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Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 2 Monaten
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Lahnwelle, Marc_RE, Housefieber, _Yoshi_, 102.1, freiwild, Bolivar diGriz

TV Pirat in den USA der 1980er

Startbeitrag von Bolivar diGriz am 03.12.2014 16:30

ich bin gerade auf eine interessante Geschichte (mit Film) gestoßen, über einen amerikanischen TV-Piraten, der reguläre Programme gestört hat. Ganz nach dem Vorbild aus der Fernsehserie mit einer Max-Headroom-Maske: http://historysdumpster.blogspot.de/2014/11/the-max-headroom-tv-pirate.html

Antworten:

Zitat
Bolivar diGriz
über einen amerikanischen TV-Piraten, der reguläre Programme gestört hat.


Gab es in den USA ueberhaupt solche Piraten? egal ob im Radio oder im Fernsehen? War das primaere Interesse zu "stoeren" oder sendete man einfach aus anderen Motivationen? Etwa Programme fuer Auslaender bzw. Immigranten?

Im Radio sind mir lediglich die Sender bekannt, die aus Mexico Richtung USA sendeten. Nachdem die ein offizielles mexikanisches Call Sign hatten, war das wohl auch offiziell.

von 102.1 - am 03.12.2014 17:49
Das war kein Pirat im üblichen Sinne (also jemand, der auf einer nicht lizensierten Frequenz gesendet hat), sondern jemand, der sich in die Signalzuführung der regulären Sender eingehackt hat, so dass auf deren regulären Frequenzen statt dem regulären Programm sein persönliches Sonderprogramm lief. Das ist ein bisschen etwas anderes.

Einen ähnlichen Fall, wenngleich weniger spektakulär, gab es in den 80ern in der Schweiz. Da hat jemand gezielt die Kopfstationen der Kabelnetze auf den terrestrischen Kanälen des (ich glaube: ORF) in den ORF-Programm-freien Zeiten angesendet und wurde auf diese Weise mit seinem eigenen Programm im Schweizer Fernsehkabel auf den dortigen ORF-Kanälen ausgekabelt.

von freiwild - am 03.12.2014 18:06
Zitat
freiwild
Das war kein Pirat im üblichen Sinne (also jemand, der auf einer nicht lizensierten Frequenz gesendet hat), sondern jemand, der sich in die Signalzuführung der regulären Sender eingehackt hat, so dass auf deren regulären Frequenzen statt dem regulären Programm sein persönliches Sonderprogramm lief. Das ist ein bisschen etwas anderes.

Einen ähnlichen Fall, wenngleich weniger spektakulär, gab es in den 80ern in der Schweiz. Da hat jemand gezielt die Kopfstationen der Kabelnetze auf den terrestrischen Kanälen des (ich glaube: ORF) in den ORF-Programm-freien Zeiten angesendet und wurde auf diese Weise mit seinem eigenen Programm im Schweizer Fernsehkabel auf den dortigen ORF-Kanälen ausgekabelt.


Gab es in NL genauso.

von _Yoshi_ - am 03.12.2014 19:19
Der von freiwild angesprochene Pirat war die "Züriwälle". Videos dazu finden sich auf Youtube!

von Housefieber - am 03.12.2014 19:47
Wobei aber der Schweizer Pirat Züriwälle und die niederländischen TV-Piraten auch nur zu den Zeiten auf den Kabelfrequenzen bestehender Sender gesendet haben, wenn diese bereits Sendeschluss hatten. Also haben diese auch nicht das Programm gestört, sondern nur die Programmlücken ausgenutzt.

von Lahnwelle - am 03.12.2014 20:05
Im Max Headroom Fall hat man schlicht und einfach die Richtfunkstrecke feindlich übernommen. Die führt vom Studio zum Sender.
Dazu gibt es haufenweise Videos im Netz: https://www.youtube.com/results?search_query=max+headroom+incident
In einem anderen Fall hat jemand den Sat-Uplink von HBO gekapert und sich mit einem Testbild über die Verschlüsselung beschwert. https://www.youtube.com/watch?v=lbruOe6Yii0
Dieser Täter wurde damals gefasst da nur 2 Uplinks die notwendige Sendeleistung, und nur einer davon diese Schriftart im Testbildgenerator hatte. Für den Rest genügte dann ein Blick auf den Schichtplan.

von Marc_RE - am 04.12.2014 07:05
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