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vor 1 Jahr, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 6 Monaten
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SM6VPU, andimik, PowerAM, _Yoshi_, Bolivar diGriz, delfi, Marc_RE

TV-DX: denke ich falsch?

Startbeitrag von SM6VPU am 01.05.2016 13:34

Hallo!

Ich versuche zu TV-DX. Als ich nicht grafikkarte fürs Computer oder SDR-empfänger habe, versuche ich mit "alte" dingen.

Ich habe ein BARCO-empfänger da SECAM (B/G, D/K und L), PAL (B/G, D/K, I, M/N) und NTSC (M/N) empfangen kann. Die Antenne ist im Empfänger verbindet (Moxon für 6m). Zwischen das Fernsehen und den Empfänger habe ich ein Panasonic DMR-E55EG.

Ich dachte TV-DX auf DVD aufnehmen. Das Panasonic ist zum Empfänger mit SCART verbindet.
Vom Fernseheempfänger ist das Fernsehen verbindet, auch mit SCART.

Das Fernsehen, ein Panasonic 32" , kann fast je analoge Formaten empfangen.

Das Servicehandbuch über Panasonic DMR-E55EG sagt:
Video input (video in): PAL/SECAM/NTSC

Video output (video out): PAL/NTSC.

Antenna: PAL B/G/H, SECAM L

Servicehandbuch DMR-E55EG

Denke ich falsch aber ist es möglich erst SECAM D/K aufnahmen wenn die Signalen durch den BARCO-empfänger kommen? PAL B/G wäre ja kein Problem.

Antworten:

Um die verschiedenen Normen mit dem DVD-Rekorder aufnehmen zu können, muss dieser die Normen ebenfalls beherrschen. Sonst gibt es nur Schwarzweißbild bei Secam oder ein durchlaufendes bei NTSC.
Andererseits frage ich mich, wie viele analogen TV-Signale überhaupt noch zu uns gelangen werden?

von delfi - am 01.05.2016 13:56
Ich denke an meistens Band I für TV-DX.

Es ist ja unterschied zwischen z.b. SECAM D/K und PAL B/G. Viele Videos und DVD:s kann MSECAM empfangen. MSECAM ist ja ein pseudo SECAM-format für Mittlerer Osten.

von SM6VPU - am 01.05.2016 14:30
Das sollte kein Problem sein. Aus dem Empfänger kommt ja ein Videosignal mit Farbe nach PAL, SECAM oder NTSC, die dahinterliegende Schwarzweissnorm (B/G, D/K, L usw.) hat damit dann ja nichts mehr zu tun. Die legt fest, wie moduliert wird und welchen Abstand es zwischen Bild und Tonträger gibt.

von Marc_RE - am 02.05.2016 06:27
Allerdings musst du die Antenne in eine Tardis stellen. Ohne Zeitmaschine wird es dir kaum gelingen, sonderlich viel analog zu DXen, schon gar nicht in NTSC oder PAL. Allenfalls ein paar Sender aus einigen Ländern der ehemaligen UdSSR. Und die senden noch in Secam.

von Bolivar diGriz - am 02.05.2016 13:51
Analog TV DX funktioniert so gut wie noch im Band I.
Und dann bei ES.
Da geht noch die Ukraine und teile von Russland in Secam (FM Ton 6,0MHz).

Ich weis nicht ob noch wo anders Analog gesendet wird? (Band III und UHF)

von _Yoshi_ - am 02.05.2016 15:02
Nicht vergessen, Christian kommt aus Schweden, da ist bei Sporadic E aus Russland wohl anderes zu sehen als in Deutschland.

von andimik - am 02.05.2016 18:56
Zitat
andimik
Nicht vergessen, Christian kommt aus Schweden, da ist bei Sporadic E aus Russland wohl anderes zu sehen als in Deutschland.


Sicherlich, allein wegen der deutlichen Winkelunterschiede zwischen einer fuer ihn und uns nutzbaren Es-Wolke. Trotzdem ist nicht auszuschliessen, dass er zeitgleich wie wir die gleiche Wolke nutzen kann.

Fuer Sporadic-E aus Russland sollte zunaechst die Entfernung vom Sender zu Christian entscheidend sein. Die zu Schweden recht nahen Gebiete im Westen Russlands liegen um bzw. sogar unter 1000 km. Signale von dort legen sehr weite Teile ihres Weges ueber die Ostsee zurueck. Sender von dort sollten bei einer guten Tropolage bereits empfangbar sein, eventuell sogar im VHF-Band III oder im UHF-Band.

Die Sender aus Sankt Peter(s)burg empfing ich beispielsweise im Sueden Finnlands oft, sehr oft. Auch Entfernungen von deutlich mehr als 400 km erlaubten analogen Fernsehempfang im VHF-Band III bereits mit der Teleskopantenne eines Casio-Taschenfernsehers. Selbst in der Mitte Finnlands hatte ich oft russische Signale im VHF-Band I mit einer einfachen Drahtantenne. Bei Tropoempfaengen gelangte mein Casio-Taschenfernseher manchmal an die Grenzen seiner Trennschaerfe, oft ueberlagerten sich mehrere Sender. Leichte Aenderungen der Antennenausrichtung oder ein Ortswechsel um einige Meter brachten nicht selten das eine oder das andere Programm ansehbar auf das Display.

Aber das Land ist gross! Empfaenge ueber Sporadic-E gelangen mir zumeist aus deutlich ueber 1000 km, ueberwiegend waren es Entfernungen zwischen 1200 und 1800 km. In diesen Entfernungen waeren fuer Christian auch noch zahlreiche russische Senderstandorte erreichbar. Allein aus diesem Aspekt wohnt er schon recht guenstig.

Wie man in Schweden zum Empfang von russischen Sendern steht, das weiss ich nicht. In Finnland wurde ich nicht selten kritisch angesprochen, dass man sowas doch nicht in der Oeffentlichkeit hoeren sollte. Ich antwortete dann, dass der Fernempfang von Radiosendern mein Hobby ist. Andere haben z. B. das Angeln als Hobby fuer sich gefunden. Das sorgte fuer ein wenig Verstaendnis, mehr nicht. Deutlich freundlicher schauten Passanten, als ich in einem hoeher gelegenen Teil Helsinkis mit Teleskopdipol und Tecsun-Taschenradio in der Hand auf einer Bank sass und den Sender Garz auf Ruegen empfing. War zwar auch nur ein Troposcatter, aber bereits ein paar Fetzen deutscher Sprache liessen Spaziergaenger anhalten und interessiert fragen, ob das wirklich Deutschland sei.

von PowerAM - am 03.05.2016 06:57
Ich habe früher den Sender in Moskau empfangen. Auch Moldawien und Fernsehsendern in Mittlere und Ostliche Ukraina z.b. Kryvyj Rig. Soweit nicht St. Petersburg. Dann war es ohne den DVD-rekorder. Früher benutzte ich eine 1/4-dipol für 6m und jetzt habe ich ein Moxon für 6m. Jedenfalls ist die Moxon nicht so schmal so etwas muss ich empfangen können eben ob die Antenne in einer Richtung steht. Ich habe begrenzte Möglichkeiten die Antenne in verschiedene Richtungen drehen. Süd bis Südost geht nur.

von SM6VPU - am 03.05.2016 16:50
Vorgestern, 1TV auf R1 aus Moskau (Es-öffnungen)

https://youtu.be/aXMD_ewCsW4

von SM6VPU - am 06.05.2016 20:39
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