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Radioforum
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Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
WiehengeBIERge, Frankfurt, Marcus., Wolfgang R, Nordi

Kabelanschluß ohne TV - wie soll das bei Unitymedia gehen ?

Startbeitrag von Frankfurt am 13.12.2013 11:59

Ein Freund hat ein Haus mit Unitymedia Kabelanschluss gekauft. Da er dort prächtiges DSL Light genießen kann riet ich ihm Unitymedia als Internetprovider zu nehmen. Nachdem Internet läuft rufen die ständig an und wollen jemand zum Sperren des TV vorbeischicken. Keine Ahnung wie das gehen soll, da die Multimediadose doch das gesamte Spektrum trägt ?!

Antworten:

Es kommt ein Aufsatz mit Sperre obendrauf.

von Nordi - am 13.12.2013 12:01
Zitat
cougar1989
geschalten. Dieser lässt nur die Internet- und Telefonfrequenzen durch. .


Genauer gesagt die DOCSIS Down- und Upstreams.

Wolfgang

von Wolfgang R - am 13.12.2013 15:45
Das ist falsch, es wird kein Filter auf die Dose aufgesteckt.
Es wird ein Filter, die sogenannte "BCS-Sperre" im Keller auf den Verstärkereingang gesetzt.

Es gibt zwar auch Sperrdosen, die sind aber nur dazu geeignet, bei kompletten Nichtkunden, also auch ohne DOCSIS, die komplette Dose mechanisch zu sperren, diese werden nur in Mehrfamilienhäusern mit Baumstruktur eingesetzt, weil es da keine andere Möglichkeit gibt einzelne Kunden zu sperren.

von WiehengeBIERge - am 13.12.2013 17:45
Eine Grundverschlüsselung wäre da eine willkommene Kundensperre gewesen :joke:

Bei so vielen Bekannten hat sogar der Techniker der Installationsfirma gesagt, daß dort auch Fernsehen an der Dose geht - ohne Kosten !

von Frankfurt - am 13.12.2013 19:30
Dem Techniker der Installationsfirma ist das auch herzlich egal was der Kunde an die Dose anschließt, es ist nicht sein Auftrag zu prüfen, ob jemand schwarz Kabel guckt, sondern sein Auftrag ist die Installation durchzuführen und fertig.
Früher sollte man bei Kunden ohne TV mal mit einem Aufkleber auf der MMD den TV und Radioanschluss zukleben - sehr effektiv :joke: (Sperrdosen in einer Wohnung sind aber ähnlich effektiv ;-)).

Bei Installationen werden auch keine BCS-Sperren gesetzt, lediglich wenn Sat und BK kombiniert werden. Das geschieht da aber aus technischen Gründen und nicht im Sinne von "wegsperren".
Das setzen der Sperren bei reinen HSI-Kunden ohne TV übernimmt dann die Druckerkolonne Pardon die "Medienberater" ;-).
Die BCS-Sperren filtern übrigens die TV-Kanäle oberhalb von ca. K35 nicht weg (weil bei UM der DOCSIS-Downstream im Bereich K35-K42 liegt), aber da liegt größtenteils eh nur verschlüsseltes Zeug.

von WiehengeBIERge - am 13.12.2013 20:30
Dann darf sich aber ncith an der grundsätzlichen belegung ändern.

Ich denke auch mal an eine Ausdehnung des Upstream Bereichs. Der Download ist ja nciht das Problem, da würde ja nach oben ausgedehnt.

oder ist das Ziel einfach nur die Clustergröße zu verkleinern?

von Marcus. - am 13.12.2013 20:33
Die grundsätzliche Belegung Downstream auf UHF und Upstream in / unter Band I wird sich auch nicht ändern.
Das wird seit Jahren so gemacht, seit Jahren werden auch diese BCS-Sperren verbaut, und die Aufteilung ist im Grunde bei allen deutschen KNBs so, dass diese Sperren eingesetzt werden können.

von WiehengeBIERge - am 13.12.2013 20:37
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