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Radioforum
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 13 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 13 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
Matthias K., Birger*, Hannoveraner, Terranus

Vorschlag zur sinnvolleren Kanalbelegung von DVB-T

Startbeitrag von Matthias K. am 19.05.2004 21:28

Hoffentlich kommt sowas bei der Wellenkonferenz 2006 rum :

Ost-Belgien - Kanal 21-30
West-Deutschland NRW - Kanal 31-40
Ost-Holland - Kanal 41-50
Rheinland-Pf. - Kanal 51-60
Luxemburg - Kanal 41-50
Hessen - Kanal 21-30
Baden-Würtemberg - Kanal 31-40
Bayern - Kanal 51-60
usw.

Jeweils eine Region wie NRW = 1 Gleichwellennetz

Entgegen früherer Aussagen meinerseits :
Alle Mediendienste, Zusatzdienste, Datendienste und Radiosender im VHF-Bereich und/oder im Bereich K61-69, zB. HSE24, QVC, TravelShop etc

Alle "normalen" Sender, Spartensender, Musiksender usw. im UHF-Bereich.

So könnte man an jedem Ort 10 Multiplexe empfangen + weitere Multiplexe im VHF-Bereich.
In jedem Multiplex kommen max. 3 Programme (wegen der Qualität)
= 30-40 Fernsehprogramme + Radioprogramme + Extras.

Antworten:

Oh je, träum weiter. Die Fakten, die jetzt geschaffen werden, werden meiner Meinung nach Jahrzehnte bestehen bleiben. Sollte sich zeigen, daß die Nutzung der Terrestrik durch DVB-T nicht deutlich gesteigert werden kann, wird vermutlich nichts mehr passieren. Und eine Kanalharmonisierung wird wohl eher nicht kommen. Das kann man den Menschen später nicht mehr zumuten, weil die dann alle längst ihre Bedienunganleitungen verlegt haben. So eine Mathematik macht ja auch nur bedingt Sinn.



von Birger* - am 19.05.2004 21:55
Da frage ich mich, warum man nicht einmal von Beginn an gut planen kann ?!
Ja, ich gebe zu, mit dem langsamen Übergang + Simulcast macht man vieles schwer, aber dass es geht, zeigen doch andere Länder, wo Sender(ketten) doch sehr geordnet zu sein scheinen (eher im Bezug auf UKW-Radio).

Apropos Kanaländerungen :
Die werden auf SAT doch ständig gemacht.
Wo ist der Unterschied ?



von Matthias K. - am 19.05.2004 22:14
Schau doch was immer bei diesen Konferenzen rauskam - Ich sag nur GE84 ...
Da wird vielleicht hier und da was koordiniert, aber ne "Zerobase" wird's ned geben, dazu sind die viel zu unflexibel



von Terranus - am 19.05.2004 22:43
Es geht wohl letztlich neben Besitzstandwahrung auch um Finanzen. Denn ohne empfundene Not, wird sich niemand gern in Unkosten stürzen. Zudem vermute ich, daß da weniger technische Fachleute denn Bürokraten und Lobbyisten diskutieren.



von Birger* - am 19.05.2004 22:52
Meines Wissens liegen die Planungen für die Wellenkonferenz 2006 mehr oder weniger schon fertig in der Schublade. Die Planungen sehen vor, dass zwei bis drei Senderstandorte "zusammengelegt" werden um so mindestens sechs Gleichfrequenz-Netzwerke bilden zu können.

Beispiel (rein spekulativ): Rosengarten, Uelzen, Dannenberg und Höhbeck könnten zusammengelegt werden. Für die Region Lüneburger Heide/ Wendland stünden dann die leistungsstarken Kanäle 52 (jetzt: Rosengarten), 58 und 27 (beide Uelzen), 45 und 21 (beide Höhbeck) sowie 43 (Dannenberg) zur Verfügung. Daraus ließen sich dann drei öffentlich-rechtliche und drei private SFNs zusammenstellen, so wie es bei den jetzigen Startregionen auch schon der Fall ist. Größere SFNs sind, wie ich schon mehrfach erwähnt habe, technisch nicht möglich, da die Laufzeitunterschiede sonst zu groß werden. Man könnte höchstens noch das Guard-Intervall vergrößern, was aber zu Lasten der verfügbaren Datenrate fürs TV gehen würde.

Die DVB-T-Nutzung der Kanäle 64-66 ist übrigens zunächst nur bis 2012 gefristet. Es wird aber angestrebt den gesamten Bereich von 61-69 für DVB-T nutzen zu können. Fraglich ist jedoch, ob dieses Bestreben gegenüber den Militärs durchgesetzt werden kann.

von Hannoveraner - am 20.05.2004 11:10
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