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Radioforum
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8
Erster Beitrag:
vor 14 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 14 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Handydoctor, Kay B, essemm, LeipzigNewsMan74, Robert S.

Wie groß war die Kluft zwischen Deutscher Bundespost und Deutscher Post (DDR) ?

Startbeitrag von Kay B am 18.07.2004 18:14

Mal wieder eine etwas historische Frage.

Was mich schon lange interessiert ist, wie groß eigentlich die Kluft zwischen Deutscher Bundespost und der Deutschen Post (also die Post der damaligen DDR) eigentlich war.

In Prospekten und Broschüren der Telekom wurde in den frühen 90ern immer wieder unterstrichen, wie schnell nach der Wiedervereinigung in den neuen Bundesländern die Infrastruktur erneuert und auf den aktuellen Stand gebracht wurde.

Aber wie war das tatsächlich? Waren die ganzen Sendeanlagen, Richtfunkstrecken und Telephonleitungen und -systeme mit der Wiedervereinigung nicht mehr zu gebrauchen? Wurden da schnellstmöglich alle TV- und Radiosender sowie die ganze Sende- und Übertragungstechnik ausgetauscht? Oder hat man erstmal nur Versorgungslücken gefüllt, wie z.B. beim Telephon oder Kabelanschluß?

Antworten:

naja so schnell ging das nicht,die alten freileitungen mit den viele dräten waren auch viele jahre nach der wende in einigen orten präßent und auch in betrieb,mir ist noch bekannt das nach der wende aber orte die bisher kein telefonanschluß hatten mal schnell über fix errichtete freileitungen versorgt wurden,diese verschwinden nun auch langsam wieder



von Robert S. - am 18.07.2004 20:12

Re: Wie groß war die Kluft zwischen Deutscher Bundespost und Deutscher Post (DDR

Also in der Großstadt hatten viele schon 88 einen Festnetzanschluß, zumindest in Leipzig (sogar parteilose Leute mit Westverwandtschaft)



von LeipzigNewsMan74 - am 18.07.2004 20:40
Und hat man dann die bestehenden Leitungen - solange es keine unisolierten Freileitungen waren - komplett rausgerissen?

Und wieso mußte eigentlich die ganze Sende- und Richtfunktechnik ausgetauscht werden? War das Zeug so schlecht?

von Kay B - am 19.07.2004 06:49
Damals wurde versucht das Defizit an Telefonanschlüssen zu verringern.Teilweise wurden Anschlüsse über das damalige C-Netz realisiert.
Sendeanlagen für TV und Radio wurden später erweitert.Teilweise werden noch heute Anlagen aus DDR-Zeit verwendet.Das sind unter anderem Sender von ZARAT aus Polen.Es sind auch Sendeanlagen vom Funkwerk Köpenick im Westteil Deutschlands im Einsatz.



von Handydoctor - am 19.07.2004 11:38
Handydoctor schrieb:

Zitat

...Teilweise werden noch heute Anlagen aus DDR-Zeit
verwendet.Das sind unter anderem Sender von ZARAT aus
Polen.Es sind auch Sendeanlagen vom Funkwerk Köpenick im
Westteil Deutschlands im Einsatz...


Hast du dazu noch genauere Infos??



von essemm - am 19.07.2004 11:42
Auf dem Schutterlindenberg in Lahr steht für die 107,4 vom Offenburger Hausfrauenradio ein Sender vom Funkwerk Köpenick. Leider kann ich nicht sagen,wer dieses Werk übernommen hat.
Einige Senderstandorte in Ostdeutschland wurden ja erst Ende der 80iger Jahre modernisiert(z.B. Calau,Helpterberg, Löbau). Dort wurden damals neue Senderanlagen für Radio und TV aufgestellt,die weiterhin genutzt werden. Für die kommende Umstellung auf Digital, sind auf Senderseite aber neue Anlagen erforderlich. Die Antennensysteme werden weiterhin zum Einsatz kommen.



von Handydoctor - am 19.07.2004 20:22
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