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Receiverübersicht "DVB-T2 HD" (HEVC-Decoder)

Startbeitrag von uhf am 23.01.2016 19:01

Bald ist es soweit, im Mai 2016 kommt der vorlaufende DVB-T2 HEVC Stream in die Ballungsräume.

-> Wer hat schon einen Receiver und kann z.B. über

- die Empfängerempfindlichkeit (DX geeignet :)),
- manuelle Suchlaufmöglichkeit
- Stabilität usw.

des Gerätes berichten ?


Marktübersicht Receiver (Stand: 2016-01-23)

+++++++++++++++
F R E E - TO - A I R
+++++++++++++++

Edision proton T265 (HDMI, 2 x USB, AV out (jack), IR in, ANT IN, DC 5V Netzteil) (ca. 40 EUR)

Opticum Lion Full HD 265 (HDMI,koaxialer Digitalausgang, SCART, USB) (ca. 55 EUR)
Opticum Lion Full HD 265 PVR (ca. 67 EUR)

Opticum Terra HD 265 (Tuner RF In und Out, 1x HDMI 1.4a, 1x Scart, 1x USB 2.0, 1x S/SDIF Koaxial) (ca. 60 EUR)
Opticum Terra HD 265 PVR (ca 80 EUR)

Telestar digiHD TT3 (HDMI, Audio Ausgang optisch, USB 2.0, IEC-Buchse) (ca. 65 EUR)
Telestar digiHD TT4 (HDMI, Scart, Audio Ausgang optisch, USB 2.0; LAN 10/100; IEC-Buchse) (ca. 76 EUR)

Xoro HRT 7619 (HDMI, SCART, USB 2.0, Digital Audio (S/PDIF COAX), RF Antenne, LAN) ca. 45 EUR
Xoro HRT 7620 (PVR) (HDMI, SCART, USB 2.0, Digital Audio (S/PDIF COAX), RF Antenne, LAN) ca. 50 EUR
Xoro HST 250 T2/C (PVR, Android 4.4) (HDMI, Digital Audio Out optisch, 2x USB 2.0, 1x LAN, WLAN (integriert), Bluetooth, Cardreader (SD/MMC/MS) (ca. 88 EUR)

+++++++++++++++++++++
S M A R T C A R D - Reader
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AMIKO A3 COMBO (DVB-T2/C, DVB-S2, PVR, Android 4.4, Smartcard-Reader Conax) (HDMI, 1x Composite Video, Digital Audio Out optisch, 1x Stereo Line Out (RCA), 3x USB 2.0 (1x USB 3.0), 1x LAN, WLAN, 1x Cardreader (microSD)) (ca. 174EUR)

weitere:
TechniSat Digit Isio STC und TechniSat Digit Isio STC+ (ab 349 EUR)
sowie VU+ Solo 4K (ab 549 EUR)

Die 50 interessantesten Antworten:

Super Übersicht! Vielen Dank dafür.
Merkwürdig, dass anscheinend derzeit Receiver mit Cardreader rund 100€ mehr kosten. Da wird sich noch einiges tun müssen bis Mai; nicht zuletzt, da die ohne Cardreader kein Logo aufgeklebt bekommen werden.

Andererseits hatte ich mir aus DX-Interesse schon mal zwei MPEG-4-T2-Receiver aus dem Niedrigpreissegment für die Ösi-Programme gekauft. Die waren leider eine einzige Katastrophe; die Senderreihenfolge wurde nach einer Zeit vergessen, Timer ließen sich nur für bestimmte Sender einstellen oder waren unzuverlässig, die mit "Überspringen" gekennzeichnet DX-Kanäle wurden vertauscht, sodass manchmal die zum normalen Fernsehen gedachten Programmplätze übersprungen wurden und dafür nicht dauerhaft empfangbare DX-Kanäle angesteuert wurden, besonders empfindlich waren sie auch nicht... Seit dem habe ich von solchen Billiggeräten erst mal genug. Ich verfolge aber natürlich trotzdem mit Spannung eure Tests.

von Zwölf - am 23.01.2016 23:29
Außerdem bereits vorbestellbar:

Vantage VT92 T-HD DVB-T2 Receiver (HDMI, SCART, USB 2.0, Full HD, Mediaplayer) schwarz (59 Euro)
Vantage VT94 T-HD IR DVB-T2 Receiver (HDMI, SCART, USB 2.0, Full HD, Irdeto embedded) schwarz (109 Euro)

von Mr. DABelina - am 24.01.2016 06:35
Zu den TechniSat Digit ISIO STC und STC+ weiß ich das es schon Softwareverbesserungen gab und das man im entsprechenden Forum keine unzufriedenen Kunden findet, ehr welche die mit der Bedingung Probleme haben oder deren HDMI Kabel die 4K Auflösung nicht schafft. STC steht für Sat, Terrestrik und Kabel. Für Terestrik und Kabel gibt es leider nur einen Antenneneingang am Doppeltuner.

von pomnitz26 - am 24.01.2016 07:31
@Zwölf
Welche österr. T2-Box hast Du? Die neue 8505 ist tatsächlich ziemlicher Schrott. Zumindest, was die Empfangsleistungen betrifft. Die anderen Geräte sind aber gar nicht mal so taub und hatte mit denen schon recht ansehnliche DX-Erfahrungen.

von delfi - am 24.01.2016 08:15
Keine der offiziellen SimpliTV-Boxen, sondern eine Box von Denver mit USB-PVR und Cardreader für rund 35€ (bei ebay). Sie schien allerdings auch ein Problem mit dem Fernseher (Röhrenfernseher) zu haben; wenn das Modul eingeschoben war, schaffte sie es an diesem TV-Gerät nicht zu starten. Man musste die Box also erst einschalten und dann das Modul einschieben. Vlt. finde ich auch noch raus, wie ich das in den Griff bekomme.

von Zwölf - am 24.01.2016 11:12
So weit man in der Szene hört, werden die Pay-TV-Kanäle des deutschen
DVB-T2-HD mit einer IRDETO-Verschlüsselung ohne Smartcard
durchgeführt werden.

Lediglich für CAMs der CI+-Version sollen wohl Smartcards
vorgesehen sein.

bis denn, BEN

von Resistor - am 24.01.2016 11:44
Könnte man hier auch gleich Fernsehgeräte mit eingebautem T2 Tuner und geeignetem Decoder auffähren? Ich muß mir dann auch einen neuen TC kaufen und den "alten" (3 Jahe alt...) entsorgen :mad:

von raeuberhotzenplotz1 - am 24.01.2016 13:07
Dito, ich entsorge meine Röhre erst im März 2017 mit der Umschaltung der Privaten. Dann will ich auch meinen Fantec-DVB-T-Empfänger ins Altenheim schicken.
Bis 2017 werden die meisten aktuellen Geräte mit Sicherheit DVB-T2 voll unterstützen.

von Boombastic - am 24.01.2016 13:19
Zitat:
So weit man in der Szene hört, werden die Pay-TV-Kanäle des deutschen
DVB-T2-HD mit einer IRDETO-Verschlüsselung ohne Smartcard
durchgeführt werden.

Es ist seit einem Jahr bekannt, dass in Deutschland exakt dieselbe Codierung und Art der Zugangsmöglichkeiten wie in Österreich machen wird.

von delfi - am 24.01.2016 14:48
Nochmal langsam:

Also mein neuer TV hat kein irdeto mit drin, hat aber einen CI+ - Slot, mit dem ich jetzt auch schon HD+ empfange.

Alle anderen Voraussetzungen (U.a. HEVC) erfüllt der TV. Wohl auch laut Support-Seite DVB-T2 nach deutschen Standards.

Ich muss mir ja hoffentlich keine Sorgen machen, dass mein Fernseher die Privaten nicht wird wiedergeben können?! Also wird es definitiv auch ne Karte für CI+ geben?

von PEQsche - am 24.01.2016 15:25
Zitat
Resistor
So weit man in der Szene hört, werden die Pay-TV-Kanäle des deutschen
DVB-T2-HD mit einer IRDETO-Verschlüsselung ohne Smartcard
durchgeführt werden.

Lediglich für CAMs der CI+-Version sollen wohl Smartcards
vorgesehen sein.

bis denn, BEN


Wozu Smartcards? Das System funktioniert ohne diesen Karten. Übersetze mal das Wort cardless ins Deutsche...

von andimik - am 24.01.2016 17:54
Wie sieht es eigentlich mit PVR aus? Die Fernbedienung des Edision proton T265 hat ja einen REC-Knopf ...

von Felsberg - am 24.01.2016 18:39
> Wozu Smartcards? Das System funktioniert ohne diesen Karten.

Aber für das IRDETO-CI+-CAM eines TV-Gerätes
wird es eventuell doch Smartcards geben.
Wurde uns von MediaBrotkasten jedenfalls so erzählt.

Edit:
So, nochmal nachgefragt, die entsprechenden IRDETO-CAMs
kommen von NEOTION und laufen ohne Smartcard im Modus
"Software CA".

bis denn, BEN

von Resistor - am 24.01.2016 19:35
Nicht zu vergessen das Flaggschiff derzeit ;-).
VU+ Solo 4K 2x DVB-S2 FBC / 1x DVB-C/T2 Tuner (PVR Ready Twin Linux Receiver UHD 2160p)
ca. 540€ in dieser Ausstattung.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 25.01.2016 11:31
uhf: Wozu listest du Receiver mit einem Smartcardreader? Die kannst ja gleich unter FTA anführen.

von andimik - am 26.01.2016 08:41
Ergänzung weiterer DVB-T2 (HEVC) Receiver:


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F R E E - TO - A I R
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SKYMASTER DT-2HD (HDMI,koaxialer Digitalausgang, SCART, USB) (ca. 50 EUR)

gibt es online und im real Prospekt von heute - allerdings finde ich ihn noch nicht bei Skymaster

Technische Daten aber bei:
http://www.nt-sat-elektronik.de/Receiver/DVB-T-Receiver/shop1923/HD-DVB-T2-Receiver-Skymaster-HEVC-H.265-USB-HDTV-LAN-DVB-T-2-PVR-HDMI-Kabel.html

von uhf - am 14.02.2016 18:55
An "richtigen" DVB-T2HD-Receivern gibt es auch den DigiPal ISIO HD von TechniSat: http://www.ep.de/technisat-digipal-isio-hd oder etwas günstiger den DigiPal T2 HD: http://www.ep.de/technisat-digipal-t2-hd-2. (Die gibt's anderswo auch schon günstiger; ab ca. 110€ (zzgl. Versand) für den T2 ist man dabei)

von Zwölf - am 14.02.2016 19:41
Zitat
Zwölf
An "richtigen" DVB-T2HD-Receivern gibt es auch den DigiPal ISIO HD von TechniSat: http://www.ep.de/technisat-digipal-isio-hd oder etwas günstiger den DigiPal T2 HD: http://www.ep.de/technisat-digipal-t2-hd-2. (Die gibt's anderswo auch schon günstiger; ab ca. 110€ (zzgl. Versand) für den T2 ist man dabei)


http://www.areadvd.de/news/ifa-erster-dvb-t2-hd-receiver-mit-usb-aufnahme-von-technisat/

"Technisat plant sowohl einen einfachen Empfänger als „Set Top“-Box für den einfachen TV-Empfang als auch eine Komfort-Variante mit USB-Aufnahme, HbbTV und Netzwerkfunktionen:

Der Technisat Digipal ISIO HD ist der größere der beiden DVB-T2-Receiver. Er verfügt bereits über das für den Empfang der privaten HDTV-Sender erforderliche Irdeto-Verschlüsselungssystem und einen entsprechenden Kartenleser. Ausserdem lässt er sich mit einer angeschlossenen USB-Festplatte auch als Aufnahmegerät für unverschlüsselte TV-Programme nutzen. Die effizientere HEVC/H.265-Kompression hat auch bei der Aufnahme einen Vorteil. Da sie mit geringeren Datenmengen auskommt, nehmen die Aufnahmen auch auf der Festplatte weniger Platz im Vergleich zu HDTV-Aufnahmen via Satellit und Kabel mit H.264-Kompression weg.

Weiterhin verfügt der Digipal ISIO HD über einen Netzwerkanschluss und Unterstützung für HbbTV und Technisats ISIO-Internetangebot. Auch das via HbbTV realisierte „Multithek“-Internet-Fernsehen, welches mit DVB-T2 noch ausgebaut werden soll, dürfte sich mit dem Receiver empfangen lassen. Zusätzlich ist noch ein SD-Kartenslot vorhanden.

Der kleinere Technisat Digipal T2 HD ist eine einfacher ausgestattete Set Top-Box ohne Aufnahmefunktion. Der Receiver eignet sich mit Irdeto-Decoder auch für den Empfang verschlüsselter Programme. Statt HbbTV und ISIO-Anwendungen gibt es aber nur Technisats SiehFernInfo-Programmführer.

Der Verkaufsstart der beiden DVB-T2-Receiver von Technisat ist für das 1. Quartal 2016 geplant. Der Technisat DigiPal ISIO HD soll 169,99 EUR kosten. Der Verkaufspreis des Technisat Digipal T2 HD liegt bei 109,99 EUR."

von uhf - am 14.02.2016 20:01
http://www.areadvd.de/news/neuer-vantage-dvb-t2-hd-receiver-mit-hevch-265/

Der Vantage VT-94 T2 IR ist nicht nur für den Empfang unverschlüsselter DVB-T & DVB-T2-Programme mit H.265/HEVC-Kompression geeignet, sondern ebenso bereits für den Empfang verschlüsselter Sender vorbereitet. Dazu verfügt der Vantage-DVB-T2 HD-Receiver über ein integriertes Irdeto-Verschlüsselungssystem mit Kartenleser.

Eine USB 2.0-Schnittstelle ist vorhanden. Ob diese auch die Möglichkeit des Anschlusses einer USB-Festplatte zur Aufnahme von TV-Sendungen bietet, ist nicht bekannt.

Der Vantage VT-94 T2 IR soll 109 EUR kosten. Der genaue Termin für den Verkaufsstart ist noch nicht bekannt.

Technische Daten Vantage VT-94 T2 IR

Digitaler DVB-T 2 – Receiver (H.265 / HEVC)
Geeignet zum Empfang von frei empfangbaren DVB-T und DVB-T II-Programmen
Irdeto Entschlüsselungssystem integriert
eingebauter Irdeto Kartenleser
Installationsassistent beim ersten Starten des Gerätes
mehrsprachige Menüführung
Favoritenlisten und Kindersicherung
Numerisches Display
USB 2.0 Schnittstelle
HDMI Anschluss (unterstützt HDMI 1.4a / HDCP 1.4)
Scart Anschluss (CVBS oder RGB)
Durchschleifausgang
optischer S/PDIF
unterstützte Auflösungen: 576p, 720p, 1080i und 1080p
Maße (BxTxH): 220 x 144 x 40 mm

von uhf - am 14.02.2016 20:15
Jetzt bin ich doch verwirrt und frage mich:
Cardless Irdeto oder doch Irdeto mit Smartcard?

von Winnie2 - am 14.02.2016 21:16
Damit sind die T2 Receiver, für das was sie können, doch teurer als DVB-S2-Receiver, auch dass man terrestrisch auch noch für Private zahlen soll.... .

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 15.02.2016 09:38
Ja, weil sie neu sind. Die MB hat ja auch angekündigt, dass die Receiver ca. 100€ kosten werden. Ich rechne aber damit, dass bis zum Start des Regelbetriebs 2017 ein gewisser Preisverfall einsetzen wird.

von Zwölf - am 15.02.2016 09:44
Zumindest PVR ist ein muss. Sollte er das dann auch koennen, im selben freien kopierbaren .TS Format wie bei den Vantage S2 Receivern, dann wuerde ich auch bis 100 Euro ausgeben wollen.

von Nordlicht2 - am 15.02.2016 11:40
Zitat auf "nt-sat-elektronik" über den Skymaster DVB-T2 HD:

- Geeignet für den deutschen DVB-T2 Standart HEVC / H.265
- Standart Bildformatunterstützung 576i/576p/720p/1080i/1080p

;-)


bis denn, BEN

von Resistor - am 15.02.2016 11:59
Hahaha, bis jetzt ist kein Linuxreceiver auf dem Markt (ausser der Vantage 4k) der H265 kann. Und da bei den anderen Herstellern Verschlüsselungssysteme fest eingebaut sind, wird es vermutlich keine frei kopierbaren unverschlüsselten TS-Dateien auf der Festplatte bei Nichtlinuxreceivern geben, oder man bekommt sie gar nicht aus dem Receiver heraus, so wie bei den Skyreceivern z.B..

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 15.02.2016 12:07
Inhalte der ÖR die generell unverschlüsselt gesendet werden wird man aufzeichnen können mit den Receivern, davon gehe ich fest aus, sowie frei kopieren.
Nur bei den verschlüsselten Inhalten werden Aufnahmen nicht frei kopierbar sein sondern nur auf dem jeweiligen Receiver abspielbar.

von Winnie2 - am 15.02.2016 12:10
Sofern die Geräte ein Schnittstelle haben, wo man die Sachen raus bekommen kann, und oder USB-Aufzeichnung auf nichtverschlüsselten, ans Gerät gebundene Medien unterstützen.
Eventuell aber auch nur Geräte die die Privatsenderverschlüsslung nicht entschlüssen können, weil es reine FTA-Geräte sind. Das ist jetzt alles vom Einzelfall (Gerät) abhängig, wer sicher gehen will, also FTA-Sendungen unverschlüsselt als TS haben möchte, soll lieber auf einen preiswerten T2 H265 Linuxreceiver warten, oder richtig Geld ausgeben und sich jetzt den Vantage 4K mit T2-Tuner holen.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 15.02.2016 12:40
Bei Sat unterscheidet Vantage da freundlicherweise. Nur HD+ 'FreeTV' Programme sind auf der Platte verschluesselt. Freie Programme SD und HD sind dagegen ohne weiteres kopierbar, bearbeitbar und auf anderen Geraeten abspielbar.
Ich gehe erstmal davon aus, dass Vantage dieses Prinzip unabhaengig des Verbreitungsweges beibehalten wird. Ansonsten lohnt der Mehrpreis nicht und ich wuerde bei T2 zu einem billigen Geraet greifen.

von Nordlicht2 - am 15.02.2016 13:17
Nachtrag: Der Vantage VT-94 T2 IR soll voraussichtlich ab Ende April erhältlich sein.

Zitat
uhf
http://www.areadvd.de/news/neuer-vantage-dvb-t2-hd-receiver-mit-hevch-265/

Der Vantage VT-94 T2 IR ist nicht nur für den Empfang unverschlüsselter DVB-T & DVB-T2-Programme mit H.265/HEVC-Kompression geeignet, sondern ebenso bereits für den Empfang verschlüsselter Sender vorbereitet. Dazu verfügt der Vantage-DVB-T2 HD-Receiver über ein integriertes Irdeto-Verschlüsselungssystem mit Kartenleser.

Eine USB 2.0-Schnittstelle ist vorhanden. Ob diese auch die Möglichkeit des Anschlusses einer USB-Festplatte zur Aufnahme von TV-Sendungen bietet, ist nicht bekannt.

Der Vantage VT-94 T2 IR soll 109 EUR kosten. Der genaue Termin für den Verkaufsstart ist noch nicht bekannt.

Technische Daten Vantage VT-94 T2 IR

Digitaler DVB-T 2 – Receiver (H.265 / HEVC)
Geeignet zum Empfang von frei empfangbaren DVB-T und DVB-T II-Programmen
Irdeto Entschlüsselungssystem integriert
eingebauter Irdeto Kartenleser
Installationsassistent beim ersten Starten des Gerätes
mehrsprachige Menüführung
Favoritenlisten und Kindersicherung
Numerisches Display
USB 2.0 Schnittstelle
HDMI Anschluss (unterstützt HDMI 1.4a / HDCP 1.4)
Scart Anschluss (CVBS oder RGB)
Durchschleifausgang
optischer S/PDIF
unterstützte Auflösungen: 576p, 720p, 1080i und 1080p
Maße (BxTxH): 220 x 144 x 40 mm


von uhf - am 28.02.2016 15:51
weiterer Receiver:

Vantage VT-91 T-HD (FTA-Receiver HEVC/H.265)

59 EUR

- HDMI 1.4a-Schnittstelle in 720p, 1080i oder 1080p-Auflösung plus SCART-Anschluss
- 5V-Spannungsversorgung externe Antennen mgl.
- koaxialer Digitalausgang
- Eine USB 2.0-Schnittstelle für Software-Updates und die Nutzung als Mediaplayer (Formate TS, MPG, MP4, AVI, MKV, OGG, JPEG werden unterstützt).

Abmessungen 108 x 42 x 170 mm

(http://www.areadvd.de/news/hdtv-erster-dvb-t2-hd-receiver-von-vantage-jetzt-erhaeltlich/)

von uhf - am 28.02.2016 15:54
Gibt es bereits DVB-T2 Receiver die man für DX Zwecke nutzen kann?
Leider findet man in den Technischen Details keine info über die Empfindlichkeit der Tuner und ob man auch eine Manuelle suche Starten kann.

von _Yoshi_ - am 28.02.2016 15:58
Die Teile wird man ausprobieren müssen. Zumindest zwei der österr. SimpliTV-Boxen sind recht empfangsstark. Die können aber kein deutsches T2.

von delfi - am 28.02.2016 22:56
Der Opticum Lion H265 ist für DX kaum geeignet. Eine genaue Pegel/BER Anzeige gibts nicht, nur Prozent und Empfangsbalken - der kennt 30, 70 oder 100%, als Software läuft die "graue viereckige" wie sie auch auf NewLine zu finden ist - also kein LaSat (z.B. Pollin) oder Comag (diverse).

von elchris - am 29.02.2016 16:37
Genaus das ist ja meine große Hoffnung, dass man sich hier in dem Thread zur Empfindlichkeit bzgl. DX austauscht.

## Off-Topic ##
Meine DVB-T (nur Mpeg4 kein HEVC) Empfindlichkeitsreferenz ist bisher der m.E. ungeschlagene Edision MINI-TRITON 2 HD. Den musste ich direkt aus Griechenland von Edision importieren, weil er bei uns partout nicht verfügbar war. Dafür hört er "das Gras wachsen" i.V. mit einer guten Antenne, einem rauscharmen Vorverstärker und ein bisschen Pre-Selektion). Er ist sogar noch ein wenig besser als sein Vorgänger Mini-Triton Mpeg 4 HD. Die anderen Edision Receiver sind "eher nicht so empfindlich." :)
## Off-Topic ###


Zitat
_Yoshi_
Gibt es bereits DVB-T2 Receiver die man für DX Zwecke nutzen kann?
Leider findet man in den Technischen Details keine info über die Empfindlichkeit der Tuner und ob man auch eine Manuelle suche Starten kann.


von uhf - am 29.02.2016 19:31
Naja.... eine mehr oder weniger gute Signalstärkeanzeige sagt für mich noch nichts über die Empfindlichkeit eines Geräts aus.

von delfi - am 29.02.2016 19:46
Eigentlich müsste ein Linux Receiver sich dazu bringen lassen, ein h265 aufzunehmen, aber auf jeden Fall zu streamen.

von andimik - am 01.03.2016 06:21
Für die Empfindlichkeit zählt das Rauschmaß des ersten Verstärkers in der Kette und die Dämpfungen vor diesem. Alles was nachher kommt, hat keinen wesentlichen Einfluß darauf, sehr wohl aber auf die Großsignalfestigkeit/Dynamik.

Also für stationärem Betrieb: Antenne -> rauscharmer LNA -> Filter -> Verteilanlage/Ableitung -> Receiver

von martin2 - am 01.03.2016 11:57
Eben bei reichelt.de folgendes gefunden…

OPTICUM HD S60 :: DVB-S2 Free-to-Air Receiver

Erst der Blick in die technischen Daten offenbart "MPEG4/H.264 Hardware Decoder".

Autsch! So was müsste eigentlich ganz schnell aus dem Handel verschwinden, sonst kaufen sich technisch unbedarfte so ein Teil und wundern sich dann, dass nichts funktioniert.

von FrankSch - am 02.03.2016 10:13
Diese Aussage ist nur bedingt richtig.

Die Ansprechschwelle, ab wann der Receiver mithilfe der Fehlerkorrektur ein einwandfreies Bild zeigt ist sehr wohl in der Kette mit entscheidend.

Bei Leuten, die sich für empfindliche Receiver interessieren, geh ich davon aus, dass sie schon über eine geeignete Antenne und einen sehr rauscharmen Verstärker und ggf. Preselektion verfügen.

Dem entgegengesetzt kann es durchaus sein, dass Antenne und Vorverstärker nicht ideal sind, aber durch eine hohe Empfindlichkeit und gute Fehlerkorrektur der gute Receiver ein stabiles Bild zaubert, der unempfindliche noch nicht, da es unter seiner Decodierschwelle liegt.

Zitat
martin2
Für die Empfindlichkeit zählt das Rauschmaß des ersten Verstärkers in der Kette und die Dämpfungen vor diesem. Alles was nachher kommt, hat keinen wesentlichen Einfluß darauf, sehr wohl aber auf die Großsignalfestigkeit/Dynamik.

Also für stationärem Betrieb: Antenne -> rauscharmer LNA -> Filter -> Verteilanlage/Ableitung -> Receiver


von uhf - am 02.03.2016 22:17
Zitat
martin2
Also für stationärem Betrieb: Antenne -> rauscharmer LNA -> Filter -> Verteilanlage/Ableitung -> Receiver


Falls die Gefahr von Empfangsstörungen durch LTE 800 (u. LTE 700) droht dann würde ich Filter vor dem LNA empfehlen, oder einen LNA in den ein LTE-Filter bereits eingebaut ist.

von Winnie2 - am 02.03.2016 22:30
Kommerzielle LNAs, z.B. der ULNA3018 haben natürlich eine Vorfilterung mit auf der Platine (da habe ich irgendwo ein Foto davon), da hängt der FET nicht direkt am Eingang; obiger Typ hat einen UHF-Bandpaß mit diskreten L und C. Im Durchgangsbereich dämpft dieser Breitbandfilter nur wenig, somit OK.

Würde man einen Kanalfilter o.ä. mit z.B. 6dB Dämpfung davorschalten wäre das schlecht, weil sich die s/n, welche ja kein Verstärker verbessern kann, dann um diese 6dB plus dem Rauschmaß des Verstärkers verringert.

Hinter dem (großsignalfesten !) Verstärker kann man dann nach einem Dämpfungsglied diverse Kanalfilter setzen und hinter diesen wieder nachverstärken um die Filter- und Verteildämpfungen auszugleichen.
Tip dazu: niemals den Verstärker direkt auf einen Bandpaßfilter arbeiten lassen weil die Signalanteile des Sperrbereiches vom Filter zurückreflektiert werden und der ULNA sonst schwingen kann, das habe ich bei mehreren dieser ULNAs gesehen.
Beim 3018er reicht ca. 3dB Dämpfung aus, das reflektierte Signal steht dann mit 6db gedämpft wieder am Verstärkerausgang an, das hat bei meiner Anlage ausgereicht.

von martin2 - am 03.03.2016 12:20
Zitat
martin2
Tip dazu: niemals den Verstärker direkt auf einen Bandpaßfilter arbeiten lassen weil die Signalanteile des Sperrbereiches vom Filter zurückreflektiert werden und der ULNA sonst schwingen kann, das habe ich bei mehreren dieser ULNAs gesehen.
Beim 3018er reicht ca. 3dB Dämpfung aus, das reflektierte Signal steht dann mit 6db gedämpft wieder am Verstärkerausgang an, das hat bei meiner Anlage ausgereicht.


Aha! Wieder was gelernt! Soll heißen:

Antenne >(selektiver, rauscharmer Kanal-) Vorverstärker > ein paar Meter Koax-Kabel > Kanalsperren,Filter,etc > Mehrbereichsverstärker > terr. Eingang vom Multischalter (z.Bsp.)

Richtig?

MfG

Studio Leipzig

von Studio Leipzig - am 03.03.2016 15:47
So in der Art habe ich es aufgebaut; aber vor dem 1. Verstärker (rauscharm, großsignalfest, grob gefiltert) sollte kein Kanalfilter sein, da dieses je nach Güte so ca. 6dB Dämpfung haben kann (zumindest habe ich so eines auf ungefähr diesen Wert hinschätzen können). Besser ist eine Kanalgruppenantenne die selber schon filtert und beim Verstärker nicht nur aufs Rauschen sondern auch auf den IP3-Wert schauen, der aktuelle ULNA3018 hat hier 123dBµV als max. Pegel am Ausgang, meine älteren Modelle ca. 116dBµV laut Aufdruck.
Als Dämpfung habe ich einmal einen 3dB-Verteiler in Betrieb und einmal ca. 10m Koaxkabel und nicht optimale Steckverbindungen.
Achtung auch auf die Dynamik: jeder Verstärker verringert die nutzbare Dynamik und man sollte nur dort verstärken wo es auch notwendig ist; Ideal wäre natürlich ein Einpegeln der einzelnen Kanäle.

von martin2 - am 03.03.2016 21:57
Was bedeutet der maximale Ausgangspegel genau hinsichtlich Mischprodukte und deren Pegel? Mein Axing bildet die schon unterhalb des max. zulaessigen Ausgangspegels (UKW in das VHF Band hinein). Nun kann ja nicht jeder mittels Spektrumanalyzer nachsehen ob und wann Mischprodukte entstehen.

von Nordlicht2 - am 04.03.2016 19:35
Der Aufdruck "max. Pegel" o.ä. wird wohl jener sein, bei dem man den Verstärker laut Hersteller noch betreiben darf, der IP3-Wert ist ja nur ein errechneter Wert im Diagramm zu Vergleichszwecken als Kenngröße, siehe auch z.B.
https://de.wikipedia.org/wiki/Intercept_Point

Schon beim 1dB-Kompressionspunkt (dort wo das Ausgangssignal bereits ein dB hinter dem erwarteten Wert zurückbleibt) kommt es schon zu Verzerrungen.

Dass Mischprodukte auftreten merkt man eh sofort wenn der Empfang der schwächsten Sender zusammenbricht: als Ableitungsverstärker verwende ich einen Wisi VS69 - der kann 109dBµV am Ausgang und hat Eingänge I/II/III/IV-V (Bereichsfilter) - stecke ich am UKW-Eingang eine einfache Dipolantenne ohne Vorverstärker dran, bricht mir sofort das Signal auf K27 weg bzw. geht in Mischprodukten unter. Somit verwende ich den VS69 nur als UHF-Verstärker mit Bandpassfilter am Eingang.

von martin2 - am 05.03.2016 10:24
Habe gerade stundenlang mit einem Telestar digiHD TT 5 IR verbracht weil es etwas schwierig mit der Sortierung der Sender nach der Erstinstallation war. Auffällig war das das Gerät fast eine Minute braucht um auf dem Standby aufzuwachen. Auch hat das Gerät keine Anzeige außer eine LED die entweder grün oder rot (Standby) leuchtet. Der Reciever hat nur wenige Anschlüsse und ist recht klein. Läuft aber stabil und scheint auch einen ordentlichen Empfänger zu haben.

von B.Zwo - am 24.07.2017 16:00
Nachtrag: Die Senderliste wird vom Gerät pemanent eigenständig verändert. Außerdem blendet das Gerät ungefragt Untertitel ein. Selbst wenn man das herausprogrammiert. Beim nächsten Senderwechsel erscheinen wieder die Untertitel und die Programmliste hat wieder eine eigene Reihenfolge. :rolleyes: :sneg: :rolleyes:

von B.Zwo - am 01.08.2017 20:19
Schau mal ob du LCN ausschalten kann oder es eine diesartige Option gibt. Mich ärgert bei meinem Micro M4 vorallem die nicht änderbare Nummerierung der freenet Sender versus der freien T2 Programme.

von elchris - am 02.08.2017 15:07
Kennt jemand einen empfehlenswerten DVB-T2(H.265) & DVB-S2-Kombireceiver, der zumindest vorbereitet ist für freenet oder HD+ ?

Eigentlich interessieren mich Zahlungen an die "Primaten" nicht, wollte aber wenn schon, dann ein Gerät aussuchen, dass die Option offen hat, auf einem der beiden Wege eine Bezahlkarte zu verwenden.

Die "grüne Liste" von Receivern für DVB-T2 enthält keinen einzigen Kombireceiver.

Den Edision OS mini+ finde ich nett, aber der hat nur einen Smartcard-Schlitz. (Mein gesammeltes Halbwissen bisher: freenet und HD+ sind nicht kompatibel, beide brauchen geräteseitig einen CI+-Steckplatz. Die meisten aktuellen und etwas kleineren Receiver bis 100 EUR haben scheinbar kein CI / CI+ mehr.)

Der Redline WS 8500 Combo HD besticht durch die kompetente Angabe "1x Kartenleser". Hm.

von LWie - am 03.08.2017 14:15
https://www.amazon.de/EDISION-01-08-0005-Receiver-VFD-Display-Bluetooth/dp/B01N9HJZSX/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1501828315&sr=8-1&keywords=edision+os+mega

Anschließend Google bemühen wie man den CI-Schacht CI+ fähig macht und dann passendes Modul rein.

von DLR-Fan Sachsen-Anhalt - am 04.08.2017 06:34
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