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Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 5 Monaten
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p_korner, blautechnik, Resistor, Christian_66, Wasat, carkiller08, rolling_stone, PowerAM, WellenreiterBN, Chris_BLN, Harald Z

14.9. - Tag des offenen Denkmals: Funkstelle Nauen ist geöffnet

Startbeitrag von Chris_BLN am 09.09.2014 15:20

Das fand ich gerade in der Gratis-Wochenzeitung im Briefkasten:

http://www.berliner-woche.de/ratgeber/gute-tipps/artikel/49739-die-grossfunkstelle-nauen-laedt-zum-tag-des-offenen-denkmals-ein/

Wer es nicht kennt: das lohnt (bzw. hat zumindest vor einigen Jahren gelohnt). Allein schon von außen, die mächtigen Drehstandantennen, in deren Sockelgebäuden die aktuelle Sender stehen. Glücksfall wäre, wenn man auch in so einen Senderbunker reinkäme, das bezweifle ich aber etwas.

Im alten Sendergebäude gibt es vielleicht noch die kleine Ausstellung und mit etwas Glück kommt man auch in den Kontrollraum rein. Fragt mal bitte, ob noch die Havarie-CD der Deutschen Welle im CD-Player liegt. ;)

Anreise ab Berlin via Spandau mit der Bahn, dann bissl Fußweg.

Viel Spaß!

Antworten:

Leider war es im vergangenen Jahr nur noch ein Schatten seiner selbst. Der Kontrollraum konnte besichtigt werden, im Gegensatz zum Besuch Jahre zuvor hatte man aber das Programm maechtig zusammengestrichen. Wer Nauen noch nicht besichtigt hat, fuer den lohnt es sich trotzdem. Das Gelaende ist ansonsten weitraeumig eingezaeunt und man kommt so nah sonst auch nicht an die Sendeantennen. Die sollte man sich dann mal ganz genau ansehen...

von PowerAM - am 10.09.2014 04:26
Zitat
Chris_BLN
Das fand ich gerade in der Gratis-Wochenzeitung im Briefkasten:

http://www.berliner-woche.de/ratgeber/gute-tipps/artikel/49739-die-grossfunkstelle-nauen-laedt-zum-tag-des-offenen-denkmals-ein/

Wer es nicht kennt: das lohnt (bzw. hat zumindest vor einigen Jahren gelohnt). Allein schon von außen, die mächtigen Drehstandantennen, in deren Sockelgebäuden die aktuelle Sender stehen. Glücksfall wäre, wenn man auch in so einen Senderbunker reinkäme, das bezweifle ich aber etwas.

Im alten Sendergebäude gibt es vielleicht noch die kleine Ausstellung und mit etwas Glück kommt man auch in den Kontrollraum rein. Fragt mal bitte, ob noch die Havarie-CD der Deutschen Welle im CD-Player liegt. ;)

Anreise ab Berlin via Spandau mit der Bahn, dann bissl Fußweg.

Viel Spaß!


Gibt´s keine Pendelbusse vom Bahnhof mehr ?


Besichtigen sollte man Nauen auf jeden Fall,denn wer weiß,wie lange noch aus Nauen gesendet wird,dann würde bis auf das denkmalgeschützte Gebäude auch alles verschwinden !.

Sendestelle Nauen

von WellenreiterBN - am 10.09.2014 06:31
Wiederau ist auch geöffnet: http://maps.tag-des-offenen-denkmals.de/#/denkmal/1188837598280

von Harald Z - am 13.09.2014 09:52
Ich war heute 10.00 Uhr in Wiederau, konnte mir aber leider nur den Sendeturm ansehen,
dort kein Mensch zu finden war.

von blautechnik - am 14.09.2014 09:47
Wir waren in Nauen und sind mit interessanten Eindrücken
zurückgekehrt.

Insbesondere jene spezielle Dienstleistung, die von dort per
DRM eine Bundeswehr-Fregatte auf den Weltmeeren mit
Nachrichten, Musik und persönlichen Informationen versorgt.
Man benutzt ganz neue, sehr effiziente Fraunhofer-Encoder
und kann mit unglaublich niedrigen Datenraten ziemlich viel
veranstalten. Die Inhalte sind verschlüsselt und werden
über Kurzwelle gesendet.

Danke für den Tipp, da wir diese informative Veranstaltung
sonst verpasst hätten.

bis denn, BEN

von Resistor - am 14.09.2014 17:03
Zu Wiederau:
Offenbar kamen doch noch Verantwortliche für eine Führung durch den Sender Wiederau,
denn im MDR-Sachsenspiegel um 19.00 Uhr kam ein Beitrag.
(Wiederholung diese Nacht 4.25 Uhr oder Mediathek)

von blautechnik - am 14.09.2014 17:56
Ich war vor 10 Jahren in Nauen im Zusammenhang mit einem Technical Tour bei dem AES (Audio Engineering Society) Convention. Hier sind einige Bilder von damals.
[attachment 3776 100_0302.JPG]
[attachment 3777 100_0304.JPG]
[attachment 3778 100_0305.JPG]

von p_korner - am 16.09.2014 11:13
Noch einige Bilder:
[attachment 3779 100_0307.JPG]
[attachment 3780 100_0316.JPG]
[attachment 3781 100_0318.JPG]

von p_korner - am 16.09.2014 11:17
Zitat
Resistor
Wir waren in Nauen und sind mit interessanten Eindrücken
zurückgekehrt.

Insbesondere jene spezielle Dienstleistung, die von dort per
DRM eine Bundeswehr-Fregatte auf den Weltmeeren mit
Nachrichten, Musik und persönlichen Informationen versorgt.
Man benutzt ganz neue, sehr effiziente Fraunhofer-Encoder
und kann mit unglaublich niedrigen Datenraten ziemlich viel
veranstalten. Die Inhalte sind verschlüsselt und werden
über Kurzwelle gesendet.

Danke für den Tipp, da wir diese informative Veranstaltung
sonst verpasst hätten.

bis denn, BEN

Nach dem Motto: Totgesagte (=DRM) leben länger...
Ausführlicher wird deine interessante Meldung heute öffentlich:
http://www.satnews.de/mlesen.php?id=3193fc8042598865701f83781ebae934

von rolling_stone - am 23.09.2014 06:28
Zitat
rolling_stone
Zitat
Resistor
Wir waren in Nauen und sind mit interessanten Eindrücken
zurückgekehrt.

Insbesondere jene spezielle Dienstleistung, die von dort per
DRM eine Bundeswehr-Fregatte auf den Weltmeeren mit
Nachrichten, Musik und persönlichen Informationen versorgt.
Man benutzt ganz neue, sehr effiziente Fraunhofer-Encoder
und kann mit unglaublich niedrigen Datenraten ziemlich viel
veranstalten. Die Inhalte sind verschlüsselt und werden
über Kurzwelle gesendet.

Danke für den Tipp, da wir diese informative Veranstaltung
sonst verpasst hätten.

bis denn, BEN

Nach dem Motto: Totgesagte (=DRM) leben länger...
Ausführlicher wird deine interessante Meldung heute öffentlich:
http://www.satnews.de/mlesen.php?id=3193fc8042598865701f83781ebae934


Das ist technisch sehr interessant und es freut mich, dass in Nauen so ein Projekt durchgeführt wird.
Sicher sind auch die ca. 220 Besatzungsmitglieder auf der Fregatte Niedersachsen glücklich.

Als Steuerzahler irritiert mich allerdings der Aufwand, der hier vom Bundesverteidigungsministerium getrieben wird.
Vielleicht hilft es ja, Nauen noch etwas in Betrieb zu halten und einige Arbeitsplätze zu erhalten.
Also lasse ich als Radiointeressierter Milde walten - es gibt sicher weniger sinnvolle Steuerausgaben.

von Christian_66 - am 23.09.2014 19:18
Zitat
Christian_66
Als Steuerzahler irritiert mich allerdings der Aufwand, der hier vom Bundesverteidigungsministerium getrieben wird.


Eine Stunde über 500 kW-Kurzwelle kostet weniger als 200 Euro. Der Aufwand hält sich also in Grenzen, wenn man nicht non-stopp sendet.

P.S.
Eine Panzergranate kostet bis zu 57.000 Euro. Selbst ein Übungsschuss kostet über 1000 Euro.

von Wasat - am 23.09.2014 20:11
> Eine Stunde über 500 kW-Kurzwelle kostet weniger als 200 Euro.
> Der Aufwand hält sich also in Grenzen, wenn man nicht non-stopp sendet.

Uns wurde am 14.9. in Nauen sogar nur ein Tarif von
70 Euro/Stunde genannt.

Was wir extrem günstig fanden, da unsere Schätzungen vorher
bis in den vierstelligen Bereich gingen.

Vielleicht ein ziemlich cooles Geschenk für einen Funkamateur
als Überraschung zum runden Geburtstag oder ähnlichen
Terminen!?

bis denn, BEN

von Resistor - am 23.09.2014 23:09
Unter anderen zur Sendestelle Nauen fand ich durch Zufall ein interessantes Video.

Telefunken - Ein Rückblick; Teil 1
https://youtu.be/8vCyCaNVsis
(ab etwa 7:02)

Dabei sind Aufnahmen von der Begehung der Drehantennen.

von carkiller08 - am 25.03.2017 19:58
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