Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Radioforum
Beiträge im Thema:
18
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
janosch79 (Ex.w_weinmann), Manfred Z, Chris_BLN, PEQsche, pomnitz26, Winnie2, Rheinländer, DLR-Fan Sachsen-Anhalt, elchris, hansol1, ... und 4 weitere

Telekom: 24 Mio. Glasfaser-Haushalte bis 2016 / LTE bis 150 Mbit/s / WLAN Hot Spots

Startbeitrag von Manfred Z am 03.09.2013 11:35

Pressemitteilung der Telekom vom 3. September:

http://www.telekom.com/medien/produkte-fuer-privatkunden/198932

Zitat

"Größte Baustelle für Deutschlands Zukunft"

03.09.2013

• Deutsche Telekom baut Hochleistungs-Infrastruktur für Deutschland

• Topspeed im Mobilfunk mit 150 Mbit/s

• Turbo-Festnetz durch Glasfaser-Ausbau und Vectoring: Bis 2016 werden über 24 Mio. Haushalte an das Glasfasernetz angeschlossen

• Dank Vectoring werden Geschwindigkeiten bis 100 Mbit/s großflächig möglich

• Pilotprojekt: Hamburg wird "HotSpot-City"

• Deutsche Telekom arbeitet 2014 bundesweit an mehr als 52.000 Baustellen für den Netzausbau

"Wir bauen für Deutschland bereits heute das Netz der Zukunft! Wir investieren in Deutschland - für Deutschland! Und das nicht nur in den Ballungsräumen", sagt René Obermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. Der Konzern baut seine modernen Netze technologieübergreifend weiter aus und setzt neue Maßstäbe in der Hochleistungsinfrastruktur:

- Durch den LTE-Einsatz werden im Mobilfunk mit 150 Mbit/s neue Höchstgeschwindigkeiten möglich.
- Der Ausbau der Glasfaserinfrastruktur schließt bis Ende 2016 rund 24 Mio. Haushalte an das Hochgeschwindigkeitsnetz mit bis zu 100 Mbit/s an.
- In Hamburg realisiert die Deutsche Telekom die erste "WLAN-Stadt".

"Wir bauen unsere Position als führender Netzanbieter für unsere Kunden weiter aus. Kein anderes Telekommunikationsunternehmen investiert so viel wie die Deutsche Telekom", sagt René Obermann. Der Konzern investiert zwischen 2010 und 2015 insgesamt mehr als 23 Mrd. Euro in Deutschland.

Darüber hinaus sorgt der Netzausbau für positive Beschäftigungseffekte und sichert Arbeitsplätze für die nächsten Jahre. So kann der Konzern bis 2015 fast 6.000 Nachwuchskräfte aus der eigenen Ausbildung einstellen. Die Deutsche Telekom reduziert auch die Fremdvergabe zu Gunsten der internen Beschäftigung und setzt stärker auf Altersteilzeit statt Vorruhestand. Damit hält das Unternehmen im Sinne einer demografieorientierten Personalentwicklung die Erfahrung älterer Mitarbeiter im Konzern.

Beim Ausbau der Netzinfrastruktur realisiert der Konzern eine bestmögliche Kombination der Technologien, bestehend aus Mobilfunk, Festnetz, Internet Protokoll-unterstützter Infrastruktur (IP) sowie der drahtlosen Funkversorgung/WLAN.

Top-Speed im Mobilfunk mit bis zu 150 Mbit/s
Im Mobilfunk werden durch den umfassenden Ausbau des LTE-Standards neue Daten-Höchstgeschwindigkeiten unterwegs möglich: Mit bis zu 150 Mbit/s beschleunigt die Deutsche Telekom damit im Mobilfunk auf Rekord-Niveau. Bei der LTE-Versorgung setzt sie bereits heute auf Spitzengeschwindigkeiten mit bis zu 100 Mbit/s. In Städten und Ballungszentren, in denen bisher bereits sehr schnelle 100 MBit/s möglich sind, werden alle LTE-Funkstationen mit der neuen Technologie ausgestattet. Damit ist LTE in weit über 100 deutschen Städten ab sofort verfügbar. Bis Ende des Jahres werden es fast 200 sein. Bereits zur IFA in Berlin wird der Mobile Data XL als erster Datentarif die neue maximale Geschwindigkeit unterstützen. Weitere Tarife folgen.

Daten-Turbo für zuhause: Schnelles Festnetz durch Vectoring
Der Einsatz der innovativen Vectoring-Technologie sowie die Ausweitung der Glasfaser-Infrastruktur ermöglicht im Festnetz erheblich beschleunigte Datengeschwindigkeiten auf bis zu 100 Mbit/s: Bereits heute sind rund 12 Mio. Haushalte an das Glasfasernetz der Deutschen Telekom angeschlossen. In diesem Jahr kommen weitere 800.000 dazu. Bis Ende 2016 werden rund 24 Millionen Haushalte mit Glasfaser versorgt. Um dieses Ergebnis realisieren zu können, wird die Deutsche Telekom allein bis 2014 rund 10.000 Kilometer Glasfaserkabel und weitere 17.600 Multifunktionsgehäuse - graue Kästen am Straßenrand - aufbauen bzw. verlegen.

800.000 neue Haushalte mit Highspeed
Noch in diesem Jahr werden die folgenden 44 Städte an das Highspeed-Netz angeschlossen: Aalen, Aichach, Albstadt-Ebingen, Aschaffenburg, Bad Nenndorf, Bad Salzschlirf, Baden-Baden, Beilstein Württ, Bühl Baden, Emmerich am Rhein, Fulda, Kiel, Kleinmachnow, Kleve Niederrhein, Limburg a. d. Lahn, Löhne, Lübbecke, Miltenberg, Neuhof Kreis Fulda, Obernburg am Main, Gifhorn, Hann. Münden, Hennigsdorf, Herrenberg, Hilden, Hildesheim, Hofheim am Taunus, Offenburg, Prenzlau, Rastatt, Rendsburg, Roth Mittelfr., Siegburg, Starnberg, Torgau, Hofheim-Wallau, Ingolstadt Donau, Kalbach Rhön, Kevelaer, Tübingen, Velten, Waldenbuch, Zittau, Zweibrücken.

"HotSpot-City": Pilotprojekt Hamburg wird zum "Surferparadies"
Auch bei der drahtlosen Funknetzversorgung zeigt die Telekom als größter Betreiber von Hotspots in Deutschland den Weg in das Netz der Zukunft: Hamburg wird als erste deutsche Stadt großflächig mit der WLAN-Technologie ausgerüstet und damit erste "HotSpot-City". Im ersten Schritt hat die Telekom den Hafenbereich mit den touristischen Zentren um die Landungsbrücken, Fischmarkt und das Cruise Terminal Altona ausgebaut. Es folgen der Ausbau der großen Shopping-Meilen Mönckebergstrasse, Jungfernstieg, Gänsemarkt sowie Große Bleichen. Später kommen dann St. Pauli und der Bereich um die Reeperbahn hinzu. Rund 500 einzelne Hotspots betreibt die Telekom bereits in Hamburg an Standorten wie am Flughafen, oder in Cafés. Auch an diesen Zugängen ist das Surfen ab sofort in der ersten Stunde kostenlos.

IP für alle: Modernste Festnetz-Anschlüsse von morgen
Die flächendeckende Umstellung auf IP (Internetprotokoll)-basierte Anschlüsse treibt die Netzmodernisierung der Deutschen Telekom weiter voran. Durch die leistungsfähigere IP-Infrastruktur wird zum einen die Basis für die integrierten Netze mit erweiterten Nutzungsmöglichkeiten gelegt, zum anderen erhalten die Kunden erhöhten Netzkomfort wie bessere Sprachqualität oder einfache Verkabelung. Die IP-Umstellung läuft auch in anderen europäischen Beteiligungen - teils sogar schneller. So wird diese in Mazedonien noch bis Ende des Jahres abgeschlossen. Die Slowakei folgt 2014, Kroatien und Montenegro 2015, Ungarn 2016. Mit ihrem Ziel der Technologieführerschaft in Europa hat sich die Telekom auf den Weg gemacht, das erste integrierte IP-Unternehmen in Europa zu werden. Dabei ist die IP-Umstellung nur ein Meilenstein. Im Blick ist ein radikal neues Architekturkonzept - TeraStream. Die Deutsche Telekom ist der weltweit erste Netzbetreiber, der die TeraStream-Architektur eingeführt hat. Diese IP-basierte Technologie wurde Ende 2012 erfolgreich in Kroatien pilotiert. Hierbei wird die Intelligenz für Netzbetrieb und Dienste in die Cloud verlagert.

Antworten:

Pressemitteilung der Telekom vom 3. September:

http://www.telekom.com/medien/produkte-fuer-privatkunden/198350 [mit Video]

Zitat

Telekom startet Kommunikationskampagne "Das Netz der Zukunft"

03.09.2013

• Telekom als Wegbereiter und Gestalter der digitalen Welt und des digitalen Lebens

• Hohes personelles und finanzielles Engagement für das "beste Netz für Alle" im Mittelpunkt

• Integrierte Kommunikationskampagne startet am 4. September 2013 mit TV-Spot

"Wir investieren für Sie in das Netz der Zukunft.": Unter diesem Motto startet die Deutsche Telekom am 4. September 2013 eine groß angelegte Kommunikationskampagne zum Thema "Das Netz der Zukunft". Die integrierte Kampagne startet reichweitenstark in TV, Print und Online und wird anschließend über unterschiedliche Medien und Kanäle umfassend flankiert. Dazu zählen innovative Werbeformate für Events, Out-of-Home Media und Social Media. Im Rahmen dieser Aktivitäten stellt die Telekom den Nutzen heraus, den das "beste Netz für Alle" und die Möglichkeiten der digitalen Welt für den Einzelnen und die Gesellschaft insgesamt haben. Ihren hohen personellen und finanziellen Einsatz kommuniziert die Telekom dabei über Fokusthemen wie Netzausbau und -innovation, Netzsicherheit und -verfügbarkeit sowie spezielle Netz-Aspekte, zum Beispiel WLAN TO GO.

"Die Telekom hat das beste Netz, das sie auf der Basis der großen Expertise ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mit erheblichen Investitionen weiter ausbaut", betont Hans-Christian Schwingen, Leiter Markenstrategie und Marketing Kommunikation der Deutschen Telekom. "Bei kaum einem anderen Thema ist unsere Marke glaubwürdiger und gibt unser Unternehmen mehr Vertrauen und Sicherheit als in der Rolle als Wegbereiter des digitalen Lebens. Dieses ausgeprägte Engagement wollen wir jetzt nachhaltig in die Öffentlichkeit transportieren."

Die aufmerksamkeitsstarke Kampagne rückt deshalb vor allem die Menschen in den Vordergrund, die sich als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Telekom mit vollem Einsatz um den Ausbau und die Qualität der Netzinfrastruktur kümmern. Sie soll auf eindrucksvolle Weise zeigen, dass das Unternehmen Garant ist für eine vielfältige digitale Zukunft mit einem Netz voller Möglichkeiten und sich seiner Verantwortung bewusst ist.

"Das Netz der Zukunft" startet auf den reichweitenstarken TV-Sendern mit einem 45-sekündigen Spot und in Print mit großflächigen Anzeigenformaten. Parallel dazu läuft die Kampagne auch online an, sowohl in sozialen Medien als auch mit weiteren Informationen zum Thema auf der Website www.telekom.com/netz-der-zukunft. Im weiteren Verlauf wird es diverse Sonderwerbeformen geben, die die Telekom auf unterschiedlichen Plattformen platzieren wird.

Auch der Telekom-Auftritt auf der diesjährigen IFA in Berlin (6.-11.09.) steht ganz im Zeichen des Kampagnenthemas. Die Telekom gestaltet den Messestand in Halle 6.2 als außergewöhnliche, begehbare Netzlandschaft, die die Besucher interaktiv einbindet und das Teilen besonderer Momente in einer vernetzten Welt ermöglicht.


von Manfred Z - am 03.09.2013 11:42
Zitat

44 Städte an das Highspeed-Netz angeschlossen: Aalen, Aichach, Albstadt-Ebingen, Aschaffenburg, Bad Nenndorf, Bad Salzschlirf, Baden-Baden, Beilstein Württ, Bühl Baden, Emmerich am Rhein, Fulda, Kiel, Kleinmachnow, Kleve Niederrhein, Limburg a. d. Lahn, Löhne, Lübbecke, Miltenberg, Neuhof Kreis Fulda, Obernburg am Main, Gifhorn, Hann. Münden, Hennigsdorf, Herrenberg, Hilden, Hildesheim, Hofheim am Taunus, Offenburg, Prenzlau, Rastatt, Rendsburg, Roth Mittelfr., Siegburg, Starnberg, Torgau, Hofheim-Wallau, Ingolstadt Donau, Kalbach Rhön, Kevelaer, Tübingen, Velten, Waldenbuch, Zittau, Zweibrücken.


Also ich muss schon sagen, dass das ganze in diesen Städten auch bitter nötig ist. Schließlich haben die "armen" Kunden dort ja "nur" die Wahl zwischen 25 und 50 Mbit/s.

Ist ja nicht so, dass man sich in ländlichen Gebieten noch mit DSL 384 bis 6000 herumquälen muss. Bin mal gespannt, wie lange wir noch für unseren 16.000er Anschluss zwar den vollen Preis bezahlen müssen und dennoch nur 11.000 davon ankommen.

von PEQsche - am 03.09.2013 12:13
Das Luxusproblem möchte ich gern haben. Hier auf dem Land, 15km Luftlinie von der Großstadt, als dörfl. Ortsteil einer Ex-Kreisstadt habe ich mich von den Telekommunisten in einem Anflug von LMAA verabschiedet. Ich habe halt das 384 kbit NICHT.DSL schlicht nicht mehr ertragen. :wall: Momentan habe ich eine Satinternet Lösung in der Hoffnung auf bessere Zeiten. Die 30GBit Monatsvolumen schaffen meine Kinder allerdings notfalls in wenigen Tagen. Dann bin ich Geschwindigkeitsmäßig schon dort wo ich immer schon war. Sozusagen Drosselerfahren. Allerdings weiss ich eines: das von der Magenta Truppe geplante Datenvolumen reicht definitiv auch nicht.
Entschuldigung, das musste mal raus.

von hansol1 - am 03.09.2013 14:57
Zitat
PEQsche
Ist ja nicht so, dass man sich in ländlichen Gebieten noch mit DSL 384 bis 6000 herumquälen muss. Bin mal gespannt, wie lange wir noch für unseren 16.000er Anschluss zwar den vollen Preis bezahlen müssen und dennoch nur 11.000 davon ankommen.


Wo liegt dein Problem? Mit 11000 liegst du voll im Soll. Bei der Telekom zählt zu 'DSL mit bis zu 16000kbits' der Korridor zwischen DSL6000 und den vollen 16000 (die du nur bei Vollsync mit ca. 17300kbits erreichst, also quasi nur direkt neben dem DSLAM).

Ich selbst bekomme auch 'nur' 13000 von gebuchten 16000. Na und?
Alles über DSL6000 ist in Deutschland 'leider' meckern auf höchstem Niveau.
Es gibt immernoch Gegenden wo per Modem gesurft wird..

von Aquarium - am 03.09.2013 15:32
Wird auch Zeit, dass die 16000er (und mehr) Anschlüsse endlich modernisiert werden. :rolleyes:
Hier in der Region gibt es vom "Trottelverein" nur ISDN. :sneg:
Ich kann das dumme Gelaber von den Idioten nicht mehr hören und lesen.
Sorry.
Immerhin haben wir durch Eigeninitiative und Zusammenarbeit mit einer kleinen Firma 8000er Netz.
Wer mehr will (braucht) kann Geschwindigkeit dazu kaufen.
Wenigstens ein Anfang.

von Radio-DX - am 03.09.2013 15:47
In der Stadt Fulda und einigen Gemeinden des Landkreises baut, wie oben erwähnt, die Telekom fleißig VDSL aus, sprich FTTC. Momentan ist an jeder zweiten Straßenecke Fuldas eine kleine Baustelle, überall werden die alten Straßenverteiler gegen komplett neue, physisch größere ausgetauscht, und bekommen einen magenta Werbebanner umgehängt mit dem Hinweis, dass es bald mit VDSL losgeht. Auch in den Stadtteilen wird bis in die hinterste Ecke ausgebaut, teilweise gab es dort, wo UnityMedia keinen Kabelanschluss anbot, nur UMTS/HSPA.
VDSL gibts es z.Zt. nur im nahen Umkreis von wenigen Vermittlungsstellen. Hier bei mir schaltet die Telekom momentan nur ein stabiles DSL light mit max 768/128 kBit. Mein Workaround ist momentan die RAM-Schaltung der recht neuen Telefónica ADSL2-Ports, die meist 6000/1000 kBit liefern, jedoch geht es gerade in den Abendstunden runter auf 4500/850 kBit nach Neusync.

In anderen Gemeinden des Landkreises baut der lokale Energieversorger RhönEnergie FTTH. Ich glaube, die Telekom will möglichst schnell diesem Ausbau in die Quere kommen, denn die Kundenzahlen gehen nach und nach zurück, gerade auch weil Telefónica besseres DSL anbietet (durch neuere Technik in der Vermittlungsstelle) und ansonsten UnityMedia mit seinen Angeboten mit bis zu 150 Mbit punkten konnte.

Im Mobilfunkbereich sieht es in Osthessen interessant aus. Telekom hat definitiv die beste Versorgung von 3G/UMTS, bietet in der Stadt flächendeckend LTE1800 und außerhalb an einigen Orten LTE800. Vodafones Netz ist stark überlastet, das 3G/UMTS-Netz ist nicht so gut ausgebaut wie das von Telekom und E-Plus, LTE800 gibts es nur außerhalb der Stadt und auch nicht überall, zudem hat Vodafone oft GPRS-Löcher ohne 2G/EDGE oder 3G/UMTS-Versorgung. E-Plus hat sein 3G-Netz in der Fläche ausgebaut. Es ist nicht sonderlich schnell und innerhalb der Stadt zu dünn, nicht jeder 2G-Standort hat ein Upgrade auf 3G abbekommen. o2 hat in der Stadt und an den Autobahnen entlang ein dichtes und schneller 3G/UMTS-Netz und meiner Meinung nach das bestausgebauteste 2G-Netz für Telefonie, aber es fehlt einfach am 3G-Netzausbau in der Fläche.

Meiner Meinung nach ist Telekom hier momentan absolut führend und wer schnelles Internet braucht, bei ihr am besten aufgehoben, auch wenn noch sehr lokale Schwächen vorhanden sind. Gerade im 2G-Netz gibt es Lücken, die es bei o2 nicht gibt.

Momentan bin ich Kunde bei Telefónica o2, sowohl im Mobilfunk als im Festnetzbereich. Da deren Netzausbau aber gefühlt in meiner Region stehengeblieben ist und ich den immensen Ausbau der Telekom spüre, sobald ich mit dem Auto den vielen Baustellen ausweichen muss, bin ich kurz davor komplett zur Telekom zu wechseln.

Ich bin kein sonderlich großer Freund der Telekom und deren merkwürdigen Tarifstruktur (angemessene Mobilfunkverträge nur durch Subventionsauszahlung) oder gar deren Geschäftspolitik (Drosselkom), aber muss zugeben: Sie machen was!

von m83 - am 03.09.2013 16:22
Ich beobachte - unser Dorf hat ja kein DSL weil wir telefonmässig am Nachbarort (Leitungslänge 10km+) hängen. Mit Vectoring sind ja angeblich 20km drin.

LTE ist für die letzten DSL-freien Örtchen eine gute Lösung - allerdings müsste endlich die Drossel fallen.

von elchris - am 03.09.2013 16:30
Glasfaser... wie lustig! Hat die Telekom bei meinen Eltern in den 90ern verlegt. Ergebnis: es gibt kein DSL. Eine Handvoll Pilot-Haushalte hat es, alle anderen bekommen nichts, auch nicht über andere Anbieter, die auf die Telekom-Infrastruktur angewiesen sind. Man verweist eisekalt auf LTE, mitten in der Stadt.

Immerhin hat man noch einen analogen Telefonanschluß, für den man Endgeräte ohne Stromversorgung verwenden kann. Wenn umgebaut wird, wandert dann in jeden Haushalt noch so ein Modem mit 12 Watt, macht 2,50 EUR versteckte Telefonkosten monatlich dazu...

von Chris_BLN - am 03.09.2013 17:43
Zitat
Aquarium

Ich selbst bekomme auch 'nur' 13000 von gebuchten 16000. Na und?
Alles über DSL6000 ist in Deutschland 'leider' meckern auf höchstem Niveau.
Es gibt immernoch Gegenden wo per Modem gesurft wird..


Jammern auf höchstem Niveau?
So viele Länder in Europa sind uns gefühlt Jahre voraus. Der Maßstab sollten nicht die schlecht ausgebauten Gebiete sein, sondern Gegenden (auch ausserhalb Deutschlands!!), wo es besser aussieht. Sei es DAB+, DVB-T oder Surfen mit Modem auf dem Land: Deutschland macht sich immer mehr zur Lachnummer.

Im Übrigen bin ich genau so wie du und andere angewidert davon, dass es tatsächlich noch Landstriche ohne DSL gibt. Ich habe immer noch die Hoffnung, dass es irgendwann
eine gesetzliche Verpflichtung der Teledoof zum Ausbau von DSL auch auf dem Land gibt. Unter dieser Bedingung nehme ich sogar die Drossel in Kauf, denn dann sitzen wenigstens alle DSL-Surfer im selben Boot. Auch diejenigen in den Großstädten die das Luxusproblem der Wahl zwischen 50 und 100 Mbit/s haben!

von PEQsche - am 03.09.2013 17:56
Bei uns werden die ganzen Straßen aufgerissen und neue Kabel verlegt. Dass das die Telekom ist will ich aber nicht so recht glauben - ich denke eher, es ist ein alternativer Anbieter, der hier Fuß fassen will. Wir krebsen ja mit DSL 3000 vor den Toren Frankfurts herum...

von RheinMain701 - am 03.09.2013 18:02
Hier in Halle/S. wird nach wie vor noch nichts weiter in VDSL-Outdoor investiert, Hauptsche Magdeburg und Halberstadt haben es.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 03.09.2013 18:20
Ganz wichtig gerade bei meinen Eltern immer wieder betont. Wenn Ihr Stromausfall habt geht nur diese eine Telefon. Einen Wlan Router und die ganze Technik im Notfall nutzen nichts, ein analoges Telefon am Speedport auf den ersten Anschluss ist mir persönlich sehr wichtig.

von pomnitz26 - am 03.09.2013 18:49
@pomnitz26
Dann darfst du dir ab 2016 wieder ein CB oder Amateurfunkgerät zulegen. Denn bis dahin plant die Teledumm-Drosselkom alle anschlüsse auf IP Basis umzustellen.
Ob dies auch für DSL/Analog Kunden gelten soll erschließt sich mir irgendwie nicht, schlüssig wäre es aber.

von janosch79 (Ex.w_weinmann) - am 03.09.2013 18:59
Zitat
elchris
Mit Vectoring sind ja angeblich 20km drin.


Da muss ich dich leider enttäuschen. Bei VDSL, egal ob mit oder ohne Vectoring, sind nur max. 1,5 km Kabel aus Kupferdrähten möglich.
Längere Kabelstrecken müssen aus Glasfaser sein.


Zitat
w_weinmann
Denn bis dahin plant die Teledumm-Drosselkom alle anschlüsse auf IP Basis umzustellen.
Ob dies auch für DSL/Analog Kunden gelten soll erschließt sich mir irgendwie nicht, schlüssig wäre es aber.


Nur die Leute die überhaupt einen DSL-Anschluss haben u. min. echte 2 MBit/s an Datenrate werden auf VoIP umgestellt beim Telefon.
Die Umstellung wird zwar 2016 starten, sich allerdings über mehrere Jahre hinziehen.

von Winnie2 - am 03.09.2013 19:00
Zitat
w_weinmann
Denn bis dahin plant die Teledumm-Drosselkom alle anschlüsse auf IP Basis umzustellen.

Und das finde ich spannend: wie wollen sie das dort realisieren, wo sie heute keinerlei DSL anbieten können?

von Chris_BLN - am 03.09.2013 19:14
Das entspringt eben einer weltfremden Managerstrategie. Wie immer das dann umgesetzt wird. Fakt ist, das gute alte ISDN kommt ins deutsche Museum zu BTX und TVSAT und der Kunde kann sich mit Leitungszusammenbrüchen, chaotischer Infrastruktur und langen Pausezeiten beim Sprechen in der Welt der VoIP Welt herumschlagen.

Da fällt mir ein: Ein "ISDN vor dem Aus" Thread gibts noch nicht....:xcool:

von janosch79 (Ex.w_weinmann) - am 03.09.2013 20:52
Das ist der neue Coup der Drosselkomm !! Den leuten noch schnelleres Internet versprechen oder bereitstellen, damit man die 75Gb bis zur drossel noch rascher erreicht hat!

Was hat man letztendlich also vom superschnellen DSL? Absolut nix, 1-2wochen max super schnell danach kommt die drossel mit max 2000er DSL geflogen.

Wie immer....einfach einige jahre abwarten bis die''shit-welle''abgeschwollen ist, dann meckert niemand mehr. Tja die Drosselkomm hat halt angst Kunden zu verlieren. Da werden reihenweise Kunden drauf hereinfallen

von Rheinländer - am 04.09.2013 05:49
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.