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EU-Ratsspitze will Geoblocking europaweit festschreiben

Startbeitrag von uhf am 10.04.2016 05:50

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Online-Inhalte-EU-Ratsspitze-will-Geoblocking-europaweit-festschreiben-3166417.html

08.04.2016 16:27 Uhr

Geht es nach der niederländischen Ratspräsidentschaft, müssten Inhalteanbieter genau prüfen, in welchem EU-Land ein Nutzer seinen Wohnsitz hat und wie die Rechtslage dort ist, bevor sie Content in einem anderen Mitgliedsstaat freigeben.

Die von der EU-Kommission geplante "grenzüberschreitende Portabilität" von Inhaltsdiensten im Internet im digitalen Binnenmarkt soll klaren Grenzen unterliegen. Dafür plädiert zumindest der niederländische Vorsitz des EU-Rats in einem Änderungsvorschlag zum Verordnungsentwurf der Kommission, den das Online-Magazin Politico veröffentlicht hat. Inhalteanbieter dürften demnach bestehende Praktiken zum Geoblocking nur unter sehr engen Voraussetzungen aufgeben.

Rechte des Heimatlandes mitnehmen

Die Niederländer legen dem Papier nach größten Wert darauf, dass ein EU-Bürger beim temporären Aufenthalt in einem anderen Mitgliedsstaat beim Abruf von Online-Diensten wie Streaming nur genau dieselben Nutzerrechte erhält wie im Land seinen Wohnsitzes. Ein Este dürfte online abgerufene Inhalte dann etwa auch bei einem Besuch in Frankreich auf CD brennen, ein Franzose in Estland aber nicht, bringt Politico ein Beispiel.

Zugleich sollen Content-Provider den Staat des hauptsächlichen Wohnorts mit "effektiven Mitteln" überprüfen. Dabei könnten sie zum einen auf "freiwillige Industriestandards" oder vergleichbare Praktiken setzen, heißt es in dem Papier. Bestehen solche Regeln aber nicht, müssten Inhalteanbieter eine ganze Palette an acht Ersatzmaßnahmen treffen.

Ausweispflicht im Internet

Teil der langen Aufgabenliste ist etwa die Pflicht, einen Ausweis oder ein anderes gültiges Dokument zu verlangen, aus dem die Stammadresse des Kunden hervorgeht. Rechnungs- und Postanschrift müssten zusätzlich genauso herangezogen werden wie "Bankdetails wie Kontonummer" oder Kredit- beziehungsweise EC-Karten. Ferner soll auf den "Ort der Installation einer Set-Top-Box oder eines ähnlichen Geräts" zu achten sein, über die der Nutzer normalerweise auf den Dienst zugreift.

Ein Inhalteanbieter müsste vor einer Freigabe im Ausland zudem eruieren, ob der zu Begünstigende in seinem Heimatland Rundfunk- oder vergleichbare Lizenzgebühren zahlt und ob ein Vertrag mit einem Zugangsprovider zum Internet besteht. Nicht zuletzt soll die IP-Adresse "periodisch" geprüft werden, um den Mitgliedsstaat auszumachen, in dem der Kunde üblicherweise ins Netz geht und Filme, Sportsendungen, Musik, Spiele oder E-Books konsumiert.

Die ganze Palette an Überwachungsmitteln wollen die Niederländer gegebenenfalls sowohl bei gekauften als auch bei gratis am Wohnortsitz verfügbaren Inhalten aktiviert wissen, offenbar um eine missbräuliche Inanspruchnahme beispielsweise von ARD und ZDF in einem anderen EU-Land zu verhindern. Zusätzliche Abspielmöglichkeiten müssten zudem nur eingeräumt werden, wenn der Reisende "regelmäßig" an seinen Stammsitz zurückkehrt.


Kritik von allen Seiten

Eine breite Allianz von Bürgerrechtsorganisationen, Verbänden der Internet- und Digitalbranche, Verbraucherschützern und Bibliotheken hat die Kommission derweil in einem offenen Brief aufgefordert, eine "ambitionierte" Copyright-Reform zu verfolgen. Die geplanten neuen Urheberrechtsregeln müssten "fit sein für die digitale Welt und fundamentale Prinzipien wie Haftungsprivilegien sowie Rechte der Bürger auf Kommunikationsfreiheit und Zugang zum Wissen aufrechterhalten und stärken".

Die Unterzeichner sind besonders besorgt, dass diese Ziele ernsthaft in Gefahr geraten könnten, wenn die Verantwortungsregeln der Online-Vermittler angezogen würden. Sollten die Rechte, Inhalte öffentlich zu kommunizieren und verfügbar zu machen, in einer Weise eingeschränkt werden, wie dies "gewisse Rechteinhaber" wünschten, würde dies das Internet in seiner jetzigen Form zerstören. Alltägliche Aktivitäten der Nutzer etwa beim Posten oder Verlinken gerieten in eine rechtliche Grauzone, warnen die Schreiber, zu denen unter anderem der Bitkom, die Initiative European Digital Rights (EDRi), EuroIspa oder Mozilla gehören. (mho)

Antworten:

Ja, ist denn schon wieder 1. April? Der war doch gerade erst...

von Chris_BLN - am 10.04.2016 08:16
Alles ganz leicht umsetzbar, da die Lizenzinhaber bald Zugriff auf alle persoenlichen Daten eines jeden EU Buergers haben, welche die EU Buerger u.a. so gerne voellig unbedarft ueber FB und andere amerikanische Onlinedienste einem jeden zur Verfuegung stellen. Bedeutet null Aufwand fuer Hotels usw. dem Gast die richtige landesbezogene Freigabe zu erteilen oder zu verweigern.
Man sieht daran, es gibt mehr und mehr Bestrebungen in vielen Bereichen, die urspruenglich angedachte Vereinigung aller EU Staaten zu einem grossen Ganzen, mit gleichen Rechten unabhaengig des Wohnsitzes, nun wieder ins Gegenteil zu wandeln.
Wie soll es auch anders gehen, solange Lizenzen nicht generell nur EU weit vergeben werden duerfen.

von Nordlicht2 - am 10.04.2016 08:28
Freie Wirtschaft, eingeschränkte Bürgerrechte.

von Japhi - am 10.04.2016 09:00
Das überrascht mich nun nicht Wirklich....
Fernsehen ohne Grenzen wurde schon Beerdigt..
Nun ist halt das ( Internet ) Radio ohne Grenzen Fällig...
Meine Gegenmassnahme was diese Überwachung betrifft : Das Online sein Deutlich reduzieren...
Obwohl Ich bin ja, was Diese Problematik anbetrifft, Aussen vor ( Schweiz ).

von RADIO354 - am 10.04.2016 09:26
Meine Gegenmassnahme was diese Überwachung betrifft: alles ziehen-saugen-rippen-mitschneiden, solange es noch geht. Gucken/hören kann man immer noch wenn die Rente kommt :D

von iro - am 10.04.2016 16:34
Ich glaube auch, dass es irgendwann alles gesperrt wird und man Radio und TV aus den Nachbarländern nicht mehr empfangen kann. Es ist einfach nicht gewollt und bei DVB-T sowie Sat hat man es erfolgreich umgesetzt. Jetzt ist der Rest dran. MW, LW wird zeitnah abgeschaltet, dann ist UKW dran. Von der Freiheit des Rundfunks sind wir wohl bald mehr eingeschränkt als zu reinen analogen Empfangsmöglichkeiten.

von pfennigfuchser - am 10.04.2016 17:32
Wie kann man denn via shoutcast die bedienten Länder festlegen ???
Es ist der tot der vielen freien Sender.

von sup2 - am 10.04.2016 17:55
Zitat
Nordlicht2
Man sieht daran, es gibt mehr und mehr Bestrebungen in vielen Bereichen, die urspruenglich angedachte Vereinigung aller EU Staaten zu einem grossen Ganzen, mit gleichen Rechten unabhaengig des Wohnsitzes, nun wieder ins Gegenteil zu wandeln.
Genau das stimmt aber eben nicht. Alles was zur Wirtschaft und zum freien Handel zählt bzw. eher dem Gewinnstreben von Großkonzernen zugutekommt wird massiv befürwortet. Die Interessen der eigentlichen Staaten und dessen Einwohnern und Bürgern werden nur "zufällig" berücksichtigt, wenn es zufälligerweise gerade auch den Interessen der Unternehmen zugute kommt. Dann wird das aber extrem PR-mäßig gepusht, so dass ein gewisser Eindruck entsteht - und der ist gewünscht, Augenwischerei. Denkt etwa jemand ernsthaft, dass z.B. Grenzkontrollen wegen dem freiem und unkompliziertem Urlaubsverkehr entfallen sind? :joke: Genauso wie der Aufgabewille des Bargeldes von seiten der EU, glaubt auch hier jemand ernsthaft, dass das für "uns" sein soll (Stichwort: negative Zinsen)? :joke: Und außerdem ist Geoblocking wunderbar dazu geeignet, eine europaweite Meinungsbildung der EU Bürger zu verhindern, das Machtmonopol des Wissens soll eben nicht bei den Bürgern sein, sondern bei der "Macht". 29(?) EU-Länder, in denen sich die Bürger nur noch schlecht austauschen und zusammenschließen können, ein Traum jeder Macht. Dazu gehören aber immer zwei, einer der Macht hat und einer der sie akzeptiert ... und genau den zweiten Teil will man massiv zersplittern.

Zitat
iro
Meine Gegenmassnahme was diese Überwachung betrifft: alles ziehen-saugen-rippen-mitschneiden, solange es noch geht. Gucken/hören kann man immer noch wenn die Rente kommt :D
Nett gemeint, aber das kann es nicht sein, denn damit gibst du selbst deine Zukunft auf; quasi nach mir die Sintflut.
Um die Relationen nicht zu verlieren: Das Thema Geoblocking von Rundfunk ist an sich nicht so schlimm um sich wirklich aufzuregen. Aber nicht die Stimme im Chor sondern die gesamte Summe an Stimmen gibt endgültig das Gesamtlied, und das klingt nicht fröhlich ... meiner Ansicht nach fährt Europa immer mehr gegen die Wand, da keinem nur Angst und Bange werden (ich rede wie gesagt nicht nur von Rundfunkgeoblocking).

von Jens1978 - am 10.04.2016 18:09
Das ließt sich ja schon fast wie eine Zensur.
Man wird geschickt gehindert sich aus dem Ausland eine andere Meinung zu bilden.
Und das in mitten von Europa!:eek:

von _Yoshi_ - am 10.04.2016 18:59
Es spielt natuerlich jenen in die Karten, die gern ihre eigenen Medien als exklusive Quellen der Meinungsbildung haben moechten.

Ich moechte in Erinnerung rufen, dass die BBC im zweiten Weltkrieg deutschsprachige Sendungen fuer ein deutschsprachiges Zielgebiet ausgestrahlt hat. In den Zeiten des so genannten "Kalten Krieges" waren Propagandasendungen ebenfalls absolute Normalitaet.

von PowerAM - am 10.04.2016 19:43
Eine Lachnummer, sowas. Du noch viel wachsen musst, Du kleines Spielzeugeuropa.

Aber gottlob wird es immer Wege und Mittel geben, so eine Kinderkacke zu umgehen.

Ich sag es euch offen und ehrlich: Mich jucken solche blödsinnigen Spielereien nicht mehr. Ich mach da nicht mit. Das Internet wird frei und offen bleiben und seine Wege dazu finden, zur Not im Untergrund. Let's go pirate...

von Peter Schwarz - am 10.04.2016 20:15
Zitat
Jens1978
Alles was zur Wirtschaft und zum freien Handel zählt bzw. eher dem Gewinnstreben von Großkonzernen zugutekommt wird massiv befürwortet. Die Interessen der eigentlichen Staaten und dessen Einwohnern und Bürgern werden nur "zufällig" berücksichtigt, wenn es zufälligerweise gerade auch den Interessen der Unternehmen zugute kommt.


Das ist auch mein Eindruck über die Arbeit der EU-Kommission und zwar, soweit ich zurückdenken kann. Aktuell sieht man ganz gut bei den Verhandlungen über die Handelsabkommen CETA und TTIP, wie zwar die Interessen der wirtschaftlichen Interessengruppen durch Einladen deren Vertreter bestens berücksichtigt werden, aber die breite Öffentlichkeit über den Fortgang der Verhandlungen weitgehend im Unklaren gelassen wird, bis dann schliesslich ein praktisch nicht mehr abänderbarer Vertragsentwurf vorgelegt wird.

Beim Geoblocking ist es nicht einmal so, dass der EU-Kommission die grundlegende Problematik nicht bekannt wäre: Auf der EU-Website wird das Geoblocking und dessen unerwünschte Folgen beim Namen genannt. Bezeichnend ist aber, dass schon dort hauptsächlich die negativen Folgen des Geoblocking auf den Handel genannt werden ("denying delivery or shipment across border") und nicht etwa auf die Informationsfreiheit und die Freiheit der Meinungsbildung, unabhängig von Wohnsitz oder Nationalität. Es dürfte klar sein, dass Letzeres bei den Regulierungen der Kommission den Kürzeren ziehen wird, wenn das Geoblocking für das einfachere und profitablere Vermarkten von Film-, TV- und Audiorechten durch die Rechteinhaber irgendwie nützlich ist.

Konkret kann ich an meinem grenznahen Wohnort zwar die TV-Programme von France Télévisions (z.B. France 2) über DVB-T problemlos empfangen, aber das Abrufen von Inhalten bei http://www.france2.fr/ endet oft mit der Fehlermeldung "Pour des raisons de droits concédés à France Télévisions, cette vidéo n'est pas disponible depuis votre position géographique."

Zitat

Um die Relationen nicht zu verlieren: Das Thema Geoblocking von Rundfunk ist an sich nicht so schlimm um sich wirklich aufzuregen. Aber nicht die Stimme im Chor sondern die gesamte Summe an Stimmen gibt endgültig das Gesamtlied, und das klingt nicht fröhlich ... meiner Ansicht nach fährt Europa immer mehr gegen die Wand, da keinem nur Angst und Bange werden (ich rede wie gesagt nicht nur von Rundfunkgeoblocking).


Solange es wie bisher hauptsächlich TV-Serien, Filme und Sportereignisse betrifft, ist es nicht wirklich schlimm. Der Schritt zur totalen Abschottung im Internet wie in China ist aber technisch nur noch ein ganz kleiner: Man stellt einfach alle Inhalte nur noch gezielt für bestimmte Regionen/Nationen zur Verfügung statt nur einer Auswahl...

Dass die Kommission jetzt die Portabilität von Nutzungslizenzen bei vorübergehendem Aufenthalt im Ausland ermöglichen will, ist zwar auf den ersten Blick ganz nett, aber die dazu vorgeschlagenen "Überwachungsmittel" machen das ganze Rechtevermarktungssystem doch noch absurder. Dabei gäbe es ein viele einfachere Lösung: Die Rechteinhaber dürften beim Vertrieb ihrer Rechte nicht mehr nach Nationalität oder Wohnsitzland des Nutzers unterscheiden. Aber so eine Auflage könnte ja die Gewinne der Rechteinhaber schmälern und wird daher von der EU-Kommission auch nicht kommen.

73 de Uli

von ulionken - am 10.04.2016 20:27
Ich stelle mir schon die Ansagen von Morgen auf den ARD-Programmen vor "... und über Internet können Sie uns deutschlandweit sowie weltweit außerhalb der EU hören." :D
D.h. vorausgesetzt, deutschlandweit geht dann noch.

von Zwölf - am 10.04.2016 21:37
Zitat
Zwölf
...
D.h. vorausgesetzt, deutschlandweit geht dann noch.


Du meinst sowas hier:

... Der negative Stimmungsbericht über Herrn Seehofer ist heute nur außerhalb der Grenzen des Freistaates Bayern abrufbar. Wie bitten um Ihr Verständnis. ;-)

von Saarländer (aus Elm) - am 10.04.2016 21:46
:bruell: Na, so lang sie nicht folgender Maßen lautet: ... der folgende Bericht ist nur außerhalb Bayerns zu hören, da Teile des Berichts die bayerische Bevölkerung beunruhigen könnten.

von Zwölf - am 10.04.2016 21:50
In Europa läuft gehörig viel ganz schön falsch und dabei ist dieser Aspekt nur eine Sache unter vielen, dennoch nicht weniger brisant. Da ich ein Leben führe, dass sich in mehreren Ländern abspielt, viel reise und daher oft meinen Standort wechsle, komm ich leider mit diesen ganzen Rechteproblemen ständig in Konflikt.
Seit ich in Italien lebe darf ich etwa nicht mehr meinen Amazon Prime Account nutzen. Obwohl Amazon eigentlich derselbe Konzern ist, ist es trotz Europäischer Union und einem Binnenmarkt nicht möglich, dass ich auch via amazon.it auf meinen Prime Account zugreifen kann. Von amazon.de (auch für Österreich zuständig) hieß es ausführlich dazu, dass es "einfach nix mit Amazon Prime ist". Es hat mich ehrlich gesagt nicht erstaunt, da es nicht das erste mal war.

Seit einigen Jahren habe ich Spotify und nutze es auch häufig. Als ich in Frankreich mit einem Freund aus Italien vor zwei Wochen auf URlaub war, hat dieser eine Playlist mit den Songs der Reise angelegt. Ich konnte aber - obwohl ich den gleichen Betrag wie er - zahle, nicht auf alle Songs zugreifen, da diese für meinen österreicischen Account nicht verfügbar waren.

Dazu kommen noch zahlreiche Episoden, indem ich dieses Video und diesen Livestream nicht schauen kann, weil ich mich nicht in Land X befinde blabla . Oft pa ssiert es mir, dass ein Song, den ich gerade auf einen Radiosender höre, nicht verfügbar ist - weil er in meinen Land nicht erschienen ist.

Der Grund wieso - nämlich die Spielchen der Rechte-Mafia, die auch im 21. jahrhundert trotz Internet und Globalisierung ihre antiquitierte Marketingstrategien fortsetzen wollen und dabei vergessen, dass eben Leute wie ich grenzüberschreitend denken und sich zum Glück (!) nicht mehr von regionalen Medien allein beeinflussen müssen. Das gilt insbesondere für die Musik, wo ich bewusst eine Auswahl an europöischer Musik haben möchte und nciht nur das lokale, was in einem Land erschienen ist. Durch eine einheitliche Währung ist etwa die Vorgehensweise von Spoitify (für die das Unternehmen natürlich nichts kann, die Rechtemafia ist Schuld dran) noch mehr ein Skandal, da für gleiches Geld nicht das gleiche geboten wird und das nur wegen Grenzen, die wir doch eigentlich abgeschafft haben.

Diese angeblich abgeschafften Grenzen existieren leider gerade bei diesen Rechten bis heute fort. Wir haben einen EU-Binnenmarkt,Arbeits- und Niederlassungsfreiheit, aber haben noch immer keinen EU-Rechtebinnenmarkt.
Es wäre relativ einfach und den Geist des europäischen Gedankens logisch erscheiend, wenn man einen EINHEITLICHEN EU-Rechtebinnenmarkt macht.

Heißt konkret: Laut Art. 18 Satz 1 AEUV und das folgende Verbot der Diskriminierung aufgrund der Staatsangehörigkeit könnte man gegen solche Diskriminierungen, die von der Rechtemafia ausgehen klagen - oft hab ich es mir schon überlegt.

Es kann nicht sein, dass man als Österreicher einen anderen Medienzugang hat als ein Italiener. Das einfachste und fairste und gemäß dem EU-Gleichheitsgrundsatz und -Gedanken folgende Vorgehensweise wäre es daher einen EU-Datenmarkt zu schaffen, dh. egal ob man in Stockholm oder auf Malta sitzt, alle EU-Bürger haben das gleiche Recht auf alles zuzugreifen. Heißt: Ende von Verschlüssungswahn, der ganze Länder von anderen isoliert (siehe Österreich, wo der ORF am liebsten bald die eigenen Zuseher ausschließen möchte). Da Fernsehen und Radio wesentlich dazu dient einen Eindruck von anderen Ländern zu erhalten ist die Verschlüsselungsorgie grob den Idealen der EU entgegenlaufend.

Heißt aber auch Ende von Geoblocking, als EU-Bürger hab ich das Recht auf Zugriff auf alle Musiktitel, auf alle Fernsehprogramme, die in der EU produziert werden usw.

DAS wäre Europa und würde den EU-Binnenmarkt ergänzen. Es würde den Zusammengehörigkeitsfaktor erhöhen und eben wirklich für ein freies und offenes Europa stehen.

Doch leider wird wohl nicht der einfachste Weg eingeschlagen, sondern der Weg, indem das alles verkompliziert wird. In einer Zeit, in der überall wieder Mauern aufgezogen werden, wundert es mich nicht, dass man auch hier ähnliches vor hat. Es ist schade, dass man in Europa nichts gelernt hat aus der Vergangenheit und das man die "Technologische Revolution" nicht dazu nützt, Europa näher zueinander zu bringen.

Für mich als jemand, der viel innerhalb der EU unterwegs ist, ist es unveständlich noch so zu denken. Es sollte innerhalb der EU egal sein, wo jemand arbeitet oder lebt, er soll dies dort tun können, wo er Lust und wo es ihm gefällt und soll überall die gleichen Vorrausetzungen haben, heißt gleiche Filme sehen, gleiche Musik zu streamen, gleichen Internettarif nutzen und ohne große Bürokratie Arbeit finden und eine Wohung mieten.

Derzeit läuft viel schief und dieser Aspekt ist nur einer von vielen, wo man sich immer mehr vom Ideal entfernt, für jemanden wie mich wird es daher eher komplizierter, aber da die Bevölkerung auch nicht in die EU glaubt, wird sich auch nichts ändern. Leider erwarte ich mir nichts positives von der Zukunft und vielleicht werd ich wohl bald legal gewisse Websites bald nicht mehr mal anschauen können, weil irgendein Idiot dieser Rechtemafia-Organisati
on glaubt, in dem Land mir das vorenthalten zu müssen.

Europa, wach auf!

von RTL 102.5 Fan - am 10.04.2016 22:38
Tja ich bin in Stuttgart. Man meint aber ich sei in München. Ob es wohl an meinem Mobilfunker mit der Zentrale dort liegt. Manche Ortungsdienste sind unglaublich genau.

von pomnitz26 - am 11.04.2016 00:46
Keine Sorge, es gibt wesentlich genauere:

von hegi_ms - am 11.04.2016 07:29
Zitat
Zwölf
[...]"... und über Internet können Sie uns deutschlandweit sowie weltweit außerhalb der EU hören." [...]


Genau das wird nicht mehr gehen! Der Rechteinhaber wird dafuer sorgen, dass auf seine Inhalte nur vom Zielgebiet aus zugegriffen werden kann. Und um das auch sicherzustellen wird der Zugriff nur dann erlaubt werden, wenn der Zugreifende seine Identitaet offenlegt und damit beweisen kann, dass er alle im Zusammenhang mit den eingeraeumten Zugriffsrechte geforderten Auflagen auch tatsaechlich erfuellt. Die einfache Zielgebietszuordnung ueber die IP-Adresse wird den Rechteinhabern allein nicht ausreichen, da man mit geringem Aufwand auch zu einer IP-Adresse einer vollkommen anderen Region kommen kann. Die Zeiten, in denen man ueber Mirrorserver auf dem Geoblocking unterworfene Inhalte dann doch zugreifen konnte, sind definitiv vorbei.


Zitat
pomnitz26
Tja ich bin in Stuttgart. Man meint aber ich sei in München. Ob es wohl an meinem Mobilfunker mit der Zentrale dort liegt. Manche Ortungsdienste sind unglaublich genau.


Google z. B. weiss auch recht genau, wo du bist! Dazu musst du weder mit deinem Account angemeldet sein noch sonst eine Standortbestimmung erlaubt haben. Lass' dir z. B. auf BVG.de eine Fahrverbindung in Berlin heraussuchen und Google verortet dich in Berlin. Fragst du danach die Dieselpreise einer Tankstelle in deiner Heimat ab, dann ist Google ploetzlich ganz nah dran.

von PowerAM - am 11.04.2016 07:54
@RTL 102,5 Fan,
du beschreibst in einem langen Abschnitt, mit praktischen Beispielen, was mein kurzer letzter Satz aussagte.:-)

von Nordlicht2 - am 11.04.2016 08:01
Zitat
PowerAM
Zitat
Zwölf
[...]"... und über Internet können Sie uns deutschlandweit sowie weltweit außerhalb der EU hören." [...]


Genau das wird nicht mehr gehen! Der Rechteinhaber wird dafuer sorgen, dass auf seine Inhalte nur vom Zielgebiet aus zugegriffen werden kann. Und um das auch sicherzustellen wird der Zugriff nur dann erlaubt werden, wenn der Zugreifende seine Identitaet offenlegt und damit beweisen kann, dass er alle im Zusammenhang mit den eingeraeumten Zugriffsrechte geforderten Auflagen auch tatsaechlich erfuellt. Die einfache Zielgebietszuordnung ueber die IP-Adresse wird den Rechteinhabern allein nicht ausreichen, da man mit geringem Aufwand auch zu einer IP-Adresse einer vollkommen anderen Region kommen kann. Die Zeiten, in denen man ueber Mirrorserver auf dem Geoblocking unterworfene Inhalte dann doch zugreifen konnte, sind definitiv vorbei.

Und was sind das für andere Mechanismen?

von Zwölf - am 11.04.2016 09:31
Zitat
Zwölf
Und was sind das für andere Mechanismen?


Zugang eben nur noch, wenn du deine Identitaet offenlegst. Also dich ueber ein geprueftes Benutzerkonto angemeldet hast.

von PowerAM - am 11.04.2016 10:41
Hat schon mal jemand daran gedacht seinen Unmut über die EU-Pläne gegenüber dem für ihn zuständigen EP-Abgeordneten kund zu tun?
Juncker, Schulz & Co lesen hier sicher nicht mit.

Aber das ist halt auch eine Frage des Zeitgeists. Früher sind die Studenten wegen jedem Sch*** auf die Straße gegangen und haben demonstriert.
Heute wird sehr viel in sozialen Medien abgekotzt. Aber das war es dann auch mit "Protest".
Den Beziehungsstatus bei Facebook aktualisieren und überall "gefällt mir" klicken ist halt wichtiger. :rolleyes:

von Manager. - am 11.04.2016 17:06
Zitat
Manager.
Hat schon mal jemand daran gedacht seinen Unmut über die EU-Pläne gegenüber dem für ihn zuständigen EP-Abgeordneten kund zu tun?


Klar, habe ich und kann das nur voll unterstützen. Meine Erfahrungen aus der Vergangenheit mit dem zuständigen EP-Abgeordneten sind übrigens gemischt - es reicht einer Wortbaustein-Antwort der Sekretärin/Praktikantin bis einem mehrfachen sachlichen persönlichen Austausch von Argumenten. Je nachdem lohnt es sich, neben dem zuständigen auch EP-Abgeordnete verschiedener Fraktionen anzuschreiben, am besten diejenigen, die sich für Medien, Pressefreiheit und persönliche Rechte schon in der Vergangenheit engagiert haben?

73 de Uli

von ulionken - am 11.04.2016 18:19
Zitat
Manager.
Hat schon mal jemand daran gedacht seinen Unmut über die EU-Pläne gegenüber dem für ihn zuständigen EP-Abgeordneten kund zu tun?
Juncker, Schulz & Co lesen hier sicher nicht mit.

In dem Fall kurzfristig eine sehr gute Idee, genauso wie für dieses TTIP usw. was deutlich größere Ausmaße hat. Aber langfristig, wenn man merkt, dass man halt mehrere Punkte auf der Agenda hat, sollte man sich evtl. mal überlegen selbst in die Rolle zu schlüpfen und zu gestalten, d.h. aktiv einfach dort mitmachen. Das hat was :-)

von Jens1978 - am 12.04.2016 16:44
Dann muss man in Zukunft vielleicht doch wieder leistungsstarke MW-, LW- oder KW-Rundfunksender aufbauen, um Hörer im Ausland zu erreichen, wenn diese über's Internet nicht mehr erreichbar sein werden, da sie im Internet nur noch lokale Angebote nutzen dürfen/können.

Aber vielleicht kommt dann jemand auf die Idee, ein europaweites Jamming einzuführen... ;-)

von Klaus Wegener - am 14.04.2016 13:20
Vielleicht kommt auch einfach jemand auf die Idee, festzuschreiben, dass ein terrestrischer Hörfunksender im Rahmen des technisch machbaren NICHT außerhalb des für ihn hinsichtlich Verbreitungsrechten zuständigen Empfangsgebiets empfangbar sein darf?
Zuzutrauen ist lobbygelenkten Knallern recht Vieles... :)

von DH0GHU - am 14.04.2016 14:54
Zitat
DH0GHU
Vielleicht kommt auch einfach jemand auf die Idee, festzuschreiben, dass ein terrestrischer Hörfunksender im Rahmen des technisch machbaren NICHT außerhalb des für ihn hinsichtlich Verbreitungsrechten zuständigen Empfangsgebiets empfangbar sein darf?
Zuzutrauen ist lobbygelenkten Knallern recht Vieles... :)

Könnte das ein Rechteinhaber nicht jetzt schon verlangen? Beim Fernsehen ist das ja bereits der Fall (Österreich + Schweiz Ausblendungen Richtung Deutschland), allerdings werden dort bestimmte Rechte ja explizit direkt beim Rechteinhaber erworben.
Im Hörfunk ist das aber ja etwas anders, man erwirbt doch z.B. die gespielte Musik nicht Stück für Stück beim Rechteinhaber, sondern zahlt an die GEMA als beauftragten Rechte-Wahrnehmer und mit pauschalen Verträgen. Und die kann nur im Inland Rechte wahrnehmen, also auch nicht gegen einen Overspill nach NL klagen.

von iro - am 14.04.2016 18:11
Zitat

Und die kann nur im Inland Rechte wahrnehmen, also auch nicht gegen einen Overspill nach NL klagen.

Klagen vlt. nicht (da es nicht um Exklusivrechte geht), aber ich bin mir sicher, dass die EU eine Lösung für dieses "Problem" finden wird. Die Gema ermittelt dann für die deutschen Radioprogramme einfach die Höhe der Gebühr anhand der technisch erreichten Zuhörer, gleich, ob diese in Deutschland oder in Nachbarländern wohnen. Dann wird ganz automatisch die Folge sein, dass einige Rundfunkanstalten den Overspill deutlich reduzieren.

von Zwölf - am 14.04.2016 21:04
Siehste ja an digitally Imported Radio. Kann man nur noch über deren Webpage anhören, nix mehr mitschneiden. Es sei den man Zahlt, dann bekommt man wohl? Die IP adresse und kann dann auch von anderen geräten aus hören?

Mit VPN servern wird man da wohl auch nix machen können, nehme ich mal an?

von Rheinländer - am 16.04.2016 15:46
Zitat
Rheinländer
Siehste ja an digitally Imported Radio. Kann man nur noch über deren Webpage anhören, nix mehr mitschneiden. Es sei den man Zahlt, dann bekommt man wohl? Die IP adresse und kann dann auch von anderen geräten aus hören?


Guck Dir mal folgende Liste an: https://gist.github.com/sim642/4f73e3e145fd1eac8c39

Mit den dort enthaltenen URLs kannst Du DI.FM auch wieder über den Player Deiner Wahl hören.
Ohne Proxy, ohne VPN.
Ich habe alle 60 Einträge durchprobiert, 7 URLs funktionieren davon nicht mehr (chiptunes, glitchhop, oldschoolelectronica, sankeys, ukgarage, clubsounds und cosmicdowntempo).
Es handelt sich bei den 53 funktionierenden Streams um die Premium-streams!

Ach ja: Liste schnell abspeichern, bevor DI.FM sie löschen lässt!

von iro - am 16.04.2016 16:14
hallo hier meldet sich Stephan. mir ist auch aufgefallen, dank durch einen sehenden Nachbarn, der mit mir das durchging, weil ich di fm auf mein internetradio speichern wollte. komischerweise ab 3 Uhr morgens laufen die streams. am tage gehen sie nichtwie dieser.
HTTP://pub2.diforfree.org:8000/di_eurodance_hi
mir viel auf, bei anderen geräten wie noxon leuft der Sender problemlos aber über philips internetradio nicht. was kann man da tun, daß die Sender auch mit anderen geräten wie philips problemlos laufen. habe mir auch die di fm seite angeschaut, die hier gepostet wurden, aber kein erfolg. wer kann mir das erklären?
auf eine antwort würde ich mich sehr freuen, da ich di fm wieder über mein philips internetradio auch am tage hören möchte.

von stephan kirsch - am 18.05.2016 19:51
Der Hands Up stream geht nicht mehr. schade, naja, ich habe nun die 8€ investiert um alles weiter hören zu können. Das Geld habe ich nu auch noch über

von Rheinländer - am 10.08.2017 18:39
Ich verstehe nicht, was das dieser Pflanz soll? Ausserdem sollte die EU Ratsspitze diese Dinge besser wissen....

Rein IT technisch kann es gar keinen Zwang geben, einen Wohnort auch mit der Lokation der IP Adresse gleichzusetzen. Wer immer dies behauptet, oder glaubt gesetzlich ermoeglichen zu wollen, irrt nicht nur, sondern zeigt von der Materie nichts zu verstehen.

Jeder hat die Moeglichkeit sich eine andere IP Adresse zu kaufen um irgendein Geoblocking aufzuheben. Dies ist auch nicht ungesetzlich, da das Anbieten von Waren oder Dienstleistugen innerhalb der EU zu den Grundfreiheiten der EU gehoert.

Solange es die Uebertragungsrate der Daten via dieser IP Adresse erlaubt, ist auch der BBC I-Player verfuegbar. ( noch ist UK ja in der EU... )

von 102.1 - am 10.08.2017 21:54
Aber selbst ein VPN Programm Hilft dir hier nicht mehr weiter, du bekommst dann zwar was zu hören, aber NUR den Ätzenden 64kbps stream in aac, was sich freiwillig sicher keiner längere zeit anhören will. Da investiere ich die 8€ im monat, und kann bis 320kbps hoch gehen.

von Rheinländer - am 11.08.2017 19:21
Zitat
Rheinländer
Aber selbst ein VPN Programm Hilft dir hier nicht mehr weiter, du bekommst dann zwar was zu hören, aber NUR den Ätzenden 64kbps stream in aac, was sich freiwillig sicher keiner längere zeit anhören will. Da investiere ich die 8€ im monat, und kann bis 320kbps hoch gehen.


Das ist nicht ganz korrekt oder moeglw. unklar formuliert. Was Du beschreibst ist immer noch ein VPN, nur zahlst Du dafuer, und bekommst offenbar eine Garantie einer Datenrate.

Ja, viele kostenlose VPN Programme haben schwache Datenraten.

Aus Seiten des Users ist hier nichts illegal.

von 102.1 - am 11.08.2017 19:34
hallo ich als nicht wissende.r was ist einn vpm? ist das ein Programm im Internet und kann man damit clubland tv hören?

von stephan kirsch - am 11.08.2017 19:37
Zitat
102.1
Zitat
Rheinländer
Aber selbst ein VPN Programm Hilft dir hier nicht mehr weiter, du bekommst dann zwar was zu hören, aber NUR den Ätzenden 64kbps stream in aac, was sich freiwillig sicher keiner längere zeit anhören will. Da investiere ich die 8€ im monat, und kann bis 320kbps hoch gehen.


Das ist nicht ganz korrekt oder moeglw. unklar formuliert. Was Du beschreibst ist immer noch ein VPN, nur zahlst Du dafuer, und bekommst offenbar eine Garantie einer Datenrate.

Ja, viele kostenlose VPN Programme haben schwache Datenraten.

Aus Seiten des Users ist hier nichts illegal.


Ich habe auch eine VPN software, auch dafür Zahle ich Jährlich. In dem fall bringt das aber nichts, da man premium Mitglied sein muss um eine deutlich bessere Tonqualität zu haben, und man unterstützt den Anbieter damit

von Rheinländer - am 12.08.2017 07:30
Zitat
stephan kirsch
hallo ich als nicht wissende.r was ist einn vpm? ist das ein Programm im Internet und kann man damit clubland tv hören?


Gemeint ist sicherlich VPN - Virtual Private Network.

Man ist damit in der Lage, sich auf einen Server an einem beliebigen Ort auf der Welt per Tunnel aufzuschalten. Man bekommt dann eine virtuelle IP aus der Region, in der sich der Server physikalisch befindet. Das geht so lange gut, bis die Anbieter die VPN Adressen sperren. Es gibt einige kommerzielle Anbieter, es kostet so ca. 5 EUR im Monat.

Die Alternative lautet Smart DNS. Man muss nur im Router, welcher das Internet bereitstellt, einen anderen DNS Server eintragen. Der Smart DNS umgeht die Geoblocking Restriktionen und man wird direkt auf die Seiten geleitet, die auch ein Nutzer in dem entsprechenden Land direkt erreicht.

Das nutze ich zur Zeit, wir sind eine deutsch/US-amerikanische Familie und mit Smart-DNS gehen fast alle Streams und auch viele andere Dienste aus den USA. Soll angeblich auch mit BBC gehen, habe ich nie getestet, wir nutzen nur US-Inhalte.

Wolfgang

von Wolfgang R - am 12.08.2017 21:59
Zitat
Wolfgang R

Die Alternative lautet Smart DNS. Man muss nur im Router, welcher das Internet bereitstellt, einen anderen DNS Server eintragen. Der Smart DNS umgeht die Geoblocking Restriktionen und man wird direkt auf die Seiten geleitet, die auch ein Nutzer in dem entsprechenden Land direkt erreicht.

Das nutze ich zur Zeit, wir sind eine deutsch/US-amerikanische Familie und mit Smart-DNS gehen fast alle Streams und auch viele andere Dienste aus den USA. Soll angeblich auch mit BBC gehen, habe ich nie getestet, wir nutzen nur US-Inhalte.

Wolfgang


Davon habe ich noch nie was gehört. klingt interessant, muss ich mir mal genauer ansehen

von Rheinländer - am 13.08.2017 11:47
Frage, ob das dauerhaft so geht. Gerade die BBC entdeckt solche Lücken recht schnell. Für den BBC iplayer gehen nämlich auch einige Bezahlproxys nicht mehr. "This content is not available in your country." Ich erreiche nicht einmal die Seite, auf der man sich für diese Inhalte einloggen oder registrieren kann.

von rolling_stone - am 13.08.2017 12:05
Zitat
Wolfgang R
Zitat
stephan kirsch
hallo ich als nicht wissende.r was ist einn vpm? ist das ein Programm im Internet und kann man damit clubland tv hören?


Gemeint ist sicherlich VPN - Virtual Private Network.

Man ist damit in der Lage, sich auf einen Server an einem beliebigen Ort auf der Welt per Tunnel aufzuschalten. Man bekommt dann eine virtuelle IP aus der Region, in der sich der Server physikalisch befindet. Das geht so lange gut, bis die Anbieter die VPN Adressen sperren. Es gibt einige kommerzielle Anbieter, es kostet so ca. 5 EUR im Monat.

Die Alternative lautet Smart DNS. Man muss nur im Router, welcher das Internet bereitstellt, einen anderen DNS Server eintragen. Der Smart DNS umgeht die Geoblocking Restriktionen und man wird direkt auf die Seiten geleitet, die auch ein Nutzer in dem entsprechenden Land direkt erreicht.

Das nutze ich zur Zeit, wir sind eine deutsch/US-amerikanische Familie und mit Smart-DNS gehen fast alle Streams und auch viele andere Dienste aus den USA. Soll angeblich auch mit BBC gehen, habe ich nie getestet, wir nutzen nur US-Inhalte.

Wolfgang


Danke fuer die gute Erklaerung. Ich konnte nicht so rasch antworten.

Lange nutzte ich den TunnelBear, etwa wie hier, - bin aber heute kein Kunde mehr von denen.

https://www.tunnelbear.com/why-vpn

Es gibt natuerlich viele andere Anbieter auch, die das gleiche koennen, wenn nicht sogar besser.

von 102.1 - am 15.08.2017 20:18
Bei den Digitally Imported streams bringt ein Proxy nix, da man damit NUR die 64aac Streams auf bekommt, und die haben ne schreckliche qualität. Schade den der 128er war schon klasse gewesen, hatte gerade noch mal getestet, ne geht net mehr auf.

naja dann zahle ich halt die 8 okken im monat, ist mir wert, da kommt immer schöne Musik drauf, und ich kanns auch mobil gut hören :-) Habe da ne option, wo der stream sich, der geschwindigkeit anpasst. hatte das schon getestet, klappt einwandfrei.

von Rheinländer - am 26.08.2017 17:20
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