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Radioforum
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9
Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Eheimz, manfredp, B.Zwo, Antennenfritze, Nelixx, ulionken

DVB-T Antenne

Startbeitrag von Eheimz am 18.10.2015 09:46

Hallo,

ich habe auf dem Dachboden zwei alte UHF Yagis gefunden. Allerdings frage ich mich, welche besser ist.

Beide waren wohl in der Region OWL für den Empfang des analogen ZDF und WDR aus Biefeld vorgesehen.
Kann man das pauschal überhaupt sagen oder muss ein Empfangstest her?

anbei die Fotos von diesen.

Antenne 1





Antenne 2


Antworten:

Die zweite Antenne ist vermutlich eine Hirschmann Fesa 815. So eine war auf dem Dach meiner Studentenbude in Münster, zum Empfang von Bielefeld E33 und E46; manchmal kam auch der Brocken auf E34 rein, aber das ist schon lang her. Die Antenne wurde für verschiedene Kanalgruppen gebaut; zu den tiefen Kanälen hin fällt der Gewinn ab, nach oben ziemlich steil (siehe Hirschmann-Katalog). Zumindest hinauf bis ca. Kanal 48 sollte sie gehen, wenn sie in OWL für Bielefeld gedacht war.

Der Empfang war damals problemlos, und die Antenne hat ein paar Stürme unbeschadet überstanden. Die längere Variante (Fesa 817) war zum Empfang von NDR Osnabrück im Einsatz (E50 und E56).

Zur ersten Antenne kann ich nichts sagen, sieht nach einem Noname-Produkt aus. Wenn die Direktoren schon nach dem Unterdach-Einsatz (?) so verstellt sind, dann lässt es für den Ausseneinsatz nichts Gutes vermuten.

73 de Uli

von ulionken - am 18.10.2015 10:24
Antenne 1 ist von der Fa. Bosch/Eltronik.

http://www.radiomuseum.org/dsp_hersteller_detail.cfm?company_id=823

von Nelixx - am 18.10.2015 16:35
Beide sind ziemlich verbogen. Ich würde es ausprobieren.

von B.Zwo - am 18.10.2015 20:31
Antenne 2 ist auf jeden Fall die bessere, was den Gewinnverlauf betrifft. Laut Katalog zwischen 9 (K 21) und 15 dB (K 55). Dies ist übrigens keine Fesa 815N 60, sondern das Vorgängermodell Fesa 715 N60. Zu erkennen an den nach hinten abgewinkelten und an den Enden geraden Direktoren (die 815er haben runde), sowie den fehlenden kurzen Zwischendirektoren, die das Richtdiagramm verbessern. Das Reflektorgitter muß auf jeden Fall wieder geradegebogen werden.
Antenne 1 ist eine gewöhnliche Halbwellen-Yagi (so wie ich es sehe eine 16-Element) mit einem um 2 bis 3 dB geringeren Gewinnverlauf gegenüber Antenne 2 (Vollwellenantenne).
Wenn die verbogenen Elemente wieder ausgerichtet werden, sind beide wieder voll einsatzfähig.

von manfredp - am 19.10.2015 07:39
Wie sieht der Empfang des CH25 (506MHz) mit beiden Antennen aus. Welche wäre besser geeignet?

von Eheimz - am 19.10.2015 11:43
Geht das aus meinem Beitrag nicht hervor?
Der Gewinnverlauf beider Antennen steigt von K 21 bis K 55 nahezu linear an, eben mit 2 - 3 dB Unterschied.
Konkret: Antenne 1 Gewinn bei K 25 ca. 7 dB, Antenne 2 ca. 9,5 dB. Also ist die Nr. 2 die 1. Wahl.

von manfredp - am 19.10.2015 13:30
Warum richtest du nicht einfach die Antennen und probiert beide aus?

von B.Zwo - am 20.10.2015 08:08
Also ich bin schon seit 2006 mit meinen gestockten " Wittenberg 345+ " - Antennen auf meinem Nordbalkon zwecks DVB- T1 - Empfangs voll zufrieden .

Empfange damit das fast alle Sender der 3 Berliner Sendetürme ( Alex , Scholzplatz , Schäferberg ) in einer Entfernung von ca. 120 km nahezu störungsfrei ( außer Sender ab einer Sendeenergie von 10 KW und darunter --- diese sind nur nach Einbruch der Dunkelheit einwandfrei zu empfangen --- )

MfG
AF

von Antennenfritze - am 20.10.2015 08:42
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