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Seltsame Anomalie WDR 2 94,1 Baumberge

Startbeitrag von Zintus am 09.08.2013 13:49

Ich möchte heute mal von einer seltsamen Anomalie berichten und euch um Rat fragen. Und zwar hatte ich mich in unserem vorherigen Haus schon öfters gewundert, dass ich hier in Haren (Ems) so gut wie keinen Empfang von WDR 2 MS-Baumberge auf 94,1 hatte. Die anderen WDR-Programme vom selben Standort kamen dagegen in Stereo mit leichtem Rauschen. Antenne war ein Faltdipol unter Dach.
Nun sind wir Ende März umgezogen und im April habe ich u.a. eine 5-Element Yagi nebst Rotor aufs Dach gesetzt. Ergebnis: alle WDR-Programme rauschfrei, bis auf die 94,1. Das neue Haus ist ca. 500 Meter vom alten Haus entfernt im selben Ort Haren. Zusätzlich habe ich noch eine Yagi unter das Dach gesetzt, um diverse Empfänger im Haus zu versorgen. Sie sollte eigentlich dem ständigen Empfang von BFBS 103,0 dienen, allerdings klappt das nicht unter Dach. Also habe ich sie jetzt nach Süden gedreht. Ergebnis: wie in den beiden anderen Fällen alle WDR-Programme fast bis ganz rauschfrei in Stereo. WDR 2 auf 94,1: keine Spur eines verwertbaren Signals. Die 93,2 Bielstein geht rauschfrei in Mono, Stereo verrauscht.

Ich verstehe es einfach nicht. An einem Standort hätte man es ja noch für Zufall halten können, aber jetzt das gleiche im neuen Haus? Bin mit meinem Latein am Ende.

Antworten:

Gibt es vielleicht einen Gleich- oder Nachbarkanalstörer?

von Japhi - am 09.08.2013 14:33
Oder 10,7 MHz: 94,1 + 10,7 = 104,8. Das ist ja fast HitRadio Antenne aus Aurich. Vielleicht dünstet ein Empfänger in der Siedlung aus (wobei das primäraufwärts f unktioniert).

von Staumelder - am 09.08.2013 15:00
Evtl. Veronica 94.0 nebenan? Emmen ist immerhin nur 19 km von Haren entfernt.

von NurzumSpassda - am 09.08.2013 15:19
Genau, der wars, der mir durch den Kopf schwirrte.

von Japhi - am 09.08.2013 15:24
Zitat
Staumelder
10,7 MHz: 94,1 + 10,7 = 104,8. Das ist ja fast HitRadio Antenne aus Aurich. Vielleicht dünstet ein Empfänger in der Siedlung aus (wobei das primäraufwärts funktioniert).


Das ist doch sogar ganz genau OS-Radio. Vielleicht dünstet da ja was...
Oder sollte es vielleicht eine (nicht verzeichnete) Ausblendung in Richtung Aurich geben. Dort sendet ja auch Radio Ostfriesland auf 94.0 - und Münster ist auch in Ostfriesland (Norden) recht häufig zu empfangen.
Hab grad mal in einen alten Bandscan geschaut: In Norden gehen 89,7 / 92 / 94,1 gleich gut, die 100.0 schlechter, die 107.9 besser.

von iro - am 09.08.2013 15:24
Nee nee, ich vermute wirklich Emmen 94,0. Soll laut FMSCAN 54dByV (sorry, keine Sonderzeichen auf dem Smartphone) machen, Münster 43.

von Japhi - am 09.08.2013 15:28
Münster war aber vor Aurich da. Ob da im Nachhinein gestutzt wird?

OSradio geht für Normalos bis Lingen, Nicht-Normalo-Empfang in Haren habe ich noch nie probiert.

von Staumelder - am 09.08.2013 15:37
Emmen ist ja auch noch nachträglich dazugekommen und sogar noch näher dran an Münster.
Zumindest könnte man Münster in der Richtung stutzen, da ist ja kein NRW mehr. Eigentlich ist da gar nichts :D Nur Hühner, Puten und sonstiges Grillgut.

von iro - am 09.08.2013 15:52
Vor allem liegt Emmen südwestlich. Wenn er die Yagi nach Süden dreht, kann es sein, dass trotz Ausrichtung auf die Baumberge auch die 94.0 noch verstärkt wird. Hier stellt sich mir die Frage, wie trennscharf der Tuner ist.

von NurzumSpassda - am 09.08.2013 16:01
Zitat
iro
Hab grad mal in einen alten Bandscan geschaut: In Norden gehen 89,7 / 92 / 94,1 gleich gut, die 100.0 schlechter, die 107.9 besser.

Ich war dieses Jahr im Mai auf Juist. Münster war da recht häufig zu Gast, wobei ich zwischen den 5 Frequenzen keine Unterschiede feststellen konnte. Haren liegt fast exakt auf der Linie Nottuln - Juist (Ort). Einen deutlichen Einzug der 94,1 in diese Richtung würde ich definiitiv ausschließen.

Die Sender Baumberge und Emmen liegen von Haren aus gesehen fast im rechten Winkel zueinander. Eigentlich optimale Voraussetzungen, um Emmen mit der Yagi auszublenden.

Die Ausdünstungen sind allerdings auch nicht sehr wahrscheinlich, wenn OS-Radio nicht mehr normalo-tauglich ankommt und es für die Auricher 104,9 eine bessere Alternative aus Lingen gibt.

Insgesamt wirklich sehr seltsam.

Edit: Ich muss mich korrigieren. Die 94,1 und die 89,7 waren auf Juist tatsächlich wegen der Störungen aus dem Kabel nicht zu hören, habe nochmal in meinen Aufzeichnungen nachgeschaut. Da hatte ich meine Urlaube auf der weiter östlich gelegenen Insel Baltrum im Kopf, wo die 94,1 tatsächlich im Degen neben der 94,0 von Radio Ostfriesland öfter gut zu hören ist. Die Verbindungslinie Nottuln - Baltrum führt etwas östlich an Haren vorbei.

von Funkohr - am 09.08.2013 17:27
Zitat
iro
Oder sollte es vielleicht eine (nicht verzeichnete) Ausblendung in Richtung Aurich geben. Dort sendet ja auch Radio Ostfriesland auf 94.0 - und Münster ist auch in Ostfriesland (Norden) recht häufig zu empfangen.

An einer Ausblendung glaube ich nicht.
Hier in Leer empfange ich WDR 2 neben Radio Ostfriesland mit dem Eton E5 und Roadstar TRA-2350P meistens mit rauschfreiem Mono, auch WDR 3 und WDR 5 kommen in gleicher Qualität an. 1LIVE und besonders WDR 4 ist hier deutlich schwächer und somit nicht ständig empfangbar.

von Günni74 - am 09.08.2013 17:39
Bei fast allen UKW-Empfängern liegt die Oszillatorfrequenz 10,7 MHz oberhalb der eingestellten Empfangsfrequenz. Dann würde aber ein auf 94,1 MHz abgestimmter Empfänger auf 104,8 stören und nicht umgekehrt, wie hier vermutet wird.
Erscheint denn die Frequenz 94,1 MHz als "frei" oder ist ein Störträger oder ein anderes Programm darauf zu hören?

von hegi_ms - am 09.08.2013 17:53
Um rauszufinden was das sein kann, solltest du dir mal das Spektrum bzw. die Pegel auf der Frequenz angucken. Sollte der Pegel nahezu Rauschpegel sein (was ich nicht vermute), dann weißt du das der Sender nicht ankommt. Sollte der Pegel hoch, aber dennoch nur Rauschen da sein, dann weißt du, dass ein anderes Signal die 94,1 wegdrückt. Hast du evtl. diesen DVB-T Stick? Damit kannst recht schnell einen ausreichenden Überblick bekommen. Was hörst du denn auf 94,1 oder 94,15? Wirklich nur klares Rauschen oder eher rüberdrücken von der 94,0 aus NL?

von Jens1978 - am 09.08.2013 17:57
So, ich habe jetzt noch mal ein paar Dinge geprüft. Also:
-mit der Aufdachantenne (Yagi auf Rotor) geht es jetzt. An dieser Antenne hängt auch der beste (trennschärfste) Tuner. Allerdings haben wir natürlich auch etwas Tropo.
-Auf der 94,1 habe ich an der Unterdach-Yagi auf dem schlechteren Tuner manchmal Rauschen und manchmal Splatter von Veronica auf 94,0. Auf 94,15 ist die Sprache von WDR 2 verständlich aber bereits angekratzt. Da ist wohl der Diskriminator "pingeliger" als die ZF-Filter.
-Allerdings ist auch Veronica hier nicht so irrsinnig stark.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich wohl einerseits den Öffnungswinkel meiner Unterdach-Yagi unterschätzt habe. Möglicherweise kommen auch Reflexionen unter Dach mit ins Spiel. Zum zweiten werde ich wohl auch die Selektivität des Tuners überschätzt haben. Festzuhalten bleibt allerdings, dass WDR 2 hier auf jeden Fall schwächer ist als z.B. WDR 4 und 1Live. 1Live ist hier die stärkste WDR-Frequenz. WDR4 100,0 ist etwas schwächer, aber immer noch wesentlich stärker als die 94,1.

Danke für euer Kopfzerbrechen und euren Input. :spos:

Nachtrag: nach weiterem Spielen und Testen von Frequenzen (z.B. 104,8) merke ich erst, wie grottenschlecht der Tuner ist, der an der Unterdach-Yagi hängt und eigentlich BFBS in die Küche holen sollte. Ich werde mal nächste Woche meinen Marantz aus Den Haag mitnehmen, der dort doch nur Staub fängt.

von Zintus - am 09.08.2013 18:16
Zitat
Zintus
Festzuhalten bleibt allerdings, dass WDR 2 hier auf jeden Fall schwächer ist als z.B. WDR 4 und 1Live. 1Live ist hier die stärkste WDR-Frequenz. WDR4 100,0 ist etwas schwächer, aber immer noch wesentlich stärker als die 94,1.

Zu einem Teil kann dies auch am frequenz-abhängigen Gewinn der Yagi liegen. Bei meiner 5-Elemente-Yagi ist es so, dass der Gewinn unter etwa 96 MHz spürbar abnimmt. Besonders deutlich ist dies am unteren Bandende, während ich am oberen Bandende so etwas nicht feststellen kann.

So lässt sich bei der 101,3, der 103,3 und der 106,7 aus Langenberg kaum ein Unterschied feststellen, obwohl ja die 106,7 mit etwas weniger Leistung sendet. Die 95,1 ist da schon leicht schwächer und die 88,8 deutlich schwächer. Ähnlich ist es auch z.B. bei der Nordhelle oder Liège Bol d'Air. Bei Bonn ist es auch so, da gibt es aber verschieden starke Einzüge in den Antennendiagrammen.

Ist denn bei Dir die 89,7 wieder stärker als die 94,1?

von Funkohr - am 09.08.2013 18:55
Danke für den Hinweis bzw. die Frage. 89,7 ist genauso schwach wie 94,1. Der Unterschied ist nur, dass die 89,7 keinen Nachbarkanal-Störer hat. Da wird wohl tatsächlich der geringere Gewinn der Yagi mit im Spiel sein. Aber das sind doch höchstens 2 oder 3 dB, das merkt man doch nicht so stark?! Mit der anderen Yagi auf dem Dach sind 94,1 und 89,7 auch schwächer als 100,0 und 107,9.

Übrigens gibt es schon den ganzen Tag ziemliche Sporadic E. Ich höre seit heute Nachmittag immer wieder spanische Stationen die für einige Minuten hochfaden. Jetzt gerade wieder auf der unteren Hälfte des UKW-Bandes. Also, ran!

von Zintus - am 09.08.2013 19:14
Zitat
Zintus
Danke für den Hinweis bzw. die Frage. 89,7 ist genauso schwach wie 94,1. Der Unterschied ist nur, dass die 89,7 keinen Nachbarkanal-Störer hat. Da wird wohl tatsächlich der geringere Gewinn der Yagi mit im Spiel sein. Aber das sind doch höchstens 2 oder 3 dB, das merkt man doch nicht so stark?! Mit der anderen Yagi auf dem Dach sind 94,1 und 89,7 auch schwächer als 100,0 und 107,9.

Leider habe ich momentan an der Yagi keinen Tuner in Betrieb, der den HF-Pegel in dB anzeigen kann. Die Balkenanzeige von meinem alten Grundig ST 6500 zeigt laut Bedienungsanleitung in Schritten von 10 dB (8 Segmente) an. Das jeweils rechte Segment des Balkens leuchtet aber mit zunehmender Feldstärke nicht schlagartig auf, sondern wird langsam heller, so dass sich Zwischenwerte abschätzen lassen. Anhand dieser Anzeige schätze ich, dass die 88,8 aus Langenberg (4 Segmente, keine Andeutung eines 5.Segments) >5 dB schwächer ist als z.B. die 101,3 (5 Segmente, die auch bei nicht optimaler Stellung der Antenne in einem weiten Winkelbereich noch angezeigt werden). Bei der 95,1 ist der Unterschied zur 101,3 freilich nicht so groß.

von Funkohr - am 09.08.2013 19:46
Eventuell hast du einen Verstaerker dazwischengeschaltet der nicht so ganz linear ueber das gesamte Band verstaerkt? Einen nach Band 1/2 und Band 3 und Band 4/5 getrennt?
Wenn du eine Abschlussdose dazwischen hast, die nach Radio und TV aufteilt, hast du an den Randbereichen (und das ist die 88,8 noch) auch sehr oft solche Pegelabfaelle. Hab ich jedenfalls bei mir, obwohl Hauptsaechlich ab 106 MHz aufwaertz. Meinen Pegelsteller stelle ich daher immer nach Frequenzen am oberen UKW Bandende ein.

von Nordlicht2 - am 10.08.2013 09:19
Schließen wir einmal aus:

a) Tuner; es wurden verschiedene verwendet. Insbesondere bei Autoradios kann festgestellt werden, daß Dämpfer "schmalbandige Bandsperren" zugeschaltet werden sofern durch ein zu starkes Signal Übersteuerungen drohen. Bsp: So hatte ich in Wzbg immer Probleme hr3 auf 89,3 (vs 89,0 Bayern4 Wzbg) zu empfangen während die 94,4 fast beifahrertauglich wiedergegeben wurde.
b) Reflexionsverhalten. Da keine Berge vorhanden, entfällt dies. In Mittelgebirgslandschaften ist häufiger zu beobachten, daß Reflexionen und Beugungsempfänge sich gegenseitig auf einer Frequenz fast auslöschen, währen eine andere vom gleichen Sender tadellos ankommt.
Es wäre höchstens die Frage: Hohe Gebäude in Sichtweite wo sich das Signal streuen könnte?

von Thomas (Metal) - am 10.08.2013 09:30
Also zu Zeiten meines Becker- Autoradios mit Scheunentor- Filtern konnte man entlang der A31 den WDR2 94,1 erst in unmittelbarer Nähe zur Landesgrenze Niedersachsen / NRW hören. Da gingen die anderen Frequenzen schon ne gefühlte Ewigkeit. Der Grund waren Nachbarkanalstörungen insbes. aus Holland, die die 94,1 komplett zugemacht haben. WDR2 Münster kam erst mit dem supertrennscharfen BP Bremen ebenso weit wie dessen andere Frequenzen.

Ergo: Dein Tuner sollte trennschärfemässig schon was aufm Kasten haben, sonst wirds nix mit der 94,1.

von HAL9000 - am 10.08.2013 18:19
Zitat
Nordlicht2
Eventuell hast du einen Verstaerker dazwischengeschaltet der nicht so ganz linear ueber das gesamte Band verstaerkt? Einen nach Band 1/2 und Band 3 und Band 4/5 getrennt?
Wenn du eine Abschlussdose dazwischen hast, die nach Radio und TV aufteilt, hast du an den Randbereichen (und das ist die 88,8 noch) auch sehr oft solche Pegelabfaelle. Hab ich jedenfalls bei mir, obwohl Hauptsaechlich ab 106 MHz aufwaertz. Meinen Pegelsteller stelle ich daher immer nach Frequenzen am oberen UKW Bandende ein.

Verstärker habe ich nicht dazwischen, die Antenne ist direkt mit dem Tuner verbunden. Es handelt sich übrigens um eine Fuba DAT 500. Laut technischen Daten sollte der Gewinn zwischen 6,0 und 7,5 dB liegen. Vielleicht liegt der größere Unterschied bei mir auch an der Unterdachmontage? Jedenfalls scheint das untere Bandende benachteiligt zu sein, ganz gleich aus welcher Richtung der Sender einfällt.

von Funkohr - am 10.08.2013 18:53
Aendere doch mal die Positon der Antenne, etwas vor / zurueck / zur Seite. Dazu am Besten den Tuner mal mit zur Antenne nehmen um gleich zu sehen was sch bei welcher Frequenz aendert.
Unter Dach ist der Pegel so ziemlich an jeder Stelle anders und eine so lange Yagi hat dann nicht die Empfangseigenschften die sie nach dem Diagramm haben muesste. Auch aendert sich bei nur leichten Verschiebungen was von der Seite oder von hinten empfangen wird. Auch das frequenzabhaengig. Reflexionen halt.
Fuer UHF hab ich deshalb eine Wisi EE 06 welche den Gewinn aus der Hoehe bekommt und weniger empfindlich auf Reflexionen reagiert. Die zeigt, obwohl eigentlich 2 dB weniger Gewinn, doch bessere Ergebnisse als meine 43 Element UHF. Fuer UKW gibt es das aber nicht. Da habe ich eine Wittenberg 5 Elemente in Laengsrichtung zum Dachboden, mit den beschriebenen Phaenomenen was die Position betrifft.

Beispiel EE 06 http://img.dooyoo.de/DE_DE/175/Video/antennen/wisi-ee-06.jpg

von Nordlicht2 - am 10.08.2013 22:12
@Nordlicht2:

Die Antenne befindet sich schon im gleichen Raum wie der Tuner. Die Räume im oberen Stockwerk reichen bei uns bis unter den First. Dafür gibt es keinen Dachboden. Wenn man als Randbedingung nimmt, dass die Antenne um 360° drehbar sein soll und dass sie oberhalb Kopfhöhe angebracht sein soll, gibt es nicht mehr viel Spielraum, sie weiter vor/zurück/links/rechts anzubringen. Ich kann eigentlich auch ganz gut damit leben, wie es ist. Vor allem kann man sie schnell mal von Hand drehen. Mir fiel nur beim Posting von Zintus ein, dass auch bei mir die verschiedenen gleich starken Frequenzen eines Senderstandortes z.T. mit verschiedener Feldstärke am Tuner ankommen.

von Funkohr - am 11.08.2013 12:47
Also bei mir treffen eigentlich alle genannten Umstände zu, d.h.:
das Signal aus der 3-Element-Yagi durchläuft einen Mehrbereichsverstärker, von dort in einen Sat-Mutlischalter mit terrestrischem Eingang und von diesem geht die Ableitung nach unten in die Sat-Dose mit Anschlüssen für terrestrisches TV und Radio. Am Mehrbereichsverstärker ist auch eine UHF-Gitterantenne für NL 1,2,3 Smilde angeschlossen, aber diese hat natürlich nichts mit der UKW-Geschichte zu tun.
Zur verwendeten Yagi muss ich hinzufügen, dass es sich eigentlich um eine 5-Element handelt, bei der ich aus Platzgründen unter dem Dach zwei Direktoren weggelassen habe, also auch nicht gerade optimal. Aber es ist, wie gesagt, nicht die Yagi zum DXen, sondern es ist eine Zweitantenne für den Radioempfang in der Küche. Später sollen noch die Kinderzimmer und ein Gästezimmer mit dem Signal versorgt werden. Die Hauptantenne zum DXen (5-Element Yagi) sitzt auf dem Rotor auf dem Dach und geht ohne Verstärker und ohne Weichen etc. direkt mit hochwertigem Sat-Kabel (ca. 17 Meter) an meinen Technics-Tuner.
Am nächsten Wochenende werde ich nochmal mit der Unterdachantenne spielen um den günstigsten Punkt für BFBS zu finden. Schließlich ging es ursprünglich genau um den Sender. Beim WDR ging es nur darum, die Empfangsleistungen einzuschätzen. WDR 2 höre ich nicht freiwillig.:D und den Sektorensender auch nicht.
Wenn das alles nichts hilft und BFBS nicht rauschfrei zu bekommen ist, werde ich das Küchenradio (Tuner von Akai, Modell AT-A102) aus dem Fenster werfen und ein zweites Koax vom Multischalter nach unten ziehen und hole mir Bremen 4 und BBC Radio 2 und 1 per Sat in die Küche. Eigentlich hatte ich nämlich gehofft, sowohl Bremen als auch Bielefeld mit dem Öffnungswinkel der Antenne erfassen zu können, aber das habe ich mir nach diesen Empfangsergebnissen schon mal von der Backe geputzt.

von Zintus - am 11.08.2013 16:48
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