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[NL] Low-Power Mittelwelle Beobachtungen

Startbeitrag von Jassy am 16.06.2016 10:29

Seitdem die meiste dicke MW Sender ausgeschaltet sind liegen die Frequenzen brach. Das Agentschap Telecom hat sich deshalb entschlossen das Mittelwelle-band frei zu geben für dem lokaler (bis 100W) und Hobby gebrauch (Bis 1W). Die Lizenzen können gegen ein kleiner Gebühr angefragt werden.

Laut Mediamagazine sind inzwischen 36 Lizenzen angefragt worden. Einige Radiosender sind bereits bekannt:

Atlantis 1521 Grou - 1395kHz 100W
Radio TPot Gasselternijveen - 747kHz 25W

Erwartet wird dass noch viele weitere kommen.

An diese Lizenzen hängt kein DAB Simulcast verpflichtung. Die bisherige MW Lizenzen behalten Ihre gültigkeit, und somit DAB Simulcast Verpflichtung, bis die entweder nicht mehr verlängert werden oder zurückgegeben werden. Wenn die Lizenz zurück geht wird auch diese Frequenz für Low-Power freigegeben.

Die Kosten für 100W sind wie folgt:

- Lizenz - €153 einmalig
- Aufsichtskosten AT €428 pro Jahr
- Musikmaffia - Viel!

Hier gibt es dazu noch einiges nach zu lesen: https://www.agentschaptelecom.nl/onderwerpen/radio-en-televisie/commerciele-omroep/kleinvermogen-am

Das ist also ein ziemlich teurer Spielerei..
Eure beobachtungen können hier reingepost werden, ich werde die News dazu posten! :)

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Zitat
Jassy


Das ist also ein ziemlich teurer Spielerei..


Ja, das sehe ich auch so und ganz ehrlich 25 Watt das ist Grundstücksfunk. Da erreicht man selbst als Hobbystation im Internet vermutlich mehr Hörer als so, aber was tut man nicht alles für sein Hobby. :-)

von zerobase now - am 16.06.2016 11:20
Zitat
zerobase now
Ja nachts und gerade da ist ja auch das Fading am stärksten. Selbst wenn sich nach Einbruch der Dunkelheit das Sendegebiet massiv vergrössert, was bringt das? Ausser vielleicht ein paar Freaks wird davon niemand Notiz nehmen.

Ja, aber genau dafür ist es doch gedacht, denn wenn größere Zielgruppen erreichbar wären, dann würden die Frequenzen ja gar nicht leer sein, gell ;-) Interessant wäre, wenn man dann auch mit anderen Modulationsarten spielen könnte. Das wäre dann quasi ein erweitertes Spielfeld für Funkamateure im Rundfunkbereich. Also die Idee finde ich klasse. Und die Kosten für die Musikmafia ... naja, wenn z.B. da wirklich Amateure bei sind, können ja auch andere Gruppen über die Sender gehen, die nicht an die MM gebunden sind. Also Möglichkeiten fallen mir da schon ein.

von Jens1978 - am 16.06.2016 14:45
Zitat
WiehengeBIERge
Wobei die "Amateure" die Mittelwelle aber auch einfach ohne Genehmigung und Erlaubnis weiter benutzen :D - so wie schon seit 70 Jahren ;-).


:spos:

Was wäre Holland auch ohne die MW Piratensender zwischen 1600 kHz und 1700 kHz ;)

Im Ernst: Die Kosten für eine legale Lizenz sind auf jeden Fall zu hoch.

von BetacamSP - am 17.06.2016 17:51
Es ist wohl eine deutsche Eigenschaft, immer alles Neue schlechtzureden.
Ich finde es prima, dass man Privatleuten in NL die Möglichkeit einräumt, auf MW aktiv zu werden. 150 Euro für 3 Jahre ? Und damit völlig legal die Nachbarschaft eher hörerlos aber ungefährdet und belanglos zu senden ? Soweit sind wir Deutschland noch lange nicht.
Bleibt abzuwarten, ob sich da nicht so mancher illegale Sender demnächst auf der 1485 tummelt. Oder nachts versehentlich mal 10 Watt genutzt werden .
Radio ist nur echt im Radioapparat. Webradio ist allenfalls Behelf. ( und auch meist hörerlos )
Daher : :spos:

von sup2 - am 17.06.2016 18:16
Zitat
sup2
150 Euro für 3 Jahre ? Und damit völlig legal die Nachbarschaft eher hörerlos aber ungefährdet und belanglos zu senden ? Soweit sind wir Deutschland noch lange nicht.


Wie kommst du auf 150 Euro für 3 Jahre? Jassy schrieb 153€ einmalig, aber dann zusätzlich 428€ pro Jahr Aufsichtskosten plus Kosten für die Rechtemafia...

Und schon ist das nicht mehr so billig wie du das darstellst.

von BetacamSP - am 17.06.2016 19:58
Hier ist der Text :

Tarieven

Het agentschap heeft het voornemen voor de uitvoering (verlenen vergunning) €153,- in rekening te brengen. Het agentschap is voornemens in 2016 voor toezicht in de categorie ≤1W €161,- in rekening te brengen en voor toezicht in de categorie >1W – 100W €428,-. De definitieve bedragen zullen bij wijziging van de Regeling vergoedingen Agentschap Telecom 2016 worden vastgesteld.

von sup2 - am 17.06.2016 20:45
428€ pro Jahr sind doch nicht viel. Andere Hobbys kosten auch Geld. Abgesehen von der "Rechtemafia" sehe ich das sogar als günstige Möglichkeit an, legal zu senden. Wenn man das mit Bußen und Wiederbeschaffungskosten bei Aushebungen gegenrechnet, ist es evtl. gar ein Schnäppchen. Nur der Nervenkitzel fehlt für den Etherpiraat. Wir werden sehen, ob und in welchem Rahmen das genutzt wird. Finde aber gut, dass es die Möglichkeit gibt!

von Peter Schwarz - am 18.06.2016 08:37
Das ist etwas über einen Euro am Tag, dafür fehlt die 5stellige Rechnung bei Aushebung.

Wie weit reichen diese künftigen 1-Watt-Sender eigentlich ? Es wird ja von 1 Watt am Senderausgang gerechnet. Die meisten werden wohl nen Langdraht im Garten nutzen, 20 Meter lang oder ein 6-Meter-Mast mit gutem Erdnetz.oder so. Wie weit kann man den Sender dann eigentlich hören ? ( Hören im Sinne von : Rauschfrei mit halbwegs jedem Taschenradio. Nicht im Sinne von : Mit Rahmenantenne und Spezialradio war da im Rauschen etwas wahrnehmbar )
Mehr als 500 Meter, also ein Häuserblock oder ein Ortsteil, ist da doch sowieso nicht drin.
Und abends dürfte die Reichweite auf die Sichtweite zum Sender gegeben sein, vermute ich mal.

Interessant fand ich den Abschnitt, in dem auch erklärt wurde, dass sogar Sendernetze mit Gleichwelle erlaubt sind.

von sup2 - am 19.06.2016 04:33
...die nicht ganz 10 W von Welle 370 aus Koenigs Wusterhausen gingen mit normalem Anspruch ein paar Kilometer weit. Abgesehen davon, dass eine wirksame Mittelwellenantenne einigen Aufwand erfordert, wuerde ich bei 1 W Senderausgangsleistung tagsueber von nicht mehr als "Grundstuecksfunk" ausgehen. Nachts geht ein solcher Kleinsender in Abhaengigkeit von weiteren Nutzern dieser Frequenz wahrscheinlich komplett unter.

von PowerAM - am 19.06.2016 06:57
Das wäre nicht viel. Was sind eigentlich "ein paar Kilometer" ? Bezogen auf handelsüblichen Taschenradio.

Und : es wurde nur die 1485 für die Minisender freigeschaufelt. Angenommen, aus Enschede gibt es 10 Anfragen für die 1485. 10 Sender, unsynchronisiert, flattern dann im Radio in der Stadt fröhlich vor sich hin ? Das schreit ja nahezu zu einer weiteren QRG für diese "Leistung". Ich denke, es müssen noch einige kommende Probleme gelöst werden.
Es bleibt spannend, wenn es um Radio und somit um das Ausland geht.

von sup2 - am 19.06.2016 13:45
Den Link habe ich natürlich nicht gespeichert, es kann entweder auf der Seite der AT gestanden haben, oder aber auf einer NL-Medienseite. Alle Links speichere ich auch nicht ab ;-)
Es gibt auch irgendwio dort eine Auflistung, in welchen Abständen die Sender je nach Leistung vergeben werden. Wenn ich mich recht erinnere, so sollen die großen Frequenzen 60 Km Abstand haben, die Energiesparsender nur 6 Kilometer Abstand. Wenn ich den Artikel nochmal finde, dann stelle ich ihn ein. Hoffentlich habe ich da nichts verwechselt.

von sup2 - am 20.06.2016 04:09
Also die Kleinsender spreissen gerade aus dem Boden:

Bis 100W Senderleistung:
Radio Babylona - Musselkanaal - 747kHz
Wereldstad - Rotterdam-Hoogvliet - 828kHz
Neverland AM - Venlo - 1035kHz
Memories AM - Oss - 1251kHz
? - Apeldoorn - 1395kHz
Cupra Radio - Emmen - 1395kHz
Q-AM - Waardenburg - 1395kHz
? - Warmond - 1395kHz

Bis 1W Senderleistung:
AM sterdam - Amsterdam - 1485kHz
Impact AM - Leiden - 1485kHz
Wijkradio - Waalwijk - 1485kHz

von Jassy - am 06.07.2016 19:51
Radio Babylonia und TPot machen wohl eine Art "Frequenzsharing". Mal soll der eine senden, mal der andere. Radio für Jedermann. Wann kommt das endlich in Deutschland, das sich rühmt, so fortschrittlich zu sein ?

Kann jemand die neuen Sender auf 747, 1035 und 1395 auf deutscher Seite empfangen ? Einige Standorte scheinen vielversprechend zu sein.

Die 1485rer werden wohl kaum bis DL gelangen.

Hallo BNETZA : Andere Länder zeigen, was geht, Warum weigert ihr euch weiterhin ???

von sup2 - am 07.07.2016 09:14
Zitat
sup2
Hallo BNETZA : Andere Länder zeigen, was geht, Warum weigert ihr euch weiterhin ???


Wieso? Die BNetzA teilt doch Frequenzen zu?!? Welle 370, Sender Wertingen usw.
Die Frequenzzuteilung alleine nützt Dir aber ja gar nichts, Du benötigst auch eine Sendelizenz einer Landesmedienanstalt.

Da war doch mal die 1593 kHz, für die die BNetz eine befristete Versuchslizenz erteilte. Wo es dann aber doch Ärger gab, weil man keine Sendelizenz der LfR hatte.

Wenn also die BNetzA die Frequenzen einfach freigeben würde, dann dürftest Du dort zwar genehmigt senden - aber kein Programm ausstrahlen.

Und teuer ist es wohl auch...
Zitat
http://www.radioszene.de/85990/schluss-fuers-dampfradio-abschied-von-der-mittelwelle.html
Eine dauerhafte Sendelizenz sei für einen kleinen Programmanbieter nicht bezahlbar, „das Problem ist die Gebührenordnung der Bundesnetzagentur“, so M.. „Neben der Frequenzzuteilung muss jeder Sendebetreiber eine jährliche Gebühr zahlen. Grob gesprochen werden darin alle Aufwände, die die Bundesnetzagentur für die Mittelwelle hat, unter allen Frequenzinhabern aufgeteilt.“


von iro - am 07.07.2016 09:36
Die LMAs sind der Fortschritt-Hinderungsgrund in Deutschland, du hast es richtig erkannt.
Der Bann wäre gebrochen, wenn die BNA die MW-Frequenzen frei geben würde, nach NL-Vorbild.
Damit wären auch die Alles-Verhinderer ins Abseits gedrängt.
Wir werden sehen, ob DL fortschrittlich orientiert ist, oder eben nicht.
Selbst "die Holänder" bekommen das hin. Die Deutschen wie immer nicht ?

von sup2 - am 07.07.2016 10:02
Zitat
WiehengeBIERge
Und bei Wijkradio wird die Reichweite gleich schon im Namen genannt ^^.

:D :bruell:
wir probieren alles hier zu melden http://radio-tv-nederland.nl/am/am.html
neue sender gehort oder gelesen dass wass kommt bitte meldet uns, danke :spos:

von Ruud - am 07.07.2016 17:33
Gibt es mittlerweile schon Empfangsbeobachtungen der neuen Radiolandschaft in NL ?
Wie weit reichen diese 1-Watt-Sender auf 1485 tatsächlich ( taschenradiogerecht ), ist der Abstand der Sender untereinander von 6 Kilometern wirklich gut, wie weit gehen diese 25-Watt-Sender auf 747 und 1395, vielleicht bis nach Deutschland ?

von sup2 - am 25.07.2016 20:25
Für die 1485er Sender ist wohl nicht viel mehr als Grundstücks- oder Dorf-Funk möglich, da sich hier noch immer viele (span. u.a.) Kleinsender tummeln - die 1485 war halt laut Wellenplan als Gemeischaftsfrequenz für Low-Power-Sender gedacht, hier durfte ursprünglich keiner über 2-5 kW senden - aber selbst das macht ja nachts noch kräftiges Durcheinander und da sind sogar welche drauf, die mit saftigen 10 kW senden.
Auf 1395 könnte mit 25 Watt durchaus was gehen - wenn da zu viele draufkoordiniert werden, gibt das nachts auch schon einen gewissen Mix ...
Was so geht mit 25 oder 50 Watt, kann man ja auch im NDB-Bereich sehen zwischen Lang- und Mittelwelle, auch da ist einiges an DX möglich.
Für Sender im Hobbybereich von max. 1 Watt würde ich gar keine Frequenz vorschreiben, sondern die Betreiber selbst das Günstigste auswählen lassen, wo man halbwegs "durchkommt".

von Randfunker - am 26.07.2016 12:05
Radio Cupra aus Emmercompascuum hier in Haren (Ems), Luftlinie ca. 14 km. Sehr guter Empfang mit leichtem Rauschen auf einem kleinen Grundig Taschenempfänger mit sehr schönem Audio! Also, wenn 25 Watt abends über 15 km auch so gut gehen, dann bin ich auch bald auf der Mittelwelle QRV...
Edit: höre gerade, dass der heute Abend auf (glaube) Serbokroatisch bzw. heutzutage Serbisch oder Kroatisch moderiert wird. Gestern liefen niederländische Jingles. Ist aber definitiv der TX aus Emmercompas.

von Zintus - am 26.07.2016 14:47
@ Zintus : Könntest Du mal schauen, ob der Sender in den Morgenstunden ein Fading hat ? Falls ja, dann könnte man sich auch "etwas weiter weg" einen Empfang ausmalen.

Ich denke mal, dass diese 25-Watt-Sender ca. 10 Kilometer weit gut gehört werden können.
Die 1-Watt-Sender haben einen Abstand von 6 Kilometern, also wird da auch nur ca. 500 meter bis 1 kM rauschfrei drin sein. Reicht doch.

Wer hätte gedacht, dass man die alte Rahmenantenne doch noch mal ausmottet. Nur auf 1485 wird man in DL wohl nicht viel hören können. Falls der Ententanz mal durchkommt, werde ich es in einem Thread extra würdigen !

von sup2 - am 26.07.2016 18:49
Ich werde es mal versuchen. Im Moment kenne ich das Sendeschema der Station noch nicht. Heute nachmittag war er off air. Jetzt wieder on air. Ich vermute, dass es um einen reinen Hobbysender geht, wie es auch auf der Seite der Agentschap Telecom beschrieben steht. Der wird wahrscheinlich erst nach Feierabend bzw. nach dem Abendessen den Sender anwerfen.

edit: Wie es scheint, belegt heute Abend der Albaner mit seinen 500 kW die Frequenz mit Trans World Radio in Kroatisch, wenn ich die Ansage richtig gedeutet habe.

von Zintus - am 26.07.2016 19:48
Abwarten ob im kommenden Jahr die 1224 hinzu kommt. Dann dürften etliche Sender von der 1395 schnell wechseln. Schade, dass nicht die 1440 für NL rangenommen wurde. Aber offenbar reduzieren sich diese Mini-Sender auf Frequenzen, die schon vor Jahrzehnten für NL koordiniert wurden.

von sup2 - am 27.07.2016 12:34
Aus meiner Sicht ist dies keine Reusenantenne. Wer sich mal das Original-Bild in seinen Bildbearbeitungsprogramm kopiert und rein-zoomt, wird es wohl Erkennen.
Die Verspannungen und die senkrechte Stange (1) -- also die ges. Diamant-Form -- sind miteinander verbunden ud verspannt, damit wohl auch unten geerdet.(Blitzschutz) In der Mitte (Bauch) erkenne ich schwach eine Gitterstrucktur, also wohl zusätzlich noch Massefläche. (2) Parallel zur senkrechten Stange verläuft links (3) das schwarze Koaxkabel, welches bis oben zur Spitze geht. Dort, beginnend in dem runden Teil, verläuft ein Draht in Spiralform (4) von Innen nach Außen herum. (A--->E) Die 5 Streben wohl aus GFK o.ä. Vermutlich werden es ca. 50m Draht sein, was dann 1/4 Wellenlänge von 1485kHz entspricht. Also ein "aufgewickelter", horizontal liegender Strahler. Alles darunter stellt dann die Massefläche dazu dar. Die Höhe des Ganzen schätze ich mal auf mind. 8 Meter ein und das noch auf einem Hochhaus-Flachdach.
XXL Bilder und mobil-optimierte Auktionsvorlagen bei www.trixum.de

von Radioboy - am 06.09.2016 11:06
Hm. Clever gemacht, die Antenne. Gewissermaßen eine umgekehrte Groundplane oder "inverse fed" Groundplane. Das resonante Element der Antenne ist, wie Radioboy ja schon feststellte, der spiralförmig angeordnete Draht oben in der "Wäschespinne". Die vertikale Struktur ist geerdet, bzw. mit allen leitfähigen Teilen des Hochhauses verbunden. Das Hochhaus wird einiges an leitfähigem Material an sich haben, zumindest Blitzableiter, wahrscheinlich auch noch tragende Stahlteile.

Die Wäschespinne oben ist zwar resonant, wird aber kaum strahlen. Es handelt sich vielmehr um eine gefaltete "counterpoise" (Gegengewicht, Radialstruktur), wie sie auch z.B. von Moxon (HF Antennas for all Locations) beschrieben wurde. Der strahlende Teil ist die Vertikalstruktur der Antenne plus leitende Teile des Gebäudes. Dieser muss dann auch nicht (unbedingt) resonant sein, da ja die Spinne in Resonanz ist - siehe z.B. auch 1/4 Lambda Mobilstrahler auf PKW oder Balkongeländer.

Möglicherweise liegt sogar die Spinne an der Abschirmung des Speisekabels und der untere Teil am Innenleiter.

Ich fühle mich inspiriert. ;-)

von Zintus - am 06.09.2016 11:57
Oha, in der Tat sehr interessant. Aber warum ist der vertikale Metallteil dann so aufwendig mit einem Bauch aufgebaut worden? :confused: Ein normaler Mast hätte es doch auch getan, oder bin ich gerade begriffsstutzig? Erinnert mich an die alten Handfunkeantennen, die unten aufgewickelten Draht hatten und anschließend einen kleinen Stab, der an sich die Abstrahlung übernommen hat. Wäre hier an sich auch möglich, aber wahrscheinlich zu trivial ;-) Und vllt. macht es ja auch einen Unterschied, wenn der ledigliche Resonanzkörper erst am Ende der Antenne, also nach der Abstrahlfläche kommt.

von Jens1978 - am 06.09.2016 14:32
Nein.
Es handelt sich um eine ganz normale (naja...) "etwas" dickere (die reusenförmig gespannten Drähte - nix als ne Verdickung des Strahlers!) Vertikal mit Dachlast (der "Kringel").
Der Mast ist aus militärischen GFK-Teilen aufgebaut.

Siehe Webseite des Betreibers:
http://impactam.nl/?page_id=47

Zitat

Onze antenne is een verticale straler met een inductieve / capacitieve topload . Het is gelukt om hem op 1485 kHz af te stemmen. De afmetingen zijn 5,5 m hoog en de topload heeft een doorsnee van 3,6 m en er zit bijna 70 meter draad in verwerkt. Het is een verkorte antenne, die normaal ruim 50 meter lang moet zijn voor een golflengte van 202 meter . De constructie is opgebouwd met militaire glasfiber mastdelen .


von DH0GHU - am 06.09.2016 14:44
Zitat

Es handelt sich um eine ganz normale (naja...) "etwas" dickere (die reusenförmig gespannten Drähte - nix als ne Verdickung des Strahlers!) Vertikal mit Dachlast (der "Kringel").
Macht so am meisten Sinn. Wie ich es aber verstanden habe ist der Anschlusspunkt unten mit dem Hausdach bzw. dem Blitzableiter galvanisch verbunden. Das dürfte ja dann nicht stimmen. Und warum ist dann die Dachkapazität quasi als Spule gewickelt? Einfache Drähte/Stäbe sternförmig nach Außen mit einem Außenring, oder eben mehreren Ringen im Zwischenraum hätten es ja dann auch getan. Idealerweise eine Metallplatte wie beim Deutschlandsender in Herzberg/Elster, aber das ist ja deutlich zu aufwendig für die mikrige Leistung ;-)

von Jens1978 - am 07.09.2016 05:56
Vielleicht kennt derjenige, der den Text auf der Internetseite des Senders erstellt hat, ja nicht alle Details der Antenne und hat einfach nur "vertikale Antenne mit Topload" geschrieben. Ich glaube, ich schreibe den Leuten in Leiden mal 'ne Mail. Ich könnte auch mal hinfahren, ist nur 20 km von meinem QRL. Mal sehen.
Ich habe übrigens gestern mal auf der 1485 kHz reingehört. Allerdings nicht die Spur eines Signals.

edit: Mail ist raus.

von Zintus - am 07.09.2016 09:12
Zitat
Jens1978
Zitat

Es handelt sich um eine ganz normale (naja...) "etwas" dickere (die reusenförmig gespannten Drähte - nix als ne Verdickung des Strahlers!) Vertikal mit Dachlast (der "Kringel").
Macht so am meisten Sinn. Wie ich es aber verstanden habe ist der Anschlusspunkt unten mit dem Hausdach bzw. dem Blitzableiter galvanisch verbunden. Das dürfte ja dann nicht stimmen. Und warum ist dann die Dachkapazität quasi als Spule gewickelt? Einfache Drähte/Stäbe sternförmig nach Außen mit einem Außenring, oder eben mehreren Ringen im Zwischenraum hätten es ja dann auch getan. Idealerweise eine Metallplatte wie beim Deutschlandsender in Herzberg/Elster, aber das ist ja deutlich zu aufwendig für die mikrige Leistung ;-)


Wo ist da eine galvanische Verbindung zu erkennen? (und wenn sie da ist: welche Impedanz hat sie bei 1,485 MHz? Auch eine Spule stellt eine galvanische Verbindung her...Geerdet wird die Antenne schon irgendwo sein (müssen)).
Warum als Spule gewickelt? Weil die Dachlast gestreckt viel zu lang wäre... Warum nicht als Netz oder Platte? Weil sie dann als rein kapazitive Dachlast wirken würde.

von DH0GHU - am 07.09.2016 09:34
Naja, das Erdnetz ist nur dafür da, dass die zweite Hälfte des Lambda/4 Strahlers gespiegelt werden kann, so dass in der Gesamtsicht eine Lambda/2 Antenne (vertikaler Dipol) entsteht. Das könnte dann auch das Hausdach sein. Deswegen wunderte mich auch die galvanische Verbindung mit dem, aber ich kann das hier auf Bildschirm nicht erkennen, dachte das hätten andere festgestellt oder in Erafhrung gebracht.

von Jens1978 - am 07.09.2016 14:12
Da die kommerziellen Sender diese Antenne nicht nutzen, gehe ich mal von einem Gemurkse aus, das irgendwiwe Vor-und Rücklauf zufriedenstellt, im eigenen Haus gut hörbar ist und nach 200 Metern den Geist aufgibt. Vermutlich werden da noch so einige interessante Sendeantennen ausprobiert. Gibt es irgendwo technische Parameter, die der jeweilige Sender einzuhalten hat ? Leistung , PEP, Modulation . Auf den Seiten der AT fand ich nix.

von sup2 - am 07.09.2016 15:32
Habe jetzt auch eine Antwort bekommen:

"De antenne is een verkorte verticale antenne met een spiraal als topload die de antenne in resonantie brengt.

Het voedings punt tegen een ideale aarde is ca. 4 ohm, in ons geval ca. 9 ohm.

De meeste straling komt idd van het verticale deel ,daar loopt ook de hoogste stroom.

Op onze website komt tzt een uitgebreid overzicht onder "techniek" met meer info."


von Zintus - am 19.09.2016 10:47
Zitat

Wer zahlt schon gerne mehrere 100 Euro für 100 Meter Reichweite ...

Und was nützen einem 10 km Reichweite, wenn es unterm Strich trotzdem nur 1-2 Hörer gibt (falls überhaupt)? Und die sind dann auch nur andere Zendamateurs oder DXer...
Sinnfreie Hobbys kosten nun mal Geld...

von iro - am 30.09.2016 10:37
Diese 1485er dürften ca. 1000 Meter weit hörbar sein. Aber nur tagsüber,abends ist "Hasta la vista" angesagt.
Somit lohnen sich diese Sender garantiert nicht. Für ein Wohngebiet langt es. Und auch nicht für mehr, alleine in Amsterdam sind schon zweimal die 1485 vergeben worden.

von sup2 - am 30.09.2016 15:15
Herhalingsafstand
≤1 Watt: Voor de categorie kleinschalige omroep met een maximaal zenderuitgangsvermogen van ≤1 W wordt, in verband met het kleine bereik, een herhaalafstand gehanteerd van 1 kilometer.
>1 W - 100 W: Voor de tweede categorie, klein vermogen omroep met een maximaal vermogen van >1 W - 100 W, en evenementenzenders geldt (afhankelijk van het toegekende vermogen) een minimale herhaalafstand van 60 kilometer bij 100 W.
Bij een lager vermogen geldt een kleinere herhaalafstand, waarbij het uitgangspunt is dat het stoorveldsterkteniveau, bij een enkele zender, hetzelfde is als bij een herhaalafstand van 60 kilometer bij 100 W.
Bij de keuze van de herhaalafstanden van 1 en 60 km is rekening gehouden met stoorveldsterkte en het efficiënt gebruik van de beschikbare frequentieruimte.

von Der Chef - am 01.10.2016 18:58
@sup2: Es wäre sicher hilfreich wenn du Deine Informationen ausführlich bzw. verständlicher hier rein schreiben könntest. Danke

Denn RTV hat erst mal gar nichts zu bedeuteten, außer vllt Radio Television. Wer weiß schon das hiermit Ruud Poeze der Betreiber von Radio Paradijs gemeint ist, der in Utrecht auf 1584 kHz mit meistens 150 Watt sendet und auch noch auf 1224 kHz und 1332 kHz, ebenfalls in Utrecht, mit sehr kleiner Leistung das gleiche Programm ausstrahlt?

Es ist wahrscheinlich das er diese drei MW-Lizenzen verliert in einem Jahr und er sich deshalb auf Frequenzen mit kleiner Leistung beworben hat.
Aber der in den Niederlanden mit "koning van de middengolf" bezeichnete Ruud würde sicher auch auf noch zwei weiteren Frequenzen in Utrecht Radio Paradijs aussenden....

von Der Chef - am 05.10.2016 22:06
Lies mal radio.nl ( etwas ältere Meldung ), und schon weißte Bescheid, wohin der Zug geht.
Meine Prognose : Die 1224 und 1332 wird wie die 1584 schon bald in NL in den Vergabetopf geraten.
Eine entsprechende Meldung gab es im September

http://radio.nl/810826/middengolfvergunningen-quality-rtv-mogelijk-niet-verlengd

Somit sind die jetzigen Frequenzneumeldungen nachvollziehbar. Noch Fragen, Chef ?

von sup2 - am 06.10.2016 09:47
Es geht hier nicht darum was Du und ich über dieses Thema wissen, sondern darum, dass was wir wissen auch anderen verständlich mitzuteilen. Das Minister Kamp nicht vor hat die Lizenzen für die diese drei Mittelwellenfrequenzen zu verlängern habe ich auch genau mit diesem Satz beschrieben: "Es ist wahrscheinlich das er diese drei MW-Lizenzen verliert in einem Jahr und er sich deshalb auf Frequenzen mit kleiner Leistung beworben hat."
Es ging darum das mit deinem Satz: "RTV verabschiedet sich auch aus dem DAB-Zwang : 828 und 1485 sind künftig angesagt." kaum jemand erkennen kann was hier gemeint ist. Selbst der Name des Lizenzinhabers Ruud Poeze ist nicht jedem bekannt. Und das seine Firma Quality RTV B.V. heißt noch weniger. Und einfach dann nur RTV zu schreiben ohne einen weiteren Hinweis auf Radio Paradijs, Ruud Poeze, 1584 kHz usw. ist wenig hilfreich.

von Der Chef - am 06.10.2016 17:03
Mal wieder ein kurzer Empfangsbericht. Heute (Freitagnachmittag) auf der Fahrt vom Bahnhof Emmen-Zuid nach Haren im Peugeot Autoradio (Bj. 2003) Radio Babylona auf der 747 gehört. Erst in Emmen-Zuid noch stark angerauscht, wurde das Signal auf der Fahrt über die niederländische A37 über die Grenze bis zur deutschen A31 langsam stärker. Dann Richtung Norden Richtung Golfpark Düneburg und schließlich in Haren noch etwas stärker.
Zu Hause, auf dem Sony IC 7600GR überlagert ein Störsignal (wahrscheinlich mein DSL-Anschluss) das Signal aus Musselkanaal. Nach Aktivieren des Synchrondetektors nur noch wenig Störgeräusche, aber mehr Rauschen als im Auto.
Entfernung Haren - Musselkanaal: 21 km (Luftlinie.org).

von Zintus - am 07.10.2016 14:23
Ja vergleiche mal mit der 603 kHz Smooth Radio aus Littlebourne in Kent, die ist tief in Belgien und Holland noch gut zu hören mit 400 Watt. Sender auf tiefen Frequenzen nahe an der Küste haben eine große Reichweite. Auch die 603 kHz, wäre sie auf einem Schiff im Salzwasser würde nochmal deutlich stärker sein. Und hätte die 603 kHz 25 Watt, wäre sie genau 2 S-Stufen schwächer wie jetzt und ganz sicher immer noch in Holland und Belgien schwach zu empfangen.

von Der Chef - am 14.10.2016 21:45
Zitat
inkjet
Zitat
Der Chef
Es sind hundert Watt PEP erlaubt und da spielt dann auch noch der Modulationsgrad eine Rolle.

Danke. Erstaunlich das die 20 Watt so gut raus gehen!


747 kommt auch noch gut an hier in Sliedrecht
828 Hoogvliet ist auch (endlich) zu horen, mann muss etwas an die antenne getan haben weil vorher sehr schwach signal war
Auch Q-AM 1395 ist starker wie bevor; dort auch bessere antenne montiert?
RadioEls Krimpen 1485 kommt auch durch hier.

von Ruud - am 15.10.2016 14:45
Es gibt für die Niederlande sehr gute Karten mit der Bodenleitfähigkeit(geleidbaarheid van de bodem). Auf ihnen ist gut zu sehen das es in einem Teil eine gute und im vor allem östlichen Teil, außer entlang von Waal usw. eine schlechte Bodenleitfähigkeit gibt. Wenn Sender und Empfänger sich im Gebiet der hohen Bodenleitfähigkeit befinden, ist auch die Reichweite hoch. 828 kHz Hoogvliet werde ich mal testen, auf 828 hatte ich selbst in Hoek van Holland nichts empfangen. Q-AM hat letzte Woche Freitag die Antenne gewechselt. Scheinbar wurde jetzt eine "richtige" Antenne in der Nähe eines Sportplatzes angebracht.
Als het goed is dan zijn we dit weekend beter te ontvangen in Midden Nederland. Aanstaande vrijdag gaan we verder met de werkzaamheden die hiervoor nodig zijn. Op onze facebook Q-AM 1395 facebook pagina is hier al wat meer informatie over te vinden.

von Der Chef - am 15.10.2016 16:20
Teilweise sind die Reichweiten durch geringe Antennenhöhen wirklich klein.Hier in Emmerich kann man das Programm aus s'Heerenberg "Humpie Radio" auf 1485 kHz grade so empfangen.Zudem hier auf dem Dach in 7 Meter Höhe eine LMK Rute mit Kreuzdipol und ein selektiver Verstärker für alle Bereiche also auch AM mit 28 dB montiert ist.Die Entfernung ist knapp 9 oder 10 km.Wenn man bei "legale zenders nederland"mal schaut kann man die MW Senderliste einsehen.Teilweise sind zwei Städte nur 5 bis 6 km auseinander und sollen auf gleicher Frequenz senden.Sehr schwierig.Es bleibt eben ein Hobbyradio.Aber trotzdem interessant.

von Radio10 - am 02.04.2017 04:43
Mittlerweile haben einige Sender , u.a. Humpie-Radio, sich von der 1485 KHz verabschiedet.
Vermutlich sind sie angesichts der katastrophalen Reichweiten vor allem in den Nachtstunden entsetzt.( meine Einschätzung ).
Auch ein Sender in Zwolle hat die Segel gestrichen.

von sup2 - am 07.11.2017 15:40
Zitat
sup2
Vermutlich sind sie angesichts der katastrophalen Reichweiten vor allem in den Nachtstunden entsetzt.( meine Einschätzung ).

Ich denke, daß den Betreibern die Eigenarten der Mittelwelle durchaus bekannt sind, von daher dürfte die Reichweite in den Nachtstunden kaum Entsetzen erzeugen. Mehr Entsetzen erzeugen wahrscheinlich die laufenden Kosten sowie fehlende Hörer samt fehlendem Feedback. Irgendwann denken sie "für wen mache ich das eigentlich und wozu gebe ich überhaupt so viel Geld dafür aus, wenn doch niemand zuhört"? Das Lebenselixier von Radiomachern ist nun mal das Hörerfeedback. Dazu muss man aber erstmal welche haben...

von iro - am 07.11.2017 15:59
Das wird wohl der Volltraffer sein.
Für WEN mache ich es ?
Was KOSTET es ?

Hätte man die 1 Watt ERP, oder eben 10 Watt semdersetig gemacht. wäre es
vieleicht anders.
Tagsüber 1 Kilometer Reichweite , abends wird man von Spaniern zugeblasen.
Dafür zahlt man .... nicht wenig.

Die 747, 1224 er ..... können da eher punkten.
Hätte NL die 1476 frei geben- Aber geht nicht : Das Land gibt nur frei, was eh schon zugeteilt war. Daher tauchen 675, 1224 und 891 auch immer mal auf.

von sup2 - am 07.11.2017 16:21
Von meinem Wohnort sind es nur 2 km bis zum Sender Humpie Radio.Mit einem Kofferradio war das Programm was nur ein paar Stunden sendete kaum hörbar.Erst mit Rahmen oder LMK Rute auf dem Dach war es "hörbar"aber nicht klar.Der Sender aus Huissen auf 828 kHz mit 100 Watt von Hot Radio Hits ist sehr gut zu hören.Fast Ortssenderqualität.Es ist auch eine Art Hobbyfunken für einen sehr kleinen Hörerkreis.Grosse Hörermassen wird man damit nicht mehr begeistern,wie einst Radio Luxemburg.Zudem werden die Empfangsverhältnisse durch die heutige Elektronik im Haus auch nicht besser.Schön das die MW noch nicht ganz tot ist,aber Dauerhörer wird man da nicht erreichen.Es bleibt ein Hobby für Radiofreaks der vergangenen Tage.....

von Radio10 - am 07.11.2017 17:30
Vielleicht kommt auch noch ein Faktor hinzu: es fehlt der Thrill, weil's legal ist.
Spannender ist es doch, auf illegalen und freien Frequenzen zu senden, wenn man weniger hinter Hörern als hinter Rapportjes und Empfangsberichten hinterher ist, sowie evtl. hinter Anerkennung in der Szene. Wenn man dagegen wirklich gehört - also: aufmerksam gehört - werden möchte, findet man sein potentielles Publikum eher im Internet (allein schon, was die Geräteausstattung angeht). Auch wenn 90% aller Webradios nur maximal 2 Hörer haben (von denen einer der Betreiber ist). Deine Mittelwellenhörer hören doch eher wegen der Technik als wegen des Programms zu. Oder weil sie Dich kennen...

von iro - am 07.11.2017 20:05
Wäre es - gerade heutzutage, wo die MW im "offiziellen" Radiowesen kaum noch eine Rolle spielt - nicht besser, man würde den Hobbyfunkern bei nächtlichen sagen wir mal 25 Watt (am Tag dürften es 100 Watt sein) die Frequenzwahl selbst zu überlassen? Wer nicht gestört werden will, wird wohl auch nicht freiwillig einen anderen stören. 1206, 1440, 1494 kHz und viele andere wären heute brauchbar. Damit wär doch was anzufangen. Für die 1485 würde ich nicht einen Euro zahlen.
Die Hörerzahl sollte dabei allerdings nicht im Mittelpunkt stehen, denn ein Geschäftsmodell lässt sich damit so oder so nicht aufbauen. Aber das Frequenz-Korsett müsste weg.

von Randfunker - am 07.11.2017 21:42
Ach ja, MW-Sender können auch Steueroasen sein :rp:
( habe den Hinweis sehr wohl verstanden )

Was mich wundert ist, dass die NL-Piraten sich immer noch ab 1600 tummeln, vor allem
die Baronesse, während man im richtigen Radioband mittlerweile genug Chancen hätte.

von sup2 - am 08.11.2017 15:00
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