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vor 3 Jahren, 3 Monaten
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HansEberhardt, UM74, Rolf, der Frequenzenfänger, Zintus, Spacelab, Mc Jack, FrankSch, oli84, RADIO354, rolling_stone, Cha, PowerAM

Portables DVB-S Radio ?

Startbeitrag von UM74 am 28.10.2014 15:38

Als in den 90ern ADR eingeführt wurde,gab es zum Thema in der InfoSat mal ein Interview in dem die möglichkeit eines ADR-"Kofferradios" angesprochen wurde.
Empfang sollte mit einer im Deckel eingebauten Mini-Empfangsanlage gegeben sein.

Sollte ja dann evtl. auch via DVB-S denkbar sein
Die Frage ist aber eben wie klein kann eine quasi integrierte Mini-Schüssel für die am stärksten einfallenden Sat-Signale heute sein? Und: Wieviel Spielraum bei der Ausrichtung könnte man haben.

Die Programmauswahl wäre deutlich grösser als bei DAB+ und man wäre eingeschränkt mobil.
Indoor gehts aber wohl leider nur mit einem entsprechenden Fenster.

Sowas würde mich faszinieren.

Antworten:

Der Damalige TV Sat hatte eine sehr Hohe Sendeleistung.
Stabantennen und welche nicht grösser als `ne Tafel Schokolade gab es auf der IFA Damals zu sehen.
Ob Astra nun dafür genug Leistung macht damit das Ganze Handlich bleibt ?
Der Stromverbrauch wäre auch noch zu bedenken.
Aber Ich find`s interessant.
Beim TV Sat war ja das Ende vom DSR abzusehen weil dem System Pflege und Ausbau vorenthalten
wurde.

von RADIO354 - am 28.10.2014 16:55
Andererseits gibts ja auch Camping-Sat-Anlagen, möglich wäre es von der Leistung durchaus.

von rolling_stone - am 28.10.2014 17:03
In den USA ist ja mobiles Satellitenradio (Sirius XM) bereits erfolgreich.

von Cha - am 28.10.2014 17:08
Zitat
rolling_stone
Andererseits gibts ja auch Camping-Sat-Anlagen, möglich wäre es von der Leistung durchaus.


Diese Camping-Anlagen hatte ich dabei auch im Sinn.
Ich war doch recht erstaunt,wie gut der Pegel unter freiem Himmel mit so einem 35cm-Teil noch sein kann.Da war noch Reserve drin.
Aber natürlich bräuchte so eine integrierte Empfangsanlage einen grossen Öffnungswinkel,damit eine Pi mal Daumen Ausrichtung reicht.Da müsste man etwas passendes entwickeln.


Zu Gute käme so einem Empfänger noch das es fast keine Signalverluste durch Kabel geben würde.

Da bekäme der Name "Satellit" für so ein Radio eine ganz neue Bedeutung.;)

von UM74 - am 28.10.2014 19:13
Zitat
UM74
Da bekäme der Name "Satellit" für so ein Radio eine ganz neue Bedeutung.;)

Zum 31.10.2007 sind die Markenschutzrechte für Grundig (die sie bereits am 08.10.1957 angemeldet haben) ausgelaufen.
Vielleicht sollte Arçelik, die jetzt die Markenrechte auch an Grundig haben schauen, daß sie die Rechte für Nizzaklasse 9 wieder anmelden.

von HansEberhardt - am 28.10.2014 20:02
Zitat
HansEberhardt
Vielleicht sollte Arçelik, die jetzt die Markenrechte auch an Grundig haben schauen, daß sie die Rechte für Nizzaklasse 9 wieder anmelden.

Das dürfen die Jungs auch gerne sein lassen. Noch mehr Böller mit dem Schriftzug GRUNDIG mag ich eigentlich nicht sehen. Der Name wird leider nur noch für allerlei Elektrozeugs missbraucht. Mit dem alten GRUNDIG aus Fürth hat es ja nichts mher zu tun, aber es fallen noch genügend Leute darauf rein.
Da halte ich lieber meine GRUNDIG-Geräte hier in Schuss und nutze sie in allen Ehren für echtes DX. :cheers:

von oli84 - am 28.10.2014 23:01
Reicht eine fahrbare SAT-Anlage auch? Ein Freund hat einen echten Parabolspiegel mit mittig angebrachtem LNB und 28 cm Durchmesser zur Verwendung am LKW. Das Ding wurde mal in GB gekauft und wird nur Astra 19,2 ° genutzt. Wenn nicht alle Transponder kommen, dann ist das auch egal. Ausser bei starkem Schneefall oder Regen reicht es nach seinen Schilderungen immer fuer ein bis zwei Stunden Fernsehunterhaltung am Abend, wenn im LKW geschlafen werden muss. Als Fernseher hat er irgendeinen 24''-TFT mit DVB-T, DVB-S und Analogempfang. Der SAT-Empfang gelingt nach der Antennenausrichtung am einfachsten, da es keinen Sendersuchlauf braucht, bis man irgendwas auf den Schirm bekommt. Fuer DVB-T ist nur eine einfache Stabantenne auf dem Dach vorhanden, mehr als Ortssenderempfang in gut versorgten Regionen geht damit auch nicht.

von PowerAM - am 29.10.2014 06:01
Zitat
Cha
In den USA ist ja mobiles Satellitenradio (Sirius XM) bereits erfolgreich.


Die senden nicht irgendwo bei 12 Ghz wie Astra und Co, sondern meines Wissens im L-Band. Das senkt die Anforderungen an die Empfangsantenne ungemein, da es nicht fast zwangsläufig eine Parabolantenne mit relativ kleinem Öffnungswinkel sein muss. Ansonsten habe ich mich schon länger gefragt warum es das bei uns nicht gibt. 140 Programme quer durch alle Sparten, mobil empfangbar, für ein paar Euro im Monat, ohne Kampf mit dem Smartphone oder Tablet und Mobilfunktarifen. Ich wäre sofort dabei.

von FrankSch - am 29.10.2014 08:04
Aber im L-Band wird da bei uns sowas garantiert nicht kommen. Das versteigert man bei uns lieber an die Mobilfunker

von HansEberhardt - am 29.10.2014 08:57
Bei den Lobeshymnen auf Sirius XM wird gerne das beachtliche terrestrische Repeaternetz vergessen, das nötig ist, um in dicht besiedelten Gebieten überhaupt vernünftigen Empfang zu ermöglichen.
Sirius XM sendet laut Wikipedia im S-Band zwischen 2332.5 und 2345.0 MHz, also noch deutlich höher als die unseligen, wackligen DAB-Ausstrahlungen im L-Band, an die sich einige von uns noch mit Schrecken erinnern.

Die Tonqualität soll laut dem selben Wikipedia-Artikel ausserdem recht bescheiden sein. Ich gebe einem solchen System in Europa heutzutage keine Chance mehr. Die vorhandenen Mobilfunknetze erledigen den Job viel besser.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 30.10.2014 05:02
Für mobilen/portablen Empfang müsste wohl etwas in dieser Richtung sein:

Megasat

Nur ist das preislich jenseits von Gut und Böse. Und wahrscheinlich auch nicht schnell genug, um die Antenne während der Fahrt ständig nachzuführen.
Also schon so etwas vom Prinzip her, nur schneller, kleiner, leichter und billiger.

von Zintus - am 30.10.2014 07:07
Das gab es doch schon einmal von Zehnder? Hieß Multimo und hatte eine Kunststoffkuppel. Google findet nur noch die Campingantenne, die nicht automatisch nachgeführt wird. Seltsam.

von Mc Jack - am 30.10.2014 07:10
Ein Arbeitskollege meines Vaters hat so eine automatisch nachgeführte Antenne auf dem LKW. Das klappt aber nicht so wirklich gut. Auf kerzengerader Autobahn ist Empfang so bis knapp 70km/h möglich. Da darf aber nicht die kleinste Kurve mehr kommen. Die Strecke muss wie mit dem Lineal gezogen sein. Im Städtischen oder auf einer normalen Landstraße mit Kurven klappt das eh nicht mehr mit dem Nachführen. Auch nicht bei niedrigeren Geschwindigkeiten. Die Schlechtwetterreserve hält sich auch in Grenzen. Man merkt halt das es nur eine kleine Antenne ist.

Von welchem Hersteller das Teil ist weiß ich nicht. Die Satanlage war schon von Werk aus eingebaut. Auf der Antenne selbst ist nur klein das Mercedes Logo aufgedruckt und der Satempfänger ist im kleinen Flachbildschirm (von LG) eingebaut.

Die Klangqualität von SiriusXM ist wirklich sehr durchwachsen. Fürs Auto bei den Umgebungsgeräuschen mag das noch reichen, vorausgesetzt man hat keine größere Car-HiFi Anlage. Aber für Zuhause oder für den Porti über Kopfhörer ist das definitiv nix. Deshalb bietet SiriusXM ja auch gegen einen kleinen Aufpreis den NetPlayer an. Das ist ein kleiner Softwareplayer für den PC oder das Smartphone wo man den original Stream wie er auch über Sat ausgestrahlt wird hören kann (40kb/s AAC+), oder den High Quality Stream mit 96kb/s AAC+. Bei XM konnte man den Software Player damals auch getrennt ohne Sat-Abo bekommen. Ich weiß aber nicht ob das nach der Fusion von Sirius und XM immer noch so ist.

von Spacelab - am 30.10.2014 09:02
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