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www.strahlungsversuch.de

Startbeitrag von cappu am 03.08.2004 20:04

Interessante Seite: http://www.strahlungsversuch.de/

Antworten:

Weil es mir schon öfter aufgefallen ist und ich es gerade wieder unter Bilder sehe: Der Elementdurchmesser des Antennenstrahlers ist mindestens doppelt so dick wie die parasitären Elemente. Warum?

Wegen der entstehenden Wärmeentwicklung?
Wegen der größerern Bandbreite und der damit entfallenden Justierarbeit?
Oder wegen besserer Abstrahlungseigenschaften?

Grund der Frage ist klar: Abstrahl- und Empfangsdiagramme sind bei Antennen identisch, wäre es also ein Vorteil, auch Empfangsdipole dicker zu dimensionieren?

von Erich Hoinicke - am 04.08.2004 07:37
@Der Schwabe:
Das ist wohl sehr wahrscheinlich, aber noch nicht durch. Naja, aber immerhin ein neues Programm für Freising (die Erdinger Frequenz dürfte da ja nicht mehr soo gut hinkommen).
Bin mal gespannt: werd eh demnächst mal in Freising unterwegs sein, dann hör ich mal rein.

@Zwobot:
Ich denke, es stellt sich v.a. die Frage, ob es sich rentiert. Ich meine, Schwerin und Rostock sind große Städte, da bestimmt, und sicher auch im einen oder anderen Touristenort, aber ansonsten dürfte es finanziell für Lokalradios schwierig sein. Haben ja auch die Lokalen hier in Bayern immer wieder arge Probleme. Die Hitwelle kommt halt gut an und vielleicht ist es gerade das "KEIN Münchner Sender", das die Hitwelle für einen Erdinger dann so sympathisch macht. Aber ob ein zusätzliches Lokalradio in anderen Städten von der Größenordnung wie Freising oder Erding (30000-40000 EW) sich tragen würde, ist fraglich.



von Andreas W - am 04.08.2004 08:50
@Andreas W.: da bin ich auch mal gespannt. Interessant ist auch die Frage, wo sich der Sendeturm befindet. Wird etwa der Flughafen München, der nur ca. 5 km von Freising wegliegt auch noch versorgt? Dann könnte dieser ja auch Schwerpunkt im neuen Lokalradio sein (zumindest ist auf der Homepage von einem neuen Lokalradio für Freising die Rede).

@Zwobot: der Start eines Lokalradios hängt immer von der Wirtschaftlichkeit ab. Im Umland von München haben sich zahlreiche finanzstarke Unternehmen angesiedelt, die auch bereit sind in einem Lokalradio zu werden. Das kann man von Rostock oder Schwerin leider nicht behaupten.

von Wiesbadener - am 04.08.2004 08:54
@MIL

Genau. Z.b. die Firma ILCO Funktechnik. Diese betreibt schon seit Jahren private UKW-Sender in NRW z.B. für das Campusradio Q 90.9 in Münster und diverse Veranstaltungsradios. Ist also keine Premiere, wie von Satelli-Line fälschlicherweise behauptet..

von zomeropderadio - am 04.08.2004 08:56
@Wiesbadener:
Der Standort ist Freising 3 (Thalhauser Forst)...



von Andreas W - am 04.08.2004 09:14
@MIL/Zomeropderadio
Na gut, die Aussage mag dann nicht richtig sein, aber zumindest dürfte es dann der erste nicht von T-Systems betriebene Standort eines 24h laufenden kommerziellen Privatsenders sein. Bisher gab es ja doch "nur" Unifunk und Veranstaltungsradios, die mit anderen Anbietern liefen. Insofern finde ich das doch recht interessant. Denn gerade an kommerziellen Anbietern dürfte T-Systems interessiert sein und wenn das Beispiel Schule macht (auch Radio Neckarburg in BWÜ möchte seine Sender künftig quasi selber betreiben), könnte sich da durchaus einiges bewegen.



von Andreas W - am 04.08.2004 09:23
Die Politik der Landesmedienanstalten ist halt höchst unterschiedlich. In manchen Ländern ist explizit kein Lokalfunk vorgesehen.
auch in Rheinland-Pfaz hält man sich damit bislang zurück und fing ausgerechnet in den peripheren Gebieten (Trier7Eifel) an. Ludwigshafen und Mainz, wo es sich am ehesten rentieren würde, stehen bis heute leer da.
Oder schaut nach NRW. Dort gibt es pro Kreis/kreisfeie Stadt genau ein Lokalradio unter kommunaler Beteiligung (bis 25%) inkl. Bürgerfunk allesamt mit demselben Rahmenprogramm (unter WDR-Beteiligung).
Somit kommt man mitten im Ruhrgebiet auf gerade mal 10-11 empfangbare Programme (wenn man die Lokalsender dank selbem Musiklaufplan mal zu einem Programm zuammenaddiert). Daon sind 6 vom WDR, 2 vom DR, 1 Besatzungssender in englisch und uU 1 Uniradio.
Mit Wirtschaftlichkeit hat das also erst nachrangig was zu tun.

von Peter Schwarz - am 04.08.2004 10:42
Das ist aber auch nur sog. "Einrichtungsfunk", kein normaler kommerzieller Privatfunk, auch wenn die da Werbung machen dürfen.



von Andreas W - am 04.08.2004 12:02
Kennt jemand die genauen technischen Daten dieses Senders?

genauer Standort (möglichst auch mit genauen Koordinaten): Freising 3 (Thalhauser Forst) - wo ist dies, kann mir das jemand genauer beschreiben?
Sendeleistung ERP
Hauptstrahlungsrichtung/Antennendiagramm
Polarisation der Antenne
Standorthöhe / Antennenhöhe



von dxbruelhart - am 05.08.2004 10:24
Im Grunde genommen ist der älteste private Rundfunkanbieter in Deutschland, der nicht von Anlagen der Telekom zündet "Europe 1"!

von Obelixx - am 05.08.2004 10:40
@Obelixx:

Könnte hinkommen, aber im Saarland gab es ja bis 1958 die besondere Situation der Nichtzugehörigkeit zur Bundesrepublik Deutschland. Insofern wäre der Felsberg bis zum Zeitpunkt des Beitritts des Saarlandes zum Bundesgebiet extraterritorial. Ich denke, dass es betreffend ees Senders "Europe 1" besondere Absprachen zwischen Frankreich und Deutschland gegeben hat, da zu dieser Zeit privater Rundfunk in Deutschland noch illegal war.

Allerdings hat die ARD schon von Anbeginn ihrer Existenz eigene Sender betrieben. Vor dem Krieg wurden die Sender ja auch von der Reichspost betrieben. Dies führt ja in den westlichen Bundesländern zu dem Absurdum, dass das erste Programm und die Radioprogramme über eigene, das jeweilige "Dritte" jedoch über Telekom-Anlagen ausgetsrahlt wird.

Insofern ist die Telekom bzw. DBP sogar "Nachzügler", was den Betrieb von MW/LW-Sendeanlagen betrifft. Erst mit dem Deutschlandfunk bekam man nämlich den ersten "Kunden".



von Alqaszar - am 05.08.2004 16:20
Aber auch der AFN hat schon in den 60er Jahren bei der DBP Sender angemietet, wie den MW-Sender in Hirschlanden und den UKW-Sender auf dem Stuttgarter Frauenkopf.

von Obelixx - am 05.08.2004 22:28
@ Obelixx:

Der Sender Frauenkopf wurde erst 1970-72 gebaut; AFN kam früher vom SDR-Fernsehturm auf 102,4 (ebenfalls mit 100 kW). AFN wechselte - so erinnere ich mich jedenfalls - erst Ende der 70er zum Frauenkopf, als der SDR weitere Kapazitäten für eine 4.Kette (SDR 4 Radio Stuttgart 87,9) auf dem Fernsehturm brauchte.



von Manager. - am 06.08.2004 18:47
Wo wir schon wieder abgetriftet sind zum AFN Stuttgart.
Wann genau wurde hier eigentlich die Frequenz auf 102.3 korrigiert?
Hab in den 80ern nur Radios mit Analog-Skala benutzt, daher konnte ich es nie genau sagen.
Könnte aber sein, daß es zeitgleich zum HR4-Start (102.5 Gr. feldberg) vollzogen wurde.

von PeterSchwarz - am 07.08.2004 22:07
Da hat wieder mal einer tolle Arbeit geleistet. In Freising (am Bahnhof.mehr kenn ich von der Stadt garnicht *grins*) trötet auf 95,1 nämlich SWR1 und das nicht mal schwach.



von elchris - am 08.08.2004 09:53
@dxbruelhart: Falls noch keine Antwort von SatelliLine gekommen ist hier mal die mir bekannten Daten.

Die 95,0 ist bereits im ITU-Update aufgetaucht, die Koordinaten dort waren 11E43'02'', 48N24'35'' - bei der RegTP ist an diesen Koordinaten auch http://emf.regtp.de/gisinternet/regtp/standort.aspx?FID=33190 eingetragen. Thalhauser Forst dürfte hier hinkommen.

Sendeleistung und Antennenpolarisation sind auf der Webseite angegeben bzw. klar zu erkennen - 100 Watt ERP horizontal.

Standorthöhe: 490 Meter

Antennenhöhe und Richtung (nur eine 4-Element-Yagi): Wenn die RegTP-Daten schon die Planung (und damit diesen Test) beinhalten, dann wären das 30 Meter und 130° - also genau auf Freising. Diese Werte sind auch hier in "unserer" Datenbank zu finden.



von Kroes - am 08.08.2004 12:57
Die 95,0 geht aber nicht mal so schlecht. Natürlich stören Bayern 1 und SWR 1 vielerorts, aber in Freising selber geht die schon quasi überall störungsfrei. Auch Richtung Flughafen geht die noch recht gut, am Flughafen sind 87,9 und 95,0 ziemlich gleich stark. Wäre also künftig an sich schon eine gute Anschlussversorgung für die 87,9.



von Andreas W - am 08.08.2004 14:16
Diese Profiantennen (anzuschauen bspsw. unter www.kathrein.de) haben auch extreme Richtwirkung, d.h. sehr wenig Nebenkeulen.
Mich würd mal interessieren, was die (Empfangsantennen!) kosten oder ob man irgendwie an gebrauchte, ausrangierte kommen könnte und was die dann noch kosten!

von PeterSchwarz - am 09.08.2004 15:19
@ Peter:

Du meinst sicher dieses 7,68 m lange gestockte Monstrum am Ende von http://www.kathrein.de/de/bca/produkte/download/as_fmband.pdf mit 80 bzw.90 kg Gewicht. Ist ja nur waagerecht für DXer interessant im Gegensatz zur ursprünglichen Vertikalfunktion. Und dann wird's mit den o.g. Daten auch etwas unhandlich, die 50 Ohm-Impedanzverluste sind im Empfangsbetrieb eher vernachlässigbar. Abegesehen davon, daß zu wenig davon im Einsatz sind als sich eine Chance auf ein Second hand-Schnäppchen zu machen. Dann schon lieber nachbauen. Große technische Geheimnisse stecken da nicht drin. Oder weiß unser Industriespion ;) in Rosenheim Genaueres?

von Erich Hoinicke - am 10.08.2004 07:07
Hallo.

Wo könnt ihr diesen Sender überall empfangen, bzw. wie weit reicht dieser?

Bei mir hier in Taufkirchen (ca. 20 Km östlich von Erding), kommt fast gar nichts mehr an, teilweise an etwas höheren Stellen oder an nach Norden abgeschatteten Stellen (wegen der Hohen Linie), ist ein bisschen was zu hören.



von DJ Acid Base - am 10.08.2004 14:13
Erich: Auf der von dir verlinkten pdf sind aber Sendeantennen zu sehen.

von PeterSchwarz - am 10.08.2004 14:40
Stimmt, dachte intuitiv, du meintest die. So rum wär's aber auch gegangen, zumal einfache Dipole überhaupt keine Nebenkeulen haben, nur daß man umgekehrt Empfangsantennen nicht zum Senden benutzen kann. Meintest du eine spezielle?
http://www.kathrein.de/de/hfc/produkte/download/AFP07.pdf
http://www.kathrein.de/de/hfc/produkte/download/CFP09.pdf

von Erich Hoinicke - am 10.08.2004 15:18
Eigentlich nicht. Mich würde vielmehr interessieren, wie man diese hohe Nebenkeulendämpfung erreicht.
Das müsste doch nachzubauen sein. Auch der Kathreiner kocht seinen Kaffee nur mit Wasser ;-)

von PeterSchwarz - am 11.08.2004 09:10
Antennenproblem geht hier weiter: http://forum.myphorum.de/read.php?f=8773&i=131804&t=131804

von Erich Hoinicke - am 11.08.2004 12:25
Hallo zusammen.

Ich bin heute mal nach Freising gefahren, zu einer kleinen Empfangsversuchsfahrt. Hier meine Erfahrungen:

-> Die Antenne hängt auf ca. 15 Meter Höhe (also nicht besonders hoch, umliegende Bäume sind teilweise noch höher,und strahlt nach meinen Messungen eher Richtung 160° statt Richtung 130°.

-> Zum Empfang: Los ging meine Fahrt in Taufkirchen (hier fast kein Empfang, wegen Störer "Hohe Linie" - obwohl Signal schon vorhanden wäre); erster kurzer Empfang ohne Störungen mit RDS ist erst auf der B388 kurz vor Grünbach möglich, aber auch nur für ca. 1 Km; in Grünbach sinkt die Feldstärke wieder total ab - nur noch Empfang der Hohen Linie; gleich nach Grünbach (auf der Anhöhe, bei der man fast freie Sicht nach Freising hat) ist wieder kurz die Versuchsausstrahlung rauschfrei und mit RDS zu empfangen, bricht jedoch anschließend (unterm Berg - kurz vor Unterstrogen) wieder völlig zusammen - nur noch total gestörter Empfang wegen Hohe Linie; danach bis kurz vor Erding gibt es nur ein Gemisch aus der Hohen Linie und der Versuchsausstrahlung; in Erding gibt es ebenfalls ein Gemisch aus beiden Sendern, wobei sich der FS Sender zu ca. 60 % gegen Bayern 1 durchsetzen kann. Dies geht so weiter bis ca. 8 Km vor FS, wo dann erst die Versuchsausstrahlung schön langsam die Überhand gewinnt und immer weniger gestört zu empfangen ist. Erst am Stadtrand von FS ist dann ein "fast" störungsfreier Empfang möglich. Man kann sagen, der Empfang ist am Stadtrand von FS Richtung S, SO, O und NO leider immer noch teilweise gestört durch Bayern 1. Erst in der Stadtmitte und in den Westlichen bzw. Nördlichen Stadtteilen (ab einer Entfernung von max. 2 Km zum Sender) ist störungsfreier Empfang möglich.

Wenn man sich im Seitenverhältnis oder im Rückverhältnis der Sendeantenne befindet, ist der Sender bereits nach ca. 0,5 Km durch Bayern 1 gestört. Das ist natürlich schon "krass" und man fragt sich natürlich, warum man diese Frequenz überhaupt koordiniert hat! Ich denke mir mal, die 95,2 oder 95,3 wäre hier wesentlich besser gewesen. Zumal der Sender mit 100 Watt (EIRP) "powert" und selbst an den Stadträndern von FS nicht immer sauber empfangen werden kann.

Der Standort ansich ist nicht schlecht, nur die Sendeantenne müsste dann noch höher hinauf, da man ansonsten nicht richtig über die Bäume hinweg kommt.


@Andreas W.: Die 95,0 ist sicherlich eine gute Anschlussmöglichkeit an die 87,9, jedoch meiner Meinung nach total Verschwendung, weil die 95,0 hier einfach "sch...." ist. Am Flughafen selbst ist nicht mal mehr 100%-iger störungsfreier Empfang möglich.



von DJ Acid Base - am 13.08.2004 18:40
DJ Acid Base schrieb:

Zitat

Wenn man sich im Seitenverhältnis oder im Rückverhältnis der
Sendeantenne befindet, ist der Sender bereits nach ca. 0,5 Km
durch Bayern 1 gestört. Das ist natürlich schon "krass" und
man fragt sich natürlich, warum man diese Frequenz überhaupt
koordiniert hat!


Das frag' ich mich inzwischen bei fast jeder Neukoordinierung...

Zitat

Ich denke mir mal, die 95,2 oder 95,3 wäre
hier wesentlich besser gewesen. Zumal der Sender mit 100 Watt
(EIRP) "powert" und selbst an den Stadträndern von FS nicht
immer sauber empfangen werden kann.


Die 95.2 ist ungeeignet, da hier Ö2 Oberösterreich aus Linz (100kW) durchkommt. Der Sender kam im Münchener Westen bei guten Bedingen schon fast mit Ortssenderstärke an - in Freising dürfte das noch stärker sein.

Und die 95.3 hat nur 200kHz Abstand zu Charivari auf 95.5.

von _Christoph - am 13.08.2004 20:00
Na gut, was berühmtes ist die Funzel nun wirklich nicht. Selbst da, wo sie geht, hat man immer noch ein Säuseln durch Bayern 1 im Hintergrund. Andrerseits: für ein Lokalradio ist die schon ok, sie schließt halbwegs gut an die 87,9 an (die ja auch nix berühmtes ist) und wenn die in Freising ähnlich erfolgreich sind wie in Erding, dann erreichen die ab sofort dann DOPPELT so viele Leute. Das ist Berechtigung genug, denke ich. Ich habe mehr und mehr das Gefühl, dass echt nicht mehr viel mehr drin ist als sowas...



von Andreas W - am 13.08.2004 20:28
Hallo.

Das stimmt. Vielleicht wäre die 95,2 bzw. 95,3 doch nicht so "prikelnd". Trotzdem denke ich mir noch besser als die 95,0. Dann könnten sie doch auch auf die 99,6 oder auf die 103,0 gehen. Also ich denke mir, es müsste da dann doch noch bessere Frequenzen geben...

@Andreas W.: Klar, für FS Stadt reicht sie schon, aber ich dachte mir eben nur, man könnte doch noch mehr herausholen mit ner anderen Frequenz, z. B. der 90,3 (dürfte mit LA funktionieren) oder der 87,7 (wenn sowieso gerichtet gesendet wird, dürfte es immerhin noch besser sein, als die 95,0, zumal die Nürnberger 87,6 bei weitem nicht so stark einfällt wie die Regensburger Sender.



von DJ Acid Base - am 14.08.2004 12:21
Ich würde für Freising die 93.9 nehmen, da sind die 93,8 die 93,9 und die 94,0 ziemlich frei. IMHO wäre dies die beste Frequenz für Freising. Die 90,3 wäre auch noch machbar, falls man sichs mit den Fans von Cro2 Praha (Klatovy - Doubrava) verscherzen kann. Die 103,0 wäre untragbar, da hier Antenne Bayern vom Ziegetsberg (und vom Grünten) senden; die 99,6 wäre ebenso unbrauchbar wie die 95,1 - hier sendet ebenfalls die Hohe Linie. Die 95,2 und 95,3 wären ebenso untragbar, da auf 95,2 Radio Oberösterreich und auf 95,3 Bayern 3 aus Landshut sowie Radio Tirol von der Zugspitze aus Freising beschallen.



von dxbruelhart - am 14.08.2004 12:58
Ich schätze mal, dass wegen Wendelstein von 93,4 bis 94,0 nix geht. Das macht der BR nie mit. Die 87,7 wäre vielleicht nicht schlecht. Ist halt nur 200kHz neben der 87,9 in Erding, ob das die Normal-Empfänger mit machen?

@DJ Acid Base:
OT: Was hast du jetzt eigentlich mit deinem Woody gemacht? Hab das irgendwie jetzt nicht mehr weiter mitgekriegt....



von Andreas W - am 14.08.2004 13:16
Hallo.

@dxbruehlhart: Da sie nun schon auf einer Frequenz senden, auf der auch die Hohe Linie sendet, hatte ich eben gemeint, dann könnten sie auch auf 99,6 oder auf 103,0 senden. Diese beiden Frequenzen kommen auch aus Regensburg und sind genauso stark wie die 95,0. Das würde dann eben zur 95,0 keinen Unterschied mehr machen..:-).
Ich denke mal die 90,3 ist in FS echt ziemlich frei, ich selbst habe auf dieser Frequenz noch nie die Tschechische Station empfangen. Die 95,2 habe ich direkt vorm Sender und in der Umgebung getestet und muss sagen, dass hier Radio Oberösterreich fast nicht mehr durchkommt. Die 95,3 würde vielleicht eben nur mit Richtstrahlung klappen, da die hier auch fast nicht mehr ankommt. Die 93,9 ist wegen Wendelstein, wie gesagt, eher ungeeignet, denke ich. Auf der 94,0 sendet zudem Kronehit. Dieser geht ziemlich weit in den Norden.

@Andreas W.: Ich denke, die 87,7 ist für die Normal-Radios verkraftbar, wäre vielleicht noch besser, wenn da dann das gleich läuft wie auf der 87,9. Was vielleicht auch noch gut ist: Die 89,8. Aber hier hätten wir wahrscheinlich wieder das gleiche Trennschärfenproblem. Ansonsten hier total frei. Die 89,7 ist dann wieder wegen Wendelstein problematisch.

Meinen 54-er Woody hab ich jetzt wieder zurückgeschickt, da der 2. leider auch das gleiche "Problem" hatte. Ich bin jetzt total umgestiegen und habe mir ein Pioneer-Autoradio gekauft. Das "DEH-P5500MP". Und ich muss sagen, ich bin recht zufrieden. Dieses hat ebenfalls eine gute Trennschärfe, zwar nicht ganz so gut wie SHARX, aber annähernd. Der Empfang ist auch bei weitem besser als bei dem alten JVC, das ich vorher hatte.

Schöne Grüße



von DJ Acid Base - am 14.08.2004 16:50
89,8 klappt wohl ebenso wenig wie 90,3... 400kHz zu Ismaning (90,0) wird der BR in jedem Fall haben wollen, denke ich...



von Andreas W - am 15.08.2004 12:49
DJ Acid Base schrieb:

Zitat

Die 95,2 habe ich direkt vorm Sender und
in der Umgebung getestet und muss sagen, dass hier Radio
Oberösterreich fast nicht mehr durchkommt.


Radio OÖ kommt auch nicht ständig gut durch, aber es gibt nicht wenige Tage, an denen der Sender fast in Ortssenderstärke reinkommt. Dagegen hat dann eine Lokalfunzel praktisch keine Chance mehr.

von _Christoph - am 15.08.2004 12:57
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