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SRF: SD-Abschaltung am 29.2.16

Startbeitrag von transponder am 11.12.2014 14:37

Alle schweizer Fernsehprogramme in Standardqualität (SD) werden via Satellit HotBird am 29.2.2016 abgeschaltet. Die Programme sind dann nur noch in HD zu empfangen.

http://www.infosat.de/digital-tv/schweizer-fernsehen-k-ndigt-hd-ableger-f-r-srf-info-einstellung-sd-verbreitung-aller-srg

Mal sehen, wann ARD und ZDF den Termin ihrer SD-Abschaltung via Astra bekanntgeben. Die KEF hat ja das Jahr 2019 als Abschaltdatum gefordert.

2023 werden dann ja auch hoffentlich die großen deutschen Privatsender ihre unverschlüsselte SD-Übertragung abschalten, und nur noch für zahlende Kunden in codiertem HD zu empfangen sein.

Die 50 interessantesten Antworten:

Zitat
transponder
2023 werden dann ja auch hoffentlich die großen deutschen Privatsender ihre unverschlüsselte SD-Übertragung abschalten, und nur noch für zahlende Kunden in codiertem HD zu empfangen sein.

Zitat

Warum "hoffentlich"? Wenn man sie nicht schauen will, braucht man sie ja nicht einzuschalten, da muss man doch nicht gleich eine Abschaltung fordern.


Das habe ich mich auch gefragt? Was kann man dagegen haben, wenn die Privatsender unverschlüsselt senden? Wer für die Free-TV HD Sender bezahlt, bezahlt strenggenommen ja nur die Übertragung und den Signalschutz (man bezahlt quasi dafür, weniger zu dürfen). Von daher sehne ich eine Abschaltung der wirklich freien Ausstrahlung der _Free_ TV Programme nicht unbedingt herbei, obwohl man über die Inhalte durchaus geteilter Meinung sein darf.

von CBS - am 11.12.2014 15:06
Von mir aus kann es gerne noch sehr lange dauern bis zur SD-Abschaltung!
SD-Aufnahmen kann ich problemlos mit Freeware schneiden, die Dateigrößen bleiben in einem überschaubaren Rahmen, die Rechenzeit ebenfalls. Optisch bringt es ebenfalls keinen für mich erkennbaren Vorteil - wenn ich nicht bis auf 3 cm an den Bildschirm heranrücke (meine Augen sind nicht mehr HD-fähig... :( )
Von mir aus sollen die sich ruhig genau so lange Zeit lassen, wie bei der Parallelausstrahlung der analogen Satellitensignale. Bei mir ist nämlich Schicht im Schacht beim TV-Empfang, sobald es kein SD mehr gibt. HD-Signale kann mein Rechner nicht mehr verarbeiten (weder Empfang bei passender HDTV-Karte, Schnitt erst recht nicht)... aber ansonsten kann er immer noch alles benötigte und wird wohl auch locker bis 2022 durchhalten dank ausgewählter Komponenten. Natürlich unter Windows XP Pro.

von iro - am 11.12.2014 15:27
Zitat
freiwild
Bei DVB-T nehme ich an, wird die Umstellung im Rahmen von DVB-T2 erfolgen. Wie sehen denn dort die Schweizer Pläne aus?


Keine DVB-T2, es bleibt bei SD-Bildern auf DVB-T - siehe Schweiz-Forum. Die sogenannte Optimierung des DVB-Netzes wurde in der Nordwestschweiz begonnen (Erhöhen des Fehlerschutzes auf Kosten der Nettodatenrate). Die Sendeleistung z.B. bei St. Chrischona wurde von 8 kW auf ca. 0.6 kW reduziert. Da der verbesserte Fehlerschutz die geringere Sendeleistung nicht kompensieren kann, ist der Mobilempfang schwieriger geworden.

Diese "Optimierung" wird nach und nach landesweit vollzogen und dürfte wohl in absehbarer Zeit zum Aus der terrestrischen Verbreitung über DVB-T führen :-(.

73 de Uli

von ulionken - am 11.12.2014 18:56
Ich finde es schade, das der SRF bald nicht mehr in SD zu empfangen sein wird.
Der 29.2.2016 rückt nämlich immer näher und ich habe keine HD taugliche Ausrüstung.

Mit den SRF Radios wird es in der tat spannend, wenn man diese nicht mehr nach UKW umsetzten kann müssten mal neue Umsetzer auf den Markt kommen.

Streng genommen benötigt die SD Ausstrahlung doch viel weniger Bandbreite und ist kostengünstiger und die Qualität ist für die meisten Menschen mehr als ausreichend. Analog TV war wirklich schlecht, aber Digitales SD TV ist echt super weis nicht was es dagegen auszusetzen gibt.

von Franken - am 02.01.2016 22:14
Zitat
Felix II
Zitat

Zitat
Franken
Analog TV war wirklich schlecht, aber Digitales SD TV ist echt super weis nicht was es dagegen auszusetzen gibt.


Sowas kann eigentlich nur jemand schreiben der noch kein HD-Bild gesehen hat.


Da ist er nicht der einzige dem SD reicht. Mein Vater hat sich letztens darüber aufgeregt als ich ihm erzählt habe dass 2019 wohl die SD Abschaltung kommt und er einen neuen Receiver kaufen muss. Da kam dann auf das SD Bild bezogen:"Als ob dem Bild irgendwas fehlen würde, das ist doch schon scharf genug".

Meione Großeltern können übrigens auch keinen Unterschied mehr zwischen SD und HD erkennen.

von BetacamSP - am 05.01.2016 17:30
HD Suisse startete Ende 2007, arte HD wenig später. Ab 2009 ging es rasant vorwärts mit HDTV und die Receiver wurden immer günstiger. Wenn nun im Jahr 2016, mit einigen 4K-Stationen bereits auf Sendung, die ersten Anbieter anfangen, den SD-Simulcast abzuschalten, kann sich meiner Ansicht nach niemand beschweren.

In der Schweiz kommt dazu, dass der SAT-Direktempfang mittlerweile nur noch dritte Wahl hinter Kabel und IPTV ist, Tendenz weiter sinkend. Wenn man davon ausgeht, dass ab 2008 -dank HD Suisse- bei Neuanschaffungen bereits HD-Geräte bevorzugt wurden, kann man acht Jahre später durchaus mit gutem Gewissen den SD-Stecker ziehen.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 05.01.2016 19:37
Zitat
Hamilton
Wer der Sat Empfang in der Schweiz über Sat jemals mehr als an dritter Stelle. IPTV hat ja praktisch die Terrestrik vorne abgelöst.


Nun ja, kommt auf die Betrachtungsweise an. Da das Schweizer Fernsehen erst ab Ende der 1990er-Jahre via SAT empfangbar wurde, war die analoge Terrestrik in nichtverkabelten Gebieten alternativlos™. Sehr häufig wurde daneben aber auch bereits eine Schüssel genutzt, um die deutschen Programme zu sehen.

Durch den frühen Auf- und Ausbau der Kabelnetze war die Terrestrik in der Schweiz wohl allenfalls bis in die 1980er-Jahre an erster Stelle. IPTV kam ab ca. 2010 so richtig in Fahrt und war schon bald fast überall verfügbar. Auch dort, wo es kein Kabelfernsehen.gibt. Der SAT-Empfang wurde dadurch immer weniger attraktiv, u.a. weil IPTV auch alle privaten CH-Programme liefert, die via Satellit nicht kommen.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 05.01.2016 20:19
Zitat
BetacamSP
Da ist er nicht der einzige dem SD reicht. Mein Vater hat sich letztens darüber aufgeregt als ich ihm erzählt habe dass 2019 wohl die SD Abschaltung kommt und er einen neuen Receiver kaufen muss. Da kam dann auf das SD Bild bezogen:"Als ob dem Bild irgendwas fehlen würde, das ist doch schon scharf genug".


Wenn die Flachbild-Glotze etwas weiter weg steht, sieht auch ein SD-Bild gut aus, zumindest bei den meisten deutschen TV-Sendern. Es gibt auch Ausnahmen, wie GoTV oder RiC/eoTV, aber da seh ich selbst auf der Röhre Verpixelungen (und die gibt's eh nicht in HD).

von Cha - am 05.01.2016 20:42
Zitat
Franken
Ich finde es schade, das der SRF bald nicht mehr in SD zu empfangen sein wird.
Der 29.2.2016 rückt nämlich immer näher und ich habe keine HD taugliche Ausrüstung.


Wo liegt das Problem? HD-taugliche Satreceiver sind doch durchaus für unter 30 EUR in der Bucht, teils mit komfortabler Aufnahmemöglichkeit auf USB und Sendernamenanzeige.

Zitat
Franken
Mit den SRF Radios wird es in der tat spannend, wenn man diese nicht mehr nach UKW umsetzten kann müssten mal neue Umsetzer auf den Markt kommen.


Man kann sie umsetzen, wenn man die passende Technik hat. Tauglich dürften derzeit die Astro QAM-Box und ein Grundig/GSS-Umsetzer sein, beide schlucken 8PSK. Auch tauglich sind getrennte Empfangs-/Transcoder-Lösungen, also ein 8PSK-tauglicher Empfänger, der den TP als ASI ausgibt und ein UKW-Modulator, der ASI entgegennimmt.

Die SRF-Radios laufen soweit mir bekannt weiterhin in MPEG2, nur halt auf nem fetten 8PSK-Transponder.

Blankom als Hersteller eines der besten UKW-Umsetzer (STR 821) ist informiert, man war sehr "erfreut". Ich hatte den Hinweis im Zuge eines Kontaktes wegen einer Kopfstellen-Modernisierung im November gegeben.

Zitat
Franken
und die Qualität ist für die meisten Menschen mehr als ausreichend.


Also sorry, schon auf 26" sieht man bei Programmen, die anständiges HD machen, einen deutlichen Unterschied. Nicht erst bei 1080i, sondern schon bei 720p. Schau Dir mal MDR am Nachmittag an, bei diesen Magazinsendungen. Da helfen auch keine knapp 8 MBit/s SD mehr, auch nur ansatzweise irgendwas zu retten. Wer HD da einmal gesehen hat, will SD nie wieder ertragen müssen.

von Chris_BLN - am 06.01.2016 22:56
Zitat

Man kann sie umsetzen, wenn man die passende Technik hat. Tauglich dürften derzeit die Astro QAM-Box und ein Grundig/GSS-Umsetzer sein, beide schlucken 8PSK. Auch tauglich sind getrennte Empfangs-/Transcoder-Lösungen, also ein 8PSK-tauglicher Empfänger, der den TP als ASI ausgibt und ein UKW-Modulator, der ASI entgegennimmt.

Die SRF-Radios laufen soweit mir bekannt weiterhin in MPEG2, nur halt auf nem fetten 8PSK-Transponder.

Blankom als Hersteller eines der besten UKW-Umsetzer (STR 821) ist informiert, man war sehr "erfreut". Ich hatte den Hinweis im Zuge eines Kontaktes wegen einer Kopfstellen-Modernisierung im November gegeben.


Theoretisch gäbe es noch die Möglichkeit einer Mixmodulation von DVB-S und DVB-S2, aber ich meine, dass dort das Verhältnis 1:1 festgeschrieben ist, was natürlich unpraktisch wäre.
Ausserdem könnte man natürlich DVB-S1 weiternutzten. Für HD oder MPEG4 ist ja nicht DVB-S2 vorgeschrieben

von Hamilton - am 06.01.2016 23:38
Zitat
Cha
Zitat
BetacamSP
Da ist er nicht der einzige dem SD reicht. Mein Vater hat sich letztens darüber aufgeregt als ich ihm erzählt habe dass 2019 wohl die SD Abschaltung kommt und er einen neuen Receiver kaufen muss. Da kam dann auf das SD Bild bezogen:"Als ob dem Bild irgendwas fehlen würde, das ist doch schon scharf genug".


Wenn die Flachbild-Glotze etwas weiter weg steht, sieht auch ein SD-Bild gut aus, zumindest bei den meisten deutschen TV-Sendern. Es gibt auch Ausnahmen, wie GoTV oder RiC/eoTV, aber da seh ich selbst auf der Röhre Verpixelungen (und die gibt's eh nicht in HD).


Die Erfahrung habe ich auch gemacht; bei etwa 5m Entfernung zu einem Flachbildfernseher mit ca. 80cm Bildschirmidagonale kann ich so gut wie keinen Unterschied zwischen HD und SD erkennen. (Oder liegt's an meinen schlechten Augen?) Da finde ich die teils schlechte Bildqualität im Kino, wenn man in einer der ersten Reihen sitzt, schon störender.

von Zwölf - am 07.01.2016 09:17
Zitat
Kreisel
Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
Zitat
smid
Semi OT: Stimmt es, dass SRF1 mal für kurze Zeit auf Astra war?


Ja, daran kann ich mich noch dunkel erinnern. Damals hatte ich noch keinen DVB-S-Receiver. War, glaube ich, auf dem ZDF-Transponder, wo auch ORF2E drauf war.


Ja, SRF 1 gab es auf ASTRA, allerdings über den ersten ORF-Transponder. Glaube aber nicht, dass dieser von Endverbrauchern entschlüsselt werden konnte.


Wann ungefähr soll das denn gewesen sein? Wie lange war der da ungefähr drauf? Ich habe alte Ausgaben der INFOSAT aus den späten 90ern und früher 2000ern hier rumliegen, da könnte ich mal nachsehen.

von BetacamSP - am 08.01.2016 15:55
Zitat
Kreisel
Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
Zitat
smid
Semi OT: Stimmt es, dass SRF1 mal für kurze Zeit auf Astra war?


Ja, daran kann ich mich noch dunkel erinnern. Damals hatte ich noch keinen DVB-S-Receiver. War, glaube ich, auf dem ZDF-Transponder, wo auch ORF2E drauf war.


Ja, SRF 1 gab es auf ASTRA, allerdings über den ersten ORF-Transponder. Glaube aber nicht, dass dieser von Endverbrauchern entschlüsselt werden konnte.


Doch, dies war möglich mit der Originalkarte! Ich selber konnte es damals empfangen.

von Mike - am 08.01.2016 19:15
Nein, SF be DF1 war der Science Fiction-Kanal.

INFOSAT 1/1999 (einfach mal die erstbeste rausgezogen):



Mich würde interessieren, was das "ORF/ZDF" war - oder war das ORF SAT, welches auch auf dem ZDF-Transponder war?
Und was war damals eigentlich das zehnte Bundesland in Österreich? Und warum taucht Blue Danube Radio zwei Mal auf?
Und was war "HF2" bei ARD Digital? Gerade beim Hörfunk nahm es die INFOSAT nicht so genau. Nur als Beispiel: Ganz am Anfang von ARD Digital, so um 1997, war noch SWF 3 auf DVB-S. Wurde aber nie bei der INFOSAT gelistet.

von DigiAndi - am 08.01.2016 20:17
Zitat
DigiAndi
SF 1 war mit der ORF-Karte zu entschlüsseln? Nicht schlecht!

In den alten INFOSAT-Ausgaben ist SF 1 auch gelistet, aber selbst erlebt habe ich das leider nicht mehr. Man darf der INFOSAT aber auch nicht alles glauben, die Listen waren nicht immer 100% richtig.

Ohne zu sehr vom Thema abschweifen zu wollen... Wann genau startete eigentlich der ORF die Ausstrahlung über einen eigenen Transponder und ab wann bekam man offiziell Karten?



Nein, mit der ORF-Karte natürlich nicht, sondern mit der Viaccess Originalkarte der SRG. Der ORF war ja damals nur Versuchsweise in Cryptoworks aufgeschaltet worden. Offizielle Karten gab es damals IMHO nicht. Der Regulärbetrieb startete man in Betacrypt. Viele viele Jahre später entschied man sich dann wieder auf Cryptoworks zu zu setzten, wo heute im Simulcast betrieb mit Irdeto noch in Betrieb ist!

von Mike - am 08.01.2016 21:54
Terrestrisches Kabel-TV in der Schweiz:
Es gibt bzw. gab zwei kabelähnliche TV-Angebote von über DVB-T:
Valaiscom-Digitnet im Wallis - mit rund 40 TV-Programmen und vielen Radioprogrammen gab es eine grosse Auswahl an Programmen; dieses Netz wurde tatsächlich meist unverschlüsselt gesendet, es wurde aber verkauft gegen eine Abogebühr. Dies wurde wegen der "Digitalen Dividende", mit der das 800er Band an den Mobilfunk verschachert wurde, Ende 2013 eingestellt.

Telerätia in Graubünden: Sie senden 20 TV-Programme und 10 Radioprogramme über DVB-T (in SD) - dieses Angebot besteht weiterhin; sie verschlüsseln auch ihre TV-Programme, und auch dieses Angebot wird gegen eine Abogebühr verkauft. Sie haben umfangreiche Kanaländerungen vorgenommen wegen des Verlusts des 800er Bandes, ansonsten blieb aber alles beim alten.

von dxbruelhart - am 09.01.2016 06:48
In Laax (GR) gab es erst sehr spät ein Kabelnetz.
Zu Beginn hab es dort auch in Ferienhäusern eigentlich nur Antenne. Dort bekam man DRS, TSR, TSI und dann noch ARD, ZDF, ORF1 und ORF2. Diese kamen von TeleRätia und es wurde jedem Haushalt eine separate Rechnung gestellt. Ferienwohnungen waren günstiger.
Ein paar Jahre später kamen dann die Schüsseln auf. Bei uns muss das so etwa 1992 gewesen sein. Man hatte auch eine spezielle Lösung, die nicht alle Transponder durchgelassen hat. Die deutschen Sender waren zwar alle da, aber Sky Sender fehlten. Auch weiss ich noch, Astra 1D konnte man genau einen Transponder sehen. Das störte aber kaum jemanden, da die wichtigen Programme liefen. Dort hatte man also schon früh zwei Fernbedienungen.
So um 2004 kam dann ein Kabelnetz. DSL gab es in Laax noch nicht. So wechselten dann viele Haushalte aufs Kabel, da eben auch in Ferienwohnungen Internetzugang gewünscht wurde und die Schüsseln verschwanden teilweise wieder. So gab es auch kein Problem mit dem Wechsel auf Digital.
Dort wo es aber noch Schüsseln hat, sieht man immer einen Dual LNB.

von smid - am 09.01.2016 09:53
Zitat
elchris
Ich hab bisher in der Schweiz nicht so auf die Dächer geachtet - haben da viele, die via Sat empfangen noch ein zweites LNB für Astra (Deutsche Programme)?


Ja - und sehr oft sah ich in der Gegend, in der ich mich gerne herumtreibe, GFK-Spiegel von Cahors, also solche sehr auffällig geformten Spiegel:

https://shop.mediamarkt.ch/mobile/de/tv-audio/tv-empfangsgeraete/satelliten-spiegel-antennen/visiosat-bisat-g2-sat-antenne-braun/idpae9wcxemn

Oft sind die Spiegel braun - Wisi bietet (oder bot?) sogar braun ummantelte Kabel an für die möglichst unauffällige Installation im ländlichen Raum. Das war eine Version des doppelt geschirmten MK95 und hieß entsprechend MK95B.


https://www.ricardo.ch/kaufen/audio-tv-und-video/sat-systeme-und-paytv/sonstiges/parabolantenne-visiosat-braun/v/an764727532/



von Chris_BLN - am 09.01.2016 10:51
Nur so zur Info. Bei mir wurde aufgrund der komplexen Hausverkabelung eine UFO micro Anlage von Kathrein Installiert. Für diese Anlage habe ich schon vergeblich nach einen HD Receiver gesucht. Es scheint aber für diese Anlage einfach keinen zu geben. :(
Obwohl HD müsste diese Anlage doch eigentlich empfangen können, es gibt halt nur keinen Receiver dazu, denn ATV HD hatte ich beim letzten Sendersuchlauf rein zufällig in der Senderliste endeckt, jedoch ohne Bild und Ton, aber EPG und Videotext waren da.
Ich kann nicht so einfach auf HD umsteigen.

Muss mich wohl doch nach einer neuen SAT Anlage umschauen.
Was interessant ist, ist die Astro QAM Box. Diese wandelt 16 SAT Transponter nach Digital Kabel um und hat nebenbei noch UKW Radio. Diese lässt sich 4 mal Kaskatieren, sodass man am ende auf 64 Transponter kommt.
Ich habe mal gehört ein DVB-S2 Tranponter benötigt 2 DVB-C kanäle. Stimmt das?
Die normalen DVB-S Transponter lassen sich ja 1 : 1 nach DVB-C umsetzten.

von Franken - am 09.01.2016 12:14
Zitat
DigiAndi
SF 1 war mit der ORF-Karte zu entschlüsseln? Nicht schlecht!

In den alten INFOSAT-Ausgaben ist SF 1 auch gelistet, aber selbst erlebt habe ich das leider nicht mehr. Man darf der INFOSAT aber auch nicht alles glauben, die Listen waren nicht immer 100% richtig.

Ohne zu sehr vom Thema abschweifen zu wollen... Wann genau startete eigentlich der ORF die Ausstrahlung über einen eigenen Transponder und ab wann bekam man offiziell Karten?


Also dass SF1 mit der ORF-Karte gegangen sein soll, wäre mir neu. Ebenso, dass SF1 mal auf 19 Ost ausgestrahlt wurden wäre. Infosat hat ja früher sehr oft in die Glaskugel und einfach selbst Transponderbelegungen kreiert.

Die Satellitenabstrahlung auf dem eigenen ORF-Transponder startete 1997. Erst 1 Jahr später wurden Smartcards angeboten. Womit der ORF 1 Jahr lang für nichts die Sat-Übertragungskosten bezahlt hat.

von delfi - am 09.01.2016 17:43
Zitat
Franken
Nur so zur Info. Bei mir wurde aufgrund der komplexen Hausverkabelung eine UFO micro Anlage von Kathrein Installiert. Für diese Anlage habe ich schon vergeblich nach einen HD Receiver gesucht. Es scheint aber für diese Anlage einfach keinen zu geben. :(


Auch wenn das nun den Thread komplett sprengt: UFOmicro basiert zwar wohl auf DiSEqC 1.1 (Info von Digitalfernsehen-Forum-Nutzer "KlausAmSee", der ist amtlich und definitiv einer der absolut kompetentesten Menschen auf diesem Planeten, was Satanlagen-Ansteuer-Protokolle betrifft), aber andererseits scheinen normale Receiver damit nicht zu funktionieren. Der letzte Receiver für UFOmicro war der UFS712 - nett, aber nur SD.

Raceroad, der alte Sat-Freak, hat sich eine UFOmicro-Matrix hergenommen, einem tauglichen SD-Receiver die Daten eines HD-Transponders untergeschoben (mit externem Kanallisten-Editor) und damit die Matrix gezwungen, diesen für den Receiver gar nicht verwertbaren Transponder auf der vereinbarten Nutzerfrequenz auszugeben. Das konnte dann mit einem parallel "mitlauschenden" und zur UFOmicro-Ansteuerung untauglichen zweiten Receiver tatsächlich genutzt werden - mit sehr heftigen Einschränkungen. Lies selbst: http://www.netzwelt.de/forum/threads/hd-empfang-an-ufomicro-anlage.256803/

Fazit: raus mit der UFOmicro-Anlage!

Zitat
Franken
Obwohl HD müsste diese Anlage doch eigentlich empfangen können, es gibt halt nur keinen Receiver dazu, denn ATV HD hatte ich beim letzten Sendersuchlauf rein zufällig in der Senderliste endeckt, jedoch ohne Bild und Ton, aber EPG und Videotext waren da.


So ist es. Transponder in QPSK und DVB-S können prinzipiell empfangen werden von den Receivern, die UFOmicro können - das war und ist ein Standard, der auch HDTV ermöglicht, aber bei SDTV verbindlich war. Wenn also auf einem Transponder in QPSK und DVB-S neben SDTV auch HDTV zu finden ist (siehe WDR HD), dann lassen sich also die SDTV-Programme einlesen (sind ja benutzbar) und abspeichern. Damit wird die Ansteuerung des Transponders für den Receiver möglich, aber HDTV kann er nicht decodieren, dazu fehlt ihm der Codec. EPG und TTX laufen im alten Standard und sind deshalb anzeigbar. ATV HD ist zudem verschlüsselt, deshalb geht nichtmal der Ton. Beim WDR könnte u.U. wenigstens der MP2-Ton der HD-Version gehen, muß aber nicht zwingend. Man sollte aber mit einem zweiten, HDTV-tauglichen Receiver, der keine Steuersequenzen ausgeben darf (LNB-Versorgung abschalten, klassischer Betriebsmodus) auf der vereinbarten Frequenz des UFO-Receivers den ganzen Transponder einlesen und nutzen können, solange der UFO-Receiver auf dem gleichen Kanal läuft und eines der dortigen SD-Programme empfängt - versuch das doch mal.

Ein Receiver, der den UFOmicro-Befehlssatz spricht und HDTV kann, wäre die Rettung, aber den gibt es nunmal nicht. Am ehesten könnte man das wohl noch Linux-Kisten beibringen, wenn man tief in das System einsteigt. Es ist ja "nur" eine Frage des Ansteuerprotokolls.

Zitat
Franken
Was interessant ist, ist die Astro QAM Box. Diese wandelt 16 SAT Transponter nach Digital Kabel um und hat nebenbei noch UKW Radio. Diese lässt sich 4 mal Kaskatieren, sodass man am ende auf 64 Transponter kommt.


Sehr, sehr geiles System, saugeile Werte (MER 43 dB), damit kann man auch ganze Wohngebiete oder eine kleinere Stadt versorgen, wenn man 3 oder 4 der Dinger kaskadiert. Die Ausgangswerte sind nahezu Großnetz-tauglich. Das einzige, was nicht geht: Remux. Alles andere geht. Der klitzekleine Haken daran: kostet einzeln mehr als 3000 EUR. Ist für diesen Preis aber faktisch "geschenkt" - wenn man die dafür zugedachte Anwendung im Kopf behält. 200 EUR je Transponder sind sehr wenig bei Kopfstellensystemen - UKW bekommt man faktisch gratis dazu. Nur die regionalen terrestrischen Radioprogramme fehlen dann.

Für ein Haus (wieviele Wohneinheiten?) ist das zu dick aufgetragen. Für 3 QAM-Boxen sollten schon 100 WE zusammenkommen, dann sinds für jeden 100 EUR. Also ideal ab Eigentumswohnanlage größeren Ausmaßes, größere Seniorenheime, größere Hotels, Wohngebiete.

Zitat
Franken
Ich habe mal gehört ein DVB-S2 Tranponter benötigt 2 DVB-C kanäle. Stimmt das?


Kommt auf die Betriebsart an. Das, was in Deutschland üblich ist, führt zu Datenraten von unter 50 MBit/s, das passt in DVB-C mit 256QAM, Symbolrate 6900. Alle Öffis laufen so, oft sinds DVB-S2, 8PSK, Symbolrate 22000, FEC 2/3, das führt zu gerade mal knapp 43 MBit/s, völlig lässig auf einen Kanal umsetzbar. Nur halt nicht im robusten 64QAM, sondern in 256QAM. Kann jedes HD-taugliche DVB-C-Gerät, ist auch in 30 Jahre alten Netzen mit 7 Verstärkern und kilometerlangen Kabelstrecken üblicherweise kein Thema, solange es prinzipiell nicht allzu verrottet ist.

Die privaten HD+ Transponder laufen teils auch so, teils aber auch in DVB-S2, SR 22000, FEC 3/4, das sind 48 MBit/s - passt auch noch in einen DVB-C-Kanal mit 256QAM. Sky macht meist das gleiche, hat aber auch in DVB-S randvolle Transponder am Start (QPSK, SR 27500, FEC 9/10) - sind 49,2 MBit/s, randvoller Kabelkanal und braucht sehr stabiles Empfangssigal von der Schüssel, da kaum Fehlerkorrektur drin ist. Du siehst: auch mit "altem" DVB-S kann man einen Kabelkanal beinahe sprengen, man muß nur die Fehlerkorrektur auf der Sat-Strecke weit genug runterschrauben.

Nur der berüchtigte Sky-TP73 wird jenseits der Möglichkeiten eines Kabelkanals betrieben: DVB-S2, 8PSK, SR 27500, FEC 3/4 - sind 59,9 MBit/s. Das sprengt einen Kabelkanal. Man muß ihn also zweimal auskabeln und jeweils Programme rausfiltern, was schonmal gewissen Entwicklungsstand des Umsetzers bedeutet. Die QAMBox sollte es können. Wie man rausfiltert (Pass-Liste oder Sperr-List), muß überdacht werden, damit die nur zweitweise auftauchenden Optionskanäle auch durchkommen. Sinnvoll wäre, wenn möglich, auf einem Kanal mit Pass-Liste die dauerhaft laufenden Programme durchzulassen und auf dem anderen Kanal genau diese mit Sperr-Liste zu filtern und den Rest "atmen" zu lassen.

Um auf die Schweizer zurückzukommen: die werden ab 29.2.2016 nur noch auf 8PSK, Symbolrate 29700 (!), FEC 2/3 zu haben sein, das sind 57,5 MBit/s und muß auch gesplittet werden. Für "kartenfreie" Deutsche ist sowieso nur noch der TP mit SRF Info HD interessant, auf dem auch alle Radioprogramme versammelt sein werden (in MP2, soweit mir bekannt, zumindest war das der Planungsstand letztes Frühjahr). Dann filtert man die verschlüsselten RTS- und RSI-Programme raus und hat etwas, was ins Kabel passt. Genauso werde ich das wohl ab 29.2. in unserem Netz machen (dort laufen Wisi-Umsetzer).

Für Dich geht der Weg woanders lang. Beantworte bitte die Frage nach der Verkabelungsstruktur und der Zahl der zu betreibenden Receiver sowie die Frage nach dem Typ der verbauten Dosen und Abzweiger/Verteiler. Gerne mit Fotos. Und: welche Sat-Positionen sollen es denn sein? Nur Astra 19.2°Ost? Dann schauen wir, wie Du zu vollem Empfang mit HDTV kommst.

von Chris_BLN - am 09.01.2016 19:10
Danke! Leider ist da kein DVB-C-Rechner dabei. Die Webseite von Sascha Teichmann wird sogar von "amtlichen" Stellen (IRT, ARD) zur Berechnung von Datenraten genutzt und genannt. Das R&S-Tool ist wohl zu teuer...

Bei uns im Netz steht noch das Auskabeln der SD-Transponder von Pro7Sat1 und RTL als DVB-T an. Mit voll runtergefahrenem Fehlerschutz und 64QAM bekommt man die fast komplett rein. Bin gespannt, was sich real ergeben wird, soll im Januar starten. Damit wären für ältere/einfachere Fernseher dann ca. 24 Programme in DVB-T verfügbar. Und nochmal Verstärkerlast...

von Chris_BLN - am 09.01.2016 19:56
Glaube diese Seite wurde noch nicht verlink: http://www.hd-switch.ch/die-srg-in-hd/
Hier Sieht man die Transponterbelegung sehr gut vor und nach den 29.02.2016.
Laut dieser Seite wird der Transponter 85 ab 1. März komplett leer sein. Das wäre doch die gelegnheit für die Schweizer Privaten aufzuschalten.
Da passen die neuen HD SRG Transponter gar nicht mehr auf einen DVB-C Kanal . Da bräuchte man dann DVB-C2, was sich aber noch nicht so richtig durchgestzt hat.

Zu meiner HD untauglichen Anlage:
Habe mehrere UFS 712 Receiver und auch noch Analoge UDF 430er die aber mittlerweile nutzlos sind.
16 Dosen ESU 32 von Kathrein im gesamten Haus, da schrecke ich von einer Sternverteilung zurück. Die QUAM Box wäre wahrscheinlich der beste Kompromiss. Das die QUAM Box die Filterung auch beherrscht wusste ich noch gar nicht.

Die UFO micro Anlage zu ersetzen ist sehr schade ist, denn diese war nicht gerade billig und funktioniert auch noch. Unicable kann leider nur 8 User Kanäle und scheidet schon mal aus, da die UFO micro 12 User Kanäle hat und von diese sind 11 belegt.

Wenn die SRF Radios weiterhin in MP2 Senden auf den neuen DVB-S2 Transontern müsste doch der UFS 712 diese doch wiedergeben können, wenn nicht ist die UFO micro fällig.

von Franken - am 09.01.2016 20:27
Zitat
Franken
Da passen die neuen HD SRG Transponter gar nicht mehr auf einen DVB-C Kanal . Da bräuchte man dann DVB-C2, was sich aber noch nicht so richtig durchgestzt hat.


"Nicht so richtig" ist gut... gar nichts läuft da. Nirgendwo. Und die Empfangsgeräte, die mir bekannt sind, können es auch alle nicht. Hat jemand 1024QAM? Wobei: hatte Pearl da nicht diesen Receiver, der angeblich... ;)

Zitat
Franken
16 Dosen ESU 32 von Kathrein im gesamten Haus, da schrecke ich von einer Sternverteilung zurück.


Du brauchst keine Sternverteilung. Zumindest nicht zwingend. Aber die 16 Dosen können kaum hintereinander geschaltet sein, Du mußt mehrere Stränge haben. Durchgangsdämpfung bei den ESU32 ist 2 dB im Sat-Bereich, mehr als 5 Dosen würde ich da nicht hintereinander schalten wollen, auch wenn das Pegelfenster bei Sat-ZF 30 dB ist. Ok, man könnte, wenn man mit Maximalpegel anfängt, vielleicht 8 Dosen hintereinanderschalten und hätte an der letzten noch verwertbaren Sat-Pegel.

Also schau nochmal bitte, wie das verkabelt und verschaltet ist. Bei 12 User-Kanälen sollten 3 UFOmicro verbaut sein. Dann wären das, so ich das System verstanden habe, mindestens 2 (nicht 3!) Stränge, an denen sich die insgesamt 16 Dosen tummeln. Es können aber auch 3 Stränge sein. Kathrein hat manchmal sehr krude Verschaltungen und Funktionen...

Ach so, hier das prähistorische Infomaterial: http://www.kathrein.pl/down/9987026.pdf

Ansonsten sind die ESU32 prinzipiell für Anwendungen im Sat-Bereich geeignet, wenn, ja wenn die Multischalter- und LNB-Speisung nicht darüber erfolgen muß. Bei 80...85 mA Strom über den Sat-Anschluss schaltet die ESU32 ab und muß durch Abschalten des Receivers resettet werden. Unklar ist mir, ob Entkopplungsdioden eingebaut sind. Ich würde ohne Schaltungskenntnis der ESU32 diese erstmal nur für "Sat nur ohne Speisespannung" freigeben.

Zitat
Franken
Die QUAM Box wäre wahrscheinlich der beste Kompromiss. Das die QUAM Box die Filterung auch beherrscht wusste ich noch gar nicht.


Du willst mindestens 3300 EUR ausgeben und dann nur 16 Transponder (allerdings + 16 UKW-Programme) umsetzen können? Respekt! PID-Filterung ist laut Datenblatt möglich, Praxiserfahrungen habe ich mit der QAMBox aber nicht. Bei Bedarf kann ich einen Astro-Gebietsvertreter aber fragen, ich kenne einen von der Truppe, wir haben schonmal zusammen unter brüllkomischen Umständen eine Kopfstelle modernisiert (während der Inhaber der Kopfstelle draußen vor der Tür stand und beinahe weinte, weil er keinen Durchblick in seinem eigenen Kabelgestrüpp mehr hatte).

Zitat
Franken
Unicable kann leider nur 8 User Kanäle und scheidet schon mal aus, da die UFO micro 12 User Kanäle hat und von diese sind 11 belegt.


Wenn es mehrere Kabelstränge gibt, kann man das ggf. dennoch realisieren. Wenn 2 Stränge vorhanden sind, kann man z.B. mit einer Jultec JPS0902-6T an beiden Strängen je 6 Tuner betreiben, die allerdings Unicable beherrschen müssen. Man könnte sogar den (noch teureren) Schalter JPS0902-12TN für 2 mal 12 Tuner verwenden, der dann aber für die Tuner 9-12 JESS als Befehlssatz benötigt, was derzeit die Verwendbarkeit einschränkt.

Die Dosen wären aber dann alle gegen Unicable-taugliche (diodenentkoppelte) Dosen zu tauschen. Dosen mit intelligenter Schutzfunktion sind aber nicht nötig, solange alle Anschluss-Konflikte innerhalb einer Wohnung am Küchentisch gelöst werden können.

Zitat
Franken
Wenn die SRF Radios weiterhin in MP2 Senden auf den neuen DVB-S2 Transontern müsste doch der UFS 712 diese doch wiedergeben können, wenn nicht ist die UFO micro fällig.


Dann ist sie fällig. Der UFS 712 kann ja den 8PSK-Transponder gar nicht demodulieren, auf dem die Radioprogramme drauf sein werden... er kommt gar nicht bis an den Transportstrom, aus dem er die Audio-Daten extrahieren könnte.

Ansonsten: wenn Dir 32 Transponder (also z.B. ohne Sky) von 4 Sat-Ebenen reichen sollten, dann gäbe es noch was mit Festfrequenzen, was jeder Satempfänger empfangen können sollte. Eine Matrix, die man auf 32 Transponder programmieren kann, die dann dauerhaft greifbar sind. Da gehen sogar die alten Dosen, wenn man an den Receivern die LNB-Spannung abschalten kann (sonst DC-Blocker für 3 EUR davor und gut ist...). Umsetzung von einem Satelliten ist problemlos, Umsetzung von z.B. 3 Ebenen von Astra 19,2° Ost und einer Ebene Hotbird (SRF-Radio) wäre vermutlich machbar, müßten wir bissl Gehirnschmalz investieren. Kosten: ca. 150 EUR die Matrix und leider fast nochmal genausoviel das Programmiergerät, das man zur Inbetriebnahme und zur Transponder-Auswahl braucht.

Diese Matrix könnte auch 2 mal 16 Tuner mit Unicable- und JESS-Signalen ansteuern, dann nur von einem Satellitensystem. Dazu wären wiederum die Dosen zu tauschen.

Schau mal: https://www.satshop-heilbronn.de/Dur-Line-DPC-32-K-Kaskade-Unicable-JESS-Multischalter-32-Umsetzungen-EN50494-60607

von Chris_BLN - am 09.01.2016 21:43
Wäre halt interessant zu wissen, was der ORF in diesem Jahr "angestellt" hat. Einen Testbetrieb gab es bei ARD Digital und ZDFvision ja auch (Start zur IFA 1997, Regelbetrieb ab 1999). Ich habe noch ein altes Promo-Video von ARD Digital von 1996 mit Logos von EinsMuXx, EinsExtra und EinsFestival im alten ARD-Design, welche - schätze ich mal - nie on air gingen. Oder waren die Programme schon vor dem Start zur IFA 1997 testweise auf Sendung? Laut INFOSAT nicht.

Verdammt, wir schweifen ab... Wie wär's mit einem DVB-S-History-Thread? :D

von DigiAndi - am 09.01.2016 22:50
Hurra, off-topic... :D

Irgendwann war beim ZDF ja auch OE1 als Radio drauf, soweit ich mich erinnere. Schauen wir doch mal in die Zeitmaschine...

Ahhh, da: https://web.archive.org/web/20000823072053/http://www.lyngsat.com/astra19.shtml

TP 77, 11,954 H:

ZDF, 3sat, KiKa / arte, EuroSport (!), "ORF Sat", ZDF Info, ZDF Doku / ZDF Theaterkanal, EuroNews (!), OE 1, D-Radio Berlin, DLF.

Leider geht das Archiv nicht weiter zurück für Astra 19,2E.

OE1 war aber damals auch schon auf TP 117, 12,692 H.

Und irgendwann änderte der ORF mal soweit ich mich erinnere den Audio-PID und bedachte nicht, daß der neue PID beim ZDF mit irgendwas belegt war. Da haben sie (oder haben sie beinahe) den ZDF-Transponder gecrasht, weil man sich nicht abgesprochen hatte. Jaja, damals, als wir noch jung waren *fg*.

An "Radio Österreich International Sackville" erinnere ich mich auch noch. Das war eine über irgendwelche anderen Satelliten weitergereichte Zuführung für den AM-Sender Sackville in Kanada.

von Chris_BLN - am 09.01.2016 23:16
Zitat
w_weinmann
Wer mit Symbolraten und den daraus resultierenden Bitraten etwas experimentieren möchte, dem sei dieser Link ans Herz gelegt:
http://www.saschateichmann.de/dvb-s.html
Btw. ist auch ein DVB-T Rechner dabei. Die DVB-T2 Version ist aber experimentell und ohne H.265.(maximal MPEG4).

Interessant, danke!

Allerdings scheint mir die Berechnung für die Anzahl der T2-Programme recht pessimistisch zu sein. Bei den Parametern die in München gestet werden, würden angeblich nur 2 HD-Programme (MPEG-4) Platz finden. Gut, HEVC, aber kann man damit wirklich 2-3mal so viele HD-Programme unterbringen?
Außerdem unterscheidet sich eine Datenrate von der bei DVB-T2HD genannten; 24,9 statt 27,5.

Auch bei Datenraten um die 30 Mibit/s (wie derzeit in AT verwendet) werden nur 3 HD-Programme angezeigt. Die ORS packt da immerhin 5 HD-Programme + 3 SD-Programme + 1 Radioprogramm rein. Aber vlt. steht genau wegen solcher Fälle experimentell dran.

von Zwölf - am 10.01.2016 00:41
... und ich habe Dir dort geantwortet. Ich bleibe dabei: die QAM BOX ist für eine (Einfamilien)haus-Verteilung technischer und energetischer Overkill und reicht nichtmal aus. Selbst mit 2 Boxen bekommt man nicht alles, was in einem Kabelanschluß erwartet wird, empfangen. Schön ist da nur UKW und die leichte protokollfreie Verteilbarkeit von DVB-C auf beliebigen Anlagenstrukturen.

Hier im Thread eine Seite weiter vorne stehen meine Gedanken zu Deiner Anlage. Nun solltest Du Daten nachliefern: wie viele Dosen hängen an wie vielen Strängen jeweils hintereinander? Was für Abzweiger / Verteiler sind verbaut?

von Chris_BLN - am 16.01.2016 21:59
Danke für die Info!

Dafür aber zweimal VOX CH? Kontraproduktiv. Die Schweizer Privaten halten sich generell mit Ihrer SAT Verbreitung mächtig zurück. Sehr komisch, die Schweiz ist doch in allem Vorreiter was Technik betrifft, Schnelleres Internet, Digitales Radio DAB+ aber was die Satverbreitung angeht naja. Ich kann es einfach nicht glauben, dass jedes Dorf mit einen Kabelanschluss versehen ist und Satellit ist das beste Backup überhaupt. Ich kenne es nur von meinen ehemaligen Kabelanschluss, der viel des öfteren mal aus.:(
Seit ich die Kathrein Sat Anlage (seit 2004) habe hatte ich noch nicht einen einzigen merkbaren Ausfall selbst bei Schnee und strömenden Regen. Bei meinen Eltern läuft der Fernseher so gut wie den ganzen Tag und die hatten sich als erstes beschwert wenn kein Fernsehen mehr über Kabel ging, seit SAT umstieg keinerlei Beschwerten mehr.:-)

von Franken - am 23.01.2016 19:07
Zitat
Franken
Die SRF könnte ja wenigstens die Radioprogramme auf einen DVB-S QPSK Modulierten Transponter lassen


Ich habe bislang auch die "alten" SD-Receiver zum Radiohören benutzt und auch die Schweizer Programme gerne gehört. Schalten die Radios jetzt auch auf DVB-S2 um? Das wäre in der Tat schade um die Geräte ...

Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
Die HD-Zuführung der deutschen HD+-Privaten zu den Schweizer Kabelnetzen erfolgt schon länger auf anderem Wege (Details habe ich nicht).


Kabelkiosk auf Eutelsat 9A? :)

von Felsberg - am 24.01.2016 11:10
Zitat
Felsberg
Ich habe bislang auch die "alten" SD-Receiver zum Radiohören benutzt und auch die Schweizer Programme gerne gehört. Schalten die Radios jetzt auch auf DVB-S2 um? Das wäre in der Tat schade um die Geräte ...


Am 29.2.2016 werden die Schweizer Radioprogramme auf einen 8PSK-Transponder mit knapp 60 MBit/s umziehen, wohl aber in MP2 bleiben. Damit sind alte reine SD-Receiver raus. Damit dürfte auch die Highend-Kiste von Restek raus sein - und das ist nur ein Vorgeschmack auf das, was auch in D kommen könnte in ein paar Jahren. Da gibt es sogar wilde Spekulationen bis dahin, die ARD-Radioprogramme könnten nach Aufgabe des Hörfunktransponders im Jahre 2023 als AAC-Streams auf den HD-Transpondern verteilt werden. Aber ob es bis dahin überhaupt noch die ARD gubt, ob es bis dahin noch Deutschland gibt, da sehe ich heute auch keine 100%ige Sicherheit mehr.

von Chris_BLN - am 25.01.2016 23:44
...das ja, aber wieviele davon sind wirklich brauchbar gut AAC-tauglich? Ich habe einen DVB-S2, der ist bei AAC stumm und einen DVB-C (softwaregleich gibt es DVB-S2-Geräte), der macht in AAC Murks. Außerdem wäre dann die formal hohe technische Qualität der ARD-Programme nicht mehr zu halten. Selbst ein 192er AAC klingt deutlich schlechter als ein 320er MP2 oder ein 448er AC3.

Aber soweit sind wir ja auch noch nicht. Es sind Verlängerungen bei der Laufzeit ja nicht ausgeschlossen. Und mal schauen, wie die ARD im Jahre 2023 (so es sie dann noch geben wird) interne Zuführungen und Backups realisieren wird. Auch da gibt es ja ständig Weiterentwicklungen.

von Chris_BLN - am 28.01.2016 07:50
Bis 2023 müssen wir uns vielleicht schon alle H265-fähige Receiver kaufen auch um SD-Programme zu sehen, vielleicht ist aac(+) und H264 und DVBS2 dann ein uralter Hut und wird abgeschaltet.
MPEG2 und mp2-Audio ist doch jetzt schon totaler Schnee von gestern... .
Man kann doch nicht ernsthaft erwarten, wenn man sich ein digitales technisches Gerät kauft, dass man es länger als 10 Jahre benutzen kann, dann würden wir jeglicher Technologie irgendwann 100 Jahre hinterher hinken. Viele Geräte von heute machen eh kurz nach der Garantiezeit schlapp.
Es wird niemand mehr erleben, dass irgend etwas so lange funktionieren wird (funktionierte) wie ein AM-Radio oder UKW-Radio.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 28.01.2016 11:27
Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
Bis 2023 müssen wir uns vielleicht schon alle H265-fähige Receiver kaufen auch um SD-Programme zu sehen, vielleicht ist aac(+) und H264 und DVBS2 dann ein uralter Hut und wird abgeschaltet.
MPEG2 und mp2-Audio ist doch jetzt schon totaler Schnee von gestern... .


Sollte es da noch zahlreiche SD-Programme geben. Nach jetzigem Stand sollen ARD/ZDF bis 2019 in SD senden, die großen Privaten sind bis 2022/2023 verpflichtet.

Zitat
Chris_BLN
Ich habe einen DVB-S2, der ist bei AAC stumm


Programme wie "Radio HCJB" sollen ja in AAC senden. Als die aufgeschaltet wurden, konnte aber kaum jemand was hören. Auch bei mir nur Stille (bei einem 2014 gekauften S2-Receiver).

von Cha - am 28.01.2016 13:38
Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
Zitat
Franken
Es haben aber sicherlich noch etliche Leute immer noch SD only Receiver.
Gestern als ich im Globus Baumarkt war hatte ich erst massig Receiver gesehen, die nicht HD tauglich waren für ca 30 € und viele Kaufen solche Receiver immer noch.


Wer nach 2008 noch in SD-Hardware investiert hat, ist selber schuld. Und wer sogar heute noch einen SD-Receiver kauft, dem ist echt nicht mehr zu helfen.


Ich war tatsächlich so blöd und habe mir auf Ricardo einen SD Receiver mit Matrixdisplay als Radioempfänger gekauft (nebst einem neuen Vu+ Solo2 den ich am liebsten entsorgen würde). Der Vu+ ist selbst als Radioempfänger zu instabil.

von mkey - am 02.03.2016 13:18
Einmal eingerichtet läuft es aber auch gut, natürlich machen die Linuxkisten etwas Bastelarbeit, wenn man die Kanalliste auf dem PC mit Dreamboxedit hat, ist das schon die halbe Miete.
Wer das nicht machen will sollte sich sowas nicht auch nicht kaufen, aber wenn man Routine hat geht das Neuaufsetzten ganz fix. Vor jedem neuen Plugin, was ich probieren möchte, mache ich immer ein Fullbackup, dann kann ich in 5 min den letzten Zustand wieder herstellen.
Ci+ ist bei GigaBlue und VU+ mit aktuellem Open-ATV5.1 voll unterstützt.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 02.03.2016 15:01
Zitat
satjay
Die schweizer Radios nach dem Wechsel hier m allrn Rec. problemlos,
also wohl dvbs2 ohne aac


Sieht so aus: http://de.kingofsat.net/tp.php?tp=1460

Alle Radioprogramme in 256 kbps MP2, laufen problemlos. Interessant ist ein "Test14054", der angeblich Bild- und Tonspuren von SRF Info haben soll. Habs gerade versucht einzulesen, SRF Info wird als verschlüsselt gemeldet. Wollte den Speicher nicht vollmüllen und habe es erstmal dabei belassen, es nicht einzulesen.

von Chris_BLN - am 02.03.2016 23:35
Zitat
Chris_BLN
Interessant ist ein "Test14054", der angeblich Bild- und Tonspuren von SRF Info haben soll.


Ja, das ist richtig. Hat einen anderen PMT-PID (581 statt 521). Die anderen PIDs sind identisch mit dem "normalen" SRFinfo HD. Das "Verschlüsselt"-Flag ist zwar gesetzt, aber die offenen Programminhalte gehen auch ohne Karte. Möglicherweise ist genau dies der Sinn des Tests, da manche Receiver offenbar zicken, wenn ein Programm als "offen" gekennzeichnet ist, aber teilweise verschlüsselte Inhalte sendet.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 03.03.2016 05:22
Habe in meinen Wohnwagen einen UFS 903 von Kathrein. Versuche schon den ganzen Tag SRF info HD und die Radios zu empfangen, aber es gelingt mir einfach nicht.
SRF 1 HD und SRF 2 HD waren bereits schon in der Programmliste des Kathreins und diese funktionieren auch mit Bild und Ton.
Über den Automatischen Sendersuchlauf findet der UFS 903 den 11526 H 29700 Transponter einfach nicht.
Das komische ist, wenn ich den Transponter Manuell eingebe werden beim Transpontersuchlauf die Programme zwar gefunden und abgespeichert, aber die gehen dann nicht kein Bild und auch kein Ton.
Nach gefühlten 50 Suchläufen viel mir dann auf, dass bei den Programmen die Symbolrate wieder auf 27500 zurück geht. Folglich wird der 11526 H mit einer Sympolrate mit 27500 abgespeichert. Ich bin Ratlos. Deswegen auch kein Bild und kein Ton. Was mich wundert ist warum funktioniert dann SRF 1 HD und SRF 2 HD.
Ich bin am verzweifeln!
Es gibt doch bestimmt edliche, die einen UFS 903 haben. Im Internet wurde noch nirgends über Empfangsprobleme von SRF info HD und den SRF Radios berichtet.

Die SD Abschaltung war der größte fehler überhaupt. Mit diesen HD zeugs hat man doch nur Probleme und nichts als ärger. Trotz HD Receiver empfängt man nur die hälfte der SRF Programme :mad:

von Franken - am 17.03.2016 20:42
Zitat

Die dt. ÖR und ORF verschwenden jetzt mit der SD-Abstrahlung via Sat auch Rundfunkgebühren, finde ich, ARD alpha und Bremen noch in HD aufschalten und so könnte das dt. ÖR-SD jetzt schon abgeschaltet werden.

Ich weiß nicht, das müsste man mal durchrechnen, wenn man die entsprechenden Kosten kennen würde. Angenommen, die Verbreitungskosten würde nicht in einen Topf geworfen, sondern jeder würde nur für die von ihm genutzte Verbreitungsart zahlen - wie viel ct müssten dann die Sat-SD-Zuschauer mtl. zahlen? Ich würde wetten, dass es Jahre dauern würde, bis sie einen HD-Receiver drin hätten. Von daher finde ich den Begriff "Verschwendung" in diesem Zusammenhang etwas fehl am Platz. Dafür müsste man aber halt auch mittels Umfragen verfolgen, wie viele Leute noch Sat-Empfänger haben, die nicht HD-tauglich sind.

von Zwölf - am 18.03.2016 10:37
Genau das Problem tritt bei dem Panasonic-Fernseher von meinem Vater auf. Canal Sat hat bei der HD-Umstellung auf Astra ebenfalls die Symbolrate auf 29700 geändert. Der Fernseher liest die Kanäle auch mit der neuen Symbolrate ein, will sie jedoch noch mit der alten Symbolrate wiedergeben.
Angeblich solls da ein Firmware-Update geben. Ich lass aber die Finger davon, da mein Vater die französischen Kanäle eh nicht guckt.
Bei Samsung gibt's auch keine Möglichkeit, Transponderdaten zu editieren (nicht mal mit PC-Software). Aber da kann man wenigstens einen Transponder mit geänderten Daten komplett neu programmieren. Was die Hersteller sich da immer denken ... :wall:

von Saarländer (aus Elm) - am 18.03.2016 20:21
Zitat
Franken
Das Problem scheint wirklich zusein, da ja vor den 29.02.2016 der 11526 H Transponter mit 27500 ausgestrahlt wurde. Der 10971 H mit 29700 wo SRF 1 HD und SRF 2 HD sind, der geht ohne Probleme, weill da nicht geändert wurde.

Also sind nun Kathrein und Panasonic gefortert das Problem zu fixen.


Mir ist bis jetzt kein Receiver untergekommen, bei dem man nicht manuell Transponderdaten anpassen oder neue Transponder erfassen könnte. Laut Manual geht das auch beim UFS 903. Jetzt bist du gefordert!

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 19.03.2016 16:59
Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
Zitat
Franken
Das Problem scheint wirklich zusein, da ja vor den 29.02.2016 der 11526 H Transponter mit 27500 ausgestrahlt wurde. Der 10971 H mit 29700 wo SRF 1 HD und SRF 2 HD sind, der geht ohne Probleme, weill da nicht geändert wurde.

Also sind nun Kathrein und Panasonic gefortert das Problem zu fixen.


Mir ist bis jetzt kein Receiver untergekommen, bei dem man nicht manuell Transponderdaten anpassen oder neue Transponder erfassen könnte. Laut Manual geht das auch beim UFS 903. Jetzt bist du gefordert!

HERAUSFORDERUNG ANGENOMMEN
UND DEN ALTEN KATHREIN 910 VON 2008
ANGEWORFEN, der liess s überlisten

Manuell 11529 statt 11526!
h
DVBS2
8PSK 2-3
29700

VIEL ERFOLG!

von satjay - am 19.03.2016 17:23
Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
Die dt. ÖR und ORF verschwenden jetzt mit der SD-Abstrahlung via Sat auch Rundfunkgebühren, finde ich, ARD alpha und Bremen noch in HD aufschalten und so könnte das dt. ÖR-SD jetzt schon abgeschaltet werden.

Da wir hier in einem Radioforum sind: hast Du die ARD-Radios vergessen? Wo sollen die dann laufen? Soweit mir zugesteckt wurde, kursieren sogar Langfrist-"Mutmaßungen", die könnten nach Ende des TP93 in magerem AAC geschändet auf den HD-Transpondern verteilt werden. Dann kann man es auch gleich bleibenlassen, AAC klingt selbst bei fehlerfrei decodierten 144 kbps LC-AAC nicht besser als MP2 mit 192 kbps. Ist aber noch paar Jahre hin, bis das akut wird.

Habe den SRF-Radiotransponder nun auch in unserem Kabelnetz drin. Wollte nur die beiden RSI-Programme rausfiltern, würde sonst ja nicht in einen 256-QAM-Kanal passen. Die weboberfläche der Kopfstelle erlaubt aber keine Sperrlisten, sondern nur Pass-Listen. Und da wie sich zeigte nur mit 20 Einträgen. Also SRF Info und die Radioprogramme ohne die SRF1-Regionalmagazine. Muß mir das noch mal anschauen, ob ich mit PID-Filtern was erreichen könnte. Aber nur die fetten VPID der RSI-Programme zu sperren, ohne die Tabellen anzupassen, führt zu eingelesenem Murks bei den Kunden.

von Chris_BLN - am 21.03.2016 10:19
Zitat
Franken
Um was für eine Kopfstelle handelt es sich? Doch nicht etwa um die Quam Box?


Leider nicht. Dann hätte ich vermutlich viel weniger Ärger mit der Stabilität der Kopfststelle. Es ist ein modulares System von Wisi. Grundgeräte sind OH50A, da drin stecken DVB-S/S2-Module OH85H. Ein solches Twin-Modul holt mir mit einem seiner Tuner den SRF-Radiotransponder und ich setze daraus 19 Radioprogramme und SRF Info HD ins Kabel um.

http://wisi.de/fileadmin/Prospekte/pros_Compact_Headend_OH_de.pdf

UKW mache ich mit einer Blankom-Anlage. Die funktioniert reibungslos, kann aber kein DVB-S2 in UKW umsetzen.

Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
@Chris-BLN
Man muss über DVB-S2 nicht gleich zwangsläufig die Radios in AAC senden sondern kann das bei den Radios alles so lassen wie es ist, in mp2.


Siehe SRF. Ich schrieb das mit dem AAC, weil es eines der möglichen Szenarien ist nach Ablauf der Miet-Dauer für TP93.

von Chris_BLN - am 23.03.2016 21:13
Habe ebenfalls den SRF Transponter auf meiner SMCIP 401 neu zusammengestellt. Über meiner UFO micro Anlage gehen jetzt zumintest die Radiosender wieder. Die Fernsehprogramme werden von den UFS 712 Receivern nicht mal mehr eingelesen nur noch 3+. Habe Probeweise mal den Wohnwagen Receiver UFS 903 angeschlossen aber dieser Arbeitet einfach nicht mit Ufo Micro zusammen und im Wohnwagen hatte ich ja Probleme mit den UFS 903 Receiver den SRF info und Radio Transponter einzuprogrammieren. Jetzt klappt es mit den Trick von satjay.
Hier liegt aber die Frequenz um 3 MHz höher! Hat das nicht einen schlechteren Empfang als nebenwirkung?

Nochwas zur Hausanlage: Es wird über kurz oder lang auf eine Unicable Lösung von Jultec hinauslaufen.
Bei diesen DUR-line DPC-32 K verliert man doch zu viele Sender. Ich denke alleine schon bei den riesen SRF Transponter gehen schonmal 2 der 32 Umsetzungen flöten und da ist man bei 32 Transpontern gleich übers Ziel hinausgeschossen.

von Franken - am 24.03.2016 19:03
Ich hab nen Technotrend TT-select S845HD+ daheim stehen - Single-Tuner, ne gute Menge Bugs, Ethernetschnittstelle wurde nie belebt (=Attrappe), Ton geht stumm, wenn man ein Menü aufruft (!), USB-Aufnahme wird auf FAT32 abgelegt (=gestückelt bei Filmen und in Ordnern mit nichtssagenden Namen), recht lauter Plopp am Analogausgang beim Ein- und Ausschalten. AAC-Audio geht soweit ich mich erinnere nicht, diese obskuren Billig-Programme blieben stumm. Kartenleser für HD+ Karte ist eingebaut, dazu ein CI ohne Plus.

Dafür aber 42 cm breit, wertiges Design, passt sich gut ins HiFi-Rack ein, hat 16-stellige Sendernamenanzeige (aber keine RDS-Datenanzeige!). Braucht aber einen Bildschirm zur Einrichtung. Sollte in der Bucht für deutlich unter 40 EUR zu haben sein, manche gehen für unter 20 EUR weg. Das hat er bei allen Bugs wirklich nicht verdient. Würde ihn mir als Radio sofort wieder holen.


Die Geräte von LaSAT/Bemondis haben in den aktuellen Softwareversionen (Update kinderleicht mit USB-Stick) sogar Menü-Abbildung im 12-stelligen Display. Man kann prinzipiell fast alles ohne angeschlossenen Bildschirm machen. Vielleicht ist Sendersuchlauf und -sortierung tricky oder unmöglich ohne Bildschirm, der Rest geht. Menüs sehen aus wie AWARD-BIOS aus den 90er Jahren, schlanke. schnörkellose Bedienung. RDS wird nicht angezeigt, Aufnahme erfolgt auf proprietär formatierten USB-Datenträger, der sich mit einer Freeware aber komfortabel unter Windows auslesen läßt. Etwas fummelige Fernbedienung. Audiodecoder in der aktuellen Software offenbar komplett in Ordnung (die alten waren extrem verbuggt).

Hier eine Twin-Variante davon als OEM für Wisi: OR 294
http://www.ebay.de/itm/331805464617

Der billigste neue aus dieser Serie ist der Pollin DR-HD301, den ich aber für Schwerpunkt Radio nicht empfehlen kann - Störgeräusche aus CPU und Display im Audioausgang.

Ebenfalls aus dieser Gerätefamilie: der Exot mit den eingebauten Lautsprechern. Also ein etwas besser verwendbares Bose-Waveradio sozusagen. Kann auch Internetradio. Hatte diese Kiste aber noch nie unter den Fingern: http://www.ebay.de/itm/171744318479 - das ist direkt ab Werk. ;)

Sehe gerade, es gibt auf diesem Wege in Deutschland die DVB-C-Version, die ich bislang nur bei Wisi Schweiz sah: http://www.ebay.de/itm/181888600690 .

von Chris_BLN - am 25.03.2016 22:07
Zitat
Wolfgang R
In Klärung. Die Schüssel hat so eine "ich finde meinen Satelliten selbst"-Steuerung. Der Receiver kann dann Astra - Hotbird - etc. wählen, sie richtet sich dann neu aus.

Ich finde es eine Frechheit vom Verkäufer, ehrlich gesagt


Das ist natürlich bech, wenn es für diese Antenne keinen HD Receiver mehr gibt, dann muss wohl eine neue Antennen aufs Wohnmobil. Wobei man da wahrscheinlich nur die Drehsteuerung austauschen müsste, falls es den Hersteller der Antenne noch gibt. Lass mich raten es ist eine MEGASAT Antenne?

von Franken - am 02.05.2016 11:54
Zitat
Franken
Warum muss bei den SRF Sendern noch ein hässliches HD daneben stehen, das ist ziemlich penetrant.


Du tust ja grad so, als wäre das nur beim SRF der Fall. Aber ein Ende ist in Sicht. Bei den Westschweizer Programmen ist das "HD" bereits weg, die anderen folgen Ende August.

Zitat
Technischer Infoletter SRG SSR - Ausgabe Mai 2016

DVB-S: Bezeichnung «HD» in den Programmlogos entfällt

Seit dem HD-Switch vom 29. Februar 2016 strahlt die SRG ihre Programme ausschliesslich in HD-Qualität aus. Die Zusatzbezeichnung «HD» in den Programmlogos ist nicht mehr nötig und wird entfernt.

Umsetzungsdatum
Bereits umgesetzt    	RTS un, RTS deux	
Ende August 2016 SRF 1, SRF zwei, SRF info, RSI LA 1, RSI LA 2


von Rolf, der Frequenzenfänger - am 14.05.2016 05:16
Zitat
Rolf, der Frequenzenfänger
Zitat
Zwölf
Man könnte glatt meinen die haben vergessen, dass sie über DVB-T ihre Programme noch in SD ausstrahlen.


In der Überschrift steht ja "DVB-S" und da gibt es tatsächlich kein SD mehr.

Dafür klingt die zweite Zeile so, als wäre DVB-S der letzte SD-Verbreitungsweg gewesen. Aber gut, das ist jetzt Haarspalterei. Ich könnte mir vorstellen, dass es vlt. manche Leute in der Schweiz gibt, die DVB-T für einen Zweitfernseher verwenden vlt. in Kombination mit unverschlüsselten Sat-Programmen. Von daher hätte es vlt. noch einen gewissen Informationswert gehabt, wenn sich die DVB-T-SD-Version und die Sat-HD-Version deutlicher voneinander unterschieden. Aber sei's drum. Ich find's schön, dass die SRG damit so ein bisschen mit der Mystik bricht, die im deutschsprachigen Raum um HD gemacht wird, auch wenn es wahrscheinlich keine spürbaren Wellen nach Deutschland und Österreich schlagen wird.

von Zwölf - am 15.05.2016 00:10
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