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Radio Andernach sendet über DRM

Startbeitrag von Ihre Majestät am 24.09.2014 08:58

Spannende Einsatzmöglichkeiten für die digitale Kurzwelle DRM – die Technik lässt sich bestens zur Versorgung von weltweit operierenden Schiffen mit Nachrichten einsetzen. Jüngstes Beispiel: MEDIA BROADCAST, führender Full-Service-Provider der Rundfunk- und Medienbranche, unterstützt die Bundeswehr bei Auslandseinsätzen und strahlt ein Informationsprogramm des Bundeswehr-Senders Radio Andernach im DRM-Standard für die im Auslandseinsatz befindliche Fregatte Niedersachsen aus. Vom Senderstandort Nauen (Deutschland) verbreitet MEDIA BROADCAST ein zweistündiges Audioprogramm von Radio Andernach sowie Textnachrichten und eine Slideshow verschiedener Nachrichtenanbieter. Der Versand der Infodienste erfolgt verschlüsselt im HECA-Verfahren (High Efficient Conditional Access). Der DRM-Standard ermöglicht die Ausstrahlung von Hörfunk, Daten- und Videodiensten weltweit via Kurzwelle in digitaler Qualität und eignet sich daher bestens für die Übermittlung von Infodiensten an wechselnde Empfangsorte.

Die Ausstrahlung des Infoprogramms für die Fregatte Niedersachsen erfolgt von 02:00 bis 04:00 UTC mit einer DRM-Sendeleistung von 200 kW. Neben Nauen steht als Senderstandort Issoudun (Frankreich, 150 kW DRM-Leistung) als Back-up bereit. Vor der Ausstrahlung werden sämtliche Daten (Audio, Journaline, Videoslideshow) zu einem MDI-Datenstrom (Multiplay Data Information-Channel) zusammengefasst und zur Übertragung verschlüsselt. Die Ausstrahlung erfolgt mit standardisierten DRM-Übertragungsparametern. Dank des Einsatzes des neuen HE-AAC-Komprimierungsverfahrens kann der Audio-File auf 8 kbit/s komprimiert werden, was UKW-Qualität entspricht. Die Nutzbandbreite des Signals liegt bei 20 kbit/s. Zur Synchronisation der Empfangsanlagen wird die Übertragung der Daten von einem kurzen Jingle eingeleitet.

Das Frequenzmanagement orientiert sich an den weltweiten Fahrtrouten der Fregatte Niedersachsen. Dank der gradgenauen Einstellung der fünf Broadcast-Drehantennen in Nauen kann jedes Gebiet weltweit mit größtmöglicher Empfangsleistung versorgt werden. Große geografische Regionen sind so mit wenigen Aussendungen erreichbar. Damit wird die Adressierung des Empfängers im jeweiligen Aufenthaltsort an jedem Punkt der Welt sichergestellt. Auf der Fregatte ist eine Kurzwellenempfangsanlage mit DRM-Receiver (DT700) und angeschlossenem BoardNetServer installiert. Dieser bietet drei Ausspielwege für Audio-Daten, IP-Einspeisung ins IP-Bordnetz sowie auf das Bord-BK-Netz der Fregatte.

Die Vorteile der Nachrichtenverbreitung via DRM liegen auf der Hand: Die IP-Übertragung erfolgt kosteneffizient und verschlüsselt – weltweit und ohne Verzögerung. Durch die Möglichkeit zur Übertagung weiterer Daten (PDF-Dokumente etc.) lassen sich Synergie-Effekte nutzen. Zudem lassen sich beschlossene Benutzergruppen im „Point-to-Multipoint“-Verfahren adressieren.

Das DRM-Projekt der MEDIA BROADCAST zur Versorgung der Fregatte Niedersachsen ersetzt den Postversand und Fernschreiben, welche die Soldaten der Fregatte Niedersachsen bis dato als Kontakt in die Heimat nutzten. Statt Informationen mit vierwöchiger Verzögerung stehen nun tagesaktuelle Infos und Grüße aus der Heimat bereit. Damit leistet das DRM-System einen aktuellen und modernen Beitrag zur Betreuungskommunikation der Soldatinnen und Soldaten im Einsatz. Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, die gesamte Flotte der Marine sowie Auslandscamps aller anderen Streitkräfte mit DRM-Empfangsanlagen auszurüsten und so mit der Heimat zu verbinden.

„DRM fügt sich nahtlos in das bestehende Betreuungskonzept der Fregatte Niedersachsen ein. Hierbei hat jedes Besatzungsmitglied die Möglichkeit, netzwerkbasiert auf die übertragenden Newsinhalte und auf die Radio-Andernach-Sendung vom Vortag zurückzugreifen“, sagte der Kommandant der Fregatte "Niedersachsen", Fregattenkapitän Kurt Leonards. „DRM ist insgesamt ein Schritt in die richtige Richtung, auch Marineeinheiten im Einsatz aktiv zu betreuen.“

Quelle: PM MB

Antworten:

Re: KommAustria entzieht 14 Hörfunksendern Lizenz

Liegt der 1. April in Österreich im September, oder wie soll man das verstehen?

von Zwölf - am 24.09.2014 09:04
8 kbit/s=UKW Qualität,wer bitte soll das denn glauben !? :eek:

von Hallenser - am 24.09.2014 09:08

Re: KommAustria entzieht 14 Hörfunksendern Lizenz

Zitat

8 kbit/s=UKW Qualität,wer bitte soll das denn glauben !?

Da steht ja nicht: gute UKW Qualität ;) Von Stereo steht auch nichts ín den PM.

Zitat
wiki: AAC (nicht: HE-AAC!)
AAC erreicht bereits ab 64 kbit/s akzeptable, wenn auch eingeschränkte Stereo-Qualität. 96 kbit/s entsprechen guter UKW-Qualität,


Ich würde auch gerne mal hören, was denn dabei tatsächlich herauskommt... aber wir dürfen ja nicht mithören...:heul:

von iro - am 24.09.2014 09:44
Da sollten doch vor einem Jahr schon Tests gemacht werden mit verschlüsselter DRM Kurzwellenübertragung. Nur überlegte man damals noch die Sendung (denn mehr ist es ja nicht) mehrmals hintereinander zu senden damit der Empfänger auf den Schiffen sich das störungsfreieste heraus suchen konnte. Nur war man vor einem Jahr noch ehrlicher und sprach von 11kb/s AAC+ Mono und guter Mittelwellenqualität. Jetzt sind es nur noch 8kb/s und angeblich UKW Qualität. Wers glaubt... Aber die Reichweite bei 200kW und wohl maximaler Fehlerkorrektur dürfte sicherlich erstaunlich sein.

von Spacelab - am 24.09.2014 09:53

Re: KommAustria entzieht 14 Hörfunksendern Lizenz

Jetzt dachte ich, die Majestät hat sich heute gleich mal zwei so 1.April-Dinger geleistet, aber das steht ja tatsächlich auch in der Original-PM.

8kbps HE-AAC gleich UKW-Qualität? Also sorry, das ist - äpfel-Birnen-Vergleich hin oder her - noch nicht mal Mittelwellenqualität! Das moechte ich hoeren...

von Habakukk - am 24.09.2014 09:56
Mit 8 KBit/S läßt sich vielleicht reine Sprache mit etwa GSM-Qualität übertragen, aber ganz sicher keine Musik.

von Loger - am 24.09.2014 12:38
Viel spannender an der PM fand ich, dass man offensichtlich eingesehen hat, dass es auch für DRM anständige, sprich ausreichend hohe, Sendeleistungen, braucht, um gut empfangbar zu sein.
Das zu viel an Sendeleistung einsparen hat wohl auch seinen Teil zum Scheitern von DRM beigetragen.

von delfi - am 24.09.2014 13:06
Naja so hoch ist die Sendeleistung gar nicht wenn man bedenkt welch riesige Entfernungen man damit überbrücken möchte.

von Spacelab - am 24.09.2014 13:11
Sagt ja auch keiner, dass die 8 kbits so stimmen. In PMs wird ja gerne etwas übertrieben ;-)

von Max1 - am 24.09.2014 13:35
Leute, schmeißt eure DAB+-Radios weg, zum Weihnachtsgeschäft kommt der große DRM-Durchbruch!

Ayeeeeee!

von Alqaszar - am 24.09.2014 19:01
Mein Pappradio kann auch DRM, allerdings bislang nur unverschlüsseltes...

von iro - am 25.09.2014 07:43
Auf welcher/n Frequenz/en sendet denn Radio Andernach diese verschlüsselten Botschaften über DRM?

von dxbruelhart - am 25.09.2014 08:33
Über verschiedene. Je nach dem wo die Sendung hingeschickt werden soll wird die passende Frequenz gesucht. So steht es zumindest in der PN.

von Spacelab - am 25.09.2014 08:36
Zitat
Spacelab
Naja so hoch ist die Sendeleistung gar nicht wenn man bedenkt welch riesige Entfernungen man damit überbrücken möchte.


Es wird aber eine stark bündelnde Richtantenne verwendet. Somit ergibt sich bei 200 kW Senderausgangsleistung eine effektive Strahlungsleistung in der Senderichtung von ca. 25.000 kW.

von Wasat - am 25.09.2014 10:07
Die Araber mit ihren 11 kBit waren jedenfalls grausig anzuhören.

von andimik - am 25.09.2014 11:46
Zitat

Die Araber mit ihren 11 kBit waren jedenfalls grausig anzuhören
Die hören sich ja meistens schon in AM grausig bis komplett unverständlich an. Ganz besonders EGY. Auch ARS mit seinen beim Senden erzeugten Lattenzaunmustern.

BTW: welche Araber haben denn schon in DRM gesendet?

von iro - am 25.09.2014 12:42
Genau, Kuwait war es, danke.

von andimik - am 25.09.2014 13:41
Zitat
fatal error
Hatten nicht die Kuwaitis einen DRM Sender?


http://www.drmrx.org/forum/showthread.php?t=596

von jb luxbg - am 25.09.2014 13:42
War aber einer der Sender, der tatsaechlich nahezu immer aussetzerfrei mit Audio ging, egal welche Wellen und tiefe Taeler das DRM-Spektrum dank Fading hatte. :-)

von Habakukk - am 25.09.2014 13:45
Das wird dann damals in 2004 aus Kuwait aber wohl noch nicht unter Verwendung von HE-AAC gewesen sein.

von iro - am 25.09.2014 14:30
HE-AAC gibts ja schon seit es DRM gibt. Der Sender aus Kuwait hat allerdings auf das SBR verzichtet da dies bis zu 3kb/s vom eigentlichen Audiosignal benötigt. Und das klingt dann richtig schlecht. Normale Consumer Encoder bieten auch bei Datenraten unter 18kb/s gar kein SBR mehr an.

von Spacelab - am 25.09.2014 14:37
"....Die Vorteile der Nachrichtenverbreitung via DRM liegen auf der Hand: Die IP-Übertragung erfolgt kosteneffizient und verschlüsselt – weltweit und ohne Verzögerung. Durch die Möglichkeit zur Übertagung weiterer Daten (PDF-Dokumente etc.) lassen sich Synergie-Effekte nutzen. Zudem lassen sich beschlossene Benutzergruppen im „Point-to-Multipoint“-Verfahren adressieren..."

So so, DRM mit Internetprotokoll? - und dann solte das wohl "geschlossene" Benutzergruppen heißen..... Ja ja, was so alles herauskommt wenn man über etwas schreibt, von dem man nicht viel Ahnung hat..... Vermutlich wurde da eine Werbe-PM der DRM-Konsorten von einem Praktikanten etwas umgeschrieben.



"........Das DRM-Projekt der MEDIA BROADCAST zur Versorgung der Fregatte Niedersachsen ersetzt den Postversand und Fernschreiben, welche die Soldaten der Fregatte Niedersachsen bis dato als Kontakt in die Heimat nutzten...."

So so, die "Niedersachsen" sendet auch selbst in DRM - oder war das "Briefeschreiben" nie bidirektional?

Auf "Videoslideshow", "UKW-Qualität" und "Synchronisation mit Jingle" mag ich da erst gar nicht eingehen......
Irgendwie fehlten mir im heutigen Wetterbericht die Meldungen zum Nordatlantik, oder haben die auf der "Niedersachsen" ihre eigene Wetterstation?
http://www.rhci-online.de/files/2014-09-26_Radio_Andernach_wx_cut_0603z.mp3
Gesendet wurde unter anderem auch das Bild von einem großen Bären..... ;-)



roger

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 26.09.2014 17:59
Momentan sendet Radio Andernach von 04 - 06 Uhr MEZ auf 7325 kHz in DRM. Das DRM-Rauschen ist in Deutschland via Web-SDR und Weltempfänger gut zu hören. Im Hintergrund läuft analog ein anderer Sender (IRIB?)

von 101,4 - am 29.09.2014 02:08
Auf dem Enschede-SDR ist das Signal von R. Andernach jetzt (noch bis 6h) gut zu sehen bzw. zu hören (das DRM-Rauschen) auf 7325 kHz.

von dxbruelhart - am 03.10.2014 03:53
Haben die auf ihrem Schiff kein Internet über Satellit oder darf sich ein Bundeswehrsoldat nicht frei und unabhängig informieren?

"(...) Meldungen vom Vortag (...)" - In der Heimat nennt man sowas Zeitung :joke:

von Murky - am 03.10.2014 14:37
Zitat

Haben die auf ihrem Schiff kein Internet über Satellit oder darf sich ein Bundeswehrsoldat nicht frei und unabhängig informieren?

Hast Du eine Ahnung WIE teuer das ist? Ich kenne nur die ungefähren KB-Preise auf der Polarstern für Internet via Satellit (ungefähr 3 x pro Tag möglich zum Mailversand und -empfang, nicht zum Surfen!). Telefonieren auf diese Art kostet 8 USD/min...

von iro - am 03.10.2014 19:00
Starkes Signal mit fast 27dB in der Schweiz, nähe Thun! Jedoch ist nichtmal das Label decodierbar, bzw. der Stream ist bei Dream nicht anwählbar.
[attachment 3885 andernach1.jpg]


Frequenz 7325 kHz.

von Mike - am 05.10.2014 03:43
Das Jingle mit dem Einsatzradio klingt fast wie früher bei FFH mit dem "Weihnachtsradio":joke:

Hat jemand von euch etwa einen Zugang zum Strem? Soweit ich weiß, ist der Zugang zum Programm über Web passwortgeschützt.

von rolling_stone - am 05.10.2014 06:24
Wie wird genau das R.Andernach DRM-Signal entschlüsselt? Gibt es da bei einigen DRM-Radios eine Möglichkeit zur Passworteingabe, oder sind die Geräte einzeln adressierbar (à la PowerVu) ?

von Mike - am 05.10.2014 09:22
Die Geräte sind einzeln adressierbar. Aber selbst wenn es "nur" die Eingabe eines Passwortes bräuchte müsste man erstmal ein DRM Radio haben das solche Signale decodieren kann.

von Spacelab - am 05.10.2014 09:26
Das haben die entsprechenden Fregatten sicher, zumindest sagte das ja seinerzeit die PM - ich bezweifle, dass handelsübliche DRM-Empfänger angeschafft wurden. Handelsübliche Empfänger, die ich gesehen hatte (und die waren selten) schafften nur Audio.

von rolling_stone - am 05.10.2014 09:48
Na ich geh doch mal stark davon aus das die Fregatten die passenden Empfänger haben. :D Natürlich sind das keine normalen Empfänger. Die dort eingesetzten Empfänger suchen sich ja aus der mehrfach ausgestrahlten Sendung die fehlerfreiste Version heraus. Das kann kein normales Radio.

von Spacelab - am 05.10.2014 09:56
Kann es sein, daß man gar keinen normalen Stream überträgt, sondern so etwas wie ein Datenkarussell? Also daß diese Radiosendung gar keine zwei Stunden lang ist, sondern viel kürzer ist und einfach als Datei übertragen wird, der durchschnittlich 8 kbit/s im Datenkarussell zugewiesen werden und die beim Abspielen dann eine höhere Datenrate hat?

von Kay B - am 05.10.2014 12:10
Dachte ich auch zuerst. Aber angeblich soll das ganze im DRM Standard übertragen werden. Wobei, wenn man es streng nimmt, jede digitale Übertragung (DRM, DAB+, DVB-X...) eine reine Datenübertragung ist. Und wenn man eine Sendung mehrmals hintereinander ausstrahlt und sich der Empfänger die störungsfreiste Übertragung heraus sucht ist das ja so etwas wie ein Datenkarussell. Etwas mit höherer Datenrate (beispielsweise 20kb/s) über einen Kanal mit niedriger Datenrate (in dem Fall 8kb/s) zu übertragen würde viel zu lange dauern und somit wäre die Übertragung nur unnötig vielen zusätzlichen Störungen ausgesetzt.

von Spacelab - am 05.10.2014 12:27
@ Spacelab

Zitat

Etwas mit höherer Datenrate (beispielsweise 20kb/s) über einen Kanal mit niedriger Datenrate (in dem Fall 8kb/s) zu übertragen würde viel zu lange dauern und somit wäre die Übertragung nur unnötig vielen zusätzlichen Störungen ausgesetzt.


Ist dann eher eine Frage der Fehlerkorrektur. Und das ginge ja auch nicht anders, wenn man über einen DRM-Kanal Audio in anhörbarer Qualität und zusätzlich irgendwelche anderen Dateien übertragen will.

Wenn das DRM-Protokoll sowas nicht erlaubt, dann müßte man es ja einfach tunneln.

von Kay B - am 05.10.2014 14:23
Ich meinte das eher zeitlich gesehen. Wenn ich eine 60 Minuten Sendung in Echtzeit übertragen kann dann ist das Risiko natürlich geringer das dort üble Störungen auftreten als wenn ich für die gleiche Sendung vielleicht 3 Stunden zur Übertragung benötige.

Ein "DRM Protokoll" gibt es ja streng genommen nicht. "DRM" definiert einen Standard dem ein Sender wie auch ein Empfänger entsprechen muss damit die Übertragung möglichst reibungslos funktioniert. Bei DRM sind dort verschiedene Audio CODECs, Sendeparameter (Robustheit vs. Klangqualität) und halt eben eine optionale Verschlüsselung festgelegt. Natürlich muss man sich bei der Bundeswehr nicht an diesen DRM Standard halten. Solange die eingesetzten Empfänger mit dem was man ausstrahlt klar kommen ist ja alles fein. Ich mein es kann ja auch sein das man gar keine richtigen Hardwareempfänger im klassischen Sinne einsetzt. Es kann ja auch sein das man einen SDR Tuner an einen PC gefummelt hat und alles weitere per Software löst. Dann wäre wohl die einzige Einschränkung die man hat die Fantasie und das Können der Softwareprogrammierer.

von Spacelab - am 05.10.2014 14:38
Radio Andernach hat mit der Zeitumstellung die Frequenz gewechselt und müsste jetzt auf 6110 kHz empfangbar sein.

von 101,4 - am 05.11.2014 03:19
http://www.radioeins.de/programm/sendungen/medienmagazin/radio_news/beitraege/2013/nauen_bundeswehr.html

".....Diese Kombination aus Sendezeit und Frequenz wirft die Frage nach dem tatsächlichen Ziel der Ausstrahlungen auf. Um die Mittagszeit sind auf dieser Frequenz im 49-Meterband Zielgebiete in Entfernungen bis etwa 1500 Kilometer und damit innerhalb von Europa zu erreichen, nicht jedoch das Horn von Afrika."


http://www.hard-core-dx.com/article.php?story=20141205111504416&mode=print

http://tinyurl.com/m2e8blo
"....Das Frequenzmanagement orientiert sich an den weltweiten Fahrtrouten der Fregatte Niedersachsen."


http://fgsniedersachsen.de/
"...Am 5. Dezember 2014 um 11:00 Uhr wird die Fregatte „Niedersachsen“ nach fünf Monaten in See zum letzten Mal in den Marinestützpunkt Wilhelmshaven zurückkehren."

"...Die Fregatte „Niedersachsen“ wird nach 32 Jahren im Dienste der Deutschen Marine Ende 2014 aus der Fahrbereitschaft entlassen und im Sommer 2015 außer Dienst gestellt."

Zur Zeit wird also für das Trockendock in Wilhemshaven gesendet. ;)



roger

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 14.12.2014 01:42
Super Infos! Vielen Dank

von 101,4 - am 14.12.2014 05:21
Folgenden Kurzfilm über die Kurzwellenausstrahlung für die Bundeswehr gibt es bei YouTube. Da kann man etwas von der Technik und dem Sinn des Ganzen sehen, laut Datum (auf dem Bildschirm im Film) stammen die Aufnahmen wohl aus dem Frühjahr 2015.
Ob das ganze nochmal in den Regelbetrieb geht, steht aber vermutlich in den Sternen...

https://youtu.be/SDkKGMLWOXg

von Max1 - am 01.02.2017 13:40
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