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Hessen: UKW-Frequenzvorschlag für die landesweiten Ketten - Zerobase

Startbeitrag von dxbruelhart am 25.04.2004 07:45

Ich habe mir mal Gedanken gemacht, wie Hessen von wenigen Senderstandorten fläckendeckend versorgt werden kann, und wie die ganzen hessenweit lizenzierten Programme auch landesweit empfangbar werden könnten. Das ganze soll möglichst frequenzökonomisch geschehen, also mit möglichst wenigen Senderstandorten, von denen aus mit hohen Leistungen (100 kW, event. auch bis 400 kW) gesendet wird.

Grosser Feldberg Heidelstein* Hoher Meissner
HR 1 94.4 104.8 99
HR 2 95.3 95 95.5
HR 3 89.3 89.7 89.5
HR 4 102.5 107.3 101.7
You FM 90.4 90.6 104.3
Skyline 91 91.3 99.6
HR Klassik 96.7 91.9 106.8
FFH 105.9 100.9 105.1
Planet 100.2 100 100.3
Harmony 97.7 103.8 103.7
Sky Radio 87.6 88.1 90.1
FBR 101.6 101.4 102.3
DLF 92.7 103.3 107.5
DLR Berlin 107.7 107 106.2
Klassik R. 101.4 101.3 101.2


Der südöstliche Standort sollte vielleicht auch gewechselt werden. Ich habe hier nun den Heidelstein gewählt, als Alternative könnte ich mir aber auch den Kreuzberg, den Hoherodskopf oder die Wasserkuppe vorstellen.
Ich habe das ganze mit Radiomobile durchgerechnet; so lässt sich ganz Hessen mit veritablen Ortssendersignalen versorgen; wenn mit 400 kW gesendet wird, 100%ig Küchenbrüllwürfel-tauglich, wenn mit 100 kW gesendet wird, rauschts an gewissen Stellen im NW rund um den Biedenkopf und im Odenwald mit schwachen Radios.
Ich bitte Euch nun um Prüfung dieser Vorschläge; es soll wirklich nur mit 3 Senderstandorten gearbeitet werden - vielleicht aber auch mit 3 ganz anderen Standorten; prüft die Frequenzen - vielleicht gibts da und dort noch bessere Frequenz-Alternativen. Ich denke, das wäre recht optimal so.

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Stimmt,

die 101.4 vom Heidelstein verträgt sich nicht so mit dem Brocken, der hier an sehr vielen Stanorten Ortssender ist (auch am Heidelstein selbst).
Außerdem hast du 101.4 für FBR und 101.3 für Klassik Radio auf dem Heidelstein koordiniert.

Und planet auf 100.0 wird schwer zu kämpfen haben mit SWR 3 auf 99.9 und Antenne 1 auf 100.1. Die 106.2 vom Meißner gegen die 106.3 aus Torfhaus?!?

Ich selbst hab mir auch schon mal Gedanken gemacht, wie man ein Zerobase in Hessen machen könnte und welche Standorte am besten waren.

Für den Süden & Rhein/Main wäre der Feldberg (100-150kw) optimal, da er nur im Odenwald kleinere Empfangslücken hat, die man auch mit einer 1-2kw Funzel in Michelstadt schließen könnte.

Den Osten würde ich nicht auf Heidelstein, Wasserkuppe oder Kreuzberg legen, das ist viel zu nah an der Grenze (bzw. eh schon in Bayern). Ob jedoch der Hoherrodskopf die Rhön gut versorgt ist auch fraglich, außerdem hätte er ein großes Überlappungsgebiet mit dem Feldberg. Optimal wäre, IMHO, FMT Fulda-Hummelskopf. Relativ hoch gelegen und mit 50-80kw versorgt man die Regeion Fulda, Rhön, östl. Vogelsberg, nördl. Kinzigtal, die Region um Hersfeld und Alsfeld optimal.

Für den Norden und die restl. Teile Mittelhessens wirds schwieriger. meißner ist zu schlecht im NW, Habichtswald geht nicht optimal u.a. im Bereich Wildeck.
Man benötigt schon 2 Standorte, meine Favouriten wären Hohes Lohr (30-60kw) und Meißner (100kw).

So, jetzt noch jemand in Hessen, der die Hessen-Sender nicht empfängt?!? Hab ich ne Region vergessen?

Probleme gibts nach meinen Zerobase bestimmt in der Region Sinntal/Jossgrund/Flörsbachtal, aber die Probleme gibts ja jetzt auch schon. Außerdem wäre der Empfang in KS nicht ganz optimal, da der Meißner nur verzert kommt. Wie siehts mit dem Hohen Lohr in KS aus? Hat das schonmal jemand länger getestet. Oder will jemand ne RadioMobile-Karte machen?



von m83 - am 25.04.2004 09:15
So einfach ist es nun wirklich nicht.

In den Konzept ist einiges drin, was absolut nicht geht. Mein Highlight: Meißner 102,3 gegen Inselsberg 102,2, genauso 104,3 gegen 104,2 und 90,1 gegen 90,2.

Auch DLR Berlin lässt sich auf der 106,2 nicht hoch zum Meißner ziehen, wegen Torfhaus 106,3. Davon abgesehen könnte man für D-Radio andere Lösungen als den Meißner finden, wegen der bestehenden Grundnetzsender an Brocken und Inselsberg.



von Grenzwelle - am 25.04.2004 09:22

Hessen: UKW-Frequenzvorschlag für die landesweiten Ketten - Zerobase

@ dxbruelhart: Schöne Idee, aber ausserhalb jeder Umsetzbarkeit ( zum "Kaputtmachen" der NKLs z.B. im Rhein-Main-Gebiet bei Beibehaltung der 101.4 Frankfurt / 90.9 Rüsselsheim / 92.5 Wiesbaden usw. möchte ich schon garnichts sagen ).

400kW wird es in Deutschland NICHT geben ( da können u.a. die Gartenbesitzer am Feldberg ihre Beleuchtung wieder aus der Luft speisen :D ) ; maximal 100kW und wie schon angesprochen "anschliessend klappt's nicht mit den Nachbarn", sowohl in Deutschland als auch international.

Ausserdem sind garnicht alle genannten Programme für eine grossflächige gesamt-hessische Verbreitung geplant ( z.B. FBR ). Schade, aber wirklich nur ein rein theoretisches Denkmodell.

von KlausD - am 25.04.2004 09:25
Auf die Grundnetzsender lässt sich in Hessen gar keine Frequenz mehr ziehen! Jede Frequenz von dort würde wohl selbst mit massivsten Einzügen irgendwo eine andere Frequenz in ihrem 54 dBµV/m-Versorgungsgebiet stören. Und damit wars das. Für solche kleinen Bereiche ist einfach alles vergeben.

Ansonsten:

100 kHz Abstand Heidelstein/Meißner?
100 kHz Abstand Feldberg/Heidelstein?

90.4 Gr. Feldberg geht u.a. nicht wegen 90.3 Nordhelle und 90.4 Karlsruhe
104.3 Heidelstein geht nicht wegen 104.2 Inselsberg
99.6 Hoher Meißner geht nicht wegen 99.5 Torfhaus
97.7 Feldberg geht nicht wegen 97.7 Haardtkopf und 97.8 Heidelberg
87.6 Feldberg geht nicht wegen 87.7 Mainz-Kastel
101.6 Feldberg geht nicht wegen 101.5 Koblenz und dann noch 101.7 Meißner?!
101.4 Heidelstein geht nicht wegen Suhl 101.3
102.3 Hoher Meißner geht nicht wegen 102.2 Inselsberg und 102.4 Torfhaus
92.7 Feldberg geht nicht wegen 92.8 Bad Marienberg
107.7 Feldberg geht nicht wegen 107.7 Weinheim, 107.6 Bornberg und 107.9 Hohe Wurzel
101.4 Feldberg geht nicht wegen der 101.6 Feldberg und 101.5 Koblenz

Das waren jetzt nur die direkt benachbarten Sender. Nehmen wir noch Brocken, Saalfeld, Bamberg usw. dazu, wäre es ein Fiasko. Da hätte ich aber auch ne tolle Planung mit super Versorgung:

Kette 1

Habichtswald 87.6
Würzberg 87.7
Bingen 87.8
Rimberg 87.9
Frankfurt 88.0
Sackpfeife 88.2
Hardberg 88.4
Hoher Meißner 88.5
Gr. Feldberg 88.7

Kette 2 88.9 - 90,0
Kette 3 90,2 - 91,3
Kette 4 91,5 - 92,6
Kette 5 92,8 - 93,9
Kette 6 94,1 - 95,2
Kette 7 95,4 - 96,5
Kette 8 96,7 - 97,8
Kette 9 98,0 - 99,1
Kette 10 99,3 - 100,4
Kette 11 100,6 - 101,7
Kette 12 101,9 - 103,0
Kette 13 103,2 - 104,3
Kette 14 104,5 - 105,6
Kette 15 105,8 - 106,9

Voila. Entweder, man vergrößert jetzt noch bei manchen Ketten den Abstand, oder man setzt noch Kette 16 ein:

107.1 Habichtswald
107.2 Würzberg
107.3 Heidelstein
107.4 Bingen
107.5 Hoher Meißner
107.6 Großer Feldberg
107.9 Hardberg
107.9 Korbach

Das wäre doch 1000x kompletter, oder? Und die Nachbarstaaten hören ihre Programme eben über eine Hessenkette, genug Platz ist ja.

von -Ole- - am 25.04.2004 09:50
Also ich sehe beim großen Feldberg ein paar Schwierigkeiten:

- hr4 102.5 --> Wenn die mit mehr als 100 kW zünden würde gäb's bestimmt Probleme mit Einslive 102.4 vom Bonner Venusberg

- Klassik Radio 101.4 --> Könnte für Koblenz und Umgebung Probs mit RPR Eins 101.5 von Kapellen-Kühkopf geben.

- hr klassik 96.7 --> Halt ich aus 2 Gründen für ungünstig:
1. Radio96acht 96.8 aus Bonn mit 0.5 kW könnte Probleme bekommen.
2. Rockland Radio 96.9 0.2 kW in Linz. Diese Funzel ist so schon schlecht zu bekommen. Und der Küchenbrühwürfel kann die bestimmt net sauber trennen.

- DLR Berlin 107.7 --> Wenn die mit 100 kW oder mehr zünden, bekommt AFN Power Network 107.8 (0.25 kW) in Bonn ziemliche Probleme.

- Planet 100.2 --> Wenn die mit mehr als 100 kW zünden würden, gäbs wahrscheinlich Zoff mit WDR 2 100.4 in Bonn. Denn das könnte sich stören.



von Sebastian Dohrmann - am 25.04.2004 12:57
Brubacker, was hab ich zu den Superlativen bei nicht steigerbaren Adjektiven erzählt? :D :joke: :cool:

Jetzt aber im Ernst:

UKW wird es noch in 10 Jahren geben. Unabhängig von DAB oder einem anderen digitalen System.

Das Hauptargument hierfür ist: UKW ist für Radio ausreichende Technik, und sei es noch so analog! Wenn man da ein digitales System einführen will, dann braucht man eine Menge Geschick, denn man muss den Menschen etwas verkaufen, was sie im Grunde genommen nicht brauchen.

Gut, das Zauberwort "digital" sollte natürlich ziehen. Auf der anderen Seite scheint niemand, nicht einmal die Gerätehersteller, genügen Enthusiasmus aufzubringen, um z. B. DAB zum Erfolg zu verhelfen.

Dieser Enthusiasmus aber ist -- außer bei Dir, Handydoktor -- nirgends zu entdecken. Und da steht zu befürchten, dass alle schönen Umstuegspläne schnell zur Makulatur werden. Das ist schade, aber leider realistisch.

Daher lohnt es durchaus, sich nochn Gedanken um eine bessere UKW-Nutzung zu machen. Denn UKW ist die Cashcow des Radiobusiness. Und wenn es jemals einen Umstieg geben soll, dann brauchen die Sender -- besonders die kommerziellen -- dafür eine Menge Geld. Und genau dieses lässt sich nur auf UKW verdienen.

DAB kostet zunächst einmal eine Menge Geld. Das kommt einerseits aus den Taschen der Bürger über die GEZ-Gebühr. Da muss es politisch erst einmal gerechtfertigt sein, Millionen an Subventionen für ein digitales Rundfunksystem auszugeben

Für die kommerziellen Anbieter stellt sich dann auch noch die Frage, ob sich auf DAB überhaupt Geld verdienen lässt oder ob die Sendernetze nicht viel zu teuer sind (Stichwort L-Band).

Dann lauern da noch andere Systeme wie DVB-T und DRM, die alle auch ein Stück vom Kuchen abhaben wollen.

Jetzt stell Dir mal vor, Du müsstest bei einem Autohersteller die Austattung der neuen Modelle verantworten. Die Leute wollen CD-Wechsler und MP§-tauglichkeit sowie ein tolles Navi. Aber würdest Du auf ein DAB-Empfangsteil setzen, welches eine Menge Geld kostet und entweder das Auto verteuert oder aber den Gewinn schmälert?

Wahrschinlich nicht, wenn Du Deinen Job behalten willst. In Holland kannst Du JETZT UND HIER keinen Hund unter dem Sofa hervorlocken mit DAB. In Norddeutschland auch nicht.

Kein Verantwortlicher wird sich aus diesem Grund für DAB entscheiden, solange es so stiefmütterlioch vor sich hin dümpelt.

Und UKW wird nur dann abgeschlatet werden, wenn es ein digitales System gibt, was zu diesem Zeitpunkt bereits in 90 % aller Haushalte und Fahrzeuge zur Verfügung steht. Vorher auf keinen Fall, dieses wäre politisch nicht durchsetzbar.

Es ist ganz klar zu sehen: Auch wenn es in einem Gesetz steht, wird nicht UKW abgeschlaltet!!! Gesetze sind änderbar, und sie werden geändert werden!

UKW wird daher auf absehbare Zeit (10 bis 15 Jahre) NICHT abgeschaltet werden.



von Alqaszar - am 25.04.2004 13:11
@ alle: Ich bitte um Gegenvorschläge mit ca. 3 Hochleistungs-Senderstandorten à je 15 Frequenzen
@ Wiesbadener: Wie verträgt sich denn heute 87,6 Biedenkopf vs. Mainz-Kastel? Welche Frequenz wäre eine bessere Alternative als die 87,6?
@ Xelevator: Stell man Deinen Vorschlag hier ins Forum, mit allen Programmen, und den entsprechenden Frequenzen; wie verträgt sich denn heute Frankfurt 101,4 vs. Brocken 101,4?
@ Grenzwelle: Heute ist doch schon 104,3 Biedenkopf vs. 104,2 Inselsberg, und 102,3 Biedenkopf vs. 102,2 Inselsberg - das stört imho wesentlich mehr, als wenn die Frequenzen vom Meissner kommen würden.
106,2 Heidelstein beisst sich auch heute schon mit Torfhaus 106,3
@ KlausD: Die NKLs bekommen von mir ganz sicher gute Frequnzen, z.B. die 97,1, und auch gute Senderstandorte; die habe ich noch nicht komplett zusammen; bei mir könnten die NKLs sicher viel weiter hörbar werden.
@ FBR, Sky, Harmony und Klassik R. haben doch eine Lizenz für ganz Hessen, z.B. im Kabel, und die sollten doch auch in ganz Hessen höbar werden...
@ robiH: Das soll ein Anfang sein, wir wollen doch ein Zerobase für ganz Mitteleuropa, inkl. DAB, und DRM erstellen.
@ Ole: Heute haben wir schon schlimmere Koordinationen, z.B. 107,7 DLR Berlin Wachenbuchen-Hühnerberg vs. FFH Hohes Lohr; Dein Vorschlag macht z.B. den Empfang des BR und des WDR im Rhein-Main-Gebiet kaputt.
104,3 Biedenkopf geht erst recht nicht wegen 104,2 Inselsberg, läuft aber schon lange so
90,4 Frankfurt geht auch nicht wg. 90,3 Nordhelle, läuft aber auch schon einige Jahre so
99,6 Biedenkopf ist auch schon länger auf Sendung, und verträgt sich doch irgendwie mit dem Torfhaus
101,6 Hardberg ist auch schon lange auf Sendung, und stört Koblenz nicht zu sehr
- dann geht doch auch der Grosse Feldberg (die beiden Standorte haben heute fast dasselbe Abdeckungsgebiet) etc. etc.
@ Medienjunkie: Meissner und Inselsberg sollten sich weniger stören als heute Biedenkopf vs. Inselsberg (jeweils 100 kHz Frequenzabstand)
@ Handydocto (und alle)r: Ich halte Dein Umstigsszenario nicht für völlig unmöglich, aber doch für sehr unwahrscheinlich; Otto Normalhörer weiss heute immer noch nicht, was DAB ist; im Interdiscount und im Media-Markt gibts immer noch keine DAB-Henkelmänner zu kaufen. Ich rechne damit, dass uns UKW noch mindestens 25 Jahre als Radio-Band, wie wir es kennen, erhalten bleibt. WIMAX wird garantiert nie im UKW-Band senden, da WIMAX viel mehr Bandbreite benötigt
@ Sebastian Dohrmann: 96,7 sendet schon vom Grossen Feldberg, seit mindestens 30 Jahren, mit HR 2, und kommt so auch noch mit ausreichender Feldstärke in die Schweiz.



von dxbruelhart - am 25.04.2004 13:26
Re Xelavator:
Bei FD-Hummelskopf würden mit Sicherheit erhebliche Lücken in Rhön, Vogelsberg und Nordostspessart auftreten. Da könnte man besser gleich Rimberg, der auf fast 600m (Hummelskopf: nur 410m über NN + 130 m gesamte Masthöhe) über NN liegt und dazu die Antennen noch 155 über Grund hat, mit dem "Nebeneffekt" das Teile der Kreise KB (!), HR und MR auch noch davon profitieren würden beibehalten, bzw. hier nennen.
Ich bleibe da bei meiner alt bekannten Auffassung: Wasserkuppe wäre ideal und auf Rimberg kann nur dann vollständig verzichtet werden wenn es lokal um Alsfeld/HEF und Nordwesthessen (Kreis KB) Alternativfrequenzen gibt. Dies können (sollen!) natürlich Funzeln sein, die idealerweise nur einen geringen Abstand zu bestehenden Grundnetz-Frequenzen des gleichen Programms haben. Was die Grenzlage von Wasserkuppe oder Heidelstein angeht, so sehe ich das gelassen: Schon heute werden 20dB-Einzug nach Südosten gemacht, d. h. es ist nur etwa bis Bamberg mit einem sauberen Mono-Empfang für "Otto-Normal" bei freier Frequenz (...) zu rechnen.
Re Grundsätzlich:
Es wird nicht klappen mit nur drei Großsendern ganz Hessen zu versorgen, "unpassende" Frequenzen zu Nachbarländern/Sendern lasse ich mal ganz außen vor. Wir sprechen hier immerhin über Mittelgebirgslandschaften, wo sich diese drei Standorte auch bei sehr hohen Masten (Antennenhöhen > 300m über Grund) nicht extrem abheben würden (-> Effektivhöhe!). Damit wären viele Tallagen sehr schlecht versorgt. Stellt doch mal Radio Mobile auf eine sehr große Auflösung (z. B. das der Gr. Feldberg noch oben gerade sichtbar ist und Hirschhorn ganz unten ist), ladet Karten ein, die z. B. 30m genau arbeiten und last das Programm laufen.
Alternativ könnte man hier auch sich (sehr vieler!) "Funzeln" bedienen, die im Schutzabstand von bestehenden Grundnetzsender liegen und zudem durch Richtstrahlung nur das gewünschte abgeschattete Gebiet bedienen. Bei der notwendigen Anzahl stellt sich eine Frage: Wer soll das bezahlen und wie verkauft man diese Kosten, die dann sicher durch Rundfunkgebüren getragen werden müßten dem Bürger, wenn man eh mit einem digitalen Nachfolger wirbt (ob sinnvoll oder nicht ist ein anderes Thema und bleibt von mir hierbei außen vor) ?!? Es muß immerhin neben kostspieligen Neuaufbauten noch international koodiniert werden.

von Thomas (Metal) - am 25.04.2004 13:40
Zitat

@ alle: Ich bitte um Gegenvorschläge mit ca. 3 Hochleistungs-Senderstandorten à je 15 Frequenzen


Seh' es ein: Es gibt keine! Allein für Hessen betrachtet kann eine Zerobase mit großartigen neuen Frequenzen an den Höhenstandorten NICHT durchgeführt werden. Es gelten die für innerdeutsche Koordinierungen verschärften Koordinierungsrichtwerte und bei der dichten Frequenzbelegung hat jede Frequenz einen anderen Grundnetzsender eines anderen Bundeslandes in maximal 150 km Entfernung auf 100 kHz Abstand. Das wird so niemals genehmigt werden, wenn man dort nicht alternativ ebenso Frequenzen durchjagt. Zur Erinnerung: In 100 kHz Abstand muss das Signal im Versorgungsgebiet des alten Versorgers auf jeden Fall 33 dB mit Richtantenne, sprich: 21 dB-33 dB schwächer ankommen. Weiterhin muss dann massivst mit Richtdiagrammen gearbeitet werden und bestimmte Standorte müssen aufgegeben werden. Der Gr. Feldberg ist zwar schön und gut, versorgt aber die halbe Rheinebene bis Karlsruhe nach ITU noch mit weit mehr als 45 dBµV/m. Das ist kein Hessen mehr und wenn Hessen mehr Programme für sich haben will, muss es die Einstrahlungen in andere Länder aufgeben, um die Interferenzglocke der neuen Frequenzen dort zu reduzieren. Größer wird die Interferenzbelastung sowieso auf jeden Fall.

Zitat

wie verträgt sich denn heute Frankfurt 101,4 vs. Brocken 101,4?


Frankfurt 101.4 stört nirgendwo das Versorgungsgebiet von Brocken 101.4 und umgekehrt ist es - außer auf einem exotischen Taunusgipfel vielleicht - ebenso.

Zitat

@ Grenzwelle: Heute ist doch schon 104,3 Biedenkopf vs. 104,2 Inselsberg, und 102,3 Biedenkopf vs. 102,2 Inselsberg - das stört imho wesentlich mehr, als wenn die Frequenzen vom Meissner kommen würden.


Meißner und Inselsberg haben wesentlich mehr gemeinsames Versorgungsgebiet. Du verlagerst die Störungen damit nur mehr nach Osten.

Zitat

Dein Vorschlag macht z.B. den Empfang des BR und des WDR im Rhein-Main-Gebiet kaputt.


Bei einer "richtigen" Zerobase werden diese Fernempfänge eh Geschichte sein! Pfaffenberg/Kreuzberg sind jetzt schon westlichen Teil weitgehend platt:

93.1 Kreuzberg: 93.1 Wiesbaden
93.4 Pfaffenberg: 93.3 Rüdesheim/93.5 Bad Kreuznach (gepl.)
95.6 Pfaffenberg: noch frei
96.3 Kreuzberg: 96.2 Eltville
98.3 Kreuzberg: 98.3 Wiesbaden
101.9 Heidelstein: 101.8 Bingen/102.0 Wiesbaden
103.0 Pfaffenberg: noch frei, 102.9 Bad Marienberg
103.3 Heidelstein: 103.4 Bingen
105.3 Kreuzberg: 105.4 Frankfurt
106.4 Pfaffenberg: 106.3 Bingen
107.9 Kreuzberg: 107.9 Hohe Wurzel

88.7 Sackpfeife: 88.6 Rüdesheim
92.3 Sackpfeife: 92.3 Bingen

Zitat

90,4 Frankfurt geht auch nicht wg. 90,3 Nordhelle, läuft aber auch schon einige Jahre so


Doch, vom Maintower aus wird NRW nicht beeinträchtigt. Der Taunus schirmt hier ab. Die 90.4 ist mit 100.2 vielleicht so ziemlich die beste QRG in FFM.

Zitat

99,6 Biedenkopf ist auch schon länger auf Sendung, und verträgt sich doch irgendwie mit dem Torfhaus


Wo strahlt denn Biedenkopf groß nach NDS ein? Außer um Kassel/Göttingen herum eher weniger.

Zitat

101,6 Hardberg ist auch schon lange auf Sendung, und stört Koblenz nicht zu sehr
- dann geht doch auch der Grosse Feldberg (die beiden Standorte haben heute fast dasselbe Abdeckungsgebiet) etc. etc.


Gr. Feldberg strahlt deutlich besser ins Rheintal in Richtung Koblenz ein.

von -Ole- - am 25.04.2004 14:40
Zitat

@ Grenzwelle: Heute ist doch schon 104,3 Biedenkopf vs. 104,2 Inselsberg, und 102,3 Biedenkopf vs. 102,2 Inselsberg - das stört imho wesentlich mehr, als wenn die Frequenzen vom Meissner kommen würden.


Nein. Der Meißner steht an der Grenze zu Thüringen und versorgt weite westliche Teile dieses Bundeslandes mit 60 dBµV und mehr. Selbst mit massiven Einzügen am Meißner wäre das thüringer Versorgungsgebiet des Inselsberges großflächig gestört. Auf den viel weiter westlich liegenden Biedenkopf trifft diese Aussage hingegen nicht zu.



von Grenzwelle - am 25.04.2004 14:42
@dxbruelhart:

Zitat

Stell man Deinen Vorschlag hier ins Forum, mit allen Programmen, und den entsprechenden Frequenzen; wie verträgt sich denn heute Frankfurt 101,4 vs. Brocken 101,4?


Ich hab mir noch nicht weiter Gedanken um Frequenzen gemacht, weil ich eh denke, dass eine Umkoordinierung nie funktionierren wird, wenn nicht ganz Deutschland bzw. ganz Europa mitmacht.
Ich hab damals alle vorhanden Frequenzen den Programmen neu zugeordnet, so das mehr Menschen mehr versch. Programme empfangen können.

Hier der Link:
http://forum.myphorum.de/read.php?f=8773&i=46048&t=45861

@ Thomas

Zitat

Bei FD-Hummelskopf würden mit Sicherheit erhebliche Lücken in Rhön, Vogelsberg und Nordostspessart auftreten. Da könnte man besser gleich Rimberg, der auf fast 600m (Hummelskopf: nur 410m über NN + 130 m gesamte Masthöhe) über NN liegt und dazu die Antennen noch 155 über Grund hat, mit dem "Nebeneffekt" das Teile der Kreise KB (!), HR und MR auch noch davon profitieren würden beibehalten, bzw. hier nennen.

Aber geht der Rimberg wirklich in der Region Schlüchtern-Wächtersbach für Otto-Normal-Küchenbrüllwürfel? Besser als Hummelskopf wäre auf alle Fälle Wasserkuppe, klar, aber hier müssen dann noch mehr Sender aus Bayern, Thüringen und BaWü berücksichtigt werden! Und die Hessen-Sender senden für Hessen und müssten nicht in WÜ, SW empfangbar sein. (Auch ich find Overspill gut.) Außerdem müsste man auf der Wasserkuppe eine Antenne installieren und ich denke mal, das das nie was werden wird. Ich sag nur: Biosphärenreservat Rhön + Bürgerwelle :) Hier gibts schon Ärger, wenn Mobilfunkbetriber in der Stadt ne BTS aufstellen wollen, wie soll das in der ländl. Bevölkerung der Rhön dann klappen...



von m83 - am 25.04.2004 18:27
Die Vorstellung, man könne Hessen mit nur 3 Großsendern flächendeckend versorgen, geht völlig an der Realität vorbei.
Hessen ist nicht Meck-Pomm oder Brandenburg, sondern eine schwierig zu versorgende Mittelgebirgslandschaft.

Großflächige Radio-Mobil Karten können die örtlichen Verhältnisse überhaupt nicht darstellen. Was auf der Karte noch brauchbar erscheint, sieht in der Realität ganz anders aus.

Als ich vor Jahren auf die andere Seite des Ortes gezogen bin, hatte ich plötzlich völlig andere Empfangsverhältnisse, obwohl da gerade mal 500 m Luftline dazwischen liegen. Die Höhenunterschiede betragen auf einer vergleichsweise winzigen Fläche bis zu 250 m. Alle paar Meter ändern sich die Empfangsverhältnisse, das kann die Karte nicht darstellen.

Ganz unten, im Tal der Ahnungslosen, kommt keiner der vorgeschlagenen Sender brauchbar an. Da ist nix mit Küchenbrüllwürfel. Oben sind sie alle drei Ortssender.

Wenn man im NW mit dem Auto unterwegs ist, wechselt RDS ständig den Sender, trotzdem ist der Empfang des hr nicht wirklich gut.

FFH ist durch das Hohe Lohr etwas im Vorteil.

von drm-dxer - am 26.04.2004 06:42
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Aber geht der Rimberg wirklich in der Region Schlüchtern-Wächtersbach für Otto-Normal-Küchenbrüllwürfel?
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Kurze Antwort: Nein. Wasserkuppe (Antennen 130m über Grund) wäre der beste Standort, gefolgt vom Heidelstein (Antennen 182m über Grund; wie derzeit), welcher fast gleichauf liegt. Hummelskopf wäre noch etwas stärker als Rimberg, es würden aber Lücken in Nordwesthessen, wo Rimberg eigentlich kein "geplanter" Standort aber dennoch gut empfangbar ist, entstehen.

von Thomas (Metal) - am 26.04.2004 19:05
Ich kenne die Geografie ziemlich gut, ganz einfach weil ich schon an allen Ecken des Landes gewohnt habe (Odenwald, Darmstadt, Wiesbaden, Taunus, Mitte, Norden).

Mit Radio Mobile lässt sich eine Funzel mit 20 km Radius ganz gut darstellen, das kommt auch der Realität sehr nahe.
Bei Großsendern kommt das Programm aber an seine Grenzen, weil sich dann der Mikrokosmos eben nicht mehr vernünftig abbilden lässt.
Die Bandbreite kann auf der Fläche, die einem Pixel entspricht, von "kein Empfang" bis "Ortssender" reichen. Welche Farbe soll dieses Pixel also annehmen?

Ich spiele auch ganz gerne mit der Software, aber vieles ist eben nur fiktiv (wie die 400 kW) und nicht mehr.

von drm-dxer - am 27.04.2004 07:01
Welche Senderstandorte sind denn für Hessen unerlässlich? Und welche Frequenzen könnte man dafür verwenden, damit nun wirklich alle 15 Programme hessenweit empfangen werden können?
Sollte man gewisse Programme ganz von UKW wegnehmen und ausschliesslich über DAB senden lassen?
Was für mich absolut nicht mehr tragbar erscheint, ist die Mehrklassen-Gesellschft in der hessischen Radiolandschaft. FFH hat die allerbesten Standorte, mit hohen Sendeleistungen, bringt aber ein mieses Programm mit grässlicher Tonqualität. Die wesentlich interessanteren FBR und Harmony müssen mit Funzelsenderchen auskommen, und ist damit auch mit gutem Equipment noch nicht überall zu empfangen. Die Deutschlandradios haben z.B. in Frankfurt ziemlich schlechte Senderstandorte, und auch die Frequenzen sind nicht optimal - damit gibts Empfangsschwierigkeiten mit supotimalen Empfangsausrüstungen en masse.
Was wäre hier eine wirklich gute, tragbare Lösung?



von dxbruelhart - am 27.04.2004 11:05
Alle 15 Programme überall mit gleicher Qualität auf UKW scheint mir ein aussichtsloses Unterfangen.
Für den stationären Empfang nutze ich z.B. fast nur Sat, und eine Schüssel hat hier in der Gegend jeder. Nur die wenigsten wissen, dass man damit auch Radio hören kann.

Funzeln für reine Klassik-Programme machen wenig Sinn. Der hr-klassik Sender in Korbach z.B. zischelt schon in der Stadt selbst, bei leisen Musikpassagen kein Hörgenuss, schon gar nicht im Auto.

DLR Berlin ist übrigens in Nordhessen recht ordentlich zu empfangen. Brocken, Inselsberg, Olsberg und Fritzlar ergänzen sich ganz gut.
Beim DLF sieht es leider nicht so gut aus.

Bei FFH könnte man aus meiner Sicht mindestens 2 Frequenzen weg nehmen, ohne dass es zu einer spürbaren Empfangsverschlechterung kommen würde.
Höllberg (106.8) und Eisenberg (100.3) halte ich für entbehrlich.
Die Bereiche von Höllberg und Angelburg überlappen sich sehr stark, das ist nicht notwendig.
Der Eisenberg ist umgeben von Hohes Lohr, Habichtswald und Alsfeld. Da sehe ich bei einer anderweitigen Belegung keine Probleme, allenfalls eine kleine Lücke in Bad Hersfeld.
Vielleicht könnte man sogar den Habichtswald auch noch streichen, hr1 und hr2 haben da schließlich auch keine Frequenz. Durch das Hohe Lohr ist die Situation für FFH ohnehin günstiger.

Wenn man dann noch eine Frequenz zum Hoherodskopf verlagert, hätte man mit nur 2 Sendern (Habichtswald und Hoherodskopf) schon viel abgedeckt.
Der Hoherodskopf geht zwar nach Norden nicht so gut (da ist aber dann Habichtswald), dafür um so besser nach Süden. Die 104.8 hat früher das ganze Rhein-Main-Gebiet versorgt.

Fast alle starken Sender in Hessen befinden sich in der Nähe der Landesgrenze.
Der Hoherodskopf ist dagegen der zentrale Berg in Hessen. Wenn man den einsetzt, könnte man sicher eine bessere Versorgung mit mehr Programmen erreichen. Muss mal eine Karte mit 100 kW machen.

von drm-dxer - am 27.04.2004 12:41
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Welche Senderstandorte sind denn für Hessen unerlässlich? Und welche Frequenzen könnte man dafür verwenden, damit nun wirklich alle 15 Programme hessenweit empfangen werden können?
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Damit könnte man sicher eine Doktorarbeit füllen; beliebt machen würde man sich damit sicher nicht.
Vermutlich könnte eine Entzerrung nur in kleinen Schritten erfolgen, wobei ich dem Hoherodskopf auf Grund der zentralen Lage einen hohen Stellenwert einräumen würde. Die Frage ist einfach und damit auch schon wieder kompliziert: Welche Frequenzen lassen sich mit hoher ERP dorthin verlagen? Man sollte sich nichts vormachen: Als ich damals in Ffm-Ginnheim wohnte konnte ich zwar die 104,8 von FFH empfangen, jedoch war die Qualität, eben mit einem durchschnittlichen Radiorecorder, nicht besonders. Möglicherweise lag das auch an der Feldstärke die Gr. Feldberg und der "Ginnh'mer Spargel meinen Empfänger aus der Fassung brachen. D. h. SWF und RPR aus Rheinland-Pfalz und auch B1-B3+B5 waren deutlich besser. Ich schließe daraus, daß der Hoherodskopf "nur" (...) als Grundnetzversorgung gelten kann, aber lokale Funzeln weiterhin notwendig sind. Welche Frequenzen könnten das sein? Mir fällt hier nur noch die 104,8 ein. 91,9 und 95,0 sind durch Ffm inzwischen blockiert, aber vielleicht sollte man das auch nur als Mittel zum Zweck begreifen: Einmal koordiniert kann kein anderer mehr diese belegen und einen solchen Grundnetzsender unmöglich machen.
Bei den bestehenden Grundnetzsender würde ich mich an die vom hr anlehnen, wobei es sich für Rimberg, Würzberg und vielleicht auch Habichtswald ggf. noch zu alternativen Lösungen zu suchen gilt. Mit einer einfachen Abschaltung erzeugt man Lücken. Würzberg ist teilweise im Odenwald notwendig, da es sich um extreme Täler handelt. Ob natürlich 5 kW von einem einzigen Standort oder eben mehrere Füllsender, die sinnvoll in Schutzabständen von bestehenden Programmen gelegt werden sollte man "ergenisoffen diskutieren". Auch beim Rimberg sollte man ähnliche Überlegungen anstellen. Im Nordwesten, wo Rimberg normalerweise keinen Versorgungsauftrag hat, ist der Empfang teilweise erstaunlich gut, der von Sackpfeife und Meißner aber schlecht. Grundsätzlich war es schon immer ein Anliegen der Hessen einen Grundnetzsender in der Rhön zu haben, was aber vom Militär verhindert wurde (-> Wasserkuppe). 1989/1992 und 1996 wurde am Heidelstein aufgeschaltet, welcher der Wasserkuppe nur wenig nachsteht, aber Frequenzen hat die eben nicht großflächig keine Störer haben (107,2: Ederkopf; 106,3: Harz; 100,9: normalerweise noch Olsberg...). Die Lücken welche bei einer Abschaltung vom Rimberg entstehen würden gilt es eben durch o. g. Füllsender auszugleichen. 50 kW als "Überlappungsender" halte ich für nicht vertretbar. Was die 104,8 vom Heidelstein betrifft: Ggf. kann die 91,3 dorthin verlagert werden, falls die 104,8 (sinnvollerweise) wieder zu Hoherodskopf verlagert wird. Büttelberg würde in seinem Versorgungsbereich kaum gestört werden, gleiches gilt wohl für Ochsenkopf 91,2. D-Radio Berlin in Ffm auf 91,2 gibt es natürlich auch noch... Sollte die 91,9 am Rimberg abgeschaltert werden, halte ich es neben einigen Füllsendern für notwendig, daß die 102,3 von der Sackpfeife zum Hohen Lohr verlagert wird. Das kann natürlich nur mit Richtstrahlung erfolgen, Inselsberg ist mit mindestens 20 dB-Einzug zu schutzen. Damit bliebe ein Loch für hr2, wofür ich so einfach auch nichts greifbar hätte.
Wie ihr schon zuvor geschrieben habt wäre 106,8 Driedorf / oder 100,0 Angelburg und 100,3 Angelburg sicher nicht unbedingt notwendig, auch hier wäre einiges über Füllsender realisierbar. Es kann sicher nicht bestritten werden, daß im Westerwald die 106,8 grundsätzlich besser ist als 105,9 oder gar 100,0.

von Thomas (Metal) - am 27.04.2004 18:31
In der Anfangszeit von FFH war die 105.9 noch nicht da. Ich bin damals oft quer durch Hessen gefahren und konnte trotzdem keine gravierenden Lücken feststellen. Dort, wo der Hoherodskopf schwächelte (z.B. Wiesbaden) kam eben der Krehberg.

Man darf auch nicht vergessen, der Hoherodskopf hatte nur 20 kW.

Es wird in der Praxis nie so kommen, aber man darf ja mal rumspinnen.
Mit einem 300 m Mast und 100 kW vom Hoherodskopf bräuchte man lediglich noch ein paar Funzeln in Hofgeismar, Eschwege, Wiesbaden und Würzberg.

Eine Regionalisierung (wie bei hr 4) ist damit natürlich nicht zu machen.

von drm-dxer - am 28.04.2004 06:55
Man könnte die 103,9 hernehmen, die momentan in Fulda ziemlich sinnfrei vor sich her funzelt. Die ist, soweit ich weiß, noch vom Altbestand.

Am besten wäre es, wenn man die mit nicht zu wenig Schmackes vom Hoherodskopf aus senden könnte. hr-info und You FM sind in der Gegend eigentlich schon ganz gut empfangbar, aber hr2 wäre noch eine denkbare Option für ungünstige Lagen, die von Feldberg und Meißner nicht erreicht werden. Ein Einzug nach Südwesten wegen 103,9 Frankfurt wäre natürlich obligatorisch.

Allerdings scheint sich FFH aus irgendeinem Grund die 103,7 am alten Genf84-Standort Rimberg freizuhalten. Vielleicht planen die dort noch etwas ganz großes?

von RheinMain701 - am 28.05.2015 20:03
Posting aus AFN gibt 98,7 ab
Zitat
Stefan Z.
1. Spargel 97,6 und Hanau 92,4 gehen an das DKultur. Sachsenhausen 91,2 und Wachenbuchen 107,7 fallen weg.
2. Tausch Gelnhausen-Höchst 93,9 und 99,4 zwischen LPR (von DLF) und HR.
99,4 wird harmony.fm und geht ev. nach Schlüchtern-Landrücken. Dafür die 99,3 mit 200 W rund vom Spargel wie die 101,4 für harmony.fm. Vorteil: Die schlechte 105,4 wird gestrichen, die gute 97,1 ersetzt in Hanau die schlechte 97,3 bei Antenne FFM.
3. Die 91,2 wandert nach Darmstadt-Weiterstadt an den HR für HR-Info, vielleicht mit 2 kW. Ev. gibt es leichte Einzüge Richtung Mainz wie bei der 107,0. Dafür wird die 91,1 in DA-Riedbahn gestrichen. Planet bekommt dafür die freigewordene 102,0.
4. Die 107,0 wandert für den HR zurück zum Würzberg, damit HR-Info im Odenwald eine bessere Versorgung hat.
5. Für Bensheim müßte ein Ersatz für die 91,2 her: Entweder die Seeheimer 88,2 oder in DA doch die 91,1 und weiterhin die 91,2 in Bensheim. In letzterem Fall würde man in DA mit deutlich weniger Leistung arbeiten müssen.


Grundsätzlich stellt dies wohl eine einmalige Gelegenheit dar Frequenzen zu heben die jetzt ein Funzeldasein fristen.
Ohne jede Vollständigkeit, nur auf Antwort auf dieses Posting:

1) Nein, hier sehe ich zunächst die 91,2. Diese sollte entweder wie hier schon geschrieben nach Frankfurt 16 (Fmt) oder gar zum Gr. Feldberg. 5 bis 10 kW gerichtet nur nach 140°, nichts nach 230, 320 und 50° vom Feldberg und Ffm, OF, HU, ggf. sogar noch DA sind dann ordentlich versorgt.
2) Immerhin ist die 101,3 vom Landrücken derzeit im unteren Sinntal praktisch nicht empfangbar. Eine 99,4 würde also Burgsinn nicht stören. GN-Höchst mit 99,4 kommt kaum bis gar nicht im Bereich BRK (94,0) an, wobei man das in BRK-Volkers als Extremlage testen sollte.
3) Auf Grund von 1) hinfällig.
4) Die 107,0 würde ich gerne am Feldberg sehen, idealerweise mit 5kW ND. Bingen 106,9 sollte durch 98,0 ersetzt werden, 107,1 in ALZ geht nicht in Betrieb. Im Odenwald sollte hr iNFO die 88,1 (Würzberg) erhalten.
Allerdings wäre die 107,0 mit hr4 belegt werden, hr iNFO erhält die 102,5. An hr4 wäre dann von hr iNFO Bad Orb 89,8 abzugeben, ebenso SLÜ 91,5 und die 97,2 in WI. Im Rheingau wäre die 91,1 (hr3) ebenso an hr4 abzugeben und am Mittelrhein die 88,1 (derzeit DLF) in Lorch. hr iNFO setzt 88,2 (Seeheim) und 91,2 (Benheim) frei die beide an hr4 gehen. Seeheim 88,2 wird ggf. nach DA verlagert und die ERP angehoben. LM 99,2, FB 92,1, Bad Nauheim 88,9 und Ffm 103,9 räumt hr iNFO. Die 88,9 geht an hr4. Damit wäre hr4 Rhein-Main genauer auf den Regierungsbezirk Darmstadt zugeschnitten. Die osthessischen Anteile im MKK werden weiterhin über die 107,3 versorgt.
5) Benheim 91,2, nicht angedacht für eine Flächenversorgung, wird sicher durch Ffm oder Feldberg angegriffen, im direkten Versorgungsbereich allerdings ungestört bleiben. Dennoch wäre eine Verlagerung zu überlegen.

von Thomas (Metal) - am 30.12.2016 20:05
Thomas (Metal):
1. Die 91,2 versus Rimberg 91,3 halte ich vom Spargel selbst bei gleichem Programm für problematisch. Die Möglichkeit einer Verlagerung auf den Feldberg sehe ich noch weniger, da außer Rimberg 91,3 dann Mainz 91,4, Bensheim 91,2 usw. unmittelbar betroffen sind. Da würde ich eher die 100,2 mit starker Richtrahlung Richtung Rheinebene oder Odenwald austrahlen lassen. Dann würden Richtung Haardtkopf wegen der 100,1 und Richtung Eisenberg wegen der 100,3 nur noch ca. 100-200 W rausgehen, das wäre dann in Ordnung, zumal der Eisenberg über 10 km weiter weg ist als der Rimberg.
2. Mit Landrücken 99,4 und Spargel 99,3 sind wir uns einig.
3. Siehe 1.
4. Die 107,0 auf den Feldberg zu verlegen, sehe ich als weitere Option an. Allerdings nicht mit 5 kW-ND, da man Richtung Olsberg wegen der dortigen 107,0 und Richtung Haardtkopf wegen der 107,1 auf jeden Fall Einzüge benötigt. Wahrscheinlich auch Richtung Driedorf. Einige Funzeln wie Wachenbuchen 106,8 und Bingen 106,9 müßten dann wegfallen. Das Diagramm wäre aber nicht nur für eine Richtung wie bei der 100,2. Also die 107,0 könnte Elemente der Hauptantenne mitverwenden, die 100,2 bräuchte eine Logper-Antenne.
Der hr wird natürlich seine Hauptprogramme hr1, hr3 und hr4 weiterhin mit den leistungsstarken Frequenzen belegen.
5. Bensheim bräuchte eine andere Frequenz.

von Stefan Z. - am 02.01.2017 14:23
Man sollte viele der Schrottkoordinierungen der letzten 20 Jahre zurücknehmen.
Die Radios sind heute trennschärfer als früher und nicht mehr jede Funzel ist nötig, denn gerade in den Wohnhäusern stehen heute über WLAN andere Möglichkeiten zum Radioempfang zur Verfügung.
Die 87,6 in Köln z.B. ist für den WDR genausowenig erforderlich wie die zwei Wiesbadener Füllsender für den hr oder die 91,1 in Bingen.
Ebenso könnte man Kampfkoordinierungen einstampfen. Die 98,0 in Bingen ist Schrott (wegen Pfaffenberg), die 107,9 an der Hohen Wurzel ist Schrott wegen Kreuzberg, die 106,3 in Bingen ist Schrott wegen Bad Marienberg und Hornisgrinde, die 101,8 wegen Ederkopf und Karlsruhe...
Wir bräuchten eine nationale Zerobase. Für den Rundfunk muss gelten: High tower, high power. Ich würde alle Sender unter 1 kW einfach mal abschalten.

von Languedoc - am 02.01.2017 16:01
Auf UKW ist "high tower, high power" sowieso Fehl am Platz, das ist nur historisch so gewachsen und finanziellen Limits geschuldet. Für eine ideale Versorgung braucht man kleinzellige Lowpower-Lösungen, und mobil natürlich agiles Hand-over zwischen Zellen (RDS-Doppeltuner im Auto).
Ausnahme: Flachland.

Die ganzen Grundnetzsender sind an den Alpen zum Beispiel ein Graus.
Die kommen zwar mit brachialen Signalstärken an, aber selbst bei kleinsten Hindernissen zur direkten Sicht gibt es Verzerrungen und Rauscheinbrüche durch Mehrwegausbreitung. 10 km vom GNS weg kann er schon unbrauchbar sein. So wäre es sinnvoll, Standorte wie Hohenpeißenberg oder Ismaning zu kappen, und dafür kleinzellige Netze (z.B. Olympiaturm, Wolfratshausen, Bad Kohlgrub/Hörnle, Weilheim, Rettenbach, Bad Heilbrunn/Blomberg) mit wenigen 100 W Leistung zu realisieren. Oder sogar noch niedrigere Standorte. Die würden nur so weit reichen, wie man sieht, aber keinen Reflektionsempfang verursachen.

von DH0GHU - am 02.01.2017 17:26
@ Languedoc
Und den Rest der Woche klären wir dann für die Relevanz des WLAN oder Webradios wieviele zuhause es schaffen daraus einen Stereo-Klang wiederzugeben der nicht eines angeschlossenen Kopfhörers entspringt. :rolleyes: Technikfreunde wie hier die Masse sicherlich ja, aber ansonsten wird laut doch eher nur der Quetschsound des Handylautsprechers gewählt. Da sind selbst kleine Bluetooth-Lautsprecher schon selten. In klanglicher Fortschritt oder wie :sneg: , da klang selbst die Mittelwelle über eine Röhrenradio noch deutlich besser.

@ DH0GHU
Nein, weiterhin keine Zustimmung. Die Hochleistungssender versorgen eine große Fläche, die Problemfälle durch Flexion o. ä. sind in Relation dazu doch eher klein. Dagen würde der Funzelteppich massive Kosten erzeugen und würde ebenso Schutzabstände benötigen was unterm Strich zu weniger verbreitbaren Programmen führen würde.
Man gehe einfach mal nach Mchn: Dort wird hier immer der Olympiaturm gelobt. Ich kenne auch gut das Gegenbeispiele wo die starken Sender (Wendelstein, Ismaning, H-Peißenberg und Grünten) innerhalb einer Wohnung zu empfangen sind.
Das ist nach meiner Meinung nichts wo man ran müßte, das würde schlicht das Zerlegen von UKW bedeuten. Wer eine entsprechende Abdeckung wünscht, soll doch bitte schon jetzt auf DAB umziehen. Es ist alles da.

von Thomas (Metal) - am 03.01.2017 07:25
Zitat
Stefan Z.
Der hr wird natürlich seine Hauptprogramme hr1, hr3 und hr4 weiterhin mit den leistungsstarken Frequenzen belegen.

Gerade bei hr4 sehe ich Verbesserungsoptionen. Immerhin hat man zwischenzeitlich nur noch drei Regionalprogramme die man besser auf die Regierungsbezirke zuschneiden könnte und sollte. Den Einsatz bisheriger Füllsender und eventueller Freisetzung von Hochleistungssender wäre da eine Möglichkeit.

Grob dargestellt:
KS: Bereits gut abgedeckt. Verbesserungsmöglichkeiten im Bereich Altkreis FKB (obere Lahn), Überversorgung durch Rimberg.
GI: Biedenkopf versorgt nach Norden mit der falschen Regionalversion (Kreis KB). Ergänzung bereits durch Füller in LM, WLB und WZ. Altkreis LAT unzureichend versorgt.
DA: Feldberg vorsorgt nach Norden mit der falschen Regionalversion. Altkreis SLÜ wird durch falsche Regionalversion versorgt.

Zitat
Stefan Z.
Allerdings nicht mit 5 kW-ND, da man Richtung Olsberg wegen der dortigen 107,0 und Richtung Haardtkopf wegen der 107,1 (...) Wahrscheinlich auch Richtung Driedorf

An der oberen Ruhr kommt der Feldberg in den Tälern nicht mehr an.
Im Hunsrück stellt etwa die A61 eine Empfangsgrenze für den Feldberg dar. Westlich davon wird es merklich schwächer.
Da FFH auf der 105,9 verbreitet wird sehe ich mit Dreidorf kein Problem. Eher wird die 106,8 noch im Hochtaunuskreis stören können als die 107,0 im Westerwald.

von Thomas (Metal) - am 03.01.2017 07:46
hr4-Mitte

BK104-3_LM97-1_MR102-8_WLB97-9_WZ90-5(09e00_50n17).jpg

http://www.bilder-hochladen.net/i/9jd1-4g2-5c27.jpg

Wie schon mal bemerkt ist der östliche Vogelsbergkreis mager abgedeckt. Daher ein Plot mit Alsfeld 104,0 und einer imaginärenen 88,5 von FD zum ehemaligen TV-Füllsender Bad Salzschlirf verlagert Im Gegenzug sollte hr2 die 91,9 erhalten.

ALS104-0_BSS88-5_BK104-3_LM97-1_MR102-8_WLB97-9_WZ90-5(09e00_50n17).jpg

http://www.bilder-hochladen.net/i/9jd1-4g3-0c75.jpg


hr4-Süd

Ob da eine 107,0/5kW ND vom Feldberg wirklich wie von mir vorgeschlagen ausreichen würde wenn man mit Lorch und Bensheim ergänzt? Gerade Spessart und südlichen Vogelsberg (Wetteraukrei, MKK) wären trotz Bad Orb und Schlüchtern nicht mehr optimal versorgt:

Be91-2_BO89-8_F107-05kWND73m_H101-6_Lo88-2_SLÜ91-5_W103-8_WI97-2_150_div(08e48_50n00).jpg

http://www.bilder-hochladen.net/i/9jd1-4g4-1f46.jpg


Nachtrag:

hr4-Süd F102-5_H101-6_W103-8_150_div(08e48_50n00).jpg

http://www.bilder-hochladen.net/i/9jd1-4g5-0168.jpg

von Thomas (Metal) - am 02.02.2017 13:30
hr4-Nord

FD103-9_HM101-7_HW103-2_R107-3_R91-9_150_div_(09e12_51n00.jpg

http://www.bilder-hochladen.net/i/9jd1-4g6-32ed.jpg

Alternativ ohne Rimberg 91,9:
FD103-9_HM101-7_HW103-2_R107-3_150_div_(09e12_51n00.jpg

http://www.bilder-hochladen.net/i/9jd1-4g7-3738.jpg
Ggf. könnte noch mit HEF ergänzt werden.

von Thomas (Metal) - am 03.02.2017 10:18
@Thomas (Metal):
Zur 88,5 nach Bad Salzschlirf: Ich bin mir nicht sicher, ob der hr das Sendegebiet Regional Mittelhessen/Lahn nicht schon im Raum Alsfeld/Schwalmstadt enden läßt.
Mein Szenario war früher einmal, daß der hr die 88,5 in Fulda abgibt und die 102,8 erhält. Die faßt er mit der 102,9 Bad Hersfeld zu einer neuen 102,9 Rimberg zusammen, mit Richtstrahlung NOO wegen Bad Marienberg. Also wie die 90,5 für BOB, nur stärker. Die 102,9 wird dann hr4 und die 91,9 wandert an hr2.

von Stefan Z. - am 07.02.2017 08:46
Zitat
Stefan Z.
@Thomas (Metal):
Zur 88,5 nach Bad Salzschlirf: Ich bin mir nicht sicher, ob der hr das Sendegebiet Regional Mittelhessen/Lahn nicht schon im Raum Alsfeld/Schwalmstadt enden läßt.
Mein Szenario war früher einmal, daß der hr die 88,5 in Fulda abgibt und die 102,8 erhält. Die faßt er mit der 102,9 Bad Hersfeld zu einer neuen 102,9 Rimberg zusammen, mit Richtstrahlung NOO wegen Bad Marienberg. Also wie die 90,5 für BOB, nur stärker. Die 102,9 wird dann hr4 und die 91,9 wandert an hr2.

Ich orientierte mich an den Grenzen der Regierungsbezirke. Sicherlich kann man fragen, ob im Altkreis LAT man sich eher zu Nord/Osthessen oder auf Grund des VB-Kennzeichens doch mehr den Mittelhessen zugehörig fühlt. Als Oberzentrum der Region ist Fulda allerdings gesetzt, da ist unstrittig.
Die 102,9 wäre natürlich interessant, allerdings würde ich dann wirklich nur nach RLP ausblenden. Alle anderen sind weit genug weg oder abgeschattet daß sie Leistungen im kW-Bereich vertragen. Auch der Pfaffenberg. Ein Beispiel: Geht der Rimberg in der hessischen Gemeinde Jossgrund noch als einer der Hauptversorger durch, so ist im unterfränkischen Frammersbach das ein Empfang für DXer. Bei wohlgemerkt 50kW. Dort stellt also die Topographie des Spessarts eine harte Grenze dar.


Zitat
[url=http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?8773,1404950,1407531#msg-1407531
Eckhard.[/url]Eckhard.]
Zitat
PrismaPlayer
.. Der Rest der alten DLF Frequenzen sowie die freigewordenen Frequenzen werden neu ausgeschrieben
.

Davon würde ich nicht unbedingt bei allen ausgehen. Man kann Frequenzen, die in der LPR-PM nicht genannt wurden und wirtschaftlich eigentlich unrentabel sind (Kosten- / Nutzenrelation) auch stilllegen und/oder an die BNetzA zurückgeben. Ich denke da z.B. an Lorch / Rheingau.

Etwas Wunschdenken an dieser Stelle ;-) : Wie wäre das wenn es für den hr im Idealfall kostenneutral wäre? D. h. die 87,9 in Ffm wird an einen anderen Bedarfsträger abgegeben und man geht dafür in Lorch in Betrieb.
Nennen wir mal die Programme: hr iNFO in Lorch und AFN in Frankfurt :-)

von Thomas (Metal) - am 08.02.2017 07:41
Zitat
Nordi
Die ganze Aktion hat ja bisher nicht den hr beinhaltet. Ich frage mich, ob die nicht auch in dem Deal involviert sind.


Dass der hr (oder auch ein lizenzierter Sender aus einem benachbarten Bundesland :eek: ) bei den von der LPR-Hessen an die BNetzA zurückgegebenen Frequenzen nochmals zugreift und diese evtl. an anderer Stelle z.B. auch in seinem Bereich neu koordinieren lässt, kann man nie ausschliessen. Grundsätzlich muss auch der hr seine Frequenzen nicht über die LMA koordinieren lassen, die sind bekanntermaßen nur für den Privatfunk zuständig.

von Eckhard. - am 08.02.2017 12:57
Nebenan geht es um DKultur in Ffm und da auch um die 105,4.
Was wäre von einer Ostverschiebung zu halten? D. h. die 105,4 wandert auf den hochgelegenen Standort Alzenau. Dort wäre eine vollständige Ausblendung nach Osten, d. h. es käme in Mömbris schon nichts mer an, ohne Probleme für Rhein-Main möglich. Man gebe dann z. B. 5kW ERP mit und dann wäre nur noch -vs- SWR4 zu klären. RP, da BW, also Bad Mergentheim, ebenso durch den Spessart und Ausblendung geschützt werden kann.
Eine 91,2 könnte, falls die es überhaupt noch täte, dann noch in Ffm ergänzen, die 107,7 wäre überflüssig. Wobei man allerdings sogar schon von der alten Zeilgallerie bis zum Sender Alzenau sehen konnte; ich erwarte da sogar eine bessere Versorgung als mit 25kW vom Pfaffenberg der kaum zu sehen ist.
Der westliche Spessart wird bezüglich B5 durch den Pfaffenberg versorgt (106,4).

von Thomas (Metal) - am 08.02.2017 15:37
Zitat
Eckhard.
Zitat
Nordi
Die ganze Aktion hat ja bisher nicht den hr beinhaltet. Ich frage mich, ob die nicht auch in dem Deal involviert sind.


Dass der hr (oder auch ein lizenzierter Sender aus einem benachbarten Bundesland :eek: ) bei den von der LPR-Hessen an die BNetzA zurückgegebenen Frequenzen nochmals zugreift und diese evtl. an anderer Stelle z.B. auch in seinem Bereich neu koordinieren lässt, kann man nie ausschliessen.


Welcher Sender soll das denn sein? Primavera? Rockland?

von DX OberTShausen - am 08.02.2017 16:24
Nochmals die 107,0. Eine Gegenüberstellung für hr iNFO mit Darmstadt -vs- Gr. Feldberg. Zusätzlich habe ich Bad Nauheim, Frankfurt, Friedberg, Gießen und Seeheim rausgenommen:

hrINFO_B99-6_Be91-2_BOr89-8_F107-0_FD89-7_LM99-2_R95-0_SLÜ91-5_WI97-2_WZ93-2_150_div(08e45_50n15).jpg

http://www.bilder-hochladen.net/i/9jd1-4g9-640a.jpg

hrINFO_B99-6_Be91-2_BNh88-9_BOr89-8_DA107-0_FB92-1_FD89-7_Ffm103-9_GI99-2_LM99-2_R95-0_Se88-2_SLÜ91-5_WI97-2_WZ93-2_150_div(08e45_50n15).jpg

http://www.bilder-hochladen.net/i/9jd1-4g8-a6f1.jpg

In GI ergäbe durch den Feldberg kaum ein Vorteil da dort Driedorf die 107,0 grundsätzlich ankratzt. Allenfalls in Südlagen wo man in Richtung Sackpfeife abgeschattet ist hilft dann noch der Feldberg aus. Dennoch könnte man diese Funzel einsparen.

von Thomas (Metal) - am 08.02.2017 20:27
Nach der neuen Media-Analyse wäre wieder einmal die Frage: Wann wird das Konstrukt 100,0 / 106,8 bereinigt? Spekuliert wird da ja seit etwa 20 Jahren darüber.
Rückblick: Die 106,8 wurde installiert weil _damals_ FFH auf dem Feldberg keine Frequenz hatte. Seither sendet die vor sich hin, was vielleicht noch einige Rheinländer dort freut wo der Feldberg abgeschattet ist, oder die 105,8 aus Köln stört. Allerdings steht man, da man gegen die 106,7 ansenden muß, doch sehr auf tönernen Füßen um als echte Alternative durchzugehen. Alles andere ist schlicht Doppelversorgung.
Daher: Die 106,8 zum Sender Angelburg und FFH drauf. Die 100,0 sollte folgerichtig an planet gehen. Die Stadtsender von planet in GI (93,7) und WZ (107,8 -> 103,7) sollten "zur Unterstützung der regional-richtigen Versorgung" an FFH gehen. MR 101,0 wird dann ebenso nicht mehr gebraucht und könnte die 96,2 ersetzen. Einzig Limburg wird nicht mehr mit der richtigen Regional-Version versorgt. Ich vermute aber, daß schon heute hier eher die 105,9 als die 106,8 eingeschaltet wird, was auch für Gießen und Wetzlar gelten dürfte.

von Thomas (Metal) - am 10.03.2017 07:41
Zitat
BadestadtFM
Zur Erinnerung: Als Feldberg-Ersatz für FFH gab es die 104.8 vom Hoherodskopf. Die hat von Alsfeld bis Frankfurt einen ganz ordentlichen Job gemacht.

Auch. Und um den Bereich zwischen südlichem Westerwald und Bad Camberg, dort ist Angelburg nicht mehr optimal, aufzufüllen wurde Ende 1989 die 106,8 aufgeschaltet. Somit gab es mit der Inbetriebnahme der 105,9 zwei massive Überhänge: 104,8 und 106,8. Auch die 105,0 sollte den fehlenden Feldberg kompensieren und wurde vom Hardberg auf den Krehberg, von dort aus lassen sich große Teile von Rhein-Main versorgen, verlagert.
Genau genommen gehört die 105,0 auch wieder zurück ;-) . Das bringt aber für eine Zerobase-Überlegung wenig da weder die 105,0 insgesamt verzichtbar ist, noch der Feldberg durch den Krehberg verzichtbar wird.
Eventuell wäre auch über 103,7 vs 107,7 zu reden, die stark überschneiden. Weiter wäre mal interessant: Was geht denn am Hohen Lohr überhaupt nach Nordwesten (z. B. Upland) raus?

von Thomas (Metal) - am 10.03.2017 15:33
Zitat
Lorenz Palm
Angenommen die 103,7 wird zum Rimberg verlagert oder mit einem anderen Programm belegt. Wie wäre dann die Versorgung der Stadt Kassel mit FFH? Ist dafür nicht eine Frequenz im Habichtswald erforderlich? Wie gut gehen Hohes Lohr und Rimberg in Kassel?

Zunächst: Das wäre keine Rück-Verlagerung, sondern die 103,7 ist eine GE84-Frequenz für den Rimberg!
In Kassel selbst ist der Meißner sehr gut empfangbar. Bis 1987 (101,2) wurde ausschließlich über den Meißner versorgt. Es gab nur die 93,7 zusätzlich, vorrangig für das Gastarbeiterprogramm.
Relevant sind die Gebiet nördlich und westlich des Habichtswaldes. Dort ist der Meißner teilweise abgeschattet. Bis 1987 gab es dort nur Biedenkopf und Rimberg als Ergänzung. Habichtswald 101,2 wurde vor allem für den Mobilempfang auf der A44 koordiniert, füllte natürlich sehr viele Lücken und setzte so Maßstäbe. FFH ging in Nordhessen auf der 103,7 in Betrieb, da keine Frequenzen für Meißner und Biedenkopf verfügbar waren. So hat sich dort vom Start weg ein guter Empfang etabliert der nicht mit dem vorhergehenden hr-Flickenteppich vergleichbar war.
Wollte man nun die 103,7 entziehen, wäre zu klären ob eine 107,7 überhaupt ausreichend versorgt. Alleine der gezeigte schmale Bereich mit maximaler Strahlungsleistung läßt zweifeln ob man dies so überhaupt eingerichtet hat. Westlich vom Habichtswald könnte es noch ansatzweise klappen, auch wenn Wolfhagen und Volkmarsen sicherlich nicht mehr so gut versorgt werden wie bisher. Nördlich vom Habichtswald reicht das Hohe Lohr aber nicht mehr für eine Versorgung wie sie durch den Sender Habichtswald gegeben ist. Und da nicht nur irgendwo unten an der Diemel.
Ich frage daher: Was reißt ein Standort Hohes Lohr überhaupt? Er muß nörlich einer Linie Sackpfeife - Hohe Lohr übernehmen da dort Angelburg ncht mehr versorgen kann. Aber, nochmals, nur mit 500W? Stimmt das überhaupt? Da bekäme selbst Korbach kaum noch ausreichend was ab, Willingen will man eigentlich da gar nicht erst nennen. So sehe ich dort das Hauptversorgungsgebiet vor allem zwischen Marburg - Vogelsberg - Knüll und hoch Richtung Habichtswald. Sicherlich nicht gänzlich unwichtig seit die 100,3 für planet eingesetzt wird ist.

Wenn man also die 107,7 nur für das Edertal braucht und nur 500W zum Einsatz kommen: Die 103,9 aus MR wäre für das Hohe Lohr auch schön gewesen, sicher 1991 war die 107,7 noch übrig. Bob könnte irgendwas anderes in MR nutzten, ggf. o. g. 101,0. Die 107,7 wäre dann wiederum für den Vogelsberg interessant. Ähnlich angelegt wie damals bei der 104,8 für FFH, diesesmal jedoch für harmony.

von Thomas (Metal) - am 10.03.2017 19:23
Den Hochheideturm aufm Ettelsberg könnten man bei DAB in Betracht ziehen. Es müßte halt nur ein anderer Kanal für den 7b her und man könnte vom Ettelsberg, Habichtswald, Meißner, Sackpfeife und Rimberg rund senden.Ich seh da den 9b als geeignet, der nachdem der Bundesmuxx 2 irgendwann auf 5a gewechselt hat,koordinierbar wäre.
Oder der 9b für Nord und der 7b für Südhessen, was dann aber schade fürs bestehende SFN wäre..Mit 9b könnte man auch den Standort Driedorf Höllberg in Betrieb nehmen, der den Westerwald und den Siegener Raum besser versorgt und den Bereich,wo der ausgeblendete Feldberg nicht mehr hinkommt. Das Gebiet um Dillenburg, Herborn und Teile vom Westerwald lassen sich mit Sicherheit nicht wie bei UKW nur mit Sackpfeife und einem schwachen Feldberg versorgen. Für den Gießener Raum muss dann wohl auch noch der Dünsberg kommen oder ein Gießener Stadtsender.Sorry das ich DAB mit ins Spiel gebracht habe,aber bei UKW ist vom Ettelsberg, wie Badestadt FM schon richtig sagt nix (mehr) koordinierbar.

von PrismaPlayer - am 11.03.2017 09:36
Zitat
BadestadtFM
Ein Sender geht immer irgendwie. Neben Sackpfeife, Rimberg und Hoher Meißner hilft stellenweise sogar der Gr. Feldberg aus. hr2 hat immerhin eine Funzel in Korbach. Und YOU FM kommt vom exponierten Eisenberg bei Korbach.
FFH ist durch das Hohe Lohr in der Tat an kritischen Stellen im Vorteil.

Vermutlich können wir erstmal mit der Überlegung aufhören. Ich schätze deine Schilderung als 100% glaubhaft an. Bei diesen kleinen Leistungen wäre das ganz sicher nicht möglich. Somit wird das gezeigte Diagramm in großen Teilen nicht mit der Realität übereinstimmen.
Ich verweise da auch auf die 106,8 wo auch großes Rätselraten angesagt war. Irgendwann gab es bei der BNetzA in Update und darin war eine weitere Strahlrichtung eingetragen.

von Thomas (Metal) - am 11.03.2017 18:35
Zitat
sup2
Die 107,7 kam ja nicht gleich am Anfang. Das Diagram ist schon gewagt, würde aber im Nordwesten von Hessen sicher etliche Problembereiche auffüllen.
Könnte man diese 107,7 nicht besser am Bollerberg ( NRW ) betreiben ? Damit müssten auch die Winterorte wie Willingen besser versorgt sein.

Da sich das gezeigte Diagramm vom tatsächlichen wohl massiv unterscheidet bleibt alles spekulativ.
Die Krux der 107,7 ist Hohes Lohr gegen Belecke. Da würde ich doch gerne mal von Korbach nach Brilon fahren um den Übergang zu hören ;-) . Vermutung: An der Landesgrenze. Davor und dahinter überraschend wenig Säuselempfang.
Hallenberg: Sicherlich nicht uninteressant, müßte man mal rechnen.

von Thomas (Metal) - am 13.03.2017 06:22
Zitat
PrismaPlayer
Schutz für Stolberg glaub ich nicht, zu weit weg.Und Münster und Kreuzberg haben 200mhz Abstand. Eher sollen Radio Hagen 107.7 und Radio Sauerland 107.6 Sundern geschützt werden.Die gab es schon lange vor der damaligen Leistungserhöhung der 107.7 von FFH

FFH ging 1991 auf der 107,7 in Betrieb. Angeblich, so war im Programm zuhören, wurde die alte Anlage der 100,3 dorthin verbaut. Aber auch das nur als Provisorium. Ca. 1993 wurde die Leistung deutlich erhört, im QTH2 war seither ein Empfang möglich. Sicherlich war schon bei Inbetriebnahme die Um(!)koordinierung abgeschlossen, da auch die 107,7 zu einem nicht realisierten Sender "Dillenburg" gehört. Ob dann noch zur Leistungserhöhung nachkoordiniert wurde, wäre auch interessant.
Die Historie der NRW-Lokalsender muß jemand anders schreiben ;-) .

von Thomas (Metal) - am 13.03.2017 11:41
Hallenberg mit 20kW und Richtstrahlung nach 100° aus 30m (Plattform unterhalb aufgesetztem Mast)

Hallenberg19953W45+155°_200_30m(Hallenberg).jpg

http://www.bilder-hochladen.net/i/9jd1-4gj-3d73.jpg


Nachtrag: Zusammen mit dem Meißner:

Hallenberg19953W45+155°30m_HM105-100kWND130m_200(Hallenberg).jpg

http://www.bilder-hochladen.net/i/9jd1-4gk-1062.jpg

Ja, und wieder: Wolfhagen, Volkmarsen und Hofgeismar... ;-)

von Thomas (Metal) - am 14.03.2017 10:46
Für die Gegenüberstellung:

HW19953WBNetzA(103-7)160m_Hohes Lohr19953WBNetzA(107-7)94m_HM105-100kWND130m_200(Hallenberg).jpg

http://www.bilder-hochladen.net/i/9jd1-4gm-1f8c.jpg

Hohes Lohr19953WBNetzA(107-7)94m_HM105-100kWND130m_200(Hallenberg).jpg

http://www.bilder-hochladen.net/i/9jd1-4gl-f429.jpg

von Thomas (Metal) - am 15.03.2017 11:54
Angeregt durch @BadestadtFM und @Thomas(Metal) bin ich die Sache westlich und östlich vom Kellerwald selbst einmal anhand topographischer Detailkarten durchgegangen.

Meines Erachtens haben Rimberg und Eisenberg (Knüll) nicht nur durch die Borkener und Fritzlarer Ebene, sondern auch noch bis Bad Wildungen und Edertal durchaus Vorteile. Senderketten ohne diese beiden haben auf jeden Fall in Edertal Nachteile aufgrund von Abschattungen nach Westen, Südwesten und nach Nordosten. Das ergibt dann Probleme für Meißner, Habichtswald, Hohes Lohr und Sachpfeife gleichermaßen. In Bad Wildungen könnte noch der Meißner ederabwärts nach Osten aushelfen und in Waldeck wieder die Sackpfeife. In Edertal selbst wäre noch Korbach/Eisenberg interessant.
Hauptsächlich hat die Sackpfeife östlich vom Kellerwald eine Lücke, und Hohes Lohr nördlich davon. Daher ist bei FFH Hohes Lohr kein Heilmittel für eine Kette ohne Habichtswald. Und beim HR macht sich wenigstens in Edertal bemerkbar, daß der Rimberg fehlt.
Mit Rimberg/Eisenberg (Knüll) könnte man sogar auf die starken Habichtswald-Frequenzen verzichten und dort nur einen stärkeren Füllsender lassen oder man arbeitet mit schwächeren Füllsendern in Kassel und Hofgeismar beim HR und Kassel, Hofgeismar und Korbach/Eisenberg bei FFH.
Generell ist natürlich die heutige Situation von der Programmvielfalt her zu bevorzugen, weil über Rimberg und Eisenberg/Knüll mit DLF, You.fm, HR-Info und planet weitere Programme abgestrahlt werden und beide recht zentral liegen.

von Stefan Z. - am 17.03.2017 08:46
Im Großen und Ganzen stimmt die Analyse. Ohne Rimberg ist der Empfang im Edertal in der Tat schlechter als vor der Umstellung, die Sackpfeife schwächelt hier. Irgendwie kommen aber alle an. Bei der schwierigen Topografie ändert sich die Situation ständig, wenn man mobil unterwegs ist.
Der Korbacher Eisenberg macht einen guten Job, die zweite Funzel an der Strother Strasse kann man allerdings vergessen, die geht wirklich nur in der Stadt. Das gilt auch für Fritzlar. Die Programmvielfalt ist jedenfalls beachtlich, wenn man etwas höher wohnt oder unterwegs ist: HR, NDR, WDR, MDR Sachsen-Anhalt und Thüringen, BR, SWR und die entsprechenden Privaten.

von BadestadtFM - am 17.03.2017 09:05
Zitat
Stefan Z.
(...) Edertal Nachteile aufgrund von Abschattungen (...)

Da sollte nachspezifiziert werden. Die Eder hat ein paar Kilometer und die Empfangsverhältnisse sind vielfältig. Ist am Oberlauf Biedenkopf definitiv der Standort der Wahl, so wird man unten an der Talsperre eher Habichtswald oder Meißner nehmen. Um Fritzlar hat früher Rimberg (mit hr1-4) alles ausgestochen, allerdings ohne daß der Meißner wirklich schlecht ging.

von Thomas (Metal) - am 17.03.2017 12:22
OT:

Ich war in den letzten drei Monaten insgesamt 4x in Bad Wildungen, genauer gesagt in einem Hotel in Ungedanken. Beruflich tätig war ich dann aber in Bad Wildungen..
Ich war doch reichlich perplex, was das kleine Sony aus dem UKW-Äther herauszog. Niedersachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, NRW, Hessen (klar) und hauchdünne Überreste aus Bayern. Mobil war Bayern dann kein Problem (wenn auch etwas kippelig). Rheinland-Pfalz war dann ebenfalls einigermaßen genießbar. Krasse Geschichte! Das ist ja noch umfangreicher als bei uns!
Dass selbst solche Funzeln wie N-Joy 94,8 aus Hann-Münden gingen, hat den Spaß dann noch abgerundet. Inselsberg und Brocken hatten dort ziemlich krasse Pegel, MDR Kultur auf 107,8 neben dem Ortssender FFH 107,7 spricht für sich. ffn, Antenne NDS, 1live usw. - alles verfügbar.

DAB war altgewohnt: Bundesmux mit ausreichendem Pegel, Hessen bei genauester Ausrichtung am Fenster überwiegend mit Audio und Thüringen 8B konnte an einer Stelle eingelesen werden. Das war's, mehr wurde es auch nicht.

von Mc Jack - am 17.03.2017 12:23
Zitat
Mc Jack
Ich war in den letzten drei Monaten insgesamt 4x in Bad Wildungen, genauer gesagt in einem Hotel in Ungedanken. Beruflich tätig war ich dann aber in Bad Wildungen..


Na, sowas? Dort übernachte ich schon seit vielen Jahren, wenn ich alle paar Monate beruflich in Fritzlar zu tun habe. Und deine Empfänge kann ich ebenfalls bestätigen. ;)


Zitat
Mc Jack
Nette Gegend. Man sollte sich dort beizeiten mal mit Pavillon, Steckmast, Grill und :drink: auf einem Hügel niederlassen. Für ein WE.


Aber warm anziehen. Die Ecke dort ist sowas von der Sonne verschont... :D

von Manager. - am 17.03.2017 17:57
Zitat
Manager.
Zitat
Mc Jack
Ich war in den letzten drei Monaten insgesamt 4x in Bad Wildungen, genauer gesagt in einem Hotel in Ungedanken. Beruflich tätig war ich dann aber in Bad Wildungen..


Na, sowas? Dort übernachte ich schon seit vielen Jahren, wenn ich alle paar Monate beruflich in Fritzlar zu tun habe. Und deine Empfänge kann ich ebenfalls bestätigen. ;)


Zitat
Mc Jack
Nette Gegend. Man sollte sich dort beizeiten mal mit Pavillon, Steckmast, Grill und :drink: auf einem Hügel niederlassen. Für ein WE.


Aber warm anziehen. Die Ecke dort ist sowas von der Sonne verschont... :D


Ungedanken, der Nabel der DX-Welt. :D
Eine Körner in den Wind zu hängen könnte mich in der Ecke tatsächlich mal locken. ;)

von Mc Jack - am 20.03.2017 10:22
Zitat
Mc Jack
Nette Gegend. Man sollte sich dort beizeiten mal mit Pavillon, Steckmast, Grill und :drink: auf einem Hügel niederlassen. Für ein WE.

Da wäre vielleicht die Weidelsburg bei Wolfhagen interessant. Zumindest vor fast 30 Jahren :-( als ich das letzte mal da war konnte man auf den Turm hoch. Mit entsprechender Ausrüstung sicher lohnenswert, da würde ich Bremen sogar als nicht utopisch einschätzen.

von Thomas (Metal) - am 20.03.2017 11:23
Auf der Weidelsburg ist im Sommer immer ziemlich Betrieb, Schulklassen, Wandergruppen usw. Die Burg wurde in den letzten Jahren vom Land Hessen für 1,1 Mio. saniert und ist geöffnet. Man kann aber nicht bis hoch fahren, ca. 900 m muss man laufen.
Da kann ich hingucken. Da sieht man, wie der Hügel aus der Umgebung herausragt.
[attachment 8934 weidelsburg.jpg]

Auf keinen Fall verpassen sollte man das Café Hasenacker mitten in der Pampa mit seinen XXL-Tortenstücken (3 km Wanderweg).
[attachment 8935 hasenacker.jpg]

von BadestadtFM - am 20.03.2017 11:53
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