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Hack RF - neuer SDR mit Frequenzbereich von 300 kHz bis 6 GHz

Startbeitrag von dxbruelhart am 31.08.2013 17:19

Ich zitiere hier Nils DK8OK von der A-DX Mailingliste:

Bis zum 4.9. läuft noch die Frist zur Vorbestellung eines neuen SDRs, das
den Frequenzbereich von 300 kHz bis 6 GHz überstreicht und Anfang 2014
ausgeliefert werden wird.

Der "HackRF" wird über die Crowdfunding-Plattform "Kickstarter" finanziert.
Michael Ossmann, Kopf des Entwicklerteams, wollte 80.000 US-$ sammeln, um
dann mit der Produktion zu beginnen; eine Anzahl von Beta-Versionen
funktionieren bereits.
Bis gerade eben haben 1.635 Interessenten insgesamt 485.785 US-$
aufgebracht, was das große internationale Interesse an diesem Receiver
zeigt, der überdies mit geringer Sendeleistung auch als Sender funktioniert.
Die Version einschließlich Gehäuse und "Ham It Up RF Converter" (er
erweitert den von 30 MHz bis 6 GHz großen Frequenzbereich um Mittel- und
Kurzwelle von 300 kHz bis 30 MHz) kostet 325 US-$ einschließlich Porto nach
Deutschland. Das sind keine 250 Euro, zu denen dann u.U. noch Mwst und Zoll
hinzukommen.

Infos & Links hier:
http://greatscottgadgets.com/hackrf/

Die maximale Bandbreite beträgt 20 MHz, die sich nach meinem Verständnis
auch aufzeichnen & abspielen lassen.

Das Ganze ist auch ein soziales Experiment: Wie viele Menschen und wer ist
interessiert (unter den großen Funkportalen in Deutschland: niemand); wer
ist bereit, ein solches Projekt vorzufinanzieren ("kaufkräftige Nachfrage")
etc.

Die ersten Befunde - wie: mehr als sechsfache "Überzeichnung" des
Mindestbetrages - sind, so finde ich, durchaus ermutigend. Sie zeigen u.a.,
dass SDRs auch durch verteilte Entwicklung ganz anders als Analogtechnik das
Potential einer "Technik von unten" haben. Und wie weit die bislang
etablierten Akteure zurückbleiben.

Sicherlich wird der HackRF keinen IC-R9500 oder SDR-IP (je nach Gusto)
ersetzen können. Doch die Richtung in Technologie, Entwicklung & Produktion
und Preis ist klar.


Das ist ein sehr interessantes Projekt zu einem (sehr) günstigen Preis, das Empfang bis 6 GHz bietet!

Antworten:

Re: Hack RF - neuer SDR mit Frequenzbereich von 30 kHz bis 6 GHz

Klingt ganz interessant, zumal das ganze bezahlbar waere. Die Frage ist halt nur, was man sich empfangstechnisch davon erwarten kann. Wenn das jetzt nur unwesentlich besser als die Noxon-Loesung ist, bringt es nicht viel.

20 MHz breit aufzeichnen haette aber was fuer sich, das reicht fast fuers ganze UKW-Band. Da koennte man dann schoen gemuetlich hernach alle Scatter- und Sporadic E-Empfaenge rausklamuesern.
Interessant waere z.B. auch, wie das Fading-Verhalten zweier Frequenzen vom gleichen Standort im Vergleich aussieht, das muesste man ja graphisch sehen koennen.

von Habakukk - am 02.09.2013 08:57

Re: Hack RF - neuer SDR mit Frequenzbereich von 30 kHz bis 6 GHz

Empfangstechnisch? Für HF und VHF nicht wirklich viel. Der Receiverchip (MAX2837) rauscht wie Sau und ist nicht sehr großsignalfest (IIP3 -11 dBm), der Frontend-Chip (RFFC5072) weist auch ein relativ hohes Phasenrauschen und ein nicht gerade niedriges Rauschmaß auf...
Das Preis/Leistungs-Verhältnis ist sicherlich top, mehr kann man für ein paar 100 $ auch nicht erwarten.
Wer aber dediziert UKW-FM-DX machen möchte, wird mit "konventioneller" Technologie besser fahren.
Parallel dazu dieser SDR, um das Band auf einem Spectrum-Scope zu beobachten: Ja, hat was.

von DH0GHU - am 02.09.2013 10:29

Re: Hack RF - neuer SDR mit Frequenzbereich von 30 kHz bis 6 GHz

Heise hat jetzt mehr zum HackRF, in der c't 24/13 testen die einen Prototypen.
Für mich ist jedenfalls schon mal der erweiterte Frequenzbereich bis 6 GHz hochinteressant; bislang gehen meine Empfangsgeräte bis maximal 3 GHz:

http://www.heise.de/netze/meldung/SDR-Platine-HackRF-naehert-sich-der-Serie-2034454.html

News-Meldung vom 26.10.2013 17:01
SDR-Platine HackRF nähert sich der Serie

Im Sommer sammelte der Entwickler Michael Ossmann binnen eines Monats über Kickstarter 600 000 US-Dollar für sein Open-Source-SDR-Projekt HackRF ein. Die USB-Schnittstelle für Software-Defined-Radio-Anwendungen traf offensichtlich den Nerv vieler Hochfrequenz-Hacker, denn unter anderem arbeitet sie über einen deutlich größeren Frequenzbereich als viele dafür zweckentfremdete DVB-T-Sticks.

HackRF-Prototyp Jawbreaker
Mit einer USB-Hochfrequenzschnittstelle wie HackRF wird aus einem PC ein universelles Funkgerät: Je nach gestarteter Applikation arbeitet er als Rundfunkempfänger, Spektrumanalysator oder Prüfsender. Vergrößern Nun nähert sich das Board der Fertigstellung: Ossmann hat in der vergangenen Woche die Schaltung finalisiert, wegen langem Vorlauf auch schon die Chips für die Nullserie bestellt und beginnt jetzt mit dem Entwurf der endgültigen Platine namens HackRF One.

Die von den besonders spendierfreudigen Kickstarter-Backern gesponserten 50 Prototypen sollen nun im Dezember ausgeliefert werden. Den Versand der finalen Serie peilt Ossmann für Februar 2014 an. Der Test eines Jawbreaker-Prototypen erscheint in der nächsten c't-Ausgabe 24/13, die ab dem 4. November am Kiosk liegt.


Ansonsten gibts als Fertiggerät dazu aktuell nur den AOR AR6000, der bis 6 GHz geht, und für den muss man doch mindestens € 4800 in die Hand nehmen.

von dxbruelhart - am 28.10.2013 07:25

Re: Hack RF - neuer SDR mit Frequenzbereich von 30 kHz bis 6 GHz

Der HackRF wird jetzt in der c't 24 besprochen, ein Test in das wohl noch nicht, aber sie konnten einen Prototypen ausprobieren:
- Der HackRF nutzt einen Wimax-Chip aks ZF-Prozessor, der HackRF ist ein Superhet, die Schaltung arbeitet halb-duplex, man kann also damit auch senden(!), und zwar mit maximal 32 Milliwatt.
- Der HackRF hat eine maximale Abtastrate von 20 MHz, er kann damit z.B. UKW-Radio, ein DAB-Ensemble, Bluetooth, DECT oder auch GSM oder UMTS aufzeichnen und auch aussenden; für Wlan reichen die 20 MHz-Abtastrate aber nicht aus.
- Der UKW-Empfang ist mit einer Behelfsantenne an der SMB-Buchse nicht gerade so toll, die Ortssender können wohl aber gut empfangen werden, aber auch mit einem Krisseln, die weil er eine geringe Amplitudenauflösung hat - 8 Bit, das ergibt 48 dB Rauschabstand.
- Aktuell funktioniert der HackRF nur mit GNU Radio zusammen, welches auf diversen Linux-Varianten und auf Mac OS X läuft.
- Der HackRF kommt in Frühjahr 2014 auf den Markt und wird $ 275.-- kosten.

Hier sollte es ein Video geben von c't zum HackRF im Betrieb (komme aktuell da nicht auf dieses Video): http://heise.de/-1985431
Hier gehts zum HackRF-Wiki: https://github.com/mossmann/hackrf/wiki

So wie es jetzt aussieht, werde ich mir den wohl kaufen im Früjahr - gerade eben auch für den Frequenzbereich ovn 3 - 6 GHz, weil ich da noch gar nicht weiss, was da alles sendet und so habe ich da wohl viel zu entdecken.

von dxbruelhart - am 02.11.2013 14:43

Re: Hack RF - neuer SDR mit Frequenzbereich von 30 kHz bis 6 GHz

Jetzt wird der HackRF lieferbar, man kann ihn jeztzt vorbestellen, und so wird er wohl in den nächsten Wochen wirklich erscheinen: http://greatscottgadgets.com/hackrf/
Das wird so wirklich der günstigste Empfänger für den Empfang des Frequenzbereichs von 3 bis 6 GHz, was bislang für die allermeisten von uns terra incognita ist.

von dxbruelhart - am 23.06.2014 07:00

Re: Hack RF - neuer SDR mit Frequenzbereich von 30 kHz bis 6 GHz

Jetzt kann man den HackRF bekommen, z.B. bei Wimo: http://www.wimo.com/hackrf-sdr-transceiver_e.html
Und erste Erfahrungen gibt es hier zu lesen: http://www.rtl-sdr.com/hackrf-initial-review/ sowie auf diesem Twitter-Account https://twitter.com/uhf_satcom

von dxbruelhart - am 11.09.2014 04:11

Re: Hack RF - neuer SDR mit Frequenzbereich von 30 kHz bis 6 GHz

Das schaut schon spannend aus, einen so grossen Teil des UKW-Bands auf einen BLick zu sehen. Das waere eigentlich auch interessant, das mal mobil im Auto aufzuzeichnen. Man muesste dann eigentlich bei Frequenzen von gleichen Standorten gleichartige Muster sehen (Einbrueche im Empfang, etc...).

von Habakukk - am 11.09.2014 09:00

Re: Hack RF - neuer SDR mit Frequenzbereich von 30 kHz bis 6 GHz

Es juckt einen in den Fingern sich das Teil zu holen.
Damit kann man je nach PC Leistung bis zu 20Mhz gleichzeitig beobachten.
Dieser SDR ermöglicht mit entsprechnder Software viele weitere Möglichkeiten der Dekodierung von Digitalen breitbandigen Aussendungen.

In prinzip wäre sogar der Empfang von Analoges TV in Farbe und mit Ton möglich.( das als SDR :eek: )
Interessant für Band I DX.

Man könnte endlich auch das 2,4GHz Band nach interessanten schmalband Signale absuchen.

von _Yoshi_ - am 11.09.2014 16:24

Re: Hack RF - neuer SDR mit Frequenzbereich von 30 kHz bis 6 GHz

Und sehr spannend an dem HackRF ist ja auch, dass man verschiedenstes senden kann damit, also ählich wie mit den Ettus USRPs.
Hier hat einer auch die Möglichkeiten des HackRF mit jenen der Ettus USRPs gegenübergestellt: http://www.taylorkillian.com/2013/08/sdr-showdown-hackrf-vs-bladerf-vs-usrp.html
Der HackRF ist also quasi ein Budget-USRP.

von dxbruelhart - am 11.09.2014 16:55

Re: Hack RF - neuer SDR mit Frequenzbereich von 30 kHz bis 6 GHz

Frage:
Im Titel steht 30kHz, in den Beiträgen habe ich immer nur von 300kHz gelesen. Habe ich da etwas übersehen?

von drahtlos - am 11.09.2014 18:35

Re: Hack RF - neuer SDR mit Frequenzbereich von 30 kHz bis 6 GHz

@ drahtlos:
Der Empfang geht von Haus aus ab 10 MHz aufwärts, mit der Erweiterung aber ab 300 kHz, so ist das schon richtig. In der anfänglichen Ankündigung hat das zunächst anders geheissen.
Wimo ist jetzt übrigens ausgeschossen mit Geräten, eine neue Lieferung soll aber bald kommen.

von dxbruelhart - am 11.09.2014 18:54
Hat sich jemand das Hack RF gekauft ?
Da wäre ich an einen erfahrungsbericht intressiert.

von _Yoshi_ - am 13.09.2014 18:09
Hallo erst mal alle, das ist mein erstes Posting in diesem Board - zum Thema HackRF,
ich habe mir das Teil bei Wimo gekauft, und nach einer Woche zurückgeschickt - geld zurückbekommen und gut..

Test: vergleich an der gleichen Antenne - 31m Langdraht 1x HackRF - 1x 10.-Eur USB rtl-Stick aus HongKong mit US-HamItUp Converter - ( übrigens der HackRF geht ohne weiteres von ca 300 khz aufwärts - ohne Converter oder so), Fazit : der billig Stick geht wesentlich besser - weniger Grundrauschen - bessere Empfindlichkeit - bei höheren Frequenzen ohne upConverter: 4m Band ist der HackRF fast Taub ( mit einer X200 Aussenantenne !! ) - UKW Stereo unbrauchbar - auch hier der Stick um Klassen besser !!
Bei Freq. über 900 Mhz nahezu kein Empfang - Wlan 2,4 Ghz aus 30cm Entfernung keinerlei Empfang.

Knallhartes Fazit von mit - unbrauchbar - Getestet mit der SDR-Console V 2.3 1874 von Simon Brown unter Win 7 x64
mfg DO1N.. aus B07 Kulmbach.

von B07Kulmbach - am 17.10.2014 18:37
Jetzt gibt es wohl eine neue Version des HackRF - den HackRF Blue, der ist aber wohl nicht besser, sondern billiger als der originale HackRF - und arbeitet so halt auch weiter mit den untauglichen 8-bit http://hackrfblue.com/

von dxbruelhart - am 09.12.2014 07:29
Querverweis: In Tectime TV läuft eine Sendung mit Dr. Dish zu dem HackRF.

von andimik - am 18.08.2015 11:27
Zitat
andimik
Querverweis: In Tectime TV läuft eine Sendung mit Dr. Dish zu dem HackRF.


Danke für den Tipp! Die Sendung kann auch in Youtube angesehen werden: klick (ab 6:27 Min.)

von DX-Fritz - am 18.08.2015 12:07
Die Erfahrungen von Christian Maas mit dem HackRF scheinen sich wirklich nicht zu decken mit den desaströsen Erfahrungen von B07 Kulmbach oben, wobei man nur sehr wenig echte Empfangs-Erfahrungen sehen konnte im DrDish-Video
Hat jemand (weitere) unabhängige Tests gefunden vom HackRF? Gibt es da vielleicht doch mehr Einstellmöglichkeiten?

von dxbruelhart - am 19.08.2015 06:32
Hier ein Youtube-Video, da hat einer den HackRF richtig zur Brust genommen https://www.youtube.com/watch?v=sNwpQwn5awY

von dxbruelhart - am 19.08.2015 09:28
Auf UKW ist er wirklich nicht grade der Hit, der HackRF.

Hier mal 2 Aufnahmen, die ich mit meinem Exemplar gemacht habe:
1) Antenne Bayern auf 103.7 MHz SDRSharp_20150819_175531Z_103700kHz_AF.mp3
2) Bayern 5 auf 107.1 MHz: SDRSharp_20150819_175758Z_107100kHz_AF.mp3


Für den Zweck, für den ich ihn einsetzen will (DAB-Testsenderchen mit den ODR mmbTools) sollte er es aber tun - und ist für den Zweck auch absolut unschlagbar vom Preis her.

Viele Grüße,
Andi

von Andi_Bayern - am 19.08.2015 18:26
Ich hab' heute nochmal auf ein paar Frequenzen getestet, es war überall "wo was zu erwarten ist" auch was zu empfangen, z.B.
- UKW-Radio
- BOS-Funk im 4m und 70cm Band
- DAB-Ensembles im VHF Band III
- Paging-Dienste im Bereich um 466MHz
- LTE-Basisstationen im 800MHz-Band
- WLAN im 2.4GHz-Band


Nicht verwirren lassen sollte man sich von den durchaus auftretenden "Geisterträgern" und Mischprodukten (v.a. des UKW-Bandes).
So habe ich z.B. Bayern 1 (98.0 MHz vom Hochberg) auch auf 78.0 MHz und 118 MHz nochmal gesehen...


Viele Grüße,
Andi

von Andi_Bayern - am 21.08.2015 16:50
Ernüchternde Ergebnisse gibt es bei Radioreference zu lesen; hier sind die User doch recht bis sehr enttäuscht über die Taubheit des HackRF; Andi_Bayern hat nun aber doch offensichtlich bessere Resultate erzielt:

http://forums.radioreference.com/software-defined-radio/316834-hackrf-sensitivity.html

Nochmals: Ich bin vor allem an den Empfangseigenschaften von 3-6 GHz interessiert; für die Frequenzen unterhalb von 3 GHz bin ich eigentlich schon gut ausgestattet.

Einen Schweizer Lieferanten für HackRF habe ich nun auch gefunden, der hat aber aktuell keine Geräte an Lager. Daher gehe ich nochmals in die Reflexionsphase.

von dxbruelhart - am 30.08.2015 17:09
Gibt es einen vergleich mit dem Airspy One?
Ich bin auch am liebeugeln mir ein Hack RF zu Kaufen wegen dem Großen Frequenzbereich.
Vor allen hab ich es auf den Bereich 2 - 6GHz abgesehen.

von _Yoshi_ - am 30.08.2015 17:16
Im oben verlinkten Radioreference-Thread ist die Rede davon, dass der Airspy um durchschnittlich 10 dB besser empfängt als der HackRF; wobei der AirSpy eben nur bis rund 2 GHz geht.

von dxbruelhart - am 30.08.2015 17:54
Ich denke das liegt an dem mitlaufenden Eingangsfilter das der Airspy One hat.
Wer weis, vielleicht gibt es ja irgend wann mal eine verbesserte Version von dem Hack RF?

von _Yoshi_ - am 30.08.2015 18:24
Recht wichtig scheint mir beim HackRf die richtige Gain-Einstellung zu sein.
Im SDR# gibt es dazu den Button mit dem "Zahnrad" (Settings). Dort kann man dann mit 2 Schiebereglern den Gain einstellen.
Zu hohe Verstärkung führt beim HackRf recht schnell zu massig Mischprodukten.

Bei FM-Radio ist mir - wie schon geschrieben - negativ aufgefallen, dass quasi jeder Sender mit "Krieseln" zu empfangen ist.

Ich werde bei Gelegenheit mal den HackRf mit dem Noxon-Stick vergleichen. Andere SDRs habe nich nicht da.

Viele Grüße,
Andi

von Andi_Bayern - am 31.08.2015 06:51
Zitat
Andi_Bayern
Recht wichtig scheint mir beim HackRf die richtige Gain-Einstellung zu sein.
Im SDR# gibt es dazu den Button mit dem "Zahnrad" (Settings). Dort kann man dann mit 2 Schiebereglern den Gain einstellen.
Zu hohe Verstärkung führt beim HackRf recht schnell zu massig Mischprodukten.

Bei FM-Radio ist mir - wie schon geschrieben - negativ aufgefallen, dass quasi jeder Sender mit "Krieseln" zu empfangen ist.

Ich werde bei Gelegenheit mal den HackRf mit dem Noxon-Stick vergleichen. Andere SDRs habe nich nicht da.

Viele Grüße,
Andi


Hast Du auch einen LNA an der Antenne, oder gehst Du von einer Antenne über eventuell lange Zuleitungskabel zum SDR?
Ich habe z.B. eine Antenne mit LNA am Dachboden, von dort gehts mit ca. 30m Koaxkabel zum Empfänger, und da schneidet der billigste RTL-SDR gar nicht so schlecht ab, man muß halt die Gaineinstellungen sehr sorgfältig wählen.
Ohne LNA direkt auf den RTL-SDR ergibt keine guten Resultate, der Airspy und Funcube etc. haben im Gegensatz zum einfachen Stick ja einen LNA auf der Platine. Ein rauscharmer Vorverstäker gehört aber immer direkt an die Antenne und dahinter dann die jeweiligen Nachlauffilter.

von martin2 - am 31.08.2015 11:36
Zitat
martin2
...
Hast Du auch einen LNA an der Antenne, oder gehst Du von einer Antenne über eventuell lange Zuleitungskabel zum SDR?

An jeder meiner 3 Antennen (Ausziehbarer Dipol für UKW, LogPer für VHF und LogPer für UHF) hängt direkt ein LNA. Dann geht es über relativ kurze Koax-Kabel zu einem passiven Combiner, und dann zum Empfänger.
Insgesamt sind es von der Antenne zum Empfänger vll. 5m Kabel.

Viele Grüße,
Andi

von Andi_Bayern - am 31.08.2015 12:14
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