Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Radioforum
Beiträge im Thema:
28
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
DH0GHU, RheinMain701, Peter Schwarz, Rheinländer, Zwölf, lindau42, UKW vs. DAB+, Nordlicht2, RADIO354, ulionken, ... und 5 weitere

BNetzA 09.09.2013

Startbeitrag von Manfred Z am 09.09.2013 09:01

T-DAB am 09. September 2013:

Die Liste enthält 3933 Datensätze (3933 am 02.09.).

Keine Änderungen

------------------------------------------------------------------------------

DVB-T am 09. September 2013:

Die Liste enthält 3793 Datensätze (3796 am 02.09.)

Land	Standort	Kanal	Status	ERP H	ERP V	Antenne	Datum

RAUS:
AUT Mattersburg 21 K4 43.0 V D 19.12.2012
AUT Semmering 21 K4 39.0 23.0 M D 13.09.2011
AUT Semmering 21 K5 39.0 23.0 M D 01.09.2009

Antworten:

Weil Mux B von 21 auf 30 gewechselt ist.

http://www.ors.at/de/tech-blog/blogartikel/neue-sendeanlage-fuer-mux-b-mattersburg-heuberg-321/

von andimik - am 09.09.2013 09:26
UKW

SCHWEIZ:
A -> KA: 95,4 99,9 101,5 105,6 107,8 Wildhaus Saentis 60000W

Gelöscht (K):
101,7 Naetchen 2000W
90,7 94,1 Netstal Butzi 250W
101,9 Neuhausen a Rhein Engiwald 200W

BELGIEN:
A -> KA:
94,9 Alveringem 10W
96,7 Roeselare 10W
92,2 Wevelgem 10W

Gelöscht (KA): 102,3 Edegem 10W
87,9 Voeren 10W

DÄNEMARK:
A -> KA: 88,7 Mern 160W. 88,7 Naskov 160W gelöscht.

FRANKREICH:
Neu (A): 95,2 Tergnier 800W

von Jassy - am 09.09.2013 16:49
Was hat es denn mit den Säntis-QRG's auf sich, kommen da die Einzüge weg? Obwohl die 101,5 ja ohnehin schon rund wäre!

von Anonymer Teilnehmer - am 09.09.2013 17:24
Zitat
RoboCop
Was hat es denn mit den Säntis-QRG's auf sich, kommen da die Einzüge weg? Obwohl die 101,5 ja ohnehin schon rund wäre!


Ist wohl das Durchwinken geplanter Leistungserhöhungen, z.B.

Zitat
BNetzA 07.05.2012
SCHWEIZ:
Neu (A): 99,9 Wildhaus Saentis (92033, 471457), 2487m, 53m, 60000W, D 160-340


von DH0GHU - am 09.09.2013 17:55
Die Leistung wird m. W. nicht erhöht, aber das Diagramm ganz leicht geöffnet.

von RheinMain701 - am 09.09.2013 18:44
Wird da tatsaechlich am Saentis was gemacht, oder sind das nur mal wieder Anpassungen an die Realitaet?

von Habakukk - am 10.09.2013 07:08
Da bestimmte Koordinierungen schneller durchgingen als andere (weist auf Einsprüche bin) gehe ich aus dass da wirklich etwas gemacht wird.

von RheinMain701 - am 10.09.2013 07:49
Wenn ich mir die Änderungshistorie zum Säntis in unserer FMLIST-Datenbank anschaue: Bis 2006 55kW, danach mal 60kW, mal 59,8kW, mal 60,1kW, dann 60,3kW...immer wieder neue Angaben. Wobei die ERP sowieso immer ein errechneter Wert ist und gewissen Schwankungen unterliegt. Aufs Watt genau lässt sich das sowieso nicht einrichten.

von Peter Schwarz - am 10.09.2013 09:13
Zum Säntis: Da werden die Richtdiagramme für 95.40 / 99.90 / 105.60 / 107.80 ein wenig nach Nordwesten geöffnet (neu auf den Sektor 220 bis 350°) und die Lage der Antennen am Mast für 101.50 und für die anderen Frequenzen getauscht. Auf 101.50 gibt es neu einen Einzug nach Süden.

Das Ganze ist aber hier im Forum nicht neu und wurde hier bereits diskutiert. In FMLIST sind diese minimalen Änderungen bereits abgebildet, ob sie tatsächlich schon stattgefunden haben, das weiss ich nicht.

73 de Uli

von ulionken - am 11.09.2013 06:10
Banale Frage: wird durch den Einzug der 101,5 nach Süden nicht der Empfang von DRS 1 mitten im eigenen Sendegebiet beeinträchtigt? Wieso sollte die SRG das machen wollen?

von RheinMain701 - am 11.09.2013 06:30
Möglicherweise wird der Empfang sogar besser, da es im Süden viele große Reflektoren gibt...

von DH0GHU - am 11.09.2013 06:46
Zitat
DH0GHU
Möglicherweise wird der Empfang sogar besser, da es im Süden viele große Reflektoren gibt...


Sehr gut möglich.
Stellenweise stört HIER
Der Säntis den UKW Mobilempfang sehr. Wenn die RDS AF den Säntis " anwählt " und in diesem
Streckenabschnitt der Empfang aber total verzerrt ist.
MfG Det.

von RADIO354 - am 11.09.2013 08:51
Das gleiche Problem haben wir hier am oberbayrischen Alpenrand auch. Es gibt hier in der Region ein schönes Netz an BR-Keinsendern, zu denen meist Sicht oder nahezu Sicht besteht, und die kaum unter Mehrwegverzerrungen leiden (Laber, Kreuzeck, Herzogstand, Bad Tölz usw), aber RDS-AF wählt meist kW-Boliden wie Hohenpeißenberg oder Wendelstein, teils auch Grünten und Ismaning, aus. Die gehen natürlich oftmals nur verzerrt - dadurch wird UKW bei Angeboten wie BR-Klassik mehr oder weniger unerträglich. Ganz schlimm war das bei B5 Aktuell, für das es keine Hohenpeißenbergfrequenz gibt. Da war dann Ismaning fast schon normal, und das klingt oft so grausam, dass man nichtmal Sprache hören mag.

von DH0GHU - am 11.09.2013 08:59
Der SWR Hat hier um Todtnau/Todtmoos auch Bockmist mit der 104,0 SWR4/FR gemacht. Der Sender ist zwar überall einigermaßen empfangbar aber meist total verzerrt, hier in der wohnung, gibt es nur sehr wenige stellen wo man die 104,0 vernünftig empfangen kann :-(

Das Autoradio nimmt aber auch nicht die Lörracher frequenz, auch nicht wenn ich auf Regional off gehe!

Man kann sogar sagen das Ö3, Energy,Radio24 etc oft sogar besser zu empfangen sind.

von Rheinländer - am 12.09.2013 05:46
Das ist kein Bockmist - der SWR müßte fürs obere Wiesental einen extra Standort aufbauen, um dieses Mehrwegproblem aufzulösen. Mit Dachantenne sollte der Empfang doch problemlos funktionieren? Dafür, und für nichts anderes, funktioniert, systembedingt, UKW-FM überall problemlos.

von DH0GHU - am 12.09.2013 06:58
Deswegen hatte der SWR beim TV auch mit 100 kW vom Feldberg gefeuert. Nur beim Radio macht man das nicht, warum auch immer...

von RheinMain701 - am 12.09.2013 11:16
Was ist das für ein Vergleich? Zumal er komplett falsch ist.
100 kW würden da ja garnichts verbessern. Der relative Pegelunterschied zwischen Signalanteilen, die über unterschiedlich lange Funkstrecken beim Empfänger ankommen, bleibt gleich.
Im Wiesental gab es seinerzeit eine große Zahl von Füllsendern für analog-TV, weil der Feldberg dort nicht geht - der hohe Pegel hilft dort garnix. Der Feldberg hat dafür z.B. große Teile der Rheinebene mitversorgt, und er hat die ganzen Füllsender versorgt.
Leistung hilft bei Übertragungsverfahren, bei denen selbst geringe Laufzeitunterschiede zu Problemen führen, überhaupt nichts. Da ist AM-TV sogar noch viel empfindlicher als FM-Audio.
Die einzige Lösung, wie man im Gebirge überall verzerrungsfreien UKW-FM-Empfang realisieren kann, ist, ein sehr dichtes Netz von Kleinsendern aufzubauen. Wenig Leistung, nur ausreichend für Empfang unter Line-Of-Sight-Bedingungen, d.h. entsprechend hinter jeder Talkrümmung ein neuer Sender.

von DH0GHU - am 12.09.2013 11:25
Diese Mehrwegverzerrungen wird man auf UKW nie lösen können...aber wenn man jetzt schreiben würde, DAB sei gerade in solchen Bereichen eine mögliche Lösungen, gibt's ja wieder eine aufs Dach...

von Peter Schwarz - am 12.09.2013 12:18
DAB ist ja auch keine Lösung für Mehrwegverzerrungen bei FM :p
Die gibts bei FM auch dann, wenn man grad kein FM nutzt :D

Wieder ernsthaft: Nunja, bei stationärem Empfang kann man problemlos den stärksten oder saubersten Signalpfad per Richtantenne auswählen und hat dann i.d. Regel guten Empfang - genau für dieses Nutzungsszenario wurde FM ja auch entwickelt. Damit sollte so gut wie immer in versorgten Gebieten auch ein einwandfreier Stereo-Empfang möglich sein.

von DH0GHU - am 12.09.2013 12:39
Zitat

Das gleiche Problem haben wir hier am oberbayrischen Alpenrand auch. Es gibt hier in der Region ein schönes Netz an BR-Keinsendern, zu denen meist Sicht oder nahezu Sicht besteht, und die kaum unter Mehrwegverzerrungen leiden (Laber, Kreuzeck, Herzogstand, Bad Tölz usw), aber RDS-AF wählt meist kW-Boliden wie Hohenpeißenberg oder Wendelstein, teils auch Grünten und Ismaning, aus.
Wenn man RDS deaktiviert, würde das Radio in den meisten Fällen wahrscheinlich auf der guten Frequenz bleiben. Vielleicht sollte der BR einfach Schilder aufstellen, auf denen er in der Region für seine Frequenzen + RDS deaktivieren wirbt. Durchfahrende werden sich vielleicht nicht die Mühe machen, extra eine bessere Frequenz zu suchen, aber für Leute die regelmäßig in der Region unterwegs sind und einen bestimmten Sender hören möchten könnte dies ein nützlicher Tipp sein.

von Zwölf - am 12.09.2013 13:29
Zitat
DH0GHU
Was ist das für ein Vergleich? Zumal er komplett falsch ist.
100 kW würden da ja garnichts verbessern. Der relative Pegelunterschied zwischen Signalanteilen, die über unterschiedlich lange Funkstrecken beim Empfänger ankommen, bleibt gleich.
Im Wiesental gab es seinerzeit eine große Zahl von Füllsendern für analog-TV, weil der Feldberg dort nicht geht - der hohe Pegel hilft dort garnix. Der Feldberg hat dafür z.B. große Teile der Rheinebene mitversorgt, und er hat die ganzen Füllsender versorgt.
Leistung hilft bei Übertragungsverfahren, bei denen selbst geringe Laufzeitunterschiede zu Problemen führen, überhaupt nichts. Da ist AM-TV sogar noch viel empfindlicher als FM-Audio.
Die einzige Lösung, wie man im Gebirge überall verzerrungsfreien UKW-FM-Empfang realisieren kann, ist, ein sehr dichtes Netz von Kleinsendern aufzubauen. Wenig Leistung, nur ausreichend für Empfang unter Line-Of-Sight-Bedingungen, d.h. entsprechend hinter jeder Talkrümmung ein neuer Sender.


Sehe ich auch so, im Wiesental ein sender, hier im osten von Todtmoos, steht ganz oben auf nem berg ein Sendemast(Mobilfunk vermutlich?) Da eine Funzel mit 10-30 watt errichten, für SWR4/FR und die sache hat sich erledigt.

mit 100KW vom Feldberg, würde die verzerrungen vermutlich unerträglich machen, da es zu massiven reflexionen kommen dürfte, ähnlich im Ötztal etc.

Aber offenbar ist man das hier gewohnt, und es stört niemandem mehr. Die 93,8 SWR3 geht auch net besser, auch hier findet das Autoradio keine brauchbarere Frequenz.

Eine Alternative ist hier wirklich noch DAB+ , dass geht mobil bis auf mini Abbrüche überall.

von Rheinländer - am 12.09.2013 14:34
Aber DAB-Empfang ist eine Alternative zum UKW-Empfang. ;) Gerade in solch schwierig zu versorgenden Gebieten, da kann DAB seine Trumpfkarte ausspielen.

von Peter Schwarz - am 12.09.2013 16:50
Zitat
Peter Schwarz
Aber DAB-Empfang ist eine Alternative zum UKW-Empfang. ;) Gerade in solch schwierig zu versorgenden Gebieten, da kann DAB seine Trumpfkarte ausspielen.

So sieht es aus, nur kennt hier vermutlich keiner/kaum jemand das es DAB+ gibt, und man darüber einen deutlich besseren empfang hätte, letztenendes ist es auch Gewohnheit, ältere Leute bekommt man eh nicht zu DAB+

von Rheinländer - am 13.09.2013 17:22
Zitat
Rheinländer
..., ältere Leute bekommt man eh nicht zu DAB+

Na ja, da bin ich nicht ganz so pessimistisch.
Meine Eltern sind 77 bzw. 78 und hören fast nur noch Radio über DAB, denn da gibt es neben Bayern+, SWR4, SF MusikWelle und Eviva nunmehr auch Schlagerparadies.
Sie haben also so eine Auswahl wie meine Kids (13 und 15) mit Abs HOT, Ant T40, Radio105, Energy+ und Galaxy.

von lindau42 - am 13.09.2013 17:45
Zitat
DH0GHU
DAB ist ja auch keine Lösung für Mehrwegverzerrungen bei FM :p
Die gibts bei FM auch dann, wenn man grad kein FM nutzt :D

Wieder ernsthaft: Nunja, bei stationärem Empfang kann man problemlos den stärksten oder saubersten Signalpfad per Richtantenne auswählen und hat dann i.d. Regel guten Empfang - genau für dieses Nutzungsszenario wurde FM ja auch entwickelt. Damit sollte so gut wie immer in versorgten Gebieten auch ein einwandfreier Stereo-Empfang möglich sein.


Bei uns auf der NDR seite steht, das die NDR sendeanlaagen für den Empfang mit Dachantenne ausgelegt sind.
Mobil ist dank Horizontaler Pol. wohl eh nur ein kompromiss, bei euch in den Bergen sowiso.

von UKW vs. DAB+ - am 15.09.2013 09:07
Zitat
lindau42
Zitat
Rheinländer
..., ältere Leute bekommt man eh nicht zu DAB+

Na ja, da bin ich nicht ganz so pessimistisch.
Meine Eltern sind 77 bzw. 78 und hören fast nur noch Radio über DAB, denn da gibt es neben Bayern+, SWR4, SF MusikWelle und Eviva nunmehr auch Schlagerparadies.
Sie haben also so eine Auswahl wie meine Kids (13 und 15) mit Abs HOT, Ant T40, Radio105, Energy+ und Galaxy.


Gerade aeltere Leute wollen einfach ihr Programm aus einer Liste auswaehlen und nicht erst muehsam die Frequenz suchen muessen. Was bei FM Dank dynamischem PS eben sehr anstrengend sein kann, wenn das RDS nur Fetzen eines Songtitels oder Interpreten anzeigt aber nicht den Namen des Programms oder wenn RDS wegen schwachem Empfang gar nichts anzeigt.

von Nordlicht2 - am 15.09.2013 09:53
Rheinländer muss es ja mal wieder wissen. Mich haben schon mehrere "ältere Leute" von sich aus nach "diesem Digitalradio" gefragt.

von Peter Schwarz - am 15.09.2013 10:01
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.