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Ein Gedankenspiel FUsion von SR/SWR und RB/NDR und vlt noch andere

Startbeitrag von Marcus. am 02.11.2013 20:43

Da es draußen schon dunkel ist und schlechtes Wetter ist mal ein kleines Gedankenspiel. Wie würdet ihr eine solche Fusion anstellen. Der fokus soll hier auf der technischen Seite liegen, also wie würde ihr v.a. die UKW Ketten planen, natürlich mit neuen Programmen, wer bekommt was, was wird vlt an den Privatfunk oder die DLR abgegeben, welche Programm werden eingestellt.
Im Digitalen Bereich geht das ganze ja leider einfacher, aber auch hier kurz wie ihr vlt die DAB und DVB-T Netze zusammen legen würdet.

Natürlich sind auch andere LRA oder ein Umwidmung des DLR UKW Netzes mit einem bevorzugtem Programm willkommen.

Wenn keiner Lust hat mitzumachen, kann auch der Fred wieder in der Versenkung verschwinden.

Die 50 interessantesten Antworten:

SR/SWR?

SWR1 SL
95,5 Göttelborner Höhe
89,1 Bliestal
98,0 Merzig
96,0 Mettlach
96,1 Moseltal

SWR2
103,7 Schoksberg
92,3 Bliestal

SWR3
88,0 Göttelborner Höhe

SWR4 SB
91,3 Göttelborner Höhe
98,0 Bliestal
92,1 Merzig
88,5 Mettlach
88,6 Moseltal

Dasding
98,2 Saarbrücken
89,3 Merzig
98,6 Mettlach
91,9 Moseltal

Kommentare?

von RheinMain701 - am 02.11.2013 21:00
Bei DAB müsste man gucken, welchen Frequenzblock man nimmt. Sinnvoll wäre der 11A. Wenn der schon in RLP koordiniert werden konnte, sollte es mit dem Saarland da auch klappen.

Ausstrahlung via den bereits beim 9A vorhandenen Senderstandorten, zumal auch Standorte wie Bliestal Teile der West-Pfalz noch mitversorgen könnten und dort greifen, wo KL nicht mehr hinkommt.

Oder einfach den 9A lassen wegen den fiktiven Regionalprogrammen SWR1 SL und SWR4 SB

von PEQsche - am 02.11.2013 21:05
Zitat

SR/SWR?

SWR1 SL
95,5 Göttelborner Höhe
89,1 Bliestal
98,0 Merzig
96,0 Mettlach
96,1 Moseltal

SWR2
103,7 Schoksberg
92,3 Bliestal

SWR3
88,0 Göttelborner Höhe

SWR4 SB
91,3 Göttelborner Höhe
98,0 Bliestal
92,1 Merzig
88,5 Mettlach
88,6 Moseltal

Dasding
98,2 Saarbrücken
89,3 Merzig
98,6 Mettlach
91,9 Moseltal

Kommentare?


In Grundzügen würde ich dass auch so sehen, nur warum reisst du die Ketten auseiannder ?

SR1 und SR3 bleiben. SWR 3 bekommt die 103,7 von Unser Ding. Das Kulturradio behählt die 91,3 und die 98,0 im Bliestal. (eventuell im Bliestal Anpassung, sodass die 98,0 in MZG und Biestal zu eienr Kette gehören)
Unser Ding / Das Ding bekomtm dann den Rest:

98,2 SB-Halberg (SR1)
90,3 WND
98,6 Homburg
88,5 Mettlach (SR2)
88,6 Moseltal (SR2)
92,1 Merzig (SR2)

und Unser Ding ist quasi wieder back to the roots, aber mit schlechteren Vorzeichen udn keinen Frequenzen mehr zum koordinieren.

von Marcus. - am 02.11.2013 22:10
Der HR ist neben dem RBB auch so ne anstalt die zu klein zum richtigen überleben ist und zu groß für nen Ausgleich.

Eine Anstalt SR,HR,SWR ist einfach zu groß und würde von BW dominiert, da wäre eine Anstalt SWF,SR und HR besser gewesen oder eine engere Koroperation HR und SR, wie es ja beim Kulturradio in den 90er schon gab.

Beim RBB würde sich eigentlich anbieten, dass MV noch zu stößt. Aber der Schritt wurde ja damals direkt bei der EInheit vertan, aber MV ist halt auch so ein Sonderfall.

Wie seh ihr Programm und Frequenztechnisch die Situation RB und NDR?

Bremen eins wird bleiben, Funkhaus Europa auch. Nordwestradio wohl nicht und N-Joy quasi als Bremen 4 Ersatz aus dem Funkhaus Bremen senden lassen?

von Marcus. - am 02.11.2013 22:15
Langeweile oder wie kommt so ein Thread an einem Samstagabend zustande? :D
Aber nun gut, wenn du schon RB und NDR ansprichst, ein Szenario das sich hoffentlich nie erfüllen wird...

Ich würde von folgendem Verfahren auf UKW ausgehen:
Bremen 1 => NDR 1 Radio Bremen :D
Nordwestradio => NDR Info (evtl. Programmteile von Nordwestradio ins Programm von NDR Kultur)
Funkhaus Europa bleibt, Beteiligung des größer gewordenen NDR am Programm
Bremen 4 => N-Joy
"Bremen 5" => irgendwas privates

NDR Info und N-Joy vom Sender Steinkimmen würden nicht mehr benötigt, die Frequenzen könnten neu belegt werden.

Via DAB+ gäbe es wohl das stinknormale NDR-Bouquet nur eben mit NDR 1 RB. FH Europa könnte womöglich im gesamten Norden hinzukommen.

Via DVB-T hielte ich folgendes für plausibel:
- NDR Bremen neu auf Kanal 29, Regionalprogramm nur aufgeschaltet wenn nötig, kein weiteres 3. Programm - buten un binnen wäre dann in Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen zur Primetime empfangbar, MV wäre natürlich außen vor
- Eintritt von Walle und Schiffdorf in das SFN auf Kanal 55
- Kanal 22 wäre frei und könnte vom Privatsendern belegt werden

Soviel dazu. Und jetzt wieder zurück zu sinnvollen Beschäftigungen ;)

von htw89 - am 02.11.2013 22:34
Zitat
Marcus.
Eine Anstalt SR,HR,SWR ist einfach zu groß und würde von BW dominiert

Sag das mal dem NDR...

Aber über so etwas habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Das ganze würde ungefähr so aussehen, wenn es denn käme:

SWR1 HE
94,4 Feldberg
88,9 Frankfurt-Stadt (war Bad Nauheim)
88,1 Würzberg
92,7 Hardberg
98,3 Wiesbaden-Stadt
104,8 Heidelstein
88,9 Bad Hersfeld
91,0 Sackpfeife
99,0 Meißner
94,3 Kassel-Stadt

SWR2
96,7 Feldberg
87,9 Frankfurt-Stadt
97,4 Würzberg
93,1 Wiesbaden-Stadt
95,0 Rimberg
106,6 Fulda-Stadt
99,6 Sackpfeife
95,5 Meißner
93,7 Kassel-Stadt

SWR3
89,3 Feldberg
90,4 Frankfurt-Stadt
89,7 Würzberg
99,7 Wiesbaden-Stadt
106,2 Heidelstein
102,9 Bad Hersfeld
87,6 Sackpfeife
89,5 Meißner
100,1 Kassel-Stadt

SWR4 F
102,5 Feldberg
103,9 Frankfurt-Stadt
91,1 Bingen
97,2 Wiesbaden-Stadt
96,4 Assmannshausen (ex Plan hr)
97,1 Lorch (ex Plan hr)

SWR4 DA
101,6 Hardberg
103,8 Würzberg
91,2 Bensheim
88,2 Seeheim-Jugenheim
107,0 Darmstadt
104,3 Nieder-Ramstadt (ex Darmstadt)
97,1 Ober-Ramstadt (uralte Karteileiche)

SWR4 FD
107,3 Heidelstein
103,9 Fulda
91,9 Rimberg
95,9 Bad Orb (ex Plan hr)
88,9 Schlüchtern

SWR4 GI
104,3 Biedenkopf
102,8 Marburg-Stadt
90,5 Wetzlar
97,9 Weilburg
97,1 Limburg

SWR4 KS
102,3 Biedenkopf
101,2 Habichtswald
107,5 Kassel-Stadt
101,7 Meißner

SWR4 MZ
90,6 Hohe Wurzel (ex Hardberg)
Die Hardberg-Frequenz 90,6 eignet sich vorzüglich für die Wurzel, weil sie dank einiger Nachbarn (Bornberg, Baden-Baden, Nordhelle) weitgehend frei ist. Damit hätte dann auch das Funzelchaos in Rheinhessen endlich ein Ende.
103,2 Mainz-Kastel

Dasding
91,4 Frankfurt (war Mainz-Kastel)
Die 93,7 ist zwar sehr frei, dürfte dort aber wegen Pfaffenberg nicht nutzbar sein, deshalb eher die 91,4, trotz Belastung durch Rimberg.
95,5 Hardberg
91,0 Michelstadt
90,2 Bensheim
93,7 Darmstadt (war Mainz-Kastel)
99,4 Gelnhausen
89,8 Bad Orb
94,0 Friedberg
88,2 Schlüchtern
90,7 Limburg
93,6 Fulda
97,7 Rimberg
97,9 Gießen
105,5 Wetzlar
103,4 Burg/Dillkreis
93,9 Marburg
106,6 Eschwege
91,6 Korbach
103,2 Habichtswald
91,1 Witzenhausen

und zudem:

94,9 Wolfsheim
88,6 Oestrich-Winkel

Die folgenden Frequenzen würden nicht mehr gebraucht und könnten an den Privatfunk oder an andere interessierte Veranstalter fallen. Ich überlasse es euch, diese entsprechend zu verteilen:

100,8 Limburg
105,7 Rotenburg/Fulda
105,6 Alsfeld
88,5 Fulda
96,2 Eltville
92,3 Bingen
102,6 Korbach
106,6 Fritzlar
90,8 Sontra
96,8 Rotenburg/Fulda
106,9 Bad Hersfeld
98,5 Marburg
104,0 Alsfeld
92,9 Reinhardshain
93,2 Wetzlar
99,2 Gießen
89,7 Fulda
99,2 Limburg
91,5 Schlüchtern
92,1 Friedberg
93,4 Diez
98,2 Diez
99,4 Rüdesheim
93,3 Rüdesheim
94,0 Worms
92,9 Nierstein
98,4 Nierstein

von RheinMain701 - am 03.11.2013 09:01
Zitat
freiwild
HR/MDR halte ich für ausgeschlossen. Eher SWR/HR/SR und MDR/RBB.

Wenn ersteres für ausgeschlossen ist, warum sollte man für das Folgende stimmen. Man beachte wie die Bevölkerung in Hessen verteilt ist und wer davon einen einen Vorteil hätte: Rhein-Main hat den SWR bereits aus RLP und BWÜ. Warum sollte man da Eigenes aufgeben? Vor allem wenn jetzt nach der Strukturreform von 2004 inzwischen eine gewisse Akzeptanz eingesetzt hat.

von Thomas (Metal) - am 03.11.2013 10:20
Zitat
DX OberTShausen
Wie wäre es mit einer Fusion DLF/D-Kultur? Dann wären wieder viele Frequenzen frei ;)


Ich würde sagen, dass man fast alle Beiträge hier so zusammenfassen kann :

Wie wäre es mit einer Fusion aller Programme, die ich persönlich nicht leiden kann,
dann wären wieder viele Frequenzen frei für noch mehr Programme nach meinen eigenen Geschmack.

von SagittariusA - am 03.11.2013 13:40
Zitat
DX OberTShausen
Wie wäre es mit einer Fusion DLF/D-Kultur? Dann wären wieder viele Frequenzen frei ;)

Zitat
SagittariusA
Ich würde sagen, dass man fast alle Beiträge hier so zusammenfassen kann :

Wie wäre es mit einer Fusion aller Programme, die ich persönlich nicht leiden kann,
dann wären wieder viele Frequenzen frei für noch mehr Programme nach meinen eigenen Geschmack.

Sollen wir hier jetzt die Nahles machen und auch Pippi Langstrumpf singen? :bruell:

Tja, das D-Radio. Ich würde mal sagen dessen (weitere) Existenz war der Einheit geschuldet. Es ist nichts anderes als der kalte Krieg im Radio gewesen. DLF war das Gegenstück zu Stimme der DDR und RIAS ganz was besonderes (nur mit der ARD assoziiert), vor allem waren da die Einflußmöglichkeiten der Politik größer.
Eigentlich wären die Programme DLF Deutschlandsender/Stimme der DDR und RIAS genauso zu betrachten gewesen wie DT64. Natürlich sieht der Einigungsvertrag anderes vor. Es wäre niemals passiert, daß man DLF oder RIAS nicht in irgend einer Weise weitergeführt hätte. So wurde dann sogar der Proporz erreicht: Immerhin hat der Deutschlandsender mit RIAS zusammengehen müssen, während der DLF so überlebt hat.
Das diese Programme vielleicht inzwischen einige, ich gehöre auch dazu, diese Programme als wertvoll ansehen ist ein anderes Thema.

von Thomas (Metal) - am 03.11.2013 14:08
Zitat
Thomas (Metal)
Zitat
freiwild
HR/MDR halte ich für ausgeschlossen. Eher SWR/HR/SR und MDR/RBB.

Wenn ersteres für ausgeschlossen ist, warum sollte man für das Folgende stimmen. Man beachte wie die Bevölkerung in Hessen verteilt ist und wer davon einen einen Vorteil hätte: Rhein-Main hat den SWR bereits aus RLP und BWÜ. Warum sollte man da Eigenes aufgeben? Vor allem wenn jetzt nach der Strukturreform von 2004 inzwischen eine gewisse Akzeptanz eingesetzt hat.
Mit dem Argument hätte man SDR und SWF nie fusionieren dürfen - schließlich gab es dort einen riesigen gegenseitigen Overspill, und müsste man die Landesrundfunkanstalten so aufteilen, dass die Ballungsräume alle an Kanten oder gar an den Ecken der Sendegebietsgrenze lägen. Politisch wird freilich andersherum gedacht - da sollen gerade Ballungsräume wie Rhein-Main/Rhein-Neckar einheitlich verwaltet (und rundfunktechnisch) bestrahlt werden. Und technisch wird ja zwischen HR und SWR längst eifrig kooperiert.

Ob eine Fusion für die Programmvielfalt im Rhein-Main-Gebiet förderlich oder schädlich wäre, hängt ganz davon ab, wie hinterher mit den Frequenzen umgegangen wird. Wenn künftig die überregionalen Programme des Groß-SWR dann in Heidelberg, Donnersberg und Feldberg überall auf den dicken QRGs sitzen, verlöre der Ballungsraum natürlich Programme. Würden dagegen diese drei Sendeanlagen gezielt komplementär belegt, könnte die Programmvielfalt sogar zunehmen. Und der vergrößerte SWR könnte u.U. weitere Spartenprogramme über DAB+ verbreiten, die dann allen Hörern von Eifel und Harz bis zum Bodensee zugute kämen.

von freiwild - am 03.11.2013 15:23
@ freiwild
Das war von mir natürlich nicht glücklich formuliert. Um Programmvielfalt und -inhalte ging es natürlich zunächst dabei nicht, das ist nur das was letztlich der Hörer merkt.
Baden-Württemberg wollte vor allem Einfluß auf den SDR haben. Der war staatsferner als der SWF. Ich werde die Vermutung nicht los, daß damals Hermann Fünfgeld wohl altersbedingt als Intendant einerseits ausgeschieden wäre und andererseits der Grabenkämpfe für einen unabhängigen Rundfunk leid war. Dazu kam dann noch ein Peter Voss auf SWF-Seite, dessen politische Prägung bekannt ist. Sprich: Es war eine Angelegenheit von Baden-Württemberg. Rheinland-Pfalz, Kurz Beck, war wohl damit zufrieden daß die Stimmgewichte seines Landes in der neuen Landesrunkfunkanstalt gleich blieben. Alle anderen Dichtungen wie SR oder hr dazu kamen nicht aus Baden-Württemberg, sondern von Kurt Beck. Entsprechen Tätigkeiten dieses Mannes bezüglich des ö. r. Rundfunks sollten hier in diesem Forum ebenso bekannt sein.

von Thomas (Metal) - am 03.11.2013 15:51
Selbst wenn mal von Feldberg, Heidelberg und Donnersberg dieselben Programme kommen sollten, wird man kaum auf einen der drei Standorte verzichten können. Allenfalls kleinere Änderungen wären möglich, etwa re Hardberg (siehe mein Szenario) oder Mainz-Kastel, den man dann so in der Form auch nicht mehr bräuchte. Ob in Wiesbaden-Stadt der Donnersberg stark genug kommt, dass der dort aushelfen könnte, vermag ich nicht zu beurteilen; wenn ja, wären zwei Frequenzen von dort ebenfalls überflüssig, was dem Programmangebot in der Region Wiesbaden/Mainz auf jeden Fall zugute kommen würde (selbst wenn es nur hieße, dass die Gleichwellen 101,4 und 95,1 aufgelöst würden). In Frankfurt-Stadt kommt der Donnersberg im Prinzip auch stark genug an, aber dort wurde er zukoordiniert, da geht nichts.

Auch sollte bei so einem Szenario überlegt werden, ob es Bad Marienberg noch braucht. Wenn Feldberg und Sackpfeife als mögliche Versorger dazukommen, schrumpft das exklusiv von Marienberg versorgte Gebiet nahezu auf Null. Das habe ich noch nicht berücksichtigt, aber möglicherweise böten sich hier auch Möglichkeiten.

von RheinMain701 - am 03.11.2013 15:58
@ DX OberTShausen

Zitat

Wie wäre es mit einer Fusion DLF/D-Kultur? Dann wären wieder viele Frequenzen frei ;)


Da wäre ich auch dafür. Eine Kulturwelle sollte reichen. Klar mag das bei einigen hier bitter aufstoßen sobald man die Quote hier in Verbindung mit Kultur erwähnt. Aber das Deutschlandradio Kultur dürfte anteilsmäßig das am wenigsten gehörte Radio sein.


Den Fusionsvorschlag HR und MDR halte ich nicht so für abwegig. Hessen ist eher die Mitte Deutschlands als Sachsen. Wenn Görlitz Mitteldeutschland ist, wo ist dann Ostdeutschland?

MDR und RBB gehen wohl nicht, da beide Anstalten wohl zu stark unterschiedlich politisch gefärbt sind.



@ Thomas (Metal)

Zitat

Preußen? ...oder wie war das mit Hessen-Nassau? ;-)


Also Fusion des HR mit dem RBB? :joke:

von Kay B - am 03.11.2013 15:59
Zitat
Kay B
Den Fusionsvorschlag HR und MDR halte ich nicht so für abwegig. Hessen ist eher die Mitte Deutschlands als Sachsen.

Ich will gar nicht daran denken, was wäre, wenn zwei ganze Ketten (You FM und hr-info) einfach an den Privatfunk fielen und die vier Landesweiten MDR 1 Radio Hessen, Jump, Figaro und MDR Info hießen. Bitte erlöse mich davon!

Zitat
Kay B
Wenn Görlitz Mitteldeutschland ist, wo ist dann Ostdeutschland?

Görlitz gehörte historisch nicht zu Sachsen, sondern zu Schlesien und war damit eindeutig Ostdeutschland. Es fiel dann nur an Sachsen, weil es gerade so noch westlich der Neiße lag und der Rest Schlesiens nicht mehr in deutscher Staatsgewalt ist.

Zitat
Kay B
Also Fusion des HR mit dem RBB? :joke:

Über DVB-T gibt es doch schon SFB1 in Hessen, wieso also nicht?

von RheinMain701 - am 03.11.2013 16:03
@ RheinMain701

Zitat

Ich will gar nicht daran denken, was wäre, wenn zwei ganze Ketten (You FM und hr-info) einfach an den Privatfunk fielen und die vier Landesweiten MDR 1 Radio Hessen, Jump, Figaro und MDR Info hießen.


Wieso zwei Ketten?

hr1
hr2
hr3
hr4
hr info
You FM

MDR Hessen
MDR Figaro
MDR Jump
MDR Info
MDR Sputnik

Da dürfte nur eine Kette übrig bleiben.

Es ist aber nunmal so, daß die Bevölkerungszahl gerade in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt stark abnimmt. Jeweils eigene Rundfunkanstalten für diese drei Länder wären wohl nie tragbar gewesen.

Und für Hessen dürfte sich bisher eine eigene Rundfunkanstalt auch nur wegen der hohen Bevölkerungszahl im Rhein-Main-Gebiet gelohnt haben.

Welche Alternative hätte Hessen? Bliebe nur noch der Anschluß an den WDR, an den SWR oder daß der NDR sein Gebiet bis an die Mannheimer Stadtgrenze erweitert. :joke:


Zitat

Görlitz gehörte historisch nicht zu Sachsen, sondern zu Schlesien und war damit eindeutig Ostdeutschland. Es fiel dann nur an Sachsen, weil es gerade so noch westlich der Neiße lag und der Rest Schlesiens nicht mehr in deutscher Staatsgewalt ist.


Wir gehen (berechtigterweise) sonst so sensibel mit den Folgen des zweiten Weltkrieges um. Und da ist es schon krass, daß wir nach der Wende eine Region namens Mitteldeutschland erschaffen haben, die bis an die äußersten Ostgrenzen Deutschlands reicht. Das kommt irgendwie so rüber, als hätten wir die Oder-Neiße-Grenze immer noch nicht anerkannt.




@ Marcus.

Zitat

Stand am Anfang nicht mal zur Debatte, dass Thüringen dem HR angeschlossen wird oder habe ich da was falsches in Erinnerung?


Sinnvoll wäre das schon irgendwie. Die Wappen sind ja auch fast gleich. :D Dann dürfte die Existenz des MDR aber gewaltig wackeln, oder der MDR fusioniert dann mit dem RBB.

von Kay B - am 03.11.2013 18:19
Zitat
Kay B
Wieso zwei Ketten?

hr1
hr2
hr3
hr4
hr info
You FM

MDR Hessen
MDR Figaro
MDR Jump
MDR Info
MDR Sputnik

Da dürfte nur eine Kette übrig bleiben.

Noch darf Sputnik aber nur in Sachsen-Anhalt terrestrisch verbreitet werden, ansonsten ist er auf den Sat-Platz beschränkt...

von RheinMain701 - am 03.11.2013 18:25
Betrachtet man es rein geografisch, würde ich es noch anders machen:

- SWR übernimmt den SR
- RBB wird aufgelöst
- Für den Osten wird der "ODR" geründet
- NDR bekommt Radio Bremen
- NDR gibt im Gegenzug Mecklenburg-Vorpommern auf
- Mecklenburg-Vorpommern geht an den ODR
- MDR gibt Sachsen auf
- Sachsen geht an den ODR
- MDR schluckt den HR

Alles ziemlich unwahrscheinlich, ich weiß :joke:

von DX OberTShausen - am 03.11.2013 19:15
Zitat
DX OberTShausen
Betrachtet man es rein geografisch, würde ich es noch anders machen:
Also das hier:
[attachment 2393 445.png]
Der Sinn des HR-TH-ST-Sendegebietes erschließt sich mir nicht völlig. Die einzige kulturelle Brücke, die mir einfällt, ist, dass alle drei Länder größere Anteile an Mittelgebirgen haben. Ansonsten haben Havelberger und Darmstädter wohl nicht so viel gemein. Und die Organisation eines Sendegebietes, desses einziger Ballungsraum sich am äußersten Ende befindet, ist wohl auch nicht ganz einfach. Dass der NDR MeckPomm aufgibt, glaube ich auch nicht, da würde er sich Konkurrenz bis kurz vor die Hamburger Haustüre holen.

Aus meiner Sicht ist das SWR-SR-HR- und MDR-RBB-Modell das wesentlich schlüssigere. Bei RBB und MDR ist, wie schon angemerkt, die Parteipolitik das größte Hindernis (der MDR als CDU-Sender, der RBB eher SPD-nah geprägt), im Südwesten das Verhältnis von Baden-Württemberg zu den anderen Ländern.
[attachment 2394 446.png]

von freiwild - am 03.11.2013 19:47
Zitat

Es wäre schon vor 15 Jahren sinnvoller gewesen, man hätte SWF und SR fusioniert (als Zweiländeranstalt für Rheinland-Pfalz und Saarland) und den SDR zur Einländeranstalt für Baden-Württemberg gemacht. Aber Vernunft und Politik laufen in den meisten Fällen diametral entgegengesetzt!


Das wäre auch mein Favorit gewesen.

Funkhaus in Saarbrücken und Landesfunkhaus in Mainz. Man hätte ja mit dem SDR zusammenarbeiten können, die Mantelprogramme wären dann aus Baden-Baden gekomen:

- TV Mantel
- Kulturprogramm
- Nachtprogramme

von Marcus. - am 03.11.2013 19:51
@ RheinMain701

Zitat

Oder die deutschsprachige Minderheit in Polen gründet einen Lokalsender namens "Ostdeutscher Rundfunk". Dann wäre wieder alles im Lot.


Im Lot?????? Das gäbe dort wahrscheinlich einen Bürgerkrieg.



@ Chief Wiggum

Zitat

Süddeutscher Rundfunk = Baden-Württemberg und Bayern


Man merkt, daß du aus dem Norden kommst. :D

Es gibt Bayern und es gibt Deutschland. Das geht nicht, daß der Königlich Bayerische Rundfunk mit irgendwelchen dahergelaufenen ausländischen Rundfunkanstalten fusioniert!!! Wenn das König Horst hört, wird er dich sofort in den Kerker werfen lassen!!! :joke:

von Kay B - am 03.11.2013 19:55
Zitat
Chief Wiggum
Süddeutscher Rundfunk = Baden-Württemberg und Bayern
Norddeutscher Rundfunk = MeckPomm, Schleswig Holstein, Bremen Hamburg und Nieselsachsen
Mitteldeutscher Rundfunk = der rest

Ist doch ganz einfach :cheers:

[attachment 2395 bundeslaender_Nord_Mittel_Sued.JPG]

Zitat

Es gibt Bayern und es gibt Deutschland. Das geht nicht, daß der Königlich Bayerische Rundfunk mit irgendwelchen dahergelaufenen ausländischen Rundfunkanstalten fusioniert!!! Wenn das König Horst hört, wird er dich sofort in den Kerker werfen lassen!!! :joke:

Klar geht das. Zuerst fusioniert man sich das Land BaWü ein, Hauptstadt bleibt natürlich München. Danach ist das dort dann ja auch keine ausländische Rundfunkanstalt mehr.

von iro - am 03.11.2013 19:58
@ freiwild

Zitat

Der Sinn des HR-TH-ST-Sendegebietes erschließt sich mir nicht völlig. Die einzige kulturelle Brücke, die mir einfällt, ist, dass alle drei Länder größere Anteile an Mittelgebirgen haben.


Genausowenig Gemeinsamkeiten haben Meininger und Magdeburger oder Eisenacher und Görlitzer, wenn man mal von dem 40-jährigen Freiluftgefängnis absieht.


Zitat

Aus meiner Sicht ist das SWR-SR-HR- und MDR-RBB-Modell das wesentlich schlüssigere.


Dann hätten wird beim MDR-RBB-Modell schon fast wieder das Gebiet des Rundfunks der DDR und die schon süddeutsch geprägten Gebiete südlich des Thüringer Waldes würden aus Berlin versorgt. So richtig paßt das also auch nicht.


Zitat

Bei RBB und MDR ist, wie schon angemerkt, die Parteipolitik das größte Hindernis (der MDR als CDU-Sender, der RBB eher SPD-nah geprägt) (...)


Und inhaltlich liegen Welten zwischen MDR und RBB. Man möge nur mal Fritz und Jump miteinander vergleichen. :hot:

von Kay B - am 03.11.2013 20:08
Zitat
Kay B
Dann hätten wird beim MDR-RBB-Modell schon fast wieder das Gebiet des Rundfunks der DDR und die schon süddeutsch geprägten Gebiete südlich des Thüringer Waldes würden aus Berlin versorgt. So richtig paßt das also auch nicht.
Dann reicht es aber nicht mehr aus, über den Neuzuschnitt der Rundfunkanstalten zu diskutieren, dann brauchen wir auch neue Bundesländer! Heißa, ich freu mich schon auf die nächsten 200 Einträge hier.

von freiwild - am 03.11.2013 20:21
Zitat

Das Königreich Bayern fusioniert nicht. Es kolonialisiert!!!!!!

So war das "fusioniert sich ein" natürlich auch gemeint ;)

Radioprogramm 1936:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/9e/Reichssender-Rundfunkprogramm_28Feb1936.jpg

Und in diesem Thread sind 3 Senderkarten aus 1920, 1932 und 1939 enthalten:
http://radiomuseum.org/forum/senderstandorte.html
falscher thread...

von iro - am 03.11.2013 20:34
[OT]
Zitat
iro
Zitat

Das Königreich Bayern fusioniert nicht. Es kolonialisiert!!!!!!

So war das "fusioniert sich ein" natürlich auch gemeint ;)

Quasi eine Krake die sich alles einverleibt :D . Aber so war das mit Preußen ja auch. Ob man jetzt daraus eine "Restlaufzeit" für Bayern berechnen kann lasse ich mal offen... Nunja, das dann QTH2 dadurch nicht dorthin kommt wo es hingehört, sondern zu Franken ist indes kein schöner Gedanke :joke: .

Zitat
freiwild
Dann reicht es aber nicht mehr aus, über den Neuzuschnitt der Rundfunkanstalten zu diskutieren, dann brauchen wir auch neue Bundesländer!

:spos: Was durchaus ernsthaft nach über 20 Jahren Einheit einmal überlegt werden dürfte. Allerdings sei als Spaßbreme gesagt, daß es hier natürlich auch nich um Sinn, sondern nur um Politik gehen wird :-( .

von Thomas (Metal) - am 03.11.2013 21:18
Endgeil ;-)
Kaum wurden die pösen DAB-Debatten in ein Subforum verbannt, haben wir wieder unsere noch sinnvolleren Fusions- und Nullbasis-Diskussionen. YEAH.

Mein Öl fürs Feuer: Ich wäre für einen Ausbau des D-Radios. Es ist sowieso (und das meine ich nun ernst) mit Abstand das Angebot in D, das dem Auftrag eines ÖR-Anbieters am besten entspricht.
Dazu sollte man die Landesrundfunkanstalten auf maximal 2 Programme pro Anstalt mit hohem Wort- und Service-Anteil reduzieren. Damit erübrigt sich das Fusionsgeschwätz weitgehend. Wenn sich der SR keine vernünftige Servicewelle leisten kann, muß er halt einen Verkehrscomputer reden lassen.

Die eingesparte Programmzahl wird 1:1 auf die D-Radios übertragen und Deutschlandweit über einen eigenen D-Radio-Mux nur via DAB übertragen. Damit ergäben sich eine Vielzahl von Spartenprogramme, auch für die unter-10-jährigen und über-80-jährigen wären eigene Wellen denkbar.

Damit wird im Spektrum auf UKW gleich noch viel Platz frei für eine flächendeckende Nutzung durch NKLs, gerne auch mehrere pro Standort.

von DH0GHU - am 04.11.2013 08:12
In 10 Jahren hat sich das Thema eh erledigt. Der werbefinanzierte Durchhörfunk ist bis dahin dank Internet weg:

Popmusik und Radio - das gehörte mal zusammen
Wolfgang Hagen erinnert an die satten Jahre

Welche Rolle wird das Radio in zehn Jahren noch spielen? Die Antwort sei völlig offen, meint der Medienwissenschaftler Wolfgang Hagen. Klar sei aber, dass es immer mehr Konkurrenz durch digitale Angebote bekomme.

Das Radio steht schon seit einer Weile "im Schatten der internetfähigen Devices", sagt Wolfgang Hagen, Medienwissenschaftler an der Leuphana Universität Lüneburg. Und ob es aus diesem Schatten im digitalen Zeitalter wieder herauskomme, das lasse sich bezweifeln. Die Menschen hörten heute am Computer oder mit dem iPod "ihre eigenen Audioquellen".

Das war einmal anders, betonte Hagen. Seine Hochzeit habe das Radio seit den 1960er-Jahren gehabt, als es ein "Treiber der Popmusik" und des zugehörigen Kulturwandels war. "Radio ist seit den 70er-Jahren eigentlich ein Konsumverstärker für Musik", meinte Hagen. Und 80 Prozent der Menschen schalteten das Radio auch heute noch ein, weil sie Musik hören wollten. Doch die Popmusik sei längst "aus dem Radio herausgewachsen" und inzwischen bei iTunes zu kaufen.

Das Medium Radio sei dennoch einzigartig, betonte Hagen. Seine einfachen Eigenschaften - Stimme und Klang - zeichneten es nach wie vor aus: "Diese Eigenschaften sind nach wie vor da und durch kein anderes Medium zu ersetzen."

Hört ihr hier: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/2303647/

von Manfred Z - am 04.11.2013 09:07
Zitat
Thomas (Metal)
Zitat
freiwild
Dann reicht es aber nicht mehr aus, über den Neuzuschnitt der Rundfunkanstalten zu diskutieren, dann brauchen wir auch neue Bundesländer!

:spos: Was durchaus ernsthaft nach über 20 Jahren Einheit einmal überlegt werden dürfte. Allerdings sei als Spaßbreme gesagt, daß es hier natürlich auch nich um Sinn, sondern nur um Politik gehen wird :-( .

Darf ich anfangen?

Rheinland-Pfalz wird aufgelöst. Rheinhessen und der Westerwald kommen zu Hessen, die Pfalz zu Bayern, der Rest zu NRW. Das Saarland wird auch aufgelöst und fällt ebenfalls an NRW außer dem Saarpfalz-Kreis, der zusammen mit der Pfalz an Bayern geht.

Kommentare?

von RheinMain701 - am 04.11.2013 13:17
Die ehemals oldenburgischen Bereiche von RLP werden wieder an Oldenburg abgetreten welches wiederum einerseits Niedersachsen verläßt und sich mit Bremen vereinigt. Westfalen (Ost-NRW) und Niedersachsen werden zusammengelegt. Die ehemals hessischen Landesteile zuzüglich Lippe gehen an Hessen.
...damit würde der SR wegfallen, man hätte aber durch Radio Bremen wieder eine Vielfalt hergestellt :-)

von Thomas (Metal) - am 04.11.2013 14:43
Zitat

Wenn Görlitz Mitteldeutschland ist, wo ist dann Ostdeutschland?

Berechtigte Frage. Ich möchte jetzt nicht unterstellen, dass Reiter & Co. damals mit Ostdeutschland tatsächlich die ex-Gebete hinter der Oder-Neiße-Grenze meinten (das meinen manche Neonazis immer noch).
Man wollte wohl anfangs "Ost" nicht im Nmen haben und hat einen seit 1945 eigentlich überflüssig gewordenen Begriff für den MDR gewählt. "ODR" wäre passender gewesen. Aber da hat ja auch Berlin, Brandenburg und Meck-Pom um den Namen (hier "NORA") mitgespielt.
Den VF preist der MDR ja heute als den besten im OSTEN.

Zitat
Marcus
Stand am Anfang nicht mal zur Debatte, dass Thüringen dem HR angeschlossen wird oder habe ich da was falsches in Erinnerung?

Anfangs stand eine Fusion der Länder Hessen und Thüringen (zumindest kurz) mal zur Debatte. Angeregt durch die frühere Verbundenheit von Nordhessen zu Thüringen. Die Helaba ist ja ein Ergebnis der Zusammenarbet HES-THR. Hessen war glaube ich auch Partnerland von Thüringen.
Rundfunkmäßig hat sich aber alles -als klar war, es gibt kein DDR-weiten Sender- auf Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen fixiert.

@all
Dass Hessen ineinem SWR untergehen würde, glaube ich nicht. Schon rein wirtschaftich würde das Rhein-Main-Gebiet ein großes Gewicht da einbringen. Und Ffm wäre dann die größte Stadt im SWR-Land.
Aber bevor so etwas auch nur angedacht werden wird, ist SR und RB an der Reihe.

von Schwabinger - am 04.11.2013 16:56
Nachdem Bayern sich aus reiner Verzweiflung freiwillig an Oesterreich angeschlossen hat, wird der Bayerische Rundfunk vom ORF uebernommen.

- Auf Bayern 2 laeuft kuenftig Oe1.
- Aus Bayern 1 wird dann das zweite Programm "ORF - Radio Bayern".
- Bayern 3 geht in Hitradio Oe3 auf.
- BR Klassik wird auf UKW eingestellt und als Oe1 Klassik als Webchannel von Oe1 fortgefuehrt. Die freiwerdenden Grundnetzsenderfrequenzen gehen an FM4, Fuellsender werden abgeschaltet (FM4 soll auch in Bayern nicht flaechendeckend empfangbar sein zum Schutz der Privaten)
- B5 aktuell wird auf UKW eingestellt und in den Webchannel Oe1 Inforadio integriert. Die ehemaligen UKW-Frequenzen stehen dank ORF-Gesetz den Privaten zu und gehen sofort an Kronehit.
- Radio Landsberg stellt einen Antrag bei der RTR auf Zuweisung einer UKW-Frequenz und scheitert an der 50000-EW-Huerde.
- DAB wird mit sofortiger Wirkung eingestellt
[...]

von Habakukk - am 04.11.2013 17:08
Vlt ist das ja ein Tabuthema jetzt ;-)
Was wäre wenn es keinen kalten Krieg gegeben hätte,welche Senderstandorte entlang der innerdeutschen Grenze würde es nicht geben ?
Hätte man Torfhaus und Brocken genutzt ? Evtl hätten sich MDR und NDR ja den Standort geteilt.
Ebenso in Oberfranken:wäre vlt werder Kreuzberg noch Heidelstein genutzt worden sondern gar die Wasserkuppe ?
Ebenso der Ochsenkopf...
Was wäre mit dem Bleßberg,Oberfranken hätte er ja nicht versorgen müssen...Evtl wärs nur ein Funzelstandort geworden ?

von Robert S. - am 04.11.2013 17:24
Zitat
RheinMain701
Rheinland-Pfalz wird aufgelöst. Rheinhessen und der Westerwald kommen zu Hessen, die Pfalz zu Bayern, der Rest zu NRW. Das Saarland wird auch aufgelöst und fällt ebenfalls an NRW außer dem Saarpfalz-Kreis, der zusammen mit der Pfalz an Bayern geht.
Kommentare?

Und was ist mit Franken? Weiterhin Bayern oder kommen wir dann "zu den Preissn"?

von HansEberhardt - am 04.11.2013 18:58
@ cougar1989

Zitat

Bayern, Sachsen und Thüringen gründen den Freistaat Rundfunk. Die Sender könnten dann unter FR oder FSR laufen :joke:


Und dann nocheinmal: Der Königlich Bayerische Rundfunk fusioniert mit niemandem!!!!!! :D



@ digifreak

Zitat

Aus NDR und WDR wird wieder der NWDR. Bietet eine Menge Einsparpotential.


:spos:


Zitat

Warum hat man nach dem Fall des "Eisernen Vorhangs" nicht die Senderstandorte Torfhaus/ Harz-West (NDR) und Torfhaus (Telekom) aufgegeben und auf den wesentlich günstiger gelegenen Brocken verlagert? Die Versorgung von dort ist erheblich besser und außerdem würde 'ne Menge Betriebskosten gespart.


Die UKW-Antennenanlage auf dem Brocken dürfte mit insgesamt 430 KW ERP schon ausgelastet sein. Da hätte man wahrscheinlich einen neuen, massiveren Sendeturm bauen müssen um die insgesamt 650 KW ERP aus Torfhaus mit zu übernehmen.



@ Japhi

Zitat

Denkt doch mal nicht an die Mitte zwischen Ost und West, sondern an die Mitte zwischen Nord und Süd ;-)


Demnach wären Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und NRW ebenfalls Mitteldeutschland und müßten dem MDR angeschlossen werden. :D

Dann hieße es auf MDR Jump immer: "(...) für Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Nordrheinwestfalen!" :bruell:



@ Habakukk

Zitat

Nachdem Bayern sich aus reiner Verzweiflung freiwillig an Oesterreich angeschlossen hat, wird der Bayerische Rundfunk vom ORF uebernommen.


Das hätte schon was. Dann ging hier in Südthüringen der ORF über DVB-T mittels Stummelantenne. :D



@ Robert S.

Zitat

Was wäre wenn es keinen kalten Krieg gegeben hätte,welche Senderstandorte entlang der innerdeutschen Grenze würde es nicht geben ?
Was wäre mit dem Bleßberg,Oberfranken hätte er ja nicht versorgen müssen...Evtl wärs nur ein Funzelstandort geworden ?


Der Bleßberg hätte wohl eine ähnliche Funktion wie der Grünten bekommen. Also ein Grundnetzsender für zwei Bundesländer. Dafür hätte man dann höchstwahrscheinlich Coburg eingespart.



@ HansEberhardt

Zitat

Und was ist mit Franken? Weiterhin Bayern oder kommen wir dann "zu den Preissn"?


Das Königreich Bayern gibt unter keinen Umständen irgendwelche Gebiete ab!!!!!!

von Kay B - am 04.11.2013 19:35
Zitat
Kay B
Zitat

Nachdem Bayern sich aus reiner Verzweiflung freiwillig an Oesterreich angeschlossen hat, wird der Bayerische Rundfunk vom ORF uebernommen.


Das hätte schon was. Dann ging hier in Südthüringen der ORF über DVB-T mittels Stummelantenne. :D

Und der Rheinländer könnte sich die Antennenanlage aus Cham holen damit er auch in den Genuss guter Programme kommt...

von RheinMain701 - am 04.11.2013 20:23
Zitat
digifreak
Andersrum wird ein Schuh draus. Warum hat man nach dem Fall des "Eisernen Vorhangs" nicht die Senderstandorte Torfhaus/ Harz-West (NDR) und Torfhaus (Telekom) aufgegeben und auf den wesentlich günstiger gelegenen Brocken verlagert? Die Versorgung von dort ist erheblich besser und außerdem würde 'ne Menge Betriebskosten gespart.

Hatte man zu der Zeit tatsächlich diskutiert, allerdings ist neben der Auslastung der Brockenanlage auch die Zugehörigkeit damals zur Post relevant. Das ZDF kam ja auch vom Brocken (K49), allerdings gab es wohl Gebiete in denen Torfhaus (K23) besser ankam.

Zitat

Vlt ist das ja ein Tabuthema jetzt ;-)
Was wäre wenn es keinen kalten Krieg gegeben hätte,welche Senderstandorte entlang der innerdeutschen Grenze würde es nicht geben ?
Hätte man Torfhaus und Brocken genutzt ? Evtl hätten sich MDR und NDR ja den Standort geteilt.
Ebenso in Oberfranken:wäre vlt werder Kreuzberg noch Heidelstein genutzt worden sondern gar die Wasserkuppe ?
Ebenso der Ochsenkopf...
Was wäre mit dem Bleßberg,Oberfranken hätte er ja nicht versorgen müssen...Evtl wärs nur ein Funzelstandort geworden ?

Bin mir nicht sicher ob sich soviel getan hätte. Wenn ich mir Biedenkopf, Linz, Heidelberg, Göttelborner Höhe, Bremen angucke ... naja, da war nirgends eine "kalter Krieg"-Grenze. Als einzigen Standort hätte es vermutlich Torfhaus (Telekom+NDR) nicht gegeben, das kann durchaus sein, aber ansonsten eher weniger Einfluss.

von Jens1978 - am 05.11.2013 17:23
Nee, das lag an der Gleichkanalbelegung des K49 mit Heidelstein/ Rhön. Dadurch wurde das Bayerische Fernsehen in Südniedersachsen/ Göttingen stark gestört bis nicht mehr empfangbar. Hätte man allerdings K23 (Torfhaus Richtstrahlung 330°) auf den Brocken mit Rundstrahlung verlagert, wäre die Reichweite zu groß geworden und hätte wiederum andere Gebiete mit Gleichkanalbelegung gestört. Es ist schon ein Kreuz mit dem excellenten Senderstandort Brocken.

Die DVB-T Sender dort müssen ja auch starke Richtstrahlcharakteristiken einhalten damit man nicht zu weit kommt. Ein 100 kW DVB-T Rundstrahler auf einem Exklusivkanal für das ZDF-Bouquet und Norddeutschland wäre als Dachantennenempfangsgebiet versorgt.

von digifreak - am 05.11.2013 18:33
Zitat
RheinMain701
Zitat
Kay B
Zitat

Nachdem Bayern sich aus reiner Verzweiflung freiwillig an Oesterreich angeschlossen hat, wird der Bayerische Rundfunk vom ORF uebernommen.


Das hätte schon was. Dann ging hier in Südthüringen der ORF über DVB-T mittels Stummelantenne. :D

Und der Rheinländer könnte sich die Antennenanlage aus Cham holen damit er auch in den Genuss guter Programme kommt...


DAS würde ich direkt umsetzen :hot: allein Ö3 auf der 93,4 :hot: DVB-T natürlich auch, es gibt ja hier einen spezialisten der mit sicher gute Tipps geben könnte :-D

von Rheinländer - am 05.11.2013 19:28
Zitat
RheinMain701
Wir könnten ja mal den Fall durchspielen, von dem viele von euch wahrscheinlich nachts träumen: es gibt einen Regierungswechsel in NRW, das Lokalfunk-Modell wird abgeschafft, und der Weg wird frei für Hitradio NRW, den Jugendsender Ruhrpott.FM und die Schlagerwelle Preußenfunk. Wer meldet sich freiwillig? Oder bleibt es wieder mal an mir hängen?


Jaaaaaa Hitradio NRW vom venusberg auf der 105,8 mit 100kw rund :hot: wenn der gut gemacht ist, wäre ich net um FFH traurig :-D

Dann noch 100kw vom Langenerg und NRW wäre versorgt :-) Den Ederkopf könnte man noch dazu nehmen mit 50kw

von Rheinländer - am 05.11.2013 19:31
Zitat
RheinMain701
K23 Torfhaus gegen K23 Großer Waldstein war immer problematisch. Wäre der K23 hoch auf den Brocken verlagert worden, wären die Störungen sicher noch viel schlimmer geworden.

Wo? Hat der Waldstein im Oberharz gestört oder hat Torfhaus im Frankenwald das ZDF mit Wellenmuster unterlegt. Ich vermute mal ein. Selbst ein größeres Versorgungsgebiet nach Osten, eben durch Brocken anstelle Torfhaus, hätte Waldstein wohl kaum gestört. Wir sprachen hier immerhin über Halle oder Leipzig wo man mit sehr großem Aufwand den Waldstein noch herangeholt hat. Da wäre im Kernbereich nie noch wirklich störend was angekommen.
Vielmehr war E23 eben nicht für Torfhaus koordiniert.
Zitat
digifreak
Nee, das lag an der Gleichkanalbelegung des K49 mit Heidelstein/ Rhön. Dadurch wurde das Bayerische Fernsehen in Südniedersachsen/ Göttingen stark gestört bis nicht mehr empfangbar

Für Göttingen war und Südniedersachsen gab es einerseits einen eigenen Grundnetzsender "Göttingen". Andererseits: Wo der Heidelstein so stark angekommen wäre, hätte man auch auf den Meißner, E32, zurückgreifen können. Der sollte wenn schon Rhön so stark angekommt noch viel stärker gegangen sein.
Zitat
Jens1978
Das ZDF kam ja auch vom Brocken (K49), allerdings gab es wohl Gebiete in denen Torfhaus (K23) besser ankam.

Sicherlich wird es Orte geben von denen man aus den Torfhaus-Mast, aber nicht den Brocken sieht.

von Thomas (Metal) - am 05.11.2013 21:32
Durch die Aufschaltung des ZDF im Kanal 49 vom Brocken wurde der Empfang des 3. Programms (Bayerisches Fernsehen) Sender Heidelstein/ Rhön in Südniedersachsen unbrauchbar gemacht. Klar waren der Hohe Meißner K32 ZDF, K55 HR3 sowie Göttingen/Espol K21 ZDF und K59 N3 in dem Gebiet die pegelstärksten Ortssender.
Meine Anmerkung bezog sich auf die Nutzung des K49 vom Brocken, die es vor der Wende nicht gab, und warum der K23 vom Torfhaus nicht dorthin verlagert wurde.

von digifreak - am 06.11.2013 09:15
Zitat
Rheinländer
Jaaaaaa Hitradio NRW vom venusberg auf der 105,8 mit 100kw rund :hot: wenn der gut gemacht ist, wäre ich net um FFH traurig :-D

Dann noch 100kw vom Langenerg und NRW wäre versorgt :-) Den Ederkopf könnte man noch dazu nehmen mit 50kw


Zitat
Rheinländer
DAS würde ich direkt umsetzen :hot: allein Ö3 auf der 93,4 :hot: DVB-T natürlich auch, es gibt ja hier einen spezialisten der mit sicher gute Tipps geben könnte :-D


Ist das jetzt Ironie oder meinst du das tatsächlich ernst? Bayern 3 ist ja wohl um Welten besser als dieses lieblose Hitradio von den Össis :rolleyes:

von DX OberTShausen - am 06.11.2013 17:55
Re NRW verweise ich übrigens mal hierhin, wo das ganze schon mal diskutiert wurde (komplett mit Senderketten): http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?15515,1066234,page=1

Einige der dortigen Planungen sind aber so nicht machbar. Für die Nordhelle würde ich die 98,9 (ex Plan Lennestadt & Bonn/SU Neunkirchen) nehmen. Die ist dort recht frei; der nächste Nachbar ist AFN vom Feldberg, aber AFN legt m. W. nie Einsprüche ein, das dürfte also durchkommen. DKultur aus Bonn müsste wohl in diesem Fall auf die 97,8 von Bonn/SU wechseln.

von RheinMain701 - am 06.11.2013 20:29
Zitat
Robert S. schrub:
[....] Was wäre wenn es keinen kalten Krieg gegeben hätte,welche Senderstandorte entlang der innerdeutschen Grenze würde es nicht geben ?[....]


Gute Frage. Torfhaus hätte man sich u.U. sparen können. Die Versorgung von MW und UKW war für die Region zwischen Harz und Heide vom Sender Braunschweig (Geitelde) gewährleistet. Der Sender hatte eine gute Reichweite. Paar Füllsender im Harz und gut wär's gewesen. Auf der anderen Harzseite gab und gibt es ja Göttingen.
TV gab es aus BS leider nicht. Das bekam man hier erst mit Inbetriebnahme des Senders Harz-West (Torfhaus).

Zitat
digifreak schrub:
Durch die Aufschaltung des ZDF im Kanal 49 vom Brocken wurde der Empfang des 3. Programms (Bayerisches Fernsehen) Sender Heidelstein/ Rhön in Südniedersachsen unbrauchbar gemacht.[....]

Hatte seinerzeit einen kleinen Aufwand betrieben und die beiden 3. vom Heidelstein (194 Km) zu bekommen. K49 mit dem BFS war übrigens besser als K37 mit dem hessen-FS.
Leider hat sich via DVB-t nichts geändert. Rein theoretisch könnte ich alle 5 Kanäle aus der Rhön bekommen. Praktisch funzt aber nur einer. Grund sind gleiche Kanalbelungen in der Nähe.


Zum Ursprungsthema:
Was würde denn an lohnenden finanziellen Einsparungen herausspringen?

von bikerbs - am 06.11.2013 21:35
Zitat
fatal error schrub
Zitat
bikerbs
TV gab es aus BS leider nicht. Das bekam man hier erst mit Inbetriebnahme des Senders Harz-West (Torfhaus).


Woher hat man denn dann in der Zeit vor dem Torfhaus in Braunschweig das Signal hergeholt? Oder gab es die ersten drei Jahre keinerlei Empfangsmöglichkeit für die ARD bis zur Aufschaltung von Harz West?

Später gab es ja durchaus aus Broitzem Kanal 42 (Sat 1 / 07.1988) und Kanal 60 (RTL 01/1988).

Das Fernsehen bezog man in Braunschweig und drumherum zuvor aus Hemmingen. Da schwache Leistung, war eine 4er-Gruppe notwendig.
War aber des Geldes wegen nur wenigen möglich.

Besuch mal das Kuba-Museum in Wolfnbüttel. Der nette Herr Cisielskie erzählt Dir gern mehr. Ich weiß das übrigens auch von ihm.
http://www.kuba-museum.de/

Die Privaten gingen bei mir damals anfangs nur mit ner Antenne auf dem Dach. Später wurde etwas "aufgedreht", da reichte dann ne Unterdachantenne.

von bikerbs - am 06.11.2013 22:29
Zitat

könnte man so langsam wirklich über einen nationalen Hörfunk nachdenken, meinetwegen mit 1-2 Regionalwellen.

Nationalen Hörfunk gibt es ja schon in Form des Deutschlandradios.
Ich finde die föderale Vielfalt in Deutschland eigentlich ganz schön; es ist doch toll, dass man im Norden Deutschlands andere Programme als im Süden empfangen kann und so regionale Identitäten gestärkt werden und nicht von Oberstdorf bis Sylt nur Einheitsprogramme zu hören sind.
Außerdem würden dann Probleme auftreten, dass man etwa keine Blitzer mehr durchsagen könnte un dieses Feld den Privatsendern überlassen müsste. (gut, in manchen Bundesländern werden jetzt schon keine Blitzer auf den öffentlich-rechtlichen Programmen durchgesagt)

Außerdem würde sich dann die Frage stellen, welche Angebote regionalisiert werden sollten. Klar, eine Regionalwelle wären natürlich die Kultursender; aber welches 2. Format soll die Ehre erhalten?

von Zwölf - am 10.11.2013 14:35
Zitat
Japhi
Na ein Glück :D

Statt diverser Fusionen, die auf Widerstand stoßen werden (Bremen: "Niedersachsen ist Feindesland") könnte man so langsam wirklich über einen nationalen Hörfunk nachdenken, meinetwegen mit 1-2 Regionalwellen. Wenn Reform, dann richtig. Das dafür Gesetzesänderungen notwendig wären ist klar.


So seh ich das auch. Möglicherweise würden dadurch verkrustete Strukturen endlich aufgebrochen.
Ginge es nach mir, sähe das wohl so aus:
- 1. Kette: nach Bundesland unterschiedlich, heimatnah, teilweise an das Vorbild eines Talkradios angelegt, eher leichte Musik und solche die bei allen Altersgruppen beliebt und bekannt ist, lokale Auseinanderschaltungen
- 2. Kette: je Rundfunkanstalt mit Musik der letzten 30 Jahre
- 3. Kette: bundesweite Jugendkette mit vorzugsweise aktueller Musik aller Genres, von jungen Mitarbeitern gestaltet, praktisch als Werkstatt für den Moderatorennachwuchs
- 4. Kette: Deutschlandfunk
- 5. Kette: Deutschlandradio Kultur
- weitere Programme via DAB+, DVB-C/S, Internet:
--> Minderheiten (Funkhaus Europa hat sich da als Name bewährt)
--> Kinder (KIRAKA?)
--> Klassik
--> Schlager / Oldies
--> regionale Kultur und Musik/Volksmusik (je nach Anstalt unterschiedlich)
--> alternative Musikstile
--> Sport und besondere Events (ich hör den VPRT schon jammern :D )
--> Bildung und Wissen

von htw89 - am 10.11.2013 15:12
EinDeutschland ist Rundfunk ländersache, deswegen ist das Konzept nicht durchsetzbar.Den DLF und DLR haben wir ja heute nur dank der Einheit bzw Zweiteilung.

Die Frage ist halt, ob es zum Besipiel das DLR Berlin bzw Kultur umdeingt braucht. Wäre es nicht sinnvoll flächendeckend den DLF anzubieten und DLR Elemente als Gemeinschaftsprogramm auf die WOrt bzw Kulturprogramme der LRA imGegenzug zu integrieren.

von Marcus. - am 10.11.2013 17:26
Zitat
Marcus.
EinDeutschland ist Rundfunk ländersache, deswegen ist das Konzept nicht durchsetzbar.Den DLF und DLR haben wir ja heute nur dank der Einheit bzw Zweiteilung.

Die Frage ist halt, ob es zum Besipiel das DLR Berlin bzw Kultur umdeingt braucht. Wäre es nicht sinnvoll flächendeckend den DLF anzubieten und DLR Elemente als Gemeinschaftsprogramm auf die WOrt bzw Kulturprogramme der LRA imGegenzug zu integrieren.
Und hättest Du den Satz zuende gedacht, bzw. gingest der Ursache auf den Grund warum diese Zweiteilung kam und was ohne der Ursache jener geschehen wäre dann hätten wir auf einmal wieder doch nationalen Rundfunk, ups!

Ich bin auch für einen nationalen Rundfunk, bis auf einzelne Programme (Fritz, radioeins, Bayern 2) ist der ganze Rotz obsolet und abschaltenswert!

Diese ganzen Gedankenspiele sind ja recht amüsant und unterhaltenswert, gehaltvoll ist jedoch nur das Wenigste, bis auf einen eventuellen Anschluß des SR an den SWR oder Radio Bremens an den NDR wird davon wohl gar nichts passieren, und Bremens Zukunft wurde doch gerade erst auf absehbare Zeit gesichert!

In meinen Augen hätte man den DDR-Rundfunk damals mit den bestehenden Programmen und deren Strukturen gerne weiterführen können, als Rundfunk Neue Länder oder was weiß ich denn, heute glaube ich jedenfalls nicht mehr an eine Fusion von MDR und rbb, ich denke keine der Anstalten wird irgendetwas aufgeben oder abgeben wollen.

von Anonymer Teilnehmer - am 11.11.2013 06:26
" n meinen Augen hätte man den DDR-Rundfunk damals mit den bestehenden Programmen und deren Strukturen gerne weiterführen können, als Rundfunk Neue Länder oder was weiß ich denn, heute glaube ich jedenfalls nicht mehr an eine Fusion von MDR und rbb, ich denke keine der Anstalten wird irgendetwas aufgeben oder abgeben wollen. "

OSTDEUTSCHER RUNDFUNK

Dazu war der Provinz das Jahrzehntelange Diktat aus " ... dem Grossen Haus " ( Politbüro der SED )
zu sehr verhasst. Es tat sich letztendlich ein Machtvakuum auf und der Rundfunk wurde umstrukturiert.
Das Erste was mir dabei Seinerzeit missfallen hatte war die Abschaltung von DT 64 auf den Frequenzen in Berlin- Brandenburg
und die Installation dieses unsäglichen Rockradio B als Alibiprogramm.

von RADIO354 - am 11.11.2013 09:55
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