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UM74, Wolfgang R, Thomas (Metal), RainerZ, DX-Fritz, Wasat, Westwind, B.Zwo, Marc_RE, alzarius, w_weinmann

Antennenfrage

Startbeitrag von UM74 am 07.07.2015 10:26

In den 80ern (ich war 10 oder 11) habe ich hier im Nordschwarzwald,Tallage immer wieder mal versucht mit meinem tragbaren Fernseher den Kanal 7 vom Säntis zu empfangen.
Da an dem Gerät die eingebauten Stabantennen relativ schnell das Zeitliche segneten,versuchte ich mit zwei angeklemmten Lautsprecherkabeln auf Empfang zu gehen.

Nach längerem Probieren mit längeren und kürzeren Kabeln,in verschiedenen Ausrichtungen an diversen Plätzen im Haus hatte ich dann -stark wetterabhängigen- Empfang.
An schlechten Tagen war ausser einem total verrauschtem,kaum zu erkennenden s/w-Bild ohne Ton nichts zu sehen.
An guten Tagen empfing ich ein mässig verrauschtes Farbbild mit rauschfreiem Ton.Konnte man problemlos schauen.Guter Empfang vor allem bei Nebel (oft am Morgen) bzw. feuchter oder kalter Witterung.Wohl über eine schwache Reflektion an der anderen Talseite

Im Winter 1987/88 war über mehrere Tage meist guter Empfang möglich.
Später versuchte ich noch mit einer verstärkten Zehnder Zimmerantenne (die mit dem grossen Reflektor und den langen VHF Teleskopstäben) einen besseren Empfang zu bekommen,die brachte aber kaum bessere Ergebnisse als meine Bastellösung.

Nun meine Frage.Wieviel Empfangsverbesserung hätte mir wohl damals eine richtige VHF-(Dach-)Antenne für Kanal 7 gebracht.? Kann das jemand einschätzen ?

Antworten:

Mit einer brauchbaren Antenne wäre vermutlich ein rauschfreies Farbbild an vielen Tagen möglich gewesen.

von Marc_RE - am 07.07.2015 12:48
Zitat
Marc_RE
Mit einer brauchbaren Antenne wäre vermutlich ein rauschfreies Farbbild an vielen Tagen möglich gewesen.


:eek:

Und an "schlechten" Tagen evtl. noch ein brauchbares s/w-Bild....Schön wärs gewesen...

Aus dieser Zeit kenne ich auch noch dieses Sendersignet.
Nur halt in mehr oder weniger verrauscht...:rolleyes:

von UM74 - am 07.07.2015 13:31
Bei uns in der Region Böblingen war mittels Zimmerantenne ein Bild "vom Schweizer" allenfalls zu erahnen.

Deshalb waren bei uns sehr lange K7-Bandantennen (i.d.R. Hirschmann Magneta, eine reine Kanalantenne mit sehr viel Gewinn auf dem Vorzugskanal) ganz oben am Mast mit Verstärker im Klemmkasten in Richtung Süden eigentlich Standard. Der wurde über einen Mehrbereichsverstärker ferngespeist.

Das Bild war soweit in Ordnung, etwas grieselig durchweg aber in Farbe - lediglich schon bei leichter Tropo gab es Jalousien, weil irgendein starker Grundnetzsender auf K7 von wo anders durchdrückte. Das Forum wird sicher bald ermitteln, welcher :)

Ab Gäufelden (Nebringen/Tailfingen) und in den etwas höheren Gemeinden rund um Herrenberg war es dann noch möglich, den zweiten Schweizer über UHF zu empfangen. Wurde nur oft nicht gemacht, weil damals noch nicht SF2 mit dem attraktiven, vornehmlich aus US-Ware bestehenden Programm lief.

Kam dennoch vielfach als "Beifang" mit rein, wenn man ZDF und/oder SW3 über eine UHF Richtung Süden holte.

Der Empfang des späteren SF2 war ab ungefähr da möglich , wo man für die erste Programm der ARD lieber K4 (Raichberg) statt K11 (Degerloch) heranzog.

Machte auch die Sache mit dem Mehrbereichsverstärker einfacher, da man keine Weiche für K7/K11 brauchte.

Bei uns Region Böblingen holten sich viele mit "Schweiz-Empfang" die ARD über eine UHF nach Pforzheim/Schömberg, da sparte man sich auch die Weiche für K11/K7. Brauchte nur eine sehr breitbandige UHF-Antenne, weil ZDF und SW3 viel höher lagen als ARD.

Nachteil: Später keine Privaten aus Stuttgart.


Wolfgang

von Wolfgang R - am 08.07.2015 07:11
Die Frage wäre auch: Homogenes Feld?
Beispiel QTH2: Eine Zimmerantenne brachte ein ansehbares Bild auf E37 (Hessen3). Mit einer Dachantenne war dagegen so gar kein Blumentopf zu gewinnen, allenfalls aus der Gegenrichtung über Reflexionen. Dagegen wurde der schwächere E33 (mdr3) mit einer Dachantenne deutlich besser, Empfang war da nur aus der Hauptrichtung gegeben. Änlich war es bei E54 (Hessen3), was mit Zimmerantenne über Reflexion so gerade noch in Farbe empfangabar war. Im Gegensatz zu E37 war E54 aber vollkommen frei von Geisterbildern. Ebenso waren nie alle drei UHF-Rhön-Programme gleichzeitig mit einer Zimmerantennenausrichtung/-standort zu empfangen, womit ich das nicht existierende homogene Feld festmache.
Bei einer Dachantenne war dann auch auf E54 deutlich besserer Empfang. Zusätzlich konnte der Sender dann überhaupt auch direkt ohne Reflexion empfangen werden.
Genutzt wurde im Ort allenfalls E37 wo er teilweise Ortssenderqualität hatte und dann sogar mit Zimmerantenne einwandfrei ging.

=> Fazit: Kann man also nicht genau sagen ohne die örtlichen Verhältnisse genau zu kennen ;-) . Die Frage wäre auch: Wie ist es denn bei UKW? Bringen leichte Standortveränderungen einer Yagi jeweils deutlich unterschiedliche Ergebnisse beim Säntis, sind Verzerrungen feststellbar?

von Thomas (Metal) - am 08.07.2015 07:43
Zitat
Wolfgang_R

Das Bild war soweit in Ordnung, etwas grieselig durchweg aber in Farbe - lediglich schon bei leichter Tropo gab es Jalousien, weil irgendein starker Grundnetzsender auf K7 von wo anders durchdrückte. Das Forum wird sicher bald ermitteln, welcher :)


K7 ARD Heidelberg-Königstuhl. (War der "Säntiskiller" im Norden von BW :-) )

von w_weinmann - am 08.07.2015 07:47
Zitat
Wolfgang R
Bei uns in der Region Böblingen war mittels Zimmerantenne ein Bild "vom Schweizer" allenfalls zu erahnen.

Deshalb waren bei uns sehr lange K7-Bandantennen (i.d.R. Hirschmann Magneta, eine reine Kanalantenne mit sehr viel Gewinn auf dem Vorzugskanal) ganz oben am Mast mit Verstärker im Klemmkasten in Richtung Süden eigentlich Standard. Der wurde über einen Mehrbereichsverstärker ferngespeist.

Das Bild war soweit in Ordnung, etwas grieselig durchweg aber in Farbe - lediglich schon bei leichter Tropo gab es Jalousien, weil irgendein starker Grundnetzsender auf K7 von wo anders durchdrückte. Das Forum wird sicher bald ermitteln, welcher :)

Ab Gäufelden (Nebringen/Tailfingen) und in den etwas höheren Gemeinden rund um Herrenberg war es dann noch möglich, den zweiten Schweizer über UHF zu empfangen. Wurde nur oft nicht gemacht, weil damals noch nicht SF2 mit dem attraktiven, vornehmlich aus US-Ware bestehenden Programm lief.

Kam dennoch vielfach als "Beifang" mit rein, wenn man ZDF und/oder SW3 über eine UHF Richtung Süden holte.

Der Empfang des späteren SF2 war ab ungefähr da möglich , wo man für die erste Programm der ARD lieber K4 (Raichberg) statt K11 (Degerloch) heranzog.

Machte auch die Sache mit dem Mehrbereichsverstärker einfacher, da man keine Weiche für K7/K11 brauchte.

Bei uns Region Böblingen holten sich viele mit "Schweiz-Empfang" die ARD über eine UHF nach Pforzheim/Schömberg, da sparte man sich auch die Weiche für K11/K7. Brauchte nur eine sehr breitbandige UHF-Antenne, weil ZDF und SW3 viel höher lagen als ARD.

Nachteil: Später keine Privaten aus Stuttgart.


Wolfgang


Ich glaube wir haben uns über dieses Thema hier schonmal unterhalten...aber was solls.;)


Hier im Nagoldtal,nördlich von Nagold war der Säntis-Empfang (TV,K7) schon immer eine schwierige Angelegenheit.

Das Signal war oft nachweisbar ,aber für dauerhaften Empfang zu schwach.Entsprechend wenig wurde es hier versucht.

Gerüchteweise sollte es an einigen Ecken hier im Ort dauerhaft gegangen sein,habe das aber nie mit eigenen Augen nachprüfen können.

Auf Höhenlagen sah das ganz anders aus: Auf einer Anhöhe in der Nähe von Jettingen kam K7 auf einem Watchmann/Teleskopantenne mit einem glasklaren Bild an.Dazu noch K31/SF2.
SF1 kam sogar doppelt herein (vermutlich K6 von der Rigi).Letzterer aber mit nicht ganz rauschfreiem Bild.

Seit der Umstellung auf DVB-T ist leider auch da oben garnichts mehr zu machen.Nur DAB+ aus der CH geht noch.
Erfahrungsgemäss braucht es jetzt für den DVB-T Empfang vom Säntis quasi Sichtverbindung zum Sender.Aktuell mit der Leistungsabsenkung an den CH-Sendern wird es hier wohl aussichtslos.

von UM74 - am 08.07.2015 23:01
Zitat
Thomas (Metal)
Die Frage wäre auch: Homogenes Feld?
Beispiel QTH2: Eine Zimmerantenne brachte ein ansehbares Bild auf E37 (Hessen3). Mit einer Dachantenne war dagegen so gar kein Blumentopf zu gewinnen, allenfalls aus der Gegenrichtung über Reflexionen. Dagegen wurde der schwächere E33 (mdr3) mit einer Dachantenne deutlich besser, Empfang war da nur aus der Hauptrichtung gegeben. Änlich war es bei E54 (Hessen3), was mit Zimmerantenne über Reflexion so gerade noch in Farbe empfangabar war. Im Gegensatz zu E37 war E54 aber vollkommen frei von Geisterbildern. Ebenso waren nie alle drei UHF-Rhön-Programme gleichzeitig mit einer Zimmerantennenausrichtung/-standort zu empfangen, womit ich das nicht existierende homogene Feld festmache.
Bei einer Dachantenne war dann auch auf E54 deutlich besserer Empfang. Zusätzlich konnte der Sender dann überhaupt auch direkt ohne Reflexion empfangen werden.
Genutzt wurde im Ort allenfalls E37 wo er teilweise Ortssenderqualität hatte und dann sogar mit Zimmerantenne einwandfrei ging.

=> Fazit: Kann man also nicht genau sagen ohne die örtlichen Verhältnisse genau zu kennen ;-) . Die Frage wäre auch: Wie ist es denn bei UKW? Bringen leichte Standortveränderungen einer Yagi jeweils deutlich unterschiedliche Ergebnisse beim Säntis, sind Verzerrungen feststellbar?


Ich habe mich tatsächlich damals recht ausgiebig mit dem K7-Empfang in unserem Wohnhaus beschäftigt.Der stärkste Empfang war an der Aussenwand des Wohnzimmers (Erdgeschoss) unseres Wohnhauses.
Weiter oben ,im DG war das Signal deutlich schwächer.Auffällig war auch das der Empfang im freien (direkt vor dem Wohnzimmer im EG) nur unwesentlich besser war als im Haus.Aber:Schon einige Meter nach links oder rechts brachten auch hier eine deutliche Empfangsverschlechterung

Eine Dachantenne hätte also vermutlich auch hier nicht viel gebracht.
Evtl. hätte eine Dachantenne vor oder im Wohnzimmer was gebracht,aber wer will das schon...;)

Habe mich früher schon gewundert,das der Empfang weiter oben im Haus nicht besser wurde,aber das ist wohl der Reflektion geschuldet die uns diesen Signalrest bescherte.

Und,wie erwähnt der Empfang war stark wetterabhängig.Schönes ,trockenes und warmes Wetter:Empfang nahe null.Einige Male hatte ich im Morgennebel (noch vor der Schule) ein relativ gutes Farbbild.Meist das PTT-Testbild oder Teletext.

UKW vom Säntis war überall im Haus empfangbar,aber immer mit mehr oder weniger hohem Rauschanteil.Verzerrt war es nicht und für Stereo reichte es immer.Meist nahm ich die 105,6 MHz.Das war noch vor der 105,7 MHz aus Stuttgart die nur sehr verzerrt,aber immer noch mit genügend Feldstärke hier ankommt um die 105,6 jetzt meist unhörbar zu machen.

Damals bildete ich mir ein das,das UKW-Signal in besagtem Wohnzimmer ebenfalls am besten ankam.
Wenn ich mich recht,erinnere,war es sogar so das ich den TV-Empfang an dieser Stelle eigentlich nur probierte weil da UKW vom Säntis so stark ankam.

von UM74 - am 08.07.2015 23:40
Ich habe da auch mal so eine Erfahrung gemacht. Konnte SF1 bzw. damals DRS so ca. 1987 recht gut mit einer aktiven Zimmerantenne vertikal ausgerichtet an der Ostwand empfangen. Dachantennenausbau (K7 BIII Antenne + Vorverstärker damals elternseitig nicht gewollt bzw. gewartet was sich sonst noch tut -> Kabel/SAT, Private terrestrisch).

Also wollte ich ein besseres Ergebnis via Do it yourself und habe mir eine K7 Antenne anhand eines Planes aus glaube ich "Antennenbau in der Praxis" gebastelt und diese auf dem vor meinem Zimmer liegenden Garagendach exakt nach Süden ausgerichtet. Ernüchternd... DRS war weg...

Erst viel später kam ich drauf dass das im vertikalbetrieb empfangene DRS ein Kabelleck auf K08 war, von daher habe ich nie wirklich erfahren wie es auf der Holzrahmenantenne empfangstechnisch auf K07 terrestrisch gewesen wäre (hatte die wieder demontiert). Bei meinem ersten Farb-TV Nordmende Spectra aus 1975 den ich gebraucht übernommen hatte, war eben nur ein Schraubrädchen und man hat halt gedreht und den Kanal geschätzt bzw. nach dem was man gefunden hat dann zugeordnet...

von RainerZ - am 11.07.2015 21:52
Ich hätte da eine verwandte Frage: bei uns im Ennepe-Ruhr Kreis (NRW) ging in den 80ern mit einer VHF-Antenne für Langenberg (K9) als Beifang Nederland 1 aus Roermond (K5) rein.
Der Empfang von Nederland 1 war mindestens Schwarz-Weißbild mit Ton. Roermond und Langenberg sind so ziemlich die gleiche Himmelsrichtung gewesen -- von daher glaube ich kaum, dass eine genauere Justierung der Antenne noch etwas gebracht hätte. Was mich aber mal interessieren würde, wäre, was man wohl noch hätte rausholen können, wenn man eine spezielle VHF-Antenne optimiert auf K5 verwendet hätte.

von alzarius - am 12.07.2015 17:43
Leicht grieselnder Farbempfang, bei Tropo glasklar. Das wäre wohl drin gewesen.

Spezielle Hirschmann magneta-Kanalantenne und extrem rauscharmer Vorverstärker, am besten noch im Klemmkasten.

So war es ja bei uns mit dem Säntis K7.

Da machte die richtige Antenne einiges aus.

Mit Stocken wäre sicher noch mehr drin gewesen.

Wolfgang

von Wolfgang R - am 13.07.2015 07:41
Ich war mal bei Freunden zu Gast in der Nähe von Wattwil. Dort war es genau umgekehrt. Der Säntis kam astrein aber der Feldberg nur extrem vergeistert, trotz zweiter Richtantenne. Da wäre eine Stockung wahrscheinlich auch vonVorteil gewesen.

von B.Zwo - am 15.07.2015 16:39
Auf dem Dach des Nachbarn war eine K7 + rauscharmer Vorverstärker.
In ca. 8-9 Metern Antennenhöhe hatten die K7 ohne Rauschen, nur minimale Unsauberkeiten oder mal ne leichte Heidelberg Jalousie. Dank leichter Südlage aber nicht so ausgeprägt wie im Kabelnetz als es noch vom FMT Waldenbuch kam (da kam nach DRS Sendeschluss dann auch manchmal ARD Heidelberg anstelle des sofortigen Ansprinkens des FuBK Testbildes.
Die Nachbarn hatten in den 80ern mit der Antenne auch noch ORF1 stark verschneit in S/W.

Habe mich halt Anfang der 2000er gewundert, dass ich am neuen QTH, noch höher liegend einen relativ unsauberen SF1 Empfang hatte, aber war vielleicht auch suboptimal. Kabel Lecks evtl bzw. die Zehnder "Parabol"Zimmerantenne oder die Wittenberg WB345+ aufs Hausdach gestellt, halt auch nicht das Optimum.
SF2 kam komischerweise kaum identifizierbar, obwohl die Zehnder Antenne auf UHF stark war und mir z.B. das Bayerische Fernsehen vom Grünten fast grieselfrei in Farbe brachte..

von RainerZ - am 16.07.2015 14:07
Zitat
UM74

Ich habe mich tatsächlich damals recht ausgiebig mit dem K7-Empfang in unserem Wohnhaus beschäftigt.Der stärkste Empfang war an der Aussenwand des Wohnzimmers (Erdgeschoss) unseres Wohnhauses.
Weiter oben ,im DG war das Signal deutlich schwächer.Auffällig war auch das der Empfang im freien (direkt vor dem Wohnzimmer im EG) nur unwesentlich besser war als im Haus.Aber:Schon einige Meter nach links oder rechts brachten auch hier eine deutliche Empfangsverschlechterung

Sowas kenne ich vor allem von Fenstern. Aber auch durch Armierungen kann es durch interessante Bündelungseffekte kommen die dann bezüglich der Empfangsqualität schön in die Irre führen. Interessant wäre das freie Funkfeld.

Zitat
UM74
Eine Dachantenne hätte also vermutlich auch hier nicht viel gebracht.
Evtl. hätte eine Dachantenne vor oder im Wohnzimmer was gebracht,aber wer will das schon...;)

Habe mich früher schon gewundert,das der Empfang weiter oben im Haus nicht besser wurde,aber das ist wohl der Reflektion geschuldet die uns diesen Signalrest bescherte.

Auch hier kommt es auf das Gebäude an. Wenn es z. B. eine Dachisolierung mit einer Alubeschichtung verbaut ist, hat man häufig unten sogar besseren Empfang.

von Thomas (Metal) - am 16.07.2015 15:04
Zitat
Thomas (Metal)

Sowas kenne ich vor allem von Fenstern. Aber auch durch Armierungen kann es durch interessante Bündelungseffekte kommen die dann bezüglich der Empfangsqualität schön in die Irre führen. Interessant wäre das freie Funkfeld.


Was meinst du mit dem freien Funkfeld ?

Zitat

Auch hier kommt es auf das Gebäude an. Wenn es z. B. eine Dachisolierung mit einer Alubeschichtung verbaut ist, hat man häufig unten sogar besseren Empfang.


Ja,die Dachisolierung ha(te) eine Alubeschichtung.Allerdings waren auch meine Versuche an diversen Dachfenstern relativ erfolglos.

An die Stelle mit dem besten K7-Empfang im Haus kam ich (wie oben beschrieben) durch den
ebenfalls recht guten UKW-Empfang vom Säntis an der selben Stelle.Könnte es da einen Zusammenhang geben oder ist/war das Zufall ?

Wenn ich in den nächjsten Tagen wieder mal an diesem Haus bin,werde ich mal testen ob an besagter Stelle auch DAB+ aus der CH funktioniert.

von UM74 - am 16.07.2015 23:36
Zitat
RainerZ
SF2 kam komischerweise kaum identifizierbar, obwohl die Zehnder Antenne auf UHF stark war und mir z.B. das Bayerische Fernsehen vom Grünten fast grieselfrei in Farbe brachte..


Nicht überall, wo der K7 "vergleichweise einfach" mit so einer K7-Bereichsantenne gekommen ist, war auf K31 ein Signal möglich.

Der war im Vergleich zu der Stärke vom K7 (ich meine 53kW) viel schächer (ich meine nur um die 62kW, das ist für UHF nicht sonderlich viel)

Viele Gleichkanalstörer. ZDF K31 Baden-Baden. Ggf. sogar Einzüge.

Da war der BR sicher viel stärker unterwegs.

Wolfgang

von Wolfgang R - am 17.07.2015 06:59
Umgekehrter Fall:

Früher, in den siebziger Jahren wohnte ich in der Westschweiz, Gegend zwischen Bern und Fribourg auf 680 m Höhe. Nach Norden hin waren kein Hindernisse, also kaum störenden Hügel, Berge oder Häuser. UKW, damals SWF 1-3 kamen herein in Ortssenderqualität (Sender Blauen und Feldberg), Zimmerantenne genügte für Mono-Empfang.
ARD (Feldberg Kanal 8, 120 km Distanz) war immer vorhanden, mit der "Hosenträgerantenne" (aufgeschlitztes 240 Ohm Kabel, offener Dipol) Ton ok, aber Bild verrauscht, mit 10-Element Dachantenne und Verstärker war das Bild ordentlich gut und wetterstabil.
Auch das ZDF (Sender Freiburg i. Br. Kanal 33, Distanz 150 km) war mit Dachantenne da, aber immer verraucht und mit erheblicher Wetterabhängigkeit, diese war noch stärker bei SW3 (Sender Freiburg Kanal 58).

von Westwind - am 17.07.2015 19:17
Auf meiner gestrigen Wanderung ist mir nachfolgende Antenne aufgefallen.

Frage an die Antennen-Experten:

Wie nennt man solche Antennen und für welche Art von Empfang sind sie gedacht (Kurzwelle?)?

[attachment 7352 UnbekannteAntenne.jpg]

[attachment 7353 UnbekannteAntenne1.jpg]

von DX-Fritz - am 01.05.2016 14:59
Name: Cubical Quad

Diese Antenne besteht üblicherweise aus 2 Loops (Strahler und Reflektor), wobei die Seitenlänge der Rahmen jeweils 1/4 Wellenlänge und der Abstand 0,2x der Wellenlänge beträgt. In der gezeigten Version ist sie für Kurzwellenbänder 15m und höher, wobei jeder Drahtrahmen für ein Kurzwellenband abgestimmt ist.

Vorteile: Verhältnismäßig geringe Größe und einfacher Aufbau

von Wasat - am 01.05.2016 15:43
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