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Novellierung des Mediengesetzes Sachsen-Anhalt: UKW bleibt bis 2025

Startbeitrag von Hallenser am 18.10.2014 20:05

Zitat

Der Medienausschuss des Landtages hat heute abschließend über Änderungen im Mediengesetz des Landes beraten. Dazu erklärt der Vorsitzende der Arbeitsgruppe für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Medien und stellv. Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion von Sachsen-Anhalt, Markus Kurze:


http://www.radiowoche.de/novellierung-des-mediengesetzes-sachsen-anhalt-ukw-bleibt-bis-2025/

Die 50 interessantesten Antworten:

...und in 10 Jahren lesen wir dann "UKW bleibt bis 2035" ;)

von Ihre Majestät - am 18.10.2014 20:08
Das wird so kommen...SAW und co können schon weitere UKW Funzeln planen.

von Hallenser - am 18.10.2014 20:10
UKW gehört normalwerweise 2015 ganz abgeschalten, ohne wenn und aber!! DAB ist so gut wie überall ausreichend gut zu empfangen, da wo Leute Leben. Im TV hat man sich vom Analogen verabschiedet, nun wirds höchste zeit das man das beim Radio auch macht

von Rheinländer - am 18.10.2014 22:24
Zitat
Rheinländer
UKW gehört normalwerweise 2015 ganz abgeschalten, ohne wenn und aber!! DAB ist so gut wie überall ausreichend gut zu empfangen, da wo Leute Leben. Im TV hat man sich vom Analogen verabschiedet, nun wirds höchste zeit das man das beim Radio auch macht


DAB+ gehört überall abgeschaltet. Schließlich hat jeder ein UKW-Radio, aber kaum jeder ein DAB+ Radio. Einen nennenswerten Vorteil bietet DAB+ nicht. Ob der Dudelfunk jetzt digital ist oder nicht macht keinen Unterschied.

(Getrolle kann man nur durch trollen beantworten.)

von Bolivar diGriz - am 19.10.2014 06:33
DAB+ ist eine Totgeburt und sollte sofort wieder abgeschaltet werden. Die Zukunft des Radios liegt alleine und unumkehrbar im Internet. Und bis es soweit ist (in ca. 70 Jahren) gibt es UKW. :sleep:

von Ihre Majestät - am 19.10.2014 06:53
Und in 70 Jahren gibt es den Facebook-Youtube-Nachfolger-Nachfolger-Nachfolger-...-Nachfolger, der alles vieeeeel besser kann!.

von Manfred Z - am 19.10.2014 07:29
Wie geschrieben, UKW-Radio hat jeder, ob zu Hause, im mp3-Player, in Auto sowieso usw. Der Vergleich mit DVB-x ist hier unsinnig, da das eigentliche Endgerät "Fernseher" ja mit der Umstellung bzw. Abschaltung Terrestrik-analog bzw. Astra-analog per Stichtag ganz normal weiterbetrieben werden konnte. Der allenfalls bei älteren Geräten notwendige DVB-T-Beistellkasten für 20 € dürfte keinen in den Ruin getrieben haben. TV-Empfang ist auch überwiegend stationär, während beim Hörfunk mobile und portable Empfänger dominieren und für viele im stationären Betrieb zu Hause Radioempfang kaum eine Rolle spielt, daher ist vielen das Vorhandensein von Band-II-Kabelradio nicht bekannt.

Es ist natürlich fraglich, warum selbst heute DAB-Empfang noch nicht zum Standard bei Autoradios gehört, sondern nur bei höheren Klassen, z.T. optional, angeboten wird. Die Vernetzungsfähigkeit mit Smartphone & Co scheint heute wichtiger und gefragter zu sein, als via Antenne empfangener linearer Hörfunk.

von Radio_DDR - am 19.10.2014 10:01
Eine verschenkte Chance fuer das Fruehaufsteherland! 10 weitere Jahre Stillstand und Gelegenheit fuer die KEF, weiter den Rotstift kreisen zu lassen. In ein paar Jahren, wenn alle AM-Ausstrahlungen abgeschaltet sind, auf UKW ebenfalls aus Gruenden aeusserster Sparsamkeit Stillstand herrscht und die Internet-Infrastruktur an ihre Grenzen gekommen ist, wird es auch fuer DAB kein Geld mehr geben. Was jetzt nicht gewollt ist und gebaut wird, das ueberholt die Zeit! Glaubt nicht, dass die KEF in ein paar Jahren noch soviel Neuplanungen und Senderinbetriebnahmen erlauben wird! Das Sparziel "Schwarze Null" wird in den kommenden Jahren Ausgaben und Investitionen des Bundes schrumpfen lassen. Und gerade der Vorstoss des Bundes hat in vielen Regionen ueberhaupt erst dazu gefuehrt, dass die Landesmedienanstalten selbst taetig wurden.

von PowerAM - am 19.10.2014 10:41
Ist hier wirklich irgendwer ueberrascht ueber die Zahl 2025? Diese 10 Jahre Uebergangszeit sind genau das, was schon immer gefordert wurde und sicher auch genau das, worauf sich die ARD Anstalten fuer einen gemeinsamen Plan einlassen werden.

von Nordlicht2 - am 19.10.2014 10:58
Auch wenns schon mehrfach thematisiert wurde:

Zitat
Radio_DDR
Die Vernetzungsfähigkeit mit Smartphone & Co scheint heute wichtiger und gefragter zu sein, als via Antenne empfangener linearer Hörfunk.


DAS ist der entscheidende Punkt. Während die deutschen Autohersteller bei DAB+ nur zögerlich agieren, wurden in anderer Hinsicht längst Fakten geschaffen. Mercedes, BMW und Audi statten ihre Oberklassenmodelle bereits mit LTE aus, in wenigen Wochen zieht Opel nach und bietet LTE und WLAN serienmäßig in allen Fahrzeugen an.
http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Connected-Car-OnStar-Opel-eCall-Notruf-10908178.html
Für alle anderen Autobesitzer gibts das hier:
http://www.surf-stick.net/news/neuer-surfstick-car-hotspot-bringt-lte-ins-auto.html
Die Bedeutung des linearen Hörfunks nimmt langsam aber kontinuierlich ab, die Nachfrage nach Connected Cars dagegen rasant zu. Und die deutschen Autobauer reagieren darauf.

von MainMan - am 19.10.2014 12:49
@MainMan

Ist ja schön und gut, dass LTE Einzug in Fahrzeuge erhält. Aber glaube doch nicht, dass es das geschenkt gibt.

von PEQsche - am 19.10.2014 13:03
Geschenkt gibt es nichts. Bei der gerade gefacelifteten B-Klasse von Mercedes kostet DAB+ über 500 € Aufpreis. Was ich für das Geld bekomme? Simples Radio.

von Alqaszar - am 19.10.2014 13:50
schön, wenn es Internet auch im Auto gibt/ geben wird......

...... noch schöner, wenn es auch Außerhalb von Hotspots funktioniert...

aber das ist auch nur Zukunftsmusik bzw. eine Alternative.

(bisher habe ich auch nur gelesen, das mobiles Internet zur besseren Navigation dienen soll und
um Fahrzeugdaten austauschen zu können)

für die Masse muss es terrestrischen Rundfunk geben!

....und das mit der UKW Abschaltung hat doch sowieso keiner geglaubt, bei der ausgebliebenen oder geringen Entwicklung beim Digitalen Rundfunk in Deutschland und daher auch geringen Annahme durch die Konsumenten( uns Hörern ).

Im übrigen bin ich dagegen, das es wieder diktiert wird, was ich wie zur hören habe ( Ähnlich wie beim Wechsel vom analogen TV zum DVB-T , wo erklärt wurde das das analoge Signal abgeschaltet werden muss um dann digital zu senden. Ein halbes Jahr später wurden die Frequenzen dann Gewinnbringend versteigert!

In England gibt/gab es das digitale terrestrische TV schon seit 2002 und das analoge Tv lief parallel dazu und wurde in den Zeitraum 2010 bis zu Olympia, da wurde der letzte Mast in der Nähe von London abgeschaltet, beendet.
Es wurde lange Zeit Werbung für Freeview und dessen Vorteile gemacht, und daher nutzte zum Schluss kaum noch einer das analoge Fernsehen und dank Markt Sättigung kosteten die Setopboxen zum Schluss nur noch einen 10.-ner.
Auf die kommende Abschaltung wurde lange vorher hingewiesen ( Digital Switchover ).


Dab gibt es dort genau so lange( im nächsten Jahr soll dann das erste mal ein gemischter Mux mit einigen Sender im DAB+ Format senden.
( alte Geräte und die billige Henkelware aus dem Supermarkt können nur DAB, daher wird der Wechsel/ die Einführung von DAB+ behutsam vorgenommen ).

Dort wird ( noch )nicht über eine UKW Abschaltung per Termin gerungen. Es gibt sicherlich Pläne, jedoch erst wenn die Hörer den digitalen Rundfunk angenommen haben.

Mit Werbung wird auf das bessere Radio hingewiesen und deren Vorzüge. Die Hörer/ Kunden haben die Wahl ob und wann Sie wechseln wollen.

In UK hat dank dem kleinzelligen Netz DAB übrigens den Vorteil, das beim Traffikanal( Verkehrsfunk ) immer nur die aktuellen Meldungen aus seiner Region hört.

von zausel001 - am 19.10.2014 14:03
" Oberklassemodelle.... "

Denen tut die Datenflat nicht weh und könnte auch in den Gesamtkosten eingebunden sein.
Der kleine Mann hört Lokaldudler oder Konserve....
Alle sind wunschlos Glücklich damit . Alle ??

Wenn Ich in`s Auto steige erwarte Ich, um Radio zu hören, nur einen Knopf zu drücken.
Alles Andere ( Audioadapter, Externe Geräte ) ist nervig....
Was wäre wenn : Mobilfunker sperren bestimmte Streams ( Radio, TV ) wegen Überlastung ?
Beinhaltet eine Internetflat den Anspruch auf eine Bestimmte Datenart in dem Falle Radiostreams ?

Meine Sorge ist, wenn Radiostationen auf Eigene und Sichere Verbreitungswege verzichten, dass es zu
Versorgungsengpässen kommen könnte.

Die Geschichte mit dem Internet im Auto ist für Mich so Lange nicht zu gebrauchen bis die Sache
mit dem Datenroaming im Grenzgebiet EU = CH Nutzerfreundlich geklärt ist.
Ich habe nämlich keine Lust unterwegs auch noch auf sowas Nervendes aufpassen zu müssen.
Also : Radiosender " An " lassen solange bis Ich Altersbedingt meinen Führerschein abgeben werde.;)

von RADIO354 - am 19.10.2014 14:10
Wäre es keine Totgeburt, so würde man überall diese DAB-Radios antreffen.
Beim Otto-Normalo ist das nun mal nicht der Fall, jedenfalls nicht in NRW.

Es gibt etliche Bürger, die DAB gekauft haben, um ihren Sunshine oder Horeb oder ERF zu hören. Das war es auch schon. Einen Erfolg kann man damit nicht ablesen. Eher , dass bestimmte Medien über einen neuartigen Verbreitungsweg den Weg zum interessierten Endverbraucher finden.
Keinenfalls mehr ist DAB Ersatz für Müddelwelle oder Schnurzwelle.

Ich gebe meine Anti-DAB-Haltung sofort auf, wenn ich im Freundes- und Bekanntenkreis auch nur einen einzigen DAB-Epmpfänger finden sollte !

von sup2 - am 19.10.2014 15:34
Die x-te Pro & Contra-Diskussion. Ich wünschte ich hätte Popcorn.

von Staumelder - am 19.10.2014 17:52
Zitat
Rheinländer
UKW gehört normalwerweise 2015 ganz abgeschalten, ohne wenn und aber!! DAB ist so gut wie überall ausreichend gut zu empfangen, da wo Leute Leben. Im TV hat man sich vom Analogen verabschiedet, nun wirds höchste zeit das man das beim Radio auch macht.

Welch eine dumme Aussage!!! Wenn ich hier einen Suchlauf ausführe, werden keine DAB-Sender eingelesen und auch hier "leben Leute". Ja, man hat sich vom analogem TV verabschiedet, aber stattdessen empfängt man dafür auch (mehr) digitale Sender.

Selbst wenn irgendwann einmal vom Senderstandort Aurich das NDR-Bouquet ausgestrahlt werden sollte (7 Sender), empfange ich über UKW ein vielfaches an Radiosendern mehr.

von Günni74 - am 19.10.2014 18:15
Zitat
Rheinländer
UKW gehört normalwerweise 2015 ganz abgeschalten, ohne wenn und aber!! DAB ist so gut wie überall ausreichend gut zu empfangen, da wo Leute Leben. Im TV hat man sich vom Analogen verabschiedet, nun wirds höchste zeit das man das beim Radio auch macht


Ich glaube lebst an der Realität vorbei. Sicher gibt es Ballungscentren, wo man 5 km um den Sendemast ggf. durchweg DAB empfangen kann. Bei uns im Harz und dessen östlichem Vorland gibt es so gut wie kein DAB.
Und im Auto geht DAB gleich gar nicht.
Ich kenne auch niemanden hier in der Gegend, er DAB benutzt. Und geschätzt weiß auch nur 1% der Bevölkerung, daß es DAB gibt.
UKW-Radios dudeln überall und und selbst mobil, fast lückenlos und das wird auch in 100 Jahren noch so sein, da sind wir und sicher . . . . . .
Alleine von der Ausbreitungscharakteristik kann DAB dem UKW-Netz nicht das Wasser reichen - Physik läßt sich eben nicht ausricksen - es sei denn durch noch mehr Sendeleistung, doch das kostet auf Dauer auch mehr Geld. DAB wird man eher abschalten als UKW . Und ob sich Internetradio flächendecken oder gar mobil durchsetzen kann . . . . ???

gruß greg

von gregger - am 19.10.2014 18:42
Du hast die Situation vollkommen korrekt dargestellt greg! Mit zwei, drei kW im VHF-Band III kommt man doch nur bis zur nächsten Ecke. Und DAB klingt auch noch schlecht :-(

von B.Zwo - am 19.10.2014 18:49
Zitat
Staumelder
Die x-te Pro & Contra-Diskussion. Ich wünschte ich hätte Popcorn.

Die judäische Volksfront -vs- die Volksfront von Judäa... Platznehmen, Popcorn mitbringen. :cheers:

Zitat
Rheinländer
UKW gehört normalwerweise 2015 ganz abgeschalten, ohne wenn und aber!! DAB ist so gut wie überall ausreichend gut zu empfangen, da wo Leute Leben. Im TV hat man sich vom Analogen verabschiedet, nun wirds höchste zeit das man das beim Radio auch macht.

Na, zierte sich am Wochenende wohl die Schnalle aus dem Bergischen Land? Anders kann man sowas nicht erklären.

von Thomas (Metal) - am 19.10.2014 18:53
Eine andere Erklärung wäre eine größere Ansammlung von Vakuum zwischen Ohr 1 und Ohr 2...:hüstel:

2025 also, jetzt zur Abwechslung mal schwarz auf weiß. Effektiv wird es dann eher 2030, bis der letzte Grundversorgungsstandort auch wirklich ausgeknipst wird. Man bedenke, seit wievielen Jahrzehnten schon auf der Mittelwelle gesendet wird, ohne dass sie von einer wirklich _nennenswerten_ Hörerzahl genutzt wird. Erst recht nach dem Ende kalten Krieges, als mit dem Mauerfall ein wesentlicher Teil ihrer Daseinsberechtigung praktisch über Nacht verschwand.
2025, da ist 5G längst etabliert, 6G vermutlich auch schon. Da kräht dann kein Hahn mehr nach dem linearen Nachkriegs-Rundfunk.
Es sind immerhin noch 11 Jahre...kann sich noch jemand an sein Handy erinnern, das er 2003 genutzt hat? Der Unterschied damals - heute zeigt die rasante Entwicklung auf dem Gebiet.
In elf bis sechzehn Jahren darf man das altehrwürdige UKW dann aber wirklich mal abschalten. Genießen wir die Zeit bis dahin. Das gibt einem doch glatt Gelegenheit, über die Anschaffung eines richtig guten Edel-Tuners nachzudenken. Vielleicht ein erstklassig restauriertes Modell von Revox? Immerhin wollen die Schweizer ihre UKW-Sender wesentlich früher abschalten. Da könnte vielleicht das eine oder andere Revox-Modell auf den Markt gespült werden.
Freude herrscht. ;)

von Mc Jack - am 20.10.2014 07:21
Zitat
Mc Jack
Es sind immerhin noch 11 Jahre...kann sich noch jemand an sein Handy erinnern, das er 2003 genutzt hat? Der Unterschied damals - heute zeigt die rasante Entwicklung auf dem Gebiet.

Jaaaa... Nokia 3330 oder 3310, so genau weiß ich es nicht mehr. Liegt noch irgendwo rum, funktionierte meist einwandfrei (irgendwann gabs nen neuen Akku) von 2001 bis 2009 und konnte eigentlich alles, was ich auch heute von einem Handy erwarte.
Seinen Nachfolger SE W595 nutze ich heute eigentlich im gleichen Umfang, freue mich aber über größere Speicher. Den eingebauten Fotoapparat nutze ich kaum noch, ebenso das eingebaute UKW-Radio, das längst durch ein kleines DAB-taugliches Radio "ersetzt" wurde - auch für UKW. damit das Handy auch dann noch Strom hat, wenn ich es brauche.
Im Gegensatz zu den heutigen "Knochen" waren diese Geräte noch problemlos Hosentaschentauglich und hatten ordentliche Tasten (das SE war in der Hinsicht schon schlechter als das Nokia...)
Demnächst wirds allerdings durch ein kleines, kompaktes Dual-SIM-Smartphone ersetzt... Mal sehen, ob ich damit meine Touchscreen-Aversion überwinden kann ;-)

von DH0GHU - am 20.10.2014 08:38
Ich kann mich auch daran erinnern ;) , allerdings war es in Japan mit dortigem Handy (leider fällt mir der Modelname nicht mehr ein) und die Möglichkeiten waren denen heutiger Smartphones schon sehr nahe, inkl. Internet, Email, Kamera, Locationservices und Apps (Urlaube in Deutschland öffneten einem die Augen, wie fortschrittlich und selbstverständlich man sein modernes Handy schon nutzte im Vergleich zu den damals hier genutzen einfachen Modellen). Allerdings proprietär und ohne Touchscreen und natürlich längst nicht die Auswahl an persönlicher Konfigurierung, es sei denn, man bezahlte einige Zusatzfunktionen. Aber hervorragend hosentaschentauglich und robust. Jetzt kann man abwägen, aber man muss gestehen, dass die heutigen Smartphones in Punkto robustheit deutlich anfälliger sind als Handys der älteren Generation. Trotzdem möchte ich die Funktionen der Smartphones nicht mehr missen. Mein letztes handy in Deutschland damals war ein Siemens S45 mit silberfarbenem Gehäuse und bersteinfarbigem Display. Herausragende Sende- und Empfangseigenschaften! Von Nokia nie erreicht. Habe ich noch zu Hause, Akku aber nicht mehr nutzbar.

von CBS - am 20.10.2014 11:45
Zitat
gregger
Ich glaube lebst an der Realität vorbei. Sicher gibt es Ballungscentren, wo man 5 km um den Sendemast ggf. durchweg DAB empfangen kann. Bei uns im Harz und dessen östlichem Vorland gibt es so gut wie kein DAB.
Und im Auto geht DAB gleich gar nicht.
gruß greg


Es ist ja ok, wenn jeder seine Argumente etwas uebertrieben darstellt aber das da oben ist nun voellig uebertrieben. Die 10kW Sender gehen schon ohne Antenne und nur mit Auxkabel im Auto ca. 30km um den Sender herum und im Harz geht mit Aussen / meiner Fensterklemmantenne der BMux ohne Probleme.
Ich lade dich gerne zu einer Probefahrt ein und unseren Telefonflatverkaeufer Mc Jack gleich noch mit. Dann koennen wir danach eine Auswertung aller Uebrtragungsmedien, UKW, DAB+ und mobiles Internet anhand von Fakten durchfuehren und keiner muss in seiner Argumentation uebertreiben.

von Nordlicht2 - am 20.10.2014 13:01
Bei ein Probefahrt durch dem Harz mit DAB bin ich gerne dabei, da habe ich auch sehr schlechte Erfahrungen gemacht, zusammen mit Mobilfunk. Der Aussage dass der ganze Harz (!) Outdoor mit der Bundesmux versorgt (!) ist halte ich für mehr als gewagt.

Es wird hier immer wieder DAB als das Non-Plus-Ultra behauptet, aber so lange der Ausbau derart schleppend voran geht und Bundesweit kein Flächendeckung besteht ist eine UKW Abschaltung schlicht nicht realistisch. In jedes Bundesland fehlen noch Standorte, mal mehr (NDR Gebiet), mal weniger (BR).

Ich kann nicht verstehen warum einige hier UKW so gerne abschalten wollen. Der Ersatz namens DAB ist nämlich in viele fallen noch gar kein Ersatz. Zudem hat die Mittelwelle auch Jahrenlang prächtig zusammen mit UKW gesendet., so warum können UKW und DAB dann auch nicht zur gleicher Zeit senden?

von Jassy - am 20.10.2014 13:06
Zitat
Jassy
Zudem hat die Mittelwelle auch Jahrenlang prächtig zusammen mit UKW gesendet., so warum können UKW und DAB dann auch nicht zur gleicher Zeit senden?


Dagegen würde auch gar nichts sprechen. Wenn DAB attraktiv genug ist/wird, wird UKW ohnehin immer weniger eingeschaltet werden. Damit wird UKW auch so für manche oder mehrere Anbieter unattraktiv und man steigt aus. Das kann auch schon viel früher als 2025 sein.

von delfi - am 20.10.2014 13:19
Auf der Westseite des Harz gibt es in einigen Taelern kleinere kurze Aussetzer. Noerdlich und oestlich gar keine. Suedlich bin ich noch nicht gefahren. Der Empfang bei mir ist immer ein klein wenig besser als in der Empfangsprognose und ich nutze keine aktive (Zauber)Antenne sondern nur eine 19 Euro passive Fensterklemmantenne. Mit Magnetfussantenne auf dem Autodach und dickem Antennenkabel ist es nochmals etwas besser.

Ich sag ja, etwas uebertreiben ist ok aber voellig unrealistische Statements fuehren zu nichts. Zu behaupten, im oestlichen Harz Vorland geht DAB im Auto gleich gar nicht, kann bestenfalls ausschliesslich auf den BMux zutreffen, wenn man nur eine Scheibenantenne nutzt. Ganz sicher aber nicht auf den MDR MUX.

Da wir von einem deutschlandweitem DAB+ Vollausbau noch weit entfernt sind, ist eine Forderung zur UKW Abschaltung in 2015 natuerlich genauso daneben.

von Nordlicht2 - am 20.10.2014 13:26
Zweimal wöchentlich transferiere ich Fahrzeuge innerhalb Deutschlands für verschiedene Kunden, meist sind das Autovermietungen. Mal sind die Fahrzeuge ganz neu, meistens gebraucht und werden im Allgemeinen nach einem Jahr oder dem Erreichen einer bestimmten Laufzeit verkauft. Vom VW Up! bis zum Mercedes Sprinter war bisher fast alles dabei. Aber in einem waren die Fahrzeuge alle gleich: In keinem befand sich ein Digitalradio... Diskussionen darüber überlasse ich allerdings den hartleibigen Experten.

von dlf-fan - am 20.10.2014 17:00
Zitat
delfi
Zitat
Jassy
Zudem hat die Mittelwelle auch Jahrenlang prächtig zusammen mit UKW gesendet., so warum können UKW und DAB dann auch nicht zur gleicher Zeit senden?


Dagegen würde auch gar nichts sprechen. Wenn DAB attraktiv genug ist/wird, wird UKW ohnehin immer weniger eingeschaltet werden. Damit wird UKW auch so für manche oder mehrere Anbieter unattraktiv und man steigt aus. Das kann auch schon viel früher als 2025 sein.


Da wären wir uns einig, mit dieser Lösung können alle Beteiligten leben.

von Bolivar diGriz - am 20.10.2014 17:01
HALT - STOP - DISKUSSION BEENDET !!!!!!!!!!!!!!!

Ein Arbeitskollege erzählte mir heute, dass er Radio Bob kennt und deswegen für seine Frau ein DABplus-Radio gekauft hat! UND DAS MITTEN IN NIEDERSACHSEN!!!!!

Somit gibt es in unserer Firma zwei (ZWEI!!!!) Leute, denen DABplus bekannt ist!!!!


Das terrestrische Digitalradio hat sich also endgültig durchgesetzt und ist gerettet!


UKW KANN SOFORT ABGESCHALTET WERDEN !!!!!!!



:joke: :joke: :joke: :joke: :joke: :joke: :joke: :joke: :joke:

:bruell: :bruell: :bruell: :bruell: :bruell: :bruell: :bruell: :bruell:

von Murky - am 20.10.2014 17:04
Ist doch klar, dass UKW nicht abgeschaltet wird, dort sind Frequenzen rar gesäht, also weniger Konkurenz,

DAB+ wird sich aber nach und anch durchsetzten, da besteht kein Zweifel. Ausserdem sehe ich mittelfristig nicht, dass man auf lineares Radio verzichten sollte, denn warum die Netze mit sowas verstopfen?

von Marcus. - am 20.10.2014 20:35
Zitat
Murky
HALT - STOP - DISKUSSION BEENDET !!!!!!!!!!!!!!!

Ein Arbeitskollege erzählte mir heute, dass er Radio Bob kennt und deswegen für seine Frau ein DABplus-Radio gekauft hat! UND DAS MITTEN IN NIEDERSACHSEN!!!!!

Somit gibt es in unserer Firma zwei (ZWEI!!!!) Leute, denen DABplus bekannt ist!!!!


Das terrestrische Digitalradio hat sich also endgültig durchgesetzt und ist gerettet!


UKW KANN SOFORT ABGESCHALTET WERDEN !!!!!!!



:joke: :joke: :joke: :joke: :joke: :joke: :joke: :joke: :joke:

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Bist du ernsthaft der Meinung dass dieser Beitrag irgendwie hilfreich war?

von Mc Jack - am 21.10.2014 09:07
Da im LSA gar keine flächendeckender Empfang von DAB mehr vorhanden ist, obwohl wir es bei DAB alt schon damals in deutlich besserer Klangqualität fast flächendeckend hatten, muss ja UKW weiter laufen, sonst wär ja teilweise gar kein "Punkt zu Mehrpunktradio" in den Ecken von LSA mehr in der Luft.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 21.10.2014 11:03
Im östlichen Harzvorland geht DAB wohl ganz gut, definitiv nicht gut geht es im Südwesten. 5C ist dot auch mit Pure Highway und Magnetfußantenne nicht durchgängig empfangbar. Sowohl bei Nordhausen, als auch bei Bad Lauterberg und Herzberg sind dabei auch Fernstraßen betroffen.
Das wird sich aber mit Aufschaltung des Brockens deutlich ändern, denn oft sind die Aussetzer nur "knapp".
So oder so: Wie Jassy schon schrieb: Hemmschuh in D ist die technische Angebotsseite - d.h. der Netzausbau.
Ansonsten scheint DAB+ dort, wo es geht, auch angenommen zu werden, sonst würde ich nicht immer öfter von Nicht-Radiofreaks hören, dass ein DAB-Radio gekauft wurde (z.B. beim Schlager-Hörenden Vater eines Freundes extra fürs Schlagerparadies), und nicht immer mehr DAB-Radios in den Schaufenstern sehen.

Was nun 2025 betrifft: Auch als "ernstgmeinter" Abschalttermin wäre 2025 so oder so plausibel. Unter 10 Jahren Übergangszeit ist das einfach unrealistisch. Der Gerätemarkt nimmt jetzt Fahrt auf - in der Schweiz war das z.B. um 2010 der Fall - und ca. 10 Jahre danach wird dort auch abgeschaltet (aus heutiger Sicht).
Man gehe einfach davon aus, daß 2016 der Netzausbau in (fast?) ganz D einen vernünftigen Stand erreichen wird - zumindest so vernünftig, daß überall immer mindestens ein Mux outdoor verfügbar ist. Ab da dürften auch alle Autohersteller DAB+ anbieten. Bis dahin: eher nicht. Bei durchschnittlichen KFZ-Lebenszyklen von wohl etwas unter 10 Jahren ist somit eine Abschaltung von UKW frühestens um 2025 herum vertretbar.
Kurzfristigere Übergangszenarien sind sicher nicht vermittelbar. Das wäre bei Lang- und Mittelwelle anders gewesen, aufgrund des niedrigen Marktanteils spätestens seit 1990.

Achja: Der UMTS-Rollout (3G) war um 2005 herum abgeschlossen. Trotzdem wird es auch 2015 noch GSM geben. Trotzdem können heute wohl so ziemlich alle Handys UMTS. Selbst in diesem schnelllebigen Makt dauern Technologieübergänge "ewig"! (Das D-Netz startete 1992, das C-Netz wurde auch erst Ende 2000 eingestellt).

Weils ewähnt wurde: Was 5G/6G betrifft: Das soll sich vornehmlich im höheren (mitunter zweistelligen) GHz-Bereich abspielen. Der Einsatz in der Fläche wird damit sicher eine etwas arg große finanzielle Herausforderung werden...

von DH0GHU - am 21.10.2014 11:05
Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
Da im LSA gar keine flächendeckender Empfang von DAB mehr vorhanden ist, obwohl wir es bei DAB alt schon damals in deutlich besserer Klangqualität fast flächendeckend hatten...


Ich versteh immer noch nicht, warum das DAB-alt-Netz erst komplett abgeschalten worden ist und dann das DAB+-Netz Stück für Stück wieder eingeführt wird. Wo bleibt da der Sinn?

von Cha - am 21.10.2014 11:18
Musst du die KEF fragen, die die Gelder fuer DABalt nicht weiter genehmigt hat sondern nur weniger Gelder fuer den Stueck fuer Stueck Aufbau des neuen DAB+ Netzes. In Anbetracht der DABalt Nutzerzahlen und der Unsicherheit im Jahre 2011 darueber, ob DAB+ zu einem Erfolg kommen kann, war die Entscheidung aus meiner Sicht richtig. Jetzt hat die KEF alle beantragten Gelder genehmigt, da man den Erfolg sieht, moechte aber auch darueber Gewissheit bekommen, dass kein endloser Parallelbetrieb stattfinden wird.

von Nordlicht2 - am 21.10.2014 12:04
Es fehlte in DABalt-Zeiten anscheinend noch mehr an Werbung als heute. 2011 hab ich überhaupt das erste Mal was von DAB(+) gehört.

von Cha - am 21.10.2014 16:30
Zitat
Mc Jack
Bist du ernsthaft der Meinung dass dieser Beitrag irgendwie hilfreich war?


Nöö, hilfreich war dieser Beitrag wirklich nicht. Aber ich fand ihn lustig *grins*

Mir geht die ganze Pro und Contra-Diskussion hier auf den Senkel. DABplus ist für mich ein aus Zwangsmitteln finanziertes Kasperletheater. Wäre es vom Markt gewünscht und sinnvoll, dann wäre es sofort da.

Und ich kann auch die ganze Aufregung über den Dudelfunk nicht mehr nachvollziehen. Würde sich mit indischer Jodelmusik Geld verdienen lassen wäre damit das UKW-Band voll. Und würde es dann noch einen Markt für Nischen geben, dann wären auch in DAB die Plätze besetzt.

Zunächst wäre eine Abschaffung der Zwangsgebühren und des sogenannten öffentlich-rechtlichen Rundfunks sinnvoll. Es gibt ja auch keine öffentlich-rechtlichen Zeitungen und dennoch haben viele politische Richtungen ihren Markt und ihre Zielgruppe. Sowohl im Print und noch mehr im Internet. Daher gehört für mich also erstmal diese gesamte Regulierung abgeschafft.

Die verschiedenen Astra-Satelliten (-Systeme) haben sich sicherlich nicht wegen den Ö-Rs durchgesetzt. Bzw. sind trotz den Ö-Rs gescheitert, siehe ADR.

So, und jetzt könnt ihr Euch wieder ohne mich die Köppe einschlagen...

von Murky - am 21.10.2014 17:11
Da möchte man den Schweizern und den Leuten in Dänemark, Schweden und Norwegen gratulieren. Ihr habt nicht solche SCHNARCHNASEN wie wir.

von Sandy N - am 21.10.2014 17:49
Zitat
Bolivar diGriz
Zitat
Rheinländer
UKW gehört normalwerweise 2015 ganz abgeschalten, ohne wenn und aber!! DAB ist so gut wie überall ausreichend gut zu empfangen, da wo Leute Leben. Im TV hat man sich vom Analogen verabschiedet, nun wirds höchste zeit das man das beim Radio auch macht


DAB+ gehört überall abgeschaltet. Schließlich hat jeder ein UKW-Radio, aber kaum jeder ein DAB+ Radio. Einen nennenswerten Vorteil bietet DAB+ nicht. Ob der Dudelfunk jetzt digital ist oder nicht macht keinen Unterschied.

(Getrolle kann man nur durch trollen beantworten.)


Das erschreckende dabei ist überhaupt, dass man via Internet MOBIL meist besser bestellt ist,. als wenn man via DAB hört! Ein 56kbps stream läuft ohne Aussetzer, auch bei 160km/h noch!!

Leider kennen die meisten DAB oder Mobiles Internet noch nicht. :mad: , Ich für meinen teil höre kein UKW mehre, benutze es lediglich zum DX'en , dieses gerausche geknattere und gezischel ist nicht aus zu halten :mad:

von Rheinländer - am 21.10.2014 19:05
Du beschwerst dich über die schlechte Tonqualität von UKW, hörst aber einen 56kBit Stream. Bist du sicher, dass du überhaupt den Klang einer Trompete von einer Gitarre unterscheiden kannst?

von Bolivar diGriz - am 22.10.2014 07:57
Zitat
Murky
DABplus ist für mich ein aus Zwangsmitteln finanziertes Kasperletheater. Wäre es vom Markt gewünscht und sinnvoll, dann wäre es sofort da.

Und ich kann auch die ganze Aufregung über den Dudelfunk nicht mehr nachvollziehen. Würde sich mit indischer Jodelmusik Geld verdienen lassen wäre damit das UKW-Band voll. Und würde es dann noch einen Markt für Nischen geben, dann wären auch in DAB die Plätze besetzt.

Halten wir also fest: Für Herrn Murky wäre es in Ordnung wenn sich Dudelfunk auf voller Breite durchgesetzt hätte, weil vom Markt so gewollt. Das übertragende Medium wäre egal, bzw. sollte auch ausschließlich der Markt vorgeben mit Platzrechten für Alteingesessene versteht sich.

Zitat
Murky
Zunächst wäre eine Abschaffung der Zwangsgebühren und des sogenannten öffentlich-rechtlichen Rundfunks sinnvoll. Es gibt ja auch keine öffentlich-rechtlichen Zeitungen und dennoch haben viele politische Richtungen ihren Markt und ihre Zielgruppe. Sowohl im Print und noch mehr im Internet. Daher gehört für mich also erstmal diese gesamte Regulierung abgeschafft.

...keine weiteren Fragen...

Zitat
Murky
Die verschiedenen Astra-Satelliten (-Systeme) haben sich sicherlich nicht wegen den Ö-Rs durchgesetzt. Bzw. sind trotz den Ö-Rs gescheitert, siehe ADR.

Interessante Schlußfolgerung :rolleyes:

von Thomas (Metal) - am 22.10.2014 08:21
Zitat
Rheinländer

Das erschreckende dabei ist überhaupt, dass man via Internet MOBIL meist besser bestellt ist,. als wenn man via DAB hört! Ein 56kbps stream läuft ohne Aussetzer, auch bei 160km/h noch!!

"man" kann nur jemand in bestimmten Gegenden nördlich des Weißwurstäquators sein. Kein Problem von DAB, sondern von der Schnarchnäsigkeit der Netznichtrichtigfinanzierer. Das zeigen auch die diversen Praxistests u.a. von der c't und dem kürzlich hier im Forum diskutierten Netztest.

von DH0GHU - am 22.10.2014 09:23
Zitat
DH0GHU
Bei durchschnittlichen KFZ-Lebenszyklen von wohl etwas unter 10 Jahren ist somit eine Abschaltung von UKW frühestens um 2025 herum vertretbar.


Du solltest da nicht von VW ausgehen, die meisten Autos halten deutlich länger.

von Marc_RE - am 22.10.2014 09:44
Meine Autos hatten beim Kauf immer schon >= 10 Jahre auf dem Buckel - und ich habe trotzdem schon DAB+ im Auto (was mich gerade einmal 70 Euro gekostet hat).
Mit Rauschen auf UKW hatte ich nie ein Problem, mit Fading auf der MW auch nicht (mit dem erzeugten Elekrogeknatter meines Autos in diesem Bereich dagegen schon), DAB hört sich allerdings in jedem Fall besser an als das gleiche Programm auf UKW - vor allem das "Stereogefühl" ist deutlichst besser.
Einen 56k-Stream (mp2 oder mp3) ertragen meine Ohren allerdings überhaupt nicht, das ist, laut gehört, sogar richtig anstrengend und ermüdend für die Ohren. Selbst ein 128er-mp3-stream kann noch Ohrenkrebs verursachen (für normale Popmusik mag das noch ausreichen, bei den Grenzwellen von Radio Hannover mit oftmals vielschichtig flächiger Musik wird das manchmal schon sehr anstrengend oder sogar schmerzend.)

von iro - am 22.10.2014 10:14
Das erschreckende dabei ist überhaupt, dass man via Internet MOBIL meist besser bestellt ist,. als wenn man via DAB hört! Ein 56kbps stream läuft ohne Aussetzer, auch bei 160km/h noch!!



Aber auch nur wenn der TRAFFIC (Achtung Wortspiel :D) noch nicht verbraucht ist. Ansonsten geht da bei dieser Bitrate meist nichts mehr.

von zerobase now - am 22.10.2014 10:17
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Thomas (Metal)
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Murky
Und würde es dann noch einen Markt für Nischen geben, dann wären auch in DAB die Plätze besetzt.

Halten wir also fest: Für Herrn Murky wäre es in Ordnung wenn sich Dudelfunk auf voller Breite durchgesetzt hätte, weil vom Markt so gewollt. Das übertragende Medium wäre egal, bzw. sollte auch ausschließlich der Markt vorgeben mit Platzrechten für Alteingesessene versteht sich.

Leute, eßt mehr schei**e, Billionen Fliegen können nicht irren.
Und was die besetzten Plätze betrifft: 11B BW ist voll, 11C M ist voll, ...

von DH0GHU - am 22.10.2014 10:46
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Nordlicht2
Auf der Westseite des Harz gibt es in einigen Taelern kleinere kurze Aussetzer. Noerdlich und oestlich gar keine. Suedlich bin ich noch nicht gefahren.
Dann wäre ich gerne mal bei deiner Tour durch den Südharz dabei ;-)

von B.Zwo - am 22.10.2014 16:19
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dlf-fan
Zweimal wöchentlich transferiere ich Fahrzeuge innerhalb Deutschlands für verschiedene Kunden, meist sind das Autovermietungen. Mal sind die Fahrzeuge ganz neu, meistens gebraucht und werden im Allgemeinen nach einem Jahr oder dem Erreichen einer bestimmten Laufzeit verkauft. Vom VW Up! bis zum Mercedes Sprinter war bisher fast alles dabei. Aber in einem waren die Fahrzeuge alle gleich: In keinem befand sich ein Digitalradio... Diskussionen darüber überlasse ich allerdings den hartleibigen Experten.


In unserem Autohaus sind die Verantwortlichen, die für die Bestellung der Vorführwagen zuständig sind, für Erfahrungen mit "modernen Musikempfang" schlichtweg zu unmotiviert. In ihren Dienstwagen ist oft NDR 2, Antenne oder dergleichen anzutreffen, selbst Bluetooth Streaming oder Internetradio findet keine nennenswerte Verwendung. Dass es ausnahmslos ältere Herrschaften sind, lasse ich mal so stehen. Unter Azubis oder jüngeren Kollegen trat das Thema hingegen schon öfters auf, wurde aber fälschlicherweise mit "wohl noch nicht bestellbar" erklärt. Somit ist DAB weiterhin nur in einem Phaeton, zwei Touareg und einem T5 California zu finden (von rund 40 Vorführ-, Leih- und Firmenwagen). In den Autos unter der 50.000€ Schallmauer findet sich gar nichts. Anders ist es hingegen bei ausgeliehenen Werkswagen, diese hatten zuletzt schon häufig DAB an Bord.

von Dr. Antenne - am 22.10.2014 18:29
Ein Freund von mir, den ich allerdings selten sehe, hat in seinem im letzten Jahr neu gekauften VW Polo ein DAB- Radio ab Werk drin (so viel ich weiß, als kostenpflichtiges Extra). Und er hört, so sagt er, zumindest in unserer Region nur noch DAB. Der DLF klang, als ich letztens mal mitfuhr, schon sehr ordentlich... Ansonsten nehme ich auf meine Dienstfahrten höchstens mal eine CD mit (was man im Fahrzeug vergisst, sieht man nie wieder) und speichere mir vor Fahrtbeginn die wichtigsten Frequenzen der Fahrtstrecke ab (im Gegensatz zu Otto Normalverbraucher kenne ich die natürlich :xcool: )

von dlf-fan - am 23.10.2014 18:40
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