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Radioforum
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Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 10 Monaten
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sup2, Zwölf, B.Zwo, RheinMain701, Radio-DX, Thomas (Metal), delfi, 88,7 MHz

Extrem-Tropo in den 80ern - HR3

Startbeitrag von sup2 am 18.10.2013 17:41

Ich erinnere mich an eine Verkehrsmeldung von hr3 in den späten 1980ern.
Hier sagte der Sprecher, dass es extreme Überreichweiten gäbe und daher die 97,7 nicht mehr nutzbar sei. Ich führte dies erstmal auf den Ballempfang zurück.

Aber wie war denn der Ballempfang vom Rimberg gestaltet ?
Hat man hier den Meissner umgesetzt, der ja angeblich vom Feldberg gespeist wurde / wird ?
Und warum sollte der Rimberg nicht den Feldberg als Zuführung genutzt haben ?
Das alles ist mir immer noch ein Rätsel. Vielleicht kann einer von euch mal sagen, wie das alles damals zusammen hing.

Antworten:

Kannst du denn ausschließen, dass es so gemeint war, dass die 97,7 vom Hörer nicht mehr gebraucht werden kann, weil ein anderes Programm die 97,7 stört/überlagert?

von Zwölf - am 18.10.2013 17:46
Die 97,7 wurde von hr3 explizit genannt. Offenbar hat der Ballempfang alles andere als den hr übernommen, welche Sender : wurde nicht genannt. Es war mehr eine Meldung an die Autofahrer, dass sie die 97,7 nicht einzuschalten brauchten, weil dort hr3 so gut wie nicht mehr hörbar war.

Hier in NRW gab es zeitgleich auch viele Überrreichweiten,. so entnehme ich meinem Logbuch, dass im Münsterland die 99,3, 99,4, 99,5, 99,8 und selbst die 97,6 (WÜ) hörbar waren. Pegel : 7 von 10 möglichen. Letzterer Vergleich mit der 90,9 , der B1 übertrug . WÜ war nur ein einziges Mal von mir beobachtet worden.
Es war ein wirklich heftiger Abend, der mir in guter Erinnerung blieb.
Am nächsten Morgen war alles vorbei.

von sup2 - am 18.10.2013 17:52
Sender wie der Rimberg konnten wahrscheinlich den Zuführungssender bei Bedarf wechseln; Möglicher Weise war sowohl die Feldberg-Frequenz als auch der Meissner nicht mehr gut auf dem Rimberg empfangbar. Eventuelle Überreichen der 97,7 aus Rheinland-Pfalz oder Berlin könnten dem ganzen dann (für den Hörer) noch den Rest gegeben haben.

von Zwölf - am 18.10.2013 18:12
Sorry. Der Rimberg ist auf 97,7. Also mus er die 89,3 oder 89,5 als Ball gehabt haben.
An diesem einen Abend hat wohl alles versagt.

von sup2 - am 18.10.2013 18:17
Habe ich was anderes behauptet?

von Zwölf - am 18.10.2013 18:20
Du meinst, dass die 97,7 aus RLP und BER den Rimberg im Rimberg-Gebiet ausgelöscht haben ? Das kann ich mir nicht vorstellen, da der Rimberg in Osthessen überall knallig reinkommt.
In den Randgebieten ist das sicher vorstellbar, aber bislang dachte ich an Probleme damals mit der Zuführung entweder der 89,3 oder 89,5 ( letzere soll ja genutzt worden sein, da der Meissner angeblich die 89,3 als Ball genutzt haben soll )

von sup2 - am 18.10.2013 18:29
Der Rimberg ballt die 89,3. Da dürfte evtl. RIAS 1 vom Waldstein reingestört haben, der ja auch auf 89,3 funkte.

von RheinMain701 - am 18.10.2013 18:29
Hmmm... 1980er.... Damals habe ich in Österreich einen Tag erlebt, da ging in Österreich zwischen Linz und Wien kein österreichischer Sender mehr auf UKW. Auch nicht bei Sichtkontakt zu den Sendern. Stattdessen gab es rund 250 identifizierte Stationen aus Spanien, Portugal, Frankreich, GB und Irland.

von delfi - am 18.10.2013 19:02
War da nicht letztes oder vorletztes Jahr eine ähnliche Situation als auf HR1 plötzlich SWR vom Raichberg über die Ballempfänger empfangen wurde? Störung der 94,4 MHz vom Feldberg als Hauptzuführung, sogar das RDS-Signal vom Raichberg soll mit übertragen worden sein. Raichberg steht vom Biedenkopf aus gesehen in fast exakt der gleichen Richtung wie Raichberg.

von B.Zwo - am 18.10.2013 19:27
Zitat
B.Zwo
War da nicht letztes oder vorletztes Jahr eine ähnliche Situation als auf HR1 plötzlich SWR vom Raichberg über die Ballempfänger empfangen wurde? Störung der 94,4 MHz vom Feldberg als Hauptzuführung, sogar das RDS-Signal vom Raichberg soll mit übertragen worden sein. Raichberg steht vom Biedenkopf aus gesehen in fast exakt der gleichen Richtung wie Raichberg.



Oh, das hätte ich nicht vermutet ;-)

von 88,7 MHz - am 18.10.2013 19:40
Zitat
B.Zwo
War da nicht letztes oder vorletztes Jahr eine ähnliche Situation als auf HR1 plötzlich SWR vom Raichberg über die Ballempfänger empfangen wurde? Störung der 94,4 MHz vom Feldberg als Hauptzuführung, sogar das RDS-Signal vom Raichberg soll mit übertragen worden sein. Raichberg steht vom Biedenkopf aus gesehen in fast exakt der gleichen Richtung wie Raichberg.

Das war dieses Jahr. Da übertrug der Meißner auf 99,0 plätzlich SWR3, weil die 94,3 Raichberg stärker war als die 94,4 Feldberg.

von RheinMain701 - am 18.10.2013 20:03
Hoher Meißner und auch Biedenkopf. Ist die Frage, ob die Ballempfangsstrecke gar Gr. Feldberg > Biedenkopf > Hoher Meißner lautet?

von B.Zwo - am 18.10.2013 20:35
Zitat
RheinMain701
Der Rimberg ballt die 89,3. Da dürfte evtl. RIAS 1 vom Waldstein reingestört haben, der ja auch auf 89,3 funkte.

Kaum. Vom Waldstein geht nach WNW nur sehr wenig raus. An den Osthängen der Rhön kann man ihn permanent empfangen, jedoch auch feststellen, daß auf Grund der geringen ERP auch bei Tropo keine "großen Sprünge" drin sind.
89,3 wird als Bezugssender für Rimberg damals passen, die Störungen waren aber dann von einem anderen Sender im Umfeld der 89,3; und wenn es Blauen oder Epinal war ;-) .

von Thomas (Metal) - am 18.10.2013 21:14
Das waren ganz andere Zeiten in Bezug auf Richtung und Leistung.
Man wollte ein großes Gebiet erreichen.
Ob man sich da immer an alle Vorgaben gehalten hat?

von Radio-DX - am 18.10.2013 21:41
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