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470-694 MHz / 700-MHz-Band: EU-Rat stellt die Weichen für 5G

Startbeitrag von uhf am 27.05.2016 17:45

[Quelle: http://www.heise.de/newsticker/meldung/700-MHz-Band-EU-Rat-stellt-die-Weichen-fuer-5G-3221224.html]

700-MHz-Band: EU-Rat stellt die Weichen für 5G

Die für Telekommunikation zuständigen Minister haben sich auf einen Fahrplan für die Umwidmung des 700-MHz-Bandes geeinigt. Das Fernsehen muss weichen. Während der Umstieg auf DVB-T2 hier schon anläuft, brauchen andere Länder wohl länger.

Vertreter der EU-Staaten haben sich am Donnerstag in Brüssel auf die Umwidmung des 700-Mhz-Bandes für Mobilfunkdienste verständigt. Dem Vorschlag des EU-Rats der für die Telekommunikation zuständigen Minister zufolge soll das Band bis 2020 geräumt werden, um die Frequenzen EU-weit für schnelles Internet nutzen zu können. Damit wollen die Länder einen wesentlichen Beitrag zur nächsten Mobilfunkgeneration 5G leisten. Über den Vorschlag des Rates muss nun das Europaparlament beraten. Beide müssen sich schließlich auf eine gemeinsame Fassung einigen.
Frequenzen bis 2020 räumen

Die Frequenzen zwischen 694 und 790 MHz, die hohe Geschwindigkeiten und eine große Reichweite erlauben, sollen bis 2020 für drahtlose Breitbanddienste in Europa freigegeben werden, heißt es im Beschluss des EU-Rats. Bis 2018 müssen alle Mitgliedssaaten dafür einen konkreten Fahrplan aufstellen. Bisher wird das Band vor allem für das terrestrische Fernsehen und Veranstaltungstechnik genutzt. Diesen Nutzungsarten will der EU-Rat im Bereich zwischen 470 und 694 MHz eine Bestandsgarantie bis mindestens 2030 geben.

"Die Öffnung des 700-MHz-Bandes für das mobile Breitband ist ein wichtiger Schritt in Richtung auf einen Breitband-Zugang überall und für jedermann in der EU”, sagte der dem Rat vorsitzende niederländische Wirtschaftsminister, Henk Kamp. Die Wellenkonferenz der International Telecommunication Union (ITU) hatte 2015 die Voraussetzungen geschaffen, das Spektrum weltweit für den Mobilfunk umzuwidmen. Die Frequenzen sind elementar für den Mobilfunkstandard 5G, der die Konnektivität der Gigabit-Gesellschaft und des Internets der Dinge sicherstellen soll.
Deutschland ist schon weiter

Die frei werdenden Frequenzen hat Deutschland bereits umgewidmet und an die hiesigen Mobilfunker versteigert. Im Vergleich mit vielen anderen Mitgliedsstaaten sind die Deutschen da früh dran. Andere Länder beginnen erst jetzt mit der Neuordnung ihrer Frequenzen. Für Nachzügler hat der Rat einen Puffer eingebaut: “Sind sie aus berechtigten Gründen dazu nicht in der Lage, können sie beschließen, das Band um bis zu zwei Jahre später zur Verfügung zu stellen.”

Den Nutzern der Frequenzen unterhalb des 700-MHz-Bandes will der Rat zumindest bis 2030 ausreichend Spektrum zur Verfügung gestellt wissen. Doch auch hier drohen neue Verteilungskämpfe, sollte der Frequenzhunger der Netzbetreiber weiter wachsen. Denn der Rat will den Mitgliedstaaten die Möglichkeit geben, auch diese Frequenzen unter bestimmten Bedingungen für andere Zwecke zu nutzen und nennt konkret "mobile Internetdienste".

DVB-T2 Testbetrieb beginnt

Im Zuge des Standardwechsels zu DVB-T2 zieht die terrestrische digitale Fernsehausstrahlung in das Band unterhalb 700 MHz. Im Juni beginnen die ersten Testausstrahlungen mit DVB-T2 in einigen Ballungsräumen, ab 2017 soll der neue Standard in den Regelbetrieb gehen. Der neue Standard ermöglicht die Ausstrahlung in HD. Die meisten Zuschauer werden neue Geräte brauchen.

Dabei reicht ein DVB-T2-Tuner nicht, der neue Fernseher oder Receiver muss auch mit HEVC zurechtkommen. Denn anders als in den Nachbarländern wird für DVB-T2 HD hierzulande nicht MPEG-4 AVC (H.264) als Videostandard eingesetzt, sondern dessen Nachfolger High Efficiency Video Coding (HEVC, H.265).

Zudem werden Zuschauer zur Kasse gebeten. Der Plattformbetreiber Media-Broadcast, inzwischen eine Freenet-Tochter, hat bereits angekündigt, die Privatsender ab 2017 zu verschlüsseln. Wer die Privaten weiter sehen will, muss dann ein paar Euro im Monat für eine Smartcard bezahlen. Die öffentlich-rechtlichen Programme bleiben unverschlüsselt und können frei empfangen werden. (vbr)

Antworten:

Das Thema ist nichts Neues und wird hier im Forum schon behandelt. Grundlage für die Entscheidungsfindung ist der sogenannte Lamy-Report.

Neu ist lediglich die Behandlung des Themas durch den Rat (Minister der Mitgliedsländer).

Siehe http://radioforum.foren.mysnip.de/read.php?8773,978959,page=1

von Manfred Z - am 27.05.2016 19:18
Neu ist, dass nun definitiv bis 2022 Zeit bleibt, um das 700-MHz-Band zu räumen. Italien bsp. wird diese Frist voll ausnutzen.

von Alqaszar - am 27.05.2016 21:54
Verabschiedet ist das noch nicht. Dazu treffen sich die Regierungschefs im Rat. Außerdem muss das EU-Parlament zustimmen. Aber die Richtung steht jetzt fest. (Die Toleranz von zwei Jahren ist auch schon vorher in der Diskussion gewesen.)

Hier ist die PM des Rates vom 26. Mai:

Zitat

Freigabe des 700-MHz-Bandes für Mobilnetze: Einigung im Rat

Am 26. Mai 2016 hat sich der Rat auf eine allgemeine Ausrichtung zum Entwurf eines Beschlusses verständigt, mit dem Breitbanddienste gefördert werden sollen. Das 700-MHz-Band, das hohe Geschwindigkeiten und eine große Reichweite bietet, soll bis 2020 für drahtlose Breitbanddienste in Europa freigegeben werden. Rundfunkdienste sollen im Frequenzbereich unter 700 MHz mindestens bis 2030 Priorität haben.

Hierzu erklärte der niederländische Wirtschaftsminister, Henk Kamp: "Die Öffnung des 700-MHz-Bandes für das mobile Breitband ist ein wichtiger Schritt in Richtung auf einen Breitband-Zugang überall und für jedermann in der EU. Schnelles Internet spielt nicht nur für die wirtschaftliche Entwicklung in der EU eine wichtige Rolle, sondern auch im täglichen Leben der Bürger. Zusammen mit anderen Maßnahmen wird das 700-MHz-Band ab 2020 für schnelles Internet in der EU sorgen."

Umwidmung des 700-MHz-Bandes unter harmonisierten technischen Bedingungen

Nach dem Standpunkt des Rates haben die EU-Länder noch bis zum 30. Juni 2020 Zeit, das 700-Mhz-Band (694-790 MHz) unter harmonisierten technischen Bedingungen für drahtlose Breitbanddienste umzuwidmen. Sind sie aus berechtigten Gründen dazu nicht in der Lage, können sie beschließen, das Band um bis zu zwei Jahre später zur Verfügung zu stellen. Gründe für eine Verschiebung könnten z. B. ungelöste funktechnische Störungen oder Probleme bei der grenzüberschreitenden Koordinierung sein.

Bis zum 30. Juni 2018 müssen die Mitgliedstaaten einen "nationalen Fahrplan" für die Umsetzung des Beschlusses festlegen. Die Fahrpläne werden veröffentlicht.

Beibehaltung konventioneller Fernsehdienste

Nach dem Standpunkt des Rates müssen die Mitgliedstaaten sicherstellen, dass das Frequenzband unter 700 MHz (470-694 MHz) entsprechend dem nationalen Bedarf mindestens bis 2030 für digitales Fernsehen und drahtlose Mikrofone erhalten bleibt. Dies gibt dem audiovisuellen Sektor langfristige Planungssicherheit, was die Verfügbarkeit ausreichender Frequenzen betrifft, so dass er weiterhin Dienstleistungen anbieten und entwickeln und die erforderlichen Investitionen sicherstellen kann.

Die Mitgliedstaaten sollen die Möglichkeit haben, diese Frequenzen unter bestimmten Bedingungen für andere Zwecke zu nutzen, etwa für mobile Internetdienste.

Mobile Hochgeschwindigkeitsdienste in ganz Europa

Das Frequenzband 470-790 MHz wird derzeit vor allem für digitales Fernsehen und drahtlose Mikrofone genutzt, beispielsweise bei Theateraufführungen, Konzerten und Sportveranstaltungen.

Mit seiner hohen Geschwindigkeit und guten Reichweite ist das 700-MHz-Band jedoch ideal für mobile Internetdienste. Die koordinierte Nutzung der Frequenz soll zur Verbreitung des 4G-Standards beitragen, damit allen Europäern Breitbandnetze von hervorragender Qualität zur Verfügung stehen. Zudem wird 4G, sobald er verfügbar ist (etwa 2020) den Ausbau von 5G erleichtern. Dies wiederum wird die Verbreitung innovativer Dienste wie vernetzte Fahrzeuge, intelligente Städte und Gesundheitsversorgung aus der Ferne ermöglichen.

Was kommt als nächstes?

Mit der allgemeinen Ausrichtung hat der Rat seinen Standpunkt für die Verhandlungen mit dem Europäischen Parlament festgelegt. Der Standpunkt des Parlaments steht noch aus. Beide Institutionen müssen dem Text zustimmen, damit er endgültig verabschiedet werden kann.

Council general approach on the use of the 470-790 MHz frequency band (Entwurf des Beschlusses)


http://www.consilium.europa.eu/de/press/press-releases/2016/05/26-freeing-up-700-mhz-band-for-mobile/

von Manfred Z - am 28.05.2016 07:55
Es steht zudem bereits so gut wie fest dass die BOS (Behörden u. Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) 16 MHz (2 x 3 + 2 x 5 MHz) an Funkfrequenzen im Bereich 698 bis 791 MHz (700 MHz Band) erhalten werden – konkret im Gespräch sind die Frequenzen 698 - 703, 733 - 736, 753 - 758 u. 788 - 791 MHz.

von Winnie2 - am 28.05.2016 14:12
Hoffen wir mal, dass die Frequenzen unter 700 MHz in Zukunft nicht auch noch unwiederbringlich den Telko-Geiern in den gierigen Schlund geworfen werden.

Mit modernen Codes wie HEVC hat man es bei DVB-T2 geschafft, die nun weniger verfügbaren Frequenzen effizient zu nutzen.

Bei Mobilfunkstandards wie 5G sollte das auch klappen, ohne sich dafür weitere Frequenzen, die für KOSTENLOSEN Rundfunk gedacht sind, unter den Nagel zu reißen.

Alternativ sollte man mal darüber nachdenken, alte Standards wie 2G und 3G so langsam aber sicher mal aufzugeben. Mit 5G würden insgesamt VIER Mobilfunkstandards parallel laufen. Dann müssen sich Omi und Opi halt ein neues Handy (bestimmt kann man für diesen Personenkreis auch einfache Nicht-Smartphones mit VoLTE-Unterstützung für wenige Euro anbieten) zulegen. Mit Aufgabe von 2G und 3G wären schlagartig wieder viele Frequenzen frei.

Die sollten außerdem mal zusehen, dass nahezu jeder Haushalt drahtgebunden endlich mal mindestens 50 Mbit/s bekommt. DAS wäre mal sinnvoll und einem modernen Industrieland würdig (andere schaffen das schließlich auch) anstatt den Mobilfunk dafür zweckzuentfremden.

von PEQsche - am 28.05.2016 15:40
Gerade 2G halte ich nicht für verzichtbar, weil es von vielen technischen Verfahren genutzt wird. Auch gibt es viele, die einfach nur telefonieren wollen - ohne den ganzen Schnickschnack der Smartphones.

von Manfred Z - am 28.05.2016 16:10
Deshalb sagte ich ja, dass man ja durchaus auch einfache, VoLTE-fähige Tastenhandys auf den Markt bringen kann, die sonst keinen Schnickschnack haben sondern genau so funktionieren wie die einfachen Handys heute auch, nur dass sie statt via GSM dann über LTE laufen.

Okay, für alte Anlagen, die via GSM laufen, müsste man sich was einfallen lassen. Allerdings sollte man natürlich auch eine entsprechende Frist festlegen, die genug Zeit lässt, um alles nach und nach umzustellen.

von PEQsche - am 28.05.2016 16:17
Nur dazu sollten die LTE Netze erstmal auf dem Ausbaustand von GSM sein...

von Hallenser - am 28.05.2016 16:19
Eine Abschaltung von 2G kann natürlich nicht von heute auf morgen erfolgen, das ist ja auch klar. Die frühen 2020er Jahre sollten aber doch mal ins Auge gefasst werden.

Beim rosa Riesen ist die LTE-Abdeckung meines Wissens bei 91% ?!

In 4-5 Jahren sollte auch dann die letzte GSMonly - Funkzelle umgestellt worden sein.

Versteht mich nicht falsch:

Von mir aus kann man 2G und 3G auch bis zum St.Nimmerleinstag laufen lassen. So lange die Frequenzen unter 700MHz (und damit DVB-T/T2 als ganzer Übertragungsweg) nicht angetastet werden, ist mir das so egal als ob in China ein Sack Reis umfällt.

von PEQsche - am 28.05.2016 16:23
Es gibt einige die ihr GSM Handy mit 14 Tagen StandBy heute noch haben. Der Akku ist nicht Tod zu bekommen, nur die Firma stellt vorerst keine Handys her.

o2 oder Telekom haben durchaus 3G Stationen abgebaut und durch 4G ersetzt. Das 2G Netz muss in seiner Reichweite erstmal ersetzt werden bevor es abgeschaltet wird. Im Fall von o2 geht der Weg erstmal zum Aufbau des 2G Netzes. Vodafone habe ich hier nicht zur Verfügung, hat keiner, geht nicht.

Mal sehen, wenn dann 5G auch nicht ausreichend ist wieviele Erweiterungen uns noch versprochen werden und wann sich der erste traut 2G wirklich abzustellen. Solange auf Grossveranstaltungen immernoch das mobile Internet zusammenbricht glaube ich das nicht. Die gute alte SMS geht immer wenn der ganze App Kram versagt.

von pomnitz26 - am 28.05.2016 17:49
Wie will man GSM bitte ersetzen? Aufgrund der sehr viel höheren Datenrate wäre selbst bei gleichem Zellenabstand und etwas niedriger Frequenz bei LTE (und nachfolgern) Handy-seitig eine sehr viel höhere Sendeleistung nötig, um die Zelle noch zu erreichen.
GSM ist bis heute das mit Abstand einzige wirklich flächendeckend funktionierende Netz. und es soll auch Menschen geben, die sowas außerhalb von wichtigen Straßen und bewohnten Gebieten nutzen (müssen!)...
Allenfalls 3G wäre verzichtbar.

von DH0GHU - am 28.05.2016 18:19
Vielleicht sollte man mal bei der Swisscom anfragen wie es geht, wo man 2020 GSM abstellen wird. Auch wird man dort laut PM Lösungen für 2G M2M Anwendungen finden. Wo ein Wille ist... es ist schon große Resourcenverschwendung des knappen Guts Frequenzen 3, bald 4 Standards parallel laufen zu lassen.

von CBS - am 28.05.2016 18:34
GSM wird im 900 MHz Band noch einige Jahre erhalten bleiben, es befinden sich einfach zu viele Geräte in Nutzung welche auf GSM angewiesen sind und nicht kurzfristig ersetzt werden können.

Es dürfte allerdings ausreichend sein eine gewisse Grundversorgung mit GSM zu gewährleisten, neueste technische Enwicklungen erlauben zudem flexible Nutzung der Mobilfunkfrequenzen.
So können Funkfrequenzen für GSM oder LTE genutzt werden, je nach Bedarf.
Die dafür notwendige Technik ist nahezu marktreif.

Ein Problem dürfte jedoch der höhere Stromverbrauch bei den Mobiltelefonen (bei LTE) sein, betrifft v.a. die Rufbereitschaft bei VoLTE vs. GSM.
Längerfristig werden 2G u. 3G verschwinden. 4G und 5G können sich problemlos den selben Frequenzbereich teilen, das ist technisch kein Problem.

von Winnie2 - am 28.05.2016 18:37
Zitat
CBS
Vielleicht sollte man mal bei der Swisscom anfragen wie es geht, wo man 2020 GSM abstellen wird. Auch wird man dort laut PM Lösungen für 2G M2M Anwendungen finden. Wo ein Wille ist... es ist schon große Resourcenverschwendung des knappen Guts Frequenzen 3, bald 4 Standards parallel laufen zu lassen.


Eben. Genau das meine ich. Irgendwann muss man in der Entwicklung auch mal weitergehen.
Ersatz für GSM (zumindest Telefonie) ist VoLTE. Spätestens wenn dieses die gleiche Abdeckung wie GSM hat.

Wie gesagt: 2G und 3G können meinetwegen im Jahr 2050 immer noch da sein. Nur sollen die Telkos aufhören, nach noch mehr Frequenzen (insbesondere die für Radio und TV) zu geiern. Wenn sie einen weiteren Standard etablieren wollen ohne einen alten aufzugeben und die Frequenzen knapp werden, ist das deren Problem.

Es ist ja nicht nur die Frequenzknappheit. Drei mal dürft ihr raten auf wen die Kosten für Wartung etc. bei dann vier Netzen umgelegt werden....

von PEQsche - am 28.05.2016 18:43
Warum machen es die deutschen Netze nicht wie die Swisscom?
3G UMTS wird jetzt nochmals tüchtig ausgebaut, das wird zum neuen Basisnetz; auf jedem Berggipfel, auf allen Wanderwegen, in jedem Haus im ganzen Land wird es bis 2020 3G UMTS geben - heute schon gibt es praktisch in allen bebauten Gebieten 3G UMTS; alle Maschinensteuergeräte, die noch kein 3G können, werden jetzt auf 3G/4G ausgebaut. Seit etwa 10 Jahren wurden keine reinen 2G Maschinensteuergeräte mehr verkauft.
3G UMTS kann ja eben Telefonie und Daten, beides geht sehr gut mit UMTS; VoLTE ist bei uns noch fast reine Zukunftsmusik, es gibt kaum Geräte, die dafür zugelassen sind (meine Geräte z.B. beherrschen VoLTE, werden aber nicht zugelassen dafür bislang).
4G LTE ist auch sehr gut ausgebaut, es gibt kaum mehr ein Dorf oder eine Stadt ohne LTE. Die Swisscom setzt landesweit voll auf LTE 1800, zur Kapazitätsausweiterung gibt es auch LTE 2600 und LTE 800.
So kann GSM gut 2020 abgeschaltet werden; jetzt wird GSM schon nach und nach von immer mehr Standorten abgeschaltet, vor allem wo es Redundanz in GSM gibt.

von dxbruelhart - am 29.05.2016 04:46
Es geht über meinen Verstand hinaus. Selbst der Premiumanbieter Telekom der hier nochmal an die unmöglichsten Stellen Funkmasten setzt hat in einigen Häusern Schwierigkeiten im Obergeschoß aus nur irgendeinem Fenster empfangen zu werden. Die haben den Netzanbieter geholt, er konnte es auch nicht glauben. Fakt ist es wird sich auch in Ferner Zukunft daran nichts ändern. Ich bin froh das o2 LTE auf den niederen Frequenzen nutzt. LTE übersteigt teilweise den GSM Empfang schon. Vom UMTS Rückbau habe ich ja schon geschrieben. Das UMTS Netz hatte aber auch irgendwie keine Reichweite. Das ist mir nur selber bei manueller Netzsuche aufgefallen. Bei LTE und GSM hat die Telekom wenigstens gleichgezogen.

Dürfen die Anbieter überhaupt mit den zugestandenen Frequenzen die Netztechniken wild hin und her schieben?

von pomnitz26 - am 29.05.2016 07:34
Zitat
dxbruelhart
Warum machen es die deutschen Netze nicht wie die Swisscom?
3G UMTS wird jetzt nochmals tüchtig ausgebaut, das wird zum neuen Basisnetz


Die meisten Mobilfunkanbieter in den EU-Ländern halten UMTS für einen technisch obsoleten Standard u. setzen daher auf LTE u. dessen Nachfolger 5G.
UMTS wird was die Frequenzplanung betrifft für zu unflexibel gehalten weil dieser Standard unveränderlich min. 4,8 MHz an Frequenzbandbreite pro Funkkanal belegt.

LTE ermöglich v.a. in Kombination mit Beamforming eine deutlich effizientere Nutzung der Funkfrequenzen, weil damit jede einzelne Funkverbindung eine dynamische Belegung der Frequenzen erlaubt.

von Winnie2 - am 29.05.2016 12:14
Die Frequenzen im klassischen UHF-Band V sind vor allem für die flächenhafte Versorgung und "deep indoor" notwendig. Die Bandbreite ist aber begrenzt, daher braucht es auch die höheren Bänder. Die Frage, wie lange 2G noch laufen muss, wird sicherlich von Industrie und Reguluerern diskutiert.

Perspektivisch wird der reine one-to-many Betrieb (hierzulande also DVB-Tx) nicht mehr vorherrschen. Ein "DVB-T3" wird es also nicht geben, statt dessen eben hybride Netze, die auch einen one-to-many Downstream erlauben werden.

Ob das schon mit "5G" kommen wird oder erst mit "6G" -- mittelfristig wird sich der Konflikt zwischen Broadcast und Telco auflösen.

von Alqaszar - am 29.05.2016 14:49
Zitat:
es ist schon große Resourcenverschwendung des knappen Guts Frequenzen 3, bald 4 Standards parallel laufen zu lassen.

Welch wichtige Aussage! Es ist ja wirklich so, dass die Mobilfunker ihre Frequenzen alles andere als effizient betreiben. Hier wäre sehr viel Potential. Hätte man das ausgeschöpft, hätte es sicher keine Dig. Dvidende gebraucht.

Schnelles Funkinternet mag ja ganz nett sein. Aber was hilft die alleinige Verbreitung, wenn es für die potentiellen Nutzer einfach zu teuer ist?

von delfi - am 29.05.2016 15:19
Zitat
PEQsche
Alternativ sollte man mal darüber nachdenken, alte Standards wie 2G und 3G so langsam aber sicher mal aufzugeben.


2G ist das einzige was wirklich flächendeckend, also auch in ländlichen Regionen funktioniert. Das abzuschalten wäre zur Zeit ein grosser Fehler.

von FrankSch - am 29.05.2016 19:54
Mal ne Frage, braucht man für LTE eigentlich einen speziellen Tarif? Ich habe nämlich schon seit 5 Jahren an meinem nichts mehr geändert. Mein Smartphone kann zwar sowieso kein LTE, deswegen kann ich das nicht mal eben ausprobieren. Und leider gibt es hier auch nicht mal UMTS.

von PhanTomAs - am 30.05.2016 11:39
Meistens ist der LTE Ausbau besser als der von UMTS.
Bei o2 wurde es allen Vertragskunden freigeschaltet.

von pomnitz26 - am 30.05.2016 11:58
Ist wohl vom Provider abhängig und davon, was überhaupt als LTE bezeichnet oder vermarktet wird.
Es gibt auch die Variante inoffizielles LTE, aber nur mit gedrosselter H+ Geschwindigkeit beim Discounter.
Offiziell wird erst alles ab 50 Mbit/s als "LTH" vermarktet.

von iro - am 30.05.2016 11:58
Bedenkt: LTE800, also das LTE für die Fläche, ist mit den derzeitigen Kanalbandbreiten bei 50mbit/s begrenzt - das wäre also laut offizieller Definition noch nicht mal ein 4G Netz, erst im Verbund mit 2600 bringts Werte, die einem solchen entsprechen. Noch tiefere Frequenzen die größere Zellen möglich machen, sind also nach derzeitigem Stand noch garnicht 4G geschweige denn 5G fähig - das dauert noch.

Ich erwarte mir ein Abschalten von UMTS deutlich vor GSM - allerdings könnte ich mir vorstellen, dass GSM danach noch einige Zeit als ein von allen Anbietern getragenes Basisnetz erhalten bleibt. Die heutigen Netzlöcher in Orten und Verkehrswegen widersprechen der Definition von 5G, dem Grundgerüst der "digitalen Gesellschaft". LTE ist ja auch noch eine riesen Baustelle - es müssen so langsam alle Kunden es nutzen dürfen und es müssen entsprechende Geräte mit einem standardisierten VoLTE auf den Markt kommen, das Groß der heutigen Smartphones nutzt LTE nur für Daten, Telefonie läuft meist noch über GSM/UMTS.

Zum Namen 5G Allgemein - damit wird suggeriert, dass das schon wieder eine neue Netztechnik ist, das stimmt imho nicht - es ist eine LTE Technik, die sich, wie der Name "Long Term Evolution" es sagt langsam entwickelt. Man hat gelernt, dass es sich nicht lohnt, jede Dekade ein neues Netz aufzuziehen, es wird also nicht wieder einen Bruch wie von GSM auf UMTS geben. Die Altnetze werden übrigens auch noch aufgebohrt, grad Vodafone hat jetzt schnuckelige Geräte eingebaut, die bei EDGE endlich mal mehr Datenrate bringen und dank HD-Voice wird UMTS noch zum richtig wichtigen Sprachnetz...

von elchris - am 31.05.2016 00:40
Zitat
Alquazar
Neu ist, dass nun definitiv bis 2022 Zeit bleibt, um das 700-MHz-Band zu räumen. Italien bsp. wird diese Frist voll ausnutzen.

.. und Schweden hat's dagegen sehr, sehr eilig mit der Räumung des 700 MHz-Bandes :mad: . Heute geht's im Västerbotten Län weiter. Bis zum 31. März 2017 soll die Räumung komplett sein, siehe dazu "700 MHZ utrymningen" sowie den Zeitplan. Will Schweden damit Vorreiter beim LTE- und 5G-Netzausbau sein?

von Analog-Freak - am 31.05.2016 01:02
5G soll ja, damit es richtig funktioniert, auf sehr hohen Frequenzen laufen; fast nur auf Bändern über 6 GHz soll das dann zu liegen kommen; das tiefste Band, das richtig funktioniert für 5G, sei das 3.5 GHz Band; so verstehe ich noch weniger, weshalb die Mobilfunker jetzt auf das 700 MHz Band gieren - hier der Grundsatzartikel von Teltarif zu 5G, bitte lesen (10 Seiten lang) http://www.teltarif.de/mobilfunk/5g.html
Natürlich müssen die deutschen Mobilfunker ihre Netze da massiv verdichten, um auf solchen hohen Frequenzen eine (annährende) Flächendeckung hinzubekommen, das wäre aber schon seit 15 Jahren für UMTS höchst fällig...
Mit den horrend hohen Datentarifen, die die deutschen Netzbetreiber verlangen (und auch die sehr vielen Reseller) haben die Reserven angehäuft, die einen solchen Ausbau einen finanziellen Klacks werden lassen...

von dxbruelhart - am 31.05.2016 06:17
Man KANN auf SHF-Bändern (3 GHz aufwärts) keine (bezahlbare) Flächenversorgung erreichen, selbst im oberen UHF-Bereich (>1 GHz) wird das zunehmend schwierig.
Da hilft auch gutes Resourcenmanagement nicht - es bleibt nur der Bereich unter 1 GHz übrig, und damit eben u.a. die "digitale Dividende". Man kann ja auch schlecht knapp oberhalb 1 GHz alle GPS- Flugsicherungs- und Radar-Anwendungen abschalten, nur weil jemand ins Internet will.

Man kann auch die Schweiz nicht mit Deutschland vergleichen, gerade im Hochgebirge bieten sich GHz-Frequenzen an, da man selten das "Flachlandproblem" hat, bei dem eine niedrigstehende Sendeantenne durch einen Wald hindurch einen Nutzer erreichen muss. Ob ein Berg nun bei 800 oder 2600 MHz im Weg steht, ist schon wieder fast egal, der blockt beides, und die Antenne auf dem Berg sehen alle, die um den Berg herum telefonieren wollen, egal ob auf 800 MHz oder 6 GHz...

Regulatorischer Fakt ist: Zwischen 230 und 470 MHz wird man keine Frequenzen bekommen (andere kommerzielel Dienste, BOS, Militär), unterhalb 230 MHz sind die Antennen zu groß und Bandbreiten zu klein für Mobiltelefone, Sticks, Tablets und Co. Oberhalb 862 MHz ist ebenfalls alles ausgereizt. Da ist es klar, dass man versucht, den Bereich anzuknabbern, bei dem man nur einen Funkdienst (Rundfunk!) als "Gegner" hat. Noch dazu einer mit schlechten Karten: Nutzungsquote gering, mobile Nutzung extrem gering (wer nutzt DVB-T mobil?). Die Frage ist ja auch: Muß man DVB-T2 unbedingt in HD übertragen? Audiodatenraten größer 192 kbit/s bekomme ich ja auch nicht digital-terrestrisch sondern nur über Satellit, Kabel etc. Die Frage der effizienten Nutzung des Spektrums darf durchaus auch beim TV gestellt werden.

von DH0GHU - am 31.05.2016 10:19
Zitat
dxbruelhart
5G soll ja, damit es richtig funktioniert, auf sehr hohen Frequenzen laufen...


Technisch betrachtet kann 5G auf allen für Mobilfunk tauglichen Frequenzen genutzt werden. Allerdings erforderen hohe Datenraten hohe Bandbreiten, und hohe Bandbreiten sind nur in höheren Frequenzbereichen verfügbar.
Zudem ist die Nutzung von MIMO und Beamforming in höheren Frequenzbereichen einfacher zu realisieren. (Geringere erforderliche Antennenabstände bei höheren Frequenzen in den Geräten, dadurch kleinere Geräte)
5G wird sich von 4G (LTE) nicht so grundlegend unterscheiden wie LTE von UMTS.
Im Prinzip könnte man 5G auch den Namen LTE Pro geben, da 5G technisch betrachtet lediglich ein stark modifizierter u. in einigen Punkten verbesserter LTE-Standard sein wird.

von Winnie2 - am 31.05.2016 10:48
Zitat
PhanTomAs
Mal ne Frage, braucht man für LTE eigentlich einen speziellen Tarif? Ich habe nämlich schon seit 5 Jahren an meinem nichts mehr geändert. Mein Smartphone kann zwar sowieso kein LTE, deswegen kann ich das nicht mal eben ausprobieren. Und leider gibt es hier auch nicht mal UMTS.


Ähnliche Frage: Braucht man für 3G einen speziellen Tarif? Im deutschen Vodafone-Netz hab ich mit meinem Handy noch nie 3G-Empfang gehabt. Wenn ich allerdings im ausländischen Netz unterwegs bin, hab ich oft 3G.

von Cha - am 31.05.2016 19:52
Es kann sein, dass deine SIM zu alt für UMTS ist.

LTE liegt am Tarif, bei eplus dürfens alle, bei den anderen mittlerweile alle Vertragstarife und eigene Prepaidtarife, keine Reseller ausser Drillisch bei o2.

von elchris - am 31.05.2016 20:09
Zitat
elchris
Es kann sein, dass deine SIM zu alt für UMTS ist.


Meines wissens haben die deutschen Netzbetreiber ihre UMTS-Netze auch für die alten SIM-Karten freigeschaltet, man benötigt also nicht zwingend eine neue USIM.
Meine 16 Jahre alte Viag-Interkom-SIM z.B. funktioniert problemlos im O2-UMTS-Netz. Allerdings musste ich dafür mein Handy einmalig manuell ins UMTS-Netz einbuchen (Netzmodus "Nur UMTS", manuelle Netzwahl).

von Loger - am 01.06.2016 06:52
Zwischen 960 und 1070 MHz und zwischen 1110 und 1240 MHz funkt heute nichts - wem ist dieser Frequenzbereich zugewiesen? Warum schnappt sich der Mobilfunk nicht diesee Frequenzbereiche für seine Zwecke?
Zwischen 1070 und 1110 funken die Flugfunk ADS-B Radare, eigentlich ist auch der Bereich ab 960 MHz dem Flugfunk zugewiesen, aber die Aviation braucht diesen Bereich in der Praxis nicht.
Der Bereich zwischen 1164 und 1240 MHz ist der Radionavigation zugewisen, also GPS, Glonass & Co., aber funken da wirklich Navigations-Satelliten?
Problemlos könnte sich so der Mobilfunk wohl also 960-1070 MHz reservieren, sowie 1110-?

von dxbruelhart - am 01.06.2016 07:21
Die Frequenz von Galileo E5 ist 1192 MHz.

siehe z.B. hier: http://www.insidegnss.com/node/3186

von Saarländer (aus Elm) - am 01.06.2016 07:41
> Zwischen 960 und 1070 MHz und zwischen 1110 und 1240 MHz funkt heute nichts

https://de.wikipedia.org/wiki/Distance_Measuring_Equipment meint:

"DME arbeiten im Frequenzbereich 962–1.213 MHz (unterteilt in 126 X- und 126 Y-Kanäle), der dem Flugnavigationsfunkdienst zu primären Nutzung zugewiesen ist[1]."

von appelsientje - am 01.06.2016 07:52
Ich komme nochmal auf meinen Beitrag zur Frequenznutzung zurück.

Die Frequenzzuteilung wird genau so wie ich das bereits gepostet hatte erfolgen.

698 - 703 & 733 - 736 MHz BOS Datenfunk Uplink
753 - 758 & 788 - 791 MHz BOS Datenfunk Downlink

Eine Nutzung dürfte ab Mitte 2019 möglich werden, sobald die Umstellung auf DVB-T2 u. alle Kanalwechsel abgeschlossen sind.

Ausserdem werden laut BNetzA die Frequenzen 451 - 455,74 MHz sowie 461 - 465,74 MHz von der BOS genutzt werden können. Meiner Vermutung nach aber erst ab 2020.

Dokument der Bundesnetzagentur

von Winnie2 - am 17.08.2017 11:57
Zitat
appelsientje
> Zwischen 960 und 1070 MHz und zwischen 1110 und 1240 MHz funkt heute nichts

https://de.wikipedia.org/wiki/Distance_Measuring_Equipment meint:

"DME arbeiten im Frequenzbereich 962–1.213 MHz (unterteilt in 126 X- und 126 Y-Kanäle), der dem Flugnavigationsfunkdienst zu primären Nutzung zugewiesen ist[1]."


Weil es gerade hochgeholt wurde: 1030 MHz (Abfrage) / 1090 MHz (Antwort) wird vom Sekundärradar der Luftfahrt genutzt. "Ohne" würde in der Luftfahrt garnix mehr gehen. Erstaunlich, welche Ahnungslosigkeit hier teils als "Tatsache" verkauft wird.

von DH0GHU - am 17.08.2017 13:26
Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln!
Das Mobile Internet soll immer schneller werden aber es gibt immer noch keine Bezahlbare Tarife mit ausreichenden Volumen.
Wenn man den Speed wirklich ausnutzen will wird das hier recht schnell teuer bei den Mickrigen Volumen!

von _Yoshi_ - am 17.08.2017 17:14
Zitat
_Yoshi_
Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln!
Das Mobile Internet soll immer schneller werden aber es gibt immer noch keine Bezahlbare Tarife mit ausreichenden Volumen.
Wenn man den Speed wirklich ausnutzen will wird das hier recht schnell teuer bei den Mickrigen Volumen!


Das kommt ganz darauf an, was du unter "ausreichendem Volumen" verstehst. Günstiger geworden ist es in den letzten Jahren auf jeden Fall. Direkt bei der Telekom, bei Vodafone oder auch bei o2 ist es natürlich immernoch ziemlich überteuert.

von DX OberTShausen - am 17.08.2017 17:43
Unter ausreichenden Volumen verstehe ich wenn man z.b. für 15€ 10GBb bekommt und nicht 3.
Ich gehe natürlich von einer LTE Verbindung aus.

Viele der kleinen Anbieter bieten leider nur UMTS an.

Ok bei den Volumen scheint ja jetzt endlich Bewegung rein zu kommen.

von _Yoshi_ - am 17.08.2017 17:56
Zitat
_Yoshi_
Ok bei den Volumen scheint ja jetzt endlich Bewegung rein zu kommen.


Muß es ja auch. Diese Grafik vom letzten Jahr ist ja immer noch aktuell:
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/datentarife-in-der-eu-wo-mobiles-surfen-guenstig-ist-a-1122608.html
Krass wie man hierzulande abgezockt wird.

von Loger - am 21.08.2017 15:26
Zitat
Loger
Zitat
_Yoshi_
Ok bei den Volumen scheint ja jetzt endlich Bewegung rein zu kommen.


Muß es ja auch. Diese Grafik vom letzten Jahr ist ja immer noch aktuell:
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadgets/datentarife-in-der-eu-wo-mobiles-surfen-guenstig-ist-a-1122608.html
Krass wie man hierzulande abgezockt wird.


Genau darauf zielte auch mein vorheriges Posting ab.
Ich finde das eine Unverschämtheit das man für die Monatliche Gebühr kein gescheites Volumen bekommt.

von _Yoshi_ - am 21.08.2017 15:43
Na Gott sei Dank ist da so. Sonst würden reichlich Geiz-ist-Geil-Leute ihr Festnetz einsparen und das Shared Medium LTE als Festnetzersatz ganz schön ausbremsen.
Sind diese günstigen Anbieter in EU eigentlich auch immer die Anbieter, die flächenmäßig weiträumig versorgen? Ich hatte das mal vor einer Zeit für ein supergünstiges Angebot aus F geprüft, der Anbieter war nur punktuell nutzbar...

http://www.monpetitforfait.com/toutes-les-aides/couverture-reseau-des-operateurs-mobiles

von DH0GHU - am 21.08.2017 16:10
Es muss ja nicht gleich 50Gb für 5€ sein!
Wenn es für 15€ wenigstens 10Gb Volumen geben würde wäre ich schon zufrieden.

von _Yoshi_ - am 21.08.2017 16:52
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