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Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren, 2 Monaten
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HansEberhardt, Stefan Z., dxbruelhart, oli84, Sascha_Berlin, Wasat, Marcus., Kay B, Hempe, quasselradio, iro

Alte Frequenzlisten LW, MW, KW, UKW und TV im Web - 1953 - 1974

Startbeitrag von dxbruelhart am 15.05.2013 12:20

Durch die A-DX Liste bin ich auf diesen Fundus alter Frequenzdaten gestossen: Die Universität Illinois Urbana-Champaign hat Broadcasting stations of the world. - Ausgaben 1953 - 1974 publiziert im Web; die ersten Jahre enthalten nur LW, MW und KW Sender, ab den 60er Jahren aber auch UKW und TV-Senderlisten. Da findet sich viel interessantes, sicher auch für manchden von uns:
http://hdl.handle.net/10111/UIUCOCA:Serial/broadcastingstat

Antworten:

Sehr interessant.

von Kay B - am 15.05.2013 12:57
Danke dxbruelhart ,da habe ich Pfingsten was zu lesen! :xcool:

Gruss - Hempe :cheers:

von Hempe - am 15.05.2013 17:37
Interessant wäre für mich der Stand um etwa 1979. Gibts da auch so was im Netz?

von HansEberhardt - am 15.05.2013 17:50
Ebenfalls recht lecker: http://www.americanradiohistory.com

von quasselradio - am 15.05.2013 18:03
sehr interessant. Weiß jz endlich die Leistung des ehemaligen GNS Sender Winterbeg. 330kW für das ZDF auf K32 und 430 kW für SW3 auf K42.

von Marcus. - am 15.05.2013 18:15
Wissen ist vermutlich übertrieben. Aber einen Anhaltpunkt hast Du auf jeden Fall. Auch bei Angaben im WRTH kann man ja nicht sagen: SO war das und nicht anders. Oftmals war es doch anders als gedruckt.
Wie ist denn die Zuverlässigkeit der Angaben bei Broadcasting Stations of the World einzuschätzen?

Gesamt übrigens 912 MB als pdf-Versionen.

von iro - am 15.05.2013 18:42
Weil das hier gerade zum Thema paßt:

Ich suche eine alte Analog-TV-Sendertabelle für Deutschland von 2002.

Ich glaube, daß das Format Excel oder PDF war. Es kann sein, daß hier schon einmal der Link hereingestellt wurde, ich weiß aber nicht mehr, wo.
Wer kann mir helfen ?
Danke.

von Stefan Z. - am 16.05.2013 14:27
Zitat
Stefan Z.
Weil das hier gerade zum Thema paßt:

Ich suche eine alte Analog-TV-Sendertabelle für Deutschland von 2002.


Meinst du diese hier (nach unten scrollen)? http://www.ukwtv.de/fmlist/frame_tvlist.htm

von oli84 - am 16.05.2013 15:00
@oli84:
Danke, aber da gab es noch eine Excel-Liste mit Fußpunkhöhen, Antennenhöhen über Grund, Hauptstrahlungsrichtung usw.

von Stefan Z. - am 16.05.2013 15:31
Du meinst die TV-List von Udo Isaenko, ich habe sie auf meiner Dropbox öffentlich: https://www.dropbox.com/s/s862eryeffkk123/TvList.xls_2.xls

von dxbruelhart - am 16.05.2013 16:10
@Christian Bruelhart:
Das ist sie, vielen Dank !!!

von Stefan Z. - am 17.05.2013 06:38
Zitat
dxbruelhart
Du meinst die TV-List von Udo Isaenko, ich habe sie auf meiner Dropbox öffentlich: https://www.dropbox.com/s/s862eryeffkk123/TvList.xls_2.xls

Was bedeuten die Werte bei Offset und Standard.

von HansEberhardt - am 17.05.2013 10:54
Zitat
HansEberhardt
Zitat
dxbruelhart
Du meinst die TV-List von Udo Isaenko, ich habe sie auf meiner Dropbox öffentlich: https://www.dropbox.com/s/s862eryeffkk123/TvList.xls_2.xls

Was bedeuten die Werte bei Offset und Standard.


-Trägerfrequenzversatz in 1/12 der Zeilenfrequenz, also ca. 1,3kHz pro Schritt, x P bedeutet Versatz zu höherer Frequenz um x mal 1,3kHz, M entsprechend zu niedriger
-Fernsehsystem, siehe z.B.

von Sascha_Berlin - am 17.05.2013 16:34
Zitat
HansEberhardt
Was bedeuten die Werte bei Offset und Standard.


Standard:
Es gibt bzw. gab unterschiedliche Ausstrahlungsnormen. Es gab Unterschiede im Kanalabstand, Abstand zwischen Bild- und Tonträger, Modulation (meist Ton FM, Bild AM, aber es gab auch die umgekehrte Version z.B. bei den Franzosen). Es gab auch noch negative und positive Bildmodulation. Insgesamt waren das 14 Übertragungsstandards, die mit den Buchstaben A bis N bezeichnet wurden.

Offset:
Wegen der dichten Belegung der TV-Kanäle waren gegenseitige Störungen zwangsläufig. Das äußerte sich vor allem in Streifen und Mustern im Bild. Um diese Störungen gering zu halten, wurden die Bildsignale bei den meisten Sendern gegenüber der Nominalfrequenz geringfügig versetzt gesendet. Der Trägerversatz wurde dabei aus dem Vielfachen von 1/12 der Zeilenfrequenz 15,625 kHz gebildet. Ein Versatz von z.B. 4M (M=Minus, P=Plus) bedeutet, dass die Frequenz des Bildträgers um 4/12*15,625kHz=5,208kHz unter der nominalen Bildträgerfrequenz liegt.

von Wasat - am 17.05.2013 16:44
Danke euch beiden.

von HansEberhardt - am 17.05.2013 18:43
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