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Radio Seagull startet am 19.8. auf MW 747 kHz

Startbeitrag von dxbruelhart am 16.08.2016 14:13

Radio Seagull reaktiviert eine der klassischen Niederlande-Frequenzen: Seagull sendet ab dem Freitag 19.8. ab ca. 19h auf der MW 747 kHz - von welchem genauen Standort in Friesland aus wird gesendet, und mit welcher Leistung?

http://www.radioseagull.com/news.html

For 48 hours beginning at 7pm CET Friday 19th August, you will be able to enjoy continuous live programmes from our radioship the LV Jenni Baynton moored in Harlingen. In addition to our usual overnight service on 1602AM and DAB+, there will be a new frequency 747 khz which will carry Radio Seagull 24/7.

747AM will be available for listeners in Harlingen and beyond; so, if you live in Friesland, do check it out.

However, if you are too far away, you can still listen either online www.radioseagull.com or through the Tune-In App. on your smartphone or tablet. Simply search, Radio Seagull.

Andy Sennitt, Bob Noakes, Chris Kennedy, Jerry Scott, Kevin Gover, Louise Davies, Mandy Marton, Sietse Brouwer and Stevie Gordon are heading the line-up; and there might very well be others.

Please join us for a great weekend live from the Jenni Baynton.

Antworten:

Radio Seagull 747kHz kommt auch vom Schiff, genau wie die 1602kHz. Die Frequenz ist unter das neue LPAM geschehen ausgegeben, hat also max 25W. Die 747kHz ist vielerorts auch bereits vergeben, wie zahlreiche andere Frequenzen.

von Jassy - am 16.08.2016 14:26
Die 747 vom Schiff sollte doch eine der besten Reichweiten haben.
25 Watt plus Modulatrion = 100 Watt.
Der Sendee müsste also in Den Helder und Texel, als auch Harlingen, überall bestens empfangbar sein.

von sup2 - am 16.08.2016 17:09
1602 geht oft auch tags ihier im lahntal, wenn der störnebel es zu
lässt
747 bin gespannt

von satjay - am 16.08.2016 20:08
Hier eine aktuelle Uebersicht der LPAM (und der anderen legalen MW-Sender) in den Niederlanden: http://radio-tv-nederland.nl/am/am.html
Aktuell ist auf 747 kHz sind wohl nur Radio Tpot und R. Babylonia in Betrieb - die sich die Frequenz teilen, aber einige andere sind auch linzenziert für die 747.

von dxbruelhart - am 17.08.2016 03:19
@Ruud en Jassy: Het is een fout vermoeden dat deze zenders met 25 Watt uitzenden! Het is daadwerklijk zo dat vele van deze zenders uit Griekenland of uit Italie afkomstig zijn. Deze zenders zijn zo ingesteld dat ze daadwerkelijk een draaggolf van 25 Watt uitzenden en het PEP vermogen is dan 100 Watt. Het toegestaane vermogen is 100 Watt PEP. Deze zenders werken zo om de stroomverbruik laag te houden. Maar het is beter, legaal en zonder problemen, mogelijk om met een draaggolf van 100 Watt legal uit te zenden en daarbij ook niet meer dan 100 Watt PEP te hebben! En iedereen die verstand van techniek heeft zul natuurlijk met 100 Watt draaggolf uitzenden en ook de 100 Watt PEP niet overschrijden!

von Der Chef - am 17.08.2016 18:10
Zu weit wird die 747 Seagull auch nicht gehen: Während in Emmeloord die 1602 im Auto immer noch sehr gut ging, ist dort mit 100 Watt der nächste Sender geplant.
Ich vermute, dass angesichts der Frequenz und den baulichen Möglichkeiten der Radiomacher die jeweiligen Reichweiten stark eingeschränkt sind.
10 km , mehr wird da niemals drin sein. Ich weiß nicht : Wie hoch dürfen Antennen eigentlich in NL ohne behördliche Genehmigung erstellt werden ? In Deutschland sind es max 10 Meter.
Irgendwelche wilden Drahtantennen werden eher die Nachbarschaft wild machen.

Genialer Schahczug der AT : Es geht immer um die Ausgangsleistung vom Sender, Da gibt es natürliche Grenzen.
Welche Sender starten eigentlich im Bereich Twente, oder will man sich dort lieber weiterhin ausheben lassen ? Jassy weiß sicher mehr.

von sup2 - am 17.08.2016 19:23
Da die 747 kHz vom Schiff betrieben wird und der 40 Meter hohe Sendemast dort in das neue Antennensystem, was über das ganze Schiff geht, mit einbezogen ist, wird die Antenne hier leistungsfähig sein und auch die Sendeleistung echte 100 Watt stark sein. Der geplante Sender in Emmeloord hat meines Wissens nur 50 Watt zugeteilt bekommen. Der vorgesehene Abstand zwischen zwei Standorten, der 60 km betragen soll wird hier auch knapp unterschritten mit ca. 55 km.

von Der Chef - am 17.08.2016 19:56
Zitat
dxbruelhart
Hier eine aktuelle Uebersicht der LPAM (und der anderen legalen MW-Sender) in den Niederlanden: http://radio-tv-nederland.nl/am/am.html
Aktuell ist auf 747 kHz sind wohl nur Radio Tpot und R. Babylonia in Betrieb - die sich die Frequenz teilen, aber einige andere sind auch linzenziert für die 747.


Es ist 100W PEP und dass ist ± 25W EiRP wie wir hier melden > http://radio-tv-nederland.nl/am/am.html

von Ruud - am 18.08.2016 07:57
Zitat
sup2
In Deutschland sind es max 10 Meter.

Das regelt die jeweilige Landesbauordnung. So sind zwar Antennenmasten in Bayern ab 10m Höhe baugenehmigungspflichtig, nicht aber reine Antennen (ohne Mast).
Ganz aussichtslos sind aber auch Baugenehmigungsersuchen für höhere Masten nicht, und ein lizenzierter Rundfunksender würde außerhalb von Wohngebieten wohl auch in D gute Chancen haben, einen Lambda/4 hohen Mast für 1,5 oder 1,6 MHz genehmigt zu bekommen. Mit passend gutem Erdnetz sind dann Wirkungsgrade deutlich >50% machbar...

von DH0GHU - am 18.08.2016 13:10
Radio Seagull ist gerade im WebSDR Twente auf 747 kHz sehr gut zu hören.

von 101,4 - am 19.08.2016 20:02
Zitat
101,4
Radio Seagull ist gerade im WebSDR Twente auf 747 kHz sehr gut zu hören.

Ja Seagull geht am Tag uber 100km weit und macht dass signal von TPot und Babylona platt :eek:

von Ruud - am 20.08.2016 18:59
Plattmachen. Was ist damit gemeint ? Wenn ich den gestörten Sender nur schwach hören kann, ist alles drin. Angenommen, der TPOT sendet 20 Km weit. Nach 5 Km heftige Störungen, dann kommt der Störer durch - das würde ich als Plattmachen bezeichnen.
Die 747 knallt nun durch ganz Nord-Holland, kommt mit O=2 in Enschede an.
Sind damit andere Sender wirklich gestört, oder ist es nur das subjektive Verhalten, dass man den einen rauschigen Sender nicht mehr hören kann, weil ein anderer rauschiger Sender durchkommt und sich die Sender am Empfangsort überlagern ?

Wenn die 747 Seagull wirklich vom Schiff kommt, dann heisst das :
Richtige Antenne, richtige Reichweite.

Die Antenne bis zum Nachbarhaus : keine richtige Antenne, keine Reichweite.
Jeder ist seines Glückes Schmied.

Mich würde interessieren , wie die 747 mit 100 Watt vom Sender Flevo rausKÄME.

von sup2 - am 21.08.2016 08:36
Der Chef hat mir doch neulich erst vorgerechnet, dass dieselbe Sendeleistung vom Schiff aus (Salzwasser mit weitaus höherer Leitfähigkeit) wesentlich mehr bewirkt, man sie also quasi mit x multiplizieren muss gg. einer Abstrahlung vom Land aus. Umgekehrt funktioniert das auch: Testet mal auf dem Wasser (okay, auf Fähren gibt es immer arg viel Störungen durch die Bordelektronik, ihr könnt ja mit dem knallroten Gummiboot rausfahren...) den Mittelwellenempfang. Da geht auf einmal das Band auf und tlw. fühlt man sich tagsüber wie nachts an Land.

von Peter Schwarz - am 21.08.2016 09:52
Zitat

(okay, auf Fähren gibt es immer arg viel Störungen durch die Bordelektronik, ihr könnt ja mit dem knallroten Gummiboot rausfahren...)

Oder umgekehrt: Störungen der Bordelektronik durch das Radiohören...
Ich weiß nicht, ob das aktuell immer noch gilt, aber früher war das Radiohören auf den Fähren von Norddeich nach Juist und Norderney lt. aushängender Bord-Ordnung verboten.

von iro - am 21.08.2016 15:30
Ich bin hier nicht richtig verstanden worden. Mein niederländisch ist wohl zu schlecht..... Darum wird Radioboy noch einmal versuchen das zu erklären. Erlaubt sind in den Niederlanden 100 Watt PEP. Und alte normale und vor allem Röhrensender lassen sich so betreiben wie früher üblich. Das bedeutet ich stelle den Sender so ein, dass einhundert Watt Träger auch 100 Watt PEP sind! Dann bin ich schon mal fast eine sogenannte S-Stufe stärker als wie ein neuer in Griechenland gekaufter Sender. Diese griechischen Transistorsender sind stromsparend aufgebaut und liefern einen Träger mit nur 25 Watt und erreichen 100 Watt nur in der Spitze(PEP). Ansonsten ist natürlich der Wirkungsgrad der Antenne und das dazu gehörende Erdnetz das Wichtigste. Im Idealfall ist eine Antenne für 747 kHz mindestens 100 m hoch. Aber es geht auch mit weniger Höhe schon sehr gut. Als 1972 Radio Veronica von 192 m das war damals 1562 kHz auf 538 m, das war 557 kHz wechselte, war das fast so als ob Radio Veronica die Sendeleistung verzehnfacht hätte. Die Sendeleistung betrug 10 kW und der vertikale Teil der Antenne war 20 m lang. Aber hier war mit einem Schiff aus Eisen im Salzwasser die Erdung optimal....

von Der Chef - am 21.08.2016 17:26
Die 1602 kHz KBC/Seagull kommt meistens vom Landsenderstandort und Radioempfänger auf Schiffen können mit ihrem Oszillator genau im sogenannten Marineband stören.

von Der Chef - am 21.08.2016 17:41
Veronica wechsel war damals von 1562 auf 557 kHz!

von satjay - am 21.08.2016 19:49
Stimmt natürlich, habe es geändert. Danke

von Der Chef - am 21.08.2016 22:34
"Es ist 100W PEP und dass ist ± 25W EiRP wie wir hier melden"

"Das bedeutet ich stelle den Sender so ein, dass einhundert Watt Träger auch 100 Watt PEP sind!"

Hier werden wohl die Begriffe effektive Trägerleistung, PEP (peak-envelope-power =Hüllkurven-Spitzenleistung) und ERP (effektiv-radiated-power = Effektiv abgestrahlte Leistung) verwechselt..

Ein unmodulierter Sender z.B. mit einer Ausgangsleistung von 100 Weff hat eine PEP von 200 W; wird dieser mit einem Sinussignal zu 100% amplitudenmoduliert, beträgt die PEP 400 W.
Der Sender liefert dann neben dem 100 Watt-Träger zwei Seitenbänder mit je 25 W Leistung.

100 W PEP bei 100 W Trägerleistung ist nicht nachvollziehbar, selbst ohne Modulation gilt (s.o.) 100Weff = 200 W PEP. Die Angaben für das griechische Produkt (25W Trägerleistung, 100 W PEP) sind plausibel.

Die ERP hat im Zusammenhang mit der Modulation keine Bedeutung. Offenbar zufällig hat der beschriebene Sender einen Wirkungsgrad der Antenne von 25%.

P.S.

Rätselfrage:

Bei einem unmodulierter 200 W-Sender ist die PEP 400 Watt. Bei einem zu 100% AM-modulierten 100 W-Sender (s.o) ist die PEP auch 400 Watt. Er liefert aber nur 100 Watt Träger und zwei Seitenbänder zu je 25 W, insgesamt also nur 150 Watt. Wer erklärt den Widerspruch?

von hegi_ms - am 22.08.2016 09:17
Doppelpost, sorry!

von hegi_ms - am 22.08.2016 09:33
Zitat
hegi_ms
"Es ist 100W PEP und dass ist ± 25W EiRP wie wir hier melden"
"Das bedeutet ich stelle den Sender so ein, dass einhundert Watt Träger auch 100 Watt PEP sind!"
Hier werden wohl die Begriffe effektive Trägerleistung, PEP (peak-envelope-power =Hüllkurven-Spitzenleistung) und ERP (effektiv-radiated-power = Effektiv abgestrahlte Leistung) verwechselt..
in unmodulierter Sender z.B. mit einer Ausgangsleistung von 100 Weff hat eine PEP von 200 W; wird dieser mit einem Sinussignal zu 100% amplitudenmoduliert, beträgt die PEP 400 W.
Der Sender liefert dann neben dem 100 Watt-Träger zwei Seitenbänder mit je 25 W Leistung.
100 W PEP bei 100 W Trägerleistung ist nicht nachvollziehbar, selbst ohne Modulation gilt (s.o.) 100Weff = 200 W PEP. Die Angaben für das griechische Produkt (25W Trägerleistung, 100 W PEP) sind plausibel.
Die ERP hat im Zusammenhang mit der Modulation keine Bedeutung. Offenbar zufällig hat der beschriebene Sender einen Wirkungsgrad der Antenne von 25%.
P.S.
Rätselfrage:
Bei einem unmodulierter 200 W-Sender ist die PEP 400 Watt. Bei einem zu 100% AM-modulierten 100 W-Sender (s.o) ist die PEP auch 400 Watt. Er liefert aber nur 100 Watt Träger und zwei Seitenbänder zu je 25 W, insgesamt also nur 150 Watt. Wer erklärt den Widerspruch?


Und nun nennem wir PEP http://radio-tv-nederland.nl/am/am.html

von Ruud - am 22.08.2016 12:23
In den Ausführungsbeschluß der AT steht u.a:
"In dit uitvoeringsbesluit wordt onder vermogen verstaan het zenderuitgangsvermogen (PEP – Peak Envelope Power) tenzij anders vermeld."
Übersetzt mit: "In dem Ausführungsbeschluß wird die Leistung des Senders als die Ausgangsleistung in PEP verstanden, soweit nicht anders angegeben"
Quelle: http://www.agentschaptelecom.nl/sites/default/files/ontwerp_nieuw_laagvermogen_middengolfbeleid_vs_2016-05-02_ok_2.pdf

Das bezieht sich wohl auf die NEU erteileten Genehmigungen. Wie die Leistungsangaben der davor erteilten, (vor Mai 2016) also der "alten" Sendegenehmigungen, ob PEP, ERP oder EiRP angegeben sind/wurden, entzieht sich derzeit meiner Kentniss.

Und in den techn. Ausführungen der AT steht auch: (und hier wohl nicht bekannt ist) :
"Modulatievorm : Voor alle drie de categorieën is het, naast de klasse van uitzending 9KA3EGN of te wel analoge omroep, ook toegestaan om in DRM, 9K00D7W, uit te zenden.
De maximale modulatie-index voor analoge uitzendingen is vastgesteld op 50% Voor DRM geldt dat het vermogen 7 dB gereduceerd moet worden ten opzichte van het vergunde analoge vermogen."
********
Zu ERP & Co findet man u.a. im Web:

HF-Spitzenleistung PEP (peak envelope power)
Die HF-Spitzenleistung kommt als Peak Envelope Power (PEP) nur in der Sendertechnik vor. Es handelt sich um die Ausgangsleistung des modulierten Sendesignals, die direkt am Senderausgang gemessen werden kann.
Desweiteren: In Abhängigkeit von der Kabeldämpfung und dem Wirkungsgrad der Antenne, wird diese Leistung in Strahlungsleistung (ERP) umgesetzt.
Die HF-Spitzenleistung ist der Effektivwert der Leistung der größten Periode einer HF-Schwingung. Sie ist abhängig von der Modulationstechnik und wird für Einseitenbandmodulation oder für die Trägerleistung und die Modulationstechnik in dBm angegeben.
Quelle: http://www.itwissen.info/definition/lexikon/HF-Spitzenleistung-PEP-peak-envelope-power.html
***********
Äquivalente isotrope Strahlungsleistung EiRP (equivalent isotropically radiated power)
Die äquivalente isotrope Strahlungsleistung (englisch equivalent isotropically radiated power, e.i.r.p., EIRP) ist eine Rechengröße, welche im Bereich der Antennentechnik die in eine Sendeantenne eingespeiste Leistung mit deren Antennengewinn multipliziert ausdrückt. Als Bezug für den Antennengewinn wird bei EIRP der Isotropstrahler genommen.[1][2] Der so ermittelte Wert der Leistung tritt bei Antennen mit Richtwirkung nicht physikalisch auf. Bei Antennen mit Richtwirkung und wenn keine Richtung explizit angegeben wird, wird die Hauptstrahlrichtung der Sendeantenne angenommen. In dieser Richtung ist der Antennengewinn maximal.
Wird bei der Definition des Antennengewinns statt dem Isotropstrahler der Halbwellendipol genommen, spricht man von der effektiven Strahlungsleistung (e.r.p., ERP).
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%84quivalente_isotrope_Strahlungsleistung
***********

(Alle Angaben ohne Gewähr.)

von Radioboy - am 22.08.2016 12:47
Radio Seagull:
Auf 747 khz habe ich ihn in WHV sogar am Tag, wenn auch sehr schwach, aufnehmen können.

Radio Veronica:
Die Reichweite von 557 khz war wohl nur tagsüber höher. 1972, damals südwestlich am Stadtrand Hamburgs wohnend, ging nix, da dominierte die Ferienwelle der DDR.
Die vorherige Frequenz ging dort mit Anbruch der Dunkelheit bis zu dem Zeitpunkt ausgezeichnet, bis der Sender auf gleicher Frequenz in der Schweiz eingeschaltet wurde.
1969 war ich mal am Bodensee. Auch dort ging Radio Veronica recht ordentlich. Damals sendete Beromünster noch nicht auf der selben Frequenz.

von Onkel Peter - am 22.08.2016 16:35
Ja hier musst du zwischen Raum- und Bodenwelle unterscheiden. Die Bodenwelle auf 557 kHz reichte nach dem Frequenzwechsel deutlich weiter, die Frequenz war allerdings in deiner Richtung durch Rostock belegt. Nachts erzielte Veronica auf der alten Frequenz 1562 kHz eine deutlich höhere Reichweite. Aber es ging ja darum die Niederlande tagsüber besser zu versorgen.
Leider hat keiner mehr was zur aktuellen Situation in den Niederlanden geschrieben. Ich bin der Meinung das es nur Sinn macht, die offizielle Angabe bzw. Vorschrift der Agentschap Telecom zu verwenden.
Diese besagt das Maximum sind 100 Watt PEP und 50% Modulationsgrad. Bei der geforderten Beschränkung auf 50% Modulation wäre dann die Trägerleistung nämlich ca. 45 Watt. Es wäre auch erlaubt, wie der Sender in Göhren auf 6195 kHz mit nur einem Seitenband zu senden und schon lassen sich wieder andere Werte errechnen.
Hier wird jeder Sender(Modulationsgrad/Träger/PEP) anders arbeiten und auch anders messen.
Das wird noch lustig. Und es wird klare Gewinner und Verlierer auf den einzelnen Frequenzen geben.
Zur Rätselfrage von hegi_ms: Hier meinst du wohl so etwas wie die Durchschnittsleistung.

von Der Chef - am 26.08.2016 17:42
Heute morgen an der unteren Lahn nach 7 erstmals auf 747 BABYLONA m ID,

Seagull eher auf 1602, auf 747 abends u nachts Spanien qrm

von satjay - am 31.08.2016 13:27
Congrats zu Babylona, ich habe die nur als tent gehört , aber audio file mit Musik hat auch für ne QSL gereicht. Ich schätze wenn Seagull wieder anfängt ist Schluß mit lustig für Babylona.

von radio56 - am 31.08.2016 14:57
In Moment kann ich ganz schwach im Störnebel Polkamusik auf der 747 hören.

von _Yoshi_ - am 31.08.2016 15:36
Das ist Babylona. Polka und Dutch Schlager. Wie man es eben von der MW 1610khZ aufwärts kennt.:)
Schick nen audio file

von radio56 - am 01.09.2016 09:11
Hört ihr diese Sender wirklich nur, um eine QSL-Karte abzustauben, oder hört ihr die Sender auch danach weiterhin ?

von sup2 - am 01.09.2016 09:35
Zitat
sup2
Hört ihr diese Sender wirklich nur, um eine QSL-Karte abzustauben, oder hört ihr die Sender auch danach weiterhin ?

Abgesehen von der QSL-Karte werden diese Sender nur gehört, um einen Grund zu haben, sich besinnungslos zu saufen. Unter 3 Promille kann ich das alles nicht ertragen :D

von iro - am 01.09.2016 10:01
Das geht mir bei deutschen Karnevalssitzungen übrigens auch so, aber das führt zu sehr OT.Ich hab nur mit dem WebSDR hier eine vernünftige Chance. Zu großer Störnebel aus benachbarten WLANs, KDG-Dosen etc.

von rolling_stone - am 01.09.2016 10:05
Zitat
Abgesehen von der QSL-Karte werden diese Sender nur gehört, um einen Grund zu haben, sich besinnungslos zu saufen. Unter 3 Promille kann ich das alles nicht ertragen

Gut, das kann man gelten lassen.- Habe da selbst so manche Nacht ..... öhm ..... Wo geht es hier im Bier-Thread ? :)

von sup2 - am 01.09.2016 14:22
Wenn sich Babylona auf der Frequenz breit macht dann kann man das mit Seagull vergessen.
Aber ich hoffe das man Babylona ausblenden kann so das Seagull hörbar wird.

Ich will eh demächst mal am Dollart das MW Band abscannen.
Da müsste aus NL wesentlich mehr gehen und vorallen da hat man keine Störungen.
Dann könnte ich auch ein Audiofile erstellen.

von _Yoshi_ - am 01.09.2016 16:38
Zitat
_Yoshi_
Wenn sich Babylona auf der Frequenz breit macht dann kann man das mit Seagull vergessen.
Aber ich hoffe das man Babylona ausblenden kann so das Seagull hörbar wird.

Ich will eh demächst mal am Dollart das MW Band abscannen.
Da müsste aus NL wesentlich mehr gehen und vorallen da hat man keine Störungen.
Dann könnte ich auch ein Audiofile erstellen.


Seagull sorgte dass Babylona / TPot bereich nur 10km war und dass war unfassbar mit 100 Watt PEP :eek:

von Ruud - am 01.09.2016 18:00
Bei einer so tiefen Frequenz wie der 747 kHz haben kürzere Antennen, die üblicherweise von kleinen Sendern realisiert werden können, einen Wirkungsgrad von vielleicht 10% eher weniger. Die ideale Masthöhe wäre 100 Meter bei dieser Frequenz. Die Höhe des Mastes auf dem Seagull-Schiff beträgt glaube ich 40 Meter. Damit kann ich durchaus einen Wirkungsgrad von mehr als 50% verwirklichen und erziele dementsprechend eine deutlich höhere Reichweite.

@hegi_ms: Wo bist Du abgeblieben? Löse mal bitte Dein Rätsel und die Leistung von 100 Watt PEP bei 50% Modulation. Danke

von Der Chef - am 04.09.2016 17:58
Gestern war ich am Dollart zum Scannen.
Dabei hab ich den Degen auf die 747KHz abgestimmt.
Da war leider nichts zu hören.
Und wenn dann ganz schwach mehrere Sender die sich gegenseitig stören.
Ist Radio Seagull überhaupt noch on Air?

von _Yoshi_ - am 02.10.2016 17:07
Zitat
_Yoshi_
Gestern war ich am Dollart zum Scannen.
Dabei hab ich den Degen auf die 747KHz abgestimmt.
Da war leider nichts zu hören.
Und wenn dann ganz schwach mehrere Sender die sich gegenseitig stören.
Ist Radio Seagull überhaupt noch on Air?

Nein und warum ist nicht bekannt.
Aktuelle AM info > http://radio-tv-nederland.nl/am/am.html

von Ruud - am 03.10.2016 09:10
Hm. Wenn die 747 wieder vom Schiff kommt, dann wird es erstmal Radio Emeloord treffen, der seine Reichweite kaum noch halten kann.
Ich denke, dass man auf dem Schiff noch eine andere Frequenz bekommen wird, egal welche.

von sup2 - am 03.10.2016 12:29
Es ist bekannt. Es gibt Probleme beim Betrieb beider Sender, 1602 kHz und 747 kHz, wenn sie beide auf dem Schiff eingeschaltet sind. Diese gegenseitigen Störungen werden demnächst durch entsprechende Filter beseitigt und dann kann Radio Seagull die 747 kHz 24 Stunden täglich benutzen.
Radio Emmeloord hat nur 50 Watt PEP genehmigt bekommen, da sie etwas weniger als die vorgesehenen 60 km von Harlingen/Hafen, dem nächsten Mitbenutzer der 747 kHz entfernt sind.
Auf dem Bild, auf der Seite von Ruud, ist deutlich zu erkennen, dass die verwendete Antenne bei Radio Emmeloord nur eine kurze Behelfsantenne darstellt mit sehr großer Spule, die die meiste Leistung verbraucht und nicht abstrahlt, aber nötig ist zur Anpassung.

von Der Chef - am 03.10.2016 20:47
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