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Neue UKW-Frequenzen für DASDING

Startbeitrag von Staumelder am 27.03.2016 13:39

Im Sommer gehen drei neue UKW-Frequenzen für DASDING On Air:

93,1 MHz Heilbronn (150 W)
96,0 MHz Freiburg-Lehen (1 kW)
97,4 MHz Pforzheim (1 kW)

Quelle: radiowoche.de

Ob die brauchbar sind oder nicht, kann ich 0,0 einschätzen.

Die 50 interessantesten Antworten:

Mich wundert es immer noch, warum man DASDING nicht auf die 92.9 packt und SWR1 BW sein Programm über die 97.4 ausstrahlt.
Die 92.9 halte ich für SWR1 eine Überversorgung in der Region.
Da reicht locker eine Stadtfrequenz für SWR1.

Durch die 97.4 wird SWR1 NICHT an Reichweite verlieren, da das Programm außerhalb Pforzheims von anderen Frequenzen gehört werden kann.

DASDING würde von der 92.9 profitieren, da man die Empfangsqualität verbessert. Natürlich kann man DASDING schon heute auf der 102.2 oder auf der 90.8 hören, allerdings wird die 102.2 durch 102.1 und 102.3 gestört und die 90.8 ist mit 5 kW nur in der Region gut empfangbar, da die Frequenz nördlich/nordwestlich durch Bornberg (ebenfalls 90.8 SWR1 RP) gestört wird.

von nicostrauck - am 27.03.2016 21:26
SWR1 hat generell eine Ueberversorgung in ganz BW, so auch SWR3. Das kommt aus der Zeit, als es noch SWF und SDR gab.

Ich denke, DASDING wollte deswegen einen Sender in Pforzheim, da diese Stadt eher im Tal liegt.

In Pforzheim hatte ich mit der 90.8 nie Probleme, moeglw. sind es auch Reflexionen. Die 90,8 war auch in der Vergangenheit leistungsschwaecher, erst vor einigen Jahren wurde auf die derzeitige Leistung erhoeht.

Die 102.2 hat mit der 102.3 eher Schwierkigkeiten, stationaer im Autoradio setzte sich dann immer noch 102,3 durch. Erst etwas westlich von Pforzheim ist die 102.2 mobil im Autoradio stabil dabei.

Die 102.1 nimmt mein Autoradio in Pforzheim nur mehr kaum wahr.

von 102.1 - am 27.03.2016 22:07
Die 97.4 ist zu schwach und dadurch wird die Empfangslücke auf der A6 in Raum Sinsheim nicht geschlossen, mit der 92.9 könnte man endlich die Lücke schließen.

Die 102.2 kann man in Sinsheim manchmal hören, allerdings hat die 102.1 meist die oberhand und dadurch wird die 102.2 gestört, sodass DASDING mit ''schlechten'' Autoradio in der Region meistens verrauscht zu hören wird. Mit trennscharfen Autoradio kann man DASDING fast störungsfrei empfangen.

Die 93.1 aus Heilbronn wird höchstwahrscheinlich wegen kleiner Leistung in Sinsheim kaum empfangbar sein.

Dadurch sollte man, wie bei big FM (97.2 mit 500 Watt), eine kleine Funzel in Sinsheim aufschalten, damit man DASDING auf der A6 (bei Sinsheim) ohne Probleme hören kann.

von nicostrauck - am 27.03.2016 22:22
Zitat
DX OberTShausen
Wertheim wäre tatsächlich viel wichtiger, denn die 100,6 aus Buchen geht dort fast garnicht.
Koordinierbar wäre da auf jeden Fall noch eine Frequenz. Wie wäre es z.B. mit der 107,2 oder 96,0?
Was ist denn außerdem mit den SWR-Funzeln in Freudenberg am Main und Grünsfeld? Sind die wirklich so nötig oder könnte man nicht eine Frequenz nach Wertheim umkoordinieren für DasDing?

Freudenberg oder Grünsfeld:
In Grünsfeld (man beachte das Wappen dort und vergleiche es mit dem QTH2, weiteres liefert Wikipedia) ist der Empfang gar nicht mal so schlecht was Bad Mergentheim oder Waldenburg betrifft.
Alles von Baden am Main ist nur sehr schwer über die vorgenannten Grundnetzsender zu versorgen. Freudenberg hat also in jedem Fall seine Berechtigung.
Aber warum abziehen und umkoordinieren? Dafür stört Wertheim nun einerseits nicht weitreichend, andererseits ist der Main derart schön aber eben auch tief eingegraben daß von außen potente Störer kaum auftreten. Man sendet dort bereits direkt gegen 20kW Bleßberg im 100kHz-Abstand gegen 100kW Bleßberg. 200kHz gegen den Feldberg (89,5 / 94,6) sind ebenso problemlos machbar wie 100kHz neben der hessichen Rhön (104,7).
Ob dann eine 96,0 oder 107,2, also 300kHz-Abstand, durchgehen? Auch auf der anderen Mainseite ist der Kreuzberg Hauptversorger. Da MSP zur Region 2 gehört wäre dort Radio Gong 106,9 ebenso zuständig. Nimm z. B. die 87,6 pack dort SWR1 drauf gebe die 96,9 an DASDING. Und das auch nur exemplarisch weil ich im Band mal direkt ganz unten angefangen habe.
Interessant ist auch warum man so lange für eine SWR4-Frequenz unter diesen Umständen brauchte. Ich vermute da das Politikum (105,7 / 105,5 / 107,5) in den 90ern als Ursache.

Für das Thema: Auch an diesem Standort könnte man also noch was erwarten.

von Thomas (Metal) - am 28.03.2016 18:19
Zitat
sup2
Der Ding geht in BW über :
-- Kabel (Zuhause )
-- Satellit ( flächendeckend )
-- terrestrisch über : Handy und DAB.

Somit gibt es für jeden einzelnen Hörer 3 oder 4 Wege, den Sender zu hören.
Da 99 % der Zielgruppe über den Empfangsweg "Handy" verfügt, kann diese dort DiesesDing empfangen. UKW als Frequenzverstopfer braucht es da nicht mehr.

Habe mal den Sender Löffelstelzen per RM durchgerechnet. In der Tat liegt Heilbronn gar nicht mal so schlecht, die 93,1 könnte sogar gut klappen. Ich werde mir das dieser Tage mal auf der Autobahn und in HB genauer anhören.


@ sup2.
Erstmal Verzeihung meinerseits, ueber die nachstehende Aussage. Ich bitte auch vorangestellt, um Entschuldung meiner folgenden recht undiplomatischen Forumlierung.

Auf diese und aus meiner Betrachtungsweise duemmliche Aussage habe ich und wahrscheinlich wir hier schon gewartet. Ich fragte mich schon, wer als erster diese Aussage posten wird.

Aussagen dieser Art kommen immer wenn wir ueber neue UKW Freqenzen und Funzeln diskutieren, sie kommen egal bei welchem Programm aber meist bei Jugendprogrammen, daher finde ich es so ironisch duemmlich, dieses Posting hier wieder zu lesen. Ja, ich hab's erwartet.

Wir wissen alle hier im Forum wie man DASDING empfangen kann. Hier geht es einfach darum was DASDING noch alles tun kann um via UKW halbwegs in ganz BW empfanbar zu sein, nichts weiter als das.....

von 102.1 - am 28.03.2016 19:21
Folgende Frequenzen könnte man vielleicht in BW für DASDING aufschalten:


+ 93.3 Sinsheim (500 Watt) >>> Nur wenn DASDING wirklich auf der 97.4 senden wird
-> wie bei bigFM (97.2); Lücke zwischen Wiesloch/Rauenberg und Bad Rappenau auf der A6 schließen. 93.3 derzeit in Eberbach mit SWR1 in Betrieb. SWR1 auf die koordinierte 100.9 verlagern.

+ 93.3 Eberbach (50 Watt)
-> Gleichwelle mit Sinsheim (Sinsheim kommt allerdings nicht in Eberbach an, deshalb ist Gleichwelle möglich)

+ 93.1 Heilbronn-Weinsberg (150 Watt)
-> bereits koordiniert und geplant; wie bigFM (104.7)

+ 92.9 Langenbrand (5000 Watt), statt 97.4 Pforzheim-Arlinger (1000 Watt)
-> 97.4 bereits koordiniert und geplant; wie bigFM (105.2)

+ 104.3 Schwäbisch-Hall (500 Watt)
-> bereits koordiniert

+ 104.2 Ellwangen (100 Watt)
-> bereits koordiniert

+ 106.0 Crailsheim (100 Watt)

+ 107.2 Wertheim (500 Watt, nach Süden gerichtet)

+ 100.5 Bad Mergentheim (200 Watt nach Norden, Osten und Süden?)
-> bereits mit 40 Watt in Betrieb

+ 91.6 Heidenheim (500 Watt, außer Süden, wegen 91.5 DKultur Ulm)

+ 89.9 Biberach (1000 Watt, außer Norden, wegen 90.0 Radio 7 Ulm)

+ 107.2 Ravensburg (Leistungserhöhung auf 500 Watt? oder Verlagerung auf Waldburg
-> bereits mit 100 Watt in Betrieb

+ 99.5 Villingen-Schwenningen (1000 Watt)
-> bereits koordiniert

+ 88.9 Straßburg (1000 Watt)
-> derzeit SWR4 FR

südlich von Freiburg gibt es wenig bzw. kaum freie Frequenzen.

Es kann sein, dass einige der o.g. Frequenzen unmöglich sind.

Trotzdem würde ich mich auf die Antworten dazu freuen.

von nicostrauck - am 28.03.2016 21:09
@nicostrauk

Im Prinzip ja.

Bei 104,2 und 104,3 ist fuer mich eher die Frage, ob die nicht fuer Energy Stuttgart vorgesehen sind? Moeglw. als Erweitung?

SWR4 wird sich von der 88.9 kaum trennen wollen, obwohl es sinnvoll waere, diese fuer DASDING in Betrieb zu nehmen.

Oft diskutiert wurde auch der Frequenztausch von SWR1 in Ulm gegen DASDING, auch dies wuerde etwas bringen.

Ob fuer Konstanz Funzeln zu finden sind, ist fraglich. Am Ende waere innerhalb des SWR eher ein Frequenztausch zu ueberlegen. Fuer mich kommt da am wahrscheinlichsten SWR 1 und SWR 3 in Frage, da hier eine Ueberversorgung oft zu sehen ist. SWR4 auf Grund der Regionalisierung eher weniger in Betracht ziehen, SWR2 ist auch tendenziell schwaecher, daher ebenfalls nicht.

von 102.1 - am 28.03.2016 23:02
Zitat
Staumelder
Im Sommer gehen drei neue UKW-Frequenzen für DASDING On Air:

93,1 MHz Heilbronn (150 W)
96,0 MHz Freiburg-Lehen (1 kW)
97,4 MHz Pforzheim (1 kW)

Quelle: radiowoche.de

Ob die brauchbar sind oder nicht, kann ich 0,0 einschätzen.


Für die Versorgung der jeweiligen Stadtgebiete sind alle drei Frequenzen brauchbar. In Heilbronn und Pforzheim ist außerdem Anschluss an die 90,8 aus Stuttgart gegeben.

Aus gegebenem Anlass sei hier nochmal darauf hingewiesen, dass für DASDING keine landesweite UKW-Versorgung geplant ist. De jure wäre dies zwar möglich, vom SWR wird dies aber nicht verfolgt. Dafür gibt es DAB+. Insbesondere werden den werbetreibenden Programmen SWR1, 3 und 4 keine UKW-Frequenzen zugunsten des werbefreien Jugendprogramms entzogen.

Insofern kann der Großteil der hier geäußerten Spekulationen ad acta gelegt werden.

von MainMan - am 29.03.2016 10:09
Zitat
MainMan

Aus gegebenem Anlass sei hier nochmal darauf hingewiesen, dass für DASDING keine landesweite UKW-Versorgung geplant ist. De jure wäre dies zwar möglich, vom SWR wird dies aber nicht verfolgt. Dafür gibt es DAB+. Insbesondere werden den werbetreibenden Programmen SWR1, 3 und 4 keine UKW-Frequenzen zugunsten des werbefreien Jugendprogramms entzogen.

Insofern kann der Großteil der hier geäußerten Spekulationen ad acta gelegt werden.


Die Aufschaltung von DASDING auf 102.2 lies da viel Raum von Spekulationen zu :-)

Ich hatte das ohnehin vermutet, andernfalls waere es schon viel frueher geschehen, etwa vor der DAB+ Einfuehrung. Schade fand ich am SWR dennoch, dass er sich immer nur auf das 1, 3. und 4. Programm fokusiert hatte.

Ich denke mit etwas mehr Willen waere rein technisch eine flaechendeckende Versorgen in BW von SWR 1 bis 4 sowie DASDING machbar gewesen, und SWR Info mit einigen Funzeln mehr, etwa in ausgewaehlten Staedten von BW.

von 102.1 - am 29.03.2016 14:23
Zitat
DH0GHU
Auf beiden Seiten? .


Ja, auf beiden Seiten !

Man sieht gerade im Rheintal die Fehler der UKW Koodinierung, als UKW erst aufkam, und mehrheitlich nur 3 oeffentlich-rechtliche Programme vorgesehen waren. Da konnte man leicht mit 80 kW Sendern, etwa von Hornisgrinde die Leute begluecken. Die Franzosen treiben da eher das Gleiche, etwa mit der 101,4 die m.E. auch etwas zu stark ist.

Klar im Elsass kann man immer noch argumentieren, dass Deutschkenntnisse irgendwie vorhanden sind, und Interesse besteht, allerdings scheint dies eher immer weniger der Fall zu sein.

Frankreich bastelt ja auch schon lange an diesen Autoroute Sendern, die auf 107,7 in der Gleichwelle erfolgreich laufen, also, warum nicht auch bei den anderen Programmen?

Einfach ist das natuerlich nicht, da man nicht nur das Rheintal hat, sondern auch die Vogesen und den Schwarzwald. Hier waeren halt dementsprechend Funzeln zu koordinieren.

Ich denke aber dies ist auch nur Wunschdenken, der Aufwand waere zu gross, keiner will sich bewegen, es sind Dinge die es schon immer gegeben hat, und man keine Veraenderung wuenscht, daher warum auch dieses Thema aktiv verfolgen.

Ich wuerde aber dennoch meinen, mit Willen geht's.

von 102.1 - am 30.03.2016 15:27
Im Raum Freiburg gibt es für SWR2 demnächst die neue Frequenz 96,0 MHz. Mit ihr wird es möglich, hier künftig das junge SWR-Programm DASDING über die alte SWR2 Frequenz 91,1 zu senden.

Die neue Frequenz liegt neben der SWR2 Frequenz von der Hornisgrinde (96,2 MHz), die auch in den Freiburger Raum reicht. Die Hauptabteilung Programmverbreitung des SWR versichert, dass sich der Empfang von SWR2 in Freiburg nicht verschlechtert, in einigen Teilen Freiburgs sogar etwas verbessert.

Störungen werden vermieden
Zur Begründung des Tausches schreibt sie: "Der Frequenzwechsel muss erfolgen, weil es möglich ist die 96,0 in Freiburg ausschließlich mit dem Programm SWR2 zu betreiben. Würde man auf der 96,0 ein anderes Programm senden, käme es aufgrund des geringen Frequenzabstands zur Frequenz 96,2 der Hornisgrinde zu Störungen im Empfangsgebiet. Dadurch, dass diese Frequenzen aber mit der gleichen Modulation, in diesem Fall SWR2, betrieben werden, können diese Störungen vermieden werden."

UKW 91,1 MHz: DASDING – Live.Laut.Lässig
Das Programm SWR2 sendet ab 4. Juli parallel zur bisherigen SWR2 Frequenz 91,1 auch auf der neuen Frequenz 96,0. Ab 25. Juli wird auf der alten 91,1 eine Ansageschleife gesendet, die auf die neue 96,0 verweist. Ab etwa 22. August wird dann DASDING auf der 91,1 senden.


Quelle: http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/suedbaden/swr2-frequenz-tausch-in-freiburg-dasding-bald-auf-ukw-91-1-mhz/-/id=1552/did=17637466/nid=1552/6tu88a/index.html

von nicostrauck - am 26.06.2016 00:21
Zitat
nicostrauck
Störungen werden vermieden
Zur Begründung des Tausches schreibt sie: "Der Frequenzwechsel muss erfolgen, weil es möglich ist die 96,0 in Freiburg ausschließlich mit dem Programm SWR2 zu betreiben. Würde man auf der 96,0 ein anderes Programm senden, käme es aufgrund des geringen Frequenzabstands zur Frequenz 96,2 der Hornisgrinde zu Störungen im Empfangsgebiet. Dadurch, dass diese Frequenzen aber mit der gleichen Modulation, in diesem Fall SWR2, betrieben werden, können diese Störungen vermieden werden."


Kann man das wirklich so stehen lassen, dass sich zwei benachbarte Frequenzen weniger stören, wenn sie mit dem selben Programm belegt sind?

von Florian-L - am 27.06.2016 09:08
Wenn die beiden Sender syncronisiert sind und das gleiche programm ausstrahlen, sind die Störungen geringer, als wenn unterschiedliche Programme laufen bzw ein Versatz drin wäre. Aber es sind natürlich immer noch störungen vorhanden, bei 200khz und Ausblendung sehe ich keine Probleme.

Es ist natürlich immer eine Frage nach Versorgungsgebieten, z.b. in NRW das 102,7/102,8 DLF Problem. Natürlich sind hier die Störungen geringer als früher mit unterschiedlichen Programmen, nur würde eine freie Nordhelle Frequenz dem DLF unter dem Strich mehr bringen und der WDR hätte ja noch Langenberg.

Aber zurück in den Breisgau. Ein kluger Schachzug der Kollegen des SWR. Durch die alte Frequenz hat man in die HSTRichtung 3db weniger, dafür wird die Autobahn viel besser versorgt und für SWR2 reicht ja die Stadtfrequenz, da außerhalb die umliegenden GNS übernehmen. Diese fehlen natürlich DAS Ding, deshalb ist das Szenario das richtige.

PS: Nachdem die PM mit der Freiburger Frequenz bei Das Ding nicht gestimtm hat, vlt überlegt man sich die Sache in Pforzheim ja auch noch mal.

von DAB_Saar - am 27.06.2016 14:58
Zitat
Florian-L
Kann man das wirklich so stehen lassen, dass sich zwei benachbarte Frequenzen weniger stören, wenn sie mit dem selben Programm belegt sind?


Ja, kann ich auch bestätigen. Hier handelt es sich um 200 kHz, das geht.

Eine ähnliche Situation gab es vor Jahren am Sender Schliengen für SWR4. Da man hier das lokal korrekte Programm SWR4Hochrhein ausstrahlen wollte, musste man per Ball zum Chrischonaempfang greifen. Die dort für SWR4 genutze Frequenz 98.3 MHz war durch SWR3 von der Hornisgrinde auf 98.4 MHz zu sehr angegriffen, so dass man eine Zeit lang SWR4Breisgau vom Kaiserstuhl übernahm. Dann wurden auf Chrischona die Frequenzen von SWR3 und SWR4 getauscht und man konnte nun das lokal richtige Programm übernehmen. Auch heute ist die Ballzuführung noch von Chrischona, obwohl die südbadische SWR4 Unterteilung inzwischen aufgegeben wurde. SWR3 war sogar im Überlappungsgebiet Hornisgrinde-Chrischona nicht (oder kaum) beeinträchtigt (zumal sowieso der Blauen dort versorgt, aber man probiert es als DXer natürlich aus). Der Abstand hier betrug nur 100 kHz, da wird es mit SWR2 und 200 kHz Abstand auch klappen. Hornisgrinde ist im Stadtgebiet, wo der Freiburger Stadtsender versorgen soll, sowieso nicht so gut zu empfangen und fürs Rheintal ist der Stadtsender ebenso nachrangig, da geht SWR2 noch gut vom Blauen und die Hornisgrinde kommt erst weiter nördlich zum Zuge.

Ansonsten eine gute PM, enthält alles wichtige, auch für den technisch interessierten.

von CBS - am 27.06.2016 15:23
Könnte die 91,1 aus Freiburg mit einer höheren Leistung Richtung Norden senden? Mit 1 oder 2 kW? Sie würde dann bis kurz vor Offenburg funktionieren.
Richtung Westen und Süden kann die Leistung, wegen Colmar und Mülhausen, nicht erhöht werden.


In Offenburg und Umgebung könnte eine Frequenz für DASDING aufgeschaltet werden.
Eine freie Frequenz in der Region ist die 95,3.
Die 95,4 von Brandenkopf (SWR1) könnte auf die 103,1 (freie Frequenz) wechseln. Die neue 103,1 könnte mit einer Leistung von 500 Watt senden, Richtung Straßburg mit starken Einzügen, wie Hitradio Ohr auf der 101,6.
Die Straßburger 102,9 und 103,3 bekommen dadurch in franz. Seite keine Empfangsstörungen.

Die 95,3 könnte mit einer Leistung von 1 kW (vielleicht sogar 2 kW) Richtung Deutschland von Straßburg ausgestrahlt werden. Die Frequenz würde die Versorgungslücke zwischen dem Europapark im Süden bis Achern im Norden schließen.

von nicostrauck - am 03.07.2016 12:27
Zitat
DX OberTShausen
Zitat
nicostrauck
Die 95,3 könnte mit einer Leistung von 1 kW (vielleicht sogar 2 kW) Richtung Deutschland von Straßburg ausgestrahlt werden. Die Frequenz würde die Versorgungslücke zwischen dem Europapark im Süden bis Achern im Norden schließen.


Sehr unwahrscheinlich, dass das passiert.


Da stimme ich zu. Dann ist die 91,1 aus Freiburg, genauso wie die 107,2 aus Ravensburg eine ''Frequenzinsel'' für DASDING. Seltsam, leider wahr :(
Wenigstens wird die Reichweite über UKW um eine Großstadt vergrößert.
Dennoch ist die 91,1 mobil kaum zu gebrauchen, da die Frequenz nur eine Stadtfrequenz ist. Wer oft raus aus der Stadt muss, dem bringt die 91,1 absolut gar nichts.

Sogar Konkurrent big FM hat es geschafft, einen (fast) lückenlosen Empfang zwischen Freiburg (102,8) und Baden-Baden (103,8) zu gewährleisten. Ohne eine Frequenz in Raum Offenburg!



Zitat
DX OberTShausen
Außerdem gibts auf der 95,3 auch noch den Hardberg.


Dann eben mit Einzüge Richtung Norden. Die 95.3 aus Hardberg hat ihren Versorgungsauftrag in Südhessen. Ab Achern würde die 91,7 übernehmen.

von nicostrauck - am 03.07.2016 16:09
Heute berichtet die BZ (eigentlich Fudder) über die DasDing Frequenz in Freiburg:

http://fudder.de/der-radiosender-dasding-sendet-bald-auch-in-freiburg

Die Berichterstattung ist etwas, nun ja:

Zitat

"Ab dem 22. August wird Dasding hier über UKW auf Sendung gehen. Dann wird man das Programm auch in Freiburg über ein herkömmliches Radio hören können, also zum Beispiel im Auto – und zwar zum ersten Mal in der rund 19-jährigen Geschichte des Senders, der sich vor allem an Jugendliche und junge Erwachsene richtet."


Auch so Schmankerl wie:
Zitat

"Ausläufer des Sendegebiets sollen auch Waldkirch, Emmendingen, Neuenburg und Rust erreichen."
(Anmerkung: Viel Spaß mit der Qualität in genannten Orten) sollen wohl mehr Hoffnung wecken als gegeben werden wird. ;)

von CBS - am 09.08.2016 20:28
Die Schlussfrage, ob Jugendliche noch Radio hören möchten, ist ja wohl das klassische Thema "Angebot und Nachfrage". Ein UKW Radio hat jeder, es ist in jedem Auto eingebaut. Allerdings wird es ohne interessantes Angebot nicht genutzt. Oder umgekehrt: Hat man ein Programm, welches interessanter ist als die seelenlosen Festplattendudler im Internet, wird es auch gehört. Seit Gründung des SWR und damit Abschaltung von SWF3 wurden ja von den hoffentlich-rechtlichen Sendern im "Wildall" die jugendlichen Hörer sträflich vernachlässigt, SWR3 ist ja nicht wirklich ein Ersatz. Und "DASDING" hat leider nur eine sehr mangelhafte Versorgung auf UKW. Jugendlich sind vielleicht Technik-Affiner als die ältere Generation, hat aber deutlich weniger Geld. Und da gibt es Prioritäten, wofür man es ausgibt. Ein DAB+-Empfänger ist da eher weiter hinten auf der Wunschliste.

von Bolivar diGriz - am 22.08.2016 11:44
Für DASDING gehen am Dienstag, den 18. April 2017 zwei neue Senderstandorte in Betrieb.


  • Koblenz Bendorf (95,7 MHz mit 2 kW)
  • Pforzheim-Arlinger (97,4 MHz mit 1 kW)


zu 95,7 MHz: In Koblenz wird es eine Doppelversorgung zur 99,4 MHz geben. An Gegenden (z.B. nördlich von Neuwied), wo die Koblenzer 99,4 MHz von SWR3 Ahrtal gestört wird, kann die 95,7 MHz helfen.

zu 97,4 MHz: Eine Frequenz mit mieser Reichweite. Da wäre die 5 kW starke Frequenz 92,9 MHz vom Langenbrand eine deutlich bessere Lösung gewesen, da für SWR1 BW eine Funzel völlig ausreichen würde. DASDING wurde die 97,4 MHz zugewiesen, weil die 92,9 MHz, wegen 93,0 MHz aus Geislingen, vermutlich nur mit gleichem Programm (SWR1 BW) belegt werden kann. :rolleyes:

Von der 93,1 MHz vom Standort Heilbronn-Weinsberg wird weiterhin nichts erwähnt. :confused:

von nicostrauck - am 02.04.2017 09:22
Zitat
102.1
und dann gibt's noch die alte Meinung, dass der SWR keine neuen Frequenzen mehr in Betrieb nehmen kann oder darf


Das ist Unsinn.

Zitat
RheinMain701
Das gilt m. W. nur in Baden-Württemberg, wegen dem dortigen Staatsvertrag.


Und das ist Unsinn hoch 2.
Für den SWR gibt es nur EINEN Staatsvertrag, diesen haben Herr Kretschmann für Baden-Württemberg und Frau Dreyer für Rheinland-Pfalz gemeinsam ratifiziert und er hat in beiden Ländern Gültigkeit.
http://www.swr.de/-/id=12673462/property=download/nid=7687068/l3e12x/staatsvertrag_ueber_den_suedwestrundfunk.pdf

Der SWR darf demnach in beiden Ländern weitere UKW-Frequenzen zur Schließung von Versorgungslücken bestehender Programme in Betrieb nehmen.

von MainMan - am 02.04.2017 10:42
Zitat
MainMan
Zitat
102.1
und dann gibt's noch die alte Meinung, dass der SWR keine neuen Frequenzen mehr in Betrieb nehmen kann oder darf


Das ist Unsinn.

Zitat
RheinMain701
Das gilt m. W. nur in Baden-Württemberg, wegen dem dortigen Staatsvertrag.


Und das ist Unsinn hoch 2.
Für den SWR gibt es nur EINEN Staatsvertrag, diesen haben Herr Kretschmann für Baden-Württemberg und Frau Dreyer für Rheinland-Pfalz gemeinsam ratifiziert und er hat in beiden Ländern Gültigkeit.
http://www.swr.de/-/id=12673462/property=download/nid=7687068/l3e12x/staatsvertrag_ueber_den_suedwestrundfunk.pdf

Der SWR darf demnach in beiden Ländern weitere UKW-Frequenzen zur Schließung von Versorgungslücken bestehender Programme in Betrieb nehmen.


Das wusste ich alles nicht. Dann gbit es da auch Chancen dass DASDING in BW noch einige Frequenzen in Betrieb nimmt. Vielleicht wird's ja noch was in Konstanz, wenngleich auch nur eine Funzel. In Freiburg hat es ja auch geklappt. Da muss man ja auch nicht gleich "Zerobase now" schreien.

von 102.1 - am 02.04.2017 11:18
Und genau von Spekulationen was wo gehen könnte und wie man wo etwas optimieren kann, lebt dieses Forum. Wenn Du nur Nachrichten willst, kannst Du Dir ja auch einfach Newsletter und Pressemitteilungen zusammen abonnieren.

Zur 95,7: Ich frage mich auch etwas nach dem Zweck. Die 99,4 ist zwar schwächer, aber deutlich höher. Das größte Problem der 99,4 Richtung Norden ist die Ahrtal-Funzel von SWR3 auf selber Frequenz. Wie man dieses Dilemma lösen könnte, habe ich bereits mehrfach an anderen Stellen hier nieder geschrieben.

Da Bendorf deutlich niedriger ist, wage ich zu behaupten, dass die 2 kW nicht so weit kommen werden wie die 99,4 mit ihren 200 Watt jetzt. Zumal nach Norden auch irgendwann die 95,7 von WDR 2 aus Remscheid ins Spiel kommt, die deutlich mehr versorgt als nur die Ecke um Remscheid. Also ganz frei ist die 95,7 auch nicht. Sollte der SWR also auf die Idee kommen, die 99,4 irgendwann abzuschalten, wäre mit DASDING nördlich von Neuwied sowieso endgültig Feierabend auf UKW.
Natürlich ist davon (noch) nirgendwo die Rede, aber es würde mich wundern, wenn der SWR eine dauerhafte Doppelversorgung von Koblenz mit 95,7 und 99,4 anpeilt.

Frage an die Gesetzeskenner: Dürfte der SWR SWR Aktuell auf UKW in RLP aufschalten? Ich vermute mal Nein. In Stuttgart läuft der Sender ja auch. Eine der beiden Koblenzer Frequenzen würde sich durchaus dafür anbieten.

von Sebastian Dohrmann - am 03.04.2017 08:36
Zitat
Sebastian Dohrmann

Zur 95,7: Ich frage mich auch etwas nach dem Zweck. Die 99,4 ist zwar schwächer, aber deutlich höher. Das größte Problem der 99,4 Richtung Norden ist die Ahrtal-Funzel von SWR3 auf selber Frequenz.

Da Bendorf deutlich niedriger ist, wage ich zu behaupten, dass die 2 kW nicht so weit kommen werden wie die 99,4 mit ihren 200 Watt jetzt. Zumal nach Norden auch irgendwann die 95,7 von WDR 2 aus Remscheid ins Spiel kommt, die deutlich mehr versorgt als nur die Ecke um Remscheid. Also ganz frei ist die 95,7 auch nicht. Sollte der SWR also auf die Idee kommen, die 99,4 irgendwann abzuschalten, wäre mit DASDING nördlich von Neuwied sowieso endgültig Feierabend auf UKW.
Natürlich ist davon (noch) nirgendwo die Rede, aber es würde mich wundern, wenn der SWR eine dauerhafte Doppelversorgung von Koblenz mit 95,7 und 99,4 anpeilt.


Aus eigener Erfahrung, als jemand der jahrelang in Koblenz gewohnt hat, kann ich berichten, dass die 99,4 zwar die Fläche gut versorgt, aber in Koblenz "Downtown" nicht mehr deep indoor tauglich ankommt. Hier machen sich eben die nur 200W und die über 10km Wegstrecke von Waldesch bemerkbar. Bendorf ist nur rund 5 km entfernt und hat die 10 fache Leistung. Oberwerth und Niederlahnstein ist es sogar noch schlimmer. Erst ab Höhe Lahnstein wird es besser.

In der heutigen Zeit ist sicherlich die 95,7 für Koblenz und Umgebung die bessere Wahl.

Nun wurde ja spekuliert, was man mit der 99,4 anfangen könnte.

Man könnte die Leistung nach Süden erhöhen und in Richtung Ahrtal ausblenden, entweder durch weglassen des Feldes in diese Richtung (sofern technisch möglich) oder eine eigene Antenne. 2kW mit Richtstrahlung sollten drin sein und als netter Nebeneffekt könnte man die Störungen mit SWR2 minimieren, da Koblenz ja über die 95,7 versorgt ist.

von H_Deutsch - am 03.04.2017 21:29
Zitat
WellenJäger
Das ist bei Bendorf aber auch der Fall. Es gibt nur wenige Stellen, wo Bendorf wirklich etwas nutzt. Das ist die Straße hoch zur Karthause (Fort Konstantin) bzw. B327 und ein schmaler Streifen zwischen Mülheim-Kärlich und Bubenheim. In den anderen Bereichen, auch Oberwerth und Lahnstein nehmen sich beide Standorte indoor nicht sehr viel (sonst könnte man auf die 98,0 in Koblenz und Neuwied verzichten, was man meiner Meinung eigentlich auch kann)
Für Koblenz und Umgebung ist Bendorf in der Tat etwas besser, außerhalb von Koblenz (Koblenzer Kreuz/Höhr-Grenzhausen/jenseits von Andernach und Neuwied) wäre dann schnell Schluss trotz 2 kW.


Ist das der Mast, wenn man auf der A48 hoch fährt? Also wenn man unten vom Tal hoch richtung Dernbach fährt, sieht man links einen Mast mit div yagis

von Rheinländer - am 04.04.2017 07:18
Nicht vergessen, dass die 95,7 nochmal 5db mehr Dampf als die 98,9 hat.

Natürlich fangen die Frequenzen aus Bendorf ab Oberwerth schon an zu schwächen. Hier spielt einfach die Entfernung trotz noch quasi Sicht eine Rolle, aber Waldesch ist auf dieser Rheinseite abgeschattet und das machen die anderen Koblenzer Frequenzen eben mit Leistung weg, was der 99,4 fehlt.

Wie du selbst schreibst ist Bendorf der bessere Standort für Koblenz und Umgebung und hier leben eben die meisten Menschen.

Ich sehe übrigens nicht an welchen SWR Standort man die 99,4 verlagern könnte ohne Umbauten vornehmen zu müssen und ob man dies 2017 noch möchte.

Haardtkopf mit einer passablen Leistung scheidet im Prinzip wegen Donon auf der gleichen und Lüttich 100 khz daneben aus. Aber genau die "Gleichwelle" mit dem Donon führt dazu, dass man von Koblenz ohne Probleme die Leistung nach Süden entlang der A61 erhöhen könnte.

von H_Deutsch - am 04.04.2017 07:40
Zitat
Rheinländer
Ich bin echt gespannt wie die 95,7 nach norden geht,...


Dazu dieses Zitat:
Zitat
Sebastian Dohrmann
Da Bendorf deutlich niedriger ist, wage ich zu behaupten, dass die 2 kW nicht so weit kommen werden wie die 99,4 mit ihren 200 Watt jetzt. Zumal nach Norden auch irgendwann die 95,7 von WDR 2 aus Remscheid ins Spiel kommt, die deutlich mehr versorgt als nur die Ecke um Remscheid. Also ganz frei ist die 95,7 auch nicht. Sollte der SWR also auf die Idee kommen, die 99,4 irgendwann abzuschalten, wäre mit DASDING nördlich von Neuwied sowieso endgültig Feierabend auf UKW.


Exakt so sehe ich das auch. Aus Bendorf kommt hier an der 5-Ele-Yagi von den bisherigen Frequenzen genau nichts an, auch nicht die 88,3. Und die 88,3 ist hier relativ frei und darf immerhin mit 250 W Richtung Norden senden, die 95,7 nur mit 125W.

@Rheinländer: Kannst Du Rockland auf 88,3 bei Dir in Lohmar empfangen?

von Funkohr - am 04.04.2017 17:21
Zitat
RheinMain701
Die 88,3 kommt aber ausgerechnet von der niedrigsten Antenne. Die 95,7 soll über die gleiche Antenne wie die 98,9 von Antenne Koblenz gesendet werden, die Antenne ist knapp 20 Meter höher und die zweithöchste Antenne in Bendorf (nur die 107,8 ist noch höher).


Gönn Dir mal den Spaß und schau Dir in FMScan das Sendeleistungs- und Höhendiagramm der 98,9 in Bendorf an. Du siehst zum einen, dass Richtung Norden nur 10W rausgehen dürfen bei einer ERP in den Hauptstrahlrichtungen von 630W. Zum anderen ist die effektive Höhe der Sendeantenne Richtung Norden negativ. D.h., das umgebende Gelände liegt dort höher als die Sendeantenne. Da wird die 98,9 in Bonn perfekt geschützt...

Und ja, die Antennenhöhe der 98,9 ist mit 53m angegeben, während die 95,7 nur für 35m koordiniert ist.

Also Richtung Norden ist es da auch auf der 95,7 zappenduster.

von Funkohr - am 04.04.2017 18:39
Die 107,8 steht in der Tat in der BNetz nur noch mit 35m drin. Ob das der Realität entspricht kann ich nicht sagen.

Fakt ist, die 95,7 ist ein Indoor Sender für Koblenz. Die Strategie, wie es mit der 99,4 seitens des SWR weitergeht, weiß aktuell niemand.

Eine Rundstrahlung mit 200W mit Das Ding macht aber wenig Sinn.
Eine höhere Leistung nach Süden wäre sicherlich möglich.

Alternativ auch eine Abschaltung um so das Problem mit der 99,4 aus dem Oberen Ahrtal zu entschärfen.
Eventuell wäre hier auch ein Wechsel mit der 92,1 möglich und eine Leistungserhöhung für SWR 2.

Denn die Frage darf ja erlaubt sein, warum kam der SWR hier überhaupt zum Zug?

Radio Teddy oder Metropol FM hätten sicherlich auch bedarf einer stärken Frequenz gehabt.

Wenn Das Ding die 99,4 behält, wäre die sinnvollste Option gewesen:

Radio Teddy 95,2 Bendorf 2kW
Das Ding 87,8 Kaublen-Rauental 50 W

Rauental, Oberwerth, Lahnstein sind die absoluten Problemgebiete. Nördlich der Mosel wird der Empfang der 99,4 deutlich besser und hier würde die 87,8 bis auf Lahnstein aushelfen.

Ich bin der Meinung, dass deshalb mehr dahinter steckt. Aber kann mich natürlich aus irren,

von H_Deutsch - am 05.04.2017 01:45
Zitat
Funkohr
Zitat
Rheinländer
Ich bin echt gespannt wie die 95,7 nach norden geht,...


Dazu dieses Zitat:
Zitat
Sebastian Dohrmann
Da Bendorf deutlich niedriger ist, wage ich zu behaupten, dass die 2 kW nicht so weit kommen werden wie die 99,4 mit ihren 200 Watt jetzt. Zumal nach Norden auch irgendwann die 95,7 von WDR 2 aus Remscheid ins Spiel kommt, die deutlich mehr versorgt als nur die Ecke um Remscheid. Also ganz frei ist die 95,7 auch nicht. Sollte der SWR also auf die Idee kommen, die 99,4 irgendwann abzuschalten, wäre mit DASDING nördlich von Neuwied sowieso endgültig Feierabend auf UKW.


Exakt so sehe ich das auch. Aus Bendorf kommt hier an der 5-Ele-Yagi von den bisherigen Frequenzen genau nichts an, auch nicht die 88,3. Und die 88,3 ist hier relativ frei und darf immerhin mit 250 W Richtung Norden senden, die 95,7 nur mit 125W.

@Rheinländer: Kannst Du Rockland auf 88,3 bei Dir in Lohmar empfangen?


ok das wußte ich net, dass nur 125W nach Norden raus gehen, da wirste auch nix mehr empfangen können, die 99,4 geht bis auf der höhe bei Hör-Grenzhausen, ab da kann Bad Marienberg aushelfen,

Wäre übel für alle die Dasding bisher noch relativ gut empfangen konnten, sollte die 99,4 weg fallen oder nach norden ausgeblendet werden, von der 95,7 dürfte nix mehr in Leutesdorf zu hören sein

Ich Teste gleich mal ob ich was von der 88,3 empfangen kann

von Rheinländer - am 05.04.2017 06:53
Von Koblenz bis Ende Höhe Andernach geht die neue Ding Frequenz brauchbar im Auto. Danach ist auf der rechten Rheinseite schluss mit vergnüglichem zuhöhren.
Hier hilft aber auch die 99,4 aus Waldesch auch nicht mehr aus.

Auf der linken Rheinseite (nicht getestet) dürfte es noch Bad Breisig an der B9 am Rhein gehen, da diese Seite nicht so abgeschattet ist. Aber der großteil des Ortes bekommt nichts mehr ab. Mit gut Glück auf der B9 noch bis Sinzig, aber dann ist die B9 auch abgeschattet da das Rheintal hier ne Kurve macht.

Fazit: die 99,4 braucht es für Koblenz und das Neuwieder Becken nicht mehr.

Auf der A3 dürfte die Frequenz noch aushelfen und natürlich ab Waldesch Richtung Süden.

Aber mit der jetzigen Konfiguration komme ich mit 200W nicht weit in das Mosel oder Rheintal rein.

von H_Deutsch - am 19.04.2017 17:35
Jetzt mal ganz konkret zum Empfang der 99,4 (VW Golf mit RCD 310):

Entlang der A3 ist Koblenz nicht durchgängig beifahrertauglich empfangbar. Die 91,3 ist auch durch Gleichkanalstörungen nicht wirklich brauchbar. Richtung Süden dominiert ab Niedernhausen Weinbiet (102,2) und der Empfang ist wieder gut.

Auf der A61 sieht es besser aus. Zwischen Liebshausen und Rheinböllen bricht die 99,4 ein, schnell übernimmt die 102,2, allerdings mit Signaleinbrüchen bei Bingen und Gau-Bickelheim.

B9: Weitgehend störungsfreier Empfang bis Remagen-Nord, dann Gleichkanalstörungen mit SWR3. In Bad Godesberg dominiert wieder Das Ding bis etwa Bonn-Nord.

B42: Stabiler Empfang bis Rheinbrohl, dann SWR3 auf gleicher Frequenz bis Leubsdorf, danach ab Erpel wieder Das Ding bis Bonn.

Auf der A48 kommt es ab Kaisersesch (ab einem hochgelegen Rastplatz) zu Gleichkanalstörungen mit Donon.

von WellenJäger - am 20.04.2017 20:48
Naja, brauchen ist immer so eine Sache. Der Empfang zwischen Neuwied und Koblenz ist jetzt natürlich deutlich besser und mit BIG FM in etwa vergleichbar. Die 99,4 war immer etwas schwächer auf der Brust. Rauschreies Stereo ist am Küchenbrüllwürfel nicht immer gegeben. Man kann aber nicht sagen, dass der Empfang sehr schlecht war, im Auto schon gar nicht. Ein anständiger Mono-Empfang ist in Koblenz schon gegeben. Aus meiner Sicht braucht man die 95,7 eigentlich nicht.

... hier stellt sich allerdings die Frage, was denn Standard auf Empfängerseite sein soll. Bei mir in MG-Rheydt rauschen die Ortssender (WDR, Radio 90,1) auch in der Wohnung mit der einfachen Stabantenne. Demnach bräuchte man in Mönchengladbach auch einen Füllsender für den WDR (Stereoempfang) und in Rheydt/Odenkirchen für die 90,1.

Ähnlich ist es in Trier. Natürlich gibt es Ecken, wo Saarburg etwas verzerrt und schwächer ankommt, aber dafür sich extra einen Füllsender zu leisten ist eher eine politische Entscheidung.

von WellenJäger - am 20.04.2017 21:57
Da ich gestern auch auf der A3 von Frankfurt nach Bonn unterwegs war, hier meine Einschätzung:

Die 95,7 kommt kurz vor dem Dreieck Dernbach mal durch. Aber absolut unhörbar, sprich: Nur für uns DXer interessant. Zwischen Rauschen und O=1. Auf den nächsten Kilometern geht sie mal stellenweise kurzzeitig (100 m) bis auf O=3 hoch. Dann ist schnell wieder Feierabend und spätestens ab Neuwied übernimmt WDR 2 aus Remscheid.
Die 99,4 geht auch nicht optimal, aber durchaus über Strecken RDS-tauglich, während die 91,3 ja extrem Interferenzbelastet ist. Aber das gilt halt für empfindliche Empfänger wie das Kenwood oder Gleichwertiges. Mit normalen Radios mit breiten Filtern wird auch die 99,4 kein Genuss sein.

Also auf der A3 kann man die 95,7 vergessen. Ist ne "2 kW Innenstadtfunzel" (Danke für die Formulierung, Japhi). Hier, südlich von Bonn kann man die 95,7 ebenfalls vergessen. Die 99,4 ist mit empfangsstarken und trennscharfen Geräten durchaus einigermaßen brauchbar, teilweise auch hinter Bonn. Auf der A59 nach Köln geht sie stellenweise erstaunlich gut. Die Höhe macht's halt.
Solange man die 99,4 dafür nicht abschaltet, ok. Aber es gäbe sicherlich bessere Lösungen.

Nebenbei(!): 11A Bad Marienberg wurde gestern ja auch aufgeschaltet. Auf der A3 gibt's jetzt auch durchgehenden Empfang. Vorher gab es zwischen dem Dreieck Dernbach und Montabauer teilweise längere Aussetzer. Diese sind jetzt verschwunden.

Getestet übrirgens alles mit dem Kenwood (s. Signatur) an der Sharkline-Antenne.

von Sebastian Dohrmann - am 21.04.2017 09:59
Zitat
WellenJäger
Streng genommen ist aber auch Linz dort innerhalb von Gebäuden nicht mehr sauber empfangbar, gerade in Richtung Stolzenfels. Wenn das wirklich der Maßstab sein soll, braucht es für Koblenz ebenso einen Füllsender für SWR1-4. Und in der Tat gab es den sogar mal zu analogen TV-Zeiten.

Man findet immer Gründe, einen Sender zu legitimieren. Hier ist es eher eine politische Entscheidung, um mit BIG FM auf gleicher Augenhöhe zu sein und um DAS DING auch auf minderwertigen Geräten indoor besser hörbar zu machen, und das ist mit dem starken Signal aus Bendorf in der vergleichsweise bevölkerungsreichen Region Mittelrhein nun gegeben.


SWR 2-4 senden mit 40kW, SWR 1 immer nur noch mit 10kW und den unterschied merkt man Indoor, ja weiter man in den Koblenzer Süden vordringt. Unten in Bendorf gibt es sichtkontakt nach Waldesch.

Natürlich ist bendorf ein Stadtsender für das Bevölkerungsreiche Neuwieder Becken mit Koblenz als oberzentrum.

Die Autobahnen A48/A61/A3 liegen recht exponiert, hier reicht die Funzel aus Waldesch und die neue Frequenz hilft auch nur Bedingt.

Die Frage ist halt, ob der SWR die Chance nutzt die 99,4 zu optimieren. In Welcher Form auch immer. Z.b. nicht mehr alle Antennenfelder zu benutzen und die Leistung zu Erhöhen oder eine eigene Antenne, Standortverlagerung etc.

von H_Deutsch - am 21.04.2017 10:16
Zitat
Sebastian Dohrmann
Nebenbei(!): 11A Bad Marienberg wurde gestern ja auch aufgeschaltet. Auf der A3 gibt's jetzt auch durchgehenden Empfang. Vorher gab es zwischen dem Dreieck Dernbach und Montabauer teilweise längere Aussetzer. Diese sind jetzt verschwunden.

Auf der Strecke hat big fm heute noch Aussetzer, teilweise verschwindet der Sender völlig im Rauschen. Man merkt halt deutlich, dass die anders als SWR1-4 und RPR1 keine Frequenz in Bad Marienberg haben, die hier aushelfen kann. Es wundert mich aber schon, dass die sich nicht wenigstens um ein paar Füllsender bemüht haben, um zumindest mal die A3 zu versorgen, anscheinend interessiert sie das wirklich gar nicht. Um den Sinn und Zweck von Füllsendern kann man sich immer streiten, aber dort bräuchte es definitiv einen.

Ich hab ja gehört, dass es mal Pläne beim SWR gab, die 91,3 in Bad Marienberg aufzubohren (wohl auch auf 2 kW), aber ich hatte immer Zweifel ob das gegen Rimberg eine gute Idee ist und die Empfangsberichte bestätigen meine Zweifel auch. Der Rimberg kommt im Westerwald noch viel zu gut an als dass man den einfach so wegzünden könnte. Eine Leistungserhöhung würde nur zu noch mehr Brei führen und einem Wechselspiel ähnlich wie es das in Rheinland-Pfalz schon mit der 106,3 gibt wo sich der DLF und SWR4 hinter jeder Kurve abwechseln.

von RheinMain701 - am 21.04.2017 10:25
Zitat
RheinMain701
Ich hab ja gehört, dass es mal Pläne beim SWR gab, die 91,3 in Bad Marienberg aufzubohren (wohl auch auf 2 kW), aber ich hatte immer Zweifel ob das gegen Rimberg eine gute Idee ist und die Empfangsberichte bestätigen meine Zweifel auch. Der Rimberg kommt im Westerwald noch viel zu gut an als dass man den einfach so wegzünden könnte.


Ich konnte übrigens in meiner alten Wohnung in Altenstadt beide Frequenzen (99,4 und 91,3) trotz der geringen Leistung dauerhaft empfangen! Zwar stark verrauscht, aber noch identifizierbar. Hier in Obertshausen bekomme ich aber keine der Frequenzen rein. Auch nicht die 95,7.

Die Frage ist halt, ob man die 99,4 jetzt wirklich noch braucht bzw. ob es nicht sinnvoller wäre sie zu einem anderen Standort umzukoordinieren.

von DX OberTShausen - am 21.04.2017 14:05
Ist in der Region Lüttich nicht die 99,5 aktiv, dann wird es nach Westen nichts.

Zitat

Meine Vermutung wäre, dass man irgendwas mit dem Ahrtal deichselt, wo ja SWR3 auf 99.4 sendet und die Frequenz dort für Das Ding einsetzt, vielleicht dann von Linz aus im dreistelligen Wattbereich.

Zitat

99,4 aus Linz gegen Langenberg 99,2? Da ist ja selbst Privatfunk in NRW wahrscheinlicher.


Mit Richtstrahlung theoretisch möglich. Die Ahrtalfrequenzen kommen ja auch nach NRW und zuerst ist ja mal der Venusberg zuständig.

Aber was hätte der SWR davon?

Die Cash Cow verliert Reichweite und Das Ding gewinnt nicht viel dazu und verliert die Reichweite aktuell von Waldesch nach Süden.

Mein Gedanke war, zwei Yagis Rhein und Mosel nach Süden von Waldesch natürlich.

Interessant wäre auch die Option gewesen Waldesch und Bendorf an ein anderes SWR Programm zu geben und dafür eine leistungsstarke Waldesch Frequent an Das Ding.

Vorher hätte sich natürlich SWR 1 angeboten, aber geht Indoor natürlich schlechter als Bendorf aktuell.
Also SWR 3. Dann wären dei Frequenzen auf eine Gleichwelle mit dem Aahrtal und die Bendorfer Funzel für die Stadt Koblenz. Aber entlang der Mosel gäbe es wohl Lücken.

von H_Deutsch - am 21.04.2017 21:10
Zitat
H_Deutsch
Interessant wäre auch die Option gewesen Waldesch und Bendorf an ein anderes SWR Programm zu geben und dafür eine leistungsstarke Waldesch Frequent an Das Ding.

Vorher hätte sich natürlich SWR 1 angeboten, aber geht Indoor natürlich schlechter als Bendorf aktuell.
Also SWR 3. Dann wären dei Frequenzen auf eine Gleichwelle mit dem Aahrtal und die Bendorfer Funzel für die Stadt Koblenz. Aber entlang der Mosel gäbe es wohl Lücken.


Das wird wohl nie passieren. Zumal man DasDing ja schon die Weinbiet-Frequenz gegeben hat. Und bei SWR3 wird man sicher auch nichts an den Frequenzen ändern. Am Ende muss wieder SWR2 dran glauben.

von DX OberTShausen - am 21.04.2017 23:39
Theoretisch - nein, auch in der Praxis - wäre Linz auf 99,4 kein wirkliches Problem für den Langenberger WDR2. Könnte allerdings auch Richtung N etwas eingezogen werden.
Anhand von Waldesch sieht man sehr gut, dass es nun mal Standorte gibt, die sich nur für grossräumige Versorgung eignen, vorausgesetzt eine gewisse Mindestleistung. Waldesch mit nur 200 Watt ergibt keinen wirklichen Sinn, da müsste wenigstens verzehnfacht werden. Würde man die 99,4 zum Haardtkopf verlegen, müsste auch dort mit mindestens 2 (um in die Täler zu kommen), aber maximal 4 kW (wg. Lüttich) gesendet werden, und nur Richtung Eifel und gar nix nach Süden wg. Donon.
Was spricht eigentlich dagegen, KO-Waldesch einfach etwas zu verstärken und die Obere-Ahr-Funzel leicht umzukoordinieren?

von Randfunker - am 22.04.2017 21:48
Zitat
Randfunker
Theoretisch - nein, auch in der Praxis - wäre Linz auf 99,4 kein wirkliches Problem für den Langenberger WDR2. Könnte allerdings auch Richtung N etwas eingezogen werden.
Anhand von Waldesch sieht man sehr gut, dass es nun mal Standorte gibt, die sich nur für grossräumige Versorgung eignen, vorausgesetzt eine gewisse Mindestleistung. Waldesch mit nur 200 Watt ergibt keinen wirklichen Sinn, da müsste wenigstens verzehnfacht werden. Würde man die 99,4 zum Haardtkopf verlegen, müsste auch dort mit mindestens 2 (um in die Täler zu kommen), aber maximal 4 kW (wg. Lüttich) gesendet werden, und nur Richtung Eifel und gar nix nach Süden wg. Donon.
Was spricht eigentlich dagegen, KO-Waldesch einfach etwas zu verstärken und die Obere-Ahr-Funzel leicht umzukoordinieren?


Zu Waldesch:
Wenn braucht man eine RIchtstrahlung nach Süden. Nach Norden gibts ja die Bendorfer Funzel.

Der Sender Ahrtal steht zwar nur wenig exponiert zu seiner direkten Umgebung bzw Versorgungsgebiet, aber exponiert gegenüber NRW und nach Belgien rüber. Das theoretische störpotential ist also enorm.

Natürlich könnte man ohne den Sender Ahrtal die Leistung der 99,4 problemlos kostengünstig (über die bestehende) Antenne erhöhen, Nur liebe Forumskollegen, dass hätte man auch schon vorher haben können

Beim Haardtkopf darf man nicht die 99,2 aus Saarburg vergessen. Vom Haardtkopf halte ich auch im eigenen Haus für ausgeschlossen.

Der SWR hat aber sonst keine passenden Standorte. Idar-Oberstein wäre noch Unterversorgt. Mit Donon wäre es kein Problem.

Aber Waldesch schließt auch die Lücke nach Süden auf der A61.

von H_Deutsch - am 22.04.2017 22:14
Bad Marienberg dürfte doch aber schön ins Ahrtal reinstrahlen und umgekehrt dürfte der Sender Ahrtal auch Bad Marienberg stören, aber hier könnte auf Linz ausgewichen werden.

Ich stelle mir bei der 99,4 ein Richtstrahlung mit 2kW entlang der A61 und A48 (1kW) vor. Nach Norden würde dann noch eine Reststrahlung rausgehen.

99,4 nach Bad Marienberg kann man wegen sackpfeile 99,6 ausschließen.

Ich würde mich nicht so sehr auf den Sender Oberes Ahrtal versteifen, durch den Sender Bendorf, der die Bevölkerungsreichen Gebiete in Nord RLP versorgt, besteht keine Notwendigkeit mehr im Ahrtal was zu ändern, um die 99,4 frei zu bekommen. SWR Aktuell schließe ich mal aus. Hier würde das Sinn machen.

von H_Deutsch - am 24.04.2017 17:47
Guten Abend!

Ich war jahrelang nicht mehr in diesem Forum aktiv, aber als Eifeler, der lange in KO-Südstadt gewohnt hat, nun in BN wohnt und mindestens einmal die Woche den Rhein entlang nach KO fährt, war ich gestern Abend "erschrocken", als das Radio auf 95.7 mit DASDING stehenblieb.

Für die südliche Innenstadt ist die Vierwindenfunzel sicher ein Gewinn, da geht Waldesch nicht, weil er übers Tal hinweg strahlt. Aber für den Rest des Neuwieder Beckens braucht es die Neue nicht. In Neuwied und Andernach geht die 99.4 wirklich brauchbar und Richtung Eifel kann man mindestens bis A48 Mayen auch 99.4 hören.

Den Rhein runter ist ab Brohl und Rheinbrohl mit beiden Ende (brauchbar hörbar). Die 99.4 kommt in Bad Godesberg nochmal stellenweise, aber auch nicht genießbar.

In der Summe hat der SWR hier die Innenstadt KO abgesichert um da das Jungvolk zu bedienen - welches doch fast nur noch Webstream laufen hat - ob das wirklich nötig war?

Ich bin sehr froh, dass ich in Bonn mit DAB das SWR-Paket (und so auch DASDING) gut reinbekomme.

von dionysius2003 - am 23.05.2017 19:39
Zitat
dionysius2003


Ich bin sehr froh, dass ich in Bonn mit DAB das SWR-Paket (und so auch DASDING) gut reinbekomme.


Und damit kann man gut Rechtfertigen, dass sich an den Frequenzen und Leistungen nikx mehr ändern wird! Ich bin zwar ein DAB Liebhaber, fakt ist, dass die meisten noch immer, und das wird auch noch so bleiben via UKW hören.

Das Jungvolk in remagen/Linz und dem Ahrtal hat ein Recht auch DASDING zu empfangen.

ich gehe ja viel Wandern, komme also viel herum, zwischen Linz, Koblenz, Ahrtal und so, wenn ich mal an Jungen läuten vorbei komme, oder an wohnungen, wo junge leute wohnen, höre ich meist 1 Live!

Mich wundert halt nur das der SWR da nicht massiv gegensteuert! Den best gemachten sender den ich kenne! lässt der SWR halbwegs vergammeln :-(

von Rheinländer - am 24.05.2017 19:43
Bei Gründung des SWR damals stand doch im Staatsvertrag, dass es vier landesweite Ketten geben wird. 2 übergreifende und 2 länderbezogene. Die fünfte Kette wuchs aus einem Projekt zu einem richtigen Radio. Der SWR kann froh sein, dass DASDING schon so einige UKW-Funzeln bekommen hat. Vollversorgung ist doch gar nicht mehr machbar auf einer fünften Kette ohne mal auf UKW richtig aufzuräumen.

Mit 1Live kommt man ja gen Süden nicht weit. Auf der A61 kracht paar Kilometer nach der Landesgrenze NRW/RLP schon hr4 auf 102.5 auf die Venusberg-Frequenz rein und der Venusberg ist im Ahrtal allgemjein nichts Tolles.

Ich mag DASDING, aber sehe nicht, was da noch kommen soll an Versorgung aus Baden-Baden..

von dionysius2003 - am 24.05.2017 22:06
Ich weiß zwar nicht, was du für ein Autoradio hast, aber bei mir "kracht" da gar nichts. Entlang der A61 geht 1LIVE beifahrertauglich bis runter nach Laudert. Ab da wird er Empfang ziemlich schnell ungenießbar bis Stromberg. Dann geht nichts mehr wegen Feldberg (102,5) und Kettrichhof (104,7).

Entlang der A3 ist schneller Schluss. Ab Montabaur gibt's schon leichte Signaleinbrüche und ab Diez ist dann nur noch gestörter Empfang bis Niedernhausen möglich. Auch Richtung Belgien und Luxemburg ist der Overspill nicht sehr hoch.

Wer sein Autoradio mal testen möchte, dem sei Koblenz ans Herz gelegt. Je nach Radio-Antennen-Kobination geht dort 1LIVE von miserabel, stark gestört bis hin zu weitgehend sauber und beifahrertauglich.

Deshalb hatte ich mit DAS DING auf der 99,4 auch noch nie Probleme mit dem Empfang ;-)

von WellenJäger - am 25.05.2017 21:05
Zitat
WellenJäger
Ich weiß zwar nicht, was du für ein Autoradio hast, aber bei mir "kracht" da gar nichts. Entlang der A61 geht 1LIVE beifahrertauglich bis runter nach Laudert. Ab da wird er Empfang ziemlich schnell ungenießbar bis Stromberg. Dann geht nichts mehr wegen Feldberg (102,5) und Kettrichhof (104,7).

Entlang der A3 ist schneller Schluss. Ab Montabaur gibt's schon leichte Signaleinbrüche und ab Diez ist dann nur noch gestörter Empfang bis Niedernhausen möglich. Auch Richtung Belgien und Luxemburg ist der Overspill nicht sehr hoch.

Wer sein Autoradio mal testen möchte, dem sei Koblenz ans Herz gelegt. Je nach Radio-Antennen-Kobination geht dort 1LIVE von miserabel, stark gestört bis hin zu weitgehend sauber und beifahrertauglich.

Deshalb hatte ich mit DAS DING auf der 99,4 auch noch nie Probleme mit dem Empfang ;-)


Die 107,xxx geht am weitesten nach Süden, sowohl auf der A3 als auch auf der A61, am Rhein unten bis Osterpai/Boppard kein Problem, dann ist ende.

Ja auf der A61 ist man hinter KO hoch genug, so das nix groß dazwischen ist, da geht es noch mal gut, wenn man aus der Koblenzer senke raus ist.

Auf der A3, genau bis Niedernhausen, da Bildet der Taunus die Natürliche Barriere!

von Rheinländer - am 26.05.2017 17:01
Zitat
Wellenjäger
Ich weiß zwar nicht, was du für ein Autoradio hast, aber bei mir "kracht" da gar nichts. Entlang der A61 geht 1LIVE beifahrertauglich bis runter nach Laudert


Also ich habe ein Alpine-Radio, was wohl sicher nicht das Beste für den Empfang ist (aber auch kein Ramsch?!). Ich würde gerne mal mitfahren, wenn wir die A61 runter fahren und ab der AS "Wehr" von den Eifelhöhen runter in die Pellenz Richtung AS "Mendig" / AS "Kruft" fahren. Da kannst du mir nicht erzählen, dass da 1LIVE noch erträglich zu hören ist. Quasi freie Sicht auf den Gr. Feldberg macht 102.4 unmöglich. 104.7 geht nicht ordentlich und 107.2 wird von 107.1 SWR4 Haardtkopf kaputtgemacht. Klar, wenn ich nach der Moselbrücke den Hunsrück rauf fahre, kommt es ne Zeit lang wieder ganz gut. Ich weiss natürlich nicht, wer hier wie "beifahrertauglich" definiert. Ich habe daran ziemlich hohe Anforderungen. Meine Beifahrer würden mich sehr schräg angucken, wenn ich hinter "Wehr" 1LIVE drinließe.

Mobil und stationär kann man nicht vergleichen. Stationär mit Antenne aufm Speicher geht ein Sender toll. 1 Km weiter im Auto kannste es manchmal vergessen, 200 Meter weiter gehts dann wieder. Das wäre dann nicht beifahrertauglich ;)

von dionysius2003 - am 26.05.2017 20:48
Das mit dem Radiovergleich finde ich eine tolle Sache. Wir können diese kritische Strecke gerne mal in meinem und deinem Wagen zusammen abfahren. Ich habe diesen Abschnitt heute nochmal genauer unter die Lupe genommen und das Radio laut aufgedreht. Ich bleibe dabei: Der Empfang von 1LIVE ist auch zwischen Kruft uns Wehr erträglich. Vereinzelt einpaar leichte Störgeräusche, wenn man genau drauf achtet, bei normaler Hörlautstärke fällt das eigentlich gar nicht auf. Etwas auffällig sind die Störungen auf der A48 zwischen Rübenach und dem Zubringer auf die B9. Da könnte man vielleicht auf den Gedanken kommen, umzuschalten.

Ich fahre übrigens öfter von Mönchengladbach nach Koblenz. Kommenden Sonntag (bis Dienstag) ist wieder soweit. Da können wir uns sicher mal treffen:spos: Sag einfach Bescheid, wann du kannst.

Was DAS DING betrifft, so konnte ich dieses Wochenende mal den Empfang in Mayen testen. Ab Polch übernimmt die 99,4. Auf der B262 schwächeln beide Frequenzen etwas. Es kommt stellenweise zu hörbaren Signaleinbrüchen. In Mayen selbst stabilisiert sich der Empfang wieder etwas.

von WellenJäger - am 28.05.2017 14:49
Die Woche nach Pfingsten ist schlecht - da bin ich in Urlaub. Ich fahre eigentlich jeden (Werktags-)Montag am frühen Abend die Strecke Bonn - Mayen - Bendorf - Bonn (von Bonn nach Mayen auf wechselnden Strecken je nach Staulage). Morgen werde ich mal bewusst 1LIVE drinlassen und hinhören, sollte ich von Meckenheim bis Mendig A61 fahren. Ich muss zugeben, das habe ich ewig nicht mehr ausprobiert weil ich gar kein 1LIVE-Hörer mehr bin. Für zu viel am Radio rumzuspielen ist mir der Verkehr auf der A61 auch zu arg. Vielleicht werde ich ja von meinem Radio überrascht und eines Besseren belehrt.

Zu DASDING: Auf dem Zubringer zur A48 (B262) von Mayen den Berg rauf sind beide abgeschattet, das ist da bei den hessischen Programmen, die vorher gingen, auch so, weil keine Alternativfrequenz von Westen da ist. In Mayen kann man hr3 oder FFH hören. Fährt man da rauf, isses vorbei und oben auf der A48 ist es wieder gut.

von dionysius2003 - am 28.05.2017 20:03
Gestern hatte ich die Gelegenheit, die A61 Richtung Süden mit 1LIVE zu testen - mit grausigem Ergebnis. Offensichtlich ist mein Radio nichts Tolles, was die Trennschärfe angeht. Zur "Wahl" stehen ja die Frequenzen 102,4/104,7/105,5.

Zum ersten Mal "kracht" es auf der Ahrtalbrücke. 1LIVE läuft auf 104,7 und von der 104.9 drückt bigFM rein. Das dumme Radio schaltet auf keine andere Frequenz um. Jeder normale Hörer wählt ein anderes Programm. Der Suchlauf bleibt auf der 102,4 auch nicht stehen. Manuell geht es damit dann weiter.

Kurz vor Niederzissen dann das zweite Mal. Wieder drückt 104,9 auf 104,7 rein. Der Suchlauf bleibt wieder auf 102,4 nicht stehen. Manuell geht es damit auch nicht brauchbar, weil schon etwas hr4 stört. Manuell geht es aber auf 105,5 weiter. Erstaunlich, dass das Radio oft auf 104,7 wechselt, das hätte ich nicht vermutet.

Bis zur Ausfahrt Mendig geht es dann, auf der B262 wird wiederum die 104,7 durch 104,9 zerstört. Die 102,4 ist hier unbrauchbar wegen hr4. 105,5 geht hier auch nicht. Ab dort hatte ich keine Lust mehr und habe SWR3 eingeschaltet.

von dionysius2003 - am 30.05.2017 07:12
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