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Seewetterbericht jetzt auf 6040 kHz (FA-Meldung)

Startbeitrag von Bruder_M am 04.11.2015 07:54

Moin,

laut Funkamateur [1] soll es -- zunächst testweise -- zu Aussendungen des Seewetterberichts auf Kurzwelle (49m) auf der Frequenz 6040 kHz kommen. Sendezeiten sollen Wochentags 0600 bis 0630 UTC und von 1200 bis 1230 UTC sein. Modulation USB mit Träger (AM-kompatibel). Sendeleistung 10 kW (PEP?). QTH: Pinneberg

*thumbsup*

Beste Grüße, Marek


[1] http://funkamateur.de/nachrichtendetails/items/DWD6040.html

Antworten:

Zitat
Bruder_M
laut Funkamateur [1] [...]
[1] http://funkamateur.de/nachrichtendetails/items/DWD6040.html


Darin wird auch die hier vermutete Modulationsart bestätigt.

von dab_4 - am 04.11.2015 15:56
Fast ein Jahr hat man gebraucht, um das auf die Reihe zu bekommen. Offenbar ist die Not doch nicht so groß. Vermutlich sind die einstigen Nutzer inzwischen entwöhnt.

von Wasat - am 04.11.2015 21:06
Zitat
Wasat
Fast ein Jahr hat man gebraucht, um das auf die Reihe zu bekommen. Offenbar ist die Not doch nicht so groß. Vermutlich sind die einstigen Nutzer inzwischen entwöhnt.


Wieso "entwöhnt"? Bis voraussichtlich Ende 2015 sendet der DLF ja noch Seewetterberichte im Analog-Rundfunk (nämlich auf 1269 kHz). Der Wetterfunksender Pinneberg ging also mehr als rechtzeitig im AM-Rundfunk auf Sendung.

Darüber hinaus gab es von April bis September 2015 Seewetterberichte im Analog-Rundfunk von DP07 Seefunk.

von dab_4 - am 05.11.2015 05:42
Jetzt sendet der DWD auf 6040 in DRM

von dxbruelhart - am 05.11.2015 06:21
6040 kHz: Radio Romania International in Französisch von 0600-0630.

von BadestadtFM - am 05.11.2015 06:34
Da klöppelt wohl eher Radio Rumänien in DRM. Von daher 0600 UTC auf 6040 C-USB => Fail.

von ardey.fm - am 05.11.2015 06:34
Zitat
Darüber hinaus gab es von April bis September 2015 Seewetterberichte im Analog-Rundfunk von DP07 Seefunk.


Sendet DP07 nicht mehr auf Kurzwelle?

von 99,9 - am 05.11.2015 06:54
Zitat
99,9
Zitat
Darüber hinaus gab es von April bis September 2015 Seewetterberichte im Analog-Rundfunk von DP07 Seefunk.


Sendet DP07 nicht mehr auf Kurzwelle?


Seit Ende September 2015 nicht mehr, denn: DP07 sendet auf Kurzwelle (und übrigens auch in anderen Frequenzbändern) nur in der Wassersportsaison, also von etwa Anfang April bis etwa Ende September. Ob DP07 ebenfalls in 2016 auch wieder auf Kurzwelle senden wird, weiß ich nicht.

von dab_4 - am 05.11.2015 17:51
Zitat
Seit Ende September 2015 nicht mehr, denn: DP07 sendet auf Kurzwelle (und übrigens auch in anderen Frequenzbändern) nur in der Wassersportsaison, also von etwa Anfang April bis etwa Ende September. Ob DP07 ebenfalls in 2016 auch wieder auf Kurzwelle senden wird, weiß ich nicht.


Habe ich garnicht mitbekommen. Stand es hier im Forum, das die Sendungen beendet wurden?
Aber danke für die Info!

von 99,9 - am 06.11.2015 09:40
Zitat
99,9
Zitat
Seit Ende September 2015 nicht mehr, denn: DP07 sendet auf Kurzwelle (und übrigens auch in anderen Frequenzbändern) nur in der Wassersportsaison, also von etwa Anfang April bis etwa Ende September. Ob DP07 ebenfalls in 2016 auch wieder auf Kurzwelle senden wird, weiß ich nicht.


Habe ich garnicht mitbekommen. Stand es hier im Forum, das die Sendungen beendet wurden?


Das weiß ich nicht. Aber in der Laufschrift hier. Kurz vor Ende September 2015 wurde dort angekündigt, dass die Kurzwellen-Ausstrahlung für die laufende Saison am 30.09.2015 enden würde.

von dab_4 - am 06.11.2015 15:50
Das DRM-Signal macht den DWD um 7.00 Uhr MEZ völlig platt.
Hier wärs sinnvoller, die Ausstrahlung um 8.00 Uhr MEZ zu machen oder noch besser, um 07:30 Uhr MEZ.

von 101,4 - am 07.11.2015 07:13
Zitat
Bruder_M
laut Funkamateur [1] soll es -- zunächst testweise -- zu Aussendungen des Seewetterberichts auf Kurzwelle (49m) auf der Frequenz 6040 kHz kommen. Sendezeiten sollen Wochentags 0600 bis 0630 UTC und von 1200 bis 1230 UTC sein. Modulation USB mit Träger (AM-kompatibel). Sendeleistung 10 kW (PEP?). QTH: Pinneberg
[...]
[1] http://funkamateur.de/nachrichtendetails/items/DWD6040.html


Folgende Infos werden gesendet (das gilt zumindest für die 12-UTC-Sendung; nur die konnte ich bisher aufnehmen, und zwar an zwei Tagen):

1.) Wetterlage
2.) Vorhersage bis Mitternacht und Aussichten bis zum Mittag des Folgetages für
a) Deutsche Bucht, Südwestliche Nordsee, Fischer
b) Skagerrak, Kattegat, Belte und Sund
c) Westliche Ostsee, Südliche Ostsee, Boddengewässer Ost
3.) Vorhersage bis Mitternacht für die
a) folgenden Teilgebiete der Nordseeküste:
Ostfriesische Küste, Elbmündung, Helgoland, Elbe von Hamburg bis Cuxhaven, Nordfriesische Küste
b) folgenden Teilgebiete der Ostseeküste:
Flensburg bis Rügen {Korrektur: Westlich Fehmarn und östlich Fehmarn bis Rügen}, Östlich Rügen

Diese Informationen werden noch zweimal {Korrektur: mindestens einmal} wiederholt.

Anders als bei den Seewetterberichten von DLF, NDR Info Spezial und DP07 Seefunk gibt es in den Seewetterberichten vom Wetterfunksender Pinneberg keine Stationsmeldungen und auch keine gesonderten Stark- und Sturmwarnungen (ob das bei dessen 6-UTC-Seewetterberichten anders ist, weiß ich nicht).

Insgesamt recht praktisch: Man wird ohne viel Blabla kurz auf Stand gebracht, und das wird sogar noch zweimal {Korrektur: mindestens einmal} wiederholt.

Änderungsbedarf sehe ich allerdings bei den Sendezeiten:

Um 06:00 UTC stört Radio Rumänien International in DRM (das wurde ja schon von anderen gemeldet).

Um 12:00 UTC gibt es auch den Seewetterbericht von BBC Radio 4 (nun gut, der umfasst nicht Skagerrak, Kattegat, Belte und Sund sowie Ostsee). In der Sommerzeit-Saison wird es spannend, ob es dann um 14:00 MESZ zeitgleich Seewetterberichte vom Wetterfunksender Pinneberg und DP07 Seefunk geben wird ...

Außerdem müsste es natürlich auch Sendungen am Sonnabend und Sonntag geben. {Ergänzung: Am Sonntag, den 08.11.2015, um 12:00 UTC gab es eine Sendung.}

Aber immerhin ist Folgendes in jedem Fall gut: Auch ab 2016 wird es regelmäßige von staatlichen Einrichtungen ausgestrahlte deutschsprachige Seewetterberichte im AM-Rundfunk geben, und zwar nicht nur an Heiligabend :-)

von dab_4 - am 07.11.2015 12:31
Zitat
dab_4
Anders als bei den Seewetterberichten von DLF, NDR Info Spezial und DP07 Seefunk gibt es in den Seewetterberichten vom Wetterfunksender Pinneberg (...) keine gesonderten Stark- und Sturmwarnungen (ob das bei dessen 6-UTC-Seewetterberichten anders ist, weiß ich nicht).


Kann ich mir kaum vorstellen, dass die Warnungen fehlen.
Vielleicht gab es einfach keinen Starkwind oder Sturm in den Vorhersagegebiete, als Du es gehört hast.

von Christian_66 - am 07.11.2015 15:41
Zitat
Christian_66
Zitat
dab_4
Anders als bei den Seewetterberichten von DLF, NDR Info Spezial und DP07 Seefunk gibt es in den Seewetterberichten vom Wetterfunksender Pinneberg (...) keine gesonderten Stark- und Sturmwarnungen (ob das bei dessen 6-UTC-Seewetterberichten anders ist, weiß ich nicht).


Kann ich mir kaum vorstellen, dass die Warnungen fehlen.
Vielleicht gab es einfach keinen Starkwind oder Sturm in den Vorhersagegebiete, als Du es gehört hast.


Hm. Ich hörte mir nochmal meine Aufzeichnung von der Sendung vom 06.11.2015 12 UTC an. Für die Südwestliche Nordsee waren die Vorhersage: "SW bis S 4-5 vorübergehend zunehmend 6", und die Aussichten: "SW bis S um 4 zunehmend 6."

Da 6 Bft als Starkwind gilt, hätte es doch eigentlich eine gesonderte Starkwindwarnung in dieser Art geben müssen: "In den nächsten 24 Stunden ist im folgenden Seegebiet mit Starkwind oder Sturm zu rechnen: Südwestliche Nordsee", oder?

Man muss das mal weiter beobachten, um herauszufinden, ob es eventuell systematisch keine gesonderten Starkwind- und Sturmwarnungen gibt. (Meines Erachtens sind sie nicht zwingend erforderlich, weil ja die zu erwartende Windstärke angegeben wird und man sich leicht zusammenreimen kann, was das bedeutet.)

von dab_4 - am 07.11.2015 16:55
Zitat
dab_4
Zitat
Christian_66
Zitat
dab_4
Anders als bei den Seewetterberichten von DLF, NDR Info Spezial und DP07 Seefunk gibt es in den Seewetterberichten vom Wetterfunksender Pinneberg (...) keine gesonderten Stark- und Sturmwarnungen (ob das bei dessen 6-UTC-Seewetterberichten anders ist, weiß ich nicht).


Kann ich mir kaum vorstellen, dass die Warnungen fehlen.
Vielleicht gab es einfach keinen Starkwind oder Sturm in den Vorhersagegebiete, als Du es gehört hast.


Hm. Ich hörte mir nochmal meine Aufzeichnung von der Sendung vom 06.11.2015 12 UTC an. Für die Südwestliche Nordsee waren die Vorhersage: "SW bis S 4-5 vorübergehend zunehmend 6", und die Aussichten: "SW bis S um 4 zunehmend 6."

Da 6 Bft als Starkwind gilt, hätte es doch eigentlich eine gesonderte Starkwindwarnung in dieser Art geben müssen: "In den nächsten 24 Stunden ist im folgenden Seegebiet mit Starkwind oder Sturm zu rechnen: Südwestliche Nordsee", oder?

Man muss das mal weiter beobachten, um herauszufinden, ob es eventuell systematisch keine gesonderten Starkwind- und Sturmwarnungen gibt. (Meines Erachtens sind sie nicht zwingend erforderlich, weil ja die zu erwartende Windstärke angegeben wird und man sich leicht zusammenreimen kann, was das bedeutet.)


Ja, für Windstärke 6 hätte ich auch eine Starkwindwarnung erwartet.
Mir dem letzten Satz hast Du natürlich recht: alle Informationen sind für diejenigen, für die das Seewetter gedacht ist, sowieso enthalten.

von Christian_66 - am 07.11.2015 17:13
Auch jetzt am Sonntag sendet DWD seit 13:05 Uhr MEZ auf 6040 kHz.

von 101,4 - am 08.11.2015 12:05
Zitat
101,4
Auch jetzt am Sonntag sendet DWD seit 13:05 Uhr MEZ auf 6040 kHz.


Jau! Das habe auch ich gerade gehört - und diese frühere Nachricht von mir eine wenig modifiziert.

Gesonderte Starkwind- und Sturmwarnungen gab es auch diesmal nicht, obwohl für einige See- und Küstengebiete Windstärken von mindestens 6 Bft vorhergesagt wurden.

von dab_4 - am 08.11.2015 12:29
Zitat
Bruder_M
laut Funkamateur [1] soll es -- zunächst testweise -- zu Aussendungen des Seewetterberichts auf Kurzwelle (49m) auf der Frequenz 6040 kHz kommen. Sendezeiten sollen Wochentags 0600 bis 0630 UTC und von 1200 bis 1230 UTC sein. Modulation USB mit Träger (AM-kompatibel). Sendeleistung 10 kW (PEP?). QTH: Pinneberg


Konnte jemand die 12-UTC-Sendung vom 12. und/oder 13.11.2015 empfangen? Ich war nicht am Radio, ließ aber das aufzeichnen, was es zu der Zeit auf 6040 kHz gab: nur Rauschen.

von dab_4 - am 13.11.2015 16:04
Die Ausstrahlungen des DWD befinden sich immer noch in einer Testphase. In den letzten Tagen wurde statt der 6040 kHz die 5905 kHz beobachtet.

von Radiologe - am 13.11.2015 19:14
Zitat
Radiologe
Die Ausstrahlungen des DWD befinden sich immer noch in einer Testphase. In den letzten Tagen wurde statt der 6040 kHz die 5905 kHz beobachtet.


Guter Hinweis, danke. Heute (14.11.2015) um 6 UTC hörte ich den DWD-Seewetterbericht 92 km WSW von Pinneberg auf 5905 kHz mit SINPO=25322. Mal sehen wie's nachher um 12 UTC aussieht.

von dab_4 - am 14.11.2015 09:23
Zitat
Radiologe
Die Ausstrahlungen des DWD befinden sich immer noch in einer Testphase. In den letzten Tagen wurde statt der 6040 kHz die 5905 kHz beobachtet.


Heute (14.11.2015) konnte ich den 6-UTC- und 12-UTC-Seewetterbericht des DWD auf 5905 kHz hören.

von dab_4 - am 14.11.2015 12:32
Warum 6040 und jetzt die Außerbandfrequenz 5905? Es gibt doch genügend freie Frequenzen innerhalb des 49m-Bandes.
Ich werde morgen früh prüfen, ob und wie ich etwas empfangen kann.

von Wolf Sch - am 18.11.2015 19:48
Zitat
Wolf Sch
Warum 6040 und jetzt die Außerbandfrequenz 5905?


Also diese beiden Frequenzen hatte der DWD meines Wissens beantragt.

Urspuenglich war die 6040 kHz fuer die Sendungen um 6 und 12 UTC vorgesehen und auch getestet worden. Aber um 6 UTC gibt's starke Interferenzen durch Radio Rumaenien International (DRM). Vielleicht bewog das den DWD, um 6 UTC die 5905 kHz einzusetzen (die uebrigens fuer 20 UTC vorgesehen ist; ob dann ueberhaupt gesendet wird, kann ich schlecht pruefen [tote Zone zu der Uhrzeit]). Warum um 12 UTC auch auf 5905 kHz gewechselt wurde, keine Ahnung. Aber immer bedenken : Testbetrieb.

von dab_4 - am 18.11.2015 19:56
Zitat
Wolf Sch
(...) Außerbandfrequenz 5905? Es gibt doch genügend freie Frequenzen innerhalb des 49m-Bandes.
5905 kHz ist seit einigen Jahren schon keine Außerbandfrequenz mehr. Das 49 Meter-Band wurde 2007 auf 5900-6200 kHz erweitert.

Dazu kamen weitere Erweiterungen von Kurzwellen-Rundfunkbändern:
Zitat

Several shortwave broadcasters are now transmitting some programs using Digital Radio Mondiale (DRM) technology. WRC-07 encouraged broadcasters to use the bands 5900–5950 kHz, 7300–7350 kHz, 9400–9500 kHz, 11600–11650 kHz, 12050–12100 kHz, 13570–13600 kHz, 13800–13870 kHz, 15600–15800 kHz, 17480–17550 kHz and 18900–19020 kHz "to facilitate the introduction of digitally modulated emissions in accordance with the provisions of Resolution 517 (Rev. WRC-07)."


von iro - am 18.11.2015 22:31
Warum sollte der DWD überhaupt im Rundfunkband senden müssen? Andere maritime Stationen verwenden ausschließlich die "Zwischenbänder", die aber jeder halbwegs zeitgemäße Weltempfänger ebenfalls empfangen kann. Dort müsste man sich auch nicht mit den wechselnden oder freidrehenden Sendeplänen irgendwelcher Rundfunksender herumschlagen. Vielleicht etwas mehr mit Überhorizontradar, Russenmodems und Fischereischnack, aber davor sind die Rundfunkbänder auch nicht gefeit.

Zugegeben ist mir der Sinn dieser Phonie-Aussendungen schon etwas schleierhaft, da per Teletext (RTTY/NAVTEX) mehr Informationen mit weniger Aufwand für beide Seiten möglich sind. Aber das KW-Herz erfreut sich natürlich der zusätzlichen Empfangsmöglichkeit.

In mindestens einer Sendung wurden auch englischsprachige Meldungen per Sprachcomputer verlesen. Wurde das mal wieder gehört?

von ardey.fm - am 18.11.2015 22:55
Also weder auf 5905 noch auf 6040 (diese durch DRM nicht frei) konnte ich den DWD mit dem RK770 empfangen.
Danke für die Info mit der Frequenzerweiterung.
Wieso im Rundfunkband? Nun um das mit praktisch jedem gewöhnlichen Empfänger hören zu können, zumindest war das mein Gedankenansatz.

von Wolf Sch - am 19.11.2015 07:14
Zitat
Wolf Sch
Also weder auf 5905 noch auf 6040 (diese durch DRM nicht frei) konnte ich den DWD mit dem RK770 empfangen.


Ich empfing gestern (18.11.2015) die Sendung um 20 UTC (auf 5905 kHz). Heute hatte ich keine Empfangsversuche.

von dab_4 - am 19.11.2015 16:55
Habe es heute zwischen Wismar und Rostock mit meinem Grundig Satellit 700 auf 5905 kHz
um 12.00 UTC auch mal selbst versucht. Der Empfang war ausreichend aber gut verständlich.
An meinem QTH leider kein Empfang wg. Störnebel möglich !:motz:

von Rostocker. - am 21.11.2015 17:30
So sah am 22.11.2015 die Modulation auf der 5905 kHz aus:

http://www.rhci-online.net/files/2015-11-22_1229z_5905_kHz_DWD.gif

Also prächtig NF, auch wenn Keiner etwas sagt. :rolleyes:

roger

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 29.11.2015 19:02
Zitat
UKW-Fan Sachsen-Anhalt
So sah am 22.11.2015 die Modulation auf der 5905 kHz aus:

http://www.rhci-online.net/files/2015-11-22_1229z_5905_kHz_DWD.gif

Also prächtig NF, auch wenn Keiner etwas sagt. :rolleyes:


Damit sieht man also gut, warum man ihn so schlecht hört, oder?
:)

von dab_4 - am 30.11.2015 09:51
Zitat
Radiologe
Die Ausstrahlungen des DWD befinden sich immer noch in einer Testphase. In den letzten Tagen wurde statt der 6040 kHz die 5905 kHz beobachtet.


... und am 22. und 23.12.2015 um 20 bzw. 6 UTC wurden auch englischsprachige Flugwettermeldungen mit eingestreut. Auf Anfrage teilte man mir vom DWD mit, dass es sich um automatisch erzeugte Daten handele und man die Verständlichkeit über Funk testen möchte. (Offenbar freut sich der DWD über diesbezügliche Rückmeldungen.)

von dab_4 - am 23.12.2015 10:10
Zitat
dab_4
Zitat
Radiologe
Die Ausstrahlungen des DWD befinden sich immer noch in einer Testphase. In den letzten Tagen wurde statt der 6040 kHz die 5905 kHz beobachtet.


... und am 22. und 23.12.2015 um 20 bzw. 6 UTC wurden auch englischsprachige Flugwettermeldungen mit eingestreut. Auf Anfrage teilte man mir vom DWD mit, dass es sich um automatisch erzeugte Daten handele und man die Verständlichkeit über Funk testen möchte. (Offenbar freut sich der DWD über diesbezügliche Rückmeldungen.)


Also heute (24.12.2015) um 6 und 12 UTC war auf 5905 und 6040 nix mit Seewetterbericht. Vielleicht pausieren die Testsendungen ja über Weihnachten.

von pro_dabby - am 24.12.2015 12:45
Zitat
pro_dabby
Zitat
dab_4
Zitat
Radiologe
Die Ausstrahlungen des DWD befinden sich immer noch in einer Testphase. In den letzten Tagen wurde statt der 6040 kHz die 5905 kHz beobachtet.


... und am 22. und 23.12.2015 um 20 bzw. 6 UTC wurden auch englischsprachige Flugwettermeldungen mit eingestreut. Auf Anfrage teilte man mir vom DWD mit, dass es sich um automatisch erzeugte Daten handele und man die Verständlichkeit über Funk testen möchte. (Offenbar freut sich der DWD über diesbezügliche Rückmeldungen.)


Also heute (24.12.2015) um 6 und 12 UTC war auf 5905 und 6040 nix mit Seewetterbericht.


Heute (28.12.2015) um 6 UTC konnte ich den DWD-Seewetterbericht wieder empfangen, und zwar auf 5905 kHz.

Zitat
pro_dabby
Vielleicht pausieren die Testsendungen ja über Weihnachten.


So wird's wohl gewesen sein.

von dab_4 - am 28.12.2015 09:16
28.12.2015 12.00-12.30z 5905 kHz DWD, USB+C O=4 im Grossraum Halle/S.
die Akustik der engl. Wettermeldungen war ok
Die Verständlichkeit der deutschen Wettermeldungen danach hatte den Charme von Bahnhofsdurchsagen anno „Deutsche Reichsbahn“.
In deren Mirofon gelangten einfach zu viel unnütze akustischen Reflektionen [Raumecho], das Audio wirkte überkomprimiert.
Wenigstens gab es in den Sprechpausen kein Aufrauschen der NF.



roger

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 28.12.2015 12:44
Hallo,
also wir senden zur Zeit nur auf der 5905 kHz mit einem Marconi 10 KW Röhrensender zu den 3 Terminen, Antenne ist eine Reuse, Steuersender ist von Rohde und Schwarz. Die Texte werden mit einem Telefon aufgesprochen, also nicht optimal... Die Wav Dateien werden von einem PC abgespielt und auf den Steuersender übertragen. Weihnachten wurde tatsächlich nicht gesendet, der Sender hatte eine Störung und ein Ersatz ist dafür nicht vorgesehen, da nur eine Antenne geeignet ist.
Also, ich lese hier weiter mit und melde mich gegebenenfalls zu Wort.
Grüße aus Pinneberg
Hans-Werner

von hschuetz - am 28.12.2015 21:18
Zitat
hschuetz
also wir senden zur Zeit nur auf der 5905 kHz mit einem Marconi 10 KW Röhrensender zu den 3 Terminen, Antenne ist eine Reuse, Steuersender ist von Rohde und Schwarz. Die Texte werden mit einem Telefon aufgesprochen, also nicht optimal...


Heute (29.12.2015) um 6 UTC waren Ton und Sprechweise schon viel besser als am Vortag.

von pro_dabby - am 29.12.2015 09:55
Zitat
hschuetz
......Weihnachten wurde tatsächlich nicht gesendet, der Sender hatte eine Störung und ein Ersatz ist dafür nicht vorgesehen, da nur eine Antenne geeignet ist.


Was ist denn aus dieser Ausschreibung geworden: ? http://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?2&id=93080

Das klingt zwar jetzt nicht so gewaltig wie damals Nauen mit 4 x 500 kW Drehrichtstrahler, aber die 6 x 10 kW - Sender wären ja zumindest eine gewisse "Hausnummer". Für den Außenstehenden sieht das nun so aus, als ob jegliche Mittel dafür komplett gestrichen wurden und man nun aus vorhandenem Inventar etwas "zusammenfrickeln" muss.

In den letzten beiden DWD-Jahresberichten tauchte "Pinneberg" kein einziges Mal mehr auf. Dafür z.B. im Jahresbericht 2014 ein "historisches Beispiel": "...Flugklimatisches Schulungsmaterial für die Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg
Beispiel einer typischen Schlechtwetterlage im Winter für den Bereich Türkei, Kaukasus,
Syrien, Irak und Iran; Karte vom 12. Januar 1939
Quelle: Reichsamt für Wetterdienst (Luftwaffe), Berlin 1942....."

Na gut - vor einem Jahr hätte man noch gesagt: Was soll denn das - Wetteraufklärung in Syrien für die deutsche Luftwaffe ? .......aber das ist ein anderes Thema.

Will man mehr über Pinneberg lesen und sehen, dann könnte man den DWD-Jahresbericht 2012 empfehlen, hier u.a. auch ein schönes Bild von einer Reusenantenne:
http://www.dwd.de/DE/derdwd/jahresberichte/jahresbericht_2012.pdf?__blob=publicationFile&v=2
(PDF-Seite 31)


roger

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 29.12.2015 10:09
Hallo Roger,
also ganz so düster würde ich das nicht sehen... aber den Steuerzahler mit Unsummen zu belasten für eine Testsendung ist sicherlich nicht der richtige Weg. Und was hat es Nauen genützt...
Die Antenne ist schon richtig... soetwas stellt sich kein Amateur hin, und 6 10KW Sender werden in den nächsten 2 Jahren durch Moderne ersetzt... halt stop nur 4 10KW Sender und 2 20 KW Sender.
Wir sind nicht groß aber man hört uns:-)

von hschuetz - am 29.12.2015 12:14
20 kW haben Norddeich Radio auch gereicht, um weltweit gehört zu werden. ;)

Grüße nach Pinneberg und Danke, daß Du uns hier mit Infos versorgst bzw. das eine oder andere richtigstellst!
Falls es ohne Arbeitsplatzgefährdung erlaubt ist, würde ich mich auch über das eine oder andere Foto freuen (3 x 1000 kB pro Beitrag lassen sich in diesem Forum "anhängen").

von iro - am 29.12.2015 13:25
Mittlerweile habe ich einmal nachgesehen, was aus der Vergabe der o.g. Ausschreibung geworden ist:

http://tinyurl.com/hlgb4u2

"....Abschnitt V: Auftragsvergabe
Auftrags-Nr: 1 Los-Nr: 1 - Bezeichnung: Erstellung der 10 kW Kurzwellen-Sendersysteme am Wetterfunksender
V.1)Tag der Zuschlagsentscheidung:
28.8.2015
V.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
V.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde

Schnoor Industrielektronik GmbH & Co. KG
Fehmarnstr. 6
24782 Büdelsdorf
DEUTSCHLAND
V.4)Angaben zum Auftragswert
V.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
Es können Unteraufträge vergeben werden: nein


http://www.schnoor-ins.com/
http://www.schnoor-ins.com/referenzen.php

Deutscher Wetterdienst (DWD)
Für den Deutschen Wetterdienst hat Schnoor einen NAVTEX-Sender in Pinneberg aufgestellt, der mit einer Sendeleistung von 1000 Watt eine Reichweite von 300 km erreicht.

Das korreliert mit einem Artikel im Jahresbericht 2012 des DWD:

"...Antennen-Reparatur an der NAVTEX-Sendeanlage des DWD
NAVTEX steht für NAVigational warnings by TEleX. Es ist ein weltweit verbreitetes Ver-fahren, meteorologische und nautische Warn-nachrichten, Seewettervorhersagen oder Seenotmeldungen an Schiffe zu übermitteln. Grundlage ist das internationale SOLAS-Ab-kommen (Safety Of Life At Sea) zur Sicherung menschlichen Lebens auf See. Seit 2006 verbreitet der DWD Schiffssicherheitsinfor-mationen über seinen NAVTEX-Sender in Pinneberg.Ausgestrahlt werden internationale NAVTEX- Sendungen in englischer Sprache auf 518 kHz, in deutscher Sprache als nationales NAVTEX auf 490 kHz. Schiffsführer ausrüstungspflichtiger Schiffe und Freizeitskipper verwenden diesen sicherheitsrelevanten Service zur Routen-planung und Navigation. Durch internationale Koordination ist gewährleistet, dass sich Sender benachbarter Staaten nicht gegenseitig stören.Der Wetterfunksender Pinneberg des DWD ver-fügt über umfangreiche Antennenanlagen, von denen eine Langwellenantenne zwischen zwei 99 Meter hohen Masten gespannt ist. Diese Antenne wird zur Verbreitung von NAVTEX ver-wendet. Sie ist erheblichen Witterungseinflüssen ausgesetzt, von Blitzeinschlägen bis hin zu extremen Temperaturwechseln. Auf den dazu-gehörigen Masten lasten 1,4 Tonnen Gewicht. Um einem Ausfall vorzubeugen, bedarf es regel-mäßiger Wartung, des Austausches von Ver-schleißteilen und von beschädigtem Material. Eine im Jahr 2011 durchgeführte Überprüfung ergab, dass Antennendrähte eingerissen waren, Befestigungsrollen wiesen Korrosionsschäden auf. Eine Reparatur war erforderlich.Am 26. September 2012 begannen die Arbeiten. Der Sendebetrieb musste dazu abgeschaltet werden. Die niederländische Küstenwache, die im Notfall Deutschland vertritt, übernahm freundlicherweise die Aussendung der wich-tigsten internationalen NAVTEX-Warnungen deutscher Herkunft über ihren eigenen NAVTEX-Sender auf 518 kHz. Das NAVTEX Control Centre Hamburg (NCC) bereitete Warnungen entsprechend auf und übermittelte diese zeitnah an die niederländischen Kollegen. Während der fast drei Wochen andauernden Arbeiten stimmten sich der Seewarndienst Emden, der niederländische NAVTEX-Service und der deutsche NAVTEX-Koordinator beim DWD in Hamburg regelmäßig ab. Nach erfolg-reicher Reparatur wurde am 12. Oktober 2012 um 13:00 Uhr der Betrieb in Pinneberg wieder aufgenommen...."

http://www.schnoor-ins.com/download/Navtex.pdf


Ja, mit Datenfunk kommt man schon weit, trotz kleinster Sendeleistungen. So gesehen ist da "Sprache" immer eine Herausforderung.



roger

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 29.12.2015 14:24
Momentan (29.12.2015) gegen 20.10z die "Spätsendung" aus Pinneberg, auf 5905 kHz.
Nur schwaches Signal O=2 über backscatter, kein F2.

Tote Zone 6 MHz aktuell bei 1500 km Minimum - Sendung zu spät oder Frequenz zu hoch......


roger

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 29.12.2015 20:14
Zitat
hschuetz
Wir sind nicht groß aber man hört uns:-)


Ja. Auch heute am 30.12.2015 um 12 UTC hörte ich den DWD-Seewetterbericht auf 5905 kHz mit meinem Taschenradio - diesmal allerdings nicht drinnen, sondern im freien Feld auf dem platten Land ca. 92 km WSW von Pinneberg. Die Sendung kam sehr gut rein (O=5) und lässt Vorfreude auf die Wassersportsaison 2016 aufkommen. Und wegen der Sprecher(in[nen]) sollte der DWD aufpassen, dass die nicht von NDR Kultur für "Am Abend vorgelesen" abgeworben werden :hot:

von dab_4 - am 30.12.2015 13:29
Zitat
dab_4
Und wegen der Sprecher(in[nen]) sollte der DWD aufpassen, dass die nicht von NDR Kultur für "Am Abend vorgelesen" abgeworben werden.


Bei der "Sprecherin" von FRANKFURT VOLMET würde ich aber vorsichtig sein - die hört sich wie eine Schwester von Cameron Phillips an..... :xcool:

roger

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 30.12.2015 14:36
Aktuell 30.12.2015 gegen 20.20z auf 5905 kHz mit O=2 schwaches backscatter in großer Skipzone, foF2 Pruhonice genau 3 MHz, d.h. Pinneberg wieder ca. 1500 km tote Zone
laut HFCC-Anmeldungen Zielgebiet CIRAF 18, 27+28: http://www.rhci-online.net/files/2015-12-29_DWD_CIRAF_18_27_28.gif

Meine Vermutung: Früh- + Spätsendung Skipzone jeweils Minimum 1500 km - Mittagssendung: Raumwelle via F2 ok, fragt sich nur, wie weit? Brauchbar bis 1000 km oder weiter? (Richtung Norden vielleicht 1500 km)
Angesichts der "Reusenantenne" könnte man von "Rundstrahlung" ausgehen.


roger

von UKW-Fan Sachsen-Anhalt - am 30.12.2015 20:42
Habe soeben nochmal auf der 5905 kHz reingehört.
Am Ende kommt immer noch der Hinweis, daß es sich um eine Testsendung handelt.

von Rostocker. - am 10.01.2016 12:58
Zitat
Rostocker1
Habe soeben nochmal auf der 5905 kHz reingehört.
Am Ende kommt immer noch der Hinweis, daß es sich um eine Testsendung handelt.


Ja. Auch am Anfang kommt ein solcher Hinweis. Aus dem hier kann gefolgert werden, dass es noch bis April 2016 Testsendungen und lückenlos sich daran anschließend reguläre Sendungen geben wird.

von dab_4 - am 10.01.2016 13:50
Ich bin zufällig letzte Woche morgens mal auf den Seewetterbericht auf 5905kHz gestoßen und fand, dass die Sprachverständlichkeit trotz relativ guten Signals immer noch ziemlich schlecht war. Wie schon hier vor Monaten beschrieben wurde, kommt es einem vor, als würde die Dame in einer Bahnhofshalle sitzen und von weitem in ein Raummikrofon sprechen, das irgendwo mittig im Raum angebracht ist. Ist denn nicht die Sprachverständlichkeit absolut wichtig bei solchen Diensten? So ist es doch unheimlich anstrengend, dem ganzen zu folgen...

von Habakukk - am 18.04.2016 08:37
Der Seewetterbericht läuft momentan auf 6180 kHz. Haben die die Frequenz gewechselt?

von 101,4 - am 23.09.2016 12:24
Pinneberg sendet schon seit einigen Wochen auf 6180 kHz - inzwischen findet die Sendung sogar auf der DWD-Webseite Erwähnung (unten links).

Weiß nicht, ob der Wechsel so schlau war. Während der Abendsendung kommt es nun zu Störungen durch CRI Arabisch auf 6185 und, je nach Ausbreitungsbedingungen, auch durch Brasilien auf dem selben Kanal. Die 5905 war eigentlich zu jeder Tageszeit störungsfrei. Dass die Sendungen immer 3-4 Minuten nach der vollen Stunde beginnen ist auch irgendwie seltsam. Bei der Audioqualität wäre weiterhin Luft nach oben.

von ardey.fm - am 23.09.2016 20:43
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