Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Radioforum
Beiträge im Thema:
72
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
Hunsrücker, Funkohr, RheinMain701, Martyn136, alzarius, Rheinländer, SK1, Natrium, HeibelA, Lorenz Palm, ... und 20 weitere

UKW Sender mit der größten Reichweite

Startbeitrag von alzarius am 01.06.2013 17:26

Mich würde mal interessieren, welcher UKW-Sender in Deutschland die größte Reichweite hat.
Ich meine die geographische Reichweite (in Sachen Sender, der die meisten Menschen erreicht, wäre die Antwort wohl Langenberg).

Die 50 interessantesten Antworten:

Die Antenne1 auf der 103.4 (ehemals RT4 Reutlingen) ist bis in Vorarlberg gut zu hören.
Das sind immerhin in Richtung Südost ca. 200km

von lindau42 - am 01.06.2013 17:37
Brocken und Torfhaus gehen hier in Nordbaden in 300 km Entfernung mit viel Fading problemlos, auf dem Heilbronner Wartberg war damals bei mießen Wetter mit dem Degen prima NDR2 auf 92,1 zu hören.

Der Wendelstein aus ähnlicher Distanz geht hier auf 93,7 ständig.

von DX-Matze - am 01.06.2013 17:39
Der Ochsenkopf hat klar die grösste dauerhafte gegraphische Reichweite; nach Westen reicht er bis in die südwestlichen Niederlande (Westkapelle) - 612 km, im Süden reicht er bis zum Alpenhauptkamm (gehört z.B. in Uster bei Grünten-Abschaltung und DRS-Senderausfall - 374 km), auch in Bern (470 km) - aber auch in Oberösterreich unmittelbar am Alpenhauptkamm; nach Norden reicht er bis nach Südschweden, in Lund kann er ebenfalls gehört werden (639 km), auch an anderen Orten in Südschweden ist er dauerhaft empfangbar. So ist der Ochsenkopf wirklich der deutsche Reichweitenkönig.

von dxbruelhart - am 01.06.2013 18:20
Zitat
Marcus.
Die Frage ist Reichweite nach Einwohner oder Fläche?

Bei Einwohner dürfte Langenberg vorne liegen.

Hättest du den Thread gelesen, dann wüsstest du das.

von RheinMain701 - am 01.06.2013 18:57
sry habe ich überlesen.

Wenn wir den Blick mal nach Europa wenden und nicht nur auf D, würde ich noch gerne den Pic du Midi in die Runde werfen.

Mit Antenne 3000 m über N.N. deckt er den ganzen Südwesten Frankreich ab. Rund 14 % der Fläche von Frankreich werden Dauerhaft abgedeckt.

In D ist es der Brocken, da dieser ja schön Zentral steht im Gegensatz zum Wendelstein und Zugspitzte (die ja nur nach Norden sendet, zumindest AB).

Pic du Midi hat ja auch das Problem, dass der Sender quasi am Rand des Versorgungsgebiet steht

von Marcus. - am 01.06.2013 19:11
Zitat
Chief Wiggum
Ist das jetzt der 10. oder der 11. Thread zu genau diesem Thema ? :joke:

Das kommt alle paar Monate mal hoch.

von Hunsrücker - am 01.06.2013 20:30
Ich bin schon seit längerer Zeit auf der Suche nach einem Ort in meiner Gegend wo der Empfang von RTL 89.0 möglich ist, aber leider hab ich bislang noch keinen gefunden. :(

von Martyn136 - am 02.06.2013 01:25
Eine Frage zum Raichberg: gilt das nur für Antenne1 (103,4 MHz)?
Ich war früher häufig am Bodensee im Urlaub, und zu Zeiten von SWF & SDR habe ich auch öfters probiert, dort über UKW den SDR zu empfangen. RT4 kam rein, aber die SDR-Sender nicht. Vielleicht lag/liegt das an der Richtcharakteristik von RT4/Antenne1?

von alzarius - am 02.06.2013 07:17
Das liegt daran, daß der raichberg ein SWF-Standort war. SDR wurde von dort nie abgestrahlt, die SWF-Programme vom Raichberg dürftest Du aber wohl empfangen haben.

Raichberg war unter anderem für die Versorgung des Stuttgarter-Raumes mit den SWF Programmen "zuständig". Ein wahnsinnig guter Sendestandort ist er aber eigentlich nicht. Schon in der Gegend um Tuttlingen (ca. 40km südlich vom Sender) kommt er relativ schlecht rein, wenn man nicht gerade auf einem Berg steht. Der Hornisgrinde ist da in BaWü bedeutend Reichweitenstärker.

von bugi - am 02.06.2013 07:59
Zitat
bugi
Raichberg war unter anderem für die Versorgung des Stuttgarter-Raumes mit den SWF Programmen "zuständig".


Ich bin verwirrt. Ich hatte gedacht, dass Stuttgart und Umgebung für den SDR vorgesehen waren. Wieso sollte man da auch noch gleichzeitig den SWF verbreiten? Dann würden ja SDR1 und SWF1 bzw. SDR3 und SWF3 gegeneinander konkurrieren.

von alzarius - am 02.06.2013 08:21
Zitat

Ich bin verwirrt. Ich hatte gedacht, dass Stuttgart und Umgebung für den SDR vorgesehen waren. Wieso sollte man da auch noch gleichzeitig den SWF verbreiten? Dann würden ja SDR1 und SWF1 bzw. SDR3 und SWF3 gegeneinander konkurrieren.

Das haben sie ja auch getan.
Aber "gleichzeitig", also von gleichen Senderstandorten wurden die nicht abgestrahlt.
SWF "für" SDR-Gebiet: Hauptsächlich Raichberg, Hornisgrinde und Donnersberg.
SDR "für" SWF-Gebiet: Hauptsächlich Stuttgart, Heidelberg und Ulm.

von Schwabinger - am 02.06.2013 08:48
Es gab immer schon eine gewisse Konkurrenz zwischen dem SDR und dem SWF, und so war es nicht unüblich, dass in einigen Regionen beide zu empfangen waren. Der SWF hatte ja noch den Vorteil, Rheinland-Pfalz zu besitzen und so den SDR quasi umzingeln zu können, dafür hatte der SDR Grenzstandorte aufgebaut die weit in das Feindland hineinreichten (Heidelberg...).

von RheinMain701 - am 02.06.2013 08:53
Von einigen Ausnahmen abgesehen (wie z.B. Freiburg und Konstanz) waren in der Mehrzahl der größeren Städte in BaWü und RP beide recht gut empfangbar.

In Karlsruhe, wo ich eine zeitlang gewohnt habe, hatte man den Eindruck, daß deutlich mehr SWF gehört wurde als SDR, obwohl man an SDR zahlte. SDR war eben der "Schwaben-Sender" und die Badener waren eben keine Schwaben-Fans. Daß es aber sogar ernsthafte Separatisten gab, die die Wiederabspaltung Badens von Württembergs forderten, hab ich auch erst bei der Sonnenfinsternis 1999 mitbekommen. Da standen sie an der engsten Stelle, gleich neben den Abtreibungsgegnern.

von bugi - am 02.06.2013 10:12
Wenn wir schon beim SWR bzw. seiner Vorgänger sind.
Aalen gehört für mich auch zu den reichweitenstärksten Sendern, wenn auch nicht der Stärkste.
Aalen geht auf seinen wenig interferenzbelasteten Frequenzen vom Rhein-Main-Gebiet bis zu den Alpen und deckt somit weite Teile Süddeutschlands ab. Mit Ausnahme des SW von BW und des äußersten SO Bayerns.

von HeibelA - am 02.06.2013 10:35
Zitat
HeibelA
Aalen geht auf seinen wenig interferenzbelasteten Frequenzen vom Rhein-Main-Gebiet bis zu den Alpen und deckt somit weite Teile Süddeutschlands ab. Mit Ausnahme des SW von BW und des äußersten SO Bayerns.

Für die 50 kW kommt er auf jeden Fall sehr weit. Auch die Nordhelle mit nur 35kW schafft es erstaunlich weit, die wurde schon in Baden-Württemberg empfangen ohne Tropo.

von Hunsrücker - am 02.06.2013 11:31
Hab einen Franzosen beizutragen, der an bestimmten Stellen Nürnbergs dauerhaft also "ohne Tropo" geht.
Versuch schon seit geraumer Zeit RDS zu Identifizierung zu kriegen, kann aber leider an der besagten Exponierten Stelle nicht anhalten (Frankenschnellwegbrücke über die Südwesttangende).

Vieleicht kann mir ja mel einer helfen.
Frequenz ist die 101,4.
Radio SAW aus Leipzig Wiederau muss exakt ausgeblendet sein.

von SK1 - am 02.06.2013 12:55
Hm...FMLIST gibt 40 Franz. Sender und 5 Belgische auf der 101,4 an.
Schweeere Frage.
Naja muss mich wohl doch mal mit Warnblinke auf´n Seitenstreifen stelln und auf RDS Warten.

Nachtrag:
Hab grad Nachgesehn, sind ja nur 260 Kilometer falls es Straßburg ist.
Also eigentlich Unspektakulär.
Interesant isses trotzdem.

von SK1 - am 02.06.2013 13:14
@SK1: Das ist mit ziemlicher Sicherheit France Bleau Alsace aus Straßburg. Der geht auch in den Höhenlagen östlich von Stuttgart noch mit trennscharfen Empfängern.
@Hunsrücker: Nordhelle-Empfang kann ich im Stuttgarter Raum bestätigen. Ist daher auch ein Standort, der ziemlich weit geht.

von HeibelA - am 02.06.2013 13:24
Jo, danke, hab grad nochmal bei FMLIST reingesehn.
Straßburg ist auch der stärkste Sender auf dieser Frequenz.
Wird er dann wohl auch sein.
Trotzdem ganz Interesant, ohne Tropo sind 260 Kilometer vileicht nicht Spektakulär, aber garnicht mal schlecht.

von SK1 - am 02.06.2013 13:31
Zitat
bugi
In Karlsruhe, wo ich eine zeitlang gewohnt habe, hatte man den Eindruck, daß deutlich mehr SWF gehört wurde als SDR, obwohl man an SDR zahlte. SDR war eben der "Schwaben-Sender" und die Badener waren eben keine Schwaben-Fans.
In Karlsruhe gab es sie Besonderheit, dass man zwar zum SDR-Gebiet gehörte, der SWF aber dank der Hornisgrinde bedeutend besser zu empfangen war als der SDR über Konigsstuhl und Mühlacker. Im Gegenzug war auf der schwäbischen Alb der SDR häufig auch im SWF-Gebiet besser zu empfangen als der SWF.

von freiwild - am 02.06.2013 13:38
Jup sorry, Wiederau war die 104,9.
Die geht dann aber nicht mehr als Normalempfang durch.
Da muss schon etwas Tropo sein.

von SK1 - am 02.06.2013 14:20
Zitat
RheinMain701
Straßburg? Der geht auch erstaunlich weit wenn man bedenkt, dass er praktisch im Tal steht.


Wenn es um französische Standorte geht, die am weitesten nach Deutschland hineinreichen, würde ich Mühlhausen vermuten. Der geht hier in der Region "ständig scatternd".

von Lahnwelle - am 02.06.2013 16:16
Zitat
Lahnwelle
Wenn es um französische Standorte geht, die am weitesten nach Deutschland hineinreichen, würde ich Mühlhausen vermuten. Der geht hier in der Region "ständig scatternd".

Ja, kann ich bestätigen und wurde hier im Forum ja auch öfter schon erwähnt: Die 88,6 geht hier ebenfalls "ständig scatternd" bei einer Entfernung von knapp 330 km und nicht optimal freier Sicht Richtung Süden.

von Funkohr - am 02.06.2013 16:52
Zitat
Funkohr
Die 88,6 geht hier ebenfalls "ständig scatternd"

Kann ich für meinen QTH bestätigen. Hier sind es immerhin 212 km.
Die Programme aus Strasbourg/TDF Nordheim gehen hier alle ständig mit O=2-3, an einigen Stellen in Birkenfeld geht TDF Nordheim sogar mit RDS. Einzig die 104,4 hat mit erheblichen Störungen durch WDR4 auf gleicher Frequenz zu kämpfen.

von Hunsrücker - am 02.06.2013 19:07
Der Brocken kann in Westfalen mit jeder 3-Ele Dachantenne immer schon ohne Schwankungen rund um die Uhr gehört werden. Somit kann sich auch niemand rausreden, er hätte die DDR-Sender nicht hören können. Selbst im Kabelnetz der alte TelePost war RadioDDR vom Brocken perfekt drin.

Brocken und der höchste deutsche Senderstandort , die Zugspitze ( nicht der Wendelstein ) sind Spitzenreiter in punkto Reichweite.

von sup2 - am 02.06.2013 20:06
Zitat
_Hartmut_
...ja da hab ich auch mal herumexperimentier und es kommt halt aufs wetter an...

Die 98,0 - Brocken geht hier nicht sehr oft.
Dafür ist 87,9 MDR-Frisör Inselsberg hier so gut wie dauerhaft zu empfangen.
Der Ochse scattert trotz Slam!Fm auf 99,4 sehr oft hoch! :spos:

Die am weitest entferntesten Sender die an manchen Ecken dauerhaft gehen sind hier Grosser Feldberg, Patscherkofel und Votice-Mezivrata. Bei Tropo hab ich auch schon mal Grünten und Säntis empfangen.

Aber der Brocken (zumindest RTL 89.0) will irgendwie nicht. :(

von Martyn136 - am 02.06.2013 21:11
Die 91.5 dürfte in meiner Gegegend absolut unmöglich sein, da zwischen Radio Impuls auf 91.4 (Plzen-Krasov) und Bayern 2 auf 91.6 (Hoher Bogen) eingekeilt. Da kommt sicher nichts durch.

von Martyn136 - am 03.06.2013 01:54
Noch mal zu Brocken! ich bin in Geesthacht bei Hamburg groß geworden! Die Brocken Programme konnten immer mit einfachster Ausrüstung in mittlerer bis guter Qualität gehört werden. Habe so um 1992 immer "MDR LIFE", den Vorläufer von "Jump" auf der 91,5 gehört! Selbst im Auto ist er dort fast beifahrertauglich zu hören! Die 91,5 und 94,6 gehen am besten. Die 89,0 ist stationär auch gut zu hören, mobil jedoch stört das "Deutschlandradio" auf 89,1!
Die 91,5 und 94,6 sind ebenfalls in mittlerer Qualität noch am meinem derzeitigen Wohnort hier in Hamburg zu vernehmen, allerdings nicht mehr beifahrertauglich, es sei den es herrschen gute Bedienungen! Hier in HH kommt auch fast immer DR3 auf 92,6 rübergescattert mit sehr lauter Mosdulation und auch RDS kommt oft mit durch. Nochmal zum Brocken: Zu DDR Zeiten war in unser Region um Hamburg DDR Fernsehempfang sehr gut von Schwerin (K11) , das war das 1.der DDR. Das 2. wurde über Antenne so gut wie nie von Schwerin(K29) geholt, da das ZDF auf K30 sehr stark gestört hat. In meinem jugendlichen Alter habe ich bei DX oft am Loewe Fernseher meiner Eltern ausprobiert, was so "reinkam". DDR 2 hatte ich eigentlich immer, wenn auch stark angerauscht vom Brocken(K34). Bei gehobenen Bedienungen dann auch fast Ortssender Qualität, obwohl unsere UHF Antenne (das war so einen Gitterantenne) exakt auf Hamburg (Heinrich -Hertz -Turm) ausgerichtet war! ich tippe mal ,auf eine Nebenkeule vom Brocken. K6 ging so gut wie gar nicht vom Brocken, wir hatte auch nur eine kleine VHF Antenne für ARD auf Moorflett, die war auch noch unter Dach, da man die ARD schon mit einem nassen Bindfaden empfing. Auf der anderen Seit der Elbe, also in der Marsch ,konnte der Brocken schon mit einer Zimmerantenne rauschfrei und in Farbe gesehen werden. DDR 1 holten sich die Leute da von Schwerin (K11) und das 2.DDR FS kam dann vom Brocken. Später hatten wir Kabel , woher da DDR2 geholt wurde weiß ich nicht mehr, aber ich tippe auf Schwerin! Die erste Zeit hatte die DBP damals nämlich Probleme mit "Durchschlägen" vom ZDF, was aber später beseitigt wurde

von kampfkater - am 03.06.2013 07:44
@sup2: Na, also die Zugspitze ist vielleicht der höchste deutsche Senderstandort (aber auch nur für Antenne Bayern gerichtet mit 2kW), die Reichweite find ich jetzt aber gar nicht so toll. Da ist der Wendelstein mit 100kW ein anderes Kaliber.

von Peter Schwarz - am 03.06.2013 12:14
@Hunsrücker: Vor Jahren scannte ich mal mit dem Autoradio am Friedhofsparkplatz in Rinzenberg. Von Tropobedingungen merkte ich nichts, jedoch war auf 93,7 der Wendelstein ohne Fading hörbar: 421 km. Ich muss mal wieder bei Gelegenheit dorthin fahren, wie ich auch noch so viele andere Stellen in meiner Heimat nach 6 Jahren im württembergischen Exil "besuchen" sollte...

von Natrium - am 03.06.2013 17:13
Zitat
MoselSaarRuwer
@Hunsrücker: Vor Jahren scannte ich mal mit dem Autoradio am Friedhofsparkplatz in Rinzenberg. Von Tropobedingungen merkte ich nichts, jedoch war auf 93,7 der Wendelstein ohne Fading hörbar: 421 km. Ich muss mal wieder bei Gelegenheit dorthin fahren, wie ich auch noch so viele andere Stellen in meiner Heimat nach 6 Jahren im württembergischen Exil "besuchen" sollte...

:eek: Das ist wirklich spektakulär wenn es unter Normalbedingungen stattfand. Die 93,7 ist natürlich hier in der Region eine weitgehend freie QRG, sofern sie nicht durch die 93,6 Scharteberg gestört wird. Ich selbst habe in Rinzenberg noch nicht ausführlich gescannt, wohl aber auf einer Anhöhe bei Gollenberg schon bei Normalbedingungen den Ochsenkopf mit Bayern 2 auf der 96,0 mit RDS empfangen, das fand ich schon großartig. Der Wendelstein ist natürlich nochmal ganz anderes Kaliber...

von Hunsrücker - am 03.06.2013 19:40
Was die "Alpensender" betrifft hat imho die 107.7 vom Hochries (Antenne Bayern) die grösse Reichweite. Die geht imho deutlich besser als die Wendelsteinfrequenzen.

Weis jetzt aber nicht ob es am Stadort liegt oder die 107.7 einfach weniger Gleichkanalbelegungen hat als die Wendelsteinfrequenzen.

von Martyn136 - am 03.06.2013 21:52
Zitat
Martyn136
Was die "Alpensender" betrifft hat imho die 107.7 vom Hochries (Antenne Bayern) die grösse Reichweite. Die geht imho deutlich besser als die Wendelsteinfrequenzen.

Die Wendelstein BR-Frequenzen senden ja alle mit 100kW Leistung, Antenne Bayern von der Hochries aber nur mit der halben Sendeleistung. Dafür kommt letztere_ erstaunlich weit raus, ist selbst in weiten Teilen Ostwürttembergs noch beifahrertauglich zu hören (wie auch die Wendelstein-Frequenzen), solange Stuttgart nicht "dazwischenfunkt". ;) Wie weit ersie nach Osten/Nordosten geht weiß ich nicht.
edit: Geschlechtsumwandlung der Hochries zurückgenommen

von Hunsrücker - am 04.06.2013 12:03
Zitat
Hunsrücker
auf einer Anhöhe bei Gollenberg schon bei Normalbedingungen den Ochsenkopf mit Bayern 2 auf der 96,0 mit RDS empfangen/quote]

Klasse! Da muss ich auch mal hin. Die ganzen Orte oberhalb Birkenfeld Richtung Erbeskopf haben ja den Vorteil, dass der Hunsrückhauptkamm die Gegenrichtung, also Nordwest, abschirmt. Auf der anderen Hunsrück-Seite ist da auf der 93,7 natürlich Sint-Pieters-Leeuw absolut nicht exotisch. Und auf der 96,0 kämen gleich mehrere Sender in Frage.


von Natrium - am 04.06.2013 17:45
Was den Normalempfang betrifft, so tippe ich auch auf den Brocken, in dessen Sendegebiet mehrere größere Städte wie Hannover, Braunschweig, Magdeburg, Halle und Leipzig liegen. Selbst hier in Hamburg gibt es Stellen, die nach Süden exponiert sind (Blankenese, Altengamme), wo sogar mit Teleskopantenne sämtliche Brocken-Frequenzen gehen. Als ich noch im Hamburger Westen gewohnt habe, habe ich mit einem einfachen Radiorekorder das damalige MDR LIFE und SAW gut hören können. In meiner jetzigen Wohnung im Stadtteil Hamm im östlichen Hamburger Innenstadtbereich geht zumindest die 97,4 ständig im E5. Die anderen Frequenzen, insbesondere 91,5 und 101,4 gehen zwar nicht ständig, aber sehr häufig.

Wenn man bei dem Sender mit der größten Reichweite DX-Empfänge mitberücksichtigt, wären auch der Hohe Meißner und der Feldberg im Taunus weitere Kandidaten. Beide konnte ich mit dem E5 sowohl an der Nordsee als auch in den Alpen schon empfangen.

Hochries mit höherer Reichweite als Wendelstein?
Aus norddeutscher Sicht muß ich dies klar verneinen.Wendelstein auf 93,7 konnte ich selbst hier im Norden schon als Scatter an verschiedenen Standorten im E5 empfangen. Von der Hochries habe ich hier oben noch nie etwas empfangen können. Auch wenn ich im Urlaub mal in der Mitte oder im Südwesten Deutschlands war, kam der Wendelstein manchmal durch, die Hochries dagegen nicht.

von Lorenz Palm - am 04.06.2013 18:15
Zitat
MoselSaarRuwer
Zitat
Hunsrücker
auf einer Anhöhe bei Gollenberg schon bei Normalbedingungen den Ochsenkopf mit Bayern 2 auf der 96,0 mit RDS empfangen/quote]

Klasse! Da muss ich auch mal hin.


Ich kann dir auch genau sagen wo ich den Ochsenkopf empfangen konnte:
http://goo.gl/maps/ATxur
Dazu ist natürlich ein trennscharfes Empfangsgerät erforderlich, da auf der 95,9 SWR4 LU vom Weinbiet ebenfalls mit RDS reindrückt. Aber keine Garantie dass der heute dort auch noch geht! ;)

Zitat
2
Die ganzen Orte oberhalb Birkenfeld Richtung Erbeskopf haben ja den Vorteil, dass der Hunsrückhauptkamm die Gegenrichtung, also Nordwest, abschirmt.

Vorteil, aber auch Nachteil. Bei Tropo kommt nur selten was aus Norden während jede Menge französische Sender, BW, Bayern und Österreich schon bei mäßigem Tropo hier ankommen. Zudem könnte ich "ohne Hunsrück" WDR4 und die anderen Programme vom Sender Eifel-Bärbelkreuz wohl wesentlich besser empfangen. Die sind hier nicht beifahrertauglich aufzunehmen, zumal auf der 104,4 meist Frankreich dominiert. Das wird im Nachbarkreis St.Wendel vermutlich noch extremer sein.

Zitat
3
Auf der anderen Hunsrück-Seite ist da auf der 93,7 natürlich Sint-Pieters-Leeuw absolut nicht exotisch.

Auch NL Sender müssten dort empfangbar sein, die gehen teils schon auf den Hunsrückhöhen. Und das wallonische RTBF aus Leglise knallt schon kurz nach der Abzweigung Oberhambach auf der B269 mit RDS rein und vermiest noch vor den Grenzen des Zuständigkeitsbereiches (Lkr. BIR) den Empfang von Radio Idar-Oberstein. Was natürlich nicht nur Nachteile hat. ;)

Zitat
4
Und auf der 96,0 kämen gleich mehrere Sender in Frage.

Das sind doch Ri. Norden zumeist nur Funzeln oder? Grundnetzsender fallen mir keine ein, außer Helpterberg, aber das ist wohl zu weit entfernt.

von Hunsrücker - am 04.06.2013 18:44
die 107,7 müßte ich mal Testen, dürfte aber wegen Antenne AC 107,8 oder Big FN 107,6 nicht gehen :mad:

daher bleibt die 93,7 die einzigste frequenz die hier von den alpen überhaupt noch empfangbar ist, wenn auch net immer durchgehend

von Rheinländer - am 04.06.2013 18:54
Zitat
Hunsrücker
Auch NL Sender müssten dort empfangbar sein, die gehen teils schon auf den Hunsrückhöhen. Und das wallonische RTBF aus Leglise knallt schon kurz nach der Abzweigung Oberhambach auf der B269 mit RDS rein und vermiest noch vor den Grenzen des Zuständigkeitsbereiches (Lkr. BIR) den Empfang von Radio Idar-Oberstein. Was natürlich nicht nur Nachteile hat. ;)

Die 91,5 von dort hatte ich schon in KL empfangen. Da scheint nur das Donnersberg-Massiv eine Grenze nach Osten darzustellen.

von RheinMain701 - am 04.06.2013 19:03
Zitat
Hunsrücker

Zitat

Und auf der 96,0 kämen gleich mehrere Sender in Frage.


Das sind doch Ri. Norden zumeist nur Funzeln oder? Grundnetzsender fallen mir keine ein, außer Helpterberg, aber das ist wohl zu weit entfernt.

Mir fallen da noch nicht mal Funzeln ein. Welche sind denn da gemeint? Ich wohne ja sozusagen "nördlich des Hunsrück", zumindest sehr grob.:) Die 96,0 ist hier völlig frei. Bei Tropo veriirt sich dann mal der Ochsenkopf hier hin.

Zitat
Rheinländer

die 107,7 müßte ich mal Testen, dürfte aber wegen Antenne AC 107,8 oder Big FN 107,6 nicht gehen :mad:

daher bleibt die 93,7 die einzigste frequenz die hier von den alpen überhaupt noch empfangbar ist, wenn auch net immer durchgehend

Bei Tropo habe ich die 107,7 auch schon mal loggen können. Zu diesem Zeitpunkt ging die 93,7, so weit ich mich erinnere, aber noch etwas besser.

von Funkohr - am 04.06.2013 19:11
Zitat
Funkohr
Mir fallen da noch nicht mal Funzeln ein. Welche sind denn da gemeint? Ich wohne ja sozusagen "nördlich des Hunsrück", zumindest sehr grob. Die 96,0 ist hier völlig frei. Bei Tropo veriirt sich dann mal der Ochsenkopf hier hin.

1LIVE Arnsberg; WDR2 Ibbenbüren; WDR2 Lübbecke - sind aber nur sehr schwache Funzeln die mit Sicherheit wenn überhaupt nur an exponierten Stellen nördlich des Hunsrücks (sprich: (Rhein-)Mosel-Region+Südeifel) empfangbar sind. Ich habe auf der 96,0 hier bisher nur den Ochsenkopf empfangen können (außer vllt. bei Es mal was anderes), der geht bei jedem kleinsten Tropo meist schon mit RDS, genauso wie Stuttgart, Aalen oder Mulhouse.

An der südlichen Mosel kann man aber u.U. die Mettlach-Funzel von SR 3 Saar empfangen.

von Hunsrücker - am 04.06.2013 19:36
@fatal error
Die 107,8 geht an diesen südexponierten Standorten auch ständig. Ansonsten geht sie in Hamburg aber nur bei Tropo.

von Lorenz Palm - am 04.06.2013 19:42
Hi! :) Der UKW-Sender der Zugspitze des Landesprogramms Antenne Bayern kommt vom Norden auf der 102.7 MHz deutlich früher (vor Nürnberg) als die 107.7 von der Hochries, in den Gebieten (paar KM vor Nürnberg) wo die Zugspitze hörbar ist und die Hochries Schwierigkeiten hat kommt Wendelstein nahezu mit gutem Signal (RDS).

von yb_tnA - am 04.06.2013 19:45
Zitat
Hunsrücker
Ich habe auf der 96,0 hier bisher nur den Ochsenkopf empfangen können...

Dito.

Zitat
Hunsrücker
1LIVE Arnsberg; WDR2 Ibbenbüren; WDR2 Lübbecke

Klar, diese Funzeln sind mir auch bekannt.
Es würde mich aber sehr wundern, wenn sie im Hunsrück selbst an einem nach Norden exponierten Standort zu empfangen wären.
Lübbecke halte ich für völlig unmöglich, da direkt nördlich hinterm Wiehengebirge gelegen und schon wenige km südlich kaum noch aufzunehmen.
Arnsberg muss das Sauerland überwinden, auch sehr unwahrscheinlich.
Und Ibbenbüren: 50W nach Süden von der Landesgrenze NRW/Niedersachsen aus hört sich im Hunsrück auch schwierig an.

von Funkohr - am 04.06.2013 19:55
Zitat
Funkohr
Zitat

Und auf der 96,0 kämen gleich mehrere Sender in Frage.


Das sind doch Ri. Norden zumeist nur Funzeln oder? Grundnetzsender fallen mir keine ein, außer Helpterberg, aber das ist wohl zu weit entfernt.


Ja, damit meinte ich tatsächlich Funzeln wie beispielsweise La-Roche-en-Ardenne, Châtillon-sur-Seine oder Châlons-en-Champagne, aber auch ein 10 kW-Sender aus Paris. Ausgetestet habe ich das alles bisher nicht aber ich halte einen Empfang dieser Sender keinesfalls für abwegig.

von Natrium - am 04.06.2013 20:02
@MoselSaarRuwer:
Das Zitat war von Hunsrücker, nicht von mir. Macht (aus meiner Sicht) aber nix.

Zitat
MoselSaarRuwer
Ja, damit meinte ich tatsächlich Funzeln wie beispielsweise La-Roche-en-Ardenne, Châtillon-sur-Seine oder Châlons-en-Champagne, aber auch ein 10 kW-Sender aus Paris. Ausgetestet habe ich das alles bisher nicht aber ich halte einen Empfang dieser Sender keinesfalls für abwegig.

Ah, die belgischen und französichen Funzeln hatte ich nicht auf dem Schirm. Haben sich bei mir aber auch bisher "noch nicht vorgestellt".

von Funkohr - am 04.06.2013 20:14
Warum Sendet man eigentlich nicht vom Lohmar-Birk Funkturm? die ganzen WDR radioprogramme? Der sendeturm steht doch viel höher, und käm auch deutlich besser raus, als der venusberg

von Rheinländer - am 25.09.2013 17:51
Ich war völlig baff, als ich zum Pieseln auf dem Rasthof Uttrichhausen an der A7 bei Fulda Rast machte ( Westseite bei den Toiletten ) und noch auf meinen Kollegen wartete. Gelangweilt scannte ich herum und fand neben B3 auf 96,2 den Giel am Morgen. Markelo strahlt weit !
Ein Blick auf die 104,6 brachte Radio2. RDS wurde angezeigt, aber nicht decodiert.
Als wir das Auto bewegten, verschwanden beide Sender schnell wieder. Der Kreuzberg war offenbar abgeschattet, sonst wäre die 96,2 sicher nicht möglich gewesen.

von sup2 - am 25.09.2013 18:54
Zitat
Rheinländer
Warum Sendet man eigentlich nicht vom Lohmar-Birk Funkturm? die ganzen WDR radioprogramme? Der sendeturm steht doch viel höher, und käm auch deutlich besser raus, als der venusberg

Eine Umkoordinierung der Venusberg-Frequenzen an einen besseren Standort mit dem Ziel höherer Reichweite wäre heutzutage wegen Störungen der Nachbarfrequenzen unmöglich.

Dass "damals" der Venusberg als Grundnetzsenderstandort für den Raum Köln/Bonn ausgesucht wurde, hat vielleicht auch damit zu tun, dass Bonn als damalige Bundeshauptstadt besonders gut versorgt werden sollte.

Edit: Noch besser wäre ja der Große Ölberg gewesen.

von Funkohr - am 25.09.2013 19:22
Auch wenn Linz für seinen Overspill Richtung NRW berühmt ist, ist der Venusberg für Köln, Bonn und Umgebung, also das beabsichtigte Versorgungsgebiet, die bessere Wahl. In der Kölner Innenstadt geht der Venusberg auf UKW deutlich besser als Linz. Genauso ist es auf meiner täglichen Bahnstrecke von Hennef nach Köln.

von Funkohr - am 25.09.2013 20:36
Zitat
Funkohr
Auch wenn Linz für seinen Overspill Richtung NRW berühmt ist, ist der Venusberg für Köln, Bonn und Umgebung, also das beabsichtigte Versorgungsgebiet, die bessere Wahl. In der Kölner Innenstadt geht der Venusberg auf UKW deutlich besser als Linz. Genauso ist es auf meiner täglichen Bahnstrecke von Hennef nach Köln.


Ne das mit Linz geht auch nicht, der Linzer Sender ist zwar auch recht weit zu sehen, wird aber durch das Siebengebirge inkl, Ölberg derart abgeschattet, dass man in teilen von Bonn , sankt augustin etc wohl keinen ausreichenden empfang hätte.

Da wäre der Ölberg deutlich geeigneter. Vom Venusberg sendet man zwar rund, aber offenbar mit geminderter Leistung Richtung Grafschaft, also Wachtberg/A61.

Das merke ich daran, dass WDR2 schon an der Ausfahrt von Bad neuenahr, also vor der Ahrtalbrücke tiefe einbrüche hat, und teils unhörbar wird. Wenn ich hier ins Bergische fahre geht die 100,4 gefühlt deutlich weiter.

von Rheinländer - am 04.10.2013 06:19
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.