, wo noch vom "DBV-Hochhaus" die Rede ist, sollte dies also abgeändert werden.

Antworten:

Grrrrr - nachdem ich am Wochenende den jetzt angebrachten beleuchteten Schriftzug entdeckt hatte, wollte ich dies heute an die Liste posten - Du warst schneller - Grrrrr . Mäjestät, dies kostet beim nächsten Stammtisch ein Getränk für einen Untertan .:D

von Eckhard. - am 22.04.2013 13:32
Hochhaus kommt jetzt also auch auf die Sterbeliste, genau wie Stadion. Und natürlich werden die Firmennamen davor dann alle paar Jahre ausgetauscht. Und das soll man noch mitmachen? Naja, man vielleicht, ich nicht...:D

von Peter Schwarz - am 22.04.2013 13:36
Der Name wurde jetzt auch mal gut lesbar am Gebäude selbst oben angebracht, lesbar war er aber auf den Schildern weiter unten rund um das Gebäude schon seit, gefühlt, "Ewigkeiten". Der ursprüngliche Namensgeber ist doch wohl auch schon ne Weile raus, oder täusche ich mich da? Nun ja, die andere Liegenschaft heißt dann wohl "semi-offiziell" auch schon eine Weile "K33", wenn jemand das ändern möchte. Ob nun "Zircon"-Tower oder "K33" ich würde mir für Wiesbaden mal einen ganz neuen Sendestandort wünschen für alle die Sender, die nicht nur auf einer Frequenz "in Wiesbaden", sondern auch "für ganz Wiesbaden" senden wollen. Den weder vom "Zircon"-Tower noch vom "K33" kommt hier IMHO nennenswert etwas an. Insbesondere für die Rheinwelle wäre es IMHO doch mal ganz schön, wenn man das NKL "für Wiesbaden" hier besser empfangen könnte, als die Rüsselsheimer Kollegen.

von Mario B. - am 22.04.2013 14:51
Naja, in Wiesbaden ist eher der eklatante Frequenzmangel ein Problem. In Mainz-Kastel steht ja ein wunderbarer Sendemast, der sich auch für Wiesbaden eignen würde. Nur freie Frequenzen, die auch von dort oben senden könnten, gibt es keine. Anders ist es etwa in Darmstadt, da fehlt ein Fernsehturm, um die Stadtfunzeln unterzubringen.

von RheinMain701 - am 22.04.2013 14:57
Zitat
Mario B.
..Insbesondere für die Rheinwelle wäre es IMHO doch mal ganz schön, wenn man das NKL "für Wiesbaden" hier besser empfangen könnte, als die Rüsselsheimer Kollegen.


Darüber würden wir uns mehr als nur "freuen", endlich im gesamten Stadtgebiet ordentlich empfangen zu werden, nur ..

- welchen anderen Standort ohne Leistungsreduzierung bei dann anzunehmender Neukoordinierung für die 92,5 MHz sollte es geben?
- oder: wann nimmt der hr seinen unsinnigen Einspruch gegen eine Leistungserhöhung auf z.B. 200W für die 92,5 MHz zurück? Auch dadurch würde sich der Empfang verbessern, zumindest in den Randgebietenn stabilisieren. Übrigens Rüssselheim sendet mit 300W, wir mit "mildtätig zugestimmten" 100W.

Haben wir hier leider alles schon diskutiert, aber ohne Erfolg. Stattdessen schaltet der hr die 92,3 mit Richtantenne aus Bingen auf und verschlechtert damit unseren Empfang in den Wiesbadener Rheinvororten (und nicht nur dort)

von Eckhard. - am 22.04.2013 16:10
Ich sehe das ganz genauso, "Stadtfrequenzen" sollte eine "Stadt" auch versorgen können, gerne auch ein bißchen vom Umland, aber eben vielleicht nicht eine ganze "Region", ansonsten kann man gleich "Grundstücksfunk" machen und kommt damit evtl. sogar weiter. Gerade bei den Sendern, die zusätzlich noch aus Frankfurt kommen ist mir nicht klar, warum da in der "Mitte" ein großes Funkloch sein muss.

von Mario B. - am 22.04.2013 16:31
Die Situation fast aller Stadtfrequenzen in Wiesbaden ist sehr unschön.Wäre eine Verbesserung wriklich so hoffnungslos und auszuschließen ?

von Heiko1974 - am 22.04.2013 18:19
Wenn der Wille da wäre, ließe sich frequenztechnisch sehr viel machen. Ein Beispiel, was ich zuvor schon erwähnt hatte: die 93,7 hoch auf die Wurzel und für SWR4 und dafür eine der alten SWR4-MZ-QRGs rüber nach Mainz für SWR3. Die 93,7 ist meilenweit frei, absolut nichts spricht dagegen - und trotzdem geschieht ziemlich genau nichts.

von RheinMain701 - am 22.04.2013 18:47
Zitat

In alten Listen, wo noch vom "DBV-Hochhaus" die Rede ist, sollte dies also abgeändert werden.

Vielleicht sollte man in Listen einfach nur noch die postalische Anschrift (XY-Straße 127b) eintragen statt dort Gratiswerbung für irgendwelche dubiose Firmen zu machen.
Ich bin auch schon vollkommen genervt von den sich dauernd ändernden Turm-Bezeichnungen in den NL. Wenn man seine Logs aus myFM in Excellisten über mehrere Jahre übernimmt klappt das irgendwann mit der Filterung nicht mehr, weil der "Toren" schon wieder einen neuen Namen hat...

von iro - am 22.04.2013 19:45

Wiesbaden: hr jetzt vom "Zircon-Tower"

Hinter dem Begriff "Zircon-Tower" steckt keine gleichnamige Firma, sondern ein Investor, der das Gebäude kaufte, nachdem die DBV von Axa übernommen und verkleinert wurde, es räumte und die entsprechenden Abteilungen ins gegenüberliegende Hauptgebäude zurückzogen. Nach der Renovierung und Modernisierung suchte man einen "griffigen" Namen für das bisher eigendlich namlenlose 13-stöckige Hochhaus (im Volkmund auch "Schwarzer Riese" genannt), um es für zukünftige Mieter interessant zu machen.

-Quelle + klicken-

@ RheinMain701: auf der Hohen Wurzel bekommst du aufgrund der exponierten Lage keine Koordnierung irgendeiner Frequenz mehr -leider-. Dies siehst Du schon an der 88,6 , für die der swr extra einen neuen Standort auf der hessischen Rheinseite (Hallgartener Zange) bauen musste. Er hätte mit Sicherheit sehr gerne mit einer seiner Mainz-Frequenzen zur Hohen Wurzel gewechselt.

Übrigens: der ursprüngliche Telekom-Senderstandört für Wiesbaden war Ende der 80er Jahre auf dem telekomeigenen Gebäude / Gelände an der Berliner Strasse 150 geplant, noch jahrelang wiesen die Koordinaten verschiedener Frequenzen (so auch der 92,5) auf diesen Standort hin, ehe man sie korrigierte. Dies wäre dann in Sichweite des Zircon-Towers nach NN fast die gleiche Antennenhöhe wie die hr-Sender gewesen mit Blick über das Rheintal weit nach Rheinhessen und nach Mainz. Leider hat man sich dann anders entschieden, am Schiersteiner Berg im späteren Schatten von LKA und Finanzamt neu gebaut und das alte Gelände nach längerem Leerstand an die Europaschule Dr. Obermayr verkauft, wo es heute renoviert, ausgebaut und erweitert als "Campus Erbenheim" firmiert. Von diesem Standort wären mit Sicherheit viele Empfangsprobleme beseitigt gewesen. Schade drum, aber vorbei und Schnee von gestern - :-(

@ E.: nicht aufregen - "don't worry, be happy" - :D

von KlausD - am 23.04.2013 00:23
Andersherum gefragt - was sollte, in diesem Fall, dagegen sprechen? Bei der 88,6 war wohl der WDR dagegen wegen 88,7 Sackpfeife; bei der 94,9, die der SWR ebenfalls probierte, spielte Frankreich nicht mit - aber wer könnte bei der 93,7 ernsthaft Einspruch einlegen?

von RheinMain701 - am 23.04.2013 17:08
Zitat
RheinMain701
Andersherum gefragt - was sollte, in diesem Fall, dagegen sprechen? Bei der 88,6 war wohl der WDR dagegen wegen 88,7 Sackpfeife; bei der 94,9, die der SWR ebenfalls probierte, spielte Frankreich nicht mit - aber wer könnte bei der 93,7 ernsthaft Einspruch einlegen?


Möglicherweise mag der SWR sich mit der 93,7 nicht gern selbst stören. Um die 93,7 herum gibt es am Standort Hohe Wurzel gleich eine ganze Reihe von SWR-Frequenzen:

93,5 SWR 1 Hornisgrinde 80kW 167km
93,5 SWR 3 Bad Kreuznach 50W 36km
93,6 SWR 4 Scharteberg 8kW 99km
93,8 SWR 2 Saarburg 5kW 121km
93,8 SWR 2 Waldenburg 100kW 151km
93,9 SWR 2 Bornberg 5kW 74km

Zumindest Scharteberg, Bornberg und Bad Kreuznach wären sicherlich betroffen.

Außerdem könnte der WDR evtl. auch wegen 93,5 WDR 2 Nordhelle Einspruch einlegen.
(Entfernung Sackpfeife 98km, Nordhelle 119 km)

Entfernungen jeweils vom Standort Hohe Wurzel.

Man sollte auch bedenken, dass die Hohe Wurzel kein eigener Standort ist und der SWR sich einmieten müsste.

von Funkohr - am 23.04.2013 19:26
Also das Sendegebiet des Schartebergs ist schon mehr als ne Spuckweite weg und würde sicher nicht angegriffen. Beim Bornberg steht das komplette Donnersberg-Massiv im Weg und schirmt die Wurzel ab. Bad Kreuznach halte ich wegen 200 kHz nun für nicht so kritisch, aber hier könnte mit einem Programmwechsel 93,5/89,0 gekontert werden, dann wäre es immerhin das selbe Programm und das sollte in der Form kein Problem mehr darstellen. Hornisgrinde strahlt ein BW-Programm aus das in R-P nichts zu suchen hat und der Rest ist nun wirklich vernachlässigbar.

Dass der WDR da etwas dagegen hat, halte ich für eher unwahrscheinlich. Im südlichen Zipfel von NRW, wo die Wurzel noch ankommt, sind offiziell Ederkopf, Sackpfeife/Wittgenstein und die Siegen-Funzel zuständig. Aus Genf '84 gibt es auch 104,5 Wurzel gegen 104,7 Nordhelle, und die üble Fehlkoordinierung 100,6 Wurzel gegen 100,7 Ederkopf (hätte einen schönen Wellensalat ergeben, wenn das so gekommen wäre...).

Dass die Wurzel kein SWR-Standort ist spielte schon damals keine Rolle als die 107,9 noch mit SWR4 belegt war. Wieso sollte sie es jetzt?

von RheinMain701 - am 23.04.2013 19:40
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