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Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
SM6VPU, iro, Jens1978, Boombastic, ulionken, Rolf, der Frequenzenfänger, Marc_RE, DH0GHU, Funker1, Manager., Jassy, Bolivar diGriz

Der Funkturm in Borås ist zerstört

Startbeitrag von SM6VPU am 15.05.2016 23:06

Heute Abend is der Funkturm in Borås/Dalsjöfors (Häglared/Trollberget) (SE) plötzlich zusammengestürzt .

Alle signalen sowie Rundfunk und Fernsehen sind abgebrochen. Ich höre nur Geräusch an den Frequenzen.

Vom 330m höhe Mast steht nur etwa 100m noch. Etwa 230m liegt im Wald zerstört.

Warum der Gitterstahlmast abgestürzt ist, weiss man nicht. Keine normale Ursachen gibt es. Kein Wind, kein Eis oder so.

Die Polizei untersucht dies als Sabotage.

Eine Zeuge hörte nur ein sehr hoch Laut und und er guckte aus. Dann war den Mast weg.

Häglaredsmasten har gått av
Störningar efter brott på Häglaredsmasten

Antworten:

Please keep us posted!
Halte uns bitte informiert!
Tyssen Tak!

von Funker1 - am 15.05.2016 23:29
Und hier sind Fotografien vom Luft über den zerstörte Turm.

Die Aufnahmen und Bilden kommen aus der Zeitung "Borås Tidning".


Unika flygbilder över masten visar förödelsen

von SM6VPU - am 16.05.2016 11:20
Die Polizei melden daß es ein Sabotage war. 100% sicher. Die Polizei har spuren gefunden. Was für spuren kann man nicht gerade sagen wegen die Untersuchung.

von SM6VPU - am 16.05.2016 14:07
Schweinerei! Hier wäre noch das im Zeitungsartikel erwähnte Video von den Mastkletterern: https://youtu.be/2CffBcf7OHA

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 16.05.2016 16:50
Dies Mastklettern haben nicht zu tun mit dem Sabotage. Die waren Jungen 14-15 Jahren alt und wollten coole Videos machen. Die Polizei hat mit den Jungen schon geredet.

von SM6VPU - am 16.05.2016 16:59
Ja, das war wohl nur ein dummer Zufall. Sie zeigen ja sogar ihre Gesichter im Video. Die Saboteure wären schön blöd, sowas auf Youtube zu stellen.

von Rolf, der Frequenzenfänger - am 16.05.2016 17:18
Ständigt denna Vessla!

von Bolivar diGriz - am 16.05.2016 17:59
Laut dem Blog auf der Website von SR P4 Sjuhärad ist heute Nachmittag um 16:25 Uhr die Frequenz 102.90 MHz über einen Ersatzmast (80 m hoch) wieder in Betrieb gegangen, vorerst allerdings mit der falschen Regionalversion (P4 Göteborg statt P4 Sjuhärad).

73 de Uli

von ulionken - am 16.05.2016 19:21
Der Reservsender ist sehr schwach. Ich kann er nicht hier hören (76km etwa).

DR P4 Nordjylland 98,1 Aalborg geht ganz gut in Borås heute.

Ich bekomme keine störungen auf 98,1 von 97,9 SR P3.

von SM6VPU - am 16.05.2016 19:26
Über den Ersatzmast kommt seit heute Mittag wieder P4 Sjuhärad auf 102.90. Die TV-Sender (und vermutlich auch die übrigen UKW-Sender) an diesem Standort sind weiter ausser Betrieb.

http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=95&artikel=6434045

73 de Uli

von ulionken - am 17.05.2016 18:24
Ein Gebit kreis der Funkmast in Gävle/Skogmur ist abgesperrt seit eine Person hat ein verdächtiges Objekt gefunden. Die Polizebombgruppe ist unterwegs für vielleicht ein explosiv Einheit untersuchen.

Telemast avspärrad utanför Gävle

von SM6VPU - am 17.05.2016 19:48
Ist auch bereits live auf SVT zu sehen. Also soviel sei gesagt: um 22:35 Uhr stand er noch...

von Boombastic - am 17.05.2016 20:39
Die Spezialeinheit der Polizei hat ihre Arbeit beendet. Die Polizei will sich erst morgen zum gefundenen Gegenstand äußern.

von Boombastic - am 17.05.2016 21:44
SR beantwortet Hörerfragen: https://translate.google.com/translate?sl=sv&tl=de&js=y&prev=_t&hl=de&ie=UTF-8&u=http%3A%2F%2Fsverigesradio.se%2Fsida%2Fartikel.aspx%3Fprogramid%3D1650%26artikel%3D6434696&edit-text=&act=url

(Nur) die 102.9 von P4 sendet derzeit in Mono. P4 ist der schwedische Notfallkanal.

von iro - am 18.05.2016 09:08
Das ist ja krass was derzeit in Schweden ab geht! Da kann man warten bis Teracom alle Masten umzaunen wird, denn bislang sind alle soweit ich weiss nicht umzaunt und damit frei zugänglich.

von Jassy - am 18.05.2016 15:31
Die Masten sind umgezaunen. Der Mastfuß ist umgezaunt. Die Pardunen sind nicht umgezauen.





von SM6VPU - am 18.05.2016 16:13
Gibt es schon ein Motiv für den Sabotageakt?

Bei so viel professioneller Sachkenntnis - u.a. 50 Schrauben mit den richtigen (!) Werkzeugen (wer hat die gerade passend dabei?) sauber entfernt - kann es wohl nur ein Racheakt eines ehemaligen Mitarbeiters gewesen sein.

von Manager. - am 18.05.2016 17:19
Lauter Irre unterwegs, mehr kann man dazu fast nicht sagen ...
Wäre noch interessant, wer und aus welchen Gründen ein Interesse daran hat, die Sendemastern zu zerlegen. Wenn ich lese, dass extra Schrauben und Bolzen entfernt wurden, dann ist das schon etwas mehr als ein böser-Jungen-Streich.
Was hatte man denn jetzt eigentlich in Gävle gefunden?

von Jens1978 - am 18.05.2016 17:23
@Manager
Hätten unsere Beiträge eigentlich fast zusammenfassen können ;-)

von Jens1978 - am 18.05.2016 17:24
In Gävle war es nur falsch Alarm. Kein Gefahr!

meine persönliche denken was in Borås passiert ist.

Ich wurde sagen vielleicht ausländischer Nachrichtendienst...

Es ist nicht böse Jungen oder z.b. Hells Angels.

Es ist jemand mit gute Kenntnis wie den Mast gebaut ist.

von SM6VPU - am 18.05.2016 19:46
Zitat

Racheakt eines ehemaligen Mitarbeiters

Wäre ein Ermittlungsansatz... Der wüsste zumindest, was er mitbringen muss.
Viel Altmetall werden die 50 Bolzen wohl nicht sein, dafür viel Arbeit. Ob sich das lohnt... Obwohl: jetzt kann ja geerntet werden! :D
Ausländischer Nachrichtendienst...? Wohl er nicht, welchen Sinn sollte das haben?
Was politisches...? Fehlt das Bekennerschreiben. Zumindest bislang.
Vielleicht war auch nur jemand mit dem TV-Programm unzufrieden. Manche werfen dann ihren Fernseher aus dem 7. Stock auf die Straße... andere "knäcken" mal eben den Sendemast...

von iro - am 18.05.2016 20:33
Was sollte ein ausländischer Nachrichtendienst damit bezwecken? Dient der Mast noch anderen Zwecken (militärisch), außer der Rundfunkausstrahlung?
Kenntnisse muß man haben, OK, aber wie so ein Mast aufgebaut ist, weiß auch ein Teil der Leute hier im Forum. Klar, um die Muttern zu lösen braucht man Kraft, vermutlich Rostlöser und einen passenden Schraubenschlüssel, aber auch der ist zu beschaffen.
Die abgeschraubten Muttern sind auf den Bildern noch zu sehen, Metalldiebe waren es also wohl nicht ;-)

Die Sendeanlagen sind weltweit eigentlich alle relativ ungesichert. An die Verankerungen der Pardunen zu kommen, dürfte in vielen Fällen recht einfach möglich sein.

von Marc_RE - am 18.05.2016 21:35
Zitat
iro
Was politisches...? Fehlt das Bekennerschreiben. Zumindest bislang.

Muss nicht immer dabei sein ... aber was sollte das politische sein, die Message?

Und was das Lösen der Muttern/Bolzen angeht: Die Sache finde ich jetzt nicht so trivial, denn da ist schon auch Spannung drauf und das Kabel dürfte danach auch wegschießen. Und um zu wissen, ob man dann nicht selbst evtl. von dem Mast erschlagen wird ... nun ja.

Zitat
iro
Vielleicht war auch nur jemand mit dem TV-Programm unzufrieden.

Hmm, das könnte natürlich gut sein. Was lief denn zu der Zeit, SSDS oder SNTM? :joke:

von Jens1978 - am 19.05.2016 07:18
Ich suche übrigens jemanden, der sich damit auskennt, mit dem Umlegen von Masten (hier ca. 40m hoch), die mit Pardunen gesichert sind, nicht mit schwerem Gerät erreichbar sind, und beim Umfallen ein nahestehendes Gebäude nicht treffen dürfen. Allerdings suche ich dafür eine legale, professionell arbeitende Firma. Kennt jemand im süddeutschen Raum solch eine Firma?

von DH0GHU - am 19.05.2016 07:53
Zitat

Muss nicht immer dabei sein ... aber was sollte das politische sein, die Message?

http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?8773,1331074,1331074#msg-1331074
Gab's ja hier auch schon mal, Anlass war damals die Ausstrahlung der Serie "Holocaust".

Zitat

Und was das Lösen der Muttern/Bolzen angeht: Die Sache finde ich jetzt nicht so trivial, denn da ist schon auch Spannung drauf und das Kabel dürfte danach auch wegschießen. Und um zu wissen, ob man dann nicht selbst evtl. von dem Mast erschlagen wird ... nun ja.

Wenn der Mast mit Pardunen von 3 Seiten abgespannt ist, ist schonmal klar, daß der Mast nicht in die Richtung fällt, wo die Pardune gelöst wurde, sondern durch das Gewicht der anderen beiden Pardunen mittig zwischen diesen beiden zu Boden gezogen wird.
Ich hatte gestern irgendwo gelesen, daß nicht alle Bolzen gelöst wurden, sondern nur ein großer Teil davon. Der/die letzten Bolzen haben dann die Pardune wohl noch eine Weile halten können - bis sie abriss. Bis dahin hatten die Täter dann wohl schon das Weite gesucht.

von iro - am 19.05.2016 08:18
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