Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Radioforum
Beiträge im Thema:
46
Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Monaten, 3 Wochen
Beteiligte Autoren:
Nordlicht2, Cha, WiehengeBIERge, Anonymer Teilnehmer, Japhi, Staumelder, Seltener Besucher, pg09, NurzumSpassda, PowerAM, ... und 13 weitere

UKW: Polen fährt Hub runter

Startbeitrag von Cha am 04.07.2015 08:33

Scheinbar fährt man jetzt auch in Polen den Hub bei den UKW-Sendern runter. Sender, wie RMF FM sind jetzt auf gleichem Lautstärke-Niveau, wie die deutschen/tschechischen Sender. Auch Nachbarsender sind nun mit schmalen Filtern besser hörbar. Es scheinen aber noch nicht alle Sender umgestellt zu haben (z.B. 103,6 Radio Wroclaw).

Antworten:

Also derzeit das Gleiche wie vor ein paar Jahren bei den Tschechen.

von Japhi - am 04.07.2015 08:41
Gibt es auch einen plausiblen Grund dafür?

von DX OberTShausen - am 04.07.2015 09:42
Damit die deutschen Sender im Nachbarländern besser zu hören sind :D
Bin mal gespannt ob die Niederländer auch den Hub anpassen. Bis jetzt sind die Niederländer 88,2, 90,9 gut herauszuhören, etwas lauter als die deutschen Sender.

von DJ Taifun - am 04.07.2015 09:51
Hallo,

ich find das sehr sehr schade ! Gerade RMF FM war auf der 93,8 von Luban immer richtig schön anzuhören und hat viel mehr Laune gemacht als unser langweilig leise moduliertes Jump.
Von mir aus kann es gern so laut bleiben auch wenn es beim drüber schalten immer einen ziemlichen Schreck ausgelöst hat.

Hat RadioZet den Hub auch schon reduziert? Gestern Nachmittag war er jedenfalls noch brachial laut wie immer :hot:

@Cha: Könntest Du mal bitte das RDS von BBC World Liberec auslesen? Bei mir im Autoradio steht da seit Wochen nicht mehr "BBC" sondern "ZET" ?! :eek:

VG Karl 3

von Karl 3 - am 04.07.2015 09:52
Zitat
DX OberTShausen
Gibt es auch einen plausiblen Grund dafür?


Aus Koordinierungsgründe fördert derzeit der BnetzA von seine Nachbarländer das man den Hub runter dreht. Die Niederländer sind auch bald dran.

von Jassy - am 04.07.2015 09:53
Zitat

ich find das sehr sehr schade ! Gerade RMF FM war auf der 93,8 von Luban immer richtig schön anzuhören und hat viel mehr Laune gemacht als unser langweilig leise moduliertes Jump.

Ich verstehe nicht so ganz, was man an "lauten" Sendern besser finden kann und schon gar nicht was daran "Laune" machen soll. Dann stellt man beim "leisen" Jump eben das Radio lauter :confused:
Scheinbar ist es auch hier so, dass laut automatisch als "besser" wahrgenommen wird, auch wenn gar nicht so ist.

von WiehengeBIERge - am 04.07.2015 10:42
Zitat
WiehengeBIERge

Scheinbar ist es auch hier so, dass laut automatisch als "besser" wahrgenommen wird, auch wenn gar nicht so ist.


Das ist leider die primitive Einstellung div. Marketing-Leute.

In UK ist im Privatfernsehen auch die Werbung automatisch lauter als der Film. Dies fuehrt bei mir eher dazu, dass ich kurz auf Stumm schalte.

von 102.1 - am 04.07.2015 10:46
Zitat
Karl 3
ich find das sehr sehr schade ! Gerade RMF FM war auf der 93,8 von Luban immer richtig schön anzuhören und hat viel mehr Laune gemacht als unser langweilig leise moduliertes Jump.


Ich weiß auch nicht, ob es Einbildung ist, aber die polnischen Sender haben mit dem größeren Hub irgendwie gefühlt mehr "Wumps", also die Bässe werden auf der Anlage und im Autoradio mehr ausgereizt.

Zitat
Karl 3
Hat RadioZet den Hub auch schon reduziert? Gestern Nachmittag war er jedenfalls noch brachial laut wie immer


Scheinbar nicht, die 89,4 ist immer noch laut und mit kleineren Filtern unhörbar.

Zitat
Karl 3
Könntest Du mal bitte das RDS von BBC World Liberec auslesen? Bei mir im Autoradio steht da seit Wochen nicht mehr "BBC" sondern "ZET" ?!


( OT: Ja, im RDS wird jetzt ZET angezeigt, natürlich zulasten von RadioZET aus Polen, bei dem es jetzt Verwechslungsgefahr geben könnte. Vom Programm her läuft da schon länger so eine Zeitpartagierung BBC/ZET. )

von Cha - am 04.07.2015 11:01
Zitat

Ich weiß auch nicht, ob es Einbildung ist, aber die polnischen Sender haben mit dem größeren Hub irgendwie gefühlt mehr "Wumps", also die Bässe werden auf der Anlage und im Autoradio mehr ausgereizt.

Es ist garantiert Einbildung. Es gibt keinen plausiblen Grund, Sender mit zu hohem Hub zu betreiben, im Gegenteil.

von WiehengeBIERge - am 04.07.2015 11:34
Zitat
Jassy
Die Niederländer sind auch bald dran.


Auch wenn ich eigentlich ehr für Laute Musik bin, fände ich das bei SLAM!FM begrüßenswert.

Häufig fahre ich beruflich die A31 auf und ab und höre dabei natürlich gern SLAM, aber der Klang ist bei dem Super-Kack-Beschissenen-Drecks-Mist-Sparmodus-Fiat-Scudo-Werksradio (Firmenwagen) echt bescheiden. Man kann bei Titeln mit vielen Höhen den Hub deutlich als Rauschen wahrnehmen. Besonders wenn man den gleichen Titel später nochmal auf einem deutschen Sender hört und der da deutlich klarer rüberkommt.

von sn0 - am 04.07.2015 11:56
Am 30. November 2012 veröffentlichte UKE - Urząd Komunikacji Elektronicznej (Behörde für elektronische Kommunikation) Konsultationen mit dem Ziel MPX = 0 dBr in Polen durchzusetzen. Der Einsendeschluss war der 28. Dezember 2012. Die Konsultationen wurden verlängert bis zum 31. Januar 2013.

Im PDF auf dieser Seite gibt es einen Vergleich mit Polens Nachbarländern incl. Kartenmaterial:
http://uke.gov.pl/konsultacje-parametru-mpx-w-pozwoleniach-radiodyfuzyjnych-8815#

An der Umfrage nahmen teil die größten Medienhäuser teil, u.a.

  • Polskie Radio (landesweit),
  • die regionalen Anstalten von Polskie Radio (PiK, Koszalin, Merkury, Szczecin, Wroclaw),
  • Grupa RMF (RMF FM, RMF Classic und RMF Maxxx, sowie Lokalradios z.B. Radio 90),
  • Eurozet (Radio Zet, Zet Gold, Zet Chilli, Radio Plus, AntyRadio, Planeta fm),
  • Eska (Radio Eska und Eska Rock),
  • Agora (TOK FM, Rock Radio, Radio Pogoda, Radio Złote Przebije),
  • Pakiet Niezależnych (57 unabhängigen Lokalsender)
  • Katholische Radiosender wie Emaus aus Posen und
  • Emitel als technische Dienstleister
  • sowie das staatliche Instytut Łączności – als Forschungsinstitut

Die Ergebnisse kann man hier nachlesen:
http://uke.gov.pl/wyniki-konsultacji-parametru-mpx-w-pozwoleniach-radiodyfuzyjnych-12057

Die Sender sollten Aussagen zum Datum der Einführung und dem MPX-Höchstwert machen. Die Behörde schlug den Einführungstermin 1. Januar 2014 vor.

UKE fasst die Ergebnisse wie folgt zusammen. (Ich verkürze die 6 Seiten.):

In Polen werden die Konzession so erteil, dass die Reichweite der Sender zu Kreisen und kreisfreien Städten zugeordnet wird, in denen der Empfang gegeben sein muss. Durch die Veränderung des MPX-Wertes würden einige Sender an Reichweite verlieren. Die Sender forderten einen Ausgleich im Form höherer Leistung oder Streichung von Ortschaften. Die Konzessionsgebühr wird berechnet an Hand der Einwohnerzahl im festgelegten Versorgungsgebiet. Würde eine Anpassung des Versorgungsgebietes in den Konzessionen erfolgen, wären die Einnahmen aus den Konzessionsgebühr für den Staat geringer.

Alle betonten die hohen Kosten der Umsetzung der ITU BS-412-9 Empfehlung. Es müssten neue Messgeräte angeschafft und das Soundprozessing angepasst werden. Die Programme würden ihren charakterlichen Klang verlieren, argumentierten die Sender. Es müssten die Verträge mit den Dienstleistern angepasst werden, die den Sendern Musik liefern. Einige Sender führten die Digitalisierung als Gegenargument auf, die heutige Veränderung des MPX unnötig macht.

Die meisten Sender führten auf, dass diese Begrenzung nur in Deutschland und Tschechien eingeführt wurden. An der östlichen Grenze Polens sieht es ganz anderes aus. Dort würden die Anpassung des MPX-Wertes zur mehr Störsignalen von den einstrahlenden Sendern führen. Deshalb schlugen die Sender 0 dBr mit einer Toleranz von +3 dBr vor. Die Einführung von 0 dBr hätte eine andere Wirkung im Westen im Vergleich zum Osten Polens schlug das Instytut Łączności vor und empfahl Messungen durchzuführen.

Damit für alle Sender die gleichen Vorschriften gelten, sprachen sich die Sender für die Erteilung von neuen und die Umschreibung vorhandener Konzessionen um. Alle sollten den maximalen zulässigen Wert in der Konzession festgeschrieben haben.

Die meisten Programmveranstalter sprachen sich für die Einführung am 1. Juli 2015 aus. Einige Anbieter schlugen einen früheren Termin vor, teilweise 6 oder 12 Monate früher.

Aus den vielfältigen Meinung wurde folgende Empfehlung durch UKE angenommen:

  1. Die Formulierung in den neuen Konzessionen wird lauten „maximale Stärke des MPX-Signals“.
  2. Die maximale Stärke des MPX-Signals wird 3 dBr betragen.
  3. Die Umsetzung muss zum 1. Juli 2015 erfolgen.

Außerdem:

  1. In allen Genehmigungen, die bis zum 1. Juli 2015 erlöschen und in denen der Wert MPX = 0 dBr festgeschrieben wurde, wird dieser Wert auf Wunsch der Programmveranstalters gestrichen.
  2. In allen Genehmigungen, die nach dem 1. Juli 2015 erlöschen, wird der MPX-Wert auf 3 dBr ab dem 1. Juli 2015 auf Antrag des Programmveranstalters geändert.
  3. In allen Genehmigungen, die nach dem 1. Juli 2015 erlöschen und bei denen kein Wert MPX = 0 dBr festgelegt wurde, wird der MPX-Wert auf 3 dBr ab dem 1. Juli 2015 auf Antrag des Programmveranstalters geändert.
  4. In allen neuen Genehmigungen wird der MPX-Wert auf 3 dBr festgelegt.


http://uke.gov.pl/files/?id_plik=12927
http://uke.gov.pl/wyniki-konsultacji-parametru-mpx-w-pozwoleniach-radiodyfuzyjnych-12057

von Seltener Besucher - am 04.07.2015 11:58
Zitat
Seltener Besucher
Durch die Veränderung des MPX-Wertes würden einige Sender an Reichweite verlieren. Die Sender forderten einen Ausgleich im Form höherer Leistung oder Streichung von Ortschaften.


Also wenn der Sender irgendwo nicht mehr empfangbar ist, wird die Ortschaft gestrichen? :joke:

von Cha - am 04.07.2015 12:29
Die sind nicht einfach nur lauter sondern haben mehr Dynamik und machen deswegen mehr fun. Erlaubt man so viel Dynamik ohne das man die Hubbegrenzung ueberschreiten moechte, fallen Empfangsstoerungen sehr stark auf, denn mehr Dynamik bedeutet natuerlich auch leiser bei leisen Passagen. Deshalb fordern sie mehr Sendeleistung. Digital koennen sie natuerlich klingen wie sie gerne wollen.

von Nordlicht2 - am 04.07.2015 14:24
Zitat
Cha
Zitat
Karl 3
Hat RadioZet den Hub auch schon reduziert? Gestern Nachmittag war er jedenfalls noch brachial laut wie immer


Scheinbar nicht, die 89,4 ist immer noch laut und mit kleineren Filtern unhörbar.


Mittlerweile nicht mehr.

von Cha - am 04.07.2015 14:39
"Hat RadioZet den Hub auch schon reduziert? Gestern Nachmittag war er jedenfalls noch brachial laut wie immer"

Habe mir soeben mal die 97,5 aus Zagan-Wichów angehört. Sie kommt bei mir, knapp südwestlich des Spreewaldes, so laut wie immer: gefühlt S=2-3. Dabei zeigt mein Grundig S700 nur wenige Balken Signalstärke an (nur bis an die "2", für alle, die das Gerät kennen). Der Sender dröhnt dabei und rauscht gleichzeitig. Die Lautstärke ist vergleichbar einer Station, die mit S=4 einfällt (z.B. die 87.9 von Star FM aus Berlin). Also scheint die 97,5 von Radio ZET noch einen hohen Hub zu haben. Tropo war zu der Zeit nicht.

73/io

von Grenzwall DX - am 04.07.2015 16:43
Zitat
Nordlicht2
Die sind nicht einfach nur lauter sondern haben mehr Dynamik und machen deswegen mehr fun. Erlaubt man so viel Dynamik ohne das man die Hubbegrenzung ueberschreiten moechte, fallen Empfangsstoerungen sehr stark auf, denn mehr Dynamik bedeutet natuerlich auch leiser bei leisen Passagen. Deshalb fordern sie mehr Sendeleistung. Digital koennen sie natuerlich klingen wie sie gerne wollen.

Ich weiß nicht wie es bei den Polen ist, aber bei den Niederländern ist der Sound plattgebügelt so dass von Dynamik keine Rede mehr sein kann ("Blokgolf").
Was man ja auch wiederum macht um subjektiv "lauter" zu sein...

von WiehengeBIERge - am 04.07.2015 18:05
Ich finde den hohen Hub auch angenehmer als den deutschen Klangbrei, klar es gibt auch dort Negativbeispiele (3FM) aber wenn ich mi z.B. DR P3 anhöre - der Sender klingt einfach brachial und dennoch sauber, zumindest für meine Laienohren. Es ist ja nicht nur der Hub sondern vor allen Dingen das Soundprocessing. Versteht mich nicht falsch, Kultur- und Infoprogramme sollten davon verschont bleiben aber so eine Hitschleuder kommt mit ordentlich Hub einfach besser daher - meine bescheidene subjektive Meinung.

von Anonymer Teilnehmer - am 04.07.2015 18:24
Zitat
WiehengeBIERge
Zitat
Nordlicht2
Die sind nicht einfach nur lauter sondern haben mehr Dynamik und machen deswegen mehr fun. Erlaubt man so viel Dynamik ohne das man die Hubbegrenzung ueberschreiten moechte, fallen Empfangsstoerungen sehr stark auf, denn mehr Dynamik bedeutet natuerlich auch leiser bei leisen Passagen. Deshalb fordern sie mehr Sendeleistung. Digital koennen sie natuerlich klingen wie sie gerne wollen.

Ich weiß nicht wie es bei den Polen ist, aber bei den Niederländern ist der Sound plattgebügelt so dass von Dynamik keine Rede mehr sein kann ("Blokgolf").
Was man ja auch wiederum macht um subjektiv "lauter" zu sein...


Sehr unterschiedlich und es kommt auch drauf an womit man vergleicht. Originale Dynamik hat auch dort keiner aber mehr Dynamik als NDR2 und N-Joy haben die meisten Polen. Die klingen dabei aber trotzdem schlecht, weil sie sehr nervendes Sounddesign fahren, was gepaart mit dem grossen Hub im Radioempfaenger zusaetzlich zu hoerbaren Verzerrungen fuehrt. Richtig weite ZF Filter, die dafuer eigentlich notwendig waeren, gibt es bei normalen Radios nicht. Am Besten kommen noch die staatlichen Programme rueber. Radio Zet oder RMF tue ich meinen Ohren nicht mal zum DXen an.

Wenn es nur der Hub waere, wuerden unsere deutschen platt kompriemierten Programme genauso klingen, wenn man sie nur etwas lauter stellt. Ist aber nicht so.

von Nordlicht2 - am 04.07.2015 18:31
Hub ist nicht gleich Modulationsleistung (= MPX Power, gemessen in dBr).

Für Rundfunk im F3E Betreb sind bis zu 75 kHz Frequenzhub vorgesehen. Selbst 3FM überschreitet den nicht. Deutsche Sender bringen gerade mal um die 50-55 kHz auf den Tacho. Wenn man daran seine Filter wählt, ist das nicht verwunderlich.

von .:. - am 04.07.2015 19:19
Zitat
.:.
Hub ist nicht gleich Modulationsleistung (= MPX Power, gemessen in dBr).

Für Rundfunk im F3E Betreb sind bis zu 75 kHz Frequenzhub vorgesehen. Selbst 3FM überschreitet den nicht. Deutsche Sender bringen gerade mal um die 50-55 kHz auf den Tacho. Wenn man daran seine Filter wählt, ist das nicht verwunderlich.


Es geht bei den Beschreibungen zu 'klingt besser' um die Lautstärke des NF Signals, welche bei FM direkt die Bandbreite des FM Spektrums, den Frequenzhub, bestimmt und somit bei zu grosser Lautstärke, insbesondere der tiefen NF Frequenzen, Nachbarkanaele stoert. Ein Stereo UKW Sender ohne NF Modulation (bei Stille) hat im Spektrum weiterhin 3 Frequenzspitzen (durch den Pilotton 10dB schwächer und mit 19kHz Abstand zur Mittenfrequenz des Senders, stoert dann Nachbarkanaele aber gar nicht, so dass in dem Fall auch Programme bei nur 100kHz Abstand mit klassischer ZF Filterung sauber (in Mono) hoerbar sind (schwacher Sender kurz ueber Empfindlichkeitsschwelle des Tuners neben Ortsender mit sehr hohem Pegel).
Die Polen senden bisher auch das RDS Signal viel staerker als in Deutschland, RDS geht da fast schon bei noch in Mono wegrauschenden Programmen. Das dieser Teil des MPX Signals sich stoerend auf Nachbarkanaele auswirkt, habe ich so noch nicht feststellen können. Jedenfalls nicht auf Deutschem Gebiet, wo der Empfangspegel nicht mehr so sehr hoch ist. Was jedoch fuer jeden nachvollziehbar stoert, ist die zu laute NF Modulation. Der Rhythmus der Bassdrum vom Nachbarsender ist dann gut hoerbar.
Die Deutschen Programme sind im Vergleich zu den Polen auch im Tieffrequenzbereich in der Lautstaerke reduziert, was man ueber Standboxen und entsprechender Musik gut hoert.

von Nordlicht2 - am 04.07.2015 23:21
Hab das FM Spektrum von NDR2 noch mal genauer angesehen. Da links neben der 87,6 MHz nichts weiter sendet, kann ich die Huellkurve ohne externe Stoerungen bis 87,460 MHz erkennen. Der Pegel liegt dabei ca. 65 dBuV und der aussere Rand verschwindet bei 0 dBuV. In Wirklichkeit nur im Moment maximaler NF Pegel, der Scanner zeichnet aber wenn entsprechend eingestellt, ueber die Zeit eine Huellkurve. Bei noch staerkerem Pegel mag das Spektrum noch breiter sein. Hier im Forum schrieb mal jemand was von 280kHz Bandbreite, unter idealen Empfangsbedingungen. Das bedeutet, dass auch noch Programme im Abstand von 200kHz beeinflusst werden, egal wie eng man die ZF Filter waehlt. Dies aber nur, wenn der Stoerer mit ausreichend starkem Pegel ankommt. Ist er schwaecher, wie die Polen in Deutschland, befindet sich der aeussere Bereich der Huellkurve schon lange unterhalb der Rauschschwelle bzw. ist so viel schwaecher als der Deutsche, dass es nicht mehr stoert. Zur Zeit aber ist der Pegel am Rand der Huellkurve wegen der extrem lauten NF Modulation der Polen um etliche dB staerker als zulassig und es stoert im Grenzgebiet zu Polen.

von Nordlicht2 - am 05.07.2015 09:28
Zitat
Cha
Zitat
Karl 3
ich find das sehr sehr schade ! Gerade RMF FM war auf der 93,8 von Luban immer richtig schön anzuhören und hat viel mehr Laune gemacht als unser langweilig leise moduliertes Jump.


Ich weiß auch nicht, ob es Einbildung ist, aber die polnischen Sender haben mit dem größeren Hub irgendwie gefühlt mehr "Wumps", also die Bässe werden auf der Anlage und im Autoradio mehr ausgereizt.


Es gibt prinzipiell einen Mechanismus, der genau das bewirken kann: eine gehörrichtige Lautstärkeregelung in dem Radio / der Anlage, mit der man das abhört. Diese Regelung erhöht bekanntlich mit abnehmender Einstellung des Lautstärkestellers die Tiefe der "Badewanne" im Frequenzgang. Bei den lauteren (höhere MPX-Leistung) Programmen dreht man unweigerlich den Lautstärkesteller mehr in Richtung Minimum als bei den leiseren Programmen, um gleiche Lautstärke zu erhalten. Dabei dreht die gehörrichtige Lautstärkeregelung aber mehr Bass und mehr Höhen rein. Damit wirkt das ganze dann womöglich "fetter" oder "geiler". Wenn man die "Loudness"-Funktion ausschalten kann, kann man dann ja mal vergleichen.

Andere Variante: ein Soundprocessing, das einfach mehr Dynamik lässt und eventuell im Bereich der niedrigen Tonfrequenzen manipuliert. Das kann man aber auch 3 dBr leiser exakt genauso haben.

Zitat
Cha
Also wenn der Sender irgendwo nicht mehr empfangbar ist, wird die Ortschaft gestrichen? :joke:


Mitm Panzer oder was? *sorry*

Zitat
WiehengeBIERge
Ich weiß nicht wie es bei den Polen ist, aber bei den Niederländern ist der Sound plattgebügelt so dass von Dynamik keine Rede mehr sein kann ("Blokgolf").
Was man ja auch wiederum macht um subjektiv "lauter" zu sein...


Was aber wiederum hochgradig bescheuert ist, weil man dann mit der MPX-Leistung beim gleichen Spitzenhub wieder hochkommt. Das endet dann bei plattkomprimierten erbärmlich klingenden Plärrwellen, die zwar immer linealglatt an der 0 dBr langfahren (egal welche Musik, egal welches Wort), aber im Spitzenhub gerade mal noch 50 kHz erreichen, die sie bei gleicher Lautheit gut und gerne für mehr Dynamik nutzen könnten.

Zitat
Nordlicht2
Es geht bei den Beschreibungen zu 'klingt besser' um die Lautstärke des NF Signals, welche bei FM direkt die Bandbreite des FM Spektrums, den Frequenzhub, bestimmt und somit bei zu grosser Lautstärke, insbesondere der tiefen NF Frequenzen, Nachbarkanaele stoert.


Frequenzhub ist nicht gleich Bandbreite und Hub hat nicht zwingend etwas mit empfundener Lautheit zu tun. Lautheit ist ein integraler Begriff (unser Gehör mittelt dazu über einen längeren Zeitraum als nur wenige Samples oder Millisekunden). Der Spitzenhub ist ein sehr schnell gemessener Einzelwert. Den kann ich an abzählbar unendlich vielen Stellen erreichen, ohne wirklich laut zu sein. Laut werde ich, wenn ich das Integral über den Hubverlauf bilde, meinetwegen in Häppchen von 0,5 Sekunden bis 5 Sekunden. Die MPX-Leistung integriert über eine Minute (gleitendes Minutenfenster), mittelt damit einerseits brachial, bildet andererseits damit aber ein Maß für die mittlere Lautheit.

Zitat
Nordlicht2
Ein Stereo UKW Sender ohne NF Modulation (bei Stille) hat im Spektrum weiterhin 3 Frequenzspitzen (durch den Pilotton 10dB schwächer und mit 19kHz Abstand zur Mittenfrequenz des Senders.


...und wenn ich stärker moduliere, kommen weitere Komponenten höherer Ordnung hinzu, das ganze wird dann deutlich breiter.

von Chris_BLN - am 05.07.2015 15:40
Zitat
Chris_BLN

Zitat
Nordlicht2
Es geht bei den Beschreibungen zu 'klingt besser' um die Lautstärke des NF Signals, welche bei FM direkt die Bandbreite des FM Spektrums, den Frequenzhub, bestimmt und somit bei zu grosser Lautstärke, insbesondere der tiefen NF Frequenzen, Nachbarkanaele stoert.


Frequenzhub ist nicht gleich Bandbreite und Hub hat nicht zwingend etwas mit empfundener Lautheit zu tun. Lautheit ist ein integraler Begriff (unser Gehör mittelt dazu über einen längeren Zeitraum als nur wenige Samples oder Millisekunden). Der Spitzenhub ist ein sehr schnell gemessener Einzelwert. Den kann ich an abzählbar unendlich vielen Stellen erreichen, ohne wirklich laut zu sein. Laut werde ich, wenn ich das Integral über den Hubverlauf bilde, meinetwegen in Häppchen von 0,5 Sekunden bis 5 Sekunden. Die MPX-Leistung integriert über eine Minute (gleitendes Minutenfenster), mittelt damit einerseits brachial, bildet andererseits damit aber ein Maß für die mittlere Lautheit.


Wenn wir uns die Diskussion in diesem Thread ansehen, werden die Polen eindeutig als 'lauter' empfunden und das bei einer zu grossen FM Bandbreite der Polen, weshalb diese nun rechtlich dazu gezwungen werden die Bandbreite auf die der Deutschen Programme zu reduzieren. Wenn die Polen das schaffen und danach immer noch als lauter empfunden werden als die Deutschen Programme, gebe ich dir einen aus. :cheers:

Zitat
Nordlicht2
Ein Stereo UKW Sender ohne NF Modulation (bei Stille) hat im Spektrum weiterhin 3 Frequenzspitzen (durch den Pilotton 10dB schwächer und mit 19kHz Abstand zur Mittenfrequenz des Senders.


Zitat
Chris_BLN
...und wenn ich stärker moduliere, kommen weitere Komponenten höherer Ordnung hinzu, das ganze wird dann deutlich breiter.


So ist es. Sieht man ja an der NF Modulation, was bei deren hinzukommen das ganze eben deutlich breiter und bei den Polen noch viel breiter macht.
Der Frequenzhub ist nicht die Bandbreite, er bestimmt aber die Bandbreite. Je lauter und in diesem Falle meine ich mit lauter mehr Pegel an der NF Pegelanzeige, desto breiter wird das Spektrum, weil eben immer mehr Komponenten dazu kommen. Im Ergebnis bekommt man bei lauterer Aussteuerung der NF, ein breiteres Spektrum und bei der Demodulation logischerweise auch wieder mehr NF Pegel, was eine Verbesserung des Signal Rauschabstandes bewirkt. Genau darueber beschweren sich die Polen ja, wenn sie leiser (schmaler) senden, rauscht es mehr oder schneller und das wuerden sie gerne durch mehr Senderleistung ausgleichen.

von Nordlicht2 - am 05.07.2015 21:16
Seit die Tschechen sich an die Grenzwerte halten (also leiser geworden sind), empfinde ich deren Klang aber auch nicht mehr als so kraftvoll wie frueher. Auch da bin ich mir nicht sicher, ob sie durch die neuen Vorgaben tatsaechlich auch ein anderes Processing eingestellt haben, oder ob das nur genau dieser beschriebene Effekt ist.

von Habakukk - am 06.07.2015 07:31
Zitat
Grenzwall DX
Habe mir soeben mal die 97,5 aus Zagan-Wichów angehört. Sie kommt bei mir, knapp südwestlich des Spreewaldes, so laut wie immer: gefühlt S=2-3. Dabei zeigt mein Grundig S700 nur wenige Balken Signalstärke an (nur bis an die "2", für alle, die das Gerät kennen). Der Sender dröhnt dabei und rauscht gleichzeitig. Die Lautstärke ist vergleichbar einer Station, die mit S=4 einfällt (z.B. die 87.9 von Star FM aus Berlin). Also scheint die 97,5 von Radio ZET noch einen hohen Hub zu haben.


Genau diesen Effekt habe ich als Kind schon bei den "Holländern" beobachtet. Morgens in den Sommerferien ging "der Holländer" (meist Smilde 91,8) im Cassettenrecorder ganz gut, mittags war er dann nur noch zu erahnen. Sender aus ähnlicher Entfernung (z.B. Bremen) waren mittags einfach weg. Die "gefühlte Reichweite" scheint bei lautem Audiosignal / großem Hub größer zu sein.

Zu Danmarks Radio: kann es sein dass P3 den Hub gesenkt hat? Gestern Vormittag habe ich im Auto eine Zeit lang zugehört, der Sender kam mir nicht so extrem lauter vor als deutsche Sender. Erstmals konnte ich auch Privatsender aus DNK empfangen, die waren vergleichsweise laut. Allerdings scheinen die Dänen (im Gegensatz zu den Niederländern) nicht immer auf Qualität zu achten (verrauschter Ballempfang und die anderen Stories die man so liest).

von Staumelder - am 06.07.2015 08:44
Ja, mir kommt DR P3 auch nicht mehr so laut vor. Ist aber m.E. schon seit fast zwei Jahren so. Gefühlt scheint man sich bei der Lautstärke zwischen deutschen und niederländischen Sendern eingependelt zu haben. Finde ich eigentlich ganz angenehm, da es weder leise und flach, noch brüllend laut und verzerrt klingt. Die dänischen Lokalsender hingegen waren, als ich das letzte Mal einen gehört habe, in der Tat so laut wie immer. Ob man sich bei DR P3 also freiwillig für einen niedrigeren Hub entschieden hat?

von pg09 - am 06.07.2015 11:37
DR P3 iat so laut wie die letzten Jahre auch schon. Die 92,6 verzerrt mit engen Filtern wie immer.

von Nordlicht2 - am 06.07.2015 22:23
Also ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass der Hub zumindest etwas heruntergefahren wurde. Früher war DR P3 doch fast so laut wie 3FM oder NRK P3, die sogar mit Originalfiltern leicht verzerren. Das scheint mir jetzt (vielleicht auch schon seit 2-3 Jahren) nicht mehr der Fall zu sein. Da man aber immer noch ein ganzes Stück lauter ist als deutsche Sender, kann es durchaus sein, dass es auf schmalen Filtern immer noch verzerrt klingt. Natürlich kann das aber auch alles nur ein subjektiver Eindruck sein. Um es wirklich zu beweisen, müsste man mal nachmessen und mit früheren Aufnahmen vergleichen.

von pg09 - am 06.07.2015 23:47
Zitat
Staumelder
Die "gefühlte Reichweite" scheint bei lautem Audiosignal / großem Hub größer zu sein.


Schau Dir das Kartenmaterial auf Seite 4 an: http://uke.gov.pl/files/?id_plik=10994

Technische Reichweite von PR 2:

* Annahme, dass alle Sender in Polen und den Nachbarländern mit ...
Abbildung 1: * MPX=0 dBr arbeiten.
Abbildung 2: * MPX=0 dBr arbeiten, mit der Ausnahme von PR 2, das mit MPX=6,5 dBr arbeitet. Die Reichweite von PR 2 steigt (grauer Bereich).
Abbildung 3: * MPX=6,5 dBr arbeiten. Die Reichweitengewinn ist grau eingezechnet. Ich schätze der innere Bereich. Also geringere Reichweite.
Abbildung 4: * MPX=6,5 dBr arbeiten, mit der Ausnahme von PR 2, das mit MPX=0 dBr arbeitet. Die Reichweite sinkt enorm.

von Seltener Besucher - am 07.07.2015 00:28
Kann schon sein, dass DR P3 den Hub etwas zurueckgefahren hat. DR P4 hat ihn schon seit nem Jahr auf fast Deutschem Niveau.
Akruell ist Radio Szczechin auf 106.3 wie immer. Gefolgt von DR P3. Beide auch mit deutlich mehr Tiefbass als die Deutschen. RMF auf 101.2 ist definitiv leiser als frueher, noch lauter als die Deutschen aber vor allem mit aehnlichem Sounddesign, platt und ohne viel Bass.
Die Frage ist ja, sollen die die selben Werte haben wie die Deutschen und wenn ja, wird das im Ausland genauso streng kontrolliert / bestraft?

von Nordlicht2 - am 11.07.2015 10:01
Nun hat es auch SkalaFM, GlobusGuld und Radio Als "erwischt".

Diese sind seit etwa einer Woche bedeutend "leiser" und liegen auf dem "R.SH" und NDR2 Level.

von Eheimz - am 11.07.2015 14:04
Ich finde das gar nicht so schlecht. So kann ich die Sender auch in mit schmalen Filtern modifizierten Empfängern hören (und nicht nur identifizieren).

von Japhi - am 11.07.2015 16:40
Gerade nochmal DR P3 im Roadstar getestet: zerrt zwar noch, der Titel ist aber identifizierbar. Die Niederländer sind da viel schwieriger...

von Staumelder - am 11.07.2015 18:14
Ich habe es gestern noch mal getestet. Zwar nur amateurhaft per Aussteuerungsanzeige am Tapedeck, aber das ist immer noch genauer als "nach Gefühl".
Mit NDR 1 Niedersachsen (ist relativ laut) so eingepegelt, dass die höchsten Peaks gerade so an die 0 dB heran reichen, dann umgeschaltet auf DR P3: Zeiger schlägt bei den höchsten Peaks bis +6dB aus.
Also ich kann mich zwar täuschen, aber rein vom Gefühl her ist das immer noch genau so laut wie vor ein paar Jahren und auch immer noch mindestens genau so laut wie die lautesten Holländer, wenn nicht lauter (was ich leider mangels audiomäßig verwertbarem NL-Empfang nicht testen kann)

von WiehengeBIERge - am 11.07.2015 19:11
Ich hab vergangene Woche ja DR P3 ja als Tropo hier empfangen können.

Gefühlt ist der Sender noch genauso laut wie früher. Genaue Angaben über Lautstärke kann ich allerdings nicht machen. Was ich aber bestätigen kann, ist, dass er immer noch um Welten lauter ist als deutsche Sender. Dies war allein schon im Vergleich zwischen der 97.2 und der benachbarten 97.3 (WDR 3) erkennbar.

von NurzumSpassda - am 12.07.2015 20:14
Mir erscheint Polskie Radio Szczecin 92,00 MHz seit heute leiser. Frueher im Roadstar mit 80/110 kHz gaenzlich unbrauchbar, jetzt zerrt es noch ein wenig.

von PowerAM - am 13.07.2015 07:26
Nunja, auch ich empfinde es so, dass wenn der Hub höher ist, es irgendwie "satter" klingt - kann natürlich alles Einbildung sein, aber es ist herrlich, wenn einem die Jingles von "COMPANY" im Veneto so um die Ohren fliegen :spos:

von RTL 102.5 Fan - am 14.07.2015 17:24
Bin zur Zeit auf Heimaturlaub und kann bei DR P3 glücklicherweise keine Veränderungen feststellen, der brettert so schön wie gewohnt.

DR P4 klingt hingegen deutlich leiser als P3 aber immer noch etwas lauter als die Deutschen.

von Anonymer Teilnehmer - am 18.07.2015 18:52
Ich war heute nochmal unterwegs, wenn Skala FM jetzt leiser sein soll, dann frage ich mich wie laut dieser vorher war? In meinen Augen Entwarnung, die getesteten QRG's 90,1 und 92,8 waren bedeutend lauter als die deutschen Kollegen und durch das aggressivere Processing scheppert es auch deutlich.

von Anonymer Teilnehmer - am 20.07.2015 18:26
Gestern traute ich meinen Augen und Ohren kaum, als ich mit dem SDR übers Band scannte und beim tschechischen Frekvence 1 auf 93,5 (Usti) vorbeikam und mich der Sender quasi anbrüllte mit Wahnsinnshub und -lautstärke. War aber zum Glück wohl nur ein Fehler, da es abends wieder mit normaler Lautstärke zu ging.

von Cha - am 18.08.2015 19:14
Es haben immer noch nicht alle Sender bzw. Frequenzen auf niedrigeren Hub umgestellt. Somit ist z.B. Radio Wroclaw im Auto mit AF kein Hörvergnügen, da 89.0 und 96.7 nun leise senden, aber die 103.6 immer noch brüllend laut ist.

von Cha - am 28.10.2015 16:35
Komisch, dass das die polnischen Radiohoerer gar nicht stoert. Es sind ja, zumindest im Raum Stettin, gerade die Privaten RadioZet und RMF, die schon leiser sind.

von Nordlicht2 - am 28.10.2015 19:28
Seit die Tschechen ihren Hub drastisch runterfahren mussten, kann ich die bei Überreichweiten tlw. wunderbar loggen, was vorher ganz schwierig war. Für die Polen gilt das nun auch. Ich hoffe, auch die westlichen Nachbarn ziehen bald nach. Es hat wirklich Vorteile, wenn die Lautstärken international angepasst sind.

von Peter Schwarz - am 30.10.2015 14:41
Radio Wroclaw ist doch schon wieder lauter geworden. Auf 89.0 und 103.6 wieder brüllendes Signal, die 96.7 hingehen mit deutschen Lautstärkeverhältnissen. Dabei hatte man eigentlich schon einheitliche Lautstärken geschaffen. :wall:

von Cha - am 19.08.2016 09:29
Die Privaten in Polen sind immer noch viel zu laut. Schweden auch..:D
Dafuer hat man in Danemark aber nun die Lautstaerke abgesenkt. Gehen jetzt alle auch mit sehr engen ZF Filtern. Digital wurde z.B. P3 auch angepasst. Nur P7 Mix ist noch zu laut und man erschrickt beim Umschalten..

von Nordlicht2 - am 24.01.2017 22:24
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.