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vor 2 Jahren, 8 Monaten
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vor 2 Jahren, 8 Monaten
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UKW vs. DAB+, Cha, RadioNORD, DX OberTShausen, PowerAM, DH0GHU, zerobase now, Zintus, WiehengeBIERge, Marc_RE, Optimierer

Das ewige Werkstatt Problem : Es Rauscht... Wurfantenne Modifizieren.

Startbeitrag von UKW vs. DAB+ am 08.06.2015 18:47

Moin zusammen.

Wie die Überschrift schon vermuten lässt haben ich und meine Arbeitskollegen ein Problem mit unserem Werkstattradio. Es rauscht und Brummt in ungleichen Abständen. Es kann sein, das es einen Tag lang nur kurz einen Totalausfall gibt (Brummen), oder auch mal den ganzen Tag lang dieses Brummen + Rauschen.

Wir hören den ganzen ganzen Tag Radio 21 via Aurich Haxtum @ FM 100,6 Mhz.

Das Ding ist, das unsere Werkstatt in Aurich ist und somit der Empfang nun wirklich kein Problem Darstellen sollte bei nichtmal 4 Km Entfernung und 1kW Sendeleistung.

Selbst die Frequenzen von Aurich Popens aus nichtmal 2km stören gelegentlich mit dem oben schon erwähnten Brummen, zwar nicht so schlimm wie R21 aber man hört es trotzdem.

Die Wurfantenne war verlängert mit 5 Meter Kabel und wurde erst Vertikal an einem Starkstrom Kabel geklebt :wall:
So war der Empfang nur in Mono einigermaßen rauschfrei.
Irgendwann ging es mir so dermassen auf'm Wecker das ich das Kabel von der Wurfantenne entfernte und sie Horizontal an die Wand klebte.

Das ging einige Zeit lang gut doch dann kam das Brummen wieder und einer meiner Arbeitskollegen zauberte das hier :

[attachment 5234 2015-06-0820.41.03.jpg]



3 Meter Kabel sollen seiner Meinung nach besser sein als 75cm Antennenkabel :heul:



Nun, dazu fällt mir nix mehr ein, ich bin raus. :D


Nun meine Frage an euch : Wie kann man das noch retten?

Antworten:

Normalerweise sollten 75 cm (lambda/4) besser sein als 3 m. Probiere es nochmal mit einem Draht von 75 cm, allerdings zusätzlich an die Masse des Radios einen zweiten Draht von 75 cm als Gegengewicht.
Wenn das dann in 4 km Entfernung von einem 1 kW Sender immer noch nicht hinhaut, dann das Radio einmal kurz an die Wand schmettern, zur Sicherheit noch mit einem größeren Hammer (ab 1,5 kg) bearbeiten und schnell entsorgen!

von Zintus - am 09.06.2015 08:13
75 cm können genau so gut sein wie 3 m an die Impedanz des Radios anpasst. Bei 2 x 75 cm dagegen passt die Impedanz automtaisch ;-).

von WiehengeBIERge - am 09.06.2015 09:35
Das Hauptproblem dürfte das hochwertige Radio der Marke "Gemüsetheke" oder "Kaffeeröster" sein :-)

von Marc_RE - am 09.06.2015 10:00
Hat das Radio eine Koax-Antennenbuchse? Dann dort ein mind. 3m langes Koaxkabel anschließen und am anderen Ende aus 2x 75cm Draht einen Dipol basteln und diesen horizontal aufhängen, wenn möglich außerhalb des Gebäudes. Vermutlich kommen die Ursachen für das Rauschen und Brummen aus dem Gebäude (Schaltnetzteile oder Maschinen), eine "Verbesserung" der Antenne im Gebäude nimmt dann auch die Störungen besser auf, während der Abstand Störsignal-Nutzsignal gleich bleibt. Da hilft es nur die Antennenwirkfläche (z.B. den Dipol) aus dem Störnebel heraus in Richtung Nutzsignal zu verlagern, also am besten mit abgeschirmten Kabel nach draußen und dort den Dipol aufhängen.

von Optimierer - am 09.06.2015 10:29
Wie sieht es denn mit den NRD Programmen aus? Gehen die vielleicht besser?

von zerobase now - am 09.06.2015 10:57
"Brummen" ist kein Zeichen für schwachen Empfang durch eine zu schlechte Antenne, sondern entweder für einen Defekt im Empfänger oder für eine externe Störquelle. Vermutlich wird irgendein Gerät in der Werkstatt oder der Nachbarschaft Störungen produzieren und damit das Nutzsignal "wegdrücken". Ist der Sender allerdings rauschfrei hörbar und nur von einem Brummen überlagert, so ist am Gerät etwas kaputt. Eine Änderung der Antennenlänge bringt in beiden Fällen wenig. 3m ist, wie 1,5m, natürlich extrem schlecht, da die Fußpunktimpedanz bei geradzahligen Vielfachen von Lambda/4 extrem hoch ist. Besser sind 75 cm, oder, wenn dem Kollegen der blödsinnige Glaube an "Size Matters" nicht abzugewöhnen ist :D, 225 cm ;-).
Wenn es sich aber um Störungen durch Geräte in der Werkstatt handelt, hilft nur eine geänderte Antennenposition, möglichst außerhalb der Werkstatt. Wenn die Störungen aus der Nachbarschaft kommen (mal alles stromlos schalten, vom Radio abgesehen), hilft womöglich nur eine Beschwerde bei der BNetzA, sofern man (was besser wäre!) die Störung nicht selbst findet (z.B. mit einem tragbaren Radio).

von DH0GHU - am 09.06.2015 11:06
Zitat
Zintus
Normalerweise sollten 75 cm (lambda/4) besser sein als 3 m. Probiere es nochmal mit einem Draht von 75 cm, allerdings zusätzlich an die Masse des Radios einen zweiten Draht von 75 cm als Gegengewicht.
Wenn das dann in 4 km Entfernung von einem 1 kW Sender immer noch nicht hinhaut, dann das Radio einmal kurz an die Wand schmettern, zur Sicherheit noch mit einem größeren Hammer (ab 1,5 kg) bearbeiten und schnell entsorgen!


Wo soll ich den die Masse des Radios finden?

Option 2 ist aber auch nicht schlecht denn das Teil kann nichtmal mehr CD's abspielen :rolleyes: Spätestens wenn Aurich mit DAB+ versorgt ist fliegt das Teil raus oder wird mit einem DAB+ Adapter ausgestattet :spos:


@ Marc_RE

Das Radio ist von der "Marke" Welltech. Also High Tech :D


@ Optimierer

Das Radio hat leider kein Koax Anschluss sonst hätte ich da schon längst ne andere Antenne angeschlossen bzw den Antennenort verändert...


@ Zerobase Now

Jop gehen alle, nur werden ab und zu von dem brummen übertönt (leicht bis mittelstark).


Ich dendiere mehr zu dem was DH0GHU schon meinte, es ist definitiv eine Externe Störung in der Werkstatt. Ich weiss nur noch nicht welches Gerät diese Störung verursacht da es nur ab und zu Auftritt

von UKW vs. DAB+ - am 09.06.2015 15:52
Zitat
UKW vs. DAB+
Das Radio ist von der "Marke" Welltech. Also High Tech :D


Ich hab auch ein altes Welltech Radio hier rumstehen. CD und Kassettenteil funktionieren schon lange nicht mehr. Aber FM/AM Radio geht noch ganz gut. :D

Ich glaub die Dinger gab's bei Lidl, oder?

von Cha - am 09.06.2015 15:58
Bei meinen Eltern habe ich gerade ein ähnliches, wenn auch nicht das gleiche Problem. Etwa 25 km Luftlinie vom Sender Hamburg-Moorfleet entfernt gibt es dort mit einem Grundig-Küchenradio Sonoclock 890 seit einigen Wochen massive Schwierigkeiten beim Empfang von NDR Info auf 92,3 MHz. Das Gerät ist natürlich kein Hightech-DX-Empfänger, hat aber bislang NDR Info in guter Qualität zu Gehör gebracht. Seit einigen Wochen ist der Empfang mit einem Rauschteppich unterlegt, der das Radiohören zur Qual macht. Alle anderen Programme sind in bisheriger Qualität zu empfangen - lediglich die 92,3 hat sich massiv verschlechtert. Am Gerät befindet sich auch nur die Wurfantenne, mit der ich inzwischen diverse Experimente durchgeführt habe. Veränderungen brachten die allerdings nicht. Ich bin da etwas ratlos.

von RadioNORD - am 09.06.2015 20:38
Frag deinen Chef, ob er ne Yagi aufs Dach montieren lässt :D

Das Problem haben wir in der Firma leider auch. Die Wände sind in der Halle so dick, dass nichtmal der Gr. Feldberg ordentlich durchkommt.
Entgegen der meisten Behauptungen hier muss ich aber ganz klar sagen, dass ein Verlängern der Antenne sehr geholfen hat. Wir haben jetzt auch ca. 3m, vorher war es knapp 1m. Jetzt gehen Feldberg und die örtliche Funzel von Antenne Frankfurt (97,3) sauber und auch Planet aus Frankfurt geht ganz ordentlich.

von DX OberTShausen - am 09.06.2015 21:21
Ich wuerde zunaechst einen anderen Aufstellungsort fuer das Geraet suchen, - weg von dem "Starkstromkabel" und ggf. in der Naehe eines Fensters. Antennendraht wie beschrieben auf Normlaenge bringen und bei fehlender Fachkenntnis/fehlendem Fachverstaendnis keine weiteren Aenderungen am Radio vornehmen.

Bei der beschriebenen Versorgungslage sollte der Empfang der Ortssender eigentlich gelingen. In direkter Sendernaehe koennten hohe Signalstaerken und Signalreflexionen an umliegender Bebauung trotzdem den guten Empfang stoeren. Abhilfe schafft bei Geraeten ohne Anschlussmoeglichkeit externer Antennen dann wirklich nur ein besserer Aufstellort und das Ausprobieren unterschiedlichster Ausrichtungen der Drahtantenne.

Auch wenn das Radio nicht zu den empfangsstaerksten Geraeten zaehlt, fuer die Ortssender sollte es langen.

von PowerAM - am 10.06.2015 04:46
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