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Heftige Vorwürfe gegen die Radio Group im NDR

Startbeitrag von Ihre Majestät am 25.04.2013 09:34

Das lasse ich mal unkommentiert:

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/media/zapp6259.html

Die 50 interessantesten Antworten:

Sehr interessanter Beitrag, der meine Ansichten über die Radio Group und ihre Aktivitäten weitgehend bestätigt.

Ich höre regelmäßig die Regionalnachrichten auf Radio Idar-Oberstein, welches ja auch zur RG gehört. Obwohl im Kreis BIR durchaus erwähnenswerte Geschehnisse passieren (kann man ja in der Tageszeitung nachlesen), werden fast nur "leere" Meldungen gesendet, die meist auf Veranstaltungen der Werbepartner (Globus, Fissler, Stadtmarketing etc.) hinweisen. Aus Mangel an Kleingeld werden Praktikanten minutenlang allein im Studio gelassen und das Radio wird ständig lauter und leiser, Moderation wird durch Jingles unterbrochen usw. - auf der anderen Seite expandiert man ständig weiter und will jetzt sogar (wider den dortigen Bestimmungen) auf hessischem Boden ein "Lokalradio" gründen. Am Wochenende und abends kommt fast alles aus KL, nur Jingles, Werbung und Veranstaltungstipps/Wetter werden für die jeweiligen Lokalstationen auseinandergeschaltet.

Zitat
Spacelab
Bei ca. 2:50Min. hat man in der Grafik Radio Saarbrücken vergessen.

Und Neunkirchen ist für die im tiefsten Hunsrück...:D

Am Anfang wird vom "meistgehörten Radiosender in KL" gesprochen, ich glaube das kaum. In vielen Geschäften läuft weiterhin SWR3 oder RPR.1, Antenne KL jedoch kaum. Die Hörerzahlen werden bei der RG schöngeredet - peinlich, dass der NDR das so übernimmt.

Und der Auftritt der LMK-Leiterin sagt alles: Durch was konnte die RG jemals so viele Frequenzen bekommen, ohne dass Vorgaben ernsthaft eingehalten wurden - außer Korruption?

Man kann über Rockland denken was man will, aber die Frequenzen wären damit sicher besser aufgehoben als mit der RG.

Zitat
Jassy
Oder zahlen die Deutscher am Ende alle mit an diesen Schwachsinn??

Die RG wird kurz vor der Insolvenz von RPR übernommen und auf den Frequenzen eine dritte Kette aufgeschaltet. Und die LMK tut wieder das was sie am besten kann - schlafen!

von Hunsrücker - am 25.04.2013 12:52

Zitat "Dabei sind Arbeitstage mit bis zu 14 Stunden keine Seltenheit."
=> Es ist also offensichtlich bekannt. Es geht leider nicht daraus hervor, warum die Behörden untätig bleiben. Sowas kann durchaus eine Haftandrohung für den Vorgesetzten (kein Witz!) nach sich ziehen.
Warum allerdings Ver.di hier nur bekannte Phrasen drischt (kein BR, kein TV) verstehe ich nicht. Hier sprechen wir über strafrechliche Belange und die sind durchzusetzen.
PIN-Group reloaded? Da hätte ich dann direkt das passende Interview: http://www.youtube.com/watch?v=eYsJX3_5KeU

von Thomas (Metal) - am 25.04.2013 20:15
Zitat
Wrzlbrnft
Zitat
Thomas (Metal)
Sowas kann durchaus eine Haftandrohung für den Vorgesetzten (kein Witz!) nach sich ziehen.
Warum allerdings Ver.di hier nur bekannte Phrasen drischt (kein BR, kein TV) verstehe ich nicht. Hier sprechen wir über strafrechliche Belange und die sind durchzusetzen.


Ist dem so? Ist doch auch in anderen Branchen, z.B. dem Detailhandel, gang und gebe. Da schert sich doch auch kein Schwein drum, dass die Mitarbeiter dort massig Überstunden schieben dürfen. (gut finden tu ich das freilich nicht, ich wundere mich nur, dass im Medienbereich plötzlich so ein Aufhebens gemacht wird, wo sowas an anderer Stelle leider faktisch die Regel ist)

ArbZG: http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/arbzg/gesamt.pdf

von Thomas (Metal) - am 25.04.2013 21:28
Zitat
Schlussszene mit dem gemeinsamen Eingangsschild von RPR1/bigFM und der LMK. Mir auch völlig unverständlich, wieso es die LMK nicht schafft, professionelle Distanz zu halten.


Das war aber im Saarland nicht viel anders!
2008 waren noch die Radio Group mit Radio Saarbrücken und Saar TV mit der LMS in einem Gebäudekomplex. Die LMS hatte sogar Radio Saarbrücken als Untermieter.

@Marcus: Die Hörer in Völklingen sind wohl zu vernachlässigen. Der Umzug der Antenne auf das Telekom Gebäude auf dem Eschberg hätte aber Sinn gemacht. Habe mich ja lange mit den Frequenzen und Standorten der RG befasst.

Bei den anderen Themen.....Wo soll ich anfangen!!!

Es ist (leider) so gekommen wie ich es befürchtet und schon 2008 voraus gesagt habe.
Ich bin froh mit Leuten wie Schwenk, Knall, Nobile, Hopp und Co. nix mehr zu tun zu haben.

Für einige Zeit ließ ich mich ja auch blenden.
Meetings in Cottbus, Koblenz,Fürth (ehemalige Villa Grundig), Berlin usw. sollten schon was daher machen, sollten aber nur die unentschlossenen bei Laune halten, denn die Meetings haben an sich nix gebracht!

Die Geschichte mit Kaiserslautern, besonders auch mit dem Wasserrohrbruch, passt ganz genau zu Schwenk & Co.

Hut ab vor meinem "alten" Radio Donnersberg Mitstreiter René Porwoll, dass er nicht Alles mit gemacht hat.

Ich hatte mich schon gewundert das sich "Kaplan" Michael Pauken für die RG einspannen ließ!

Pauken weg, Porwoll weg, Daub weg, Schminke weg und Jochen Andrä finde ich auch nicht mehr.

Nur noch junges Gemüse.
Die RG tut dem Radio und besonders dem Lokalradio keinen Gefallen. Verbrannte Erde wird hinterlassen.
Geschäftsführer kommen und gehen, es bleiben nur noch die Oberschlawiner!

Da könnte ich noch stundenlang schreiben, vielleicht schreibe ich mal ein Buch über diese illustre Gesellschaft!

Die Medienanstalten tun dem Radio aber auch keinen Gefallen.
Natürlich hätten sie Möglichkeiten zu verwarnen und auch die Lizenz zu entziehen.
Hat man bei Radio Donnersberg auch gemacht als die Schulden zu hoch wurden.
Damals (2000-2001) hatte ich viele und lange Gespräche mit der LfK.

Die LMS in Saarbrücken ist erst wach geworden als ein paar Tage vor Lizenzvergabe der 99,5 in Saarlouis, Schwenk die Mitarbeiter von Radio Merzig entlassen hatte, weil er fest mit Saarlouis rechnete und Radio Merzig mit aus Saarlouis betreuen wollte.

Außerdem sollte auch eine Landesmedienanstalt Bilanzen lesen und auch verstehen können.
Da schrammen einige Radios knapp an der Insolvenzverschleppung vorbei, nur weil die Schwenksche Medien Holding einige Bürgschaften verteilt hat.

Viele Grüße aus dem Saargau

von Dampfradio - am 30.04.2013 15:38
Ich finde halt das kein Konzept dahinter steckt. Zuerst ist die LMS ganz groß mit Big FM, dann CRR und zum SChluss mit den Lokalradios.

Ich sehe keine klare Linie dahinter.

Man hätte eine fast landesweite Abdeckung mit BigFM und CRR schaffen können mit der Bedingung, dass BigFM aus dem Saarland sendet zum großenteil und auf CRR Lokalinfos integrieren können. Die restlichen Frequenzen mit Stützfrequenzen von bundesweitenprogrammen, wie Radio Tedy, Metropol FM, Klassikradio oder sogar Schlagerwelle mit der Bedingung, dass es kurze Regionale Infos gibt.

Vorteil wäre eine klare Struktur gewesen, auch in der Musikfarbe. Viele RG Stationen machen ja RPR oder Salue Konkurenz und tragen nicht zur vielfalt bei.

von Marcus. - am 30.04.2013 17:40
Nach den Kriterien der Musikfarbe dürften die Radios in Neunkirchen, Merzig und Homburg keine Zulassung erhalten.

Meine Bewerbung hatte man in Saarlouis mit einer von vielen anderen lapidaren Begründungen abgelehnt, meine Musikfarbe ähnele zur sehr der von SR1.

Auch hätte man explizit die Sendezeit von lokalen Nachrichten in Sendungen benennen sollen.
Verstehen wollte man nicht, dass ein Lokalradio bemüht ist dauernd regionale und saar-lox-lx Infos zu senden und nicht wie RG in zwei Minuten in der Stunde oder wie CRR in einer Minute in der Stunde und in einer 15 Minuten Sendung am Abend.

Als Ablehnungsgrund hätte ich die Angst um die Finanzierung verstanden aber nicht die Musikfarbe, die sich deutlich auch durch regionale und lokale Inhalte von SR und Salü unterschieden hätte.
Und schon gar nicht die lokale Information!
Da wurden pseudo Argumente an den Haaren herbei gezogen, damit die "Lieblinge" zum Zuge kommen.

Die LMS und der Medienrat haben sich bisher im Saarland als Lokalradio Verhinderer hervor getan.

von Dampfradio - am 30.04.2013 22:44
Zitat
Thomas (Metal)

Zitat "Dabei sind Arbeitstage mit bis zu 14 Stunden keine Seltenheit."
=> Es ist also offensichtlich bekannt. Es geht leider nicht daraus hervor, warum die Behörden untätig bleiben. Sowas kann durchaus eine Haftandrohung für den Vorgesetzten (kein Witz!) nach sich ziehen.
Warum allerdings Ver.di hier nur bekannte Phrasen drischt (kein BR, kein TV) verstehe ich nicht. Hier sprechen wir über strafrechliche Belange und die sind durchzusetzen.
PIN-Group reloaded? Da hätte ich dann direkt das passende Interview: http://www.youtube.com/watch?v=eYsJX3_5KeU

Der PIN youtube Mitschnitt ist ja sowas von genial :joke: :drink: Tja, Recherche ist alles ;-)

Ansonsten zum Thema: Die Medientante von der Landesmedienanstalt RLP gehört von ihrem Platz ausgehoben. Als ob es nicht die Aufgabe der Anstalt wäre die lizenzierten Anbieter unter Kontrolle zu haben, natürlich ist es das. Und wenn die Dame dann nichts davon weiß, gehört sie entsorgt!
Einfach unglaublich. Da das in anderen LfMs auch so sein wird, sollte generell eine höhere Instanz mal dort aufräumen, sind ja anscheinend die reinsten Klüngelläden. Deren Aufwendungen werden übrigens alle schön von GEZ Gebühren bezahlt, und in diesem Zusammenhang kann's das echt nicht sein.

von Jens1978 - am 28.06.2013 15:58
Wir sind am 22.06.2013 nach Pirmasens zum Eisenbahn fotografieren gefahren
Im Programm von Antenne PS (nach 14.00) lief nur Musik (teilweise Jääähbs Musik) und Werbung.
Kein Wort, weder als Beitrag oder als Trailer über den Rheinland-Pfalz Tag, der am 21. - 22. und 23.06.2013 in Pirmasens statt fand.
Das ganze auf der Heimfahrt nach 18.00 wieder.

Auch die technischen,Reichweitenprobleme auf der A8 haben sich zwischen Outlet und Pirmasens nicht verändert. In ZW geht die 91,6 ganz ordentlich, sobald man Richtung Flughafen kommt schaltet sie um auf die 88,4 die 500 Meter weiter immer noch durch RTL aus Saargemünd gestört wird.
Eine Umschaltung auf die 91,6 erfolgte aber nicht mehr.
Dann kommt die eine Stelle beim Parkplatz Walshausen wo RTL komplett die Frequenz übernimmt, auch mit RDS.

Vielleicht treffe ich heute Abend Michael Daub beim Medienstammtisch und erfahre ein bisschen mehr!

von Dampfradio - am 02.07.2013 11:12
Zitat
Hunsrücker
"Besonders Radio Idar-Oberstein zeichnet sich durch einen hohen regional informierenden Wortinhalt aus." :bruell::wall: Gerade in Radio IO investiert man am wenigsten da an dem ländlichen Gebiet ohnehin kein anderer Anbieter interessiert ist. Es wird Zeit für die Sommerpause bei der LMK!


Was haben Investitionen mit den Programminhalten zu tun?? Bitte um Erklärung!

Sich mit geringen Mitteln von der Masse abheben ist auch eine Leistung, die die LMK gewürdigt hat...

Aber nein - als drauf auf die Sender, die zumindest versuchen ihrem Sendegebiet etwas zu bieten

Klar könnte man mit mehr Geld noch mehr machen aber naja... Das Thema haben wir ja schon an anderer Stelle angesprochen...

von tiefseetaucher1 - am 02.07.2013 11:48
Zitat
Dampfradio
2. @tiefseetaucher:
Wenn ein Moderator die Möglichkeit bekommt (wenn er es tun darf) dann kann ein engagierter Moderator VIELES erreichen, auch eine gute Berichterstattung aus der Region.
Habe ich selbst schon über Jahre bewiesen.

Wenn aber ein Moderator im Format und in seiner Zeituhr gefangen ist, dann klingt es eben halt wie Radio Group!


Da die LMK einen Sender besonders gelobt hat, gehe ich mal davon aus das die Damen und Herren in Idar-Oberstein nicht im "Format und in seiner Zeituhr gefangen sind und es dann nicht wie Radio Group" klingt?

Hier wäre es schön, wenn alle Sender der Gruppe gleichzeitig geprüft werden. Dann könnte man auch sehen, wer das Radio Group Schema durchzieht und wer sich davon abhebt...

von tiefseetaucher1 - am 02.07.2013 12:01
Zitat
Dampfradio
@tiefseetaucher:

Schön für dich und Radio Group, dass du hier Lobby Arbeit betreibst aber immer wenn ich bei Radio I.O. oder anderen RG Sendern zuhöre ist es nicht so.

Am 22.06.2013 war der Kommentar von Ivie in PS auf dem Beifahrersitz:" das zieht einem ja die Schuhe aus". Obwohl ja Schuhe für Pirmasens passen. :)

Vielleicht hast Du ja auch gar keine Vorstellung wie Lokalradio gehen kann?



Um mal eine Sache klarzustellen: Ich betreibe keine Lobbyarbeit!
Ich betrachte das neutral und finde, dass JEDES Unternehmen eine Chance haben muss um sich zu beweisen!

Ich betone es immer wieder: Die großen Autohersteller, Einkaufsketten und so weiter haben auch nicht nach 5-10 Jahren ein Unternehmen mit über 10.000 Beschäftigten und mehr aufgebaut... das hat seine Zeit gebraucht!

Wie lange gibt es die Sender/die Gruppe?

Ich sage auch nicht, das ALLES perfekt ist, was die Sender machen... Radio Merzig geht mal gar nicht und Neunkirchen (was in meinem Sendegebiet liegt), kann man sich auch nur zu gewissen Zeiten antun. Frankfurt genausowenig... Da habe ich den Sendestart verfolgt und das war verlorene Zeit!

von tiefseetaucher1 - am 02.07.2013 12:25

Heftige Vorwürfe gegen die Radio Group im NDR

Zitat
Dampfradio
Vielleicht treffe ich heute Abend Michael Daub beim Medienstammtisch und erfahre ein bisschen mehr!


Du weisst schon, dass Michael Daub inzwischen bei Antenne Mainz ist und im Wechsel u.a. die Morgenshow und in diesem Moment dort z.B. mit der ".. bei der Arbeitsendung" -on_air- ist? Wenn man die informierte Branche hört, will ich mal hoffen, er weiss auf was er sich dort eingelassen hat?


@ tiefseetaucher1: Radio I-O zieht es aber durch, wenn man mal davon absieht, dass es nichts Besonderes ist, in einer langgestreckten Tal samt Ortschaft als Lokalradio bekannt und für das Minimalste mangels anderem Angebot auch mal gelobt zu werden.

Ausserdem: soll die LMK unter ihrer "fachlichen Medien-Spezialistin" Renate Pepper zugeben, dass ihr Regional Lokalradio-Konzept nach Ansicht vieler Beobachter letztlich gescheitert ist? Da sucht man sich dann schon den positiv passenden Sender = Radio I-O raus.

von KlausD - am 02.07.2013 12:41
Die Radio Group gibt es schon ein paar Jährchen.
Radio Cottbus, Antenne Koblenz waren glaube ich die ersten.
2008 gingen die Radios in NW - LD - KL - PS - IO und Saarbrücken an den Start.
Seit 2007 wurde auf vielen Meetings (da war ich dabei) über die Philosophie der Radio diskutiert.
Ich war Gründungsgesellschafter von Radio Saarbrücken, also erzähl mir Niemand was über die RG.

Die Radios haben sich weiter entwickelt sondern eher rückwärts.

Von den ehemals angedachten Moderatoren wie Jochen Andrä (zu den Nachrichten verbannt), Michael Daub, Tommy Schminke, Cindy Berger (kam nie ans Mikro), Manfred Sexauer (kam nie ans Mikro). ich (kam nie ans Mikro) ist keiner mehr da!!!

von Dampfradio - am 02.07.2013 12:46
Zitat
tiefseetaucher1
Was haben Investitionen mit den Programminhalten zu tun?? Bitte um Erklärung!

Damit räumst du indirekt ein dass die RG in den Standort Idar-Oberstein wenig investiert. Aber selbst mit wenig(er) Geld könnte man viel machen, was man z.T. an den freien Radios und NKLs beobachten kann. Die RG hingegen ist ein kommerzielles Unternehmen wie jedes andere, solange das Ergebnis unterm Strich stimmt ist es egal ob das Programm gut oder mies ist. Die LMK hat man ohnehin als Verbündeten, da dort sowieso alles durchgewunken wird.

Zitat
2
Aber nein - als drauf auf die Sender, die zumindest versuchen ihrem Sendegebiet etwas zu bieten

Und zwar? :confused: Du erwähnst hier oft dass etwas geboten würde, kannst das aber nicht mit konkreten Beispielen belegen. Auch eine Art der Argumentation.

Um es einmal kurz zu fassen: Radio IO reduziert am Wochenende seine lokale Berichterstattung (bis auf vorproduzierte Veranstaltungstipps, die man wie eine Nadel im Heuhaufen suchen muss) auf 0, es gibt keine lokalen Nachrichten, Moderation, Musikbeiträge etc. Werbung und Jingles sind weiterhin regional, der Rest wird aus KL zugespielt. Unter der Woche wiederholt man stündlich die Nachrichten vom Morgen, in der Moderation wenig informatives, hoher Musikanteil (Musik kommt ohnehin aus KL). Unter Lokalradio verstehe ich etwas anderes.

Zitat
3
Ich betrachte das neutral und finde, dass JEDES Unternehmen eine Chance haben muss um sich zu beweisen!

Die Chance hatte das Unternehmen doch auch. Seit 2008 gibt es jetzt Radio IO und es ist nichts passiert. Noch immer verhaspelt sich die Technik wie in den Anfangstagen, noch immer wird kein lokales Vollprogramm geboten etc. Fünf Jahre Bewährungszeit sind imho genug, andere Sender haben es geschafft sich in viel kürzerer Zeit zu beweisen.

Zitat
4
Ich sage auch nicht, das ALLES perfekt ist, was die Sender machen... Radio Merzig geht mal gar nicht und Neunkirchen (was in meinem Sendegebiet liegt), kann man sich auch nur zu gewissen Zeiten antun. Frankfurt genausowenig... Da habe ich den Sendestart verfolgt und das war verlorene Zeit!

Der Sendestart bei Radio IO war gar nicht einmal so schlecht. Da hatte man prominente Gäste wie den OB im Studio und in den ersten Tagen und Wochen bot man viele lokale Aktionen, aber das hat nachgelassen. Bei fast jeder Veranstaltung in der Region hängen Radio IO Plakate, man sieht aber seltsamerweise nie jemanden von dem Sender.

von Hunsrücker - am 02.07.2013 13:30
@Spacelab:

Sorry, ich wollte hier keinen Streß vom Zaun brechen.
Ganz gleich ob ich betroffen bin oder nicht: Was könnte ich in diesem Forum bewirken?
Und weshalb schreibt Dampfradio in Fettschrift und mokiert sich darüber dass sich die Leute "nur über ein RDS-PS" aufregen? Liegt es vielleicht daran dass hier praktisch niemand außer er selbst betroffen ist und dass es wichtigeres gibt?

Und Sorry, der Vergleich mit der AfD war ziemlich Panne.

Nicht vergessen, dies ist immer noch ein Hobbyforum. Hier werden keine Entscheidungen gefällt. Wer sich zu höherem berufen fühlt, muss sich auf die entsprechenden Stellen bewerben. Hier bewirkt er nichts. Absolut gar nichts. Wirklich.

von Mc Jack - am 08.05.2014 12:16
Zitat
Und weshalb schreibt Dampfradio in Fettschrift und mokiert sich darüber dass sich die Leute "nur über ein RDS-PS" aufregen? Liegt es vielleicht daran dass hier praktisch niemand außer er selbst betroffen ist und dass es wichtigeres gibt?


Ich bin nicht betroffen da ich seit 2008 nicht mehr der RG angehöre!

Ich schreibe dies, damit andere nicht zu Betroffenen werden.

Viele Radiofans und Enthusiasten werden von solchen Sendern angeheuert und ausgebeutet und wer dies auch hier liest kann sich der Sache kritischer nähern.

Es dar aber Niemand später sagen können, ICH habe von Nix gewusst!

Ich habe gewarnt, auch die LMK und viele Moderatoren sowie den Studioeinrichter, weil ich sogar "schuld" war, dass einige zur RG gekommen oder gewechselt sind.
Leider hatte ich zu Beginn nicht den vollen Durchblick.

Die LMS in Saarbrücken mußte meinen Austritt als Gründungsgesellschafter genehmigen, kam aber nie auf die Idee mal nachzufragen warum das so war!

Wenn nun einige hier im Forum Nichts davon wissen wollen, weil sie lieber nach dem Drei Affen Prinzip leben (nix sehen, hören , sagen) dann ist das euer Problem.

Ich setze nur in Kenntnis, wer sich darüber Gedanken macht oder nicht ist die Entscheidung des Lesers!
Und ich schreibe nur Dinge, die ich auch bezeugen kann und setze keine Spekulationen in die Welt!

von Dampfradio - am 08.05.2014 17:59
Zitat

Die Frequenzen gehörten vor der RG mal Rockland Radio.........


Ja ist mir noch bekannt. Die Frage ist halt, ob das Konzept der Radiogroup (abseits von SB) als Popdudler gegen Salue und RPR1 sinnvoll ist oder ob nicht ein (classic) Rock Format sinnvoller wäre mit lokalem Anteil aus Regionalen Sendern.

Zum Beispiel:

MZG/SLS
NK/HOM
ZW/PS
BIR/KH

Lokale Infos lassen sich ja ohne Probs einspielen.
Ferner könnte man überlegen ausserhalb der Kernzeit (Morningshow und Nachmittag) noch weitere Gebiete zusammenzufassen, wenn es wirtschaftlich nicht tragbar wäre.

Birkenfeld wäre sicherlich noch sinnvollgewesen, aber kostet halt alles Geld.

Wir gut versorgt der Sender Idar-Oberstein eigentlich Idar und die Stadtteile in der Nähe. Bin Meistens nur in Oberstein gewesen, wo ich mal den Empfang im Auto gecheckt habe.

von Marcus. - am 29.07.2014 22:16
Zitat
als Popdudler gegen Salue und RPR1 sinnvoll ist oder ob nicht ein (classic) Rock Format sinnvoller wäre mit lokalem Anteil aus Regionalen Sendern.


Für mich hat ein Lokalradio schon mal ein Alleinstellungsmerkmal, nämlich das LOKALE!

Die Musikfarbe muß auch im Laufe des Tages mal wechseln dürfen.

Bleibt immer die Frage, was ist billiger.
Ein kleines schlagkräftiges Team, das Alles vor Ort selbst produziert oder der hohe (auch anfällige) technische Aufwand einer Regionalisierung.

In RLP hätten es die Radios Pfalz (KL - PS - ZW), Nahe (I.O: - KH) und Weinstraße (NW - LD) auch getan.
Im Saarland hätten NK und HOM zusammen produzieren können.

Da hätte man aber weniger Radios ON AIR gebracht und der Medienrummel wäre evtl. nicht so groß gewesen und man braucht eben halt viele GmbH´s um die Gelder effektiver hin und her schieben zu können.

von Dampfradio - am 29.07.2014 22:49
Zitat

Ein Rockformat wird gegen Rockland und CRR auch nichts werden...


Natürlich ist der Zug jz abgefahren, allerdings wäre solch ein Konstrukt in RLP immer noch möglich.

Zitat

Die Musikfarbe muß auch im Laufe des Tages mal wechseln dürfen.


Natürlich. Aber ein hitdudler ist Käse. Ein Roc / Pop Format wäre hier meines achtens sinnvoll gewesen.

Zitat

Für mich hat ein Lokalradio schon mal ein Alleinstellungsmerkmal, nämlich das LOKALE!
Ein kleines schlagkräftiges Team, das Alles vor Ort selbst produziert oder der hohe (auch anfällige) technische Aufwand einer Regionalisierung.
In RLP hätten es die Radios Pfalz (KL - PS - ZW), Nahe (I.O: - KH) und Weinstraße (NW - LD) auch getan.
Im Saarland hätten NK und HOM zusammen produzieren können.


Natürlich ist der Vorteil des Lokale. Die Frage ist aber, ob es zumindest in RLP nicht auch Regionalradios getan hätte, den RLP ist ja abseits von Mainz und dem Ballungsraum um Mannheim nicht so dicht besiedelt.

Auch im Saarland hätte man was zusammen legen können. Ein moderner Schritt wäre auch eine Zusammenlegung von HOM und ZW gewesen, die sichrlich mehr gemein haben als HOM und NK, swie PS und ZW. ZW ist ja aufgund der Verkehrssitutation so oder so eher dem Saarland zugeordnet als der restlichen Pfalz.

von Marcus. - am 29.07.2014 23:39
Zitat

Wow, Radio Merzig aus? Ist mir noch gar nicht aufgefallen! Falls da wirklich Finito ist, bin ich gespannt, was mit den Frequenzen passiert. Die 105,1 vom Merzig wäre tatsächlich ideal für Classic Rock Radio. Die würde sich wunderbar mit der 100,9 ergänzen. Bei der 106,1 aus Mettlach kann ich mir nicht vorstellen, dass die für einen Privatsender interessant sein kann (zumal in Mettlach auch die 105,1 zumindest noch in Mono geht). Zumindest technisch würde auf der Frequenz Deutschlandradio Kultur oder Unser Ding Sinn machen.


Eine Überschaung ist es für mich nicht. In Mettlach leben 5000 Menschen und in Merzig 25.000 Menschen, die von beiden Sendern grob versorgt werden können. Das ist einfach zu wenig, um wirtschaftlich sinnvoll ein Radio zu betreiben mit zwei funzeln.

Technisch wäre es am sinnvollsten die Frequenz zurück zu DLR Kultur zu geben, wofür sie damals geplant war.. Aber soweit wird es nicht kommen, da sich CRR zumindest eine Frequenz sichern wird und das kann eigentlich nur die Merziger sein.
Die Mettlacher könnte dann in der Tat als "Guddzie" zum DLR gehen, als Ausgleich für die 100,9 oder halt Unser Ding.

Eine andere Option die ich mir überlegt hatte 106,1 an SR1 und die 98,6 von Mettlach nach Merzig mit 100 W umkoordinieren für Unser Ding, die ja in Homburg auch die 98,6 haben. Gebe es da irgendwelchen technischen Probleme?

von Marcus. - am 03.10.2014 09:21
Zitat
fusselfusel
Angeblich soll die 105,1 ja wieder laufen. Kann das jemand bestätigen? Ich kann's von hier nicht testen da hier kein zuverlässiger Empfang aus Merzig gegeben ist.


Japp kann ich! Ein Arbeitskollege musste gestern Nachmittag wegen einer Warenlieferung an Merzig vorbei und er hat mir den Gefallen getan mal reinzuhören.

Da bei radioforen.de über einen Artikel im Kontakter geschrieben wird, wo es um (k)einen neuen Investor für die Gruppe geht, tendiere ich hier auch auf eine nichtbezahlte Rechnung...

Ich frage mich nur, warum der Livestream nicht funktioniert bzw. es keine Erklärung seitens der Gruppe / Radio Merzig gibt bzw. warum die Mitarbeiter das noch mitmachen...

Zitat
Harald P.
Ach ja, Radio Idar-Oberstein isr noch ganz normal auf Sendung.

Zu Radio Idar-Oberstein gibt es bei Wikipedia auch einen interessanten Kritikpunkt: http://de.wikipedia.org/wiki/Radio_Idar-Oberstein#Kritik

von tiefseetaucher1 - am 03.10.2014 20:12
Naja die Radio Group kämpft selber ums überleben. Das Konstrukt mit Lokalradio funktioniert eben nicht. Selbst in NRW wird größtenteils von Oberhausen alles gesteuert und wie soll es dann heir in MZG oder Oberstein funktionieren?

Hinzu kommt, dass durch den MFN Betrieb die Funktion der AF im UKW Autoradio nicht gegeben ist und so das Verbreitungsgebiet noch weiter sinkt. Dazu die Hohen Kosten für Personal und Studios.

Das ganze kann nur funktioneiren, wenn da Leute mit Leidenschaft und Ehrenamtlicher Tätigkeit dahinter sind, wie uns Freund E.P. hier aus dem Forum.

Meines Eachtens gibt es zwei Möglichkeiten um das ganze Konzept dauerhaft zu sichern.

1.) Lokalradios zusammenschalten und mit Regionalisierung Werbblöcke und Lokalnachrichten zur halben Stunde schalten.
2.) Regionalradios

Lösung 2 wäre meine favorisierte Lösung.

Nehmen wir z.b. Radio Merzig. Alleine wird das auf Duaer ncihts. also Fusion mit Radio SLS zum Radio Untere Saar aus SLS. Dadurch bekommt man auf der A8 eine durchgängige Versorgung hin und Hat SLS, Dillingen und MZG.

Untere Saar (MZG,SLS)
Saarbrücken (SB)
Saar-Pfalz (NK,HOM) inklusive BExbach
Westpfalz (HOM,ZW)
Kaiserlsautern (KL)
Nahe (Oberstein,KH)
etc ...

von Marcus. - am 03.10.2014 21:10
Zitat
warum die Mitarbeiter das noch mitmachen...


Wo sollen denn die Mitarbeiter hin, wer nimmt sie denn noch im übersättigten Privatradiomarkt?
Wenn´s bei Schwenk nicht klappt, dann ist für die meisten der Ofen aus!

Zitat
Das Saarland ist für Lokalradios zu klein


Du weißt, dass ich da sehr stark widerspreche!

Es kommt darauf an , dass man auch richtiges Lokalradio macht und nicht irgendwelche Frequenzen besetzt hält!

Zitat
Regionalisierung Werbblöcke und Lokalnachrichten zur halben Stunde schalten.


Eben dies ist kein richtiges Lokalradio.

Lokalradio muß über den ganzen Tag (6.00 - 20.00 Uhr) einen lokalen Touch haben, nicht nur Werbeblöcke und Kurznachrichten.

Ein Lokalradio braucht eine Seele und eine Identität in der Region!

Aber das begreift immer noch keiner!

Interessanter Weise halten sich über der Grenze immer noch viele Lokalradios!

Zitat
Technisch wäre es am sinnvollsten die Frequenz zurück zu DLR Kultur zu geben, wofür sie damals geplant war.. Aber soweit wird es nicht kommen, da sich CRR zumindest eine Frequenz sichern wird und das kann eigentlich nur die Merziger sein. Die Mettlacher könnte dann in der Tat als "Guddzie" zum DLR gehen, als Ausgleich für die 100,9 oder halt Unser Ding.


Da kapieren immer einige noch nicht, dass man private Frequenzen (LMS) und ÖR Frequenzen (Landesregierung) nicht in einen Topf werfen kann.

Die Frequenzen gehören der LMS und die wird sie ausschreiben, denn die LMS braucht Betreiber für ihre Daseinsberechtigung.
Wenn sich gagr, gar Niemand auf die Frequenzen bewerben sollte, dann kann sie die LMS an die Landesregierung zurückgeben aber freiwillig wird dies die LMS nicht tun!

von Dampfradio - am 03.10.2014 21:44
Zitat
Nehmen wir z.b. Radio Merzig. Alleine wird das auf Duaer ncihts. also Fusion mit Radio SLS zum Radio Untere Saar aus SLS. Dadurch bekommt man auf der A8 eine durchgängige Versorgung hin und Hat SLS, Dillingen und MZG.


Habe ich was verpasst, hat die RG eine Frequenz in Saarlouis???

Lokalradio braucht Leidenschaft.
Extra Radio in Hof bekommt nun die Galaxy Frequenz und muß sich nicht mehr die Frequenzen mit Radio Euroherz teilen.
Euroherz klingt mehr nach RG und Mainstream, Extra Radio klingt weniger professionell aber herzlicher und eben halt lokaler.

Die Studios der RG sind prunkvoll ausgestattet, da wäre ich mit einem Drittel der Kosten ausgekommen und hätte das Geld lieber in die Anlauffinanzierung gesteckt.

Lokalradio muß raus aus dem Studio, hinein ins Volk und ins Leben.
Sei es kulturell oder politisch, es muß ein Profil erarbeitet werden und keine profane Dudellei.

Die Musikfarbe muß variieren dürfen, ich weiß, es ist nicht einfach die Hörgewohnheiten zu durchbrechen aber ich traue mir das zu.

Mit ein paar Herzblut Radiomachern funktioniert das, natürlich kann man nicht das groooße Geld machen.

Wie sagte mein Freund Bernd Duszynski (in diesem Monat 15 Jahre tot) immer zu mir.
Besser ein guter mit Herzblut arbeitenden Amateur als ein schlechter lustloser Profi!

von Dampfradio - am 03.10.2014 22:30
Zitat
Mir geht es vorallem um die Arbeitsplätze, die wegfallen würden, wenn man einfach "dicht" machen würde.


Diese Arbeitsplätze die wegfallen würden sind zu 90% keine richtigen Arbeitsplätze.
Praktika, Scheinselbstständigkeit (Jobs auf Honorarbasis), Geringfügige Beschäftigung usw..

Und nicht Alle bekommen regelmäßig ihren Lohn oder Honorar.
Viele haben große Außenstände.
Wie ich schon oft geschrieben habe verdienen nur Wenige auf Kosten von Vielen.

Schade ist es leider für viele Mitarbeiter, dass sie auch bei anderen privaten Radios wohl keinen Job mehr finden, die private Radiolandschaft gibt nicht mehr all zu viel her.

Und die Landesmedienanstalten sehen diesem Treiben zu und reagieren nicht oder viel zu spät.

von Dampfradio - am 03.01.2015 15:22
Zitat
Radio Saarbrücken soll es ja auch nicht so gut gehen. Wobei ich das sehr schade finde. Gerade jetzt wo SR3 hauptsächlich nur noch Soft-Pop und ein paar ausgelutschte Oldies spielt ist Radio Saarbrücken eine echte alternative. Leider ist der Sender in der Innenstadt bei weitem nicht immer Brüllwürfeltauglich zu empfangen.


Radio Saarbrücken hatte immer schon eine Sonderstellung, insbesondere schon von der Musikfarbe her.
Geplant hatten wir, wie in der Lizenz enthalten, eine deutschsprachiges Musikprogramm mit einer Streuung von Udo Jürgens (Andrea Berg) über Rosenstolz (Sportfreunde Stiller) bis Xavier Naidoo usw. Zu Speziellen Zeiten durfte auch davon abgewichen werden.
Für mich sollte es schon zum Sendestart in Richtung Konkurrenz zu SR3 gehen.
Zur Hauptsendezeit aktuelle deutsche Musik und wirkliche lokale Informationen!

6 Wochen vor Sendestart wurde das Musikkonzept einseitig von St. Schwenk umgeworfen und man versteifte sich auf Deutschen Pop und Rock!
Außerdem wurde uns 3 übrigen Gesellschaftern dargelegt, dass wir nicht wie versprochen eigene Sendungen präsentieren durften.

Dies traf Cindy B. am Härtesten, weil sie ja für den Schlager "eingekauft" worden war und auch durch ihren Namen die Lizenz an Radio Saarbrücken ging.

Außerdem wurde versucht durch eine vorgetäuschte Kapitalerhöhung unseren Anteil von 30% nach Unten zu drücken, damit Schwenk und Schuck die Meinungshoheit bekommen sollten.

1 Monat nach Sendestart habe ich meine Anteile verkauft und nach drei weiteren Monaten (Technischer Betreuer der Frequenzen) habe ich mich von der RG verabschiedet.

Wenn man in Saarbrücken die Ursprungsform der Lokalradio Saar GmbH belassen hätte, dann würde das Radio gar nicht so schlecht da stehen.

Durch die Gründung einer neuen GmbH (zur Schwächung der übrig geblieben Gründungsgesellschafter) und durch die Schaffung der Funkhaus Saar GmbH hat man aber auch Altlasten aus der insolventen Saar TV GmbH (letzte Gesellschafter Doreen G. + St. Schwenk) in die Funkhaus Saar übernommen und letztendlich durch den Flop von Citi.Tv ging es weiter bergab.

Ich sollte doch noch ein Buch schreiben!

von Dampfradio - am 03.01.2015 17:09
Zitat
Es tut mir natürlich leid, wie es für Dampfradio und Kollegen gelaufen ist


Für mich muss es Dir nicht leid tun, Leid tun mir nur die, die nicht rechtzeitig den Absprung geschafft haben und bis Heute ihrem Geld nachlaufen müssen!

Zitat
das alte Radio Saarbrücken mit deutschem Rock und Pop vermisse ich irgendwie


Diese Musikfarbe mag zwar mutig gewesen sein aber mit einer Rotation von 300 - 400 Titeln wird es aber schnell langweilig.

Ich hätte mich stärker als Kontrast zu SR3 positioniert.
SR3 spielt ein grausames Sammelsurium (die einzelnen Songs mögen ja ganz schön sein aber in der Mischung holpert es gewaltig), sodass sich Viele dort nicht mehr wohl fühlen.

Mit einem reinen (Aktuellen) deutschen Musikprogramm zwischen 6 und 18.00 Uhr (keine volkstümliche Musik) kann man viele SR Hörer gewinnen.
Natürlich gepaart mit "richtiger" lokaler Berichterstattung.
Am Abend kann man Fenster aufmachen und Sparten bedienen, in Bezug auf Wort und Musik.
Ich hätte auch die regionale Kultur- und Musikszene viel stärker eingebunden!

Dazu braucht es aber Mut, Herzblut, Individulität und Freiheiten und kann leider durch ein abnudeln einer Sendeuhr nicht erreicht werden.

von Dampfradio - am 07.01.2015 16:19

Mal wieder neuer Investor bei der Radio Group ?

heute in der Rheinpfalz:

Radio Group:
Investor steigt ein

KAISERSLAUTERN (gana).
Die in Kaiserslautern
ansässige angeschlagene
Radio Group, die mehrere Lokalsender
in Rheinland-Pfalz betreibt, hat
offenbar einen Investor gefunden.
Nach Informationen der RHEINPFALZ
will die Frankfurter Deutsche Industrie
Holding (DIH) bei dem Radiounternehmen
einsteigen. Sie soll 49,9
Prozent der Geschäftsanteile übernehmen.
Die Versammlung der Landeszentrale
für Medien und Kommunikation
(LMK) entscheidet am29. Juni
über die Zustimmung zur Änderung
der Beteiligungsverhältnisse.
Das Landesmediengesetz schreibt das
vor. Wer in Rheinland-Pfalz Privatradio
betreiben will, braucht dazu eine
Zulassung der LMK. Wenn bei einem
lizensierten Unternehmen mehr als
50 Prozent der Geschäftsanteile den
Besitzer wechseln, müssen die Frequenzen
neu ausgeschriebenwerden.
Die Radio Group wollte sich nicht zu
demVorgang äußern.

Nun, hat Herr Schwenk da tatsächlich einen Investor gefunden? http://www.dih-gruppe.de/
ich gehe mal davon aus, dass die sich informiert haben.
Die anderen wollten ja nicht so richtig :xcool:
Dann mal los, denn bei einigen Sendern laufen in zwei Jahren die Lizenzen aus.

von Mathias U. - am 18.06.2015 08:50
Heute im Kontakter:
Tja hat Herr Schwenk hier den rettendenden Anker erwischt? oder was will diese Investment Firma ? bzw. für wen arbeiten die...
Das man in RLP und SL + einem maroden Sender in ffm großes erreichen kann, glaubt doch 2015 keiner mehr. Schaut euch mal die Bilanzen der Radiogroup Holding (2013 Bundesanzeiger.de) an, die von Antenne Frankfurt musste sogar mit einer deutlichen Steigerung des Bilanzverlustes neu aufgestellt werden.
Es würde mich nicht wundern, wenn das "laufende Verfahren" unerwartet endet. Mal schauen wer dann kommen soll. Die Medienanstalten scheinen alles mitzumachen. Es bleibt spannend.

Investor für die Radio Group Quelle Kontakter 25.06.2015
Beteiligung · Finanzunternehmen will bei Schwenks Senderkette einsteigen.

Die in Kaiserslautern ansässige Radio Group von Stefan Schwenk, die mehrere Lokalsender in Rheinland-Pfalz betriebt, hat einen Investor gefunden. Entsprechende Informationen der Zeitung Rheinpfalz bestätigt nun der geschäftsführende Gesellschafter der Deutschen Industrie Holding (DIH) Patrick Feller auf Kontakter-Anfrage. „Wir sind in Gesprächen“,so Feller. Es handle sich
„um ein laufendes Verfahren“, das noch die Gremien der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) durchlaufen muss. Am 29. Juni wird über die neuen Beteiligungsverhältnisse
abgestimmt – es geht um 49,9 Prozent.
Langfristiges Engagement
Bei den Schlagzeilen, die das Unternehmen in den vergangenen zwei Jahren in puncto Geschäftsgebaren gemacht hat, stellt sich die Frage nach der Motivation des Unternehmens, das über namhafte Geschäftsführer und Gesellschafter verfügt.Einer davon ist der ehemalige Wella- Vorstandsvorsitzende Peter Zühlsdorff.
Feller verfügt zusammen mit seinem Team über hohe Kompetenz bei wirtschaftlich gebeutelten
Unternehmen. So hat die DIH die angeschlagene Modehauskette Sinnleffers übernommen und sie von der Insolvenz in die Gewinnzone geführt. Feller wurde dafür vom Wirtschaftsmagazin
Impulse zum „Turnarounder des Jahres“ gekürt. Die große Frage nach dem Warum bleibt weiter im Raum. Natürlich habe man die Risiken und Chancen der Radio Group gegeneinander
abgewogen. „Wir wollen investieren, um die Bilanz zu stärken“, erklärt Feller ganz allgemein. Außerdem sei das Engagement „sehr langfristig“ angelegt. Es gilt jedoch als offenes
Geheimnis, dass mehrere Radiolizenzen in den nächsten zwei bis drei Jahren auslaufen. So enden die Lizenzen etlicher Sender in Rheinland- Pfalz 2018. Sie werden dann neu ausgeschrieben. Natürlich hoffe man darauf, dass sie verlängert werden, so Feller. Bei der UKW-Frequenz von
Antenne Frankfurt ist zunächst Ende 2017 Schluss. Die Lizenz kann aber von der Medienanstalt LPR Hessen verlängert werden. Die Frage, ob Schwenk weiter Geschäftsführer kann er derzeit nicht beantworten.„Kann sein, kann aber auch nicht sein“, sagt der Manager ausweichend.
Der Einstieg soll noch 2015 erfolgen. Der Kontakt zur DIH, soFeller, sei über Bekannte zustande
gekommen.

von Mathias U. - am 25.06.2015 12:11
Zitat
RheinMain701
Allerdings gibt es in Frankfurt noch kein Format was es noch nicht gibt. Der Markt ist hart umkämpft.


Sehe ich nicht unbedingt so, d.h. mir würden schon Formate einfallen, die in Frankfurt noch eine Bereicherung darstellen. Ich glaube aber nicht dran. Seit der Abschiedssendung von Main FM ist auf der 95,1 nichts, aber wirklich nichts gutes mehr gelaufen. Und vorher eigentlich auch nicht.
Wir erinnern uns an "legendäre" Momente wie die minutenlange Stille zum Start von Energy, den "Main FM Weihnachtssong" (unbedingt anschauen!!!) oder lustige Ansagen wie "Mainhattanwetter". Die 95,1-Frequenzkette und ihr Programm sind einfach Schrott, und das wird sich nie ändern.

Wo ich schon dabei bin: bei Antenne Bad Kreuznach gibt es auch echte Starmoderatoren: Klick (etwa in der Mitte)

:D

von ScheichManfred - am 25.06.2015 20:21
Ich denke, das liegt an vielen einzelnen Gesellschaften. Da kann man viel hin und her schieben.

Ich hoffe die LMA RLP kommt zur Einsicht, das so ein Konzept flächedeckend abseits von Mainz, Trier und KL nicht funktioniert. Im SL wurde ja die Frequenz in MTL mal wieder zurückgegeben, wobei es mir in MTL/MZG immer noch unklar, ob dort die Radio Group noch mit Boot sitzt.

Eine Vergabe an Rockland mit der Auflage einen lokalen/regionalen Nachrichten/Werbe und Veranstaltungsblock um halb zu senden wäre meiner Meinung nach die bessere Alternative. (Die Frequenzen gehörten ja ursprünglich zur 3.ten Kette)

Ein weiteres Problem ist ja, dass sich die Musikfarbe mit RPR 1 beißt. Dieses aber viel einfacher zu empfangen ist.

von Marcus. - am 15.07.2015 14:57
Hier noch die Rp von heute. Quelle Rheinpfalz

Wirtschaft
Radio Group will Vergleich mit Gläubigern
Anwaltsschreiben spricht von „letztem erfolgversprechenden Versuch“, das Unternehmen zu retten
Von Andreas Ganter

Kaiserslautern. Die angeschlagene Kaiserslauterer Radio Group, die in Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Hessen Lokalsender betreibt, übt nach RHEINPFALZ-Informationen Druck auf ihre Gläubiger aus.
Wie berichtet, will die Deutsche Industrie Holding (DIH) GmbH 49,9 Prozent des Unternehmens übernehmen. Was in der Branche als mögliche Rettung des Konzerns angesehen wird, ist aber noch nicht besiegelt. Vergangene Woche erhielten etliche Firmen und Mitarbeiter, denen die Radio Group noch Geld schuldet, Post von einem Anwalt aus der Südwestpfalz. Der Jurist vertritt die The Radio Group Holding GmbH. In den Schreiben, die der RHEINPFALZ vorliegen, weist der Anwalt darauf hin, dass die DIH nur zum Investment bereit sei, wenn die Gläubiger der Lokalsenderkette einen „teilweisen Forderungsverzicht als Sanierungsbeitrag“ leisten. Es soll laut Anwaltsschreiben nicht der Eindruck entstehen, dass der Investor Druck auf die Gläubiger ausüben wolle.Damit das Unternehmen aber erfolgreich weitergeführt werden könne, bedürfe es eines Beitrags aller Beteiligten. Angelehnt an die Vorgaben des Investors werden den Gläubigern zwei Angebote unterbreitet. Entweder sie verzichten auf einen Teil der Forderungen und erhalten im Gegenzug eine Einmalzahlung oder sie bekommen das Geld in Raten. Die Vergleichsbeiträge sollen Mitte September bezahlt werden. Der Anwalt bezeichnet die „Vergleichsbemühungen“ als „letzten erfolgversprechenden Versuch“, um das Unternehmen zu retten und den Gläubigern mehr „als die übliche Insolvenzquote zu garantieren“. Sollte der Vergleich nicht zustande kommen, „werden wir unseren Auftraggebern unverzüglich anraten, rechtzeitig Insolvenzantrag zu stellen“, heißt es in dem Schreiben weiter. Gleiches gelte, wenn einzelne Gläubiger gegen die Radio Group eine Zwangsvollstreckungsmaßnahme beantragen würden.
Nach Informationen der RHEINPFALZ handelt es sich bei den ausstehenden Summen teilweise um sechsstellige Beträge. Ein technischer Betreiber, der rund 100.000 Euro bei der Radio Group offen hat, soll auf 70.000 Euro verzichten und lediglich 30.000 Euro auf Basis des Vergleichs erhalten. Einzelne Mitarbeiter und Firmen wollen das Schriftstück unterschreiben. Andere haben gegenüber der RHEINPFALZ bereits Gegenwehr angekündigt. Die Radio Group wollte sich auf Anfrage nicht zu dem Thema äußern.

von Mathias U. - am 15.07.2015 17:19
Zitat

Ich bin immer noch überzeugt, dass ein Lokalradio, das den Namen verdient, auch funktioniert.
Natürlich nicht für Mettlach allein.
Z.B. Mettlach + Merzig und NK + HOM oder I.O + KH als Beispiel, das würde klappen.

ABER nicht nach dem System Schwenk!!!


Das wäre in meinen Augen dann schon eher wieder eher ein Regionalradio. Aber effektiv haben wir doch bereits diese Regionalradios und keine Lokalradios mehr. Die Stationen sind doch zusammengeschaltet bzw kommen aus dem selben Funkhaus.

Du kannst dich nicht als Beispiel Dampfradio, du machst das mit privaten Engagement und auch als Hobby. Ein Radiopionier der ersten Stunden.
Geht man nach betriebswirtschaftlichen Zahlen und strikt nach Stunden mit Mindestlohn etc wird das ganze schon schwieriger. GEMA Zahlungen, Betriebskosten. Bescheidene Frequenzen.

Wenn ich zum Beispiel das Saarland nehme. Hohe Autodichte. Kurze Wege, mit Pendlerwege. Das Zentrum ist im großen und ganzen Saarbrücken. Ein Radio NK,HOM oder MZG kann auf dem Weg dahin nicht gehört werden. Dazu noch die selbe Farbe wie Salue.

Ein Saarlandweites Mantelprogramm mit lokalen Einblendungen zur halben Stunde könnte dieses Problem zum Teil lösen.

Aber in Frankreich mit Melodie scheint das ganze ja auch zu funktionieren. Aber hier gibt es meines Wissens zum Teil auch eine Art "offener Kanal", wo Leute ehrenamtlich am mikro sitzen.

Ohne Ehrenamt wird es wohl heutzutage nicht mehr gehen.

von Marcus. - am 15.07.2015 17:25
Zitat
Aber in Frankreich mit Melodie scheint das ganze ja auch zu
funktionieren. Aber hier gibt es meines Wissens zum Teil auch eine Art
"offener Kanal", wo Leute ehrenamtlich am mikro sitzen.

Ohne Ehrenamt wird es wohl heutzutage nicht mehr gehen.



Nein kein Ehrenamt.
Da müssen 1 oder 2 feste Redakteure hin und dann wird mit weiteren Kollegen (innen) gearbeitet, die schon ein gewisses Herzblut mitbringen (müssen). Aber nicht zum Nulltarif wie bei Melodie, das ist reine Ausbeutung.
Die Mitarbeiter müssen aber wissen wie viel sie bekommen und sich auch darauf verlassen können!

Zitat
Können doch nur unsere Freunde von M&B handeln


Nein diese Freunde machen kurzen Prozess.

Hier geht es um die technischen Studioeinrichtungen, die oft von der ausführenden Firma vorfinanziert wurden.
Schon 2008 hat (musste) die LMS für Radio Saarbrücken vor dem Sendestart eine kleine Zuwendung geben, damit der Starttermin überhaupt zu halten war.

Ich sollte doch noch ein Buch darüber schreiben.
Von Peter Hahne (1978) über Jan Hofer, Sexi und Bernd Duszynski bis zur Radio Group und den weiteren Spezialisten z.B. aus Mainz oder Euskirchen.

von Dampfradio - am 15.07.2015 18:00
Zitat
Aber denkst du, dass sich das ganze finanziell bei so einem begrenzten Sendegebiet noch trägt ??


Ja, davon bin ich fest überzeugt!

Das habe ich schon mal durchgerechnet.
Daher habe ich auch meine Lizenz bekommen, dass es zu einer Frequenz nicht gereicht hatte, lag nicht am Finanzkonzept.
Das erste Jahr wird natürlich schwierig aber dann rechnet sich ein Lokalradio.
Natürlich darf es nicht das gleiche Format wie Salü oder ein anderer Sender haben.
Man legt viel zu viel Wert auf das Musikformat, ein Lokalradio lebt aber von der Nähe am Bürger.
Diese Stundenuhren nehmen dem Radio die Seele, Lokalradio braucht aber Seele!

von Dampfradio - am 15.07.2015 22:23
So sehe ich das als Nutzer auch. Für Flachwitze, Musikformate, Weltpolitik, dafür brauche ich keine Lokalradio-Infos. Lokalradio lebt von der Nähe zum Hörer beziehungsweise zum Geschehen um ihn herum.
Ein Lokalradio, das ein mal pro Stunde 2 Minuten lang den Polizeibericht, den Wetterbericht und die Blitzermeldungen verlist, ist für mich wertlos. Sowas brauche ich nicht. Eines, das mir regelmäßig einen Tageszeitungsersatz liefert, das regelmäßig(!) Berichte (z.B. jeden Tag von 18 bis 19 Uhr...) aus dem Stadtrat, von Veranstaltungen in der Region, etc. bringt, würde ich hören. Sowas will ich mir aber nicht aus einem Musikteppich Marke "eingeschlafene Füße 0815-Hits" rausfiltern müssen. Am liebsten wäre mir sowas wie "das war der Tag" oder "Informationen am Morgen" des DLFs auf Lokal/Regional-Basis - natürlich dem lokalen Charakter entsprechend mit Schwerpunkten beim lokalen Leben (Kultur, Vereine, Veranstaltungen, Lokalpolitik, regionale Wirtschaft). Von mir aus auch mit einem gewissen Boulevard-Anteil, solange die Präsentation seriös bleibt, und der Musikanteil unter ca. 20% liegt...

von DH0GHU - am 16.07.2015 07:23
Mit so wenig Musikanteil gewinnst du aber auch beim Lokalradio keinen Blumentopf. Das Programm wird dann für 9 von 10 Hörer zu trocken. Man müsste sowieso erst mal schauen was die Region hier überhaupt hergibt um ein Lokalradio mit so großen Infostrecken zu füllen. Ich hab aus erster Hand erfahren müssen wie schwierig es ist das lokale Wochenblatt jede Woche mit halbwegs interessanten und brauchbaren Themen zu füllen. Da hast du ganz schnell solche Top-Themen im Programm wie "Eilmeldung: Frau Schlobinski ist in ihrem Büro der Blumentopf umgefallen. Die Frau war 3 Minuten lang mit dem auffegen von Erdkrumen beschäftigt." Oder du bringst solche Burner wie "In der heutigen Dienstbesprechung wurde beschlossen das die Angestellten der Stadtgärtnerei zuerst die Blumenkübel in der Kunigundenstraße gießen und dann erst den Waldweg fegen." Was ich damit sagen will: wie sind hier nicht in Berlin, Köln, Hamburg oder sonst einer Großstadt wo du täglich mindestens 2x 3 Stunden Nachrichtensendung voll bekommst. Da müsstest du dann schon größere Gebiete (die Städte hier sind ja im vergleich nicht so wirklich groß) zusammenfassen. Aber dann hast du kein Lokal- sondern eher ein Regionalradio gebastelt. Oder du machst tatsächlich ein Lokalradio und verwurstest die spärlichen Meldungen geschickt mit viel ordentlicher(!) Musik. Dann ist das Programm auch nicht so stock steif und Furz trocken.

von Spacelab - am 16.07.2015 08:43
Du magst ja recht haben, aber: So ein Lokalradio wie oben von mir als Negativbeispiel beschrieben brauche ich nicht. Das ist Verschwendung von Resourcen. Da komme ich mit 3 Minuten Internetnutzung schneller zum Ziel. Ordentliche Musik definiere ich garantiert anders als Du oder der Lokalradiomusikredakteur, daher bin ich dann ganz schnell wieder bei meinem Spartensender... "Ordentliche" Musik in Form von Musik, die keinen Hörer vergrault (damit alle bleiben, die Infohäppchen wollen - ich gehe damit konform, dass es zu wenige Infos gibt für abendfüllende Infoformate), führt automatisch zum üblichen Hitformat, denn alles, was weit darüberhinaus geht, stellt für Teile der Hörerschaft Abschaltimpulse dar.

Alternative 1: Man sorgt dafür, dass es diese Spartensender nicht gibt. Das funktioniert auf UKW auf dem Land in BW und Bayern sowie in der Fläche in NRW hervorragend... :-) Einfach Alternativen verhindern, Monopole schaffen. Dann klappts schon mit der (inhaltlichen) Nichtleistung. Wenn es nur 4 Wahlmöglichkeiten für 80 % Nicht-Sparte-Hörer gibt, hat der Lokalfunk, sofern er keine groben Fehler macht, schonmal 20% Quote sicher.
Das wird aber in Zukunft nicht mehr klappen. Früher war ich gezwungen, den bundeslandweiten privaten oder kommerziellen Hitdudler, den bundeslandweiten Hitdudler für Ältere oder den lokalen Hitdudler zu hören, wenn ich nicht auf Kultur- oder Info-Sparte aus war. Heute und erst recht in Zukunft klappt das nicht mehr, sofern alternative Übertragungswege nicht abgewürgt werden. Mehr Konkurrenz sowohl im Hitdudler- als auch im Sparten-Bereich erfordert nunmal Gegenmaßnahmen...

Alternative 2: Man schneidet die Sendegebiete so zurecht, dass es genug Inhalte gibt. Mag sein, dass das dann mehr zum Regionalradio wird - aber anders sind nunmal meiner Überzeugung nach Programmanbieter, die auch wirklich etwas Anbieten, ohne Zwangsmaßnahmen gegenüber dem Hörer (Beschränkung der massentauglichen Programmzahl in für deutschland typischen Marktgrößen auf 3-4, ansonsten nur Sparte für kommerziell uninteressante Zielgruppen etc.) wirtschaftlich nicht überlebensfähig. Sinnvoll ist dabei eh die Kooperation (oder sogar die Einheit) mit der örtlichen Presse. Die ist auch selten lokal, sondern regional mit Lokalanteilen.


Das hiesige Lokalradio habe ich genau so lange eingeschaltet, bis ich ein DAB+-Radio hatte. Dafür klicke ich 1-2 mal am Tag die Nachrichtenseite des Lokalradios an. Nur um Infohäppchen zu bekommen, tu' ich mir doch nicht im Gegenzug (z.B.) WHAM an.

von DH0GHU - am 16.07.2015 09:06
Zitat
Oder du machst tatsächlich ein
Lokalradio und verwurstest die spärlichen Meldungen geschickt mit viel
ordentlicher(!) Musik. Dann ist das Programm auch nicht so stock steif
und Furz trocken.



So spärlich sind die Meldungen doch gar nicht.
Viele Meldungen werden gar nicht als diese erkannt oder gleich gar nicht aufgegriffen.
Wir hatten jetzt in unserem Ort Felsberg die Schließung der Sparkasse (auch kein Automat - Nichts).
Wir hatten die Aktion "Unser Dorf hat Zukunft", da bieten sich Themen in Hülle und Fülle.
"Was braucht ein Dorf zum Überlegen im demographischen Wandel". Hier in der Grenzregion "Warum gibt es keinen vernünftigen ÖPNV über die Grenzen hinaus.
Warum braucht Fraulautern eine weitere Umgehungsstraße und die Völklinger Fischzucht bietet ein Füllhorn von Sendungen und auch Podiumsdiskussionen live vor Ort.

Viele regionale Künstler warten nur darauf sich zu präsentieren.
Wir hatten das mit "Radio Dillingen" im OK Saarland schon ganz gut realisiert.
Da gab es auch Sendungen mit Wortanteilen über 60%.
Auch bei Radio Donnersberg hatte ich jeden Donnerstag zwischen 15.00 und 18.00 Uhr jeweils 2-3 Themen in der Stunden.
Man muss sich als Moderator und oder Redakteur schon selbst auf die Suche nach Themen machen.

Für meine Bewerbung im Saarland hatte ich auch schon Gespräche mit der Presse in Bezug auf Kooperation geführt. (Wochenspiegel - Saar Zeitung - Extra oder TOP Magazin usw.)

Ein Lokalradio muss aber auch raus mit Veranstaltungen.
Präsenz auf Dorf- und Stadtfesten im Bereich Unterhaltung aber auch mit Podiumsdiskussionen und Stammtischen die live übertragen oder aufgezeichnet werden, dort kann man der lokalen Politik auf den Zahn fühlen.

Aber solange man versucht ein Format überzustülpen funktioniert Lokalradio nicht.

Das FORMAT muss LOKALRADIO heißen!

von Dampfradio - am 16.07.2015 10:05
Das Problem ist, ein Offener Kanal müsste vom Gesetzgeber her zur Pflicht werden. Siehe bei Radio NRW Abends. Von alleine wird ein privatwirtschaftlicher Sender nie machen.

Dafür ist der Quotendruck zu groß und in Deutschland scheinen die Leute das Radio als Hintergrundberieselung zu sehen.
udn wir im Saarland haben noch ein Problem, dass dem SR ein Programm fehlt. SR1 und SR3 müssen quasi SWR1+3+4 abdecken und somit bleibt SWR1 sozusagen auf der Strecke. Was ein anspruchsvolleres Programm, aber kein Kulturprogramm ist.

SR1 Europawelle kannste ja mittlerweile vergessen. SR3 hat die Musikfarbe ja in den letzten Jahren sehr geändert und kommt mir jz schon eher entgegen. Nur was machen die alten SR3 hörer nun?

von Marcus. - am 16.07.2015 11:21
Zitat
ein Offener Kanal müsste vom Gesetzgeber her zur Pflicht werden


Der OK Saar wurde durch eine politische Entscheidung geschlossen.
Man hatte Angst, der normale Bürger könne Themen aufgreifen, die die Politik nicht (mehr) steuern kann!

Zitat
die Leute das Radio als Hintergrundberieselung zu sehen.


das Radio hat sich selbst demontiert oder besser gesagt die Politik hat das öffentlich-rechtliche Radio in die Privatradioecke gedrängt.
Quote über Alles, keine Inhalte mehr, keine Moderatoren mehr mit Profil und Ecken und Kanten.

Zitat
SR3 hat die Musikfarbe ja in den letzten Jahren sehr geändert

SR 3 hat kein Musikkonzept, ein Sammelsurium, das oft nicht harmoniert!
Eberhard Schilling hat vor einigen Tagen die Welle als 50+ Welle bezeichnet.

Dieser Unterhaltungschef muss 18 Jahre im Tiefschlaf gewesen sein, denn 1997 hat Elisabeth Sossong (SR3 Wellenchefin von damals) gesagt:" Wenn Sie 50 werden, dann kommen Sie zu uns!

Wer welche Welle hört ist aber nicht unbedingt vom Alter abhängig, sondern von seiner Mentalität, seinem Bezug zu Kultur und dem Gemeinwesen und seine Prägung als Kind und Jugendlicher.

Zitat
was machen die alten SR3 hörer


Ich nenne sie nicht die Alten sondern eher die Konservativen.
Es gibt auch 40jährige Schlagerfans und Fans der volkstümlichen Musik.

Diese werden soweit es die Empfangslage erlaubt zu SWR4 wechseln oder ganz einfach zähneknirschend SR3 weiterhören, weil sie zu bequem sind am Radio zu drehenum sich einen anderen Sender zu suchen.


von Dampfradio - am 16.07.2015 11:35
Zitat
die Verantwortlichen müssen wollen.


Wir haben gewollt aber die LMS wollte zuerst den Platzhirsch Classic Rock Radio versorgt wissen.

Für ein gut empfangbares Lokalradio war die 102,8 in Saarlouis aber keine Perspektive.
Die Frequenz auf dem Hoxberg 100,9 war ein gutes Angebot.
Nur die Ausschreibung war so gestaltet, dass man sich bei Vergabe der guten Frequenz an einen anderen Anbieter gleichzeitig auf die schlechtere Beworben hat, wenn CRR die schlechte Frequenz im Gegenzug zurückgegeben hätte.
Dieses Risiko wollte aber nicht eingehen und ich wollte keine Zischelfrequenz, besonders im Hinblick auf die Montage von MB, die die Antennen nicht auf die koordinierte Höhe montiert hatten.

Im System Schwenk ist aber die Qualität der Frequenzen zweitrangig.
Da wollte man nur Frequenzen sammeln, um den Werbekunden große Reichweiten vorzugaukeln.

Frei nach dem Motto eines damaligen Verantwortlichen der RG:
" Wir brauchen keine Hörer, nur zahlende Werbekunden"!!!

von Dampfradio - am 16.07.2015 11:45
Du solltest Dir allerdings auch mal vor Augen halten, wie viele Leute sich im Saarland für die Reaktivierung der Hochwaldbahn interessieren?

Du kannst da schlecht Deine Interessengebiete nicht als allgemeingültig erklären.
Die Hochwaldbahn interessiert nämlich schlicht kein Schwein, bvor nicht vielleicht mal das Öl ganz alle ist.
Die Seefischzucht in Völklingen interessiert drei Meter weiter ebenso kein Schwein. ist doch Problem der Völklinger.
Ein Geldautomat in Felsberg. Hä?

Und das ganze dann noch am besten garniert mit der Art der Moderation von Radio melodie aus Saargemünd oder Radio Saint Nabor mit Schlagern zum Abschalten.

Da kann ich meinen Hunderter auch gleich zum Anzünden einer Zigarrette benutzen. So effektiv wie eine Investition in das von Dir beschriebene Programm.

von Noch'n Saarländer - am 16.07.2015 12:05
Zitat
Du kannst da schlecht Deine Interessengebiete nicht als allgemeingültig
erklären.
Die Hochwaldbahn interessiert nämlich schlicht kein Schwein, bvor nicht
vielleicht mal das Öl ganz alle ist.
Die Seefischzucht in Völklingen interessiert drei Meter weiter ebenso
kein Schwein. ist doch Problem der Völklinger.
Ein Geldautomat in Felsberg. Hä?



Das hat Nichts mit meinen Interessengebieten zu tun.
Da gibt es hunderte von Themen, die natürlich nicht jeden interessieren.
Einige Themen muss mal erst ins Bewusstsein bringen.

Für viele Egoisten auf unserer Welt mögen dies keine Themen sein aber ihr habt ja eure Radios schon zur genüge!

Wenn Du in der Öffentlichkeit stehst wirst Du es nie jedem gerecht machen können.

Leider engagieren sich die meisten Bürger nicht für irgendwelche Themen, weder in der Politik, in Vereinen oder Verbänden ABER beim Herumkramädscheln und Meckern stehen sie in der ersten Reihe.

Wenn Du mal kein Auto mehr fahren kannst und kein ÖPNV mehr vorhanden ist, weder noch ein Angehöriger dich fährt, dann wirst du darüber nachdenken, warum du jetzt umziehen musst, weil es in deinem Dorf keine Infrastruktur mehr gibt!

Themen bestimmen auch die Hörer, ein ganz natürlicher Vorgang.

Also hier nicht in Heinz Becker Manier versuchen meine mir gerade in den Sinn gekommenen Themen als weltfremd oder "lokalfremd" darzustellen

Und wie kommst Du auf Schlager und Moderation wie bei Radio Melodie???

Da ich aber hier nicht wieder in Grundsatzdiskussionen einsteigen möchte, lasse ich es wieder.
Meine Einstellung zum Radio ist bekannt aber ich habe selbst nicht mehr vor Radio zu machen oder sogar Geld hinein zu stecken.

von Dampfradio - am 16.07.2015 12:30
Zitat

Dieses Risiko wollte aber nicht eingehen und ich wollte keine Zischelfrequenz, besonders im Hinblick auf die Montage von MB, die die Antennen nicht auf die koordinierte Höhe montiert hatten.


Man muss aber sagen, dass die Antennen der 96,3 auf gut 50m hängen. Aus welchem Grund auch immer. Deshalb sieht es auf den bilder natürlich krass aus.

Die 99,5 kann man siet der Kastration auch vergessen. Für Big FM als Füller ne gute Wahl. Die 102,8 ist eigentlich die beste Frequenz, von den reinen Daten her. Nur leider macht ja Melodie auf der 102,7 was sie wollen.

Die Frequenz vom Hoxberg geht in SLS eigentlich gut, zumindest im Auto, aber wie sieht es indoor aus?

Das Problem in SLS haben wir ja schon seit Jahren. Es gab ja in früheren Planungen schonmal 99,0. Die auch gescheitert ist. Größtenteils an Belgien damals.

Iwie habe ich das Gefühl, als sind die Deutschen hier immer benachteiligt oder täusche ich mich?

von Marcus. - am 16.07.2015 13:20
Ich wäre auch für ein gut gemachtes Lokalradio. Gut, bei der Hochwaldbahn musste ich erstmal Googeln worum es da überhaupt geht. Aber in der Sache mit der Fischzucht in Völklingen steckt schon Potential. Das ist ja sogar über die Landesgrenze hinaus ein Thema. Die Sache mit dem Gondwana Park bei dem so viel gemauschelt, geschoben und Unmengen an Steuergeldern versenkt wurden und immer noch werden, wäre sicherlich auch was. Aber da wären wir schon wieder bei Themen die außerhalb eines Lokalradios liegen. Aber die Marschrichtung ist schon klar.

Radio Melodie ist jetzt natürlich ein extremes Negativbeispiel gewesen. Warum es den Sender, nicht nur wegen der schlechten Moderation oder gruseligen Musik, sondern auch wegen anderen Dingen, überhaupt noch gibt, ist mir eh ein Rätsel. :rolleyes: RSN ist ein Bürgerradio mit vielen Leuten die das alles aus Spaß an der Freude machen und deshalb würde ich das jetzt mal außen vor lassen.

Was die Themen angeht kann man es natürlich nicht jedem Recht machen. Das geht gar nicht. Einer davon ist halt "Noch'n Saarländer". Der kann ja weiter Radio Salü hören mit den "Nachrichten aus dem Saarland, Deutschland und der Welt". Musikalisch muss man sich natürlich von den anderen Programmen abgrenzen. Und sei es "nur" durch musikalische Bandbreite und Sendungen. Was würde zum Beispiel gegen eine Partysendung am Wochenende mit einem DJ aus der Region sprechen? SR1 hat sich zum Beispiel viele böse Kommentare eingefangen weil sie am Samstag Abend nur noch extrem schnarchigen Lounge Sound spielen. Als Programmmacher müsste man hier Augen und Ohren offen halten und Kontraste schaffen. "Dem SR fehlt ein Programm das zwischen SR1 und SR3 liegt? Na dann übernehmen wir das halt. :p" Das ganze dann gespickt mit Bands aus der Region und schon hätte man ein Musikprogrammm das es hier weit und breit nicht gibt.

Zitat
Marcus.
Iwie habe ich das Gefühl, als sind die Deutschen hier immer benachteiligt oder täusche ich mich?

Das liegt daran das hier alles X fach kontrolliert und durch zig Paragraphen geschützt wird. Es müssen ja nicht gleich Italienische Verhältnisse sein. So ein Kaos und Wildwuchs nützt keinem etwas. Aber über Jahre hinweg eine Frequenz und deren geplanten Standort quer durch die Weltgeschichte zu verschieben nur damit am Ende doch irgendjemand Einspruch einlegt und alles für die Katz war, das gibt es wohl nur in Deutschland. Zum Beispiel die Posse mit der 99,0. Ich hätte die Frequenz als "Veranstaltungsfunk" mal in Betrieb genommen und geschaut was passiert. Und ich wette, von dem geplanten Standort aus und mit der geplanten Sendeleistung hätte man in Belgien gar nichts mitbekommen. Aber sie haben nun mal Einspruch eingelegt und somit mussten wir alle Pläne begraben. Auch sehr schön das Beispiel mit Radio Melodie. Warum lassen wir den Hans Wurst mit uns machen? Denen gehört mal wegen ihrer brachial Modulation die ringsherum alles platt fährt mal richtig saftig auf die Pfoten geklopft. Stattdessen gibts nen kleinen Klaps und ein winken mit dem Zeigefinger. Mit dem Ergebnis das die Lautstärke mal für eine Woche halbwegs normal ist und man dann schön hören kann wie es täglich immer mal wieder ein bisschen lauter wird. Und nach 3, 4 Wochen moduliert man wieder das der Sender qualmt.

von Spacelab - am 16.07.2015 13:41
Zitat
Es gäbe sicherlich in dem gesamten komplex ÖPNV viele Themen über die man berichten könnte. Auch HOM-ZW oder nach Überherrn.


Marcus hat´s erkannt.

Es gibt sehr viele Themen, auch für Lokales.
Der Demographische Wandel im Land ist ein wichtiges Thema ABER auch der Geldautomat oder warum hat ein Ort von 1400 Einwohnern keine Sparkasse, kein Geschäft und keine direkte Busverbindung zur Verwaltung im Rathaus der Gemeinde.

Warum verkommt die Infrastruktur, Straßen, Schienen, Schleusen und Bahnhöfe?

Warum hat eine Gemeinde wie Überherrn mit großer Industrie- und Handelsansiedlung Schulden von 22 Millionen Euro?
Warum gibt es zwischen Püttlingen und Lebach kein Freibad mehr?

Themen über Themen aber ich denke dies wäre von der Politik (LMS) gar nicht gewollt, solch ein Radio wäre Vielen ein Dorn im Auge!!!

von Dampfradio - am 16.07.2015 15:16
Zitat
Noch'n Saarländer
Du solltest Dir allerdings auch mal vor Augen halten, wie viele Leute sich im Saarland für die Reaktivierung der Hochwaldbahn interessieren?

Du kannst da schlecht Deine Interessengebiete nicht als allgemeingültig erklären.
Die Hochwaldbahn interessiert nämlich schlicht kein Schwein, bvor nicht vielleicht mal das Öl ganz alle ist.
Die Seefischzucht in Völklingen interessiert drei Meter weiter ebenso kein Schwein. ist doch Problem der Völklinger.
Ein Geldautomat in Felsberg. Hä?

Die Seefischzucht in Völklingen war sogar schon in einem großen deutschlandweiten Nachrichtenportal (ich weiß nicht mehr, wo, ggf. Spiegel Online?) ein Thema ;-)
Aber das sind ja auch keine Schweine beim Spiegel ;-)

Wen alles, was 3m außerhalb seines Dunstkreises passiert oder ihn nicht direkt nicht betrifft, nicht interessiert, braucht schlichtweg kein (funktionierendes) Lokalradio. Für die Leute gibt es schon Hitradio SchwabbelSabbel.

von DH0GHU - am 17.07.2015 08:11
um mal wieder auf den Artikel in der Zeitung zu kommen:

Zitat
Mathias U.
weist der Anwalt darauf hin, dass die DIH nur zum Investment bereit sei, wenn die Gläubiger der Lokalsenderkette einen „teilweisen Forderungsverzicht als Sanierungsbeitrag“ leisten. .....bedürfe es eines Beitrags aller Beteiligten......Der Anwalt bezeichnet die „Vergleichsbemühungen“ als „letzten erfolgversprechenden Versuch“, um das Unternehmen zu retten und den Gläubigern mehr „als die übliche Insolvenzquote zu garantieren“. Sollte der Vergleich nicht zustande kommen, „werden wir unseren Auftraggebern unverzüglich anraten, rechtzeitig Insolvenzantrag zu stellen“,



ich finde es schon erstaunlich das der Anwalt das Wort Insolvenz in den Mund nimmt,.... es muss doch klar sein das solche Briefe öffentlich werden... nun ja dann mal schauen wie es weiter geht. Dem Investor sollte das alles nicht gefallen, ich verstehe eh nicht was der bei Schwenk will....

von Mathias U. - am 20.07.2015 13:35
Zitat
FrankSch
Es fällt auch auf dass auf Radio Homburg die Moderatorin eine 00800-Nummer, die keine geografische Zuordnung zulässt, als Studionummer ausgab, und der Stationsname nur in Jingles erwähnt wurde, während die Moderatorin nur von "ihr Stadtradio" sprach.


Da durften wohl der Chef und noch 2 Mitarbeiter gehen

https://de-de.facebook.com/radiohomburg/photos/a.676729829049366.1073741837.181610098561344/871297539592593/?type=1

https://de-de.facebook.com/radiohomburg/posts/871295562926124

Klingt stark nach einer weiteren Regionalisierung?!

Bad Kreuznach und Idar-Oberstein ist ja nur noch 1 Programm mit getrennten Jingles seit Januar 2015.

von tiefseetaucher1 - am 02.09.2015 20:02
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