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BNetzA 13.10.2014

Startbeitrag von Manfred Z am 13.10.2014 09:49

T-DAB am 13. Oktober 2014

Die Liste enthält 4142 Datensätze (4143 am 06.10.).

Land	Kanal	Sendername		Status	ERP V	StOHöhe	AntHöhe	Polaris	AntChar	Datum Änd

NEU:
D BY 9C Augsburg Hotelturm K4 36.0 494 140 V N 06.10.2014
SUI 8B Höfen Beisseren A4 35.3 831 58 V D 10.10.2014

RAUS:
D BY 9C Augsburg Hotelturm K4 30.0 489 160 V N 06.09.2010
D BY 9C Augsburg Hotelturm KT 36.0 494 140 V N 04.09.2012
SUI 8B Höfen Beisseren A4 35.3 831 58 V D 01.10.2014

(Bei Höfen 8B gibt es eine kleine Korrektur bei der HAAT.)


----------------------------------------------------------------

DVB-T am 13. Oktober 2014

Die Liste enthält 3897 Datensätze (3883 am 06.10.).

Land	Sendername		Kanal	Status	ERP H	ERP V	StOHöhe	AntHöhe	Polaris	AntChar	Datum Änd

NEU:
SUI Alterswil Fr 28 A4 28.3 794 39 V D 06.10.2014
SUI Boltigen Jaunpass 28 A4 30.9 1717 16 V D 06.10.2014
SUI Brienz Wellenberg 28 A4 39.2 781 31 V D 06.10.2014
SUI Buchholterberg Schafegg 28 A4 34.8 1045 39 V D 06.10.2014
SUI Diemtigen Ufem Chruetz 28 A4 34.0 1012 44 V D 06.10.2014
SUI Diemtigen Zwischenflueh 28 A4 32.0 1163 24 V D 06.10.2014
SUI Gadmen Hopflauiwald 28 A4 31.8 1285 42 V D 06.10.2014
SUI Gündlischwand Allmi 28 A4 30.8 730 31 V D 06.10.2014
SUI Guggisberg Gusteren 28 A4 31.8 1219 29 V D 06.10.2014
SUI Guggisberg Schwendelberg 28 A4 27.5 1211 21 V D 06.10.2014
SUI Höfen Beisseren 28 A4 39.9 831 65 V D 06.10.2014
SUI Kandersteg Büel 28 A4 33.4 1196 31 V D 08.10.2014
SUI Lauterbrunnen Männlichen 28 A4 30.9 2224 42 V D 08.10.2014
SUI Lenk Metschstand 28 A4 37.3 2091 34 V D 08.10.2014
SUI Saanen Hornfluh 1 28 A4 29.7 1941 58 V D 08.10.2014
SUI Tentlingen Brand 28 A4 28.1 762 37 V D 08.10.2014
SUI Zweisimmen Heimersberg 28 A4 31.4 1222 44 V D 08.10.2014

A -> K:
AUT Landeck 1 27 K4 36.5 2208 80 H D 09.10.2014
AUT Landeck 1 29 K4 36.5 2208 80 H D 09.10.2014
AUT Landeck 1 32 K4 36.5 2208 80 H D 09.10.2014
AUT Landeck 1 49 K4 36.0 2208 80 H D 09.10.2014
AUT Landeck 1 50 K4 36.0 2208 80 H D 09.10.2014
AUT Reutte 1 27 K4 30.0 31.5 1940 28 M D 09.10.2014
AUT Reutte 1 29 K4 30.0 31.5 1940 28 M D 09.10.2014
AUT Reutte 1 32 K4 30.0 31.5 1940 28 M D 09.10.2014
AUT Reutte 1 49 K4 28.5 31.0 1940 28 M D 09.10.2014
AUT Reutte 1 50 K4 28.5 31.0 1940 28 M D 09.10.2014
AUT Weitra 21 K4 43.0 932 123 H D 10.10.2014
AUT Weitra 38 K4 43.0 932 123 H D 10.10.2014
AUT Weitra 55 K4 43.0 932 123 H D 10.10.2014
AUT Weitra 58 K4 43.0 932 123 H D 10.10.2014
AUT Schladming 1 27 K4 45.0 1858 64 H D 10.10.2014
AUT Schladming 1 40 K4 45.0 1858 64 H D 10.10.2014
AUT Schladming 1 42 K4 45.0 1858 64 H D 10.10.2014
AUT Bruck Mur 1 35 K4 48.0 1433 80 H D 09.10.2014
AUT Bruck Mur 1 48 K4 48.0 1433 80 H D 09.10.2014
AUT Bruck Mur 1 56 K4 48.0 1433 80 H D 09.10.2014

RAUS:
AUT Landeck 1 49 K4 42.0 2208 80 H N 13.09.2011
AUT Reutte 1 49 K4 36.0 1940 30 H D 13.09.2011
AUT Bruck Mur 1 48 K4 48.0 1433 80 H D * 18.04.2011

Die obigen Standorte im Berner Oberland sind bisher für K 49 koordiniert.

* Zu oben abweichendes Diagramm

Antworten:

Ich bin derzeit wegen ein Auslandsaufenthalt heute und die kommende Woche nicht in der Lage die UKW Daten aus zu werten... Wenn jemand es übernehmen will.. :)

von Jassy - am 13.10.2014 15:38
UKW:

HESSEN:
A -> KA: 95,7 Fulda 320W

Iberger Kugel 103,9 + 105,0 BY -> BW

SCHWEIZ:
Neu (A): 99,1 Buchs Hinterberg 908m, 35m, 300W D

POLEN:
A -> KA: 91,5 Nysa 400W

DÄNEMARK:
A -> KA: 95,6 Ramsoe 160W

ÖSTERREICH:
A -> KA: 93,2 St Pölten 2: 630W

FRANKREICH:
gelöscht: 96,0 800W + 106,5 600W Strasbourg Silo 2

von Harald Z - am 13.10.2014 21:16
Was? Die beantragten Frequenzen für Strasbourg sind gelöscht worden? Was ist denn da passiert?
Gab es wieder Einspruch von DLF und SWR?
Heißt das, dass wir es nun für Strasbourg komplett vergessen können? Also endgültig kein Skyrock und Oui FM...? Sehr schade....
Dabei sollte doch gerade die neue Koordinierung sicher stellen, dass nichts nach Kehl rüberkommt...

von Radioman2014 - am 13.10.2014 22:26
Die Deutschen lassen sich nicht ewig an der Nase herumführen. Siehe das Saarland, wo die Franzosen die ganzen deutschen Ortssender bis weit hinter die Grenze wegdrücken.

von RheinMain701 - am 13.10.2014 22:29
@Radioman2014: Das Silo ist einfach viel zu nahe an Kehler Stadtgebiet, da bringen auch die dicksten Einzüge nichts bei diesem geringen 2 kHZ- Abstand und dem zugleich bekannten, überdrehten Hub der Franzosen.

Völlig verschwunden sind die beiden Frequenzen noch nicht, sie sind weiterhin für den Sendemast "Port du Rhin" als A-Eintrag vorhanden.

von Chris85 - am 14.10.2014 02:12
Wie RheinMain701 schon sagte. Langsam ziehen die Deutschen auch mal die Handbremse. Hier im Saarland ist das eine Katastrophe mit dem Empfang. Vermutlich möchte man vermeiden das sich so etwas wiederholt. Und trotz mehrfacher Aufforderung sich an die vereinbarten Richtlinien zu halten wird von den Franzosen trotzdem ein Hub gefahren bis der Sender qualmt. Siehe die unendliche Geschichte mit Radio Melodie oder Europe 1. Tja, da dürfen die sich jetzt nicht wundern das alle Anfragen abgeschmettert werden.

von Spacelab - am 14.10.2014 07:40

BNetzA 13.10.2014

Zitat

UKW: HESSEN:
A -> KA: 95,7 Fulda 320W


Da sendet mit dieser Leistung doch schon harmony.fm. Was hat sich denn da geändert??

von KlausD - am 14.10.2014 07:50
SCHWEIZ:
Neu (A): 99,1 Buchs Hinterberg 908m, 35m, 300W D


Diese QRG läuft schon länger.
Der Alte Eintrag nennt 100 Watt D sowie Höhe 913 m und 30 m Höhe für die Antenne.
Eine Anpassung an die Tatsächliche Situation vor Ort ist wahrscheinlich.

von RADIO354 - am 14.10.2014 13:05
Zitat
KlausD
Zitat

UKW: HESSEN:
A -> KA: 95,7 Fulda 320W


Da sendet mit dieser Leistung doch schon harmony.fm. Was hat sich denn da geändert??


Würde mich auch interessieren. Vielleicht hängt man die Antennen höher? Hätte die Funzel ja bitter nötig.

von DX OberTShausen - am 14.10.2014 14:42
Ich weiß nicht recht, schaut mir eher nach einer Anpassung der Daten an die Realität aus.

von Habakukk - am 14.10.2014 15:56
Zitat
Harald Z
POLEN:
A -> KA: 91,5 Nysa 400W





Dort sendet doch Polskie Radio 2, da ist wohl jemandem Aufgefallen das die 94,5 aus Opole (Oppeln) ausreicht.


von Sandy N - am 14.10.2014 17:14
Zitat
Spacelab
Wie RheinMain701 schon sagte. Langsam ziehen die Deutschen auch mal die Handbremse. Hier im Saarland ist das eine Katastrophe mit dem Empfang. Vermutlich möchte man vermeiden das sich so etwas wiederholt. Und trotz mehrfacher Aufforderung sich an die vereinbarten Richtlinien zu halten wird von den Franzosen trotzdem ein Hub gefahren bis der Sender qualmt. Siehe die unendliche Geschichte mit Radio Melodie oder Europe 1. Tja, da dürfen die sich jetzt nicht wundern das alle Anfragen abgeschmettert werden.


Aber trotzdem... den SWR und DLF empfängt man doch in Kehl gut genug. Und die Franzosen könnten den Deutschen genauso sagen, mal den Hub hochzufahren. Die deutschen Radiostationen kommen im Vergleich zum Ausland sehr undynamisch und schwach rüber. Aber gut, das ist wieder eine andere Diskussion.

Ich frage mich grundsätzlich auch, warum der CSA diese Frequenzen ausgeschrieben hat, obwohl es gar kein OK von deutscher Seite dafür gab.

Und gibt es nicht doch Hoffnung, die Frequenzen von einem anderen Straßburger Standort zu senden (z.B. aus Schiltigheim im Norden der Stadt, von dort kommt auch der Sender RBS)?
Dann mit genügend Einzug Richtung D...?

von Radioman2014 - am 14.10.2014 18:25
Die Deutschen halten sich aber an die ITU Richtlinie. Und selbst wenn wir den Hub hochfahren würden würde es keinen deut besser. In manchen Regionen würde sich die Empfangslage sogar wesentlich verschlechtern. Hier im bergigen haben die Sender die einen hohen Hub fahren noch zusätzlich den Nachteil das sie beim Mobilempfang sehr schnell unangenehm verzerren. Das hört man hier schön wenn man den Brüller von RTL Radio einschaltet.

Übrigens ist der dünnere Klang der deutschen Sender nicht vom Hub abhängig. Sondern vom oftmals mies eingestellten Optimod. Wenn du zwei Sender hättest die exakt gleich angesteuert würden, nur der eine mit höherem Hub, du würdest von beiden eine Aufnahme machen und diese Normalisieren, würden beide Sender gleich klingen. Das ist eine Eigenart des menschlichen Ohrs das lautere Signale fälschlicherweise als kräftiger und satter empfunden werden. Selbst wenn beide Signale bis auf die Lautstärke exakt gleich sind.

von Spacelab - am 14.10.2014 18:45
Zitat
Radioman2014
Aber trotzdem... den SWR und DLF empfängt man doch in Kehl gut genug. Und die Franzosen könnten den Deutschen genauso sagen, mal den Hub hochzufahren. Die deutschen Radiostationen kommen im Vergleich zum Ausland sehr undynamisch und schwach rüber. Aber gut, das ist wieder eine andere Diskussion.
...auf die man ruhig eingehen kann. Es ist einfach so, dass wenn der Hub zu hoch ist Nachbarsender gestört werden, auch wenn der andere Ortssender ist. Die deutschen Sender halten sich an die Norm (wobei man den maximal zulässigen Hub auch hier und da schon mal etwas übertestet), aber nicht so offensichtlich wie in Frankreich überschreitet. Je nach Radiogerät beginnt ein Sender dann auch zu verzerren. Rein persönlich kann ich französischem Radio gerade aufgrund der Übertreibung beim Hub nur noch kurzfristig zuhören, es klingt mit der Zeit zu pumpend und man vermisst jegliche Dynamik. Bei manchen Musikstücken ein Graus. Bekanntes Beispiel dürfte Narcotic von Liquido sein. Nach dem Intro fetzt es mit Stereoeffekt los doch auf jeglichen Optimodierten UKW Sendern ist das zunichte gemacht, da alle Regler zuziehen - anstatt den Beginn wie im Original leiser zu spielen. Das ganze mit übertriebenem Hub nur noch zum Abschalten, der Rest des Lieds klingt damit einbreiig matschig. (Übrigens denselben Effekt hatte ich neulich bei einem Schweizer DAB-Sender gehabt, wahrscheinlich das Ausgangssignal für UKW einfach auch mit Optimod auf DAB gegeben während ein deutscher DAB-Sender die Dynamik mal richtig durchlies - das war dann richtiger Hörgenuss.) Ja, also etwas OT wie zuvor gesagt aber der Ruf nach höherem Hub sollte man sich nochmal überlegen.

Nachtrag: Spacelab hat schneller getippt ;-)

von CBS - am 14.10.2014 18:55
Wie schon geschrieben, Radioman2014, DLF und SWR hätte man so mitnichten in Kehl noch gut genug reinbekommen.

Schiltigheim wäre mit jeweils 500 bis 800 Watt mit Einzügen Richtung Deutschland vielleicht noch die bessere Option gewesen, doch auch hier wäre in Kehl trotz Einzüge aufgrund des übertriebenen Franzosen-Hubs wohl noch ein Störfaktor gegeben. Und im Straßburger Süden würde kaum noch etwas ankommen.

In der aktuellen BNetzA sind die beiden Frequenzen und noch weitere abenteuerliche Konstellationen am Standort Port-du-Rhin mit einem A-Eintrag versehen, vielleicht sucht man noch nach weiteren Alternativen, auch wenn es im Grunde zwecklos ist, und man stattdessen endlich RNT/DAB+ voranbringen sollte.

Was der CSA in Straßburg so ausschreibt finde ich auch verwunderlich - vielleicht sollte er eher mal so Sender wie RBS zwecks Wirtschaftlichkeit und Programmauftrag (während der Sommerferien gibt es da z.B. nur nonstop MP3s) genauer unter die Lupe nehmen, und gegebenenfalls die 91,9 Skyrock oder Oui FM überlassen...

von Chris85 - am 14.10.2014 20:11
Andere Länder beginnen ja bereits, den Hub runterzufahren und sich an Dtl. anzupassen.
Tschechien hat Anfang 2013 den Hub runtergefahren, und die Niederländer wollen doch glaube 2015 nachziehen.

von Cha - am 15.10.2014 15:25
Richtig. Die hübe der Fs sind eine absolute Zumutung.
Andere Standorte wären auch keine Lösung. Das brächte im Nordwesten Kehls zwar Vorteile (dort, wo die angefragten Standorte im Hafen wirklich zu nah sind, egal wie sehr man ausblendet), aber wenn man aus Schiltgheim oder von sonstwo Strasbourg versorgen will, muß man notgedrungen auch Richtung D strahlen.
Nene, wenn die BNetzA das abschmettert, ists absolut richtig. UKW ist in der Ecke nunmal "voll", da geht nix mehr.

von DH0GHU - am 15.10.2014 16:13
Da ich es ja auch testen kann: Ich finde den Hub von RTL Radio oder Radio France etc zu hoch und den deutschen zu niedrig. Ein Mittelding wäre gut.

Im übrigen ist es auch bei den franz schön, dass RDS noch viel leichter zu bekommen ist.

von Marcus. - am 15.10.2014 17:57
Zitat

Im übrigen ist es auch bei den franz schön, dass RDS noch viel leichter zu bekommen ist.


Das ist der RDS-Hub, der in Deutschland definitiv zu niedrig ist!

von Japhi - am 15.10.2014 18:18
Ich erinnere mich an eine Fahrt durch den Südwesten Deutschlands in Richtung Frankreich vor zwei Jahren. Monoton, eintönig, fast schon einschläfernd plätscherten die Deutschen Programme vor sich hin - was nicht nur am Inhalt lag, sondern eben am Hub. Dann kam NRJ durch - und es war wie eine Erlösung. Fetter Sound, dank RDS-Hub auch richtig schnell RDS und einfach angenehm zum anhören.

Zitat
cha
Andere Länder beginnen ja bereits, den Hub runterzufahren und sich an Dtl. anzupassen.


Eine sehr bedenkliche Entwicklung! :sneg:

Für mich ist es jedes mal eine Freude, wenn ich in Italien unterwegs bin und bei den meisten Programmen ein richtig toller Sound rauskommt. Allein der Effekt bei Radio Company, wenn eine Jingle gespielt wird - unbeschreibbar!

Die Höchstwerte sind eine absolute Zumutung, weil so alles "öd, monoton und fad" klingt. Ich hoffe, dass Frankreich den Hub hält!

von RTL 102.5 Fan - am 15.10.2014 18:32
Das hat nichts mit dem Hub zu tun. Sondern mit dem Sounddesign. Werft doch nicht einfach alles in eine Kiste. :rolleyes: Mal ganz davon abgesehen finde ich den Sound der Franzosen jetzt nicht so prickelnd. Vor allem Stimmen sind nur am poltern und am rumpeln und leise Passagen werden extrem hochgezogen.

von Spacelab - am 15.10.2014 18:38
@RTL-Fan: Naja NRJ Strasbourg auf der 88,2 finde ich alles andere als angenehm und es ist in unserer Gegend mit Abstand das lauteste Programm auf der UKW-Skala. Zu viel Krach. Ich erinnere mich vor vier Jahren an die Begegnung mit einem SWR-Techniker in Kehl, der den Hub der französischen Programme gemessen hat. Er beschwerte sich bei mir über die Lautstärke von NRJ, es hätte ihm beim Umschalten beinahe die Kopfhörer zerlegt.

Die Programme von Radio France sind meinem Empfinden nach leiser geworden.

von Chris85 - am 15.10.2014 19:06
Zitat
DH0GHU
Richtig. Die hübe der Fs sind eine absolute Zumutung.
Andere Standorte wären auch keine Lösung. Das brächte im Nordwesten Kehls zwar Vorteile (dort, wo die angefragten Standorte im Hafen wirklich zu nah sind, egal wie sehr man ausblendet), aber wenn man aus Schiltgheim oder von sonstwo Strasbourg versorgen will, muß man notgedrungen auch Richtung D strahlen.
Nene, wenn die BNetzA das abschmettert, ists absolut richtig. UKW ist in der Ecke nunmal "voll", da geht nix mehr.


Also, ich finde wenn die Franzosen in Strasbourg keine neuen Frequenzen finden, liegt das aber auch daran, dass der SWR hier im Raum Strasbourg/Kehl fast das gesamte Frequenzband einnimmt. SWR3 z.B. kriegt man hier bestimmt fast 10 Mal rein. Nee, sorry, DH0GHU, aber da muss der SWR den Radiohörern auf französischer Seite auch mal entgegenkommen.

Und zur Hub-Diskussion: Die deutschen Sender klingen im internationalen Vergleich eindeutig schwach, fahrt mal an den Grenzregionen vorbei, sei es Frankreich, Belgien. Holland, Österreich oder sogar Dänemark. Die deutschen Sender sind immer am "mickrigsten". Schließlich will man Radio hören und keinen fast stummen Sender drin haben. Sonst kann man das Radiogerät auch direkt ausschalten. Kommt in Deutschland fast auf das gleiche raus...

von Radioman2014 - am 15.10.2014 19:50
Mich würde der Mordshub der Franzosen nicht stören, wenn sie dadurch nicht die Nachbarkanäle stören würden.

Fahrt mal durchs Saarland und stellt den DLF ein. Dann könnt ihr hören wie 104,6 (Saarburg) und Hornisgrinde 106,3 durch 104,5 und 106,4 aus Forbach gnadenlos "weggehubt" werden.

von Manager. - am 15.10.2014 20:02
Gut da trifft natürlich der starke Hub aus Frankreich, natürlich auf den schwachen DLF Hub.

Wie gesagt ein Mittel aus beidem wäre schön und dann bitte konsequent einhalten (auch in Belgien)

von Marcus. - am 15.10.2014 20:07
Oder SWR1, oder SWR3 (gleich auf mehreren Frequenzen), oder Classic Rock Radio, oder DKultur...

von Spacelab - am 15.10.2014 20:09
Zitat
Manager.
Mich würde der Mordshub der Franzosen nicht stören, wenn sie dadurch nicht die Nachbarkanäle stören würden.

Fahrt mal durchs Saarland und stellt den DLF ein. Dann könnt ihr hören wie 104,6 (Saarburg) und Hornisgrinde 106,3 durch 104,5 und 106,4 aus Forbach gnadenlos "weggehubt" werden.


Entschuldige, aber das ist doch kein Vergleich. Bei der 106.5 oder 96.0 in Strasbourg wäre man doch jeweils 2khz von SWR und DLF entfernt gewesen.
Und dann noch mit einem Mortz-Einzug Richtung Kehl...

von Radioman2014 - am 15.10.2014 20:20
In diesem fall schon. Was bringt ein Standort wenige Meter neben einem Wohngebiet, in das nicht reingestört werden soll? Oder von mir aus von einem anderen Standort weiter weg von Kehl. Dazu zudem nur einen Abstand von 2 KHz? Da bringen auch die "Mortz-Einzüge" nichts.
Übrigens, Radio FG wurde seinerzeit durchgewunken, ein Abstand von 3 KHz zur 98,4 ist ausreichend, mehr geht hier nicht! Die Deutschen sind da schon kooperativ. Der CSA sollte vielmehr überlegen, wie er das UKW-Band in Straßburg neu ordnen könnte.

von Chris85 - am 16.10.2014 08:08
Zitat
Japhi
Zitat

Im übrigen ist es auch bei den franz schön, dass RDS noch viel leichter zu bekommen ist.


Das ist der RDS-Hub, der in Deutschland definitiv zu niedrig ist!


Nicht nur in Deutschland, auch die Tschechen, und die meisten polnischen Sender könnten den mal erhöhen.

Bei Polskie Radio Wroclaw vom Standort Bogatynia (89.0) kann ich seit kurzem beobachten, wie dort der RDS-Hub erhöht wurde. Das Ergebnis: RDS kommt trotz Rauschen immer durch (obwohl im PS witzigerweise nur Leerzeichen ausgestrahlt werden :D).
Nachteil: Die Nachbarfrequenzen 88,9 und 89,1 werden noch mehr gestört.

von Cha - am 16.10.2014 15:30
Bitte schmeiß nicht den Audio Hub und den RDS Hub in einen Topf.

von Spacelab - am 16.10.2014 15:32
Zitat
Cha
Zitat
Japhi
Zitat

Im übrigen ist es auch bei den franz schön, dass RDS noch viel leichter zu bekommen ist.


Das ist der RDS-Hub, der in Deutschland definitiv zu niedrig ist!


Nicht nur in Deutschland, auch die Tschechen, und die meisten polnischen Sender könnten den mal erhöhen.


"Hubraum" ist durch nichts zu ersetzen... :D

Bei BFBS R2 95.4 in Celle ist das beim Audio-Hub ganz angenehm da das Rauschen besser kaschiert wird, aber es ist noch nicht so schlimm, sodass ich sie noch von hr2 95.5 gut trennen kann und die schmalen Filter nicht kratzen..

von Dr. Antenne - am 16.10.2014 19:30
Zitat

Der CSA sollte vielmehr überlegen, wie er das UKW-Band in Straßburg neu ordnen könnte.


Das wird aber schwirig bis unmöglich. Die Rhein-Ebene ist wie ein Kanal. Auf deutscher Seite hast du die Hornisgrinde als Hauptsender, dazu südlich Feldberg/Blauen und nördlich Heidelberg und Weinbiet. Die Stadtsender in Karlsruhe ...

Auf franz Seite Nordheim, Mühlhouse und den Donon.

Dazu die blöde Grenzlage von Strasbourg / Kehl und die Funktion als dem Oberzentrum im Elsaß, wo jeder empfangbar sein möchte.

von Marcus. - am 16.10.2014 19:43
Kenne meine Heimat gut ;) Es gibt schon Möglichkeiten. Die 100,1 von Saverne nach Straßburg umkoordinieren, so ausblenden, dass das Freie Radio Freudenstadt nicht gestört wird, und dafür in Saverne auf der 102,1 RFM im Gleichwellenbetrieb mit Straßburg Port du Rhin.

Mit Neuordnen meine ich auch sich zu überlegen, ob ein Programm wie RBS auf der 91,9 noch einen wirtschaftlichen Sinn ergibt und die überhaupt noch ihrem Programmauftrag nachkommen. Man verabschiedet sich (außer sonntags) immer weiter vom nichtkommerziellen Bürgerradio und versucht stattdessen Skyrock zu kopieren. Da könnte man gleich das echte Skyrock aufschalten und RBS im Internet weiterdudeln lassen.

Oder dieses Radio-en-Construction auf der 90,7. Da dudelt den ganzen Tag nur die Festplatte, ohne eine einzige moderierte Sendung. Dieser Sender, einst als Campusradio lizenziert, könnte so auch als reines Webradio Hörer erreichen. Und das religiöse Arc-en-Ciel, das sich die 90,7 vormittags und nachts mit dem Festplattendudler teilt, könnte man mit zur Not mit Radio Judaica zusammenlegen.

von Chris85 - am 16.10.2014 20:44
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