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DLR-Fan Sachsen-Anhalt, Kay B, UKW-Fan Sachsen-Anhalt, Fred54, Chris_BLN, Handydoctor, hetietz, HansEberhardt, mobi, Manager., Jens1978

[Mitteldeutsche Zeitung] MDR Info kehrt Halle den Rücken

Startbeitrag von DLR-Fan Sachsen-Anhalt am 02.03.2015 19:37

http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/umstrukturierung-beim-rundfunk-mdr-info-kehrt-halle-den-ruecken,20641266,30005882.html

Von Kai Gauselmann
Für den Nachrichtensender MDR Info, der von Halle nach Leipzig umzieht, sollen andere Abteilungen an die Saale wechseln. Was passiert mit den 45 festen Arbeitsplätzen?
Halle (Saale).

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) bereitet eine massive Umstrukturierung vor. Unter anderem soll nach jetziger Planung der Nachrichtensender MDR Info von Halle nach Leipzig umziehen. Im Gegenzug könnten in Halle die kleineren Ressorts Kultur, Wissen, Bildung, Medienkompetenz und Jugend gebündelt werden. Das ist Teil des Projekts „MDR 2017“. Unterm Strich verliert die Saalestadt nach MZ-Informationen 45 feste Arbeitsplätze. Die Landespolitik pocht allerdings auf einen Ausgleich - und die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt verspricht, dass der Standort Halle „im Gegenteil deutlich gestärkt“ werde, so MDR-Sprecher Walter Kehr.
Konzentration nach Inhalten und Ressorts

Derzeit ist in Halle die Hörfunkdirektion mit MDR Info, dem Kulturradio Figaro sowie den Jugendsendern Jump und Sputnik in einem Gebäude am Hallmarkt untergebracht. Der MDR will sich künftig bei dem laut Kehr „umfangreichen Veränderungsprozess“ nicht mehr nach den technischen Wegen Fernsehen (Leipzig) und Radio (Halle) organisieren. Stattdessen will die Dreiländeranstalt ihre Mitarbeiter nach Inhalten und Ressorts konzentrieren. Konkret würde nach dem Wechsel von MDR-Info nach Leipzig das Ressort „Nachrichten und Hintergrund“ sowohl für das Fernsehen als auch das Radio und das Internet produzieren - sogenanntes „trimediales Arbeiten“. So solle die „publizistische Kraft in allen relevanten Mediengattungen und Ausspielwegen qualitativ und quantitativ“ gestärkt werden.
Wird Sachsen-Anhalt zum Verlierer?

Die Neuausrichtung ist keine Privatsache - der MDR finanziert sich vor allem über die Haushaltsabgabe und wird von Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen getragen. „Grundsätzlich finde ich das gut“, bewertete Sachsen-Anhalts für Medien zuständige Staatsminister Rainer Robra (CDU) die Pläne. Die Kultur- und Wissensredaktion in Halle zu bündeln, „passt auch gut zur Leopoldina“. Die Nationale Akademie der Wissenschaften hat ihren Sitz in Halle. Robra schränkt aber ein: „Am Ende muss Halle personalwirtschaftlich so dastehen wie jetzt.“ Ähnlich äußerte sich Stefan Gebhardt, Linken-Abgeordneter und Rundfunkrat. „Sachsen-Anhalt darf nicht der Verlierer dieses Prozesses sein“, sagte er. Laut Robra könne die Landespolitik ihre Forderungen auch durchsetzen. „Wir haben einen Hebel mit dem Staatsvertrag.“

Der ist die Rechtsgrundlage des MDR und müsste laut Robra für die Reform geändert werden. Der MDR sieht das anders. Man bewege sich innerhalb der Vorgaben des Staatsvertrages. Ohnehin geht Sendersprecher Kehr von einem Nullsummenspiel aus. Wenn man freie Mitarbeiter und Teilzeitkräfte einrechne, sei in „der Gesamtbetrachtung des Mitarbeitereinsatzes“ die Bilanz ausgewogen. In internen Protokollen des MDR sieht das anders aus. Die „Projektgruppe 17“ plant mit dem Wegzug von 90 Arbeitsplätzen aus Halle und dem Zuzug von 45 nach Halle. (mz)

Antworten:

Was dafür für sinnlose Gebührengelder draufgehen, spottet jeder Beschreibung.
Welcher scheiß Unternehmensberater hat dem MDR solche Scheiße eingeredet?
Für die INFO-Nacht wurde vor wenigen Jahren noch umfangreich an Infrastruktur in Halle investiert, nun auf einmal diese Scheiße, dass das Programm nach Leipzig soll.
Dafür soll dann wieder in Halle etwas angemietet werden um hier Kulturfernsehen zu produzieren, da das Gebäude in der Gerberstrasse nicht dafür ausreicht. Man kann sich nur vor die Birne kloppen.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 02.03.2015 19:43

MDR Info kehrt Halle den Rücken / Fernsehkultur kehrt Leipzig den Rücken

Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
spottet jeder Beschreibung. Welcher scheiß Unternehmensberater hat dem MDR solche Scheiße eingeredet?


Weniger aufgeregt betrachtet ist das Vorhaben des MDR sehr sinvoll:
Nachrichten im Hörfunk, Nachrichten im Fernsehen und Nachrichten für Online sollen vom selben Standort (Leipzig) kommen, um Synergien zu nutzen.
Und Fachredaktionen (bisher FS-Kultur in Leipzig und HF-Kultur in Halle) in Halle bi-/trimedial zusammenarbeiten.
Kein Grund also für Fäkalsprache.

von Fred54 - am 02.03.2015 20:26
Weshalb hat man dann überhaupt erst noch die Info-Nacht nach Halle geholt? Dafür musste Einiges in der Gerberstrasse investiert werden, dass die überhaupt dorthin gehen konnte. Dann hätte der MDR das vor wenigen Jahren schon so strukturieren sollen, wie es jetzt werden soll, damals hätte man das ja eigentlich schon wissen können... . Ich halte das jetzt für eine Geldverschwendung.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 02.03.2015 20:58
Tja, solche Fragen tauchen immer wieder auf: Warum wurden AM-Sender kurz vor der endgültigen Stilllegung erneuert und ausgetauscht, warum wurde Gebäude gebaut usw. Logisch ist das alles nicht, aber bezahlen tun es ja eh meist nicht die, welche jene Entscheidungen fällen. PWC und Co. sind dann schon wieder woanders unterwegs. :angry:

von Jens1978 - am 02.03.2015 21:49
Wir alle bezahlen natürlich auch für die Fehlinvestitionen und die Fehlentscheidungen, mit unserer Rundfunkzwangspauschale, leider.
MDR-Info und die Info-Nacht halte ich für ein gutes Nachrichtenradio, mein meist genutztes MDR-Radio-Programm überhaupt.

Spekulation: Geht die Info-Nacht überhaupt mit nach Leipzig? Kann doch sein, dass die dann z.B. zum RBB geht, die haben ja jetzt schon das Ersatzstudio im Haveriefall für die Info-Nacht.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 02.03.2015 22:12
Zitat

Weshalb hat man dann überhaupt erst noch die Info-Nacht nach Halle geholt? Dafür musste Einiges in der Gerberstrasse investiert werden, dass die überhaupt dorthin gehen konnte. Dann hätte der MDR das vor wenigen Jahren schon so strukturieren sollen, wie es jetzt werden soll, damals hätte man das ja eigentlich schon wissen können... . Ich halte das jetzt für eine Geldverschwendung.


Die Aufteilung der Radio- und Fernsehredaktionen geht zurück auf die Landesregierungen von Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Bei der Gründung des MDR wurde vereinbart, alle drei Staatsvertrags-Länder mit Standorten zu berücksichtigen. Damals Anfang der 1990er dachte man noch strikt getrennt in verschiedene Medien (Radio da, Fernsehen dort, sinnvolle Bi-, Trimedialität war noch ein Fremdwort)
Deshalb auch die Aufteilung: Radio nach Halle, Fernsehen nach Leipzig, dazu die Landesfunkhäuser in Erfurt, Dresden und Magdeburg (die waren damals schon bimedial angelegt - wohl eher gottgegeben, ohne dass die Beteiligten wahrscheinlich den Begriff kannten). Weil Thüringen damit als einziges Land im Vergleich nur einen Standort hatte, bekam es den Kinderkanal, der gerade, wie von der Politik gewünscht, gegründet wurde, dazu. Nur weil der MDR quasi aus dem Nichts aufgebaut werden musste, gabs am Anfang Übergangslösungen und alte DDR-Strukturen (Radio doch aus Leipzig, Fernsehen anfangs aus Dreseden etc.)

Heute macht es Sinn, Standorte eher thematisch aufzustellen ( Nachrichten, Kultur, Sport etc. jeweils zusammen) und bi- bzw. trimedial zu arbeiten. Und genau das hat der MDR jetzt vor und wird mittel- und langfristig damit einsapren können und vielleicht sogar auch das Programm stärken.

Die ARD Info-Nacht ist gar nicht in Gefahr - die will nämlich kein anderer in der ARD übernhemen will - also die Arbeit, die Sendung schon ;). Und wenn MDR Info nach Leipzig zu MDR Aktuell vom Fernsehen zieht, dann zieht die Infonacht einfach mit um. Wo ist das Problem?

von Fred54 - am 03.03.2015 09:49
Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
Weshalb hat man dann überhaupt erst noch die Info-Nacht nach Halle geholt? Dafür musste Einiges in der Gerberstrasse investiert werden, dass die überhaupt dorthin gehen konnte.


Was musste denn dort deswegen investiert werden?
Außer dem neuen Namen und ein paar neuen Jingles hat sich doch nicht viel geändert. Das Nachtprogramm gab es doch schon seit den 90er-Jahren, als noch aus Leipzig gesendet wurde.
Und das neue Logo an der Studiowand kann doch nicht so teuer gewesen sein? ;)

---> http://www.directupload.net/file/d/3915/nrba6xsm_jpg.htm

von Manager. - am 03.03.2015 18:18
Witzig. Müssen sie dann von Leipzig aus die Nachrichten von MDR Figaro abklingeln. Vielleicht brummt dann auch das Nachrichtenmikro nicht mehr so schön.

Vielleicht hat der MDR aber auch nur keine Lust, bei jedem Feuer-Fehlalarm im Hallenser "Funkhaus" gleich alle überregionalen Wellen an Notprogramme zu verlieren. ;)

von Chris_BLN - am 03.03.2015 21:10
@ DLR-Fan Sachsen-Anhalt

:spos:


Liest sich echt irgendwie zum Lachen, was der MDR schreibt. Daß heutzutage in einem Unternehmen teilweise sogar einzelne Bereiche einer Abteilung über die ganze Erde verstreut sind, ist doch dank globaler und breitbandiger Vernetzung kein Problem mehr.

Und beim MDR ist es ein Problem, Halle mit Leipzig zu vernetzen, sodaß jede Abteilung noch ortsgebunden sein muß?

Dann wird also in Leipzig für MDR Info neue Studiotechnik gebaut und eingerichtet, während in Halle neue Kapazitäten für Fernsehstudios angemietet werden müssen?

Irgendwie hat diese Investition den faden Beigeschmack, daß der MDR im Haushalt zu viel über hat und generiert mit den zahlreichen 10000-Euro-Gewinnspielen und solchen Umstrukturierungen künstlich neue Kostenstellen um wieder auf 0 zu kommen.

von Kay B - am 03.03.2015 22:29
Ja, in Leipzg wird ein neues MDR info - Studio aufgebaut, und in Halle wird ein TV-Studio angemietet werden, da die Gerberstrasse dafür nicht ausgelegt ist.
Ich bin auch der Meinung, dass man das mit einer guten Vernetzung hätte lösen können.
Damit werden in Halle in der oberen Etage Räumlichkeiten mit guter Infrastruktur freigesetzt, und viele Redaktionsmitglieder und einige Rundfunksprecher wechseln dann den Standort.

In den freigesetzten Räumen könnte man problemlos wieder etwas Radiomäßiges unterbringen... .
Vielleicht wird Figaro oder Klassik ja dann erweitert werden... .
Ich glaube nicht, dass Halle der Gewinner dieser Aktion sein wird... .

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 04.03.2015 09:00
Bitte nicht vergessen, daß beim MDR immer noch - auch wenn es etwas leiser darum geworden ist - ein Kinderradio-Projekt ausgebrütet wird.

Die Hörfunkzentrale in Halle ist, soweit ich mich an die Räumlichkeiten erinnere, alles andere als ein angenehmes und ideales Funkhaus. Das geht beim Sputnik-"Studio" los, das ja irgendwann einfach in eine Ecke gestellt wurde zwischen Glasfenster nach draußen und Glaswand ins Foyer. Dritte Wand war eine verbeulte Blechwand (so sah sie jedenfalls aus) hinter den Moderatoren (also die Wand, von der die frühen Reflexionen ins Mikrofon fallen) und zum Großraumbüro hin wars offen. Das hat erst Markuse nach 2007 schließen lassen, weil man so nicht anständig arbeiten konnte. Heute isses freilich wiede regal bei Jump 2.

Die Radiokonzerte der Markuse-Äre fanden im Großraumbüro statt, das jedes mal dazu leergeräumt werden mußte: alle Rechner abkabeln und wegtragen, Tische beiseitestellen, ... die Sputniker hatten irgendwann Routine darin. Es existiert(e?) auch ein in der Markuse-Ära eingerichtetes Videostudio mit durchaus beachtlichen Fähigkeiten. Da drin lief u.a. eine Wochenend-Sendung, die parallel als Video gestreamt wurde. Hab vergessen, wie die hieß.

Bei Jump stehen angemessene (mehr brauchts nicht für sowas) Studioflächen zur Verfügung. Bei Figaro ists eng und recht finster in der Regie, soweit ich mich erinnere. Man hat aber neue Technik (seitdem klingt irgendwas komprimiert).

Die Etage von MDR Info kenne ich nicht. Hat man dort inzwischen die alte Lawo-Diamond-Technik erneuert? Jump und Sputnik laufen inzwischen mit DHD-Pulten, da geschah also in den vergangenen Jahren - nachdem das Diamond-Zeugs bereits 1999 in Betrieb gegangen war, war die Erneuerung durchaus fällig und "im Plan".

von Chris_BLN - am 04.03.2015 11:36
der BR macht doch ähnliches, Radio wandert von der Innenstadt nach Freimann wo heute schon das Fernsehen sitzt.
Bayern Plus wanderte vor kurzem von München nach Nürnberg, ich weiß nicht was der Hype soll, wenn ein Programm (MDR Info) von Halle nach Leipzig umzieht.

von mobi - am 04.03.2015 12:07
Zitat
DLR-Fan Sachsen-Anhalt
.......Der MDR will sich künftig bei dem laut Kehr „umfangreichen Veränderungsprozess“ nicht mehr nach den technischen Wegen Fernsehen (Leipzig) und Radio (Halle) organisieren. Stattdessen will die Dreiländeranstalt ihre Mitarbeiter nach Inhalten und Ressorts konzentrieren..........


Mache ich hier auch so. Ich habe einen Pappkarton mit Büchern, CDs und DVDs nur zum Thema "Radio". Dann habe ich noch einen Pappkarton mit Büchern, CDs und DVDs zum Thema "Witziges" angelegt. Außerdem habe ich noch einen Pappkarton mit Büchern zu Ernährungsfragen, Hörbuch-CDs mit Kochrezepten und DVDs mir Kochsendungen - alles wunderbar trimedial und thematisch geordnet.
Was soll daran so falsch sein ? Eventuell passen in den letzten Karton sogar noch ein paar Tütensuppen.




roger

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 05.03.2015 21:52
@ mobi

Zitat

(...) ich weiß nicht was der Hype soll, wenn ein Programm (MDR Info) von Halle nach Leipzig umzieht.


Wurde oben schon geschrieben. Brachfallen einer noch verhältnismäßig neuen Infrastruktur (Hörfunkstudiokapazitäten in Halle, Fernsehstudiokapazitäten in Leipzig) und Aufbau neuer Kapazitäten (Fernsehen in Halle, Hörfunk in Leipzig). Sind halt öffentliche Gelder und da darf man schon genauer hingucken.



@ UKW-Fan Sachsen-Anhalt

Zitat

Mache ich hier auch so. Ich habe einen Pappkarton mit Büchern, CDs und DVDs nur zum Thema "Radio". Dann habe ich noch einen Pappkarton mit Büchern, CDs und DVDs zum Thema "Witziges" angelegt. Außerdem habe ich noch einen Pappkarton mit Büchern zu Ernährungsfragen, Hörbuch-CDs mit Kochrezepten und DVDs mir Kochsendungen - alles wunderbar trimedial und thematisch geordnet.
Was soll daran so falsch sein ?


Du hast das wahrscheinlich auch gleich von Anfang an so gemacht. Dem MDR fällt das aber jetzt erst ein. Und diese Umsortierung dürfte nicht ganz billig sein. Es ist ja nicht so, daß es die genannten "Inhalte und Ressorts" beim MDR erst seit gestern gibt.

Und statt so einer altbackenen Sortierung könnte man alles auf einen Server packen und beliebig drauf zugreifen. Erstrecht im Studiobereich dürfte doch alles digital vorliegen, sodaß bei einer Vernetzung jeder darauf zugreifen kann.

von Kay B - am 05.03.2015 23:25
Zitat
Kay B

Du hast das wahrscheinlich auch gleich von Anfang an so gemacht. .


Sollte ein Scherz sein, sorry dass ich ein Emoticon vergass.


Die Tiefgarage der Hörfunkzentrale in Halle/S. ist auch nicht besonders hochwassersicher. Vielleicht hat beim letzten Mal jemand feuchte Füße bekommen. Und "DIXI" ist ja auch nicht so toll:
http://www.radioeins.de/programm/sendungen/medienmagazin/radio_news/beitraege/2013/hochwasser.html
"....Im Falle des Funkhauses der zentralen MDR-Hörfunkprogramme in Halle/Saale hofft der MDR, dessen Räumung vermeiden zu können. Seit den Morgenstunden des 5. Juni ist dort jedoch die Wasserversorgung unterbrochen (in den Worten eines Facebook-Eintrags von MDR Info: „Ab nun heißt es: Dixiklo und Reserve-Kaffee.“)..."


roger

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 06.03.2015 00:31
@ UKW-Fan Sachsen-Anhalt

Ja, am besten man reißt die MDR-Hörfunkzentrale wegen Hochwassergefahr komplett ab und baut sie irgendwo im Harz neu auf.

...Und dann stellt man fest, daß man von den Großstädten Mitteldeutschlands zu weit weg ist und zieht erneut um.

Wir Deutschen sind schon wahre Schildbürger.


Zitat

„Ab nun heißt es: Dixiklo und Reserve-Kaffee.“


Was für sehr viele Handwerker und Installateure jeden Tag gang und gäbe ist, verstößt für einen MDRler offenbar schon gegen die Genfer Konventionen. :sneg:

von Kay B - am 06.03.2015 18:12
Zitat
Kay B
Ja, am besten man reißt die MDR-Hörfunkzentrale wegen Hochwassergefahr komplett ab und baut sie irgendwo im Harz neu auf.

Am besten man zieht auf den Brocken (dort hat HOCHwasser wohl eine andere Bedeutung), aber dort könnte man schneller eingeschneit werden.

von HansEberhardt - am 06.03.2015 19:32
Die Leipziger Volkszeitung bringt heute dazu auch einen Artikel.
Darin heißt es u. a.: "... Womit der ganze schöne Umzugs-Plan "MDR 2017" auch ein Fall für den Verwaltungsrat (Paragraf 26, Staatsvertrag) und die Rechnungshöfe wird. Da müssten jetzt eigentlich Fragen an Intendantin Karola Wille gestellt werden.
Denn ob die Räume - für das umgezogene MDR Info in Leipzig, für Kultur oder mehr in Halle - reichen werden, ist ebenfalls völlig offen. Ganz davon abgesehen, dass im sozialen Bereich private Umzugskosten entstehen dürften, die, so ist es ja wohl guter Brauch, die Dreiländeranstalt großzügig regelt ... Seine Redaktionen unabhängig vom Übertragungsmedium nach Inhalten zu sortieren, darauf ist bislang bei der ARD noch niemand gekommen. Fragt man Mitarbeiter anderer, auch größerer Anstalten, erntet man nur ein mitleidiges Lächeln. Wirklich sinnvoll ist der große Plan des MDR nämlich selbst dann nicht, wenn man die Fahne trimedial heftig im medialen Wechselwind knattern lässt - und das Kaugummiwort von den Synergie-Effekten gleich hinterher schiebt."

von hetietz - am 06.03.2015 19:34
Der SWR hat auch schon trimedieale Redaktionen. Also so neu ist ds also nicht.

von Handydoctor - am 07.03.2015 09:37
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