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Zwölf, Triefel, Peter Schwarz, Ihre Majestät, Rolf, der Frequenzenfänger, RolfS, Housefieber, Manager., Wasat, Schwabinger, Thomas (Metal)

UKW-Sender Ulm-Wilhelmsburg (1950 - 1960)

Startbeitrag von Triefel am 08.07.2013 14:33

Hallo zusammen,

beim durchlesen der Publikation "Die Wilhelmsburg in Ulm - 1945 bis 1960 eine Stadt in der Stadt" des ZAWIW (Universität Ulm) bin ich in einem Abschnitt am folgenden Satz hängen geblieben: "Der Süddeutsche Rundfunk betrieb einen UKW-Sender im Nordosttum".

Der Sender wurde also in dem Zeitraum nach dem Zweiten Weltkrieg betrieben, als die Wilhelmburg in Ulm noch mit Flüchtlingen aus der DDR, Heimatvertriebenen und DPs belegt war.

Ich habe mal den einstigen Senderstandort Wilhelmsburg in Ulm auf einer Karte in Google Maps abgebildet:

http://goo.gl/maps/Po61H

Es wurde auf der Frequenz 91,5 MHz das 2. Programm des SDR mit einer Leistung von 0,5 kw abgestrahlt.

Quellen: http://www.dxradio-ffm.de/histo1954FM.htm und http://www.wabweb.net/radio/radio/fm54.htm

Der UKW-Sender auf der Wilhelmsburg wurde laut dem Wikipedia-Artikel zum Sender Ulm-Kuhberg ( http://de.wikipedia.org/wiki/Sender_Ulm-Kuhberg ), im Jahr 1950 in Betrieb genommen und im Jahr 1960 bei der Inbetriebnahme des Senders auf dem Kuhberg wieder abgeschaltet.

Über die damalige Frequenz 91,5 MHz wird ja seit einigen Jahren vom Sender Ulm-Ermingen, das Programm Deutschlandradio Kultur abgestrahlt.

Fotos oder Bilder von der damaligen Sendeanlage in der Wilhelmsburg habe ich leider keine gefunden!

Hat jemand weitere Informationen oder evtl. auch Bilder?

Antworten:

Die Liste ist ja geil! Ich wusste gar nicht dass schon mal in den 50ern ein UKW-Sender in Wolfsheim in Betrieb war. Und es gab mal eine Gleichwelle Hardberg-Würzburg, das muss ja heftig gestört haben. Witzig ist, dass einige der damaligen Frequenzen noch heute in Betrieb sind.

von Ihre Majestät - am 08.07.2013 14:42
Kann ich bestätigen, zumindest anhand der mir vorliegenden Liste und Karte vom 1.7.1953: Ulm-Wilhelmsburg 0,5kW
Mit Bildern wird es sicher schwierig, vielleicht beim SWR selbst? Früher, als Fotografieren noch ein recht teurer Luxus war, knipsten nur sehr sehr wenige Leute Sendeanlagen und ähnliches...

von Peter Schwarz - am 08.07.2013 15:09
Vielleicht helfen auch alte Ansichtskarten aus der Zeit?
Oder hat die Stadt Ulm weitere Informationen, Genehmigungen o.ä. ?

von Housefieber - am 08.07.2013 15:22
Ich hab mal dem Förderkreis Bundesfestung Ulm eine mail geschickt, ob dort Bilder vorliegen.

von RolfS - am 08.07.2013 15:35
Zitat

Und es gab mal eine Gleichwelle Hardberg-Würzburg,

Du musst dich verlesen haben; nicht Würzburg, sondern Würzberg. Weshalb man damals ein Hessen-SFN aus 3 Sendern bildete ist für mich nicht so ganz nachzuvollziehen; wär mal interessant, wie da damals so der Empfang war.

Interessant finde ich auch den Grünten, der damals als einziger im Kanal 12 sendete auf 90,6 und später anscheinend auf 90,5 (allerdings damals fürs 2. Programm und nicht wie heute die 90,7 fürs 1.). Interessant auch der Sender Augsburg. Meines Wissens gab es lange Zeit der jüngeren Sendergeschichte keine Füllsender mehr für Augsburg (inzwischen gibt es ja wieder einen)
Interessant auch der Sender des SWF für Lindau; in der Liste von Ende 1954 ist er nicht mehr enthalten (abgeschaltet oder unvollständige Liste?)

von Zwölf - am 08.07.2013 17:08
Zitat

Interessant auch der Sender des SWF für Lindau; in der Liste von Ende 1954 ist er nicht mehr enthalten (abgeschaltet oder unvollständige Liste?)

1954 dürfte LI weg aus der französischen Besatzungszone- und zurück nach Bayern gekommen sein.
Der Kreis LI kam ja als Brückenkopf zur französischen Zone und deshalb war LI auch formal durch Württemberg-Hohenzollern vertreten und hatte deswegen auchden SWF als Sender.

Interessant auch die maximale Leistung von 10 kW.

Und Köln hatte schon damals eine (N)WDR-Funzel ;-)

von Schwabinger - am 08.07.2013 17:27
Wann soll es dieses Gleichwellennetz gegeben haben? In meiner Liste von 1953 ist es nicht verzeichnet, in einem Büchlein von 1979 auch nicht. Dann muss es das in der Zeit dazwischen gegeben haben.
Der Grünten war 1953 auch einer der wenigen Sender, die schon mit 100kW ERP sendeten, neben Grünten 90.6 war dies sonst nur der Fall bei Kreuzberg 93.0 und Waldenburg 93.6 (SDR). Stärker sendete noch der Langenberg den NWDR auf 95.7 mit 120kW.
Ein Rätsel ist für mich der Eintrag Wasserkuppe 90.3 100kW für den HR. Gab es diesen Sender tatsächlich?

von Peter Schwarz - am 08.07.2013 17:33
Zitat

1954 dürfte LI weg aus der französischen Besatzungszone- und zurück nach Bayern gekommen sein.

Aber man kann doch nicht einfach nur abschalten; da müsste doch ein Ersatz her. Lindau liegt so ungünstig, dass da kaum ein bayerischer Sender hinreichen dürfte; höchstens vielleicht noch der Grünten verrauscht und mit Dachantenne.

Zitat

Der Grünten war 1953 auch einer der wenigen Sender, die schon mit 100kW ERP sendeten,

Der muss damals ja der große King gewesen sein, was die Reichweite angeht. Würde mich ja interessieren wie weit der damals auf UKW ging. Allerdings ist in den online-Listen von 1954 der Grünten mit nur 10kW eingetragen (und zwar in beiden). Hat man da wirklich die Leistung so drastisch gesenkt (ergäbe ja eigentlich keinen Sinn)

von Zwölf - am 08.07.2013 18:08
Zitat
Zwölf
Zitat

Der Grünten war 1953 auch einer der wenigen Sender, die schon mit 100kW ERP sendeten,

Der muss damals ja der große King gewesen sein, was die Reichweite angeht. Würde mich ja interessieren wie weit der damals auf UKW ging. Allerdings ist in den online-Listen von 1954 der Grünten mit nur 10kW eingetragen (und zwar in beiden). Hat man da wirklich die Leistung so drastisch gesenkt (ergäbe ja eigentlich keinen Sinn)


Dass der Grünten 1953 wirklich schon mit 100kW gesendet hat, zweifle ich stark an. Die 10kW dürften realistischer sein. Für damalige Verhältnisse war das ja auch schon eine Menge Holz.

Zur Reichweite: aus Erzählungen meiner Eltern weiss ich, dass in der deutsch-schweizerischen Grenzregion zwischen Singen und Schaffhausen schon immer guter Grünten-Empfang möglich war, auch ohne grossen Antennenaufwand. Das sind rund 120km Luftlinie. Säntis und Grünten waren anscheinend in den frühen UKW-Jahren die Platzhirsche, während die damalige SWF-Funzel auf dem alten Witthoh-Mast in diesem hügeligen Gelände oft keine befriedigenden Empfangsergebnisse erzielt hatte. Heute sieht das natürlich anders aus.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 08.07.2013 18:23
Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger

Dass der Grünten 1953 wirklich schon mit 100kW gesendet hat, zweifle ich stark an. Die 10kW dürften realistischer sein. Für damalige Verhältnisse war das ja auch schon eine Menge Holz.

Ich stimme dir sicherlich zu, daß 100kW zweifellos für die damalige Zeit schon im Grenzbereich des technisch Machbaren waren. Ich würde daher die 100kW ERP auch anzweifeln. Dennoch: Man hat zu dieser Zeit manachmal die TRP angegeben. Das diese 54er-Liste keinen Sender > 10kW zeigt, würde vielleicht darauf hindeuten.

von Thomas (Metal) - am 08.07.2013 20:04
Die Antwort des Förderkreises Bundesfestung kam schnell:
Sehr geehrter Herr S.,uns liegen hierzu keine Bilder vor. Vielleicht lässt sich nachforschen, wer die Wikipedia-Beiträge hierzu verfasst hat und was dieser vielleicht noch beitragen kann?

Viele Grüße
M. B.


von RolfS - am 08.07.2013 20:07
Zitat
Thomas (Metal)
Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger

Dass der Grünten 1953 wirklich schon mit 100kW gesendet hat, zweifle ich stark an. Die 10kW dürften realistischer sein. Für damalige Verhältnisse war das ja auch schon eine Menge Holz.

Ich stimme dir sicherlich zu, daß 100kW zweifellos für die damalige Zeit schon im Grenzbereich des technisch Machbaren waren. Ich würde daher die 100kW ERP auch anzweifeln. Dennoch: Man hat zu dieser Zeit manachmal die TRP angegeben. Das diese 54er-Liste keinen Sender > 10kW zeigt, würde vielleicht darauf hindeuten.

Was die grüne Liste angeht, werden aber durchaus höhere Sendeleistungen gelistet (z.B. 100kW für das eine UKW-Frequenz des MW-Programm des NWDR) Auch für Hessen sind hier Sender mit 60kW und mehr gelistet (in ziemlichen Gegensatz zur gelben Liste übrigens) Es wäre allerdings denkbar, dass sich die grüne Liste aus unterschiedlichen Quellen mit unterschiedlichen Einheiten zusammensetzt.

von Zwölf - am 08.07.2013 20:27
Es ist auch denkbar, dass sich die Angaben in der "grünen Liste" auf die koordinierten Leistungen beziehen, nicht auf die tatsächlich genutzten.

Um die Verwirrung komplett zu machen: der BR selber hat in der legendären E2-Abschiedsshow 3kW Senderausgangsleistung und 18kW ERP für die erste Grünten-UKW-Frequenz 89,7 im Jahr 1951 angegeben.
Womit sich auch die Frage stellt, wann genau auf die in beiden obigen Listen genannte 90,6 umgestellt wurde und ob es dabei zu einer Leistungsänderung kam.

[attachment 1802 gruenten1951.jpg]

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 09.07.2013 04:01
Gabs da vielleicht irgendwann eine internationale Wellenkonferenz oder ähnliches? Die 89,7 dürfte wohl nach Österreich (Vorarlberg) umkoordiniert worden sein, wo bis heute Ö3 auf der 89,6 läuft. Auf den 54er Listen ist aber für Vorarlberg noch kein Sender gelistet. Oder man hat eine Konfrontation von Grünten und Hardberg befürchtet bei einer Anhebung der Leistung oder gepl. Erhöhung des Sendeturms, hat deshalb die Frequenz gewechselt und auf der neuen Frequenz evtl. mit mehr Leistung gesendet. Wahrscheinlich würde nur eine Nachfrage beim BR das Rätsel lösen.

von Zwölf - am 09.07.2013 07:43
Es gibt ja noch mehr historische Sender: Osterloog an der Nordseeküste wurde vom NWDR an die Telekom verkauft und strahlte jahrelang Norddeich Radio aus (NWDR-Nachfolger war der Sender Aurich). Frage: Wurde der damalige UKW-Mast entfernt oder wurde er für Norddeich Radio weiter verwendet?

In Saarbrücken wurde ja der Winterberg genutzt, der Standort Göttelborner Höhe entstand später.

Im Westerwald/Siegtal sendete der SWF zunächst aus Betzdorf (später Bad Marienberg). Auch hier ist die spannende Frage, ob das der gleiche Standort war an dem heute der FMT steht.

Der damalige Standort Mainz befand sich auf dem Mainzer Stadthaus (Pulverturm 3), erst in den 70ern ging der erste Sendeturm in Mainz-Kastel on Air. Der wiederum war ein alter Gittermast des KW-Senders Rohrdorf. Als in den 80ern ein neuer Mast in Kastel gebaut wurde, zog der Gittermast zum zweiten Mal um, nach Trebur-Kornsand, wo er heute noch von hessischer Seite aus UKW für Nierstein/Oppenheim ausstrahlt.

von Ihre Majestät - am 09.07.2013 08:00
Zitat
RolfS
Die Antwort des Förderkreises Bundesfestung kam schnell:
Sehr geehrter Herr S.,uns liegen hierzu keine Bilder vor. Vielleicht lässt sich nachforschen, wer die Wikipedia-Beiträge hierzu verfasst hat und was dieser vielleicht noch beitragen kann?

Viele Grüße
M. B.


Hier die Antwort des Stadtarchiv Ulm

Sehr geehrter Herr ...,

ich konnte in unseren Beständen keine bildlichen Darstellungen und schriftlichen Unterlagen zum UKW-Sender des SDR im Nordostturm der Wilhelmsburg ermitteln.

Freundliche Grüße

M. G.


von Triefel - am 09.07.2013 11:39
Lustige Aussage des Stadtarchivs....

Wenn man bei einer großen Suchmaschine Ulm+Wilhelmsburg+UKW eingibt, kommt folgende PDF-Datei:

http://www.ulm.de/sixcms/media.php/29/Stadtchronik_1950_1964.pdf

Dort steht auf Seite 61:


14. März 1950
Thema: Auf der Ulmer Wilhelsburg wird ein Ultra-Kurzwellensender erstellt

Auf der Ulmer Wilhelmsburg wird ein Ultra-Kurzwellensender erstellt, weil die Ge-
fahr besteht, dass nach der Durchführung des neuen Wellenplanes die Sendungen des
Süddeutschen Rundfunks durch ausländische Sender, die mit stärkerer Energie sen-
den, überlagert und dadurch gestört werden. Der Ultra-Kurzwellensender hätte dann
die Aufgabe, die Sendungen des Süddeutschen Rundfunks den Radiohörern Ulms und
seiner Umgebung störungsfrei zu vermitteln. Die Gefahr einer Störung der Wellen des
Süddeutschen Rundfunks ist deshalb besonders groß, weil der Sender Riga ebenso
wie Stuttgart auf kHz sendet.
Quelle: "Schwäbische Donau-Zeitung" 1950 Nr. 61 S. 3

von Housefieber - am 09.07.2013 13:03
Zitat

Lustige Aussage des Stadtarchivs....

Naja; schriftliche Unterlagen sind das ja auch nicht wirklich. Der Zeitungsartikel bestätigt lediglich, dass es den Sender gab, aber das war ja bereits bekannt.

von Zwölf - am 09.07.2013 13:21
Zitat
Rolf
Es ist auch denkbar, dass sich die Angaben in der "grünen Liste" auf die koordinierten Leistungen beziehen, nicht auf die tatsächlich genutzten.


Die Daten stammen, wie auch angegeben, aus dem "World Radio Handbook 1955". Dort verwendet man schon immer relativ konsequent die ERP.

Die Daten können auch mit dem "Intern. Handbuch für Rundfunk und Fernsehen 1958" verifiziert werden. Dort halten sich die Leistungen auch noch in Grenzen. In Bayern z.B. hatte damals nur der Wendelstein 100 kW, Ochsenkopf, Kreuzberg und Grünten immerhin 60 kW.

Zitat
Zwölf
Gabs da vielleicht irgendwann eine internationale Wellenkonferenz oder ähnliches?


In Stockholm wurden 1961 ein neuer Wellenplan für UKW erstellt.

von Wasat - am 09.07.2013 17:24
Zitat
Majestät
Osterloog an der Nordseeküste wurde vom NWDR an die Telekom verkauft und strahlte jahrelang Norddeich Radio aus (NWDR-Nachfolger war der Sender Aurich). Frage: Wurde der damalige UKW-Mast entfernt oder wurde er für Norddeich Radio weiter verwendet?

Der MW-Reservemast, der vor 2 Jahren in Moorfleet gesprengt wurde, stand vorher in Osterloog. Er wurde vom NDR vor dem Verkauf des Geländes an die Bundespost abgebaut und nach HH gebracht. Ob dieser Mast in Osterloog die UKW-Antennen trug, weiß ich leider auch nicht.


Zitat
Majestät
In Saarbrücken wurde ja der Winterberg genutzt, der Standort Göttelborner Höhe entstand später.

UKW kam in Saarbrücken zunächst (ab 1952) vom Schwarzenbergturm unweit des heutigen Senderstandorts. Der zweite UKW-Standort im Saarland war dann Tholey (1956). Die Göttelborner Höhe kam schließlich 1959. SB-Winterberg wurde dann 1961 von der Bundespost für das 2. TV-Programm (ARD 2; ab 01.04.63 ZDF) in Betrieb genommen. UKW kam dort erst sehr viel später.



Zitat
Majestät
Im Westerwald/Siegtal sendete der SWF zunächst aus Betzdorf (später Bad Marienberg). Auch hier ist die spannende Frage, ob das der gleiche Standort war an dem heute der FMT steht.

Nein, das kam wohl vom Sender Betzdorf/Niederdreisbach wo sich der SWF bei Genf 75 auch die MW 1485 kHz koordinieren ließ.

von Manager. - am 09.07.2013 17:57
Da muss ich Rolf den Wind aus den Segeln nehmen: In der UKW-SenderTabelle von Schaub aus dem Jahre 1953 sind sowohl TRP als auch ERP verzeichnet, was ich bislang selten erlebt habe. Demnach sendete der Grünten 1953 mit 10kW Senderleistung und 100kW ERP. Das mag durchaus hinhauen. Vermutlich hatte man den Masten da schon erweitert mit mehr Dipolfeldern. Vorher kam ja 3->18kW nur eine Versechsfachung heraus.

von Peter Schwarz - am 09.07.2013 21:37
@Manager: Klar, da habe ich Schwarzenberg mit Winterberg verwechselt. So sah er aus, der Vorgänger der Göttelborner Höhe:



von Ihre Majestät - am 10.07.2013 04:41
Ich habe heute zum UKW-Sender Ulm-Wilhelmsburg vom SWR (Technische Beratung) eine Antwort erhalten:

Sehr geehrter Herr ...,

vielen Dank für Ihre Anfrage zum Senderstandort Ulm "Wilhelmsburg".

Unserem Historischen Archiv liegen leider ebenfalls keine Bilder vom Sender
Ulm-Wilhelmsburg vor.

Das einzige Dokument welches es dort gab, habe ich Ihnen als Anhang
beigefügt. Der Hersteller des Senders war übrigens die Firma Telefunken.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung

Mit freundlichen Grüßen


[attachment 1832 SenderUlm-Wilhelmsburg.pdf]

Der SDR sendete somit auch 2 Programme (Südfunk 1 und Südfunk 2) von der Wilhelmsburg in Ulm. Und im Jahr 1962 wurde aufgrund des Stockholmer Abkommens bereits auf die noch heute (vom Kuhberg) gültigen Frequenzen 89,2 MHz (heute SWR 2) und 94,5 MHz (heute SWR 4 Schwaben Radio) gewechselt.

von Triefel - am 16.07.2013 17:45
Ich habe vor einigen Tagen per E-Mail eine Antwot vom "Historischem Archiv HA Information, Dokumentation und Archive des Südwestrundfunks und des Saarländischen Rundfunks" zum ehem. UKW-Sender Ulm-Wilhelmsburg erhalten. Im Anhang waren auch einige Fotos beigefügt:









von Triefel - am 12.08.2013 11:53
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