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Testbild-"Produktion"

Startbeitrag von Wrzlbrnft am 14.05.2004 23:00

Eine Frage, die sich mir schon seit langem stellt... wie wurde eigentlich seinerzeit das berühmte Testbild "produziert"? Wie hat man sich das als Technik-Laie vorzustellen? Wurde da quasi einfach eine Art stillstehende Endlosschleife abgespielt? Wie wurde der immergleiche, monotone Pfeifton erzeugt, und gibt es irgendwelche Richtlinien dafür, wie der klingen muss? Fragen über Fragen...

Antworten:

Zitat

Wie wurde der immergleiche, monotone Pfeifton erzeugt


Mit einem Tongenerator? :-)

Zitat

und gibt es irgendwelche Richtlinien dafür, wie der klingen muss? Fragen über Fragen...


Wenn ich mich so erinnere, 800 Hz und 1000 Hz.

von -Ole- - am 14.05.2004 23:21
"wie wurde eigentlich seinerzeit das berühmte Testbild "produziert"? "

Bis auf die ersten Bildchen, die einfach nur von einer Vorlage abvideographiert wurden, war alles synthetisch, also aus der "Grafikkarte". Sowas gabs auch schon 1970, nur sauteuer :-) Neben dem einfach zu erzeugenden Grau/Farbkeil bzw. Quadratraster sind die Raster für den Auflösungstest und Farbstufen (Phase bzw. Unbuntfeld) allerdings schon etwas aufwendiger. Der Pfeifton ist ein langweiliger Sinus, dern man schon mit einem Transistor schafft, typischerweise 1kHz. Allerdings gibt es da auch verschiedene Arten, beim ZDF gab es mal lange Zeit Sweeps und verschiedene Pegel zum Durchmessen.

Harte Richtlinien beim Aussehen des Bilds gab es wohl nicht, soviel Hersteller von Testbildgeneratoren aber auch nicht, daher waren es oft dieselben. Die Elemente da drin sind aber schon aus der Notwendigkeit entstanden, die diversen Parameter einfach testen zu können. Da kommen halt dann immer Raster, Streifen und Keile raus...

Und da gibt's ein paar Bildchen und eine Art FAQ

http://www.meldrum.co.uk/mhp/testcard/around_world.html

Georg

von Georg Acher - am 14.05.2004 23:28
Hier hab ich noch eine Seite gefunden wo es um Testbilder geht.

http://www.tv-testbild.com/



von _Yoshi_ - am 15.05.2004 11:32
.

von WiehengeBIERge - am 18.02.2007 11:44
Zum Thema Testbilder mit dem C64 :D habe ich gerade meinen C64-Emulator (CCS64) wieder aktiviert, denn es gibt einen Testbildgenerator. Hier die Screenshots:











Wer es mal selbst probieren möchte, hier gibt es Testbildgenerator und hier den C64-Emulator.





von Günni74 - am 18.02.2007 12:18
.

von WiehengeBIERge - am 18.02.2007 12:22
Zitat
Sebastian Budde
Diese immer gleichen Bilder sind in die damaligen Aufnahmeröhren natürlich sehr schnell eingebrannt


Es gab auch spezielle Röhren die statt einer Lichtempfindlichen Platte eine Metallplatte enthielten auf denen das Testbild aufgedruckt war. Damit hatte sich das Problem mit dem einbrennen und den Dias erledigt. Allerdings konnten diese Geräte dann nur dieses eine Bild liefern.

http://uv201.com/Tube_Pages/monoscope.htm

http://freespace.virgin.net/andy.valve/testc.htm



von Marc_RE - am 18.02.2007 14:33
Klasse. dass es hier noch mehr Amiga und C 64 Fans gibt, da fühlt man sich ja richtig wohl :-)

Den Testbildgenerator für den C 64 kenne ich, ich hatte seinerzeit mal selbst in mühevoller Kleinarbeit das Philips 5544 Testbild am C 64 nachprogrammiert unter Simon's Basic. Leider habe ich die Diskette nicht mehr :-( Ansonsten war der Testbildgenerator in der Schule spaßig, wenn die anderen erstaunt waren, wie wir auf den 4064-Computern in der Schule Fernsehen empfangen konnten :-D

von Bolivar diGriz - am 18.02.2007 15:47
Zitat
Sebastian Budde
Und irgendwo müssen auch noch meine mit DeluxePaint "gemalten" Testbilder auf Diskette rumfliegen :D

Ich habe auch noch irgendwo auf den Disketten, welche ich mittlerweile alle als D64-Emu-Files auf die Festplatte gesichert habe, auch noch einige Testbilder :D, welche ich damals mit AMICA-Paint (eines der besten Mal-Programme für den C64) erstellt habe. Sobald ich fündig geworden bin, werde ich sie hier veröffentlichen.

Zitat
Erwin Lindemann
Klasse. dass es hier noch mehr Amiga und C 64 Fans gibt, da fühlt man sich ja richtig wohl :)

Ich habe noch eine große Menge C64-Hardware im Schrank verstaut. Auch wenn ich mich damit überhaupt nicht mehr beschäftige, werde ich mich davon niemals trennen. Ganz selten spiele ich hin und wieder mal Spiele über den CCS64-Emulator.

von Günni74 - am 18.02.2007 16:36
Hier steht aufgebaut und angeschlossen ein Amiga 4000 T in gute Ausstattung (die für Testbilder weit über das Ziel hinausschießt, da die Grafikkarte dabei ja eher ein Nachteil ist), außerdem ein SX 64, das war die tragbare Version des C 64 mit eingebautem (Röhren)-Monitor.

von Bolivar diGriz - am 18.02.2007 21:31
Zitat

außerdem ein SX 64, das war die tragbare Version des C 64 mit eingebautem (Röhren)-Monitor.

Geil :hot: !!! Den habe ich auch. 2x als PAL-Version, 1x als NTSC-Version (115V) und 1x zum Ausschlachten (Ersatzteilspender). Schön ist ja, dass man bei Bauelementen (ICs) auf den normalen nichttragbaren :D C64 zurückgreifen kann. Auch den normalen C64 habe ich in versch. Versionen (z. B. den Ur-C64 mit den orangen F-Tasten, den weißen C64 (Brotkasten), die flache Version C64II mit den jeweils dazugehörigen Diskettenlaufwerken 1541). Alle Geräte sind funktionsfähig.
Im September diesen Jahres wird der C64 übrigends 25 Jahre alt. Im September 1982 wurde dieser tolle Homecomputer in den USA auf den Markt gebracht. Anfang 1983 eroberte der C64 den deutschen Markt.
Schon erstaunlich was man aus dieser tollen Kiste mit nur 38911 freien Bytes (Arbeitsspeicher) und 16 Farben herrausholen kann.
Auch heute gibt es noch viele Freaks, die den C64 nutzen. Z. B., um damit ins Internet zu gehen oder z. B. über einen IDE-Controller (IDE64) eine Festplatte anzuschließen. Siehe http://www.forum64.de/wbb2/ !





von Günni74 - am 18.02.2007 21:45
Der Amiga wurde auch oft von kleineren TV-Stationen benutzt.
Der offene Kanal hier im Kabel benutzte z.B. einen Amiga mit Scala um Hinweistafeln usw. zu erzeugen. Und fast jeden Morgen wurde dann statt den Hinweistafeln ein "Guru" gesendet :-)



von Marc_RE - am 18.02.2007 22:26
.

von WiehengeBIERge - am 19.02.2007 09:01
Dann lade ich doch mal gleich ein zur "Classic Computing 2007", voraussichtlich am 30.09./01.10. in Stuttgart. (Genaue Infos werden noch bekannt gegeben unter www.classic-computing.de). Mein Nick in diversen Computerforen ist übrigens "Dr. Zarkov".

Um die Brücke zu schlagen zu diesem Forum: Ich hoffe bis dahin auf dem Amiga den Empfang von SSTV und NBTV zeigen zu können.

von Bolivar diGriz - am 19.02.2007 09:24
Gab es eigentlich einen Grund dafuer, dass im Deutschen Fersehen immer nur das Standart Testbild mit max. 3MHz Streifen gesendet wurde aber nie das in vielen andern Teilen von Europa uebliche mit den 5 MHz Streifen, z.B. damals auf Euronews Nachts)? Hatte man Angst die unscharfen TV von Grundig und Co nicht mehr verkaufen zu koennen, immerhin gabs damals ja das Testbild ARD / ZDF auch tagsueber wo die Kunden im Geschaeft waren?

von Nordlicht2 - am 19.02.2007 09:37
Zitat

Hatte man Angst die unscharfen TV von Grundig und Co nicht mehr verkaufen zu koennen,


Also damals, als es nachmittags noch Tesbild gab, hatten die Grundigs auch noch ein scharfes Bild. Der Qualitätsknick bei Grundig kam erst in den 90ern.

Aber interessieren tät es mich auch, warum in DE nur die 3MHz-Variante gezeigt wurde. Hier in der Gegend hatten wir's relativ einfach: Umschalten auf Ned.2, da gab es sogar bis kurz vor 18:00 Uhr (statt bis 16:15 bei der ARD) das Philips-Testbild incl. 5Mhz Streifen, wobei es keine Glotze gibt, die die 5MHz noch auflöst, aber anhand der 4MHz war schon eine relativ gute Qualitätsbeurteilung möglich.

Außerdem gab's dazu als Tonuntermalung Hilversum 3, so dass dieses Testbild in der Werkstatt auch relativ häufig anzutreffen war.

von Channel Master - am 19.02.2007 12:00
Also mein alter 70cm Panasonic und mein neuer Philips zeigen die 5Mhz noch gut aufgeloesst. Allerdings am besten ueber Digital Receiver / DVD-Player mittels RGB Eingang.

Auf Grundig kam ich nur weil bekannte so'ne TV's hatten und die waren so unscharf und auch die Spannungsstabilisierung war so schlecht, dass das MTV Logo umherwackelte wie bei keinem anderen... Mag aber sein, dass die vor 1990 besser waren. Ich kenn die halt erst ab 1990 und da waren die Japaner unschlagbar in Sachen Schaerfe.

von Nordlicht2 - am 19.02.2007 12:40
Wer sich für Testbilder auf DVD interessiert, wird hier eventuell fündig:
TV-Testbilder DVD

von Klausi69 - am 19.02.2007 13:10
Zitat

Allerdings am besten ueber Digital Receiver / DVD-Player mittels RGB Eingang


Genau so kann man die 5MHz erreichen, jedoch nicht mit einem Signal, aus dem noch der 4,43 MHz-Farbträger rausgefiltert werden muss, was IMHO kein einziger Hersteller damals mit einem steilflankigen Bandpass gelöst hat, sondern mit einem einfacher zu realisierenden Tiefpass, so dass leicht unterhalb von 4,43 MHz schon Schluss war. Oder kennt jemand einen Hersteller, der das anders gelöst hat?

Bei s/w-Sendungen wären allerdings die 5MHz auch über einen Tuner möglich gewesen.

von Channel Master - am 19.02.2007 14:04
Mal eine Frage: Wie haben denn die TV-Stationen damals bzw. heute ein On-Screen-Logo hinbekommen?

Ich erinnere mich an den damaligen Tele Uno aus Italien, der bereits 1985 ein farbiges stark gerastertes Logo immer eingeblendet hat. Der ORF hatte nur wenige Male am Tag "ORF" in FS1 und FS2 gezeigt.

von andimik - am 19.02.2007 15:37
@ Andreas Mikula

Zitat

Mal eine Frage: Wie haben denn die TV-Stationen damals bzw. heute ein On-Screen-Logo hinbekommen?


Man nehme zwei Videosignale - eins mit dem eigentlichen TV-Bild und eins mit dem einzublendenden Motiv auf 'nem einfarbigem Hintergrund.

Die beiden Videosignale müssen völlig zueinander synchron sein (also die selben horizontalen und vertikalen Synchronimpulse haben). Das Videosignal mit der Einblendung durchläuft einen Farbfilter und wird dann ganz einfach mit dem eigentlichen TV-Bild über eine Matrix gemischt.

Dabei ist es egal, ob die Einblendung nun irgenwo abgefilmt, oder mit 'nem Rechner erzeugt wurde.

Ganz interessant in diesem Zusammenhang, sind alte Beatclub-Aufzeichnungen, die auch manchmal als Videoclip bei VH-1 Classic laufen. Hier wurde manchmal über die Aufnahme einer Band eine zweite Aufnahme aus einer anderen Perspektive drübergeblendet. Und dann gab's halt auch noch die Einblendungen des Bandnamens und der Songtitel. War der Kontrast zwischen TV-Bild und Einblendung groß, war die Einblendung am Rand meißt etwas ausgefranzt. :D


von Kay B - am 19.02.2007 16:10
.

von WiehengeBIERge - am 19.02.2007 16:40
@ Sebastian Budde

Zitat

Und genau das ist die eigentliche Aufgabe eines Genlocks (...)


Wobei man hier auch noch unterscheiden muß.

Einmal gibt's wohl Genlocks, die aus einem Videosignal die Synchronisationsimpulse einfach extrahieren und damit dann die zweite Videoquelle für die Einblendung (z.B. Amiga) ansteuern.

Und dann gibt's noch Genlocks, die einen Bildspeicher besitzen und dadurch zwei beliebige Videoquellen miteinander mischen können. Um die zweite Videoquelle zur ersten zu synchronisieren wird deren Inhalt einfach in den Videospeicher geschrieben.


Zitat

Im Prinzip reicht dazu also auch ein Amiga mit Genlock aus, kleinere Stationen mit geringerem Budget haben ihr Logo auch oft so erzeugt.
Das sieht schon einganzes Stück professioneller aus als mit abgefilmten Schrifttafeln.


Ich sag' da nur das damalige O-6 TV auf Hotbird. :D

OT: Hast du denn den Tiefpaß für den Mittelwellensender schon entwickelt?


von Kay B - am 19.02.2007 17:44
.

von WiehengeBIERge - am 19.02.2007 17:50
Wer noch alte Testbilder will- im Kassensturz-Beitrag des Schweizer Fernsehens gibt es einige:
Klick


Das vom SWF gab es ohne Schriftzug bis in die späten 80er Jahre manchmal zu sehen.


von DieterDN - am 20.02.2007 21:44
Zitat
Channel Master
Zitat

Allerdings am besten ueber Digital Receiver / DVD-Player mittels RGB Eingang


Genau so kann man die 5MHz erreichen, jedoch nicht mit einem Signal, aus dem noch der 4,43 MHz-Farbträger rausgefiltert werden muss, was IMHO kein einziger Hersteller damals mit einem steilflankigen Bandpass gelöst hat, sondern mit einem einfacher zu realisierenden Tiefpass, so dass leicht unterhalb von 4,43 MHz schon Schluss war. Oder kennt jemand einen Hersteller, der das anders gelöst hat?





Ich bin zwar nur ein Laie mit reichlich Halbwissen auf diesem Gebiet, aber meines Erachtens beträgt die theoretische max. Auflösung bei (auch auf der DVD) für das Luminanzsignal (Helligkeit) bei 6,75 MHz und für das Farbsignal bei 3,375 MHz.


Mike





von mike_77 - am 21.02.2007 08:28
Beim Thema Genlock fällt mir ein, ich hab noch eine Ausgabe der C64er daheim, da ist das wunderbar beschrieben ...

von andimik - am 21.02.2007 09:24
@Mike77
Zitat

Ich bin zwar nur ein Laie mit reichlich Halbwissen auf diesem Gebiet, aber meines Erachtens beträgt die theoretische max. Auflösung bei (auch auf der DVD) für das Luminanzsignal (Helligkeit) bei 6,75 MHz und für das Farbsignal bei 3,375 MHz.


Das kann schon sein, die Frage ist halt: Was bleibt praktisch von dieser Auflösung übrig, wenn man erstmal ein Composite-Signal hat? Über RGB wird man mit Sicherheit näher an die theoretische max. Auflösung herankommen.



von Channel Master - am 21.02.2007 09:44
.

von WiehengeBIERge - am 21.02.2007 10:31
Zitat

Bringt einem aber nicht viel, weil RGB auf den meisten Röhrenfernsehern schlechter wiedergegeben wird als FBAS,


Woran liegt das denn Deiner Meinung nach, und warum beschränkt sich das auf Röhrenfernseher?

von Channel Master - am 21.02.2007 10:45
.

von WiehengeBIERge - am 21.02.2007 10:53
Meine Erfahrung ist die: Bei manchen Fernsehern gibt es eine Bildverbesserung, bei manchen nicht, aber eine Verschlechterung bei RGB ist mir noch nie aufgefallen.

Der Fall "keine Verbesserung" liegt m.m.n. daran, dass die Umschaltung einfach wirkungslos ist und trotzdem weiter der Composite-Eingang ausgewertet wird (meist bei Billig-Glotzen).

von Channel Master - am 21.02.2007 10:57
.

von WiehengeBIERge - am 21.02.2007 11:13
Links verschoben habe ich auch. Dafür flackert es nicht wie ohne RGB.

von andimik - am 21.02.2007 13:48
@ Sebastian Budde

Zitat

Das Bild wird dabei sehr merkwürdig, schwer zu beschreiben:
- Es ist leicht nach rechts oder links verschoben
- es wird allgemein heller, aber gleichzeitig unsgesammt unschärfer


Klingt fast so, wie die Probleme, die manche Leute damals bei D2-MAC hatten.

Das mit der Bildverschiebung hat man meist, wenn bei RGB-Signalen die Synchronimpulse aus einem parallel anliegenden Composite-Signal gewonnen werden.


Mal wieder 'ne themenbezogene Frage:
Wie schaut das eigentlich mit den Copyrights der ganzen Testbilder aus? Muß man da regelmäßig was zahlen, wenn man als Sender ein bestimmtes Testbild nutzt? Oder ist das quasie gleich im Preis des Testbildgenerators mit drin? Oder darf man Testbilder ganz und gar frei nutzen?


von Kay B - am 21.02.2007 14:00
Zitat

Das Bild wird dabei sehr merkwürdig, schwer zu beschreiben:
- Es ist leicht nach rechts oder links verschoben
- es wird allgemein heller, aber gleichzeitig unsgesammt unschärfer


Die Rechts-Links-Verschiebung kann ich ebenfalls bestätigen, ein insgesamt unschärferes Bild bisher jedoch nicht. Aber in diesem Thema bin ich lernfähig und lernwillig. Ist übrigens immer der Fall, wenn am Ende meines Satzes ein Fragezeichen steht. ;-) Auch wenn wir beide bei dem anderen Thema nie auf einen Nenner kommen werden.

Also zurück zum Thema: Gibt es ein Windows-Programm, mit dem sich FuBK und PM5544 naturgetreu generieren lassen?


von Channel Master - am 21.02.2007 14:05
@ Channel Master

Zitat

Gibt es ein Windows-Programm, mit dem sich FuBK und PM5544 naturgetreu generieren lassen?


Eine spezielle Software dafür sollte weniger das Problem sein. Eher die Hardware und das Betriebssystem an sich. Man braucht halt erst mal 'ne Graphikkarte, welche mit 768 x 576 Pixeln @ 25 Hz interlaced arbeitet (statt mit 640 x 480 oder 800 x 600 Pixeln). Aber diese Auflösung ist unter Windows wohl schon gar nicht vorgesehen. Stattdessen skalieren Graphikkarten die "ürsprüngliche" Auflösung, die am PC eingestellt ist (eben 800 x 600; heute eher 1024 x 768 bzw 1280 x 1024) auf die gewünschte TV-Auflösung (576 Zeilen @ 25 Hz bzw. 480 Zeilen @ 29,97 Hz) runter.

Einfacher ist's dann halt wirklich, Rechner zu nutzen, die intern schon mit 'ner PAL-Auflösung arbeiten und die aktiven Zeilen auch füllen (z.B. Amiga).


Nebenbei, wie sieht's eigentlich mit CGA-Graphikkarten aus? Selbige hatten doch auch immer 'nen TV-Ausgang. Wird sowas überhaupt noch von 'nem halbwegs modernen Windows (da zähle ich jetzt mal alle 9x-Versionen dazu) unterstützt?


von Kay B - am 21.02.2007 14:52
@Sebastian Budde,

Ich hab noch keinen TV gesehen bei dem das RGB schlechter als das FBAS ausgesehen hat. Ich hoffe aber du verwechselst das nicht mit 'Eindruck' den viele Leute haben wenn sie ein nicht durch Schaerferegler (Frequenzanhebung bei 3-5MHz) verfaelschtes Bild sehen. Um es mal ganz krass auszudruecken, diese Leute finden auch ein 'geschaerftes' VHS Bild schaerfer als das einer DVD ueber RGB. Es gibt allerdings Fernseher deren Bildroehre so unscharf ist, dass es sowieso nur fuer VHS Aufloesung reicht, da dann ueber RGB zu sehen macht sicherlich keinen Sinn... Das zu beschreiben ist schwierig aber ein Testbild und jeder verstehts...

von Nordlicht2 - am 21.02.2007 15:04
Im Keller müsste noch eine Matrox Mystique mit RainbowRunner-Aufsatz rumfliegen, die konnte 768*576 interlaced, aber bei welcher Hertzzahl weiß ich jetzt auch nicht mehr. :confused:

Dann gab es mal für die NVidia Riva TNT ein Tool namens "TVTool", damit konnte man den Overscan so einstellen, dass auf dem TVout nur der "innere" Teil des 800*600 - Bildes dargestellt wurde.

OT: Damals konnte man über eine solche Lösung ein, sagen wir mal "bearbeitetes", TV-Signal formatgerecht einem Videorecorder bereitstellen, über dessen Modulator dann die Kanalaufbereitung für das ganze Haus angesteuert wurde.


von Channel Master - am 21.02.2007 15:10
.

von WiehengeBIERge - am 21.02.2007 20:57
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