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vor 1 Jahr
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Thomas (Metal)

[DX-Praxis]Streuung in hochsommerlicher Troposphäre

Startbeitrag von Thomas (Metal) am 30.07.2016 19:41

So, meinen längeren Text von vorhin hat es mir leider zerlegt :-( . Ich versuche es nochmals, aber kürzer.
Gegeben sei mal folgender Sondenaufstiegt vom 21.07.2016 12z wie ihn ein Pit in der Wetterzentrale reinstellte:
[attachment 7786 2016-07-2113_26_50-so3fz3m.png]
[attachment 7787 2016-07-2113_26_58-sohdz1l.png]
In diesem erstaunlichen Sommer kann ich sehr weitreichende fast stabile DX-Empfänge feststellen. Steinkimmen 94,4 ist ein solcher und für den Raum Nürnberg doch eher ungewöhnlich.
Könnte es sein, daß dieser durch eine Sperrschicht, also eine kleine Inversion wie hier im Bild auf ca. 800 bis 770 hPa zu sehen, entsteht?
Diese Empfänge haben offensichtlich nichts mit einer bodennäheren Morgeninvesion zu tun. Diese ist am Nachmittag definitiv weg und bringt auch nach meiner Beobachtung eher selten Empfänge > 250km. Auch Flugzeugreflexionen können ausgeschlossen werden, dafür ist das viel zu stabil.
Eine andere Frage wäre, bis in welche Höhe den eine Inversion für den DX-Empfang nutzbar ist. Diese hier scheint schon eher schwach auszufallen. Die "ganz oben", also an der Tropopause, hier auf etwa 10.000m, scheint nicht nutzbar zu sein. Möglicherweise weil bei 250 hPa der Temperatursprung doch keine relevanten Dichteänderungen mehr hervorrufen kann. Im Gegensatz dazu stünde eine Herbstinversion die ich jetzt um etwa 900 hPa verorten würde. Dort ist noch entsprechend (Luft-)Masse da.

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