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vor 4 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 7 Monaten
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Größere Städte in Bayern ohne Radio Galaxy

Startbeitrag von Kay B am 11.12.2013 22:40

So richtig kapiere ich das nicht, nach welchen Kriterien Radio Galaxy in Bayern Frequenzen bekommt.

Im nordöstlichen Oberfranken hat man einen regelrechten Funzelteppich. Und dann hat man in einigen mittelgroßen Städten Frequenzen. In den größeren Städten Nürnberg, Würzburg, München und Augsburg ist man allerdings nicht dabei. Was ist der Grund dafür? Durfte, konnte oder wollte man in diese Radiomärkte nicht rein? Also Blockade seitens der BLM, keine freien Frequenzen oder hatte Radio Galaxy kein Interesse?

Die Regionalsendungen von Radio Galaxy werden ja oft in den Funkhäusern der jeweils ansässigen Lokalsender produziert. Wurden diese Lokalsender damals dazu verdonnert, Radio Galaxy mit zu produzieren und in ihrem lokalen Radiomarkt auszustrahlen? Oder geschah dies freiwillig?

Wieso ist z.B. im lokalen Radiomarkt von Radio Primaton aus Schweinfurt Radio Galaxy nicht mit dabei? Reiner Frequenzmangel oder hat das andere Gründe?

Antworten:

Sie sind doch in ganzen Städten auf Sendung über DAB+!

Was UKW angeht - das dürfte hauptsächlich dem Frequenzmangel geschuldet sein; und wenn mal eine Frequenz frei ist/wird, muss sie erst ausgeschrieben werden und da ist man in den Großstädten wohl nicht der einzige der auf die Idee kommt, dass es sich dort lohnen könnte.

von Zwölf - am 11.12.2013 23:03
DAB+ Geht doch fast überall in Bayern. Damit sind alle Städte eigentlich gut versorgt. Auf der Fahrt von Lindau nach Würzburg gab es nur sehr kurze Aussetzer. UKW war gestern ... Galaxy ist überall.

von lindau42 - am 11.12.2013 23:40
Galaxy soll halt egoFM keine Konkurrenz machen.

von RheinMain701 - am 11.12.2013 23:58
egoFM kam nach Galxy. Der Frequenzmangel in den großen Städten ist natürlich der Grund für das Fehlen von Galaxy dort. Oder vielleicht sollte man sagen: Galaxy belegt Frequenzen, damit niemand "von außen" den lokalen Sendern Konkurrenz machen kann.

Das Nerd-Spielzeug DAB+ ist zwar ganz nett, Diskussionen darüber aber sollten im DAB-Käfig nebenan geführt werden.

von Alqaszar - am 12.12.2013 03:55
Zitat
Kay B
In den größeren Städten Nürnberg, Würzburg, München und Augsburg ist man allerdings nicht dabei. Was ist der Grund dafür? Durfte, konnte oder wollte man in diese Radiomärkte nicht rein? Also Blockade seitens der BLM, keine freien Frequenzen oder hatte Radio Galaxy kein Interesse?

Ob Galaxy kein Interesse hat wäre die eine Frage, die andere wer das bezahlt. So könnte man Forchheim (105,8), das zum Bereich von Radio Bamberg gehört, auch aufzählen. Dort gibt es ja in Bamberg leider (vs hr1 Heidelstein :-( ) immerhin dieen Rotz auf 104,7.
Über "lokale Märkte mit ähnlichen Programmen schützen" war hier vor Jahren schon mal was zu lesen. Ich vermute auch, daß das der Grund ist warum die 101,7 in Würzburg, damals angedacht von GEM dorthin zu verlagern, nicht realisiert wurde. Es gibt dort schließlich und vor allem schon Gong 106,9.

Zitat
Alqaszar
Das Nerd-Spielzeug DAB+ ist zwar ganz nett, Diskussionen darüber aber sollten im DAB-Käfig nebenan geführt werden.

Drücken wir es vielleicht nicht ganz so hart aus und nehmen das Beispiel RockAntenne. Die sind schon ein paar Jahre in DAB, bzw. DAB+ zu hören. Dennoch sind da die UKW-Frequenzen das Salz in der Suppe. Alles andere ist Schönreden. Über das Warum sollte man sich nebenan streiten.

von Thomas (Metal) - am 12.12.2013 07:08
Sendet Galaxy nicht auf Frequenzen, welche früher von den Lokal-Sendern selbst genutzt wurden, aber eigentlich nicht nötigen waren?

von Nordi - am 12.12.2013 07:32
Wenn ich mich recht entsinne, sollte Galaxy explizit nicht in den Grossstaedten mit >1 Lokalradio auf Sendung gehen, sondern nur in mittleren Staedten, in denen es bisher nur 1 Lokalradio gab. Deshalb ist man also nicht in Muenchen, Nuernberg und Co auf Sendung. Das war wohl Vorgabe der BLM.

Ich glaube, man hatte urspruenglich schon vor, noch weitere Staedte anzuvisieren (z.B. Traunstein und weitere), das scheiterte dann aber an finanziellen Gruenden. Es geht ja vielen Lokalanbietern offenbar schon mit nur 1 Programm nicht allzu gut.

von Habakukk - am 12.12.2013 08:20
Ganz recht, Habakukk!

Mit egoFM hat das gar nichts zu tun! egoFM sendet wie Klassik Radio auf einer bayernweiten Frequenzkette in den 5 größten Städten (München, Nürnberg, Augsburg, Würzburg, Regensburg).

Neben diesen beiden bayernweiten Frequenzketten gibt es in den 5 größten Städten noch Lokalradios (in A, WÜ und R jeweils 2, in M und N mehrere). Dort gibt es also schon "junge" Programme (Fantasy, Gong, N1 usw.) - kein Lokalradio würde sich also noch Galaxy als zusätzliches "junges" Programm zulegen.

Die lokalen Radio Galaxy Stationen hingegen sind Ableger der kleineren Lokalradios (Privavera, Radio 8, Unser Radio, Extraradio, usw) die eher ein älteres Publikum ansprechen. Vor Ort gab es kein "junges" Programm, bevor es Galaxy gab.

von ziyati - am 12.12.2013 13:04
In den großen Städten gibt es Energy oder Gong und von daher würde es sich für Galaxy nicht lohnen.

von DX OberTShausen - am 12.12.2013 17:41
Zitat

Wenn ich mich recht entsinne, sollte Galaxy explizit nicht in den Grossstaedten mit >1 Lokalradio auf Sendung gehen, sondern nur in mittleren Staedten, in denen es bisher nur 1 Lokalradio gab. Deshalb ist man also nicht in Muenchen, Nuernberg und Co auf Sendung. Das war wohl Vorgabe der BLM.

Stimmt. Nur ist das "sollte" durch "darf" auszutauschen.
Radio Galaxy darf nur in "mittelgroßen" Einfrequenzstandorten auf UKW senden. Meist (immer?) sind die örtlichen Locals Mitbetreiber der Galaxystation.

Mit egoFM hat das nichts zu tun. Diese Senderkette (ex-Radio Melodie) ist ausschließlich in Mehrfrequenzstandorten (ich glaube mindestens 3) zulässig.

von Schwabinger - am 12.12.2013 18:02
@ Thomas (Metal)

Zitat

Es gibt dort schließlich und vor allem schon Gong 106,9.


Achso, dann ist Gong ein Jugendsender. Habe da noch nie länger reingehört. Der Sender erschien mir immer wie ein normaler Hitdudler.


Seltsam aber, daß man für Schweinfurt noch kein Radio Galaxy in Betrieb genommen hat. Dort gibt es ja auch nur Radio Primaton.

von Kay B - am 12.12.2013 20:50
Die Anbieter müssen aus wollen und Frequenzen verfügbar sein.

von Marcus. - am 12.12.2013 21:02

Re: Größere Städte in Bayern ohne Radio Galaxy auf UKW

Selber Konkurrenz machen wollen die sich nicht. Die grösseren Städte haben schon Programme für jüngere. Galaxy ist für den Rest.
Deswegen bekam GongFM in Neumarkt keinen Fuß in die Tür, da Nürnberg noch empfangbar ist. Und so kam 1996 Charivari Schlagerradio anstatt BumChakkaBum.



Zitat
Alqaszar
Das Nerd-Spielzeug DAB+ ist zwar ganz nett, Diskussionen darüber aber sollten im DAB-Käfig nebenan geführt werden.


Spar dir deine Provokationen.
War heute in der BMW Welt, dort stehen Fahrzeuge die an der 100.000€ Schallmauer rütteln.
Die coolen Boys mit ihren Girls drinnen machen einen auf dicke Hose und spielen nebenbei am Radio rum...Rausch!Zischel!Brumm!Kratz! Einfach Unfassbar.

Das ist so Fortschrittlich wie ein I-Phone mit Analogwählscheibe...

von Scrat - am 12.12.2013 22:51
Zitat
Kay B
@ Thomas (Metal)

Zitat

Es gibt dort schließlich und vor allem schon Gong 106,9.


Achso, dann ist Gong ein Jugendsender. Habe da noch nie länger reingehört. Der Sender erschien mir immer wie ein normaler Hitdudler.

Nun, ein echter Jugendsender im Format eines planet oder youfm ist Gong in Würzburg sicher nicht. Die Ausrichtung geht aber doch eher in diese Richtung. Dagegen Nbg ist eher Rock- und Mchn eher Boulevard-orientiert.

von Thomas (Metal) - am 13.12.2013 09:22

Re: Größere Städte in Bayern ohne Radio Galaxy auf UKW

Zitat
Scrat
Zitat
Alqaszar
Das Nerd-Spielzeug DAB+ ist zwar ganz nett, Diskussionen darüber aber sollten im DAB-Käfig nebenan geführt werden.


Spar dir deine Provokationen.
War heute in der BMW Welt, dort stehen Fahrzeuge die an der 100.000€ Schallmauer rütteln.
Die coolen Boys mit ihren Girls drinnen machen einen auf dicke Hose und spielen nebenbei am Radio rum...Rausch!Zischel!Brumm!Kratz! Einfach Unfassbar.

Das ist so Fortschrittlich wie ein I-Phone mit Analogwählscheibe...

Zweifellost genau das Segment für Lieschen Müller. Andere leisten sich dafür schon einen Teil ihres Hauses. Da fällt dann ein üppig bestückter mp3-Player mit von mir aus 64 GByte preislich nicht mehr ins Gewicht. Wenn die "coolen Boys mit ihren Schlampen Girls nicht auf die Kette kriegen ein solches Zusatzgerät an die Autoanlage anzukoppeln oder gleich eben die Musik dort draufzuladen zeigt das nur, daß sie nur Beiwerk sind und keine Ahnung von dem von ihnen beworbenen Produkt haben. Es sind in der Masse nur käufliche Models die morgen bei einem anderen Auftrag dann eben wieder Handy verkaufen und ansonsten sich größtenteils auf Hartz-IV-Ebene bewegen. Ob das jetzt cool ist? Ich weiß nicht. Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: Provokant meinerseits sollte es jedoch nicht sein :rolleyes: .

von Thomas (Metal) - am 13.12.2013 09:29
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