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Ein kleines Wunder ! - Das Albrecht DR 70 als Geheimtipp für UKW-DXing.

Startbeitrag von Quasar am 25.10.2015 16:59

War diese Woche auf der Suche nach einem kleinen, nicht zu teuren DAB-Radio und stand im Expert vor dem Sony XDR-P1 und dem Albrecht DR 70. Hab mich dann auf Grund des Preises 49 vs. 85 € für den Albrecht entschieden und bin nach 3 Tagen immer noch schier begeistert über meine Wahl.
Wenn die kleine Kiste auch für DAB wahrscheinlich nur guter Durchschnitt ist, so ist der UKW-Empfang geradezu eine Offenbarung !
Ich muss allerdings gestehen, da kein Freund von kurzen Whip-Antennen, hab ich den serienmäßigen 45cm Stab kurzerhand gegen einen 100cm Prügel aus einem alten Schlachtradio getauscht, und siehe da:auf FM kann man die Flöhe husten hören !
Unglaublich , was sich da auftut. Von 2001 bis heute war immer der ATS 909 mit 110 er Filtermodifikation mein Referenzgerät auf diesem Gebiet. Und ich denke, ich stehe mit meiner Meinung nicht alleine, das der Sangi beim mobilen FM-Empfang hier immer die Massstäbe gesetzt.
Seit Donnerstag sitzt er nicht mehr Alleine auf dem Thron !
Was der Albrecht an der längeren Teleskopantenne leistet ist für ein Billigradio phänomenal.
Ein vielstündiger Direktvergleich mit dem 909, unter Tropobedingungen, hat mich extrem beeindruckt.
In der Empfindlichkeit praktisch gleichauf, kann der Albrecht den Sangean trotz dessen Filtermods in der Trennschärfe sogar noch ausstechen. Ein Beispiel vom Freitagabend: MDR 1 vom Inselsberg (92,5 MHz) konnte sich zwischen den Lokalmatadoren vom SWR1 92,4 Witthoh und 92,6 Ulm-Kuhberg sehr verständlich rauswinden.
Ein anderes Beispiel : die 88,3 vom Raichberg ohne Probleme vom Ortssender RSA 88,2 MHz (nur 4 km Luftlinie entfernt) getrennt. Einfach beeindruckend. Die Liste liesse sich noch fortführen. Der direkte Vergleich mit dem Sangean ergab fast immer Gleichstände, selten mal einen hauchdünnen Vorsprung für den einen oder anderen Kandidaten, was die Signalstärken, bzw. die Kanaltrennung betrifft. Wie gesagt, wir reden hier von einem Low-Budget Radio.
Einen klaren Vorteil bietet der Albrecht auch noch gfegenüber dem 909. Er ist absolut immun gegen Mischprodukte, für die der Sangean ja auf einigen Frequenzen berüchtigt ist, wo es durchaus mal vorkommt, dass man 3 gleichlaute Programme auf einer Frequenz hört. auf dem Albrecht nur den Sender, der auch hier hingehört !
Was beim Albrecht auffällt, was auch wahrscheinlich auf einen DSP-Chipsatz hindeutet, ist der Umstand, wenn man ein schwaches Fernsignal 100 KHz neben dem Ortssender einstellt, der Empfänger unter Umständen ein paar Sekunden braucht, um die Bandbreite umzuschalten. Sowas ähnliches kannte ich von meinem alten Sony-Autoradio.
Alles in Allem ist der Albrecht DR 70 jetzt meine neue Referenz wenn es ums FM-DXing geht. Sehr klein, sehr leicht, hervorragender Klang für seine Größe, mit schnellem RDS und empfängt wirklich wie die Sau. Eine längere Teleskopantenne sollt aber schon dran, dann steht tollen Empfängen nichts im Wege.....

Die 50 interessantesten Antworten:

Ich habe zu dem DR 70 schon einige gute Kritiken gelesen und gehört.
Vor zwei Wochen stand ich im Laden dann vor dem Gerät und fragte mich, brauchst du wirklich ein weiteres Radio?
Oder reichen die vorhandenen (etwa) 20 Stück aus.
Zumal eh meist nur zwei drei Stück zum Einsatz kommen.
Der Rest liegt ungenutzt im Schrank.
Aber wenn ich das nun so lese, ...hm. :cool:

von Radio-DX - am 25.10.2015 18:12
Zitat
Quasar
War diese Woche auf der Suche nach einem kleinen, nicht zu teuren DAB-Radio und stand im Expert vor dem Sony XDR-P1 und dem Albrecht DR 70. Hab mich dann auf Grund des Preises 49 vs. 85 € für den Albrecht entschieden und bin nach 3 Tagen immer noch schier begeistert über meine Wahl.


Auch ich finde das Gerät sehr gut. Dazu trägt sicher auch bei, dass ich keinen Wert auf Kopfhörernutzung mit Stereoklang lege.

von dab_4 - am 25.10.2015 18:50
Unter heutigen Normalbedingungen scheint mir der Sangi wieder ganz knapp vorne zu liegen, allerdings nur hauchdünn, bei Tropo am Freitag war es eher der Albrecht. Aber wie gesagt, die Unterschiede zwischen den beiden Empfängern sind minimal. Definitiv deutlich fixer ist der Albi beim RDS.
Konnte meine Neugier nicht befriedigen und hab mal aufgeschraubt. Es wurde ein China Board verbaut, dass wohl noch in einem anderen Empfänger eingesetzt wird : PCB-DTR 761
Der Empfänger Chip ist von DTEK: ein DT666A-FE. Hierzu konnt ich im Netzt allerdings gar nix finden. Bis jetzt. :confused:

von Quasar - am 25.10.2015 19:01
Zitat
Studio Leipzig
Zitat
dab_4
Dazu trägt sicher auch bei, dass ich keinen Wert auf Kopfhörernutzung mit Stereoklang lege.


Wie??? Kopfhörerausgang nur in "Mono" Wirklich?


Laut meiner Hör-Erfahrung und der Untersuchung*) eines anderes Nutzers mit einem WaveEditor: Ja.

*) Auf der Seite die "8 Kommentare" anklicken.

von dab_4 - am 26.10.2015 18:04
Zitat
Jens1978
Zitat

Eine längere Teleskopantenne sollt aber schon dran, dann steht tollen Empfängen nichts im Wege.....

Wenn der Empfänger wirklich so gut ist wie du schreibst, dann solltest du eher noch einen externen Antennenanschluss dem Radio hinzufügen ;-)


Extern hab ich hier in der Miethölle abgesehen von meiner Miniwhip auf dem Balkon, die ich aber primär für MW und KW nutze, schlechte Karten. Da bleib ich lieber bei meinem Teleskop und gehe im Schlafzimmer auf und ab und kann noch die letzten Mikrovolt raus kitzeln und nebenbei die Kabellecks ausblenden ...:cheers:

von Quasar - am 26.10.2015 20:24
Die UKW Trennung ist hier auf jeden Fall auch sehr gut, der Empfang im Moment minimal schwächer als beim TechniSat 210, habe ich gerade mal bei Bayern 1 (90,7) versucht der hier extrem schwach zu empfangen ist, der etwas schwächere Empfang könnte natürlich an der kürzeren Antenne liegen.
DAB mäßig ist er aber vielleicht etwas schwächer, obwohl ich mit dem auf Rügen an günstiger Stelle schon die Berliner kurzzeitig empfing.

von astranase - am 26.10.2015 21:49
Zitat
Habakukk
@Quasar:
Weil ich auch den Tecsun PL-310 in deiner Signatur sehe: wie wuerdest du den Empfang (Empfindlichkeit/Trennschaerfe) des Albrecht DR 70 im Vergleich zum Tecsun PL-310 einschaetzen?

Auf jeden Fall besser beim Albrecht !
Gestern ist mir auch noch im Vergleich zum Sangy aufgefallen: bei Tropo und etwa gleichstarken Signalen trennt der Albrecht auf 100 KHz klar besser, bei schwach neben stark filtert der 909 besser....

von Quasar - am 27.10.2015 08:02
Bei aller Begeisterung für das Albrecht DR 70 möchte ich anmerken, dass dieses Teil im DAB+ Modus eine einzige Enttäuschung für mich ist. Während zwei andere Geräte bei den derzeitigen Tropo-Bedingungen 109 Sender mit einem Suchlauf finden, findet das Albrecht DR 70 gerade mal 47 Sender (5C, 10D, 11C und 11D), also nur Wendelstein und Olympiaturm, die bei mir mit ziemlicher Feldstärke reinstrahlen.

Während die anderen Geräte ausserdem ständigtm 9C (Augsburg), 11A (Ingolstadt) und 12A (IRT) einlesen, fehlen diese beim Albrecht DR 70 ebenso wie die derzeit bei Tropo von den anderen beiden Geräten eingelesenen Ensembles 8D (BW Süd), 9D (BW Nord), 7B (hr) und 11B (BW Privatsender-Muxx).

von DX-Fritz - am 27.10.2015 15:54
Wie sind denn die UKW-Empfangseigenschaften ohne Überreichweiten? Ich bin auf der Suche nach einem kompakten portablen Empfänger mit RDS, DAB ist mir dabei egal (wenn dabei dann okay, wenn nicht ebenfalls). Ein ATS 909 ist (auch mit Filtern) für mich keine Referenz, da er im Vergleich zu Sony XDR-F1HD und diversen Autoradios eher durchschnittlich ist.

Überreichweiten können ganz schön täuschen. Als ich mein Sony Ericsson K800i bekommen habe herrschten Überreichweiten (ware mir bekannt). Beim UKW-Tuner-Test gingen Radio Bremen und FFH. Juhuuu. Tropo weg, Empfangseigenschaften wieder auf Handyniveau. Daher reagiere ich noch nicht begeistert auf die Beschreibungen des DR70....

von Staumelder - am 27.10.2015 19:50
Zitat
Quasar
Wo ist eig. Dein Standort, Astranase ?


Im Westen von Leipzig (Grünau), also mit guter Lage(Etage 6, Südseite damit ich meine "Nase" auf astra bringe:D) im DAB Empfang weil Landesgrenze Sachsen-Anhalt 5 Kilometer und auch zu Thüringen nicht all zu weit entfernt
"Bei neuen Sendemast Leipzig" habe ich ja einige Bilder zu den Sendeanlagen eingestellt welche man von hier aus (Halde an der Horburger Straße) sieht.
Wir hatten ja zu DDR Zeiten das Glück das wir hier im Schnittpunkt der Empfangsmöglichkeiten (West) von Berlin, NDR, BR und HR lagen, ich berichtete ja davon.
UKW mäßig ist bei guten Lagen immer noch NDR und BR Empfang mit Stabantenne möglich, bei Tropo auch DAB Berlin, Bayern und sogar den NDR empfing ich mit meinem Technisat 210 östlich von Leipzig.
Hierzu aber auch eine Enttäuschung, ich hatte mir auch mal noch den TechniSat 210 IR geholt, bei dem war aber der DAB Empfang so schwach das er leider zurückging.

von astranase - am 27.10.2015 21:01
Zitat
Scattered Flowers
@astranase: Da du den Technisat 210 und ein dem Albrecht DR 70 ähnliches Gerät hast: Welches der beiden Geräte schlägt sich auf UKW besser? Du schreibst der Technisat wäre empfindlicher, welcher trennt aber schärfer?


Ich würde sagen, in der Trennung scheint der DABman die Nase vorn zu haben, im Empfang dagegen der Technisat.
Ich will beide Geräte bei Gelegenheit mal noch gegen meinen Pure One Mini testen, den hatte ich meist mit wenn ich unterwegs bin und hatte da auch gute UKW Empfangswerte.
Leider hält der aber nicht die gefundenen DAB Programme sondern schmeißt beim Suchlauf die Leichen wieder raus und bockt ohnehin beim Suchlauf, weil er oft schwächere Sender festhält und den Ortssender ignoriert, so das ich mit dem Teil in den Keller muss um z.B. den MDR einzulesen, speichere den dann ab ( den die bleiben dann), gehe wieder hoch und lass ihn dann z.B. MDR Thüringen einlesen die er im Keller natürlich nicht findet.

von astranase - am 27.10.2015 21:11
Nochmals eine Frage zum Tecsun PL-310. Diesen Empfänger habe ich neben meinem Degen DE1103 auch, allerdings hat er nicht die Spur einer Chance gegen den Degen. Leider übersteuert letzterer seit dem Antennenumbau am Kreuzberg noch schlimmer als vorher. (5 km Luftlinie) und auch der Tecsun tut das gelegentlich. Trotzdem finde ich die Empfindlichkeit bei ihm grottenschlecht. Hast Du auch hier den Antennenstab gewechselt ? 55 cm sind ja auch hier nicht gerade ideal.

von Thomas W. - am 27.10.2015 21:51
@Thomas W.:
Ich bin zwar nicht angesprochen, aber ich habe bei meinem Tecsun PL-310 die Antenne ersetzt durch eine Antenne mit gleicher Laenge wie die vom Degen 1103, und das hat meiner Meinung nach wirklich was gebracht.
Das gleiche habe ich auch beim Microspot 318 gemacht, hier hat es auf UKW etwas gebracht, auf DAB muss ich die Antenne eigentlich auf allen Kanälen einfahren, da hat das nix gebracht.

von Habakukk - am 27.10.2015 22:19
Zitat
DX-Fritz
Bei aller Begeisterung für das Albrecht DR 70 möchte ich anmerken, dass dieses Teil im DAB+ Modus eine einzige Enttäuschung für mich ist...


Für DAB+ gibt es bekanntlich bessere Henkelmänner. Meine Frage deshalb als UKW-DXer:
Ist die RDS-Anzeige des Albrecht DR 70 bei mittelschwachen Sendern empfindlicher als die PI-Anzeige des mod. ATS909 ;)? Wäre ja auch mal langsam Zeit... Mein Jagdgebiet ist Soradic E im Sommer und da sind die Signale unterwegs eben oft nur mittelschwach an der Anzeigenschwelle.

von Erich Hoinicke - am 27.10.2015 22:42
@ Thomas W.: Ich besitze zwei Tecsun, einen 310 und einen 606. Nach anfaenglichen Zweifeln, beide nehmen sich im Empfang nichts. Die (zu) kurzen Teleskopantennen blieben dran, ich verwende sie aus der Hand gern an einem ueber einen Adapter "Koaxbuchse-auf-Klinkenstecker" von einem Taschenfernseher. Daran kommt dann einer dieser Teleskopdipole, die es fuer Kofferfernseher gab. Mit diesem Dipol erreicht man ausreichende Richtwirkung bei horizontalem Empfang, Antenne und Empfaenger sind handlich und alles zusammen ist so leicht und kompakt, dass es auch beim Wandern in den Rucksack passt und nicht stoert.

In dieser Kombination ist die Empfindlichkeit ganz manierlich - auch wenn ich auf der Seite zuvor schrieb, dass die Trennschaerfe besser sein koennte. Das laesst sich durch die 10 kHz-Abstimmschritte recht weit ausgleichen. Mit dieser Kombination gelang mir u. a. schon mehrfach der Empfang von OE3 vom Jauerling am noerdlichen Berliner Stadtrand. Als Scatter freilich, es waren trotzdem sportliche 505 km.

Ganz ausgezeichnet haben sich beide Tecsun uebrigens bei Sporadic-E im OIRT-Band bewaehrt! Die nicht restlos zufriedenstellende Trennschaerfe stellte dort nie ein Problem dar, RDS gaebe es auch nicht. Dafuer wurden dort die 10 kHz-Abstimmschritte unbedingt gebraucht. Beiden DSP-Tunern reichte dort jeweils bereits wenig Signal, um mir irgendwas zu Gehoer zu bringen. Ihre Empfindlichkeit ist mit einer in diesem Frequenzbereich gut funktionierenden Antenne ganz anstaendig.

Einen Eton E5 besitze ich auch noch, der mit 53er Filtern bestueckt ist und daher nur noch als "Sportgeraet" taugt. Dessen Trennschaerfe ist natuerlich im Vergleich dazu messerscharf, nur leidet sein Tuner unter dem nur 22 km entfernten Berliner Fernsehturm und neigt dann zu Uebersteuerungserscheinungen, weshalb er dann doch nur fernab der leistungsstarken Senderstandorte verwendet werden kann. Hinzu kommt, dass durch die schmale Filterbestueckung nicht nur die Wiedergabequalitaet leidet, bei den z. T. extrem lauten Sendern unserer Nachbarlaender kommt haeufig nicht mehr als im Takt der Musik/Moderation moduliertes Rauschen heraus.

Alle drei koennen weder DAB+ empfangen noch besitzen sie RDS. Ich will das Thema daher nicht damit sprengen, wollte deine Fragen aber trotzdem beantworten.

von PowerAM - am 28.10.2015 06:02
Zitat
Quasar
Von 2001 bis heute war immer der ATS 909 mit 110 er Filtermodifikation mein Referenzgerät auf diesem Gebiet. Und ich denke, ich stehe mit meiner Meinung nicht alleine, das der Sangi beim mobilen FM-Empfang hier immer die Massstäbe gesetzt.


Wenn wir nur von der Trennschärfe und der Empfindlichkeit sprechen, setzt der Sangean schon seit gut zehn Jahren nicht mehr die Maßstäbe. Ein gut modifizierter und sauber abgeglichener DE1103 zeigt in der Richtung, wo es lang geht. Einen ebenso gut umgestrickten Roadstar TRA-2350P halte ich persönlich auch für überlegen (und stehe damit möglicherweise allein da). Letzterer ist zwar nicht so handlich, hat aber dafür aber echte "Radioqualitäten".

Einen echten Mehrwert bietet der Sangi allerdings bei der Sporacic-E-Jagd, wenn er eine PI-Modifikation bekam. Da zeigt er den zwei genannten Geräten, wo es langgeht. Die haben nämlich beide werksseitig kein RDS zu bieten. ;)

von Mc Jack - am 28.10.2015 07:25
Zitat
Erich Hoinicke
Zitat
DX-Fritz
Bei aller Begeisterung für das Albrecht DR 70 möchte ich anmerken, dass dieses Teil im DAB+ Modus eine einzige Enttäuschung für mich ist...


Für DAB+ gibt es bekanntlich bessere Henkelmänner. Meine Frage deshalb als UKW-DXer:
Ist die RDS-Anzeige des Albrecht DR 70 bei mittelschwachen Sendern empfindlicher als die PI-Anzeige des mod. ATS909 ;)? Wäre ja auch mal langsam Zeit... Mein Jagdgebiet ist Soradic E im Sommer und da sind die Signale unterwegs eben oft nur mittelschwach an der Anzeigenschwelle.


Erich, da ich morgen Freischicht habe, werde ich mal "unseren" Sangi auf PI-Code gegen den Albrecht auf RDS antreten lassen und berichten....:cool:

von Quasar - am 28.10.2015 07:25
Zitat
Mc Jack
Wenn wir nur von der Trennschärfe und der Empfindlichkeit sprechen, setzt der Sangean schon seit gut zehn Jahren nicht mehr die Maßstäbe. Ein gut modifizierter und sauber abgeglichener DE1103 zeigt in der Richtung, wo es lang geht. Einen ebenso gut umgestrickten Roadstar TRA-2350P halte ich persönlich auch für überlegen (und stehe damit möglicherweise allein da). Letzterer ist zwar nicht so handlich, hat aber dafür aber echte "Radioqualitäten".


Ich bin da etwas unentschlossen. Ich glaube, dass schon alleine die Serienstreuung, bzw. mehrere, im Detail leicht unterschiedliche Serien, da schon fuer unterschiedliche Ergebnisse sorgen koennen. Mein Roadstar war zum Beispiel gleichwertig zu meinem alten Degen 1103, aber der Degen-Nachfolger Grundig G5 legt imho nochmal eine kleine Schippe drauf und ist dem Roadstar dann doch einen Tick ueberlegen.

Mir ist auch aufgefallen, dass die jeweilige Filterbestueckung Einfluss auf die Empfindlichkeit haben kann. Man muss vermutlich auch ein besonders gut zusammen passendes Filterpaerchen finden. Womoeglich haette meine Beobachtung schon anders ausgesehen, wenn ich mal die Filter zwischen Roadstar und Grundig G5 ausgetauscht haette.

Also da mag ich mich so pauschal gar nicht auf eine Aussage festlegen. Klar ist aber, dass all diese Geraete dem Sangean ATS909 definitiv ueberlegen sind. Und der schon eingebaute externe Antennenanschluss mit Umschalter beim Roadstar ist natuerlich klasse.

von Habakukk - am 28.10.2015 08:13
Puh, das war schon nicht wenig, weil via Ebay aus USA gekauft. Ich glaube, das waren summa summarum locker 150 Oecken, da muesst ich aber nochmal nachschauen.
Ich glaube aber, dass der Grundig G5 vom Innenleben her praktisch identisch ist zu Lextronix E5 bzw. Eton E5, die ja ebenso eine Weiterentwicklung des Degen 1103 darstellen. Aber auch die kriegt man glaube ich nicht mehr so ohne weiteres.

Einziger Knackpunkt: das Display stoert bisweilen auf manchen Frequenzen ganz schwach, da scheint irgendwas nicht 100%ig gut abgeschirmt zu sein. Damit kann ich aber leben. Prinzipiell gefaellt mir aber der Grundig G5 vom Handling her besser als der Degen.

Es gab aber auch vom Degen 1103 unterschiedliche interne Versionen, wenn ich mich nicht irre (jetzt mal abgesehen davon, ob da Degen oder Thiecom oder sonstwas drauf steht).

von Habakukk - am 28.10.2015 13:32
Hi , die Empfindlichkeit auf UKW teste ich oft am Sender "BRF 91.4" auf 102.2 aus Richtung Cottbus - Sender Klein Oßnig ( 3kW) - der nicht auf allen Geräten kommt.
Von meinen DAB Geräten möchte ich den AEG 4138 hervor heben. Aktuell zeigt er "BRF 91.4 / Pop Musik " mit 2 Balken auf dem Display mit leichtem Knistern im LP und orginal Antenne.
Der PL-310 zeigt dabei auch nur "1803" bis "2100" in der dB - Anzeige je nach Indoor - Ausrichtung.

von SpaßmitRadio - am 29.10.2015 10:13
Zitat
Quasar
Erich, da ich morgen Freischicht habe, werde ich mal "unseren" Sangi auf PI-Code gegen den Albrecht auf RDS antreten lassen und berichten....:cool:


Zu spät. ;) Ich habe schon seit Tagen das vorweihnachtliche Konsumbedürfnis und die Zeit mit Lesen von Rezensionen Deiner beiden erstgenannten Taschenradios verbracht. Auch wenn der Sony XDR-P1DBP mit z.Z. 79 € noch deutlich teurer als der Albrecht ist, war der Monoempfang über Kopfhörer das Ausschlusskriterium. Man verbringt viel Zeit in Wartezimmern oder Supermärkten ohne Musik. Das wird sich jetzt ändern...

Über Empfangs- und RDS-Empfindlichkeit auf UKW werde ich nach einem Vergleichstest mit "unserem" ATS909 ;) demnächst kurz hier anklingen lassen. Bin aber zuversichtlich, SONYs Ruf in Sachen Portables ist nicht der schlechteste.

von Erich Hoinicke - am 29.10.2015 13:02
Zitat
Erich Hoinicke
Zitat
Quasar
Erich, da ich morgen Freischicht habe, werde ich mal "unseren" Sangi auf PI-Code gegen den Albrecht auf RDS antreten lassen und berichten....:cool:


Zu spät. ;) Ich habe schon seit Tagen das vorweihnachtliche Konsumbedürfnis und die Zeit mit Lesen von Rezensionen Deiner beiden erstgenannten Taschenradios verbracht. Auch wenn der Sony XDR-P1DBP mit z.Z. 79 € noch deutlich teurer als der Albrecht ist, war der Monoempfang über Kopfhörer das Ausschlusskriterium. Man verbringt viel Zeit in Wartezimmern oder Supermärkten ohne Musik. Das wird sich jetzt ändern...

Über Empfangs- und RDS-Empfindlichkeit auf UKW werde ich nach einem Vergleichstest mit "unserem" ATS909 ;) demnächst kurz hier anklingen lassen. Bin aber zuversichtlich, SONYs Ruf in Sachen Portables ist nicht der schlechteste.


Dann bin ich mal gespannt auf Dein Review vom kleinen Sony.
Um aber noch mal auf Deine Frage zurückzukommen: Wie zu erwarten ist der 909 im PI-Mode bei mittelstarken Signalen natürlich schneller, wenn es aber um die RDS-Dekodierung geht, hat der Albrecht wieder die Nase vorne. Auch nicht überraschend, hier war der Sangi immer ne lahme Nudel, sonst hätt ich Dir meinen nicht zur OP geschickt...:cool:

von Quasar - am 29.10.2015 14:11
Zitat
astranase
Zitat
Quasar
Wo ist eig. Dein Standort, Astranase ?


Im Westen von Leipzig (Grünau), also mit guter Lage(Etage 6, Südseite damit ich meine "Nase" auf astra bringe:D) im DAB Empfang weil Landesgrenze Sachsen-Anhalt 5 Kilometer und auch zu Thüringen nicht all zu weit entfernt
"Bei neuen Sendemast Leipzig" habe ich ja einige Bilder zu den Sendeanlagen eingestellt welche man von hier aus (Halde an der Horburger Straße) sieht.
Wir hatten ja zu DDR Zeiten das Glück das wir hier im Schnittpunkt der Empfangsmöglichkeiten (West) von Berlin, NDR, BR und HR lagen, ich berichtete ja davon.
UKW mäßig ist bei guten Lagen immer noch NDR und BR Empfang mit Stabantenne möglich, bei Tropo auch DAB Berlin, Bayern und sogar den NDR empfing ich mit meinem Technisat 210 östlich von Leipzig.
Hierzu aber auch eine Enttäuschung, ich hatte mir auch mal noch den TechniSat 210 IR geholt, bei dem war aber der DAB Empfang so schwach das er leider zurückging.


Ich wohne im 3ten Stock. Bringt schon eine Menge im Vergleich zu einer Erdgeschoss-Wohnung...
Scanne immer im Schlafzimmer, da hab ich die einzige Aussenwand (Westen).Da geht dann Schweiz, Elsass-Lothringen, Ba-Wü, Hessen, RLP regelmäßig und wenns mal ganz Dicke kommt auch NRW und Belgien, wohlgemerkt auch immer an der Stabantenne,,,:drink:

von Quasar - am 29.10.2015 14:17
Zitat
Mc Jack
Zitat
Quasar
Von 2001 bis heute war immer der ATS 909 mit 110 er Filtermodifikation mein Referenzgerät auf diesem Gebiet. Und ich denke, ich stehe mit meiner Meinung nicht alleine, das der Sangi beim mobilen FM-Empfang hier immer die Massstäbe gesetzt.


Wenn wir nur von der Trennschärfe und der Empfindlichkeit sprechen, setzt der Sangean schon seit gut zehn Jahren nicht mehr die Maßstäbe. Ein gut modifizierter und sauber abgeglichener DE1103 zeigt in der Richtung, wo es lang geht. Einen ebenso gut umgestrickten Roadstar TRA-2350P halte ich persönlich auch für überlegen (und stehe damit möglicherweise allein da). Letzterer ist zwar nicht so handlich, hat aber dafür aber echte "Radioqualitäten".

Einen echten Mehrwert bietet der Sangi allerdings bei der Sporacic-E-Jagd, wenn er eine PI-Modifikation bekam. Da zeigt er den zwei genannten Geräten, wo es langgeht. Die haben nämlich beide werksseitig kein RDS zu bieten. ;)


Danke, dass Du den Roadstar in die Diskussion geworfen hast, Mc Jack. Den hab ich ja auch noch, aber bis jetzt immer nur auf AM genutzt, weil er hier ja ein echter Performer ist. Nun hab ich mich zum erstenmal richtig mit dem FM-Teil befasst. Und siehe da: er hängt den Sangi klar ab und das mit den Standardfiltern. Bin beeindruckt ! Fehlt nur noch das RDS....

von Quasar - am 29.10.2015 14:24
Das Eingangsposting hat mich dazu verführt, den Albrecht DR 70 mal zu bestellen.
Grund dafür ist, dass ich ein einigermassen vernünftiges Radio für UKW gesucht habe, um mal eben Tropo oder Sporadic E zu checken.
Ich habe eine Degen 1103 mit 80er Filtern, aber ich habe auch Blickkontakt zum Venusberg und daher zahlreiche Geisterfrequenzen. Außerdem kommt dieser langsam in die Jahre und zickt etwas rum.


Meine Hoffnung war (für UKW):
Einigermaßen empfangsstark
Gute Trennschärfe
Großsignalfest


Hier das Ergebnis:

Empfang: ganz okay, nicht sensationell (so hatte ich das erwartet)
88,2 Radio 2 Roermond im Degen hörbar, im Albrecht allenfalls zu erahnen
88,6 France Culture Mulhouse fadet im Degen immer mal hoch, im Albrecht nicht
89,3 HR3 geht gut
97,0 RTL geht gut

Trennschärfe: fast sehr gut, 100kHz trennt er, wenn es nicht gerade der Ortssender ist
96,7 - 96,8 HR2 Gr. Feldberg gegen BonnFM: kein Problem
98,6 - 98,7 WDR2 Olsberg gegen AFN Gr. Feldberg: kein Problem
Was nicht geht (aber sehr wohl mit dem Degen mit 80er Filtern)
91,2 - 91,3 BonnSU Siegburg (1km) gegen DLF Köln (DLF geht nicht)
93,0 - 93,1 SWF2 Haardtkopf gegen WDR3 Bonn (13km mit 50kW) (SWF2 geht nicht)

Großsignalfestigkeit: Super
keine Geisterfrequenzen, keine Kreuzmodulation
Sender Siegburg 200 Watt in 1km, Venusberg 50kW in 13 km machen im Degen viele Probleme


Sonstiges Pro und Contra:

Pro:
Sehr gute Großsignalfestigkeit
Gute Trennschärfe
RDS mit PTY und Radiotext (ziemlich schnell, aber mir fehlt der echte Vergleich)
Nettes Display
Lautstärkeregelung über Rädchen
Intuitive Bedienung

Contra:
Kein PI-Code bei RDS (wäre noch das Sahnehäubchen gewesen)
Sirren bei DAB über Kopfhörer (auch bei Batteriebetrieb)
Nur Mono-Wiedergabe (auch über Kopfhörer), allerdings Stereo-Anzeige im Display bei UKW
Klang über Lautsprecher (nur für völlig anspruchslose Hörer und DXer geeignet)
Kein manueller Suchlauf bei DAB

keine Aussage:
DAB Empfang (was gehen muss geht)
Batterieverbrach
Preis (muss jeder für sich selbst bewerten)


Fazit für mich:
Meine Erwartungen wurden erfüllt, ich behalte es.
Eine DX-Sensation ist es aber nicht.

von Christian_66 - am 29.10.2015 20:07
Da ich auch gerade mit dem Gedanken spiele, noch so ein kleines Radio zu kaufen...

Ist jetzt das Albrecht DR70 oder das TechniSat DigitRadio 210 empfangsstärker? Weiter vorne im Thread wurde ja mal angedeutet, dass das TechniSat vielleicht sogar noch nen Tacken besser ist. Mich interessieren sowohl die Empfangseigenschaften auf UKW als auch DAB.

Da ich noch nen alten Pure One Mini habe und den eigentlich auch immer als sehr empfangsstark empfand (sowohl DAB als auch UKW)... sind die oben genannten Geräte wirklich besser?

von SaarLux03 - am 01.11.2015 21:22
Tja - gestern ist es gekommen und morgen geht es wieder zurück. Es schlägt sich mit verlängerter Stabantenne ganz ordentlich - ohne Zweifel. Aber wenn man einen modifizierten Degen sein Eigen nennt, dann ist das doch zu wenig. Für RDS tut es halt wieder das Autoradio und fürs Flöhe husten Altbewertes.

DAB hatte ich auch ausprobiert. So schlecht war bisher kein Empfänger, aber darum ging es nicht.

von Thomas W. - am 01.11.2015 22:32
Ich hatte mir das Gerät am Freitag beim örtlichen MediaMarkt für knapp 50 Euro zugelegt und kann im Großen und Ganzen sagen, dass ich nicht enttäuscht bin.

Das Gerät ist sehr leicht und liegt gut in der Hand. Die Teleskopantenne sollte für gute Ergebnisse unbedingt getauscht werden. Ich habe mich für die Antenne des Sangean ATS-909 entschieden, da diese doch sehr lang ist und beim E5 sowie beim DE1103 sehr gute Ergebnisse brachte.

Nach dem Antennenumbau habe ich das Gerät eingeschaltet und es führte einen automatischen Scan für DAB durch.
Und das war's dann auch schon mit der DAB-Funktionalität. Kein manueller Suchlauf, mäßiger Empfang. Auf DAB ist das Gerät nur was zum Hören.

Bei UKW sieht die Sache anders aus. Ein manuelles Abstimmen in 100 kHz-Schritten ist möglich.
Das RDS ist verhältnismäßig flink und bietet PTY, PS und RadioText. Das PTY wird hierbei schon zeitig eingelesen, was eine Senderidentifikation im Zweifel erleichtern kann.
Einzig bei Nachbarkanalstörern hat sich das RDS etwas zickig - vermutlich, weil die DSP die Filter zu schmal stellt.

Die Trennschärfe ist mitunter verblüffend, wenn man begriffen hat, wie die eingebaute DSP tickt. Schafft man es den 100 kHz danebenliegenden Sender auszublenden, hat man zum einen mehr Raum für den Antennenschwenk (ist AFC einmal ausgerastet, braucht sie schon einiges an Rüberdrücken, um wieder beim Rüberdrücker einzurasten.) und zum Anderen werden die schwachen Nachbarkanalsender auf eine gut hörbare Qualität (oftmals O=3 oder besser) angehoben.
Bei Nachbarkanalstörern wirkt der Audio-Output dumpf und S-Laute zischen deutlich vernehmbar. Bei einigen Nachbarkanalkonstellationen hört man ein wildes Spratzeln. Ob dies nun durch ein ständiges Bandbreiten-Schalten der DSP oder eine zu breit gewählte Filterbandbreite rührt, konnte ich noch nicht erkunden.

Alles in allem würde ich die Trennschärfe im Durchschnitt bei 2x80 kHz einschätzen - mit Ausreißern nach oben und unten.

Beispiel, etwa 60km westlich von Berlin:
Fritz 91.9 30kW aus 20km, NDR 2 92.1 100kW aus 141km, beide mit RDS-PS im Albrecht DR70 empfangbar: Dazwischen auf der 92.0 liegt PR Szczecin - schwach fadend, aber anscheinend immer präsent. Das Albrecht schafft es nach dem Ausblenden von Fritz den Stettiner auf bis zu O=3 hochzuziehen.
Auch NDR Kultur 99.2 (Hamburg) kann mit etwas Geschick neben RadioEINS 99.3 MHz, 30kW aus 20km bei etwas Rückenwind herausgeholt werden.

Das Gerät ist für den Portable-Betrieb mit 3xAA-Batterien zu bestücken. Mit neuen 2850 mAh-Akkus geht die Ladeanzeige um ein Segment nach etwa 4 Stunden Spieldauer herunter.
Ein Test mit Alkaline-Batterien steht noch aus - die könnten vielleicht etwas länger halten.

Fazit: Wer einen kleinen trennscharfen DSP-Empfänger mit all seinen Eigenheiten für das UKW-DX (insbesondere Sporadic-E) für unterwegs sucht, ist mit dem Albrecht DR70 für knapp 50 Euro gut beraten. Gebt ihm eine entsprechend lange Teleskopantenne und übt Geschick beim Ortssender ausblenden! Dank der DSP können eingeklemmte Sender von der Qualität her besser hörbar als mit 53 kHz-Filtern.
Für DAB-DX würde ich das Gerät nicht weiterempfehlen - zum einfachen DAB-Hören jedoch: Why not?

von Tornado Wayne - am 02.11.2015 20:21
Zitat
astranase
Ich würde sagen, in der Trennung scheint der DABman die Nase vorn zu haben, im Empfang dagegen der Technisat.


Danke für die Info. Ich liebäugele mit dem Technisat. Aber warte noch ab :D Mal schauen was noch für Geräte auf den Markt kommen.

Zitat
Tornado Wayne
Die Trennschärfe ist mitunter verblüffend, wenn man begriffen hat, wie die eingebaute DSP tickt. Schafft man es den 100 kHz danebenliegenden Sender auszublenden, hat man zum einen mehr Raum für den Antennenschwenk (ist AFC einmal ausgerastet, braucht sie schon einiges an Rüberdrücken, um wieder beim Rüberdrücker einzurasten.) und zum Anderen werden die schwachen Nachbarkanalsender auf eine gut hörbare Qualität (oftmals O=3 oder besser) angehoben.
Bei Nachbarkanalstörern wirkt der Audio-Output dumpf und S-Laute zischen deutlich vernehmbar.


Dieses nicht ganz perfekte Nachregeln der Bandbreite auf UKW kann man auch bei den Modulen von Frontier hören (bei mir: Venice7, Verona). Auch diese trennen entsprechend gut. Insgesamt scheint ein Großteil der aktuellen DAB-Geräte sich für DX zu eignen. Wenn man selbst die Bandbreitenregelung bestimmen könnte, dann wäre das wirklich wow :)

Aktuell ist der Tecsun 390 mein bester Portabel-Empfänger.

von Scattered Flowers - am 03.11.2015 10:34
Danke Tornado Wayne für Deinen Testbericht. Wie versprochen, hier mein angekündigter Test des eingangs erwähnten Konkurrenten SONY XDR-P1DBP. Ich nehm’s vorweg: Auf UKW bestenfalls ebenbürtig, auf DAB deutlich besser. Die Hoffnung aber, ein Degen-Äquivalent mit RDS für die mobile Sporadic E-Jagd zu entdecken, wurde leider wieder einmal nicht erfüllt.

Trennschärfe (Test outdoor): Mein UKW-Härtetest findet immer zwischen 2 Ortssendern statt, die kein durchschnittlicher Heimtuner besteht (2x hr3 von 89,2…89,8), die aber Eton E5 (80/80) und RoadstarTRA2350P (110/53) im Vergleich sauber trennten:

89,3 hr3 Gr. Feldberg 11 km
89,4 (frei)
89,5 hr3 Hoher Meißner 157 km
89,6 WDR5 Bärbelkreuz 141 km
89,7 hr3 Würzberg 72 km

Während der kleine Sony die eingeklemmte 89,5 noch sauber wiedergibt, kann die 89,6 nicht herausgetrennt werden. Die 89,4 ertönt auch nicht als Rauschen sondern als spratzelnder Überschläger. Das entspräche geschätzt etwa der Trennschärfe eines Degen mit 110/80-Bestückung.

RDS-Empfindlichkeit (Test indoor): Wegen meines zerlegten Sangean ATS909 musste der empfangsschwächere Bruder ATS305 als Testpartner herhalten. Auch er hat eine PI-Mod, die den PI-Code schon bei mittelstarken Signalen anzeigt, während der Sendername fast nur bei Ortssendern erscheint. Im Vergleichsscan punktet der SONY mit 31 RDS-PS-Anzeigen vs.

von Erich Hoinicke - am 04.11.2015 21:00
Ich habe mir den ALBRECHT DR 70 auch gekauft und ihm sofort eine etwas längere Antenne spendiert. Auf DAB ist er unterdurchschnittlich, bei mir im Osnabrücker Nordosten kann ich sowohl den Bundesmux als auch den WDR ausblenden. Beide Pakete gehen im Dual DAB 4 stabiler.

Zu UKW: da ist macht das Radio einen schlanken Fuß. Nordhelle, Olsberg und Langenberg gehen bei mir mit RDS und tlw. fehlerfreiem Radiotext, Brocken, Torfhaus, Hoher Meißner und Biedenkopf sind über Strecken durchaus hörbar (mit regelmäßgen Fade Outs). Die Trennschärfe ist okay, 0,2 MHz sind kein Problem. Auch die üblichen harten Nüsse knackt das Gerät erfolgeich:

88,8 Langenberg
88,9 Detmold
89,0 Brocken
90,2 Lingen
90,3 Nordhelle
91,0 Sackpfeide
91,1 Steinkimmen
91,2 Bad Rothenfelde
96,4 Schleptruper Egge
96,5 Langenberg
101,3 Langenberg
101,4 Brocken
101,5 Lingen
102,0 Lingen
102,1 Olsberg
102,5 Ibbenbüren
102,6 Stadthagen
102,7 Nordhelle
103,3 Langenberg
103,4 Schleptruper Egge
104,3 Lingen
104,4 Stadthagen
105,1 Hoher Meißner
105,2 Schöppingen

Für den Preis ist das Gerät mehr als okay (gerade wenn man auf Reisen ist und keine schweren Geschütze mitschleppen möchte). DAB ist dabei eine nette Zugabe. Ich kann die Kiste nur empfehlen.

von Staumelder - am 08.12.2015 20:16
Der DR70 habe ich heute auf einer Anhöhe oberhalb von Eitorf im Siegtal getestet. Super Trennscharf. Da heute Überreichweiten war, konnte ich z.B. die 105,2 Radio Berg und 105,3 B5 Aktuell Störungsfrei empfangen. Auf DAB kam der Hessische ÖRA und Privatmux mit 2 Balken herein. Aus RLP mit 4 Balken und die hier aus NRW mit 5 Balken. Eines fiel mir auf, auf UKW wird wahrscheinlich nicht die Signalstärke angezeigt sondern den S/N Wert, oder?

von DJ Taifun - am 26.12.2015 23:31
Zitat
Oldenburger
Ich glab, ich bestell mir den Albrecht auch mal. Aber eine Frage: Welchen Durchmesser hat die Antenne? Damit ich mir gleich ne Teleskopantenne mitbestellen kann, hab keine mehr hier. 45cm sind mir wirklich zu kurz.


Ich habe mir auch einen DR70 zugelegt. Dazu habe ich mir in der Bucht die
"Fixapart Teleskopantenne 7 mm In:163 / Out: 793 mm Terrestrische Antennen"
besorgt und die Originalantenne dadurch ersetzt.

Die Empfangseigenschaften auf UKW sind wirklich beeindruckend. Ein besseres tragbares Radio mit DSP ist mir bis jetzt noch nicht untergekommen. Insbesondere finde ich die Empfangseigenschaften auch besser als beim Tecsun PL 390. An den modifizierten Degen kommt der Albrecht aber doch nicht ganz dran.

Bei DAB sind die Empfangeigenschaften des DR70 nicht überragend, aber auch nicht wirklich schlecht.

von Funkohr - am 24.01.2016 10:43
@Yoshi: Das DR70 ist für Teleskopantennenbetrieb ausgelegt. Habe die eingeschobene Teleskopantenne provisorisch mit dem Mittelleiter des Antennenanschlusses verbunden. Der Rauschpegel steigt, die Trennschärfe nimmt ab. Der Empfänger scheint überfordert.

@Oldenburger: Längere Antenne und mehr Geduld. 100khz daneben tunen, Störsender genau ausblenden und warten. Wenn dann die Filter schmal gestellt sind gehts weiter.

von Japhi - am 26.01.2016 13:32
Die Nachbarfrequenz muss natürlich belegt sein. Hier trenne ich mit ein bisschen Ausrichtgefühl die 96.2 von 3FM aus Markelo vom Ortssender Gelsenkirchen 96.1. Genauso habe ich schon das RDS von 98.4 NPO R1 aus Markelo auslesen können, neben meinem absoluten Ortssender Bochum (Sichtweite). Auf einer 99.3 hört man natürlich das Programm von WDR 2, mit RDS. Eben weil auf 99.3 kein Signal anliegt. 100KHz neben 100kW aus 13km wird natürlich ein schwaches Programm keine Chance haben.

von Japhi - am 26.01.2016 13:53
Mein lieber Oldenburger, recherchiere bitte bevor Du hier etwas ins Forum schreibst so weit wie möglich (sprich mal das Gerät anschauen, die Forensuche bemühen, Google etc.). Investier für die Recherche bitte auch mal mehr als 10 Minuten. Wenn ich mir Deine editierten Beiträge anschaue erledigen sich viele Dinge von selbst. Und: um ein Gerät zu beurteilen, dauert es ggf. einige Tage. Stell Dir vor: ich besitze seit Anfang Dezember einen TECSUN PL390 (Amazon, funktioniert, keine Beschädigungen) und habe damit immer noch nicht alle Bänder ausgiebig durchforstet. Geduld gehört mit zu diesem Hobby.

Und: dies ist kein Chatroom und keine WhatsApp-Gruppe. Bedeutet: wir schreiben möglichst in vollständigen Sätzen (gern auch Hochdeutsch), Satzzeichen sind keine Rudeltiere und so weiter. Okay? Danke.

von Staumelder - am 26.01.2016 16:48
Zitat

dies ist kein Chatroom und keine WhatsApp-Gruppe. Bedeutet: wir schreiben möglichst in vollständigen Sätzen (gern auch Hochdeutsch), Satzzeichen sind keine Rudeltiere und so weiter. Okay? Danke.


Ich werde jetzt versuchen meinen Schreibstil zu verbessern und kompetentere Beiträge zu verfassen. Ist nicht immer 100% Möglich, hab in letzter Zeit viel Stress und versuche dann hier Abends noch irgendwas im Forum zu schreiben, was dann meistens in die Hose geht. Ich hab die Antworten von mir in dem Faden hier entfernt.
Weniger ist manchmal mehr...

Tut mir auch sorry für die Facepalm-Momente von meinen Beiträgen hier.

von Anonymer Teilnehmer - am 26.01.2016 17:05
Zitat
Japhi
@Yoshi: Das DR70 ist für Teleskopantennenbetrieb ausgelegt. Habe die eingeschobene Teleskopantenne provisorisch mit dem Mittelleiter des Antennenanschlusses verbunden. Der Rauschpegel steigt, die Trennschärfe nimmt ab. Der Empfänger scheint überfordert.


Dann wäre das mal intressant wie gut der mit ein Angeschlossenen Teleskopdipol empfängt.
Mit dem Degen hatte ich schon einige interessante Empfänge damit.
Im DAB bereich müsste der mit ein Teleskopdipol einiges besser gehen als mit der Originalantenne.

Ich bin selber schon an Überlegen den mir zu holen.
Ich hatte schon bei Expert Bening und Telepoint geschaut aber da haben die den nicht.
Eventuell eher beim Mediamarkt?

von _Yoshi_ - am 26.01.2016 18:06
Zitat
_Yoshi_
Ich bin selber schon an Überlegen den mir zu holen.
Ich hatte schon bei Expert Bening und Telepoint geschaut aber da haben die den nicht.
Eventuell eher beim Mediamarkt?

Sieht bei mir ähnlich aus. Die Geräte scheint es fast ausschließlich in den MediaMärkten zu geben.
Und externe Antenne wäre auch das erste an dem Gerät bei mir. Aber wenn er damit überfordert zu sein scheint, dann müsste man beim Abstimmen jeweils ein Dämpfungsglied einbauen bzw. die Dämpfung hochregeln. Könnte auch interessant für die automatische Filtereinstellung sein. Ich glaube, mit dem Gerät könnte man noch viel experimentieren. :-)

von Jens1978 - am 26.01.2016 19:11
Zitat
Jens1978
Zitat
_Yoshi_
Ich bin selber schon an Überlegen den mir zu holen.
Ich hatte schon bei Expert Bening und Telepoint geschaut aber da haben die den nicht.
Eventuell eher beim Mediamarkt?

Sieht bei mir ähnlich aus. Die Geräte scheint es fast ausschließlich in den MediaMärkten zu geben.
Und externe Antenne wäre auch das erste an dem Gerät bei mir. Aber wenn er damit überfordert zu sein scheint, dann müsste man beim Abstimmen jeweils ein Dämpfungsglied einbauen bzw. die Dämpfung hochregeln. Könnte auch interessant für die automatische Filtereinstellung sein. Ich glaube, mit dem Gerät könnte man noch viel experimentieren. :-)


Richtig!
Mit ein Dämpfungssteller im eingang könnte man das Gerät denn noch an ein Yagi testen.
Diesen langsam aufdrehen bis kurz bevor der übersteuert.
Ich hab bisher noch kein Bild von der Verbauten Platine gefunden.
Dann kann man schon eher sagen ob da noch was geht außer ein Extrenen Antennenanschluss.

von _Yoshi_ - am 26.01.2016 19:21
Das DR 70 scheint wohl ein Gerät von der Stange zu sein. Exakt das gleiche Radio gibt es auch von Imperial (da ist es fast 10 Euro teurer als von Albrecht) und von AudioMAX (gleicher Preis wie das Albrecht). Angeblich soll es das Gerät auch genau so von August geben. Aber das habe ich selbst noch nicht gesehen.

Gibt es das Albrecht eigentlich nur mit Farbdisplay? Das Imperial, das vor dem Albrecht auf dem Markt war, gab es anfangs nur mit einem schwarz/weiß Display. Und das obwohl es auf den Produktfotos ein Farbdisplay hatte. Mittlerweile scheint es aber nur noch die Farbdisplayversion des Imperial zu geben.

von Spacelab - am 27.01.2016 10:32
Zitat
Habakukk
Ist denn das Albrecht DR 70 das einzige Gerät, das auf UKW vergleichsweise empfangsstark ist? Diese Art der Darstellung in diesem farbigen Display habe ich doch schon bei diversen anderen DAB-Empfängern gesehen. Da steckt doch wieder irgendein gemeinsames Modul dahinter? Weiß jemand, welches?

(sorry falls das schon geschrieben wurde und ich es überlesen habe)

Steht ganz am Anfang des Threads in einem meiner Beiträge.....

von Quasar - am 30.01.2016 08:04
Zitat
Spacelab
Das DR 70 scheint wohl ein Gerät von der Stange zu sein. Exakt das gleiche Radio gibt es auch von Imperial (da ist es fast 10 Euro teurer als von Albrecht)


Ist das Imperial DABMAN 20 gemeint?

Falls ja: Laut Beschreibung hat es einen Lithium-Ionen-Akku anstelle austauschbarer Batterien (so ist's beim Albrecht DR 70). Und wohl auch Stereo via Ohrhörer (das Albrecht DR 70 hat auch da nur Mono!).

Oder hat das mit Stereo/Mono beim Imperial DABMAN 20 noch keiner so genau erforscht wie beim Albrecht DR 70?

von dab_4 - am 30.01.2016 13:02
Das Imperial scheint es unter der gleichen Bezeichnung in mehreren Versionen zu geben. Einmal mit s/w und einmal mit Farbdisplay. Und bei Stereo über Kopfhörer gibt es unterschiedliche Aussagen. Die einen sagen die Kiste hat Stereo, die anderen sagen es ist nur Mono.

Der einzige gesicherte Unterschied scheint beim Akku zu sein. Und selbst da hab ich schon widersprüchliche Aussagen gelesen. Einer schreibt der Akku sei fest verbaut und nicht austauschbar. Ein anderer schreibt der Akku sei so ein 186irgendwas Standardtyp und mit einem Handgriff zu tauschen. Man könnte fast meinen die hätten mehrere Hersteller für das ein und selbe Gerät.

von Spacelab - am 30.01.2016 13:22
Zitat
FrankSch
Da es hier in Thread um das DR 70 geht hänge ich mich einfach mal mit einer Frage an. Das Teil hat ein Farbdisplay. Zeigt es auch die Slide Show? Auf den Bildern des DR 70 die ich bisher sah, waren nämlich nur Textinformationen zu sehen.


Bisher zeigte das Radio nur Textinfos an, egal ob farbig oder schwarz-weiß. Allerdings ist mir nicht bekannt, ob die bisher damit empfangenen Programme überhaupt "die Slide Show" - was auch immer das ist - senden.

von dab_4 - am 10.05.2016 10:28
Welches Radio dieser Plastikklasse ist eigentlich das empfangsstàrkste. Kann man das überhaupt sagen? Ich hatte jedenfalls schon drei Geräte von Pure, und da war vom Totalausfall der 10 km neben dem Schoksberg schon Probleme mit dem Bundesmux hatte bis zum hoch empfindlichen Teil der in Homburg den Bundesmux anstandslos spielte, selbst als die Sender Kaisetslautern und Bornberg noch nicht in Betrieb waren, alles dabei.

von FrankSch - am 10.05.2016 18:30
OK, ich neige etwas zu Schachtelsätze, deshalb noch mal. Extra für dich… Ich habe bereits das dritte Pure Mini One, weil mir zwei geklaut wurden. Dabei hat sich eine extreme Serienstreuung offenbart. Eines der Radios hatte nämlich schon 10km neben dem 10kW-Standort Schoksberg Probleme mit dem Bundesmux. Ein anderes hingegen war so gut, dass es den selben Mux noch 40km entfernt vom Sender, in Homburg, problemlos spielte. Wohlgemerkt, zu einer Zeit als der Schoksberg noch der einzige Sender im Umkreis von 100km war. So…

von FrankSch - am 11.05.2016 06:34
Das mit dem unterschiedlichen Empfang hatte ich beim Ditalio BLU1 auch gehabt. Ich hatte zwei Geräte bestellt und beide hatten einen extrem unterschiedlichen Empfang. Das eine Radio empfing wirklich gut. Das andere hatte selbst Probleme mit Ortssendern. Also habe ich die beiden Geräte mal aufgeschraubt (geht zum Glück einfach und zerstörungsfrei) und bei dem einen Radio hatte sich der Klingeldraht den man als Antennenkabel benutzt hat voll über den Prozessor des DAB+ Moduls gelegt. Ich hab den Klingeldraht vom DAB+ Modul weggebogen und schon war der Empfang genau so gut wie beim anderen Radio. Die allermeisten Radios werden irgendwo in Fernost schnell schnell zusammengekloppt und dabei wird nicht aufgepasst wie sich beim zusammenstecken die Kabel legen.

von Spacelab - am 11.05.2016 07:04
Daran scheint es wirklich nicht zu liegen. Meine Testfrequenzen waren u.a. 89,0 Radio ZU Bukarest, 200Khz neben Langenberg und sonst frei sowie 89,5 Megapolis Moskau, 200Khz neben Münster, sonst frei. Die Pegel waren sehr hoch und relativ konstant. Filtertechnisch hatte der Albrecht nichts zu tun, der breitfiltrigere Tecsun brachte beide problemlos.
Trotzdem ist der Albrecht nach wie vor ein gutes DX-Radio, wenn auch nicht in einer Liga mit modifizierten Geräten wie Roadstar/Degen oder gar den NXP-DSP-Radios wie Sony und diversen Autoradios. Muss auch nicht, bei dem Preis.

von Japhi - am 29.05.2016 18:54
*hochhol*

Heute bei Tropo habe ich das Albrecht mit dem Dual DAB4 (Venice7) verglichen. Der Dual fand 98 Programme, Albrecht nur 48.

5C beide Vollausschlag
6B NL Nordost: beide eingelesen, Dual 4-5/16 Balken, Audio. Nicht eingelesen im Albrecht
7A NL Süd: im Dual eingelesen, kein Audio. Bis 2/16 Balken. Albrecht nix.
9D NL Nordwest: Im Dual mit Audio, Albrecht eingelesen, ohne Audio
10A NDR Osnabrück: Im Dual 4-5/16 und Audio, Albrecht eingelesen, aber kein Audio.
11C NL Privat: Dual fast Vollausschlag, Albrecht nicht eingelesen
11D NRW: Klar, beide voll.
12C NPO: Dual mit 4/16 und teilweise Audio, Albrecht nix.

So gut das DR70 auf UKW auch ist, DAB ist nicht für DX zu gebrauchen. Außerdem leiert so langsam die "nach oben"-Taste aus, das ist aber wohl der DX-Nutzung geschuldet :D

von Japhi - am 15.08.2017 08:41
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