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Reichweite DVB-T Brocken

Startbeitrag von Hannoveraner am 18.04.2014 18:04

Ich habe mir heute mal die Mühe gemacht und eine alte Brocken-UHF-Antenne vertikal montiert in der festen Erwartung das MDR-Bouquet (K34) problemlos zu empfangen. Aber Pustekuchen, bis auf ein paar Artefakte nix! Zu Analog-Zeiten ging der K34 immer problemlos in Hannover. Offenbar wird der K34 im DVB-T-Modus stark gerichtet abgestrahlt. Aber warum? Zumal der K29 vom Brocken dagegen noch einigermaßen empfangbar ist.

Das ist eigentlich sehr schade, schließlich könnte man mit dem rbb-Fernsehen ein weiteres DVB-T-Programm in Hannover empfangen. Außerdem wären das WDR- und das MDR Fernsehen ohne zeitliche Einschränkungen verfügbar (bei dem NDR-Bouquet wird das Programm ja aufgrund der Länderprogramme aus Mecklenburg-Vorpommern bzw. Schleswig-Holstein unterbrochen).

Antworten:

Nein es wird nicht gerichtet abgestrahlt. Es wird ie selbe Antennenkonfiguration wie bei k29 und auch K30 genutzt.

K34 und K30 arbeiten allerdings in einem anderen Modulationsmodus, der zwar eine höhere Datenrate liefert, aber auch 6db mehr Signal benötigt.

von Marcus. - am 18.04.2014 18:42
DVB-T vom Brocken ist schon in unserer Erdgeschosswohnung mit Zimmerantenne schwierig. Und ich muss nur vor die Tür gehen und habe den Brocken in Sichtweite...

von Murky - am 19.04.2014 06:20
In BA verhält es sich auch sehr seltsam mit den MDR-Kanälen (hier aus Thüringen) obwohl vom selben Standort mit der gleichen Leistung abgestrahlt. Halte ich die Stabantenne in einer bestimmten Stellung aus dem Fenster kommt der MDR-Mux, aber nicht der ARD-Mux, verwende ich meine LogPer im Zimmer geht der ARD-Mux, aber nicht der MDR-Mux.
Auch ich hätte gerne den rbb über den MDR-Mux. Wenigstens ist über den ARD-Mux EinsFestival als zusätzliches exklusiv-Programm empfangbar.

von Zwölf - am 19.04.2014 07:22
DVB-T vom Brocken wird sehr wohl gerichtet abgestrahlt. Die Kanäle 29, 30, 34 haben einen Einzug in westlicher Richtung. FMScan gibt das entsprechend aus. Erschwerend für den Empfang kommt für K29 und 34 hinzu, dass in QAM64 ausgestrahlt wird, gegenüber K30 ZDF und Torfhaus K46, K59 (NDR, ARD), alle in QAM16 (die oben erwähnten 6dB Unterschied). Vertikal polarisiert sind sie alle. Dafür blenden die NDR-Kanäle in Richtung Osten aus und sind hier südlich Halle/S. überhaupt nicht mal zu erahnen.
[attachment 3037 Brocken_34.jpg]

von mittendrin - am 19.04.2014 09:08
Laut Bundesnetzagentur werden die 50kW nur im Sektor 340° - 230° abgestrahlt, im Bereich 240° - 330° sind es dagegen gerade mal 2 kW, die Modulationsart 64 QAM verringert zusätzlich die Reichweite. Ganz klar: der Brocken soll im wesentlichen nur Sachsen-Anhalt versorgen.

von ElDee - am 19.04.2014 09:30
Allerdings sollten auch mit 2 kW bei dem exponierten Standort Reichweiten bis Hannover möglich sein.

von digifreak - am 19.04.2014 10:55
Zitat

Allerdings sollten auch mit 2 kW bei dem exponierten Standort Reichweiten bis Hannover möglich sein.


In der Tat: Ich habe mal kurz fmscan für den mir bekannten Standort Berenbostel bei Hannover rechnen lassen. Wenn das örtliche Umfeld freie Sicht ermöglicht, sollte es klappen:
[attachment 3038 bb_Brocken_34.jpg] [attachment 3039 Hhen_BB_Brocken_34.jpg]
Ist zu meiner Verblüffung noch näher als von hier.

von mittendrin - am 19.04.2014 15:10
Zitat

K34 ist auch bei mir mit Abstand der problematischste Kanal vom Brocken. Ich erinnere mich aber auch daran, daß es in meiner Kindheit mit DDR 2, das ja wohl auch damals auf K34 gesendet hat, dieselben Probleme gab. DDR 1 ging über die damalige Dachantenne für analog terrestrischen Empfang problemlos, DDR2 hingegen kam an derselben Antenne nur stark verrauscht.

Interessanterweise geht K29 aber noch spürbar leichter als K34.



Naja VHF mit UHF zu vergleichen ist ja auch unfair und hier kann nur UHF verlieren.

K29 niedrigere Frequenz gerignere Dämpfung, mehr Reichweite. Im Randgebiet kann sich das schon bemerkbar machen.

von Marcus. - am 19.04.2014 15:20
Zitat
Marcus.



Naja VHF mit UHF zu vergleichen ist ja auch unfair und hier kann nur UHF verlieren.
Brocken-VHF hatte dafür aber auch nur 100kW, während Brocken-UHF 500kW (oder gar mehr?) zu Analogzeiten hatte. Ich denke, das kann man schon vergleichen. Aktuell geht bei uns im Südharz DVB-T vom Brocken nur mit Richtantenne und auch nicht dauerhaft stabil.

von B.Zwo - am 19.04.2014 19:55
Der Brocken ist selbst hier auf Anhöhen problemlos empfangbar und das bei 0,003kW in meine Richtung; Entfernung 130km

von Eheimz - am 19.04.2014 20:21
Zitat
fatal error
K34 ist auch bei mir mit Abstand der problematischste Kanal vom Brocken. Ich erinnere mich aber auch daran, daß es in meiner Kindheit mit DDR 2, das ja wohl auch damals auf K34 gesendet hat, dieselben Probleme gab. DDR 1 ging über die damalige Dachantenne für analog terrestrischen Empfang problemlos, DDR2 hingegen kam an derselben Antenne nur stark verrauscht.

Interessanterweise geht K29 aber noch spürbar leichter als K34.


Das war dann aber kein Reichweitenproblem auf Senderseite, ganz bestimmt nicht.
Du wohnst doch im Raum BS, wenn ich mich nicht irre?
Sofern bei euch nicht gerade der Elm im Weg war, müsste der E34 mit absolutem Vollanschlag angekommen sein. DDR2 wurde rund und mit 1000kW abgestrahlt! Der ging bis "kurz vor Bremen" mit vertretbarem Aufwand auf Empfängerseite. Zu Bundeswehrzeiten (nach der Wende) hatte ich den selbst in ROW mit Zimmerantenne indoor mehr oder weniger "erkennbar". Das sind schon ein paar Meilen bis dahin..
Nein, dass DDR2 bei euch nur verrauscht ankam muss einen anderen Grund gehabt haben. Entweder war die UHF-Antenne auf einen anderen Standort ausgerichtet (nicht Harz) oder ihr hattet eine Kanal-Aufbereitung im UHF-Strang eurer Antennenanlage. Hier im Raum HI wurde gegen Ende der 80er, als Sat1 und RTL Plus in HI und H aufgeschaltet wurden, DDR2 häufiger zugunsten der Privaten geopfert. Man hat sich einfach eine zweite Antenne gespart und die eine UHF-Antenne auf dem Dach Richtung Steinberg bzw. Raschplatz ausgerichtet. Damit war DDR2 natürlich weg, was die allermeisten gut verschmerzen konnten.

von Mc Jack - am 19.04.2014 20:34
Zitat

Brocken-VHF hatte dafür aber auch nur 100kW, während Brocken-UHF 500kW (oder gar mehr?) zu Analogzeiten hatte. Ich denke, das kann man schon vergleichen. Aktuell geht bei uns im Südharz DVB-T vom Brocken nur mit Richtantenne und auch nicht dauerhaft stabil.


Trotzdem hat man bei UHF mehr Füllsender benötigt. In der Fläche war das zwar vergleichbar, aber die Problemzonen bei UHF waren deutlich größer.
Hinzu kommt natürlich noch ein eventueller Antennenverlust, wenn man nur eine VHF Antenne hatte und wollte noch UHF nebenbei empfangen.

von Marcus. - am 19.04.2014 20:36
Zitat
Mc Jack
Hier im Raum HI wurde gegen Ende der 80er, als Sat1 und RTL Plus in HI und H aufgeschaltet wurden, DDR2 häufiger zugunsten der Privaten geopfert. Man hat sich einfach eine zweite Antenne gespart und die eine UHF-Antenne auf dem Dach Richtung Steinberg bzw. Raschplatz ausgerichtet. Damit war DDR2 natürlich weg, was die allermeisten gut verschmerzen konnten.

Was mich, erst in den 90ern bewußt bezüglich Rundfunktechnik im Raum HI/Hvr unterwegs, immer verwundert hat scheint damit geklärt: Rund um Hvr sieht/sah man nur wenige UHF-Yagis zum Harz. Ich wäre grunstäzlich davon ausgegangen, daß die übliche 43er, Typ C, gereicht hat um alles von Torfhaus / Brocken auch dort noch einwandfrei zu empfangen. Vielmehr sieht man die UHF-Yagi in Richtung Hvr-Fmt und dazu dann zwei VHF-III-Yagis (Hvr + Brocken). Auch dort wundert mich allerdings immer noch, daß es nicht eine einzige für NDR-Torfhaus und Brocken tat.
Ansonsten hat man bei DVB-T doch alles erfüllt: Die Pseudo-Veranstaltung um die letzten Terrestrik-Nutzer zu vertreiben :-( . Der Mobilfunk und das Staatsäckel wird es danken :rolleyes: . Es befaßt sich doch sicherlich praktisch niemand mit interessanten Yagi-Konstruktionen. Vielemehr wird dann direkt zur Schüssel gegriffen. DVB-T = Überallfernsehen? ...nunja, das Thema hatten wir vor Jahren schon...

von Thomas (Metal) - am 19.04.2014 20:44
Das Problem mit dem K34 tritt auch an meinem Haupt-DX-Standort in den Ruhner Bergen auf, vermutlich ist es das zu große SFN Brocken/Magdeburg/Dequede. Der Abstand der beiden QTH beträgt (lt. Google Earth) 134,95 km Luftlinie. Unverständlich, warum Dequede in das SFN eingeklinkt wurde, für das ARD- und das ZDF-Bouquet erhielt Dequede andere Kanäle. Bei mir macht sich das wie folgt bemerkbar:

QTH "PCH1": Dequede abgeschirmt durch Baumhecke und den Gipfel der Ruhner Berge, freie Sicht zum Brocken: ZDF K31 i.d. R. problemlos, MDR K34 geht gar nicht, außer bei "Unterreichweiten" gen Süd, ARD K41 geht ständig, wenn auch mit Schwierigkeiten wegen der höheren Datenrate gegenüber K31
QTH "PCH2" Freier Blick Richtung Dequede, der knallt ordentlich herein, bei K34 gibt es dennoch Qualitätsverluste, da auch Sicht zum Brocken frei, die übrigen beiden Bouquets gehen dort sets mit 100% Quali

@ Hannoveraner: In deine Richtung hat der Brocken Einzüge, dafür kommt vermutlich etwas von Dequede an. Wenn du irgendwie auf K31 das ZDF-Bouquet und auf K41 das ARD-Bouquet mit "Eins Festival" statt Tagesschau24 hereinbekommst, liegt es mit Sicherheit daran.

von Analog-Freak - am 19.04.2014 20:55
@Thomas (Metal):

ZDF und N3 vom Torfhaus waren hier in der Gegend oftmals schwierige Kandidaten. Nicht umsonst war der Südkreis HI mit UHF-Umsetzern zugepflastert. Selbst in Bockenem gab es einen...
Schon deshalb war DDR2 in vielen Haushalten nur mit einer zusätzlichen Antenne empfangbar. Die Kosten für die Antenne und die erforderliche Kanalweiche haben sich viele nicht aufgebürdet. Es war ja "nur die Ostzone". ;)
In Hannover und direktem Umkreis war die Sache noch eindeutiger:
ZDF und N3 kamen mit einem Mordspegel vom Raschplatz, der über 80km entfernte Sender Torfhaus hat dann natürlich keine Rolle mehr gespielt. Hinzu kam vermutlich ein Phänomen, dass ich zumindest hier im Raum HI immer wieder festgestellt hatte: Die Pegelunterschiede zwischen Torfhaus und Brocken waren oftmals enorm, speziell N3 auf E53 hatte schon deutlich weniger Pegel als DDR2. Während DDR2 bei uns mit der XC343D wie mit der Brechstange kam, war N3 auf E53 vom Torfhaus schon nicht mehr einwandfrei. Der Griesel fiel schon auf...Bei einer einwandfrei eingepegelten Mehrteilnehmeranlage ist das natürlich ein No-Go. Es wäre also so oder so auf eine zweite Antenne für DDR2 und eine Kanalweiche hinausgelaufen. Ergo: Entweder in die Tasche greifen oder kein DDR2.

von Mc Jack - am 19.04.2014 21:03
@ Mc Jack
Danke!
Wie sieht es denn bezüglich DVB-T aus? Ich gehe mal davon aus, daß die 2kW ERP nur ein Plandiagramm sind. D. h. es vermutlich im GfK-Zylinder nur drei (von vier für ND) Spalten mit Dipolen gibt.

von Thomas (Metal) - am 19.04.2014 21:17
DVB-T vom Brocken ist ein Trauerspiel.
Auf meinem Dach gehen die drei Kanäle vom Brocken selbst mit dem größten Geschütz nur ganz knapp, es hängt sogar vom angeschlossenen Receiver und seinen Empfangskünsten ab ob die Programme aussetzerfrei gehen oder halt nicht. An meinem alten Wohnort unweit von HI ging gar nichts, ich hatte einen Hügel vor der Nase.

von Mc Jack - am 19.04.2014 21:28
Brocken geht in meiner Gegend noch sehr gut,sofern man Bamberg/Ochsenkopf nicht im Nacken hat.
Auf dem Kieferle,das sind ca 160 km läuft er mit Yagi problemlos.
In Neuhaus,nur 7 km nördlicher geht er schon fast mit einer Zimmerantenne.
Es muß aber gesagt werden daß wir uns hier auf 860m Höhe befinden ;-)

von Robert S. - am 20.04.2014 12:06
[...]

von sup2 - am 20.04.2014 14:54
Zitat
Marcus.

Hinzu kommt natürlich noch ein eventueller Antennenverlust, wenn man nur eine VHF Antenne hatte und wollte noch UHF nebenbei empfangen.

Wer natürlich mit einer VHF-Antenne DVB-T via UHF vom Brocken empfangen will, dem ist eh nicht mehr zu helfen:rolleyes:

von B.Zwo - am 20.04.2014 21:50
Sehe den Thread gerade. Ich wohne in Hannover-Badenstedt. Für unser Mehrfamilienhaus habe ich damals mit schöner alter DDR-Kanalverstärkertechnik DDR 2 auf K34 und gerichteter Außenantenne guten Empfang gehabt. Nach Umstellung auf DVB-T, Drehung der Antenne von horizontal auf vertikal, sehr genauer Neuausrichtung, empfange ich hier seit vielen Jahren nun den RBB fast ständig. Im Südwesten von Hannover war damit nicht wirklich zu rechnen, zumal wir hier in einer leichten Senke liegen. Also machbar sollte ein ständiger Empfang in Hannover bei etwas besserer Lage durchaus sein. Viel Erfolg dabei.

von Noch ein Hannoveraner - am 21.04.2014 17:21
Zitat
Noch ein Hannoveraner
den RBB fast ständig.

Also ist der Empfang nicht ganz stabil. Das entspräche dann in etwa analog einem ordentlich vergrieseltem Schwarzweiß-Bild, wo ab und an Farbe durchkommt. Also schon deutlich schlechter als zu Analogzeiten, was aber im Hinblick auf die herabgesetzte Leistung bei DVB-T auch kein Wunder ist. Trotzdem :spos: für den Empfangserfolg!

von B.Zwo - am 22.04.2014 11:06
Besten Dank für die zahlreichen Antworten!

Ich werde bei nächster Gelegenheit noch mal eine größere Yagi testen. Diese hat zwar einen bevorzugten Bereich von K21- K29 (91 Elemente), aber vielleicht ist sie trotzdem meiner bisher verwendeten breitbandigen, aber dafür recht kurzen UHF-Antenne überlegen. Mal schauen...

von Hannoveraner - am 23.04.2014 17:43
Ich hole diesen Thread nach der Umstellung auf DVB-T2 (sie war am 29.03.2017) mal hoch und stelle die Frage in die Runde: wer konnte im Raum Hannover vor der Umstellung DVB-T vom Brocken empfangen und kann es jetzt in DVB-T2 immer noch, im Hinblick auf andere (robustere?) Sendenorm, anderen Fehlerschutz? Immerhin hat der Brocken auf Kanal 45 zwei ö-r.-Programme zusätzlich zum Angebot im Raum Hannover zu bieten: rbb Brandenburg und SWR BW.

Ich weiß von einem Arbeitskollegen in Celle mit einer vertikalen UHF-Gitterantenne auf dem Dach eines Reihenhauses, daß es bei ihm nach wie vor funktioniert. Ich selber rechne mir in Garbsen selbst mit vertikaler Dachantenne nicht allzuviele Chancen aus, da mir und meinem Einfamilienhaus in Richtung Brocken leider in 30m Entfernung ein deutlich höheres Haus im Weg steht... probiert habe ich es allerdings noch nicht.

von Optimierer - am 04.10.2017 13:31
Da hätte ich auch gern mal Klarheit:
- Leider sind derzeit fast alle UHF-Sender für DVB-T2 HD in Deutschland noch im Anfragestatus
A4.
Für den Brocken sind für alle drei Kanäle (34, 37 und 45) 100kW ERP und Rundstrahlung
beantragt.
- Diverse Sendertabellen nennen für den Brocken aktuell eine ERP von 50 kW in
Richtstrahlung. In welche Richtungen weniger als 50kW rausgehen, ist nicht publiziert, man
kann aber davon ausgehen, das in Richtung Niedersachsen mit geringerer Leistung gestrahlt
wird.

von ElDee - am 04.10.2017 16:24
100kW rund bei DVB-T2 wäre cool. Sind die jetzt angegebenen 50kW bei DVB-T2 auch schon rund? Dann kann ich es ja mal wieder probieren:

Bei mir im Kreis HX ging K34 mit dem MDR-Fernsehen damals an der Hausantenne ständig, verschneit, aber wahrnehmbar. Radio vom Brocken geht bis auf 107,8 (wegen 107,7 FFH) alles.

Bei DVB-T1 ging gar nichts, wohl genau wegen der Einzüge. Habe verschiedene UHF-Antennen probiert, keine Chance.

von Dennis_OWL - am 04.10.2017 18:57
Der Unterschied zwischen 50 und 100kW sind in der Realität weniger als er sich anhört.

47dbW und 50dbW drückt den unterschied besser aus, effektiv nur 3db.

Es wird beim Brocken sicherlich die selbe Konfiguration verwendet wie zu DVB-T1 Zeiten. Ein Overspill ist heutzutage nicht mehr gewollt, da die Kanäle knapp sind und es kaum zusätzliche Programme gibt bzw die Relevante Programme der LRA in dem Nachbarbundesland ausgestrahlt wird.

Durch die digitale SFN Technik kann man ja mehrere Sender einbinden und dies gerade in den südlicheren Bundesländern sinnvoll aufgrund der Topographie.

von Göttelborn - am 04.10.2017 19:02
Zitat
Göttelborn
Ein Overspill ist heutzutage nicht mehr gewollt.
Stimmt! Die Reichweite vom DFF war deutlich höher.

von B.Zwo - am 06.10.2017 21:32
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