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Radioforum
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Erster Beitrag:
vor 13 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 13 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
Analogiker, Rolf, der Frequenzenfänger, PeterSchwarz, dxbruelhart

Demnächst neuer Senderstandort in Embrach-Guldenberg für DRS1, R24, Energy, Top

Startbeitrag von dxbruelhart am 05.09.2004 07:43

In Embrach-Guldenenberg, 8E 36 37 / 47N 30 07 wird ein neuer Sender für DRS1, Radio 24, Radio Energy Zürich und Radio Top geplant. Diese 4 Programme sollen bald von diesem Standort mit ca. 200 W ERP senden; Frequenzen sind noch keine bekannt. Zuvor gab es ein Projekt, einen Sender für diese Programme in Freienstein aufzubauen; dies wurde jedoch nach zahlreichen Widerständen aufgegeben.
Im Juli wurde das Bau-Projekt nun im Amtsblatt ausgeschrieben:

8424 Embrach. Swisscom Mobile AG, Engineering and Operations, Network Rollout East, Aargauerstrasse 10, Postfach, 8021 Zürich; Projektverfasser: Hitz und Partner AG, Ingenieurbüro, Tiefenaustrasse 2, 3048 Worblaufen: Neubau einer Kommunikations- und Radiosendeanlage, Kat.-Nr. 1385, Chilchweg (Landwirtschaftszone).

Ein Bauer, der um die Gesundheit seiner Kühe fürchtet, hat nun Einsprache gegen diese Antenne erhoben. Somit wird sich der Bau dieses Senders sicherlich um ein paar Monate, vielleicht sogar um 1-2 Jahre verzögern. Ansonsten wäre der Sender jetzt wohl aufgebaut worden, und in wenigen Wochen wäre dieser Sender schon on air gewesen, wieder 4 Frequenzen im Raum Zürich-Nord mehr besetzt - mit altbekannten Programmen, statt neuen Angeboten.

Gemäss Radiomobile wird in Uster allerdings kein Pieps von diesem Sender ankommen! Mich würde der also überhaupt nicht tangieren, sofern Radiomobile da recht hat.


Hier nun auch noch ein Artikel aus dem Zürcher Unterländer zu diesem Thema:


EMBRACH / Geplante Sendeantenne für Mobilfunk und Radio erhitzt Gemüter
Gegen Antenne neben der Kuhweide
Die Swisscom Mobile AG plant, in der Landwirtschaftszone am Embracher Chilchweg eine Kommunikations- und Radiosendeanlage zu bauen. Dagegen bildet sich nun Widerstand. Anwohner haben Angst um Mensch und Tier.
Andrea Sailer

Die Kühe der Familie Lienhard haben ihre Weide gleich neben der geplanten Richtfunkantenne (Baugespann hinten): Oskar, Ursula und Michael Lienhard haben Bedenken, dass die elektromagnetischen Strahlen gesundheitliche Schädigungen an Mensch und Tier verurs

«Mich hat nie jemand gefragt oder informiert», sagt Oskar Lienhard, Landwirt auf dem Guldenberg. Seit 38 Jahren würden auf der Wiese gleich neben der geplanten Richtfunkantenne Kühe weiden. «Jetzt habe ich grosse Bedenken», fügt er an. Bedenken hat Lienhard, weil die Swisscom Mobile AG auf dem angrenzenden Landstück eine Sendeantenne für Mobilfunk und Radio erstellen möchte und die elektromagnetischen Wellen negativen Einfluss auf Menschen und Kühe haben könnten. Im Abstand von 250 Metern steht der neue Stall, das Wohnhaus ist 300 Meter von der Anlage entfernt.

Baurechtsentscheid verlangt

Auf das Problem elektromagnetischer Felder aufmerksam wurde Lienhard, als eine befreundete Bauernfamilie in Reutlingen von ihren Sorgen berichtete. Mittlerweile seien dort 27 Kälber mit Missbildungen geboren worden, und viele Kühe hätten verworfen, so Lienhard. Auch der Landwirt selber leidet an körperlichen Störungen. Zurzeit laufe dort vom Bundesveterinäramt eine Untersuchung, die vom Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft finanziert werde.

Aus diesen Gründen haben sich die Lienhards nun entschieden, bei der laufenden Bauausschreibung für die geplante Sendeanlage den Baurechtsentscheid zu verlangen. Gegen die Natel-Antenne richten sich auch Hanspeter Widmer und Michel Holy. «Die potenzielle Gefahr von elektromagnetischen Wellen wird vernachlässigt. Später werden auch Mensch und Natur darunter leiden», sagt Holy. Die Experten würden sich noch streiten, in welchen Grenzen die Strahlen tolerierbar seien. Für Holy ist klar: Der technische Fortschritt – heute mit UMTS – gehe schnell voran, die Gesetzgebung hinke hintennach. Die drei Parteien wollen zu einem späteren Zeitpunkt Rekurs gegen die Antenne einreichen.

Mitbenützung durch Radio

Das Bauvorhaben befindet sich ausserhalb der Bauzone in der Landwirtschaftszone und in einem Naherholungsgebiet. Die Swisscom Mobile AG hat diesen Standort ausgewählt, um den Bereich Oberdorf und die dem Berghof gegenüberliegende Hanglage inklusive Hauptverbindungsstrasse Richtung Winkel optimal abzudecken, wie sie in der Bauausschreibung vermerkt. Die entsprechende Sende-Qualität könne von keinem anderen Standort aus in vergleichbarer Weise erreicht werden. Ausserdem sei die Swisscom vom Bundesamt für Kommunikation (Bakom) aus verpflichtet, qualitativ hoch stehende Fernmeldedienste anzubieten.

Der Wunsch der Gemeinde Embrach, dass eine Mitbenützung der Antenne ermöglicht wird – um die Zahl der Antennen möglichst klein zu halten –, stiess bei der Swisscom auf offene Ohren. Die Mobilfunkanlage soll auch eine Sendeantenne für Radio 24, Radio Energy Zürich, Radio Top und Radio DRS1 werden.

Die Position der Gemeinde sei schwierig, wie Bausekretär Felix Bertschi sagt. Ein Faktum sei, dass Sendelöcher bestehen würden. Wenn die Gemeinde die Bewilligung nicht gebe, dann gelte sie als rückständig, gibt Bertschi zu bedenken. Kommt hinzu, dass, wenn die Gemeinde zur Anlage Nein sage, die Swisscom am Zug sei und gegen die Behörde rekurrieren könne.

Antworten:

Re: Demnächst neuer Senderstandort in Embrach-Guldenberg für DRS1, R24, Energy,

Also bei Energy und Co hab ich da auch Bedenken wegen der Kühe.
Aber wahrschinlich ist der Schaden grösser, wenn man im Stall ein Radio mit dem Programm laufen lässt.,

von PeterSchwarz - am 05.09.2004 13:46
Weitere Infos siehe Schweizer Radioforum!

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 05.09.2004 14:53

Re: Demnächst neuer Senderstandort in Embrach-Guldenberg für DRS1, R24, Energy,

... wird in Uster allerdings kein Pieps von diesem Sender ankommen!
Gibt's das? :-)

von Analogiker - am 05.09.2004 16:31
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