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Radio Neckarburg jetzt in Stereo und mit neuem Musikformat

Startbeitrag von Peter Schwarz am 11.05.2015 10:43

Gerade eben habe ich bemerkt, dass Radio Neckarburg, das berühmte Unikat unter den Lokalsendern Baden-Württembergs, auf einmal in Stereo sendet. Für RDS ist der Empfang zu schwach. Auch die Musik hat sich geändert: Schlager, Instrumentals und Country höre ich nicht mehr, stattdessen Musik, die sich im Format von SWR1 oder Schwarzwaldradio bewegt (Oldiebased AC). Es gibt nun auch Crossfading zwischen den Titeln und neue Jingles. Weltnachrichten und Wetter zur vollen Stunde. Professionelle Jingles. Was ist da so plötzlich ohne Ankündigung passiert? Ursprünglich sollte der Relaunch doch erst zum Jahresende mit einem neuen Studio kommen. Die Homepage ist noch die Alte: http://www.radio-neckarburg.de/
Ich versuche mal, da näheres herauszufinden.

Die 50 interessantesten Antworten:

Wuahh, da ist DAS Unikat der baden-württembergischen Radiolandschaft weg! Jetzt ist die Musik austauschbar, wie dutzende anderer Sender im Lande. Sehr schade, dass man die Musik jetzt so massiv umgestellt hat!
Ja, Stereo und RDS hat er nun auch; hier kommt der PI-Code 150A an, für den PS-Code reicht es nicht, da ich auch eine Gleichkanalbelegung mit R. Südostschweiz vom Walenstadtberg habe auf 102,0.

von dxbruelhart - am 11.05.2015 12:20


Danke!

Die Internetseite von Radio Neckarburg ist aber trotzdem aus dem letzten Jahrhundert! Scheint schon seit Jahrzehnten nicht aktualisiert oder überarbeitet worden zu sein! Aber vielleicht geschieht das auch noch ...

von Triefel - am 11.05.2015 13:22
Zitat
DX-Matze
Das wars quasi mit dem Rieswellesender.


Der Bruch zwischen altem und neuem Radio Neckarburg ist enorm. Auffallend sind nicht nur das neue Musikformat und die professionellere Aufmachung, sondern auch die vielen nationalen Werbekunden (VW, McDonalds, real usw.), offenbar ist RNB jetzt Bestandteil einer der großen Werbekombis. Beim "alten" RNB haben nur eine Handvoll Unternehmen aus dem Sendegebiet Werbung geschaltet - und es wurden immer weniger.

Nachtrag: Die Nachrichten um 16 Uhr kamen von der DPA/Rufa. Sind also zugekauft.

von MainMan - am 11.05.2015 13:58
Zitat
MainMan
Somit macht der Sender jetzt zum ersten Mal in 25 Jahren richtig Umsatz.


Fragt sich nur wie lange.
Mit so einem Programm werden die letzten treuen Hörer vergrault und die jungen tun sich das gar nicht erst an.

Die Zukunft des Radios kann nicht im Dudelfunk liegen.

von Wellenjaeger - am 11.05.2015 14:18
Zitat
MainMan
Der Bruch zwischen altem und neuem Radio Neckarburg ist enorm. Auffallend sind nicht nur das neue Musikformat und die professionellere Aufmachung, sondern auch die vielen nationalen Werbekunden (VW, McDonalds, real usw.), offenbar ist RNB jetzt Bestandteil einer der großen Werbekombis. Beim "alten" RNB haben nur eine Handvoll Unternehmen aus dem Sendegebiet Werbung geschaltet - und es wurden immer weniger.
In der Lokalsenderkombi BaWü war man doch vorher schon drin?

von freiwild - am 11.05.2015 15:10
Sicher. Nationale Werbespots liefen dort seit vielen, vielen Jahren. Manchmal werden hier einfach Halbwahrheiten hinausposaunt.
Ich fasse mal zusammen:
Sendestart war 1990, ausschließlich auf der Frequenz 103.7 Rottweil mit 100 Watt. Dieser Sender war nur 5 Stunden täglich in Betrieb. Von 16 bis 21 Uhr wurde Liveprogramm veranstaltet. In den restlichen Zeiten wurde der Sender AUSGESCHALTET. Ich fragte damals natürlich, warum. Als Grund wurde genannt: Die Frequenz sei suboptimal aufgrund der Störungen durch den Sender Rigi 103.8. Deshalb wolle man diesem in den programmfreien Stunden freie Bahn geben, alles andere sei auch Energieverschwendung. Man sah das ganze als "Feierabendprogramm".
Später kam die Frequenz 101.2 Villingen-Obereschach dazu, das dürfte 1992 gewesen sein. Dann wurde als Rahmenprogramm in der programmfreien Zeit das Programm von Stadtradio aus Stuttgart übernommen, das vom Musikformat in dieselbe Richtung ging (wenngleich wesentlich formatierter). 1994 ergatterte man dann bei der Neuverteilung der Frequenzen das vergrösserte Sendegebiet und fortan waren Kieninger und sein Redakteur Himmelheber nicht mehr Alleinegentümer, sondern es stiegen andere Anteilseigner (u.a. die Stadtradio-Eigentümer und der Schwarzwälder Bote) mit ein. Diese ließen aber Kieninger weiterhin freie Hand bei der Programmgestaltung. Nachdem sich Stadtradio musikalisch in eine andere Richtung entwickelte, besorgte man die restlichen Stunden nun vorproduziert, und zwar ganz klassisch mit Bändern. In den letzten Jahren wurde allerdings der Anteil an Live-Sendungen immer mehr zurückgefahren. Nach dem Ausstieg Himmelhebers, über dessen Gründe ich nichts weiss (vielleicht einfach altershaber?), gab es eigentlich fast nur noch Nonstopmusik und eingeschobene Nachrichten und Lokalmeldungen sowie gegen Abend Grüße, tlw. vom Chef selbst gelesen. Das bunte Musikprogramm blieb erhalten, wobei die Volksmusikanteile sukzessive zurückgefahren wurden und schon auch etwas mehr internationale Musik lief, aber eben auch weiterhin Instrumentals, deutsche Schlager und relativ viel Countrymusik, offenbar eine Spezialität Kieningers.
Dass der Sender verkauft wird, war ja nun bekannt. Dass es aber so schnell geht und ohne jegliche Vorankündigung in einer Nacht- und Nebelaktion das Programm relauncht wird, damit hatte keiner gerechnet. Nicht einmal die Heinz'sche Gerüchteküche schien davon Wind bekommen zu haben. Ich hatte vor zwei Wochen mal wegen einer Besichtigung des alten Studios angefragt. Da sagte man mir, dass gerade ein neues gebaut wurde und man würde sich melden. Das ist aber nicht geschehen. HEute habe ich dort noch niemanden erreicht.

von Peter Schwarz - am 11.05.2015 16:02
Zitat
freiwild
In der Lokalsenderkombi BaWü war man doch vorher schon drin?

Bisher waren mir bei RNB nur eigenproduzierte Spots für lokale Unternehmen aufgefallen. Eben genau solche, wie sie auch im YT-Video von DX-Matze zu hören sind. Aber mag sein, dass darüber hinaus schon länger nationale Spots aus der BW-Kombi gab.
Jetzt laufen jedenfalls nur noch nationale Spots, habe den Stream seit über zwei Stunden laufen und überhaupt nichts Lokales mehr gehört.

Das, was seit heute auf den RNB-Frequenzen läuft, ist in jedem Fall noch nicht das endgültige Programm. Es gibt keine Moderation, keine Opener, keinen Verkehrsservice, keine Lokalnachrichten und auch keine neue Homepage. Da wird sich in der nächsten Zeit sicher noch einiges tun.

von MainMan - am 11.05.2015 21:13
Was da aktuell läuft ist nicht mehr, als ich an einem Tag auch mit MAirlist o.ä. basteln könnte. Musik crossfaden, ein paar Drop-ins und eine Nachrichtenaufschaltung. Professionalität? Okay, es klingt jetzt schwungvoller durch das Crossfading und Jingles etc. Aber vorhin lief ein Titel an und dann nach 10 Sekunden *Wosch* Nachrichten. Da ist noch Luft nach oben!

von Peter Schwarz - am 11.05.2015 22:01
Warum diese Frequenz nie on air ging, habe ich mich auch immer gefragt. Der Stöcklewaldkopf (107.9) scheiterte ja an der Schweiz, ebenso wie die einmal geplante Verlegung der 102.0 zum Plettenberg hoch (da sollte gar mit 10kW gesendet werden). Mit der weitreichenden 104.6 ab Oberndorf hatte man dann aber eine ganz gute Kompensation bekommen. Nur in Richtung Süden hapert es noch mit dem Empfang um Blumberg herum, während es in der Schweiz weiter drin dann tlw. wieder ganz gut geht (93.1 und vor allem 102.0).
Auch heute erreiche ich niemanden, scheinbar ist im alten Studio keiner mehr. Ich habe keine Ahnung, von wo aus aktuell gesendet wird. Heute morgen gab es sogar moderiertes Programm.

von Peter Schwarz - am 12.05.2015 10:42
Zitat
RNB
Kontakt
Radio Neckarburg GmbH

Geschäftsführung: Dipl.-Kfm. Achim Voeske
August-Schuhmacher-Straße 10 78664 Eschbronn-Mariazell
Tel:+49 7403 8000
Fax:+49 7403 8002
Mail:info@radio-neckarburg.de


http://radio-neckarburg.de/

Damit ist es offiziell, Radio Neckarburg gehört nun zu Antenne Radio.

von DX-Matze - am 12.05.2015 12:10
Zitat

RDS-PI: 150A


Es stellt sich die Frage, wie lange das noch so sein wird. Als Regionalvariante zur "neuen" 107.7 (130A) und zu Radio Seefunk (140A) wird es sicher Probleme bei Empfängern geben, die keine Regionalfunktion (aktiviert) haben. Überlappungen dürfte es in beide Richtungen geben.

von LXS - am 12.05.2015 18:52
Ich konnte nun in Erfahrung bringen, dass das neue Studio in Rottweil im Aufbau ist und momentan von Stuttgart aus Programmteile vorproduziert und auch, wie heute früh, moderiert werden. Also direkt bei Antenne 1 im Pressehaus. Schon etwas schade, dass der Abschied vom alten R. Neckarburg so sang- und klanglos erfolgte...

von Peter Schwarz - am 12.05.2015 20:16
Habe heute Abend mal reingehört. Da kam eine Ansage (kann mich leider nicht mehr genau erinnern) in der u.a. Blumberg als Sendegebiet genannt wurde, aber, ich meine, keine andere Gemeinde aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis. In Blumberg dürfte der Empfang allerdings nur schwer möglich sein. Schon ab Donaueschingen wird die 102,0 teils stark von der 102,1 (ORF FM4 vom Pfänder) gestört. Soweit ich weiß musste schon zu Zeiten, da das Programm noch vom SWR-Sendeturm VS-Marbach ausgestrahlt wurde die Leistung nach Süden deutlich gedrosselt werden (wegen der Schweiz). Bei mir im Autoradio zeigt es übrigens kein TP an aber AF.

von wolfgangF - am 12.05.2015 20:45
Zitat
wolfgangF
Habe heute Abend mal reingehört. Da kam eine Ansage (kann mich leider nicht mehr genau erinnern) in der u.a. Blumberg als Sendegebiet genannt wurde, aber, ich meine, keine andere Gemeinde aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis.


Doch: St. Georgen, Triberg, und Bad Dürrheim werden frei nach Gedächtnis auch beclaimt.

von DX-Matze - am 12.05.2015 20:52
Die Frequenz 103.7 hatte man irgendwann nach Schramberg verlagert, weil sie in Rottweil aufgrund Rigi 103.8 suboptimal war. 102.0 und 93.1 hat man dann getauscht. Ob das allerdings so klug war? Denn die Konkurrenz vom Pfänder dürfte stärker sein als die aus Mudau. Die 93.1 müsste eigentlich nach Süden freier sein, da fällt mir spontan nur Wil in der Schweiz ein. 104.6 kommt am besten raus, die schafft es tlw. noch bis in den Stuttgarter Raum.

von Peter Schwarz - am 13.05.2015 10:42
Die 104.6 hab ich nach Norden im Auto bis hinter Ludwigsburg vernehmen können.

Die 103.7 versorgt höchstens Schramberg optimal, kaum fährt man "oben" aus Schramberg-Sulgen raus hat man noch in Sichtweite des Wasserturms Störungen von Dreyeckland aus Obernai und der benachbarten Rigi, zumindest in Richtung Aichhalden und Heiligenbronn/Waldmössingen. Eine rechte Kampfkoordination.

von DX-Matze - am 13.05.2015 12:11
Christoph Grenzer ist auch als Moderator tätig und moderiert die Regionalnachrichten.

Für Marketing war Karl-Heinz Meister und für Presse/Öffentlichkeitsarbeit war Dieter Lachermund zuständig. Beide zusammen betreuten auch den Werbezeitenverkauf.

Siehe hier (die LfK Baden-Württemberg ist noch nicht auf dem aktuellen Stand):
http://www.lfk.de/programme/radio-programme/senderdetail/sender/radio-neckarburg.html

von Triefel - am 19.05.2015 13:36
Zitat
Wellenjaeger
Was gerade auf dem Stream läuft, haut mich jedenfalls nicht vom Hocker. :-(


Beim neuen Radio Neckarburg scheint derzeit vieles automatisiert, aus der Konserve und ziemlich schief ;) zu laufen! Gestern und heute wurden vormittags viele Musikstücke mindestens dreimal wiederholt. Einige Musikstücke brachen in der Mitte ab oder wurden mit anderen zusammen gleichzeitig abgespielt. Gerade vorher wurden die 12.00 Uhr-Nachrichten um 12.00 Uhr gesendet, dann der Anfang davon um 12.10 Uhr, 12.20, und 12.30 Uhr nochmals!

Soll dies etwa professionelles Radio sein???

von Triefel - am 27.05.2015 10:27
Zitat
Peter Schwarz
1994 ergatterte man dann bei der Neuverteilung der Frequenzen das vergrösserte Sendegebiet und fortan waren Kieninger und sein Redakteur Himmelheber nicht mehr Alleinegentümer, sondern es stiegen andere Anteilseigner (u.a. die Stadtradio-Eigentümer und der Schwarzwälder Bote) mit ein.
(...)
Nach dem Ausstieg Himmelhebers, über dessen Gründe ich nichts weiss (vielleicht einfach altershaber?),
(...)
Dass der Sender verkauft wird, war ja nun bekannt. Dass es aber so schnell geht und ohne jegliche Vorankündigung in einer Nacht- und Nebelaktion das Programm relauncht wird, damit hatte keiner gerechnet.


Anfangs bekamen in den Randgebieten viele Idealisten Lizenzen und 1994 konnte man wohl die Alteigentümer nicht einfach so übergehen und hat dann eben wie überall die Zeitungsverlage mit reingenommen.
Da der Schwarzwälder Bote schon länger die Eigenständigkeit verloren hat und zur SWMH gehört die sich ja in Stuttgart befindet, was es logisch, dass irgendwann Antenne das übernimmt.

Sehen wir es mal so:

Antenne hat nun einen Stachel im Radio7-Land mit Radio Neckarburg und Radio7 bekommt die Zugang zur Region Neckar-Alb (indirekt)....

Ich kann mir kaum vorstellen, daß Radio Neckarburg auf Dauer ein eigenes Programm ausstrahlt, wahrscheinlich irgendwann als Mantel Antenne1 + lokale Elemente. Die macht aus ökonomischer Sicht sinn und mehr interessiert die Eigentümer nicht. Man veranstaltet ein Radioprogramm, um Geld zu verdienen und nicht um Hörer zu beglücken.

von Winfried Haug - am 27.05.2015 11:54
Geld verdienen sollen die Menschen, die dort arbeiten. Für ein Unternehmen sollte Geld verdienen doch ein Mittel zum Zweck sein: ein bestimmtes Ziel zu finanzieren. So sehe ich die Grundlage allen wirtschaftlichen Handelns. Alles andere ist doch Perversion.
Ich halte von Verlagsradios generell nicht viel. Es sei denn, diese lassen echte Radiomacher ran und diese so gestalten, wie sie es wollen. Denn die können es. Betriebswirte können das nicht, die können verwalten und wirtschaftliche Entscheidungen treffen. Eine solide wirtschaftliche Basis ist immer unabdingbar. Aber diese muss eben der Vermittlung von Inhalten dienen.
Merke: Bei einem gesunden Wirtschaftsunternehmen steht IMMER eine Idee, eine Leidenschaft im Vordergrund.

Ich hätte schon gute Konzepte für Lokalradios in der Tasche...je nach Region, je nach Ausrichtung.

Zu Neckarburg an sich: Ich finde es nicht ganz glücklich, das alte Programm sang- und klanglos zu beenden und dann etwas zu starten, was sich noch in der Aufbauphase befindet. Wenn, dann sollte man gleich von Anfang an richtig durchstarten. Entweder ein Komplettrelaunch mit völlig neuer Zielgruppe oder eben versuchen, die alten Hörer sanft in Programmreformen mitnehmen.

von Peter Schwarz - am 27.05.2015 17:17
Zitat
Peter Schwarz
Geld verdienen sollen die Menschen, die dort arbeiten. Für ein Unternehmen sollte Geld verdienen doch ein Mittel zum Zweck sein: ein bestimmtes Ziel zu finanzieren. So sehe ich die Grundlage allen wirtschaftlichen Handelns. Alles andere ist doch Perversion.


Insofern wäre dann ja auch die Steigerung des Shareholder Values eine Perversion.
Strenggenommen müsste vor diesem Hintergrund der Aktienhandel, da er unethisch, ja pervers ist, komplett untersagt werden oder interpretiere ich Deine Position falsch?

Zitat
Peter Schwarz
Ich halte von Verlagsradios generell nicht viel. Es sei denn, diese lassen echte Radiomacher ran und diese so gestalten, wie sie es wollen. Denn die können es. Betriebswirte können das nicht, die können verwalten und wirtschaftliche Entscheidungen treffen. Eine solide wirtschaftliche Basis ist immer unabdingbar. Aber diese muss eben der Vermittlung von Inhalten dienen.
Merke: Bei einem gesunden Wirtschaftsunternehmen steht IMMER eine Idee, eine Leidenschaft im Vordergrund.


Im Rundfunk- und TV-Sektor gibt es das merkwürdige Paradoxon, dass sich mit minderwertigem Schrott höhere Gewinne generieren lassen, als mit qualitativ anspruchsvollen Inhalten.
Nicht wenige Beispiele, die das verdeutlichen, könnte ich an dieser Stelle aufzählen; als aktuellstes ist wohl die Schließung von Flux FM in Bremen zu nennen. Alle gehobeneren Formate halten sich nicht lange auf dem Markt, weil zu wenige Hörer die entsprechenden Programme einschalten.
Radio ist in erster Linie ein Nebenbeimedium, das im Hintergrund laufen soll, ohne viel Aufsehen zu erregen. Ein "Hinhörradio", wie es sich einige hier wünschen, würde einerseits sehr stark polarisiseren, denn je höher die Ansprüche, desto weiter gehen sie auseinander; außerdem würde ein solches Programm nur von der Arbeit ablenken.

Das Problem ist, dass die meisten, die sich hier zu der Thematik äußern, nicht zu den klassischen Radiohörern zählen. Das Gros der Radiohörer würde gar keine Zeit darauf verschwenden, in einem Forum wie diesem zu schreiben, weil ihm der Hörfunk viel zu belanglos erscheint.

Ich weiß, es ist ein wenig OT, aber es passt dennoch recht gut in diesen Faden, denn das, was derzeit auf Radio Neckarburg läuft, bestätigt diesen Gedanken. Das jetzige Radio Neckarburg ist Dudelfunk pur; zu einem anderen Ergebnis kann ich nach Anhören des Webstreams nicht gelangen.
Wenn dieses Konzept nicht funktionieren würde, hätte man doch nicht einen solchen Wandel zu einem inhaltlich austauschbaren Programm vollzogen. Die Verantwortlichen von Antenne 1 sind sicher nicht blöd.
Vielleicht könnte Radio Neckarburg auch mit anspruchsvolleren Inhalten auf dem Markt bestehen, aber: Wieso sollten sich die Investoren die Gelegenheit entgehen lassen, mit Dudelfunk mehr Geld verdienen zu können?
Hand auf's Herz: Wenn Du ein Kleinunternehmer wärst und könntest mit Deiner Firma 3000 Euro brutto pro Monat verdienen, durch eine andere Ausrichtung jedoch das Dreifache, wofür würdest Du Dich entscheiden? Würdest Du rein aus Idealismus bei den 3000 Euro bleiben?

von Wellenjaeger - am 27.05.2015 18:17
Wenn mir die andere Ausrichtung nicht zusagt, würde ich diese auch nicht einschlagen. Ich würde dagegen beweisen, dass ich mit meiner Ausrichtung viel besser rauskomme als die mit ihrer angeblich erfolgreicheren.

Zitat

Strenggenommen müsste vor diesem Hintergrund der Aktienhandel, da er unethisch, ja pervers ist, komplett untersagt werden oder interpretiere ich Deine Position falsch?


Ja, die interpretierst Du ganz falsch. Denn freilich ist auch die Form einer Aktiengesellschaft nur eine Form der Finanzierung. Es kommt halt darauf an, was im Mittelpunkt steht. Solange die Sache im Mittelpunkt steht und der finanzielle Aspekt dem nachgeordnet wird, ist alles in feinster Ordnung. Aber finanzieren ist kein Selbstzweck.

von Peter Schwarz - am 27.05.2015 20:29
Antenne 1 ist so oder so schwer bemüht in ganz Baden-Württemberg erreichbar zu sein. Viele von euch wissen ja, dass ich den Unitymedia-Helpdesk führe. Kürzlich fiel mir so ganz zufällig auf, als ich die Analogbelegung durchforstete vom Radio, dass Antenne 1 in 4 Netzknoten nicht verfügbar ist. Das waren alles Netzknoten, die außerhalb des Sendegebiets von Antenne 1 lagen. Ich prüfte meine Daten, die ca. 1,5 Jahre alt waren und musste feststellen, dass sich Antenne 1 irgendwann die letzten 1,5 Jahre in die restlichen Netzknoten hat einspeisen lassen. Das bedeutet: Antenne 1 ist nun bei Unitymedia analog als auch digital in ganz BW drin. Das war früher so nicht der Fall.

von Chris4981 - am 28.05.2015 04:56
Die Übernahme eines Programms als Rahmen, das bereits im Sendegebiet zu empfangen ist, wird die LfK nicht zulassen. Der Kreis Rottweil ist offizielles Sendegebiet des Bereichssenders 2 Württemberg-Mitte (Antenne 1). Ein Antenne1 mit lokalen Einschüben wird es also bei Neckarburg nicht geben, da braucht ihr keine Angst haben!

von Peter Schwarz - am 28.05.2015 07:31
Wie kommen wir nur darauf??
Indem wir auf http://radio-neckarburg.de/ lesen, wer der Geschäftsführer ist und hier http://www.lfk.de/programme/radio-programme/senderdetail/sender/antenne-1.html vergleichen mit dem Geschäftsführer von Antenne1. Zudem hat man mir auf Nachfrage gesagt, dass das Programm aktuell im Stuttgarter Pressehaus produziert wird, bis das neue Funkhaus in Rottweil fertig ist.
Bei den Nachrichten gibt es eine Zusammenarbeit zwischen Radio 7 und Antenne 1. Antenne1 bringt keine Nachrichten zur vollen Stunde, deshalb greift man wohl auf jene aus Ulm zurück. Gestern hatte ich das Programm eine Weile mitverfolgt, da liefen sie nur um 15 Uhr, um 16 Uhr kam dann nur der Wetterblock. Um 17 Uhr dann wieder Nachrichten. Also aktuell nur zweistündlich? Der Lokalinfoblock bestand aus drei Meldungen, kam um halb und war immer derselbe, also aufgezeichnet.

von Peter Schwarz - am 29.05.2015 12:17
Zitat
Peter Schwarz
Sendestart war 1990, ausschließlich auf der Frequenz 103.7 Rottweil mit 100 Watt. Dieser Sender war nur 5 Stunden täglich in Betrieb. Von 16 bis 21 Uhr wurde Liveprogramm veranstaltet. In den restlichen Zeiten wurde der Sender AUSGESCHALTET.


Es wundert mich, daß die LfK damit einverstanden war und die anderen Sendezeiten dann nicht wenigstens z.B. an andere Lizenznehmer vergeben hat (in der Anfangszeit der Lokalradios in BW gab es ja diverse Frequenzsplittings). Aber vermutlich gab es da keine weiteren Interessenten?... ;-)

Zitat
Peter Schwarz
Später kam die Frequenz 101.2 Villingen-Obereschach dazu, das dürfte 1992 gewesen sein. Dann wurde als Rahmenprogramm in der programmfreien Zeit das Programm von Stadtradio aus Stuttgart übernommen, das vom Musikformat in dieselbe Richtung ging (wenngleich wesentlich formatierter).


Wenn Radio Neckarburg an eigentlich "selbstverständlichen" Dingen wie Stereo, RDS und Co. gespart hat, wird man für die Stadtradio-Übernahme vermutlich keine teure Standleitung o.ä. angemietet haben. War Stadtradio denn am Studiostandort von Radio Neckarburg empfangbar (für eine Zuführung über eine Art "Ballempfang")?

Zitat
Peter Schwarz
Bei den Nachrichten gibt es eine Zusammenarbeit zwischen Radio 7 und Antenne 1. Antenne1 bringt keine Nachrichten zur vollen Stunde, deshalb greift man wohl auf jene aus Ulm zurück


Da hier im Thread auch schon von dpa-Nachrichten die Rede war, nehme ich an, daß auch Radio 7 nicht ständig eigene Nachrichten produziert, sondern stundenweise(?) von dpa/Rufa übernimmt?

Meine Güte... Antenne1 gehört maßgeblich Zeitungsverlagen, sitzt sogar im Pressehaus und schafft es nicht, eigene Nachrichten zu produzieren... :eek: (Ich weiß, da ging es ursprünglich mal um eine größere Zusammenarbeit mit Radio7, aber aus einer Fusion oder dergleichen wurde ja nie etwas).

Ich habe mal ein Weilchen in den Internet-Stream von Neckarburg reingehört und wundere mich etwas über die Ansagen, die auch Städte wie z.B. Horb als Sendegebiet nennen. Lizenztechnisch wird das wohl nicht stimmen (müßte das nicht ex Radio BB / RTV Radio / Energy sein?) - und wie sieht es mit der Empfangbarkeit in der Gegend aus? Die 104,6 aus Oberndorf kommt da doch nicht mehr hin und die anderen Frequenzen wohl noch weniger?

cu talk

von talk - am 31.05.2015 10:25
Als ich in Schramberg war kam Antenne1 sehr verzerrt, im Auto nervte das gewaltig. Ich hatte da noch keinen UKW Doppeltuner. Antenne1 berichtete sogar vom Karneval dort. Ich fragte mich ob die dort wirklich jemand hört?
Ausser Radio Neckarburg und 2 SWR Programmen war nichts weiter gut empfangbar. Interesse könnten sie schon an der 103.7 haben.

von pomnitz26 - am 31.05.2015 15:25
Die Antenne1 ist doch in der Neckarburg-Region bereits gut über den Raichberg 103,4 empfangbar - also sollten sie somit ein ganz anderes Programm als Antenne 1 aufsetzen; programmlich sollte das neue Neckarburg doch musikalisch und redaktionell genauso und unabhängig weiterlaufen wie das "alte" Neckarburg.

von dxbruelhart - am 31.05.2015 21:18
Zitat
DX-Matze
Zitat
RNB
Kontakt
Radio Neckarburg GmbH

Geschäftsführung: Dipl.-Kfm. Achim Voeske
August-Schuhmacher-Straße 10 78664 Eschbronn-Mariazell
Tel:+49 7403 8000
Fax:+49 7403 8002
Mail:info@radio-neckarburg.de


http://radio-neckarburg.de/

Damit ist es offiziell, Radio Neckarburg gehört nun zu Antenne Radio.


Laut RNB-Internetseite hat man einen neuen Geschäftsführer: Gwendolin Gundlach

von Triefel - am 17.06.2015 09:46
Hallo zusammen,

heute höre ich bei Radio Neckarburg keine Nachrichten. Zur vollen Stunde gibt es lediglich einen (wohl aufgezeichneten) Wetterbericht. Was könnte das zu bedeuten haben?

- Vertrag mit Nachrichtenzulieferer ausgelaufen (heute ist ja der 1.8.)?
- technische Probleme?
- ...?

cu talk

von talk - am 01.08.2015 12:04
Ich war am gestrigen Sonntag in der Region Freudenstadt/Horb sowie auf der Schwarzwaldhochstraße und der Hornisgrinde unterwegs. Dabei hatte ich Radio Neckarburg eingestellt.

RDS NECKARBG und auch TP werden angezeigt.

Zudem wurde in einem Claim das „neue“ Radio Neckarburg beworben, welches am 31.08.2015 starten soll. Viel regionale Nachrichten und Geschichten, aktuelle Verkehrsmeldungen sowie die Hits der 80er, 90er und das beste von heute. ;)

von Triefel - am 03.08.2015 05:34
Ah doch, ein paar Klassiker liefen jetzt doch: The Doors - Light My Fire z.B.
Aber es sind immer wieder dieselben und sie machen nur einen Anteil von vielleicht 20-25% aus. Das meiste sind die sattsam bekannten Titel der letzten 30 Jahre ohne jegliche Spitzen. Ob man damit in der Region erfolgreich fährt? Ich bezweifle es sehr!!

von Peter Schwarz - am 05.08.2015 11:40
Das schreibt der ehemalige Redakteur und Mitgesellschafter Martin Himmelheber über den Relaunch in der Neuen Rottweiler Zeitung, einer lokalen Internetzeitung:
http://www.nrwz.de/aktuelles/vom-rieswellesender-zum-dudelfunk/20150619-1043-91495
Besser könnte die Lage ja keiner einschätzen. Ich stimme ihm zu 100% zu.
Eine behutsame Modernisierung im On-Air-Design und in der Programmanmutung sowie einen Umstieg auf moderne Technik hätte ich dem Programm wohl auch gegönnt. Aber was mittlerweile läuft, ist einfach nur langweilig und sattsam bekannt, auch wenn es professionell rüberkommt. Sicher wäre es auf der anderen Seite nicht einfach, das ganze analoge Riesenarchiv von Kieninger zu digitalisieren. Damit könnte man eine Dutzendschaft ein paar Wochen beschäftigen.

von Peter Schwarz - am 06.08.2015 16:35
Zitat
dxbruelhart
Welcher Senderstandort (auf dem Kamin) ist auf der Seite der NRWZ zu sehen, die Peter oben verlinkt hat? Das Foto läuft unter dem Tag Testturm @ Instagram.


Wie schon gesagt ist das ein reiner Testturm für Aufzüge. In der Baugenehmigung hat sich Thyssen verpflichtet eine Besucherterasse einzurichten mit Preisen, die sich an denen ähnlicher Türme orientieren. Da auch die Aussenhülle mit Beleuchtung festgeschrieben ist und akut auch keine Sender geplant sind, wird es wohl hier nix mit einem Sender.

Das wäre es gewesen, Radio Neckarburg auf dem Turm:-) und die Antenne auf 232m....
da reichen schon 100 Watt für ne gute Reichweite, aber das wäre nun wirklich übertrieben.

von Winfried Haug - am 07.08.2015 14:56
Zitat
Triefel
Zudem wurde in einem Claim das „neue“ Radio Neckarburg beworben, welches am 31.08.2015 starten soll. Viel regionale Nachrichten und Geschichten, aktuelle Verkehrsmeldungen sowie die Hits der 80er, 90er und das beste von heute. ;)


Ja, es gab auch schon Spots, in denen ein Praktikant gesucht wird. Dazu gibt es bei Stepstone auch eine Ausschreibung, siehe: http://www.stepstone.de/stellenangebote--Praktikant-in-Radio-Neckarburg-Stuttgart-Eschbronn-Radio-Neckarburg-GmbH--3406657-inline.html

In der Radioszene wurde zudem die Stellenanzeige für einen Redakteur/Reporter veröffentlicht, siehe http://www.radioszene.de/82441/radio-neckarburg-nachrichtenredakteur-reporter.html

Interessanterweise wird da immer von Teams "in Stuttgart und im Schwarzwald" gesprochen. Demnach wird wohl durchaus etwas in der Region investiert, aber manche Inhalte kommen evtl. auch zukünftig aus Stuttgart?

Mal gespannt, was daraus wird...

Zitat
Peter Schwarz
Sicher wäre es auf der anderen Seite nicht einfach, das ganze analoge Riesenarchiv von Kieninger zu digitalisieren. Damit könnte man eine Dutzendschaft ein paar Wochen beschäftigen.


Wozu extra digitalisieren? Nachdem heute jeder Streamingdienst mit Millionen von Titel wirbt, müßten die Plattenfirmen sicher die meisten Titel ohnehin längst digital parat haben. Es wäre aber natürlich schade, wenn das vorhandene Musikarchiv einfach entsorgt würde o.ä. - wobei sich auch die Frage stellt, welcher Titel auf welchem Medium vorhanden ist und wie es um deren technische Qualität bestellt ist.

cu talk

von talk - am 08.08.2015 11:50
Bei bayrischen Kultradio ist mir schon öfters aufgefallen, dass vor allem bei Dancetiteln aus den 90ern typische Fehler beim Abspielen der Titel zu hören waren, wie man sie von alten oder zerkratzten CDs kennt.
Von daher gehe ich davon aus, dass bei denen doch noch einiges Material von CD auf den Computer übertragen wurde aber anschließend nicht mehr verifiziert wurde.

von Analogist - am 08.08.2015 18:18
@dxbruelhart: Das ist einfach nur ein Werbefenster von Instagram, das irgendwelche Worte im Text der Seite scannt und dazu "passende" Fotos (in dem Falle halt aus der Region Rottweil) einbindet. In dem Falle halt den in Bau befindlichen Aufzugturm.

Ich erwähnte ja schon mal, dass für Radio Neckarburg die 102.0 einmal mit 10kW geplant war, für diesen Standort war sogar der Plettenberg im Gespräch. Das hätte eine Reichweite gegeben...aber auch wüste Störungen mit FM4 und Sunshine Live.

von Peter Schwarz - am 09.08.2015 08:10
Laut einem Zeitungsartikel aus dem Schwarzwälder Boten vom 31.07.2015, soll die 107,6 in Tuttlingen (Witthohsteige) im Januar 2015 aufgeschaltet werden.

Schwarzwälder Bote: Mit frischen Ideen geht’s auf Sendung

Zudem sei der überwiegende Teil der Rückmeldung von Hörern auf das neue Programmformat positiv.;)

Ist eigentlich Christoph Grenzer als Redakteur weiter mit an Bord bei Radio Neckarburg? Wäre schade wenn sie ihn dann auch noch entsorgen würden!

von Triefel - am 11.08.2015 20:35
Zitat
Triefel
Laut einem Zeitungsartikel aus dem Schwarzwälder Boten vom 31.07.2015, soll die 107,6 in Tuttlingen (Witthohsteige) im Januar 2015 aufgeschaltet werden.

Schwarzwälder Bote: Mit frischen Ideen geht’s auf Sendung

Zudem sei der überwiegende Teil der Rückmeldung von Hörern auf das neue Programmformat positiv.;)

Ist eigentlich Christoph Grenzer als Redakteur weiter mit an Bord bei Radio Neckarburg? Wäre schade wenn sie ihn dann auch noch entsorgen würden!


Hmmm 100 Watt auf dem Witthoh selber? oder ist Witthohsteige ein anderer Standort?

Das Bild im Bericht ist ja .... wie sage ich es.... peinlich.... nicht mal mit Photoshop das Antenne1 Logo im Hintergrund wurde weggemacht. Christoph Grenzer liefert wohl noch Beiträge zu, aber so wie es aussieht, wird das eher zu einer Nachwuchsstation und Versuchsstation von Antenne1 :-)
Da ist es dann klar, daß die Rückmeldungen positiv sind (Schwarzwälder Bote gehört der SWMH wie Antenne1 auch..).

Das Programm ist momentan aus der Konserve mit übelsten technischen Schnitzern. So doof sind die Hörer nun auch nicht, dies nicht mitzubekommen.

Aber mal schauen, wie es ab 1.9 dann live weitergeht:)

von Winfried Haug - am 11.08.2015 20:49
Also, ein bisschen googeln geht immer ;-)

Sender Tuttlingen (Witthohsteige)

107,6 (koordiniert) Radio Neckarburg - - - 0,1 D (230°-90°) H


Sender Witthoh

Der Sender Witthoh ist ein Grundnetzsender des Südwestrundfunks (ehemals des Südwestfunks) für Hörfunk. Er befindet sich seit 1951 auf dem Witthoh, etwa sechs Kilometer südlich der Tuttlinger Innenstadt. Seit 1986 kommt ein 108 Meter hoher, freistehender Stahlbetonturm als Antennenträger zum Einsatz, der 2012 auf 117,3 m erhöht wurde.

von ICF7600 - am 12.08.2015 12:30
Nun wird Tuttlingen also doch noch wahr. Dieser Sender ist ja schon viele Jahre in den Planungen drin. Ich bin aber gespannt, wie der Name Neckarburg in Tuttlingen aufgenommen wird. Tuttlingen ist im Donautal und manche kennen vermutlich dort nicht einmal die Neckarburg, auch wenn an der A81 ein Rastplatz nach ihr benannt ist.

von Peter Schwarz - am 13.08.2015 15:11
Heute startet ja bekanntlich das „neue“ Radio Neckarburg!

Hier noch ein Artikel vom 28.08.2015:

Schwarzwälder Bote: "Die Leute waren durchweg gut drauf"

von Triefel - am 31.08.2015 07:49

„das neue radio neckarburg“ zieht nach Rottweil

Artikel aus der Radiowoche:

radiowoche.de: Das neue Radio Neckarburg zieht nach Rottweil

Umzug noch im Februar nach Rottweil und Aufschaltung der UKW-Frequenz 107,6 MHz am Sender Tuttlingen-Witthohsteige im Laufe des Jahres 2016 ...

Zudem wurde die Homepage endlich aktualisiert.

von Triefel - am 04.02.2016 13:17
Der Gründer und frühere Alleineigentümer von Radio Neckarburg ist offenbar tot.

Im in Konstanz erscheinenden SÜDKURIER ist heute eine Todesanzeige zu lesen.
siehe ---> http://traueranzeigen.suedkurier.de/Traueranzeige/Gerd-Kieninger

Aufgrund der Namens- und Ortsgleichheit und des ebenso passenden Alters scheint es sich um den früheren Privatradio Pionier zu handeln.

von Manager. - am 26.07.2016 17:11
Der Sender Witthohsteige ist immer noch nicht in Betrieb. Jetzt wird auf der Hompage aber sogar noch die Frequenz 87,9 in Donaueschingen angekündigt. Bin mal gespannt. Für diesen Standort (T-Com-Mast) war auch mal DKultur auf 105,9 koordiniert, doch die nehmen ja wohl keine Lowpower-Sender mehr in Betrieb. Es müssten da noch Sendeantennen installiert werden. Was wohl "bald" bedeutet?

von wolfgangF - am 16.09.2016 17:53

Das neue Radio Neckarburg: Sender Donaueschingen und Tuttlingen

Ich habe diesen Informationsstand:

radiowoche.de: Privatradios im Ländle bekommen zusätzliche UKW-Frequenzen

radiowoche.de: Zusätzliche Frequenzen für Privatradios im Ländle

Landesanstalt für Kommunikation: Region Schwarzwald-Baar-Heuberg

Wikipedia: Das neue Radio Neckarburg

Zur Aufschaltung des Senders Tuttlingen-Witthohsteige oder des Senders Donaueschingen konnte ich aber auch keine genauen Infos finden ...

von Triefel - am 22.09.2016 12:33

Radio Neckarburg: Neue Frequenzen in Tuttlingen und Donaueschingen

Nachdem ich gestern eine E-Mail an „Das neue Radio Neckarburg“ bezüglich der geplanten Frequenzen für Tuttlingen und Donaueschingen geschrieben habe, ist heute die Antwort gekommen:

Hallo Herr XXX,

vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihr Interesse. Wir arbeiten mit Hochdruck an der Aufnahme der Frequenzen, allerdings handelt es sich hierbei um einen recht aufwändigen Prozess, in den auch viele Behörden involviert sind. Aktuell zeichnet sich ab, dass es wohl 2017 werden wird. In jedem Fall werden wir groß kommunizieren, wenn es soweit ist und würden uns freuen, Sie trotzdem als Hörer weiter zu erreichen, z. B. auch über Webstream über unsere Webseite.

Viele Grüße

das neue radio neckarburg

RNB Radio Neckarburg GmbH
Waldtorstr. 18
78628 Rottweil
Tel. 0741/942472-0
Fax 0741/942472-15


von Triefel - am 29.09.2016 11:46

Re: Radio Neckarburg: Neue Frequenzen in Tuttlingen und Donaueschingen

Nach einer Anfrage per Facebook beim Neuen Radio Neckarburg, wurde mir mitgeteilt, dass man hoffe, die geplanten Frequenzen Donaueschingen bzw. Blumberg (auf der Internetseite trotzdem nicht gelistet) und Tuttlingen in einigen Wochen im Sommer in Betrieb nehmen zu können.

Begründung für die Lange Dauer: Es mischen viele andere Köche bei der Frequenzvergabe mit und es sei ein langer bürokratischer Ablauf ...

Lassen wir uns überraschen ;)

von Triefel - am 26.05.2017 06:20
Für Radio Neckarburg gibt es in der Tat derzeit keinen geeigneten Mux, dafür ist dessen Sendegebiet auch zu klein.

Für Radio Seefunk würden sich die Schweizer Muxe 7A un 7D anbieten, die würden das Sendegebiet aus meiner Sicht gut abdecken. Ob das allerdings rechtlich geht entzieht sich meiner Kenntnis.

von wolfgangF - am 27.05.2017 18:26
Zitat
wolfgangF
Für Radio Seefunk würden sich die Schweizer Muxe 7A un 7D anbieten, die würden das Sendegebiet aus meiner Sicht gut abdecken. Ob das allerdings rechtlich geht entzieht sich meiner Kenntnis.


Aus rein technischer Sicht wäre es eine Option (7D oder 7A+9B), aber das ist unrealistisch.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 27.05.2017 20:40
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