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[Internetradio] Radioplayer Deutschland bald Portalbetreiber von WLAN-Radios?

Startbeitrag von Ihre Majestät am 27.10.2014 07:04

Auf den Medientagen München hat FFH-Boss Hillmoth etwas geäußert, dessen Tragweite mir erst jetzt so richtig bewusst wird: Der Radioplayer Deutschland (das neue Radioportal von VPRT und Co.) soll das Portal bei künftigen Hybrid-Radios und Wlan-Radios stellen. Was das für diese Produktgruppe bedeuten würde kann ich einmal kurz zusammenstellen:

- Statt 20.000 Sender nur noch rund 200 aus Deutschland
- Keine internationalen Angebote mehr
- Keine kleinen deutschen Privatradios (reine Webradios) und NKLs mehr
- Nur die Sender im Portal, die in MA und IP-MA ausgewiesen werden
- Noch offen, ob überhaupt die ARD mit dabei ist
- Wohl auch keine Möglichkeit mehr Sender manuell selbst hinzuzufügen

Ich kann das alles ehrlich gesagt noch nicht glauben und will auch erst einmal bei Herstellern nachfragen was an dieser Geschichte dran ist. Die deutschen Privatradios fordern ja schon lange ein "Must Carry" oder eine bessere Auffindbarkeit. Es könnte evtl. viel Geld fließen, damit Hersteller einen Portal-Wechsel vornehmen, ggbf. werden sie auch an den Werbeeinnahmen beteiligt. Sollte das alles jedoch tatsächlich eintreten wäre es in meinen Augen das Ende der Produktkategorie WLAN-Radios in Deutschland!

Die 50 interessantesten Antworten:

[Internetradio] Radioplayer Deutschland bald Portalbetreiber von WLAN-Radios?

Zitat
zerobase now
Der Sinn eines W-Lan Radio wäre damit ad abdurdum geführt.


Korrekt, aber der Sinn des "Monopol-Radio-Players" von VPRT usw. wäre erfüllt. Da hätte dann wohl auch das Kartellamt noch was dazu zu sagen, sofern nicht vorher jemand klagt.

von KlausD - am 27.10.2014 07:32
Die sollen weiter träumen ! So etwas gehört einfach abgeschaftt :angry:
Ich denke da wird sich langsam jemand selbst demontieren - schneller als man denkt !
Für den Dienst wird man dann noch nach dem ersten "Schnupperjahr" dessen Gebühr im Radiokauf inbegriffen ist noch € 40.- Portalgebühr zahlen müssen :joke:

von Frankfurt - am 27.10.2014 08:10
Die Darseinsberechtigung von Webradios mit Portalbasis ist generell fragwürdig.
Hier gilt jetzt auch: Augen auf, vor dem Kauf.
Keiner ist gezwungen sich mit diesem VPRT Müll herum zu ärgern. Soll'n sie doch.:bloed:

Was mich btw. auch zunehmens stört ist diese geo-optimierte Werbung bei kostenlosen US-Streamingportalen. Da kommt dann plötzlich der "Framstag" zwischen US Spots vom Adcouncil.... Weder schön noch authentisch. :(

von janosch79 (Ex.w_weinmann) - am 27.10.2014 08:11
Abgesehen davon dass ich diesem Aufmacher NICHT glaube wäre eine solche Maßnahme eine gute Möglichkeit DAB evtl. doch zu fördern. Dann gäbe es auch beiden Digitalwegen eine begrenzte Auswahl ohne Overspill (Fremdsender). Viele namhafte Hersteller wie z.B.... ähm.... achja.... hat sich mit diesem Satz erledigt.

von Staumelder - am 27.10.2014 08:33
Zitat
RudiP
Das wäre konsequente VPRT-Politik: Nicht durch eigene Leistung überzeugen, sondern andere, die besser sind, nach Kräften behindern.


:spos: :spos: :spos: :spos: :spos:
Schöner kann man das nicht auf den Punkt bringen.

von Habakukk - am 27.10.2014 10:06
Zitat
Ihre Majestät
- Statt 20.000 Sender nur noch rund 200 aus Deutschland
- Keine internationalen Angebote mehr
- Keine kleinen deutschen Privatradios (reine Webradios) und NKLs mehr
- Nur die Sender im Portal, die in MA und IP-MA ausgewiesen werden
- Noch offen, ob überhaupt die ARD mit dabei ist
- Wohl auch keine Möglichkeit mehr Sender manuell selbst hinzuzufügen


Da verschlägts einem ja die Sprache. :eek:

von Cha - am 27.10.2014 10:14
Die Generierung von Inhalten, insbesondere von redaktionellen Inhalten (also alles, was über eine Zufallsfunktion zum Abspielen einer MP3-Sammlung hinaus geht), kostet nunmal Geld. Irgendjemand muß das irgendwie bezahlen. Sei es an der Supermarktkasse (Werbung), sei es durch Abgaben (Haushaltsabgabe, Steuern, ...) oder durch direkte Bezahlung der Inhalte.
Die direkte Bezahlung der Inhalte ist allerdings auch die Problematischste. Sie verursacht logistischen Aufwand. Ich habe keine Lust, mich an 1000 Stellen anzumelden und dutzende Abbuchungsaufträge freizuschalten oder an 1000 Stellen Paypal- Kreditkarten- oder Konto-Informationen zu hinterlassen.

von DH0GHU - am 27.10.2014 11:26
Zitat
Bückeberg
Das digitale Schlaraffenland, das wir Anfang des Jahrtausends besaßen wird eingezäunt.
Egal ob Print, TV oder Hörfunk. Content muss bezahlt werden. Dabei geht Informations-und
meinungsvielfalt verloren. Mal eben schauen, was im Nachbarkreis los ist ? Geht noch, aber bitte
erst mal mindestens ein Tagesticket lösen.
Hoch subventionierte Tablets oder Radios als Anreiz für 24 Monatsvertrag . Dafür mobiles Gratisvolumen mit Senderbindung.
Wird so laufen wie im Print-Bereich. Der Traum aller, die mit Radio Geld verdienen wollen, ist die Duchsetzung des 1. Gebots auf allen Wegen :
Ich bin der Herr dein Sender. Du sollst keine anderen Sender neben mir hören !


:spos:

Wir brauchen keine staatliche Internetabgabe wie in Ungarn, die besorgen wir uns schon selbst durch unsere Wirtschaft.

von rolling_stone - am 27.10.2014 11:38
Auch daran wird deutlich, dass man einen Plan B neben dem Webradio-Empfang haben muss. Umso wichtiger ist auch, dass DAB, neben UKW, nicht ausgebremst wird. Ansonsten siehts in einigen Jahren ganz bitter aus in Sachen Radioempfang, wenn man jetzt schon so anfängt.

von zerobase now - am 27.10.2014 12:24
Mich nervt diese ewige Bigotterie der grossen Privatfunker.

Je nachdem wie es ihnen passt, wird wahlweise die freie Marktwirtschaft bemueht (DAB, "das muss man dem Markt ueberlassen" ), oder aber nach Regulierung (UKW, Internet, "die grossen Privatsender duerfen nicht durch neue Anbieter gefaehrdet werden" ) gerufen. Und die zustaendigen Behoerden spielen das Spiel mit.

Ob das neue Lokalradios in Schleswig-Holstein sind, der kuenstliche Frequenzmangel im UKW-Bereich, freie aber nie ausgeschriebene Frequenzen, oder nun der immer bedeutender werdende Webradio-Markt, alles wird kaputt reguliert, damit nur ja keine Vielfalt und echter Wettbewerb entstehen kann.

Mich regt das auf: in einer Welt des Turbokapitalismus wird echte Marktwirtschaft im Radio so erfolgreich verhindert! Und nicht nur das: es kann so auch keine Meinungsvielfalt entstehen, denn dahinter stecken ja die ewig gleichen Strippenzieher.

von Habakukk - am 27.10.2014 16:11
Zitat
Mc Jack
Das gefundene Fressen für Firmware-Bastler.
Ansonsten: Netbook oder Android-Tablet.


Oder `ne Dreambox.
Damit gehen SAT und Internetradio ohne Portalzwang.
Und das Obwohl das Teil schon 10,5 Jahre auf dem Buckel hat.
Ich muss nur die Streamadressen kennen, diese Herauszufinden ist eine Interessante Beschäftigung.
Leider kann diese Box im Internetmodus nur MP3 Streams abspielen aber das stört mich momentan nicht.

Ein WLanradio mit den Oben genannten Einschränkungen wäre ein Absolutes " No Go "

von RADIO354 - am 27.10.2014 16:13
Es muss doch weiterhin einen gesunden Mittelweg geben zwischen diesem geplanten VPRT-Bullshit-Portal und der Alternative, jeden Stream selber per Hand eingeben zu muessen. Komfortabel ist anders!

Da lobe ich mir ein Portal wie radio.de, das mir relativ diskriminierungsfrei eine grosse Zahl interessanter und auch internationaler Webradios liefert.

Das VPRT-Bullshit-Portal braucht nun wirklich niemand!

von Habakukk - am 27.10.2014 16:51
Und weil der Vorsitzende Schunk heißt, die Regentonne auch noch auf der Eins? Welch grauenhafte Vorstellung. Da frickel ich mir meine Streams lieber selbst raus. Ich habe mittlerweile meine Liste auf fünf verschiedene Dateien aufgeteilt.

von rolling_stone - am 27.10.2014 17:28
Warum gibts bisher keine Internetradiogeräte mit eigenem Webinterface wie bei einem Router? Ist das von den Herstellern etwa nicht gewollt? Machbar ist das ganz bestimmt, ich kann z.B. bei meinem TechniSat Digitradio die IP eingeben, dann erscheint eine Seite mit Informationen über Firmware, WLAN-Empfang, Sprachwahl, etc.

Natürlich kann ich auch in die FritzBox Stream-URLs eingeben, und diese dann mit dem Radiogerät abspielen, aber wenn es ohne Zwischenweg Router ging, wäre das doch weitaus komfortabler.

von PhanTomAs - am 27.10.2014 17:32
Mein stein altes Freecom MusicPal hat auch eine eigene Seite wo man alles mögliche einstellen kann. Sogar mehr als am Gerät selbst. Inklusive dem hinzufügen von eigenen Stream URLs.

Ich hab nen Bluetoothempfänger an meine Anlage angeschlossen und kann so nicht nur die auf meinem Smartphone gespeicherte Musik, Spotify und Webradio hören. Ich kann das ganze auch bequem aus dem Esszimmer, der Küche oder dem Bad quasi "fernbedienen".

Also irgendwie bin ich jetzt nicht so wirklich überrascht über die Pläne des VPRT. Ich mein, sind wir doch mal ehrlich. Hat hier wirklich jemand geglaubt der VPRT würde sich dem Wettbewerb im Internet stellen? Der VPRT betrieb immer schon eine Politik der Verhinderung und nicht des freien Wettbewerbs.

Ich hoffe nur das die Gerätehersteller da nicht mitspielen. Denn verkauft bekommt man das, mit der richtigen Werbung, sicherlich dem ein oder anderen. Es gibt viele Leute die fühlen sich durch das Überangebot von Webradiosendern schlicht überfordert. Und sei es nur durch die schlechte / unübersichtliche Menüführung des Radios und/oder der dusseligen Sortierung. Solche Menschen wünschen sich eine gewisse Vorauswahl und wenn die Werbung genau dort den Hebel ansetzt bekommt man sicherlich das ein oder andere Gerät an den Mann.

von Spacelab - am 28.10.2014 10:19
Zitat
Spacelab
Ich hab nen Bluetoothempfänger an meine Anlage angeschlossen und kann so nicht nur die auf meinem Smartphone gespeicherte Musik, Spotify und Webradio hören. Ich kann das ganze auch bequem aus dem Esszimmer, der Küche oder dem Bad quasi "fernbedienen".


Der Absatz von Standalone-WLAN-Radios geht eh zurück.

Smartphones, die das Audiosignal wahlweise per Bluetooth oder per Adapterkabel dem HiFi-Verstärker zuführen, werden künftig die erste Wahl sein.
Ich nutze die Gratisversion von XiiaLive: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.android.DroidLiveLite&hl=de - etwas besseres habe ich bisher nicht finden können; die App hat sogar einen Equalizer integriert.

von Wellenjaeger - am 28.10.2014 12:31
Ich wüsste auch gar nicht mehr, wasich mit nem stationären Internetradio sollte. Zu Hause hängt das Mobiltelefon im W-Lan am Verstärker,unterwegs kann ich dann im Mobilfunknetz ohne viel Gewese im Autoradio oder auf den Kopfhörern weiterhören...

von Noch'n Saarländer - am 28.10.2014 12:45
@ rolling stone
Also wie bei mir auch ohne besonderes Gerät.
Falls unsere privaten Programme nun tatsächlich mitbekommen, dass es neben UKW tatsächlich auch asndere Verbreitungswege gibt, sind sie mit dieser Ansicht auch schon wieder - wie üblich - viel zu spät. Die Nutzer der stationären Geräte wurden doch auch lange Jahre verprellt.
Ich kann mich hier imForum an zahllose Fragen erinnern, wie man Privatsender [beliebigen Namen einsetzen] in seinem Internetradio vom Typ [beliebiger Name einsetzen] denn bitteschön hörbar machen könne, hatten sich unsere Privatfunker es sich doch sehr genütlich hinter dem berühmt-berüchtigten Tiscali- und dann eben Nacamar-Pixel gemacht. Und sich damit aus den meisten W-Lan-Radios ausgesperrt. Ich hatte mir damals nen Wolf gesucht, bis ich raushatte, dass diese Sperre zumindest den Avox-Indio-Radios wurscht war.
Da haben die Programme damals schon viel verbrannte Erde hinterlassen.
Und nun wollen sie also dem Trend hinterherhecheln.
Und ganz ehrlich: ich kann mir nicht vorstellen, dasss die Hersteller bei nachlassenden Verkäufen von W-Lan-Radios (nicht, weil sie nix taugen, sondern weil es mittlerweile Praktischeres gibt), irgendwelche kastrierten Geräte von Gnaden der deutschen Privatfunker in Deutschland auf den Markt bringen.

von Noch'n Saarländer - am 28.10.2014 13:34
Zitat
KielFM
Und ganz ehrlich: ich kann mir nicht vorstellen, dasss die Hersteller bei nachlassenden Verkäufen von W-Lan-Radios (nicht, weil sie nix taugen, sondern weil es mittlerweile Praktischeres gibt), irgendwelche kastrierten Geräte von Gnaden der deutschen Privatfunker in Deutschland auf den Markt bringen.

Wenn ich ein böser VPRT-Vordenker wäre:
Man sorge einfach durch ein proprietäres Protokoll dafür, dass nur zertifizierte Portale die Platzhirsche übertragen können. Die Geräte erlauben NATÜRLICH auch die Eingabe alternativer Portale, sind aber auf das Radioplayer-Deutschland-Portal voreingestellt. Niemand wird das ändern, weil man eben nicht auf sein gewohntes Gute-Laune-Guten-Morgen-Team-mit-Aktuellen-Blitzerinfos-zum-Frühstück von Antenne-Heißrotierer verzichten mag.

von DH0GHU - am 28.10.2014 16:54
Wenn ich das lese wird es mir richtig schlecht.

Das ganze liest sich nämlich wie eine Zensur und erinnert mich an dunkle Zeiten.Der Hörer soll nicht Radio aus den Ausland mit sein Webradio hören. Er soll also gefälligst Antenne Bayern, FFH und die anderen großen Dudelwellen hören. Mann möchte den Hörer also zwingen, in dem man ihn auch noch ungefragt ein Update auf sein Webradiogerät macht, das er mit seinen Gerät nur noch die Sender empfängt die Radiodeutschland passt.

Das ist für mich, sollte das wirklich kommen, eine Zensur und eine Einmischung in meine Privatsphäre.

Wieso stellt man nicht gleich Störsender auf damit man keine Sender mehr aus den Ausland hören kann, wieso stellt man das betreiben von kleinen Internetsender nicht gleich unter Strafe nur um die großen Radiokonzerne zu schützen?

Das sagt doch alles aus, diese Radioplayer-Sache soll die Radiokonzerne vor unliebsamer Konkurrenz schützen. Mann weiß doch ganz genau das die kleinen Internetradiosender sich es nicht leisten können sich bei der MA IP Radio ausweisen zu lassen.

Wenn man mit solch einer dreckigen Masche die kleinen Internetsender Beseitigen will und verhindern möchte das der Hörer mit sein WLAN-Radio Ausländische Sender hört muss die Angst bei den großen Radiokonzernen groß sein.

Meines erachten zeigt das nur eins, das versagen der großen Radiokonzerne.

von Winterkönig - am 28.10.2014 17:07
Über zehn Jahre erzählen uns die Platzhirsche "Die Zukunft liegt im Internet". Genau genommen wurde dieser Spruch nur verwendet um DAB+ erfolgreich zu blockieren (was ja größtenteils auch heute noch gelingt). In Realität sollte sich aber gar nichts ändern, weder auf UKW noch sonstwo. Nun sind sie halt bestraft bzw. rechts überholt worden und versuchen nun mit dem Zwangs-Webradio-Player verlorengegangenes Terrain wiedergutzumachen. Ein Kollege recherchiert übrigens gerade ob die Gerätehersteller tatsächlich auf die Wünsche der Platzhirsche eingehen. Da müsste m.E. schon ganz schön Geld fließen, dass anstelle von Frontier Silicon oder vTuner künftig auf den Radioplayer gesetzt wird, und der Imageverlust für die Hersteller wäre immens.

In einem Bereich sehe ich den Radioplayer vorteilhaft, aber nur in Kombination mit DAB+: Im Auto. Es gibt ja schon Kenwood- und andere Modelle mit Internetradio, und einem Autofahrer ist einfach nicht zuzumuten, dass er sich während der Fahrt durch Listen mit 30.000 Sendern quält. In GB wurde zuletzt ein Hybrid-Radio vorgestellt, das je nach Verfügbarkeit DAB oder Webradio über den Radioplayer UK auswählt. So etwas ist sinnvoll.

https://www.youtube.com/watch?v=ZdtdHFh3NhM

Ganz davon abgesehen sehe ich das ganze so dramatisch auch wieder nicht:

- Es wird in der Bucht und bei den Amazonen immer noch viele WLAN-Radios ohne Deutschland-Kastrat geben. Viele China-Kisten werden nicht Extrawürste für Deutschland braten. Nur Noxon und Co. könnten drauf eingehen.

- Über Internet bleibt das gesamte Webradioangebot verfügbar, und bei Apps hat man die Wahl und muss nicht den Radioplayer nehmen.

von Ihre Majestät - am 28.10.2014 17:39
Zitat
satellifax
Auch fällt in der aktuellen Erhebung auf, dass viele der Hörer der reinen Webradiostationen nicht mehr über die klassischen Wege UKW, Kabel oder Satellitenradio nutzen: 47,9% der Webradiohörer geben an, dies in den letzten zwei Wochen nicht getan zu haben.

„Der Punkt, dass viele Hörer über den klassischen Weg kein Radio mehr nutzen, spricht für die Belegung von reinen Webradiostationen. So können Werbungtreibenden gezielt neue Käufergruppen erschließen und die Nettoreichweite der Kampagnen weiter steigern“, so Matthias Mroczkowski, Geschäftsführer Marketing & Vertrieb bei audimark.


Das heißt doch für mich, was hier in der Diskussion bestätigt wird, zumindest unter uns: Wenn ich Webradio höre, dann doch nicht den örtlichen Dummfunker vom VPRT. Da dürfte sich der Verband gewaltig umschauen, was sie mal wieder verpennt haben.

von rolling_stone - am 30.10.2014 08:25
Falls gewisse Hersteller darauf einsteigen sollten, so werden sie das wohl auch via Firmwareupdates auf bisherige Geräte spielen wollen.
Das ist wirklich eine absolut abscheuliche Vorstellung, dass man dann womöglich nur noch diese Radioprogramme hören könnte mit einem Wlan-Radio! Diese Herstellerfirma ginge aber so wohl bald konkurs, denn sehr eingeschränkt sind diese Radios dann nur noch in Deutschland brauchbar, Hersteller wie Noxon verkaufen aber weltweit!

von dxbruelhart - am 30.10.2014 10:43
Die Aussage von Hillmoth nochmal wörtlich (wie von verschiedenen Diensten über Twitter verbreitet):

Zitat


Der #radioplayer hat auch das Ziel in hybrides Radio integriert zu werden


Mit anderen Worten: Da steht noch gar nichts fest. Wenn die Privatradios dies wollen heisst es noch lange nicht dass die Hersteller da mitziehen. Wie immer dürfte das liebe Geld eine Rolle spielen. Die Radioplayer GmbH könnte Herstellern eine Beteiligung an Werbeeinnahmen versprechen, wenn man das Portal zum Standard macht. Dafür wäre aber das Produkt, das man anbietet, faktisch kaputt. Daher denke ich mal, dass es bei einem frommen Wunsch bleibt.

Ganz davon abgesehen sind viele Webradios heute schon auf Deutschland voreingestellt, die Medion-Radios starten etwa in ihrem Portal mit der Rubrik "Top 100 Deutschland" mit den meist gehörten Sendern (also SWR3, Antenne Bayern etc.). Erst wenn man ins Hauptmenü geht gelangt man zu der internationalen Vielfalt.

Und: WLAN-Internetradios sind beim Hören von Webradio die am wenigsten verbreitete Produktkategorie. Die meisten hören klassisch über Stream am Computer, gefolgt von Smartphones/Tablets oder SmartTVs.

von Ihre Majestät - am 30.10.2014 11:49
Zitat
rolling_stone
Und jetzt machen sie es eben über undurchsichtige Flashstreams, bei denen man je keine brauchbare Adresse in sein Radio (oder winamp etc.) eingeben kann:mad:


Falsch!
1. Ersniffen der Streams geht.
2. Abspielen mit einer Playeralternative geht: VLC-Player/Videolanplayer
auch rtmp-Streams:
z.B.:
rtmp://rtmp.cdn.upx.net.br:80/6cb2_1/myStream.sdp
(Radio Cultura de Araraquara )

Winamp kann natürlich kein rtmp.....
Ich muss alle Streams ersniffen, damit das Audio von Flash-Playern auf meinem Pentium4 mit dem VLC vernüftigt läuft. Flash-Player verbrauchen selbst beim primitivsten Stream unglaublich viel (eigentlich unnütze) Rechenleistung.

Weitere VLC-taugliche Beispiele:
rtmp://85.17.24.134/ws/irib1
rtmp://do.trtcdn.com/rd/trtvotworld

Oder audio on demand content aus Nordkorea:
rtmp://175.45.176.75:1935/CBC_PDDATA/CBC_audio/CBC_German/IGE141015027.flv


Sollte glaube ich reichen...
roger

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 30.10.2014 23:05
Eine Mischung aus URLSnooper2, FLV-Grabber, URL-Sniffer von NetTransport und Kopf. :rolleyes:
Bei Audiolinks mit Session-keys im Html-flashplayer bzw. segmentierten Streams mit speziellen Merging-Algorithmen kommt der vlc-player dann aber an seine Grenzen.

roger

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 31.10.2014 07:16
Eben. 99% der Nutzer möchten einschalten und "ihre" Programme hören. Ein paar % möchten auch mal was anderes hören, mänlich das, was ihrer Interessenlage und/oder Sprache entspricht.
Sinnvoll wäre daher, wenn ein Webradio folgende Settings zur Vorauswahl der Angebote anböte:

- Alle Programme
- Nur Programme aus einem bestimmten Land
- Programme in einer bestimmten Sprache
- Programme mit bestimmtem Content.

"Ich klatsch Dir 30.000 Programme in die Liste, Du wirst Dein Sunshine Live zwischen "Sunshine International" und "Sunshine Radio" auf Platz 217 schon finden" ist nicht nutzerfreundlich. Wir Freaks mögen es geil finden, tausende Webradioprogramme hören zu können, Otto Normalhörer wird damit überfordert sein.
Das Portal allerdings muss diskriminierungsfrei sein! Idealerweise wird dort jeder gewünschte Stream aufgenommen.

von DH0GHU - am 31.10.2014 08:26
Genau das ist es was halt immer gerne vergessen wird. Der normale Nutzer möchte nicht durch Kilometer lange listen scrollen und womöglich noch jedes einzelne Programm anspielen müssen um zu hören was sich hinter dem Namen verbirgt. Bei meinem ur-alt Freecom MusicPal das ich als "Einschlafhilfe" auf dem Nachttisch stehen habe kann ich mir zwar die Programme nach Genre oder Ländern sortieren lassen. Aber da das nur automatisch passiert je nach dem was der Streambetreiber beim senden angibt ist das alles für die Katz und stiftet nur zusätzlich Verwirrung. Da wird auch schon mal ein Volksmusikprogramm unter "Trance" "House" "Dance" "Techno" "Top40" "Pop" und was dem Streambetreiber sonst noch so alles eingefallen ist, geführt. Das heißt dieses Programm ist dann in X Listen gleichzeitig vertreten. :rolleyes:

von Spacelab - am 31.10.2014 08:52
Es gibt doch mit radio.de z.B. schon ein sehr vernuenftiges Portal, das Webradios auf jegliche Art gruppiert auflistet (thematisch, nach Region,...). Wenn man seinen Standort angibt, gibt es sogar eine Gruppe mit lokalen Sendern aus dem Umkreis. Da ist zumindest bei mir tatsaechlich alles drin ist, was terrestrisch hier so geht, plus ein paar weitere Programme und paar Irrlaeufer.

Was das Portal nicht so gut kann: grenzueberschreitende Einstrahlungen beruecksichtigen. Ich hab unter den regionalen Sendern natuerlich keine Programme aus dem Nachbarland Oesterreich drin.

Trotz alledem: das funktioniert sehr gut, ist uebersichtlich, bevorzugt nahe gelegene und deutsche Sender, und ich habe trotzdem noch die Moeglichkeit, Hitradio Timbuktu anzuhoeren. Und wenn ich in den Musiksparten suche, bekomme ich eben entsprechende internationale Webstreams angeboten. Ist doch super!

Wozu brauche ich da noch ein VPRT-Bullshit-Portal, wenn es doch bereits gute Portale gibt? Radio.de ist ja nicht das einzige!

von Habakukk - am 31.10.2014 08:58
Eben. Ich möchte keinen PC einbinden müssen, um Radio zu hören. Nichtmal ich!
Ich habe in jedem Raum ein Radio, und das muß einfach per Tastendruck angehen und loslegen. Ich möchte auch kein Tablet mitschleppen und auch kein Tablet nur fürs Radiohören kaufen. Webradio muß sowas sein wie die Bandwahltaste "UKW", "MW", "LW", "DAB". Ansonsten begnüge ich mich lieber gleich damit, daß meine ca. 60 terrestrisch empfangbaren Programme 95% meiner Bedürfnisse decken.

von DH0GHU - am 31.10.2014 09:18
Zitat
UKW-Fan Sachsen-Anhalt
Zitat
rolling_stone
Und jetzt machen sie es eben über undurchsichtige Flashstreams, bei denen man je keine brauchbare Adresse in sein Radio (oder winamp etc.) eingeben kann:mad:


Falsch!
1. Ersniffen der Streams geht.
2. Abspielen mit einer Playeralternative geht: VLC-Player/Videolanplayer
auch rtmp-Streams:
z.B.:
rtmp://rtmp.cdn.upx.net.br:80/6cb2_1/myStream.sdp
(Radio Cultura de Araraquara )

Winamp kann natürlich kein rtmp.....
Ich muss alle Streams ersniffen, damit das Audio von Flash-Playern auf meinem Pentium4 mit dem VLC vernüftigt läuft. Flash-Player verbrauchen selbst beim primitivsten Stream unglaublich viel (eigentlich unnütze) Rechenleistung.

Weitere VLC-taugliche Beispiele:
rtmp://85.17.24.134/ws/irib1
rtmp://do.trtcdn.com/rd/trtvotworld

Oder audio on demand content aus Nordkorea:
rtmp://175.45.176.75:1935/CBC_PDDATA/CBC_audio/CBC_German/IGE141015027.flv


Sollte glaube ich reichen...
roger



Was heißt das auf Allgemeinverständlich?

von RudiP - am 31.10.2014 09:34
Es geht mir nicht ums Geld. Da gebe ich für meine Hobbys ganz andere Summen aus... Es geht um Ergonomie, Optik, und auch ein wenig um Nachhaltigkeit. Außerdem reden wir nicht von einem Tablet, sondern (in meinem Fall) von mindestens 5.

von DH0GHU - am 31.10.2014 09:36
Wobei auch ein Tablet wieder die Handlichkeit fürs Radiohören vermissen lässt.

Ein Radio ist ein Radio ist ein Radio. Soll heißen: Ein Radio, das sich Radio nennt und auch so aussieht, sollte sich auch so einfach wie ein solches bedienen lassen. (Das passt dann zu RudiPs Post).

Ein Radioprogramm, das als Radio sendet, auch wenn es das nur im Internet tut, sollte genauso einfach in einem solchen Gerät empfangbar sein.
DH0GHU kann ich ich nur anschließen, und in McJacks Antwort darauf höre ich, auch wenn das nicht so gemeint war, etwas Arroganz im Unterton heraus.

Edit: DH0GHUs Reaktion war schneller.

von rolling_stone - am 31.10.2014 09:38
Ich muss drei Knöpfe bzw. Buttons drücken, um auf einem Tablet den gewünschten Sender hören zu können. Inklusive Power-Taste. Was das Aussehen betrifft: Ein Röhrenradio von 1953 sieht anders aus als ein Microspot 318 und dennoch sind es "Radios". Wo beginnt die Unterscheidung?

Was die vermutete Arroganz betrifft: Klick dich mal in Ruhe durch das DAB-Forum durch, da kannst du in breitestmöglicher Form echte Arroganz spüren.
Das Umkehren von Argumenten ins Gegenteil, das Ignorieren von Details die seit Jahren fast schon Gebetsmühlenartig heruntergeleiert werden und dennoch ignoriert und sogar ins Gegenteil gedreht werden, das ist Arroganz. Schade dass ich für meine Aktivitäten kein Geld bekomme. Da habe ich es nicht so gut ein anderer Forenteilnehmer, der seine Lobbyarbeit hier knallhart durchzieht.
Ist aber nicht schlimm, mein Brötchengeber ist nicht geizig.

von Mc Jack - am 31.10.2014 09:46
Na dieses Zeugnis kann man aber ruhigen Gewissens beiden Seiten ausstellen. Nicht wahr? ;-) Aber das ist ja jetzt nicht das Thema...

Ich verstehe beide Seiten. Ich selbst benutzt mein Smartphone unterwegs wie auch zuhause um Radio zu hören. Dank Bluetoothempfänger an der Stereoanlage klappt das prima. Allerdings ist das "Look & Feel" wie man auf Neudeutsch sagt natürlich ein ganz anderes. Nichts ist so einfach wie ein normales Radio. Strom ran, einschalten und fertig. Vom niedrigeren Stromverbrauch und der uneingeschränkten Nutzungsmöglichkeit unterwegs mal ganz zu schweigen. Beim Webradio bin ich schon über so viele Dinge gestolpert die einfach mal schief laufen können, da ist es manchmal eine echte Wohltat noch irgendwo ein "richtiges" Radio zu haben.

von Spacelab - am 31.10.2014 10:12
Zitat
DH0GHU
Es geht mir nicht ums Geld. Da gebe ich für meine Hobbys ganz andere Summen aus... Es geht um Ergonomie, Optik, und auch ein wenig um Nachhaltigkeit. Außerdem reden wir nicht von einem Tablet, sondern (in meinem Fall) von mindestens 5.


Ich kann deiner Argumentation nicht ganz folgen, oder war das gar nicht das Ziel?

1. Nachhaltigkeit:
Ein Tablet ist Multifunktionell, angefangen bei Youtube, über Emails bis zur Wetter-App.

2. Ergonomie, Optik: Ausschließlich ein Fall des persönlichen Geschmacks. Deiner ist es offensichtlich nicht, gebongt.

3. Fünf Geräte: ändert sich die Anzahl bei anderen Übertragungsarten? :confused:

von Mc Jack - am 31.10.2014 10:15
Zu 1.) Da gehts eben um persönliche Präferenzen. Entweder das Ding steht aufgeräumt beim Audiowiedergabesystem oder ich nutze es für was anderes. Auf der Couch chatten geht schlecht, wenn das Ding 2m weiter an der Anlage hängt. ok, bluetooth-lautsprecher nehmen.
Zu 3.) Ja. 5x Tablet + 5x Audiowiedergabeeinheit ist mehr als 5 x Radio mit all-inclusive.

Und ja, es geht dabei nur um persönliche Präferenzen. Um "kein Bock auf Tablet mit der ganzen Peripherie".

von DH0GHU - am 31.10.2014 10:20
Eine aehnliche Diskussion gab es vor einiger Zeit im Squeezebox Forum zum Thema Multiroom-Audio-System. Ein User (nicht ich) schrieb dort, dass er die Entwicklung, dass alles nur noch via Handy/Tablet gesteuert wird, und die Systeme teils keine vernuenftigen Displays und Bedieneinheiten mehr haben, weil das ja eh uebers Tablet alles viel komfortabler geht, nicht gut findet.

Wenn er z.B. fruehmorgens ins Bad zum Duschen geht und dort Musik oder Radio hoeren will, dann will er IM BAD irgendwo auf ein Knoepfchen druecken und es soll binnen kuerzester Zeit Musik/Radio ertoenen. Das gleiche in der Kueche, oder sonstwo.

Er will nicht erst das Handy/Tablet irgendwo suchen muessen, das dann womoeglich ausgerechnet noch einen leeren Akku hat und dringend aufgeladen werden muss., das dann erst hochfahren, was anklicken, etc etc...

Ich konnte das irgendwie nachvollziehen. Drum bin ich schon auch ein Fan von WLAN-Radios, denn ich hab dann wirklich ein Radio zum Radio hoeren dastehen, mit Knoepfchen dran, und das steht immer genau an der Stelle, an der ich es taeglich haben will. Es ist ein Tastendruck und das Teil spielt.

Nachtrag: Freilich, man kann sich alternativ auch mehrere Tablets zulegen und z.B. eines im Bad an die Wand spaxen, und irgendwie per Autostart/Ruhemodus oder wie auch immer dafuer sorgen, dass das Ding auf Knopfdruck das tut was man will. Ist halt alles eine Kostenfrage. Angesichts der Preise guter WLAN-/DAB-Radios oder von Multiroom-Systemen kann das vielleicht schon eine Alternative sein. Aber immer Handy/Tablet ueberallhin mitschleppen ist nicht so meins.

von Habakukk - am 31.10.2014 11:38
Zitat
RudiP
Was heißt das auf Allgemeinverständlich?


1. Man kann die Streamadressen und das Übertragungsprotokoll der hereinkommenden Audiodaten ermitteln
2. Man kann die Streams unter Umgehung von Flashplayern und mit Werbung zugemüllter Popup-Fenster in der Mehrzahl der Fälle mit dem VLC-Player abspielen.

3. oder man kann es direkt mit Internetradios abspielen. Der Stream von IRIB funktionierte ja einmal angeblich (wie mir glaubhaft versichert worden ist) auf einem PURE ONE FLOW.
Damit könnte dieses Gerät "rtmp" beherrschen. Allerdingt war der Stream zum damaligen Zeitpunkt in MP3 codiert. Wie ich jetzt gerade sehe verwendet IRIB nun aber auch aac. Das könnte das "Aus" auf dem Pure-Gerät sein. (TRT hatte schon damals aac und das lief nicht.)

Jetzt wäre es noch interessant zu erfahren, ob es auf androiden Systemen eine funktionierende "VLC-App" gibt, die auch rtmp-Protokoll beherrscht....


roger

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 31.10.2014 11:46
Wie ist denn eigentlich VLC für Android? Hat das schon mal jemand ausprobiert? Ich hab das mal eine Zeit lang beobachtet aber es kam nur eine wackelige Beta nach der nächsten trotz anhaltender Meldungen das "demnächst" eine echte Vollversion kommen soll. Ich habs dann irgendwann aufgegeben zu warten.

von Spacelab - am 31.10.2014 11:50
Zitat
Mc Jack
Eine VLC-App gibt es, nur weiß ich nicht ob sie rtmp kann. Ich kanns ja mal testen.
Hast du einen Test-Link parat?


Irgendwann kommt hier auch jeweils das Deutsche Programm:
rtmp://85.17.24.134/ws/irib1
rtmp://do.trtcdn.com/rd/trtvotworld
rtmp://210.245.60.242:1935/vov5/vov5

Abkhaz Radio hier rtmp mit mp3!
rtmp://at.cdnvideo.ru:1935/at/radio.sdp
(128 kbps)

MMS-Test:
mms://livecast.tvr.by/radio1

Läuft alles mit VLC/Videolanplayer auf XP-SP3-Rechner, gerade getestet.



roger

ach hier noch der 24h/d dt.-Stream von Korea:
rtmp://live.world.kbs.gscdn.com/cocotv/_definst_/CH00005

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 31.10.2014 12:32
Verpflichtende "WLAN-Radios mit Deutschland-Kastrat" wird es sowieso nicht geben können, da ist schon die EU vor. Dank der EU dürfen wir in Deutschland ja auch Kurzwellenradios benutzen, die auch den Bereich oberhalb 26,1 MHz empfangen...
Von mir aus sollen sich VPRT und WLAN-Radio-Hersteller ruhig ins Aus katapultieren... für mich ist die Frage längst entschieden: WLAN-Radio = unkomfortabel = unübersichtliche Senderlisten = unbequeme Senderwahl = eingeschränkte Auswahl je nach Portal = kein Bedarf.

Ich bin ganz glücklich mit PC bzw. Netbook + Programm "Tapin Radio" + 432(?) MHz Funkboxen (6x1,5V-Batterie oder Netzteil, 200 m Reichweite, erstaunlich lange Spielzeit mit Batterie).
Komfortable Senderwahl, eine Box in der Küche, eine im Bad, beide auch mitnehmbar, jede als L/R/Mono verwendbar. Manchmal stehen auch zwei Programme zur Verfügung je Box, da meine Frau ihren eigenen 432MHz-Sender hat. So kann ich im Bad mein "Programm" hören und meine Frau in der Küche ihres (dann aber eben nur in Mono). Und das muss auch nicht unbedingt webradio sein, es kann auch eine eigene mp3-Playlist gehört werden. Und der Klang der Boxen ist auch noch besser als der eines üblichen WLAN-Radios...
Und mitschneiden kann ich ausserdem noch...

Ich kann den "Angeboten" des VPRT komplett aus dem Weg gehen - ausser in Rauchercontainer und Kantine.

von iro - am 31.10.2014 13:59
Was will die VPRT? Haben die Lack gesoffen?

Und nein, DAB+ is eben KEIN Ersatz oder eine Ergänzung zum Webradio. DAB ist wie UKW LOKAL und sonst nüscht.
Ich verwende daheim u.a. 2 tragbare WLAN- Radios (DUAL und Sangean) und möchte mir künftig NICHT von irgendeinem lausigen Portal, das der Ansicht ist, jetzt den dicken Reibach bei der Werbung zu machen, meine Programmauswahl auf rd. 200 DEUTSCHE Sender begrenzen lassen.

Denen brennt wohl der Helm?

Immer wieder kommen hiesige Firmen auf die völlig unsinnige Idee, mit proprietärer Technik dessen Nutzwert für den dt. User zu beschränken und / oder unkomfortabel oder gar kostenpflichtig zu machen. Sie sind zumeist alle gescheitert.

von HAL9000 - am 03.11.2014 13:01
Mich würde mal der rechtliche Aspekt interessieren. Nehmen wir an es sollte wirklich so kommen und man könnte über WLAN-Radios nur noch das hören was und die deutschen Rundfunkdudler vorsetzen. Wäre das nicht eine Art Einschränkung in der Meinungsfreiheit und auch eine Einschränkung der persönlichen Freiheit? Das wäre doch so als würde man über ein Weltempfänger Ausländische Sender hören wollen, und weil es den Privatdudlern nicht passt baut man Störsender auf um den Empfang Ausländischer Sender zu stören. Irgendwie ein Unding in unserer heutigen Zeit.

von Winterkönig - am 03.11.2014 13:06
Zumindest wird mit so einem Update die beim Kauf zugesagte Funktionalitaet des Geraets im Nachhinein massiv eingeschraenkt. Das sollte rechtlich ein Grund sein, das Ding dem Hersteller postwendend vor die Fuesse knallen zu duerfen.

von Habakukk - am 03.11.2014 13:57
Das wird wohl veranstaltet wie beim letzten Medion WLAN Radio. Voreingestellt ist eine kastrierte "vorsortierte" Liste und wenn man etwas anderes hören will muss man sich durch etliche wirre Menüs kämpfen und gefühlt 10 mal bestätigen das diese "wundervolle" Vorauswahl dann flöten geht. Dadurch geht gar nix an zugesagter Funktionalität verloren (kein außerordentliches Rückgaberecht) und dennoch wird es dem Nutzer so schwer wie möglich gemacht etwas anderes als die Programme der VPRT Mitglieder zu hören.

von Spacelab - am 03.11.2014 14:13
Oder dann sowas wie:
"Wilkommen in Ihrem Internetradioportal:"
"Bitte geben Sie ihre Postleitzahl ein, um Ihre Senderliste zu konfigurieren:_(CURSOR BLINK)"
.... 71XXX

"Vielen Dank"..... Rödel Rödel........
Hier ihre Senderliste:
SxR1BW
LATRINE2
DIE ALTE 107.7
SxR4BLÖDELRADIO
REGENTONNE
LADIO7.....

.... KOTZ :kotz:

nene... Sowas geht garnicht!

von janosch79 (Ex.w_weinmann) - am 03.11.2014 14:42
Eine solche Kastration eines Webradios wiederspricht eigentlich dem Sinn des Gerätes. Ich habe schon mehrere Webradios gesehen, die beim Griechen oder Italiener für die entsprechende Hintergrundbeschallung dienen.
Für mich ist ein (W)Lan-Radio der "neue" Weltempfänger, wenn über die Kurzwelle bald nichts mehr kommt. Will ich nur die lokalen Sender, dann reicht ein UKW/DAB-Radio.

von HansEberhardt - am 03.11.2014 19:34
Zitat
w_weinmann
Oder dann sowas wie:
"Wilkommen in Ihrem Internetradioportal:"
"Bitte geben Sie ihre Postleitzahl ein, um Ihre Senderliste zu konfigurieren:_(CURSOR BLINK)"
.... 71XXX

"Vielen Dank"..... Rödel Rödel........
Hier ihre Senderliste:
SxR1BW
LATRINE2
DIE ALTE 107.7
SxR4BLÖDELRADIO
REGENTONNE
LADIO7.....

.... KOTZ :kotz:

nene... Sowas geht garnicht!


:bruell:

Treffender lässt sich das nicht auf den Punkt bringen.

von rolling_stone - am 03.11.2014 19:53
Zitat
HAL9000
Damals gabs wenigstens noch anständige Sender, nicht diesen Dudelfunk :D :D :D


Na ja, den "Großdeutschen Rundfunk" unter Propagandhi Goebbels würde ich nicht als anständig einstufen, wenn wir aber etwas weniger weit in die Geschichte zurückgehen, gebe ich Dir Recht.

von RudiP - am 08.11.2014 08:11
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